Das Sirenchen schreit und sorgt für sich.

„Liebes Sirenchen, warum musst du denn immer SOOO laut schreien?“

„Ich kann nicht leise weinen!“

„Ja.“

Blöde Frage. Ich weiß. Seit der Geburt.
Sie kann es wirklich nicht. Sie schreit mit jeder Faser ihres Körpers ihren Kummer, ihre Wut, ihre Verzweiflung, ihre Irritation, ihre Angst, ihren Schmerz und ihren Frohsinn und Übermut hinaus in die Welt. Von Anfang an.

Jede Nuance, die eine Lautäußerung hervorbringen kann, wird auch als Lautäußerung getätigt. Es ist so wahnsinnig, tinnitusbringend und auch schön zu gleich. Es bleibt keine Emotion im Kind stecken. Ich würde das als sehr gesund bezeichnen und möchte das auch grundsätzlich nicht unterdrücken.
Ich würde dennoch gerne mal die Dezibelzahl messen. Jedenfalls zu Hause. Unterwegs geht es noch gemäßigt zu.
Ich kann hören, welche Art von Weinen und Schreien ich präsentiert bekomme. Müde, maulig, trotzig, sauer, verzweifelt, ängstlich, froh und übermütig. Ich kenne die Unterschiede und liege in 99% der Fälle richtig. Ich weiß nicht immer warum, aber ich weiß, ob es ernst ist.
Es klingt anders und die Tränen dazu sind dick wie Straußeneier. Es rührt mich jedes Mal sehr, wenn das Sirenchen ernsthaft bestürzt ist.
Viele Nuancen ihres Schreiens haben oft mit Wut und Unmut zu tun, das beruhigt sich am schnellsten, wenn man zwar da ist, sie aber in Ruhe lässt. Continue reading…

Ein Wochenende mit Laune und Tanz in den Mai nur ohne Tanz.

Liebes Tagebuch, 😉

Schon immer beutelte mich in gewissen Abschnitten meines Zykluses eine Laune.
Nun muss ich gestehen, dass diese Stimmungsschwankungen deutlich besser und kürzer geworden sind, seit dem ich komplett hormonfrei unterwegs bin.
Und obwohl ich weiß woher meine Laune manchmal her rührt, kann ich dann nicht ausreichend genug gegen steuern.
So kam es am Samstag nochmal zu EINEM Tag (und das ist ja überschuabar), an dem ich schlecht gefusselt war. Ich erwachte mit leichtem Kopfweh und müde und mit einer Ach-ich-weiß-auch-nicht-Laune.
Die Kinder waren eigentlich prima. Abgesehen von den kleinen üblichen Rangeleien, spielten sie super schön zusammen.
Dennoch, an so einem launigen Tag, möchte ich eigentlich gar nix machen. Nur so sitzen und mürrisch sein. Und vor allem nicht alles 17mal wiederholen müssen.
Ich tat das auch offen kund. Ich hätte einfach eine schlechte Laune, sei irgendwie total müde und wolle nicht so viel sprechen und vor allem nichts diskutieren müssen.

Der Mann war den ganzen Tag arbeiten und das Wochenende würde ein langes sein mit einem großen kinderreichen Zusammenfinden am 1. Mai.
Es musste Essen eingekauft werden. Und zu allem Überfluss kam ich um einen Drogerieeinkauf auch nicht drum herum. Hätte ich auch Freitags schon machen können. Hab ich aber nicht. Hätte, hätte Farhradkette.
Also versuchte ich die Kinder zum Aufbruch zu bewegen. Man kennt das ja mit Kindern. Der eine will die Jacke nicht anziehen, der andere heult, weil ein Schuh nicht zu geht und tut, als sei ein Drama sondergleichen passiert und ein anderes will gar nicht erst mit. Puh, das liebe ich ja generell und wenn ich schlechte Laune habe sowieso.
Diese Geduld…..wo kann man die noch gleich kaufen? Continue reading…

Ein RANT über aktives Passivrauchen und Zigarettenverpackungen im Supermarkt.

Jetzt muss ich mal meckern. Über´s Rauchen. Liebe Raucher lest es einfach nicht oder spart euch blöde Kommentare. Ich will das mal sagen dürfen! Als Nichtraucher! Und Mutter! Und jahrelange aktive Passivraucherin.
Ich entstamme einer rauchenden Familie. Teile davon haben immer geraucht, manche jedoch gar nicht oder so wenig, dass man es im Grunde nicht wahr nahm.
In den Räumlichkeiten meiner Familie roch es kaum bis gar nicht nach Zigaretten. Es wurde stets gut gelüftet, viel geputzt und oftmals wurde ohnehin nur Rauchen an der frischen Luft toleriert.
In der 70er Jahren scherte sich niemand darum, ob der blaue Dunst gesund war oder nicht. In den 70/80er Jahren hatten Kinder auch keine Stimme hinsichtlich der Raucherei. Man hatte den Gestank zu ertragen oder musste eben dahin verschwinden, wo es einem nicht stank. Dem ein oder anderen gefiel aus Gewöhnung vielleicht sogar der Geruch.

Ich persönlich mochte tatsächlich die erste frisch angezündete Zigarette im Auto auf der Heimfahrt nach Familienfesten. Aber NUR dann. Ansonsten ertrug ich mein Schicksal halbwegs ergeben. Was sollte ich auch tun, als Kind? Mein Meckern und Motzen wurde nicht erhört.

Später in der Teenagerzeit, ich selbst konnte mich für das Räucherzeug nie begeistern, fing der ein oder andere in der Clique auch an zu rauchen. Auf Partys, wenn man aus ging, überall begegnete einem Zigarettenrauch. Kein Problem. Ich hatte ja Übung im Ertragen. Ich nannte mich eine Zeitlang selbst aktive Passivraucherin. Continue reading…

#WIB-Wochenende in Bildern 22./23. April

Ich mache da dieses Wochenende mal mit. Beim großen Wochenende in Bildern. Hier: geborgen-wachsen.de/wochenende-in-bildern gibt es dazu noch mehr zu lesen/sehen.

 

Und schon starte ich.

Samstag

So bin ich aufgestanden. Und auch wieder schlafen gegangen. 😀 Das Wetter lud zum Schlunzen ein. Es gibt Tage da gehen wir alle einfach nicht raus und sind abends trotzdem müde.

Das erwartete mich am Morgen. Die Überreste eines heitere Nachmittages vom Vortag mit einer Freundin und ihren Kindern. Die Spülmaschine war so spät fertig gewesen am Abend, dass ich keine Lust mehr gehabt hatte sie aus und wieder ein zu räumen.

Während ich die Sache mit der Spülmaschine nachholte, gab das Sirenchen den Tulpen neues Wasser und schnitt sie nochmal an. Die rosa Tulpen hatte sie ausgesucht und bat auch darum, sich um sie kümmern zu dürfen. Nur zu, mein Kind! Continue reading…

Toilettentrainig? Nein danke!

Heute morgen erwachte ich von den Worten: „Mamaaa, is muss mal zur Toilette!

Oh.

OH! dachte ich. Das sagt ja das Knöpfchen (gerade 3 Jahre alt geworden)! Oh, da springe ich auf!

Denn das Knöpfchen trägt noch Windeln und jeden Anflug von selbstständigen Toilettengängen begrüße und unterstütze ich, aber unaufgeregt.

Die Geschwister waren tatsächlich zeitgleich mit dem 3. Geburtstag ohne Windeln unterwegs. Von heute auf morgen klappte es. Auch nachts. Da hatte ich ihnen zur Sicherheit immer noch eine Höschenwindel angezogen. Da bin ich pragmatisch. Ich stehe nicht auf vermeidbare nächtliche Bettenbeziehaktionen. Aber als nach ein paar Tagen klar war, die Windeln bleiben nachts trocken, waren auch die weg. Unfälle gab es nur wenige und immer nur tagsüber. Die konnte ich an einer Hand abzählen. Sie passierten dann, wenn viel Trubel war und die Kinder abgelenkt und zu spät zur Toilette liefen. Aber auch das war in wenigen Wochen vorbei. Alles in allem war es sehr unkompliziert. Continue reading…