Koordination von Verabredungen mit 3 Kindern

Es gab eine Zeit, da packte ich meine drei Kinder ein und ging irgendwo hin zu Besuch. Oder der Besuch kam zu uns. Die Kinder spielten zusammen, im Idealfall sehr friedlich und die Mamas konnten mal ein paar Worte wechseln. Wenige Worte. Denn kleine Kinder lassen einen nichts Zusammenhängendes sprechen. Man serviert pausenlos Snacks und Getränke, betüdelt, macht sauber, wechselt Windeln oder begleitet zur Toilette, tröstet bei Bedarf…..Es war dennoch ein Pflegen allumfassender Sozialkontakte.
Der Vorteil dieser Zusammentreffen war: Die Zeit ging besser rum als immer nur zu Hause, alle hatten mal was anderes gesehen und waren zufrieden. (Ok, ich war es nicht immer, denn ich hätte mir hin und wieder schon mal ein vernünftiges Gespräch unter Erwachsenen gewünscht ohne das ständige Kleinkindgewusel, Geplapper und Umsorgen.)
Diese Zeit wandelt sich nun. Gespräche sind wieder eher möglich, was ich sehr angenehm finde. Jedoch ergeben sich nun neue Herausforderungen. Continue reading…

Ordnung im Kinderzimmer-Was ist das?

Mein liiiiiiber Herr Gesangsverein!

Also.

Manchmal fehlen mir die Worte.

Dieses Ordnungsding im Kinderzimmer…. Also…..

Chaotisch ist es bei uns meistens. Aber manchmal überschreitet es meine Schmerzgrenze. So kommt es immer mal wieder vor, dass ich erschrocken und rückwärts aus dem Kinderzimmer zurück weiche, kurz Luft schnappe und die Szene neu betrete.
Mit geübtem Blick schaue ich, ob das ein Scheinchaos ist und mit wenigen Handgriffen wieder in Ordnung gebracht werden kann oder ob ich als Fräulein Rottenmeier auftreten muss.

Am Sonntag musste ich letzteres. 😀 Üüüüüüüberall lagen Murmeln! Legosteine, Baukkötze, Playmobil, Puppen, Kissen….ach…eigentlich war NICHTS mehr an seinem Platz. Das hat man davon, wenn man sich in Sicherheit glaubt. Die Kinder waren friedlich in ihrem Zimmer und ich wollte sie nicht stören und die Ruhe genießen. 😀
Der Rohrspatz namens Rottenmeier (ich zitierte sie sogleich: Erbaaaaarmen!) 😀 nahm also Anlauf. Denn das Desaster war zu schlimm, um ruckzuck beseitigt werden zu können.

Hier und da packte ich mit an und gab genaue Anweisungen. Denn wenn es zu wild ist, dann weiß ja selbst ich nicht richtig, wo ich anfangen soll. Wie sollen Kinder das dann können? Continue reading…

Schnelle und fluffige Schokomuffins mit Apfel

Ich hab’s im WIB (Wochenende in Bildern) angekündigt. Mir sind neulich ein paar Schokomuffins so gut gelungen, dass selbst die Ur-Oma mit ihrem sonst sparsamen Appetit mehrere davon gegessen hat.

Ich gebe zu, dass sie optisch jetzt nicht so die Sensation sind. Egal, wie ich sie fotografierte, es wurde nie das Stargebäck. ABER, um gut zu schmecken, muss es ja nicht aussehen, wie in der Sterneküche.

Das Ursprungsrezept hatte ich bei Phinabelle gefunden. Was ich hingegen NICHT gefunden habe, war eine Tafel Schokolade. Die, so glaubte ich, wäre in meinem Süßkramdepot zu finden gewesen. War se aber nicht.

Also habe ich das Rezept auf gut Glück etwas verändert. Die Muffins gehen dennoch genauso schnell, wie beschrieben.

 

Der Teig reicht für 24 nicht ganz so vollgefüllte Muffinsförmchen oder 16 Stück, wie auf dem Beitragsbild zu sehen.

Man nehme: Continue reading…

Ich bin nicht perfekt! Ich bin laut.

Also das Leben mit Kindern ist ein ständiges Auf und Ab der Emotionen. Das muss ich anderen Eltern ja nicht erklären. Und ich selbst bin in diesem Business auch schon lange genug unterwegs um zu wissen, dass alles Phasen sind und dass alles auch wichtig für die Entwicklung ist und dass vor allem ICH die hauptsächlichen Eskapaden der Kinderlaunen abbekomme, weil sie sich bei mir sicher fühlen. Ich nehme  alles nicht persönlich. Und dennoch geht mir oft genug die Hutschnur flöten, wenn gewisse Phasen anhalten. Und zwar nicht nur bei EINEM Kind, sondern bei mindestens zwei Kindern.

Das Knöpfchen rasselt von einem „Theata“ zum anderen. Aktuell lässt sie sich erfreulich friedlich am Kindergarten abholen, dafür trumpft sie später am Tag, meist am späten Nachmittag, mit „erbaulichen“ Ausfällen auf. Sie möchte dann Turnhallen oder Häuser kaputt machen und warf zu letzt zwei Klopapierrollen (neue) ins Klo. Kind, ich weiß, du bist „saua“. Aber DAS geht trotzdem leider gar nicht! Und das schimpfe ich auch laut und deutlich als Gardinenpredigt heraus, während ich dezent angewidert die nassen Klopapierrollen aus der Kloschüssel fische und tropfend in eine Mülltüte befördere. Dann bin ICH nämlich auch saua! Continue reading…

WIB 3./4. März 2018 Die Karton-Kinder

Am Samstag kam unser morgendliches Empfangskomitee.

Der Kater nimmt stets selbstbewusst Platz im Bett der Kinder. Das Klüttchen (unsere schwarze Katze) streicht schnurrend an allem entlang. Sie bleibt nie ruhig stehen, deshalb kann man sie nie wirklich gut fotografieren.

Da es ausnahmsweise nochmal geschneit hat in der Nacht und um uns herum alle schon Schnee geschippt hatten, tue ich das auch. So aus Gruppenzwang heraus.

So, das muss reichen. Es taut ja ohnehin schon wieder. Continue reading…