Unterzuckert

Ich würde in den letzten Tagen mit meiner Ernährung keinen Blumentopf gewinnen.
Ich fresse. Und zwar so Zeug. Hauptsächlich Kohlehydrate, die jeden Ernährungsexperten zum Heulen bringen würde. Würde der Mann des abends nicht Salate oder Gemüse reichen….Ich ernähre mich gerade von Schokoladenbroten, literweise Milchreis (selbstgekocht versteht sich), Eis und Kuchen. Das gute Obst ist für die Kinder da.  Sehr selbstlos von mir.😁
Egal. Fakt ist, immer mal wieder kommt es bei mir zu so unterzuckerungs Symptomen. Ich weiß meist wieso. Nämlich die Kombination von dem ganze Zeug, was ich da so esse und einer großen Aktivität. Ich bin gerade richtig fleißig und freue mich. Ich schaff was weg.

Auf dem Weg die Kinder im Kindergarten abzuholen bemerkte ich schon einen Anflug von Appetit. Ich entschied auf dem Rückweg den Bäcker anzusteuern.
Dort überkam mich schlagartig eine große Unzurechnungsfähigkeit. Die Kinder waren auch hungrig und ich machte einen stolzen Einkauf von 22,30 Euro.
Der Rückweg war davon geprägt, dass ich mich sehr um das kleine Tablett mit Kuchen sorgte. Continue reading…

Ist das noch Fastfood oder schon Slowfood? Oder: Wie ich zum Zombie wurde

Neulich waren wir, während die großen Kinder im Kindergarten waren mit dem Knöpfchen unterwegs, um die ein oder andere Besorgung zu machen.

Gegen 11.30 überkam das Knöpfchen und mich der Hunger. Vor allem wenn mich der Hunger überkommt ist Vorsicht geboten und man reicht mir am besten schnellstmöglich etwas zu beißen.
Der Herr Papa kennt das schon. Mein Zuckerspiegel ist dann drunter und ich werde UN-BE-RECHEN-BAR. Ich möchte sagen: Ich bin nicht mehr bei mir.
Also hielten wir an einem Lokal an, das belegte Baguette anbietet. So ein Laden in dem man sich das Brot und den Belag selbst aussuchen und zusammenstellen muss. Das macht dann eine freundliche Fachkraft für einen zurecht.

Ich bin allerdings kein geübter Fastfoodkettenbesucher. Noch nie gewesen. Auch nicht als Teenager. Es liegt mir nicht. Ich geh eher zum Bäcker und hol mir ein belegtes Brötchen. Schon fertig belegt aus der Theke.

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Kack-Scheiß-Mama

(Ein Ausdruck, der hier bei den Kindern mal kurz Mode war, den ich aber ausgemerzt habe. Das darf ich nur selbst zu mir sagen.😁)

Es folgt das Eingeständnis als Mutter in einer Situation komplett versagt zu haben. Aber es zeigt auch, dass man sich die Fehler eingestehen und dann etwas ändern muss.

Vor wenigen Wochen…

Ich knurrte und grummelte irgendwie aus diversen kleinen Gründen vor mich hin. Lauter kleine Baustellen und Problemchen hatten sich aufgetan. Hauptsächlich beschäftigte mich die plötzliche Kindergartenabneigung des Sohnes.

Ich „sah“ nicht bei allen Kindern genau genug hin und war abgelenkt. Kinder merken das ja SOFORT! Das Sirenchen quittiert so etwas dann auch direkt mit extra Forderungen. Da kann man machen was man will. Sie ist dann wirklich ziemlich kompliziert zu händeln. Für mich jedenfalls. Nenne man es wie es wolle. Autonomes Kind, Wildfang, eine Phase, Trotzkopf, Eigensinn oder was auch immer.

Das Mama und drei-kleine-Kinder-Gefüge wurde jedenfalls gefordert. Continue reading…

Socken- Ich hab´s einfach nicht drauf

Socken. Socken. Socken. Ich komm nicht klar.

Schon immer stand ich mit dem wärmenden Fußkleid auf latentem Kriegsfuß hinsichtlich der Sortiererei.
Dass Waschmaschinen Socken essen, kennt man ja. Dann fehlt halt mal ein Srumpf. MAL. Aber dass ständig Socken fehlen….so hungrig können Waschmaschinen doch nicht sein. Zumal auch in unterschiedlichen Waschmaschinen und Städten die Strümpfe meiner Obhut gleichermaßen oft verschwinden.
Ich könnte verzweifeln, wenn man nach einer Waschladung Strümpfe nur noch Einzelstücke findet. Eine ganzer Korb voller Einzelstücke. Da stimmt doch was nicht. Continue reading…

Mama Error – Mama hatte nen Trotzanfall

Ich hatte einen „Trotzanfall“. Der fühlte sich ziemlich genauso an, wie er sich als Kind auch angefühlt hat. Komplett irrational und voller widersprüchlicher Gefühle. Ich habe geheult und geschrien!

Was war der Auslöser?

Am Vortag hatten mich die Kinder morgens gebeten, sie wollten mit ihren eigenen Fahrrädern zum Kindergarten radeln. Damit war ich grundsätzlich einverstanden, aber die Herrschaften hatten beim Anziehen und Frühstücken so getrödelt, dass an diesem Morgen keine Zeit war. Wir sind dann schneller mit dem Lastenrad. Ich versprach aber, sie könnten am nächsten Tag mit dem Fahrrad fahren.

Der nächste Morgen kam.
Ich hatte einen knurrigen, schlappen und latent melancholischen Tag. (Hat man ja schon mal in gewissen Abständen, so als Frau 😑.) Und schon recht früh hatte ich an diesem Tag einen Termin zu einer Impfauffrischung für mich. (Ausnahmsweise mal nicht für ein Kind 😀)
Die Kinder fragten sofort nach dem Erwachen, ob sie mit ihren Rädern fahren könnten.
Ich merkte an, dass das gut ginge, wenn sie sich sofort und ohne Theater ankleiden würden und auch ohne Getrödel frühstückten. Das klappte prima. Continue reading…