Ein unentspannter Nachmittag

Der plötzliche und unerwartete Sommer ist zwar sehr schön, aber er macht mir kreislaufmäßig zu schaffen. Es lähmt mich. Zwar habe ich erfreulicherweise alle to-dos der letzten beiden Tage geschafft…ok, der Haushalt, das tägliche to-do, ist halb liegen geblieben. Aber egal.

Das Wetter war also warm und sonnig. Das Knöpfchen machte keinen Mittagsschlaf und somit holte ich die beiden Geschwister einfach eine Stunde früher im Kindergarten ab. Ich dachte, die freuen sich. Der Sohn war noch ganz verschlafen, weil er nämlich einen langen Mittagsschlaf gemacht hatte.
Ich schlug vor ein Eis zu essen auf dem nach Hause weg. Die Herrschaften stritten prompt darum, ob wir zur Eisdiele führen oder ob wir lieber im Supermarkt ein Meloneneis holen. Ich parkte mein Rad unter einem schattigen Baum. In der Sonne konnte ich es nicht aushalten. Schließlich überstimmten die Mädchen ihren Bruder. Es sollte Meloneneis geben. Continue reading…

Toilettentrainig? Nein danke!

Heute morgen erwachte ich von den Worten: „Mamaaa, is muss mal zur Toilette!

Oh.

OH! dachte ich. Das sagt ja das Knöpfchen (gerade 3 Jahre alt geworden)! Oh, da springe ich auf!

Denn das Knöpfchen trägt noch Windeln und jeden Anflug von selbstständigen Toilettengängen begrüße und unterstütze ich, aber unaufgeregt.

Die Geschwister waren tatsächlich zeitgleich mit dem 3. Geburtstag ohne Windeln unterwegs. Von heute auf morgen klappte es. Auch nachts. Da hatte ich ihnen zur Sicherheit immer noch eine Höschenwindel angezogen. Da bin ich pragmatisch. Ich stehe nicht auf vermeidbare nächtliche Bettenbeziehaktionen. Aber als nach ein paar Tagen klar war, die Windeln bleiben nachts trocken, waren auch die weg. Unfälle gab es nur wenige und immer nur tagsüber. Die konnte ich an einer Hand abzählen. Sie passierten dann, wenn viel Trubel war und die Kinder abgelenkt und zu spät zur Toilette liefen. Aber auch das war in wenigen Wochen vorbei. Alles in allem war es sehr unkompliziert. Continue reading…

Elternquatsch- Kuriose Sätze einer Mutter (Blogparade)

Bei Wiebke vom  Verflixten Alltag findet man eine Blogparade zum Thema: Kuriose Sätze zu unseren Kindern. Elternquatsch 

 

Wer hat nicht einen bunten Strauß davon parat?, dachte ich, und gestehe folgende Stilblüten:

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Wieder auf Kurs

Unser Wirbelwind (das Sirenchen) bereitete mir in den letzten Wochen etwas Kopfzerbrechen.

Schon eine Weile meinte sie, sie wolle nicht in den Kindergarten. Allerdings ohne Nachdruck. Und da ich stets ein fröhliches Kind abholte, schenkte ich dem Gesagten keine größere Bedeutung. Dann wurde sie krank. Sie war ziemlich erkältet und hatte eine dicke Ohrenentzündung. Sie blieb zwei Wochen zu Hause, um wirklich wieder fit zu sein. Es war eine schöne Zeit. Wir hatten viel und vor allem eine friedliche Zeit miteinander. Etwas, was ihr sehr gut tat und sich mit meinem Gefühl deckte, dass sie Zeit und Nähe mit mir braucht. Jedoch brauchte sie auch VIIIIIEL Zeit. Man wird sozusagen inhalliert und muss sich seine Zeit „erkämpfen“.

Ich habe HIER neulich darüber geschrieben, was sich in der letzten Zeit außerdem noch dazu gesellte. Es hängt alles irgendwie miteinander zusammen. Der Sohn hatte geäußert, dass niemand mit dem Sirenchen spielt und sie hatte das auch schon ein paar mal angedeutet.

Nun hat mich der Gedanke, dass niemand mit dem Sirenchen spielen möchte, beschäftigt. Es tat mir so leid. Gleichzeitig wollte ich darauf vermehrt achten. Ich bekam Zweifel an der 100% Korrektheit dieser Aussagen, denn wenn die anderen Kinder das Sirenchen beim Abholen sahen, riefen sie alle nach ihr und winkten.

Ich nahm mir das Sirenchen mal zu Seite und befragte sie dazu. Continue reading…

Wenn einfache Aufgaben verweigert werden…

…und was das für die Schule bedeutet.

Da habe ich doch tatsächlich ein: „Das ist mir zu blöd“-Kind zu Hause.

Das fällt mir schon länger immer mal wieder auf. Diesmal ist mal wieder der Aufhänger ein Rätselheft. Eines für die „Vorschule“. Mit Wickingern. Die mag der Sohn. Ich habe das Heft mal in einem Supermarkt mitgenommen und dachte, vielleicht hat er Spaß dran. Man muss so Wege in Labyrinthen finden, Bilderrätsel lösen, hier und da kleine mathematische Aufgaben und Zuordnungen machen. Was ausmalen. Alles easy und nett gemacht. Keine Pflichtaufgabe! Das ist wichtig!

Der Sohn war aber begeistert und besah sich das Heft interessiert. Schon ein paar mal verzweifelte er jedoch über der ein oder anderen Aufgabe. Es scheint, dass die Aufgaben zu simpel sind und er nach der Herausforderung sucht. Wegen seines zunehmenden Zorns habe ich das Heft einfach versteckt. Gestern fragte er nach WOCHEN, wo denn eigentlich das Wickingerheft sei.

Und engagiert setzte er sich hin, fand einige Wege in Labyrinthen und kam dann zu dieser Aufgabe: Continue reading…