Mama Potzenklotz motzt

Die letzten 2 Wochen waren irgendwie anstrengend. Die Kinder waren extrem nölig, fordernd und zänkisch. Ich war NUUUUR am meckern. Mähäähäää! Man konnte es ihnen nicht recht machen, sie mir aber auch nicht.
Es gipfelte am Wochenende darin, dass ich den Kaffe auf hatte, und zwar gründlich. Am Samstag musste der Herr Papa mal komplett übernehmen. Ich wollte einfach nur EINMAL so ganz in Ruhe mit MIR allein sein.
Sonntag war Kaffe und Kuchen mit Omas und Opa angesagt. Das war an sich entspannt und der Montag schaukelte sich noch mal auf.

Der Rückweg vom Kindergarten gestaltete sich so ungefähr: Continue reading…

Der Tag vor dem Geburtstag

Dem Morgen ging eine Nacht voraus, die wieder ihres Gleichen sucht. Ich habe unzählige Male mein Nachtlager gewechselt. Man könnte es auch das Zwei-Matratzen-System nennen. Die etwas unbequeme Gästematratze lag zwischen Kali und Dita. Die bequeme Federkernmatratze etwas abseits. Die passt leider nicht zwischen die Kinderbetten.
Immer so im Halbschlaf, eilte ich zu einem der hustenden und würgenden Mädchen. Am Ende wusste ich garnicht mehr wo ich lag. Ich war ganz verwirrt. Das Sirenchen hatte mitten in der Nacht auch noch einen Wutanfall. Ganz ohne das Zutun anderer. Das Kissen machte was falsch. Der Fahrradhelm lag auch nicht richtig. Ja richtig gelesen. F-a-h-r-r-a-d-h-e-l-m. Modell „Lilly Fee“ (hat Dita noch nie von gehört, aber kennt se jetzt. Helm ist rosa und pink und kann BLINKEN! Dieser löste das „Schlafröckchen“ ab.) Der Fahrradhelm liegt nun immer BLINKEND!!!in einer bestimmten Position neben ihrem Kopfkissen arrangiert und wird bewacht wie ein goldenes Drachenei. Auch im Schlaf. Continue reading…

Mutterliebe und Mama-Folter

Sie macht mich fertig.

Ich liebe sie, aber sie macht mich fertig. Dieses Kind bringt mich an meine Grenzen.
Ich wollte immer eine geduldige und liebevolle Mutter sein. Ruhig, verständnisvoll und konsequent. Ich hatte da so im Stillen meine Vorbilder und Ideale.
Ich würde mich in den meisten Situationen als konsequent einschätzen. Es gehen mir natürlich auch Dinge durch. Schon allein, weil es drei sehr kleine Kinder sind, konnte ich erzieherisch nicht immer so vorgehen, wie ich es richtig und wichtig gefunden hätte.
Dennoch gibt es eine klare Marschrichtung bei mir.
Aber das allein nützt nicht immer etwas. Vor allem beim Sirenchen beißt man da oft auf Granit. Manchmal habe ich sie auch nicht richtig „gesehen“, ihr Verhalten falsch gedeutet. Aber ich habe dann doch immer einen guten Weg für uns gefunden. Ich muss bei ihr manchmal genauer hinsehen, als bei den anderen.
Nun geraten wir in den letzten Tagen wieder mal vermehrt aneinander. Sie alleine ist dann schon eine Nummer für sich, die ziemlich viel Energie verbraucht. Aber da sind ja auch noch die anderen beiden, die auch fordern.
Neulich Abends war es dann soweit, dass ich einen netten und erwarteten Besucher tobend, zeternd und brüllend an der Haustüre in Empfang nahm. Continue reading…

Gestern

Ich sitze um 19.20 geduscht und entspannt am Rechner. Die Kinder liegen schon im Bett. Woooow, wird man denken. Wie geht das denn? Ha!
Das war nicht etwa eine pädagogische Meisterleistung mit drei unfassbar gehorsamen Kindern….neeeein: ES WAR NOTWEHR! Continue reading…

Da möchte ich auch mal ausflippen…einfach so

Es begann heute morgen eigentlich ganz friedlich. Wir hatten etwas länger geschlafen. Das Zeitfenster, um alle für den Kindergarten fertig zu machen war knapper als sonst, aber machbar.

Ich stand auf, war aber irgendwie neben der Spur. Hat man ja schon mal. Die beiden Hirnhälften hatten sich noch nicht verknüpft und kamen auch nicht gut zueinander, weil zwei quasselige Kinder immer irgendwas von mir wissen wollten und den Prozess verlangsamten. Ich kam gar nicht an meinen Sprachschatz heran. Ich sehnte mich nach einem Kaffee, aber den würde ich erst nach dem Wegbringen der Kinder zeitlich schaffen, wenn ich ihn denn angenehm temperiert zu mir nehmen wollte. Continue reading…