#WMDEDGT -5. Juli

Dass heute der 5. im Monat ist und die Frau Brüllensche Aktion, Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag läuft, passt. Da habe ich heute was im Angebot.

6.00:
Ich erwache mit Halsweh, die bis ins Ohr ziehen. Diesmal die andere Seite, als letzte Woche. Meine Augen kleben auch wieder zu. Bindehautentzündung ist also auch zurück. Das Sirenchen weint neben mir, weil ihr Ohr schmerzt. Sch….

Ich stehe auf, hole Iboprophensaft und gebe ihr etwas davon und überlege, wie der Tag laufen soll und wieso diese besch…Mittelohrentzündung nicht weg geht. Und meine Halsweh auch nicht und überhaupt.
Das Sirenchen und ich kuscheln.

6.30:
Der Sohn erwacht. Wir kuscheln auch und stehen auf, ziehen uns an. Das Knöpfchen erwacht ebenfalls, weigert sich aber sich auch anzukleiden. Ich google die Öffnungszeiten vom Hausarzt um die Ecke, weil ich in Erwägung ziehe mal dort hinzugehen. Ich kann hier nicht die ganze Zeit rum schwächeln. Verwerfe später am Tag aber diese Idee aus Zeitmangel.

7.20:

Beim Frühstück notiere ich noch drei Fragen an den Bürgermeister. Der Sohn wird ihn mit den Vorschulkindern und einer Erzieherin besuchen.

Ich frühstücke auch und trinke einen Kaffe. Mir schwant das sei besser und räume noch ein mittleres Küchendesaster auf. Wir hatten am Vorabend Gäste und ich wollte spät abends nichts mehr aufräumen.

8.00:
Ich versuche den Kinderarzt zu erreichen, weil das Sirenchen sich das Ohr hält. Und sie hat doch morgen Geburtstag. Beim Kinderarzt ist besetzt. Ich versuche das Knöpfchen zu überreden sich doch anzukleiden. Sie will weiterhin nicht.

8.10:

Es sitzen alle im Lastenfahrrad. Das Knöpfchen im Schlafanzug und beim Kinderarzt ist immer noch besetzt.

8.20:

Ich habe den Sohn im Kindergarten abgeladen und endlich den Kinderarzt erreicht. Wozu gibt es Mobiltelefone? Ich darf um 9 Uhr aufschlagen.
Das bedeute, sofort vom Kindergarten aus durchradeln in die Kölner Innenstadt.
Auf dem Weg noch in Wohnortnähe kommen wir an Sperrmüll vorbei und finden einen pinken Kinderstuhl, tiptop in Schuss. Das Sirenchen mag ihn, wir nehmen ihn mit und werfen ihn noch über unser Gartentörchen.

8.50:
stehen wir vor der Kindearztpraxis, da treffen wir zufällig noch einen netten Nachbarn, der dort gerade vorbei kam. Wir sind alle irritiert uns in diesem anderen Kontext zu sehen.

9.10:

sitzen wir im Behandlungszimmer und der Kinderarzt nimmt zur Sicherheit mal einen Abstrich aus dem Hals mit den Worten: „Besser man hält sich von Ärzten fern, sonst ist man drin in der Mühle.“ Ich muss lachen. Abstrich ist negativ. Wir bekommen ein neues Medikament.

10.00:
Wir sind wieder zu Hause. Ich mache eine kleine Pause, trinke einen Kaffe, das Telefon klingelt.

Ich schreibe eine Einkaufsliste und bitte das Knöpfchen sich nun doch ENDLICH anzukleiden.

11.30: 
sind wir vom Einkaufen zurück und haben alles für den Geburstagskuchen besorgt. Das Sirenchen wird morgen 5 Jahre alt und der Kindergeburtstag wird stattfinden am Nachmittag. Das Sirenchen freut sich so und ist fit.

Ich parke die Mädchen vor einer DVD und fange an zu backen.

Irgendwas mit 14 Uhr reiche ich Mittagessen aus den Resten vom Vorabend und dann wollen die Kinder dringend vor dem Haus Rädchen fahren. Ich finde es zu heiß. Aber sie drängen darauf. Ich gebe nach und arbeite derweil ein wenig im Vorgarten.

15. 30:

stehen wir vor dem Kindergarten und wollen den Sohn abholen, der sich spontan mit einem Freund verabredet und mit zu ihm geht. Ich fahre nochmal einkaufen. Ich hatte was vergessen.

Zwischen 16 Uhr und 18 Uhr drömeln die Kinder etwas ziellos durchs Haus, hören Bibi Blocksberg und sehen mir bei Versuchen zu die Muffins zu verzieren, die ich jetzt morgen früh gar nicht für den Kindergarten wie gedacht brauche weil……ach egal. Gibts die halt zum Kindergeburtstag. Das Sirenchenbleibt bis Montag nämlich zu Hause und die Pläne sind alle verworfen.

18. 10:
sitzt auch der Sohn auch wieder in meinem Lastenrad und wir radeln nach Hause. Dort gibt es Abendbrot und ein gemütliches zu Bett geh Szenario.

 19.00:

Die Kinder dürfen noch ein Hörspiel hören. Ich wässere in der Zeit mit dem Schlauch die armen Blumen im Garten. Die Sonne brennt.

Gegen 20 Uhr ist auch der Mann da. Wir quatschen kurz und ich versuche den Kuchen zu verziehen, was misslingt. Stattdessen weint auch das Sirenchen wieder, wegen der Ohrenschmerzen. Ich parke sie mit einem Zwiebelsäckchen auf der Couch. Der Mann telefoniert mit seiner Mama.

22.00:

Ich schreibe hier diesen Tag nieder, bekomme einen Salat zubereitet vom Mann und werde gleich noch die Geschenke einpacken und mir überlegen, welche Spiele ich morgen nachmittag mit den Kindern mache.
Vielleicht kaue ich auch noch einen Bund Salbeiblätter gegen diese besch…. Halsschmerzen.

 

Gute Nacht.

 

 

 

  2Comments

  1. Bepunkt Lampenhügel   •  

    Oh oohh….! Frau Confuß. Dann bitte schön den Salbei weiterkäuen und früh ins Bettelein. Es wäre ein Unding, wenn Sie morgen ausfallen würden. Das gäbe Tränen und Chaos – das darf nicht sein. Gute Besserung!!

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Danke schön! 🙂 Man soll zwar den Tag nicht vor dem Abend loben. Aber es startet unerwartet entspannt und fit. 😀

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