Wie wir zu den Katzen kamen und uns nur eine blieb.

Ich wollte schon immer mal etwas über unsere Katzen schreiben. Und da es hier auf dem Blog die nächsten 3 Wochen etwas ruhiger zu gehen wird, bot sich an mal einen Dreiteiler darüber zu verfassen.

 

Diesen ersten Teil, liest man besser nur, wenn man mit traurigen Dingen gut zurecht kommt. Sonst muss man bei Teil 2 einsteigen. 

 

Wir spielten lange vor den Kindern mit dem Gedanken uns Katzen zuzulegen. Wir hatten beide schon Katzenerfahrung. Es war klar, dass wir uns zunächst in den Tierheimen umsehen.
Wir trafen auf ein Katzenpärchen, welches vermutlich aus Mutter und Sohn bestand. Sie waren noch jung und der Vorbesitzer war verstorben. Die beiden Katzen waren extrem vertraut miteinander und sehr kuschelig. Ich habe selten ein innigeres Katzenpaar gesehen. Ganz zauberhaft. Die Beiden umschmeichelten uns aufs Allerliebste vom ersten Augenblick an. Und so nahmen wir sie ohne lange zu Überlegen mit. Die beiden bewohnten fortan mit uns eine Stadtwohnung. Die beiden „Mäuse“ kannten nichts anderes als Wohnungshaltung, somit hatten wir klein schlechtes Gewissen ihnen keinen Freigang bieten zu können. Bevor sie im Tierheim versauern….

Die Beiden hatten bei uns Platz, Kuchelecken, was zum Kratzen und sie hatten sich. Sie genossen die ausgiebigen Kuschel- und Spieleinheiten von uns und zudem den Vorzug eines gesicherten Balkons.
Wobei man sich da auch wundern kann.
Eines Abends betrachtete uns die Katzendame nämlich von außen durch das Küchenfenster im zweiten Stock. Sie musste sich durch eine winzige Lücke im Netz vom Balkon auf das Fensterbrett geschummelt haben und balancierte nun dort herum. Uaaaah. Darunter lag der Kellerabgang. Ich war froh, dass sie nicht abschmierte und dort hinein fiel, bevor wir sie zurück in die Wohnung locken konnten.

Diese überaus liebenswürdige Katzendame ging jedoch trotzdem, viel zu früh von uns. Continue reading…

Weihnachten 2017

Zu aller erst wünsche ich allen wunderschöne Feiertage und Ferien und so! Aus Zeitmangel ohne Bild.

Schaut euch einfach das von DIESEM Beitrag an. 😉

Ich wollte eigentlich noch etwas schreiben, aber das Kofferpacken und andere Dinge haben mich aufgehalten.

Wer dennoch etwas zum Thema Weihnachten lesen möchte, der kann sich folgende Beiträge zu Gemüte führen.

1.

Weihnachten in meiner Kindheit. In dem Beitrag sind auch noch ein paar andere Links zu anderen Beiträgen und Blogs zu finden.

 

2.

Eine Gesichte von Weihnachten 2016 von meiner lieben Blogger-Kollegin Nina, sie schreibt auf dem Blog Heute ist Musik über „Game Over an Weihnachten“, wenn alles ganz anders kommt, als geplant.

3.

Aus meiner Feder:

Wie ein Spaziergang im Advent vor 2 Jahren im Desaster endet.

 

Ihr werdet von allein von Hölzchen und Stöckchen weiter kommen.

Und für meine 3 wöchige „Abwesenheit“, habe ich auch schon ein paar Beiträge vorbereitet.

 

Also, wie auch immer ihr Weihnachten verbringt und welche ungeplanten Zwischenfälle es vielleicht auch geben mag…..Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

😉

 

 

 

 

Das Knöpfchen hat ein Problem.

Ich schrieb ja neulich über die explosiven Ausbrüche vom sonst so charmanten Knöpfchen, wenn ich sie im Kindergarten abhole.

Selbst wenn man mal ihren Hang zum großen inszenierten Drama wegnimmt, dann bleibt doch immer noch etwas übrig, was mir sagt: „Hallo, ich brauche mal Hilfe.“ Etwas hilflos stehe ich dann daneben und weiß in der akuten Situation auch keinen Rat. Außer eben Warten und Dasein. Die Ursache muss gefunden werden.

Ich habe irgendwo auf diesem Blog schon mal darüber geschrieben, dass mit Kindern immer alles im Wandel ist. Und wenn eine Sache gut klappt, dann ist das kein Garant, dass es so bleibt. Läuft eine Sache  plötzlich nicht mehr rund, ist das kein Grund sofort alles neu zu gestalten. Manchmal ist das einfach mal kurz so eine Phase. Dann warte ich ab und beobachte. Dauert der unrunde Zustand allerdings an, suche ich nach den Gründen. So diesmal auch.

Im Falle vom Knöpfchen habe ich es, glaube ich, entschlüsselt. Continue reading…

Vorbereitungen und Gedanken zur Mutter-Kind-Kur

Also, da fahren die Kinder und ich bald zur Kur. Und da es unmittelbar nach den Feierlichkeiten los geht, bereiten wir hier gerade nicht nur Weihnachten vor, sondern auch die Reise.
Die Tickets sind besorgt, die Packliste liegt bereit und die Kinder und ich haben die kleinen Prospekte unserer Kurklinik „durchgearbeitet“. Die Bilder sind ansprechend und wenn unser dortiges kleines Apartment annähernd so nett aussieht, wie auf den Fotos, freue ich mich.

Langsam wächst die Vorfreude, aber auch die Aufregung.

Ich war lange überzeugt, dass ich einen Koffer voraus schicke. Mittlerweile habe ich mich dagegen entschieden. Meine Bedenken sind Folgende (lacht nicht!):
Es ist Vorweihnachtszeit und da ist schon so manches Paket nicht oder viel zu spät angekommen. Und selbst im Sommer musste meine Oma einst in ihrem einwöchigen Urlaub  5 Tage auf ihr, eine Woche vorausgeschicktes Gepäck warten. Im Sommer ist das nicht ganz so dramatisch. Aber im Winter…! Wenn der Koffer also zu spät käme, wäre das für mich ein richtiger Stressfaktor. Klingt vielleicht verrückt, aber ich bin so komisch. Es ist Winter und ich möchte nicht tagelang nicht raus können, weil die Schneehosen und Schneestiefel der Kinder mit dem Koffer verschollen sind oder sowas. Und im Fall der Fälle extra neu kaufen….ach ne. Dann find´ste nix Passendes oder wirst ein Vermögen los.

Eine andere Sache ist, dass meine Kinder tatsächlich nicht super viele Klamotten haben. Das bedeutet, ihre normale Lieblingsalltagskleidung geht nahezu komplett mit auf die Reise. Wenn der Koffer weg käme, wäre er zwar versichert, aber trotzdem….och nö. Auch diese Sachen müsste ich neu kaufen und die Zeiten, in denen ich beim Shopping aufgehe, sind lange vorbei. Ich will das nicht.

Versteht das jemand?

Ach kommt, hört auf mich auszulachen. Continue reading…

Auf dem Weihnachtsmarkt und in der Stadt

Der Mann hat immer einen Tag in der Woche frei, weil er Samstags arbeiten muss. Den freien Tag in dieser Woche nutzen wir, um mit den Kindern nach dem Kindergarten mal nach Köln rein zu fahren und auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Man glaubt es kaum, vor allem um ein paar Weihnachtswünsche zu generieren. Beim Sohn haben wir eine Idee. Bei den Mädchen ist es bisher noch unausgegoren.

Zu Hause empfahl ich den Kindern nochmal auf die Toilette zu gehen, weil in der Stadt sei es voll und auch immer so unbequemem eine Toilette suchen zu müssen. Alle taten wie geheißen.

Wir fuhren mit der Straßenbahn. Der Sohn fragte vor jeder neuen Haltestelle mindestens zweimal, ob wir die nächste aussteigen müssten und ich bemerkte einen dezenten Harndrang. Is klar. Wenn die Kinder nicht müssen, muss Mutti. 😀
Am Neumarkt angekommen, meinte der Sohn, er müsse auch mal. Ok. Erst Amtshandlung: Toilette ansteuern. Zum Glück weiß ich am Neumarkt eine, die man ganz gut benutzen kann und die auch nie so voll ist. Ein Geheimtipp sozusagen.

Auf dem Weg zur Toilette entdeckte das Knöpfchen offenbar ein Eis und verlangte nach einem solchen. Ich vertröstete auf später, in der Hoffnung, sie würde es vergessen. War ein Versuch wert.
Nach dem Besuch auf dem öffentlichen WC, steuerten wir die Schildergasse an. Die Kinder meinten, sie hätten Hunger. Es duftete aber auch überall zu gut. Wir stoppten beim Bäcker und priesen Weckchen an. Die kleckern nicht beim Laufen. Die großen Kinder waren einverstanden. Das Knöpfchen leider nicht. Sie skandierte nach EIS. Wir sahen allerdings nirgendwo irgendein Eis. Ich erklärte ihr lang und breit, dass im Winter selten Eis gegessen würde, weil es draußen ja so kalt wäre. Und so ein Weckchen wäre prima auf der Hand zu essen. Das Kind schrie und tobte und wollte so dann einen „Balarina“. Damit meinte sie einen Berliner. Sie stob um den Tresen der Verkäuferin entgegen, die ihr hektisch einen Lolli anbieten wollte. Gerade noch rechtzeitig konnte der Mann ihr bedeuten, die Lollies wieder verschwinden zu lassen. Da das Knöpfchen an diesem Tag beim Abholen im Kindergarten wunderbar friedlich gewesen war, war nun mitten in den Stadt der Moment des Aussetzers gekommen. Ich vermute, sie hätte der netten Dame die Dose mit den Lollis eh aus der Hand geschlagen. Wenn das Kind wütend ist, ist es wütend.
Ich lotste sie etwas weg von dem Stand und bot ihr an, sie zu tragen. Aber sie rannte los. Laut lärmend. Einige der gehetzten Passanten blickten genervt. Jaja, ich weiß, was ihr dachtet. Ich habe früher auch so gedacht. 😀
Als sie stolperte und hinfiel, war dies meine Chance sie aufzuheben und auf den Arm zu nehmen. Dort heulte sie geräuschvoll weiter. Continue reading…