Aus dem (All)Tag einer Bloggerin-Messe Besuch

Diesen Text nebst Bild fand ich gestern wieder, als ich etwas ganz anderes suchte. Ja, ich kann sogar virtuell im Chaos versinken. Nun, ich muss allerdings sagen, es war ein interessanter Tag, den ich da aufgeschrieben habe und euch nicht vorenthalten möchte. Vielleicht erheitert er ja diesen (bei uns jedenfalls) so trüben Regentag ein bisschen. Ich musste nochmal sehr lachen.

Im Zuge der Bloggerei bekommt man mal mehr mal weniger oft Einladungen zu diversen Veranstaltungen. Ich hatte u.a. eine Messe Karte für die Kind und Jugend Messe 2016 in Köln geschickt bekommen. (Ja, ich weiß, is schon ein bisschen her, war ja auch im Bearbeiten-Ordner verschwunden) Und auf der Messe hatte ich sogar einen echten Termin.
Ich wusste schon im Voraus, dass mein Auffassungsvermögen nicht für einen ganzen Tag auf der Messe reichen würde. Ich kenne die Köln Messe. Da war ich früher immer bei der Art Cologne und fand es toll aber auch mega anstrengend. Ein ganzer Tag auf der Messe strengt mich enorm an. Diese Luft da. Die vielen Menschen und das visuelle Input….Für mich ein Overkill.
Somit machte ich mich erst um 13 Uhr nach einem ordentlichen Mittagessen auf den Weg.

Ich entstieg frohen Mutes der Bahn. Ich trug ein buntes Sommerkleid, welches zu meinen liebsten gehört und den Temperaturen entsprach. Ein Businessoutfit wäre für mich komplett unaunthentisch gewesen. Noch bevor ich die Ampel zum Messegelände erreichte, war an ein professionelles und souveränes Auftreten ohnehin nicht mehr zu denken. An meiner linken Sandale hatte sich ein Riemen von der Sohle abgelöst. Bei genauer Inspektion war auch die Sohle vorne nicht mehr richtig fest und klappte bei jedem Schritt wie ein Maul auf und zu. Deshalb war auch der Riemen ab. Ich hätte sofort neue Sandalen gekauft oder wenigstens Kleber, wenn es denn ein Geschäft in der Nähe gegeben hätte. Aber rund um die Köln Messe gibt es weit und breit nichts. Und es war ein heißer Tag, an dem ich nun nicht kreuz und quer in gleißender Sonne nach einem Schuhgeschäft suchen wollte. Das hätte mein Zeitfenster doch etwas gesprengt. Ich hoffte also, dass der Schuh es noch irgendwie über den Tag schaffte, ohne komplett auseinander zu fallen und dass ich halbwegs normal laufen könnte. Continue reading…

Ostern 2018

Die letzten Tage war es ruhig auf´m Blog.
Die Ferien begannen, wir waren eingeladen, wir färbten Eier, backten Kuchen, waren draußen unterwegs und ich versuchte nebenbei heimlich ein paar kleine Ostervorbereitungen für die Kinder zu treffen und Besorgungen zu machen. Die Kinder machten es mir nicht leicht. Eine überdrehte Stimmung waberte durchs Haus. Die Kinder waren ferienreif aber brauchten einige Tage Zeit um runter zu fahren. Ich hatte alle Hände voll zu tun, das Chaos halbwegs in Schach zu halten. Drei aufgekratzte Kinder zu Hause sind nicht leicht zu händeln. Andererseits fanden sie immer wieder Momente der stillen Eintracht. Wie auf dem Beitragsbild zu sehen. Sie gerieten dennoch immer wieder in lautstarke Streitereien. Abends war ich nur noch platt.

Freitags bekamen wir abends Besuch und Samstagmorgens auch schon wieder zum Frühstück. Ist ja schon schön, so mit Menschen im Reallife! Ich genieße das sehr.

Da der Besuch am Freitag noch nie zuvor bei uns gewesen und kinderlos war, wollte ich die Bude halbwegs wie bei normalen Menschen aussehen lassen. Es gelang genau in einem Raum. Immerhin. Die Gäste nahmen es aber gelassen.

Gegen Ende der Woche fuhren die Kinder ihre Energie auch endlich etwas runter, aber der Mann klagte über dezentes Unwohlsein. Continue reading…

Osterferien

Es sind Osterferien.

Die Mädchen wollten ebenfalls Kindergartenferien haben und somit sind alle drei zu Hause. Die ersten Tage waren sehr unruhig. Heute „fahren“ die Kinder langsam runter. Ich muss allerdings auch mehr Präsenz zeigen. Gar nicht im Beaufsichtigen, sondern im Dasein.

Es frisst enorm viel Zeit. Aber wenn es friedlich ist, ist es auch sehr schön. Ich komme nur zu nichts. Gestern war ich noch ziemlich unzufrieden, weil wieder lauter angefangene Aufgaben oder mir selbst auferlegte To Dos liegen blieben. Heute denke ich: Dann ist das so. Die Kinder haben Ferien und gehen jetzt mal vor. Dann bleiben auch angefangen Blogbeiträge liegen.

Wer Lesestoff braucht, kann einfach mal zu Susanne von halloliebewolke rüber hüpfen.

Oder zu Alu und Konsti von grossekoepfe.

Ich muss auch nochmal meine Kategorie „Blumen für…“ füttern. Aber nicht jetzt. Gerade malten die Kinder noch friedlich Ostereier und schon gibt es schon wieder Turbulenzen. Ich bin gefragt.

 

Übrigens bin ich auch bei Instagram unter gleichem Namen zu finden.

 

Ein kurzer plüschiger Moment. Leider nur kurz. Der Tag ist geprägt von 2 müden und motzigen Kindern. Das Sirenchen hatte spontan nach der Kita eine Verabredung und die beiden Motzknubbel dachte ich mit einem Besuch in der Spielscheune erfreuen zu können. So ist das. Ich brach den Mini-Ausflug ab, als die beiden sich nicht einigen konnten und stritten. Zu Hause waren wir 3 Minuten im Garten, da war das Knöpfchen pitschnass, weil sie mit dem Regenwasser im Sandkasten gematscht hat. Und jetzt, 10 Minuten bevor ich fahren muss, um das Sirenchen abzuholen, sind sie friedlich ins Kinderzimmer verschwunden. Das ist so gemein, denn ich muss sie ja dann schon wieder aus ihrem endlich gefundenen Spiel reißen. #momslife #lebenmitkindern #geschwisterplüsch #mamablog #elternblog #familienblog #mehrrealität #momofthree #momof3 #3fachmama #mama #kinder #geschwister #mamablogger

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So ein Freitag, der ist „schön“.

Morgens vor dem Weckerklingeln:
-Mama? Was heißt „mein“ auf Englisch? Heißt das „meyiiin“?
-Ne, „mein“ heißt „my“.
-Ne, Frau …. sagt immer „meyiiiin“, oder sowas.
-Meinst du „mine“?
-Ne Frau….sagt „myiiiin“. Mama, was heißt denn jetzt „mein“ auf Englisch?
-„My“.
-Ne, DU kannst überhaupt kein Englisch! Das heißt „meyiin“.
-Bitte sehr. Dann frag mich doch nicht, wenn du es besser weißt!
-Du hast überhaupt keine Ahnung, Mama!

Dann vor dem Frühstück:
– Kinder, das Müsli ist alle. Ich mache euch ein Marmeladenbrot, okay?
Keine Antwort. Keine Reaktion.
-Das Müsli ist alle. Ihr bekommt ein Marmeldanbrot, okay?
Keine Reaktion.
-DAS MÜSLI IST ALLE, ICH MACHE EUCH EIN MAAAARMELAAAADENBROOOOT!
Die Kinder nicken und brummeln ein JA.
Ich servierte die Brote.
Das Knöpfchen: Mama, ich wollte abba ein Brot-eine Hälfte Honig und eine Hälfte Marmelade!
-Oh….das hast du mir nicht gesagt! Iss das doch schon mal, ich mache dir auch noch ein Honigbrot.
-NEEEIIIIIIN! DU SOLLTEST MIR EIN BROT MACHEN- EINE HÄLFTE HONIG und eine HÄLFTE MARMELADE! ICH HABE DAS GESAAAAAAGT!
-Nein, meine Kind, das hast du nicht. Du hast allerdings MEINE Frage mit JA beantwortet und sonst NICHTS gesagt!
-Doch.
-NEIN!
-DOOOOOCH!
-Nein und jetzt hör auf und erzähl mir nix!“
-Abba ich hab das GEDACHT!

So in der Art ging es weiter, bis alle aus dem Haus waren.
Den Vormittag verbrachte ich mit ein paar Besorgungen und Vorbereitungen für diverse Mahlzeiten. Manchmal ist es gut, wenn einiges schon „fertig“ im Kühlschrank bereit steht.

Beim Abholen im Kindergarten verteilten sich wieder alle drei Kinder in verschiedenen Räumen und Richtungen. Ehrlich, ein Sack Flöhe ist nix dagegen. Während ich noch kurz mit einer anderen Mama ein paar Worte wechselte (großer Fehler, weil meine Kinder dann sofort wieder Unsinn machen) fuhr das Knöpfchen einer anderen Mama mit einem BobbyCar über den Fuß. Sie hatte meine Bitte, das Auto in der „Garage“ zu parken geflissentlich überhört und meine kurze Abgelenktheit genutzt.
Da eine Erzieherin schon neben dem Knöpfchen hockte und mit ihr das „Vergehen“ besprach, wollte ich mich nicht einmischen. Mir gegenüber ist das Knöpfchen nach dem Kindergarten ja ohnehin immer zweifelhaft gelaunt. Und wirklich zurechnungsfähig ist sie dann auch die erste halbe Stunde aus hier und hier beschriebenen Gründen nicht. Das Knöpfchen entschuldigte sich leider auch nicht, ich sah ihrem Gesicht aber an, dass ihr die Gesamtsituation nicht behagte.
Ich wollte sie später am Tag nochmal zu dem Vorfall fragen. Das war sinnvoller.

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Alltagsbloggerei- Von Müdigkeit, wahnsinnigen Kindern und dem dringend erwarteten Frühling

Die letzten Tage drohte der alte Schweinhund vom letzten Jahr wieder einzuziehen.
Es war auch nicht ganz einfach diesen vor der Tür zu halten. Denn Karneval und anschließend drei Wochen ständig kranke Kinder warfen ja ohnehin schon schnell alles durcheinander. Einzig ich blieb erstaunlich fit und gewappnet gegenüber all den Viren. Ich behaupte mal, das liegt an der Kur im Hochseeklima und meinen konsequenten Runden an der frischen Luft und kleinen Sporteinheiten, trotz durcheinander gewirbeltem Alltag.

Eine einzige Woche lief dann ganz nach Plan. Normaler Alltag, alle gesund. Der Frühling zeigte sich das erste Mal. Alle lebten auf und stoben durch den Garten.
Der Frühling war aber schneller vorbei, als uns allen lieb war. Mich überfiel eine übergroße Müdigkeit und ich überhörte morgens tatsächlich den Wecker. Der Sohn weckte mich mit den Worten: „Mama, muss ich nicht zur Schule?“ Dieser Satz machte mich allerdings schlagartig wach.
Mit dieser Müdigkeit liefen die nächsten Tage weiter. Der Sohn hatte dann einen erneuten „Krankheits“-Aussetzer. Nachts erwachte er mit Übelkeit. Wir verbrachten einige Zeit im Badezimmer. Allerdings passierte nichts. Schließlich bettete ich ihn auf ein großes Handtuch ins Bett und stellte einen Eimer neben ihn. Für den Fall der Fälle. Wir schliefen unruhig. Es geschah aber weiter nichts. Continue reading…