Karneval steht vor der Tür

Die Session läuft, der Straßenkarneval naht.

Nach 5 jähriger Karnevals-Kneipen-Abstinenz, wollte ich auch mal wieder zum Feiern los ziehen.
Ich war die letzten 5 Jahre tatsächlich entweder im Wochenbett (mit dem Sohn) oder stillte noch voll (das Sirenchen) oder hatte frisch ein Kind geboren (das Knöpfchen kam Original an Weiberfastnacht) oder stand letztes Jahr mitten im Umzugschaos.
Naja. Dieses Jahr wird es wahrscheinlich wohl auch nur Kinderkarneval für mich geben. Die Kinder sind zwar ab heute offiziell nicht mehr ansteckend mit ihrem Keuchhusten. Den Sohn schicke ich am Montag auch wieder in den Kindergarten. Das Sirenchen behalte ich noch zu Hause. Sie hat jetzt auch die typischen Hustenanfälle, vor allem Nachts und ist etwas müde deswegen. Ich allerdings auch. Continue reading…

Kindergeburtstag

…und Freundschaften

Es wird der erste Kindergeburtstag sein, den ich ausrichte. Letztes Jahr waren wir mitten in den Umzugswirren. Da verzichteten wir auf einen Kindergeburtstag. Stattdessen war der Cousin zu Besuch und die Kinder turnten durch ein Umzugkartonlabyrinth. Das war vollkommen ok. Und davor die Jahre fand ich die Kinder noch zu klein, um einen Kindergeburtstag auszurichten. Mit Omas und Opas wurde aber natürlich gefeiert. Continue reading…

Neuer Wohnraum, Kernsanierung eines Hauses und ein Umzug

Es begann eigentlich schon mit der dritten Schwangerschaft. Es war klar, dass wir uns neuen Wohnraum organisieren müssten. Es würde mit 3 Kindern, 2 Erwachsenen und 2 Katzen nicht mehr gemütlich auf den 80qm. Jedenfalls nicht für uns und vor allem nicht im Winter. Im Winter musste die Wäsche in der Wohnung getrocknet werden, oft lief auch der Trockner, aber es stand doch immer ein Wäscheständer rum. Der Trockenboden war nicht zu benutzen und draußen wurde nichts trocken. Es war ein Wäschedesaster. Mit Kleinkindern wäscht man ja immer und ständig. Und wer mit 2 Kleinkindern und schwanger und einem übervollen Wäschekorb schon mal drei Stockwerke runter und durch einen engen, dunklen, schmutzigen Keller wieder rauf in den Hof und zurück wandern musste, der weiß, dass das eigentlich auch im Sommer nicht soooo schön war. Continue reading…

So war Weihnachten 2015

Weihnachten war wie immer, nur anders.

Es war unser erstes Weihnachten im neuen zu Hause. Und es war das erste Weihnachten ohne den Opa (Papa vom Herrn Papa).
Wenn ein zentrales Bindeglied der Familie geht, sortieren sich oft die großen Feste neu. So habe ich es erlebt, als meine Oma (väterlicherseits) starb. Wir hatten uns immer alle Heiligabend bei ihr getroffen. Nach ihrem Tod zerfiel diese Tradition. Die Familie „zersplitterte“. Es war einerseits seltsam ungewohnt, jedoch, wenn man bedenkt dass mittlerweile schon Urenkel existierten und die Familie immer größer wurde, so war es nur zu natürlich, dass sich neue Runden bildeten und der „alte“ Clan so nicht mehr funktionierte. Es bilden sich also immer wieder neue große Familienrunden. Continue reading…

Weihnachten 2015

Da schlenderte ich eben durch den frischen Frühling. Die Vögel zwitscherten munter….ich dachte, wir könnten vielleicht auch einfach Ostern feiern und das mit Weihnachten nochmal verschieben.

Ich betrat einen großen Lebensmittelmarkt. Ich war amüsiert. Ehrlich. Tulpen und Krokusse gab es zum Fest angeboten. Gleich im Eingangsbereich. Ein zankendes Rentnerehepaar kam mir entgegen. Es ging darum, dass die Frau an der Kasse nicht schnell genug die kürzere Schlange angesteuert hatte und man deshalb 10 Minuten länger hatte warten müssen. Die waren echt gnatzig miteinander. Ich hätte fast gesagt: „Nicht zanken! Das Christkind bringt sonst nix!“ Continue reading…