Tagebucheintrag mit Bildern

Höchst unerquicklich, aber auch ein Grund, warum ich eine Kur an der See beantragte, ist aktuell wieder eine Nasennebenhöhlenentzündung. Die Nase ist frei, aber der Rest dicht. Abgesehen von Kopfschmerzen, die ich mit Paracetamol in Schach halte, hämmert es in meinem Kopf. Super nervig. Vor allem, wenn es sich in der kalten Jahreszeit als regelmäßiger Besuch einnistet. Zum Glück mag ich die Eukalyptusdragees, die Linderung verschaffen. Ich rieche jetzt immer wie ein Koalabär.

Dennoch waren hier ja Ferien, die ich ein wenig mit Abwechslung für den Sohn bestücken wollte. Darunter fielen auch Mama-Sohn-Ausflüge. Am Donnerstag noch waren wir zusammen im Römisch-Germanischen-Museum. Wir finde die Geschichte beide sehr spannend und wir verbrachten tatsächlich 1, 5 Stunden im Museum. Als Kritikpunkt möchte ich allerdings anführen, dass die Ausstellung ziemlich trocken dargeboten wird (wie vor 30 Jahren noch), so dass man sich für Kinder verbal schon ganz schön ins Zeug legen muss, um dem Ganzen etwas Lebendigkeit einzuhauchen. Da hätte ich ein paar Ideen zum Auffrischen. Liebes Museum, wenn ihr Hilfe braucht….gegen Honorar, mach ich euch nen Plan. 😉 Ernsthaft.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Vitrine mit den Muttergottheiten. 

Das Rheinland war mir einfach schon immer sympathisch.

 

Nach dem Museumsbesuch mussten wir aber nochmal zum Bahnhof, der in unmittelbarere Nachbarschaft weilt. Der Sohn ging seiner Leidenschaft dem ICE-Watching nach.

Der Rückweg war dann für den Sohn irgendwie aufregend. Zuerst verzweifelte er in der U-Bahnstation, weil wir wegen des Ticketkaufes eine für uns passenden Bahn fahren lassen mussten ohne einzusteigen. Die nachfolgende Bahn fuhr in eine falsche Richtung, was ich ihm mehrfach versichern musste. Und als wir dann in der richtigen Bahn saßen fragte er an JEDER Haltestelle, ob wir nicht aussteigen müssten. Ein junger Mann, der uns gegenüber saß, musste breit grinsen.

Der Dialog ging so:

„Müssen wir hier aussteigen?“

„Nein.“

„Wirklich nicht?“

„Nein, wirklich nicht!“

„Die Nächste auch nicht?“

„Nein!“

„Warum hält die hier schon? Ist die Bahn entgleist?“

„Nein, sie hat ein rotes Signal.“

Er war ganz aufgeregt, der Sohn, und sprach danach: “ Das nächste mal fahren wir wieder Bus!“

Dabei war es mit Nichten seine erste Bahnfahrt. Keine Ahnung was los war. 😀

 

Gemeinsam mit den Schwestern waren wir auch noch draußen im herbstlichen Umfeld unterwegs.

Also, ICH hätte als Kind da drin gehangen. Hab ich auch. Bis ich mal Hundekacke an mir dran hatte. 😀

 

Die Zeitumstellung und der Vollmond wirbeln hier außerdem alles ein wenig durcheinander. Die Kinder sind abends viel zu früh müde und dann drüber, wenn ich sie ins Bett stecke. Die Katzen miauen mir auch eine Stunde zu früh die Ohren voll und wollen fressen. Die Kinder allerdings auch. Die essen, essen, essen und essen, den ganzen Tag.

 

Dann habe ich hier noch ein Foto von meinem Geldbaum.

Es war einst ein schöner Baum. Er hatte immer mal bessere und schlechtere Tage. Und ich musste immer an meine Großtante denken, die da sagte: „Wenn es dem Geldbaum gut geht, hat man auch genug Geld.“ (Was genug heißt, ist sicherlich Auslegungssache. Für mich bedeutet es, man kommt aus.)

Wenn ich mir den aktuellen Zustand dieses Bäumchens nun ansehe….er bricht jeden Tag mehr in sich zusammen, dann kann ich leider aktuell eine Parallele zu meinem Kontostand ziehen.

Ich ließ mich gar neulich dazu hinreißen zu sagen: Weihnachten fallen die Geschenke von Mama wohl etwas knapper aus. Da sprach der Sohn: „Wieso, die bringt doch das Christkind!“

😀

Ach ja, zum Glück. Hatte ich ganz vergessen.

 

Und sonst?

Schönes Herbstwetter hin oder her. Heute würde ich am liebsten den ganzen Tag auf der Couch liegen und meinen armen Kopf auskurieren. Aber das klappt ja mit Kindern nicht so gut. Aber zu Hause bleiben und literweise Tee trinken klappt. Die Kinder sind etwas wahnsinnig, aber das sind sie ja meistens, und spielen sehr viel Pferd.

Hier sieht man den Stall unterm Tisch.

Dazu schneiden sie sich Obst klein und verfüttern es dem „Pferd“. Dieses Spiel kommt vor allem immer gegen Abend in Schwung. Keine Ahnung wieso.

 

Ich selbst bin trotz angeschlagener Fitness im Kopf voller Tatendrang und weiß nicht so richtig wo ich anfangen soll. Die nächste Woche hat es auch in sich. Davon berichte ich aber nächste Woche.

 

Auf Instagram läuft außerdem, eine #ErziehungsChallenge, die unter anderem das Thema Regeln hatte. Dazu will ich auch noch einen Blogbeitrag schreiben. Wer auf Instagram unterwegs ist, schaue doch mal nach. Ist ganz spannend.

 

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