3 Wochen Ferien, irgendwie lang, aber nicht langweilig

Ohnehin wollte ich dazu etwas schreiben. Aber heute sollte der Sohn im Kindergarten mal berichten was er so gemacht hat und schien sich nur an das letzte Wochenende zu erinnern. Bei meinen Nachfragen zu Hause stellte sich heraus, dass ihm die Begriffe Wochenende und Ferien durcheinander geraten waren und zudem einfach zu viel los gewesen war.ūüėä

Und ich kann das ganz gut verstehen, denn in den Kindergartenferien hatten wir eine intensive Zeit zusammen. Der Herr Papa war auch die ganze Zeit zugegen.
Zun√§chst erschienen mir drei Wochen kurz. Aber wir haben tats√§chlich einiges erlebt, erledigt und trotzdem auch gefaulenzt UND auch mal gestritten. Wenn ich zur√ľck blicke, dann kommt es mir deutlich¬†l√§nger vor als drei Wochen. Continue reading…

Wenn Sensibelchen ein Spieleland besuchen…

Wir waren in einem Spielland.
Lange haben wir uns gesträubt.
Und jetzt weiß ich, dass wir uns zurecht lange gesträubt haben und in Zukunft wieder sträuben werden.

Das ist nichts f√ľr uns bzw f√ľr den Sohn geht das soweit klar, …mittlerweile, aber auch da sehe ich andere Tobem√∂glichkeiten in der freien Natur oder auf einem herk√∂mmlichen Spielplatz. Auch bei Regen.

Ich möchte Spieleländer nicht generell verteufeln. Ich bin sicher und konnte es auch beobachten, dass es Kinder gibt, die damit wunderbar zurecht kommen. Ab dem Grundschulalter auf jeden Fall. Es mag unter Umständen auch ein bisschen Übung und Gewöhnung dazu gehören.

Unser gemeinsamer Ausflug (wir waren eingeladen) fand in einem eher kleinen und sehr √ľberschaubaren Spielland statt. Zum Gl√ľck. Deshalb wagte ich das Unternehmen auch einmal zur Probe.
Doch auch das kleine Spielland war wie ein LSD Rausch. Einem √ľberdosierten. Jedenfalls stelle ich mir selbigen so vor. Wie gesagt f√ľr uns/mich f√ľhlte es sich komplett wahnsinnig an. Continue reading…

R√ľckreise und Fazit zum Wohnwagenurlaub. Teil 4

Unser R√ľckreitag begann entspannt um 9Uhr 30. Ich musste die Kinder gar wecken. Das Wetter war ausnahmsweise mal ein Traum. Sonnig, nicht zu hei√ü. Wir verbummelten mit den unz√§hligen anderen Familien noch den ganzen Vormittag. Die Kinder bearbeiteten nochmal den Dreckh√ľgel neben der Scheune. Gegen 14 Uhr machten sich dann aber die meisten auf den Weg. Auch in der Hoffnung das Deutschland-Spiel um 18 Uhr zu Hause ansehen zu k√∂nnen.

Wir mussten nochmals vom Traktor vom Grundst√ľck gezogen werden. Die Erde war einfach zu durchweicht, um einen Bus mit Frontantrieb und Wohnwagen hinten dran problemlos fahren zu lassen. Continue reading…

Eine Woche zu f√ľnft unterwegs mit dem Wohnwagen. Teil 3

Die Hochzeit

Wir qu√§lten uns nach schon holprigem Start ab Bad Segeberg durch kleinere Staus und kamen in der N√§he des geplanten Festes mit dezenter Zeitverz√∂gerung an. Der Herr Papa war etwas angestrengt und wollte genau wissen wo wir hin m√ľssten. Einfach mal irgendwo wenden in den kleinen Stra√üen war mit dem Wohnwagen hinten dran n√§mlich nicht einfach m√∂glich. Ich wusste hingegen nur, dass wir auf der richtigen Stra√üe waren und wir nach einem alten Bauernhof mit neuer Scheune Ausschau halten mussten. Der Herr Papa fuhr f√ľr meinen Geschmack etwas zu z√ľgig, er hingegen fand ich sei zu lahm. ¬†Aus dem Augenwinkel sah ich schlie√ülich eine schicke neue Scheune und dann auch schon eine mit Luftballons markierte Einfahrt. Wir waren vorbei. ‚ėĻÔłŹ Der Mann fluchte, ich war genervt, weil er so genervt war. M√§nner und Frauen beim Autofahren unter Zeitdruck und mangelnder Ortskenntnis sind keine g√ľnstige Kombination. Wir fanden eine nicht ganz legale Wendem√∂glichkeit und fuhren zur√ľck. Es stellte sich dann heraus, dass es zwei Hofeinfahrten gab. Die geschm√ľckte Einfahrt war mit einer Girlande abgesperrt. Dahinter war es ziemlich matschig und noch ein St√ľck weiter durch sah man zwei Traktoren mit H√§nger. Ein Mann verteilte Hackschnipsel auf dem schlammigen Weg. Wir fuhren zur anderen Hofeinfahrt weiter und auf das Hofgel√§nde drauf. Dort war es auch schlammig, aber man konnte fahren. Allerdings parkten¬†einige Autos, die etwas anlieferten, f√ľr unser gro√ües Gespann ung√ľnstig. Wir kamen nicht um die Kurve. Ich stieg aus und suchte jemanden. Ein mir unbekannter Mann in Anzug half uns. Zusammen sperrten wir die Stra√üe ab, damit der Wohnwagen gefahrlos auf die kleine Landstra√üe zur√ľck gesetzt werden konnte. Unser Bus heulte laut, denn es ging leicht bergauf. Matsch spritzte in alle Richtungen. Wir versuchten ganz optimistisch die andere Einfahrt. Denn wir standen zu allem √úberfluss auf der schmalen Landstra√üe auch ziemlich im Weg. Ich nahm die Absperrung ab. Aber sofort beim Einbiegen blieben unsere Vorderr√§der stecken. Rien ne va plus. Continue reading…

Eine Woche zu f√ľnft unterwegs mit dem Wohnwagen. Teil 2

Zweite Etappe

Wir brachen an einem sonnigen Mittag in Detmold auf Richtung Ostsee. Dem Herrn Papa ging es nicht gut. Wir mussten auf halber Strecke einen Fahrerwechsel machen. Kurz vor dem Ziel sorgte sich der Mann allerdings, ob¬†ich das Gespann gut durch die Ortschaften navigieren w√ľrde. Somit gab ich ihm das Steuer zur√ľck. Wer¬īs besser wei√ü, kann dann auch selbst weiter fahren. Ich dr√§nge mich nicht auf.

 

Ankunft in Scharbeuz und ein Campingplatz mit Vor- und Nachteilen

In Timmendorf gerieten wir dann in Verantwortungskommpetenzgerangel. Er meinte beim Losfahren in Detmold eine Ahnung von der Lage des Campingplatzes in Timmendorf zu haben. Ich wollte vor Ort nochmal nachsehen, aber mein Smartphone war lahm und der Empfang, wie schon die ganze Reise etwas, sagen wir , l√ľckenhaft. Ich sag nur: O2 can¬īt do. Naja. Also wurde ich angeraunzt, dass ich nicht schnell genug eine Richtung ansagte und ich raunzte, dass der Mann gesagt hatte, er wisse was und dann doch nichts wusste.
Die Stimmung war etwas gereizt. Wer kennt das nicht. Continue reading…