Uroma´s Eierkuchen

Die Uroma der Kinder, also meine Oma, über 90 Jahre ist sie alt, hat ihre Schwäche für Eier- und Milchspeisen an mich vererbt.

Und eines ihrer Paraderezepte sind EIERKUCHEN. Ich liebe Eierkuchen.
Ich bin sehr froh, dass ich mir abgucken konnte, wie sie diese zubereitet. Denn das kann die Uroma mittlerweile nicht mehr. Sie ist nicht mehr so fit.

Wenn man diese Speise in Perfektion machen will, so kommt es auf vier Dinge besonders an.

1. Egal welche Rezeptgrundlage ihr habt, spart nicht an Eiern. 5 Eier sind immer gut. Die trennt man! Das Eigelb kann sofort zum Mehl.

2.Das Eiweiß schlägt man steif.

3. Für ein optimales Ergebnis rührt man zusätzlich zur Milch noch Sprudelwasser! Hat man alles gut verrührt und der Teig ist geschmeidig und tropft etwas zäh vom Löffel, hebt man den Eischnee unter und stellt alles für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

4. Beim Braten nicht an Fett sparen. Ich weiß, light is anders.

 

Eischnee vor dem Unterheben.

 

Teig, nachdem der Eischnee untergehoben wurde.

 

Meine Erfahrung sagt, am aller Besten gelingt es mit Weizenmehl, aber ich mische auch schon mal Dinkelmehl oder einen Teil Vollkornmehl mit dazu. Der steifgeschlagene Eischnee macht es einfach immer besonders gut.

Ich kann schlecht eine Mengenangabe machen. Ich mache das immer nach dem Gefühl. Und Pfanne- bzw Eierkuchen kann ja eigentlich jeder? Oder? Sagt es ehrlich.

Uromas Eierkuchen gibt es bei uns gerne mit Obst. Im Sommer mit Johannisbeeren. Im Winter mit Äpfeln. Und wenn man den Teig in der Uroma-Eischnee-Variation macht, so verschwinden die Johannisbeeren im Teig und die Eierkuchen lassen sich gut backen. Sind sie nämlich zu dünn, Brutzeln die Beeren auf dem Pfannenboden an und werden ganz matschig.

In der Pfanne

Gebacken sieht das dann aus, wie auf dem Beitragstitelbild oben.

Sicherlich könnte man das Foto auch kunstvoller arrangieren. Aber wisst ihr was? Das duftet immer so verführerisch, dass allen immer schon ganz ungeduldig der Zahn tropft. Und dann…..tja, sind sie leider ruckzuck aufgefuttert und keiner hatte Geduld und Verständnis, dass noch langatmig ein hübscher Teller arrangiert werden musste.

 

Übrigens schmecken sie auch ohne Obst, dafür dünn mit Marmelade bestrichen ganz ausgezeichnet. Mmmmmmh, ich bekomme schon wieder Appetit.

 

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  1 Comment

  1. Janine von mamour.de   •  

    Danke für dieses tolle Rezept! Meine Oma hat das auch immer so gemacht, im Winter mit Äpfeln und im Sommer mit Johannisbeeren – GENAU SO! Mmmmhh lecker… Das weckt echt Kindheitserinnerungen in mir! Das ist wirklich nix für die schlanke Linie, aber man muss es ja auch nicht jeden Tag machen… oder doch? Mjamm-mjamm 🙂

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