Sinnvolle Hilfe von Fremden und Freunden- ein Dankeschön!

Mein kürzlich veröffentlichter Beitrag: Empathie heißt auch die Gesamtsituation zu überblicken hat einige vor den Kopf gestoßen oder verunsichert.

Das war nicht meine Absicht. Ich habe bloß ein bisschen meinen Unmut runter getippt und meine weiter beharrlich, dass man seine Hilfe auch überlegt anbieten kann.

Nun ist es so, dass Mamas mit mehreren Kindern unter Umständen Schwierigkeiten im Alltag haben, die sich andere mit weniger Kindern (auch mit größeren Altersabständen) oder keinen Kindern oder nur einem Kind nicht vorstellen können. Beispiel Cafebesuch mit einem Kind ist easy. Ein Cafebesuch mit 2 Kindern, vor allem, wenn sie mobil werden, ist mehr als unentspannt. Eigentlich Zeit-, Geld- und Nerven Verschwendung.

Hinzu kommt, dass auch alle Menschen unterschiedlich sind. Die eine Mama ist schon mit einem Kind und ihrem Alltag mehr als bedient, die andere schafft locker 6 Kinder und ihren Alltag zu regeln. Das hängt von vielen Dingen ab.

UND: Jeder geht aus Gründen mit Situationen anders um. Ich verlinke nochmal zu einem schönen Beitrag dazu auf dem Blog Berggeschwister.

Und alle Mehrfachmamas mit 2 und mehr Kleinkindern und die dann auch noch den größten Teil des Alltags oder sogar komplett alleine wuppen, haben besondere Bedingungen.

Ich habe mal eine Liste mit Dingen zusammen getragen, die mir persönlich als Dreifach-Kleinkind-Mama schon mal sehr geholfen haben oder aktuell helfen und sage auf diesem Wege ein dickes offizielles Dankeschön!❤️


Bei einem trotzenden Kind, ohne das Kind anzufassen, ein Ablenkungsmanöver starten. Etwas Spannendes sehen und darauf hinweisen. Käfer, Blume, Flugzeug, Energiemuschel verschenken…..Es wirkt in 90% der Fälle und immer besser, als wenn es die in dem Moment ja total blöde Mama täte. Danke!


Bei einem weinenden Kind erstmal abwarten, sich umsehen und ggf die Mama suchen und ansprechen. Danke!


In Treppenhäusern mit müden Kindern erlebt man manchmal als Mama auch Dramen. Die Kinder schreien und wollen oder können nicht mehr laufen. Die Einkäufe sind schwer. Nachbarn die aus der Wohnung kommen und die Einkäufe nach oben tragen oder die Kinder ablenken……Ich liebe diese Nachbarn! Danke! Ihr habt mir schon ein paar Mal die Nerven gerettet und verhindert, dass ich selbst höchstpersönlich in die Hose gepullert habe!


Nachbarn, die schon mal etwas zu Essen bringen, während man noch in der Kleinkinderchaosphase steckt! Danke! Es war lecker!


Leute, die in der Stadt helfen, wenn man mit dem Kinderwagen in die öffentlichen Verkehrsmittel ein-oder aussteigen muss und überall Stufen sind. Danke!


Leute, die für die Kinder Sitzplätze in den öffentlichen Verkehrsmitteln frei machen. Danke!


Leute, die zupacken, wenn eine plötzliche Gefahr auftritt. Sei es, der Bus bremst heftig an der Haltestelle und eines der vielen Kinder würde durch den Bus fliegen, wenn niemand zupackt. Schlimme Stürze verhindern. Kinder aufhalten, die auf die Straße rennen. etc pp. Da überlegt man nicht. Da tut man einfach. Danke! Danke! Danke!


Leute, die sehen, dass man als Mama in der Bredouille steckt und fragen, ob sie irgendwie helfen können und nicht beleidigt sind, wenn man nein sagt. Weil manchmal passt es nicht, auch wenn es so aussieht. Danke!


Andere Mamas, die einem sagen, dass es leichter wird mit jedem Jahr. Danke! Ihr habt so recht!


Leute, die sagen: Das kenne ich. Und aufmunternd lachen oder wissend nicken. Danke für „das geteilte Leid!“ Ich fühle mich verstanden. 🙂


Mamas, die einem auf wuseligen Festen etwas zu Essen und zu Trinken organisieren, weil man es selbst nicht schafft mit 3 Kindern allein. (Kitafest allein mit einem 3 Jährigen, einer 1,5 Jährigen und einem Säugling….Hilfe) Danke!


Menschen, die an wuseligen Orten einen ruhigen Raum organisieren, in dem man Stillen und Wickeln kann und in dem die anderen Kleinkinder nicht verloren gehen. Danke!!!!


Menschen, die einem auf der öffentlichen Toilette mit dem Kind den Vortritt lassen. DAAAAANKE!


Kinderlose Freunde, die uns Besuchen kommen! Danke!!! Denn das ist leichter und entspannter, als immer einen Babysitter organisieren zu müssen.


Freunde, die auch mal Babysitten. Danke!!!!


Mamas, die das Kind nach der auswärtigen Verabredung wieder nach Hause bringen! Ein riesiges Dankeschön! Eine zusätzliche Fahrt weniger mit alle Mann spart viel Zeit und Nerven!


Und ich wette, es werden mir in den nächsten Jahren noch andere Dinge helfen.

ABER, das muss man sagen: Es wird wirklich leichter mit jedem Jahr. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

  2Comments

  1. Maria   •  

    Toll, unterschreibe ich Alles sofort!

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