Elterngeständnisse

10 Dinge die unsere Kinder überlebt haben

Anni von Marmeladenschuh hat dazu geschrieben und ich finde es eine super Idee! Es passieren immer wieder Dinge im Kinderalltag,die man oft nicht verhindern kann. Manches vielleicht schon, aber dann käme man aus dem Helikoptern nicht mehr heraus. Und man kann auch nicht überall sein und die Kinder fest ketten. Hier könnt ihr die Marmeladenschuh-Hitliste nachlesen.

Und hier meine:

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Der Sohn stürzte mit 2 Jahren in unserem ehemaligen sehr engen Treppenhaus die Kellertreppe hinunter, während ich das Sirenchen aus dem Kinderwagen kramte. Er trug zum Glück einen Fahrradhelm und hatte nur einen kleinen blauen Fleck am Bein.

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Über Lehrer und Schule

Ein paar Gedanken

Ich habe schon mal erwähnt, dass ich Grundschullehrerin bin/war und dass ich einen ganz guten Überblick gewinnen konnte über diverse Schulstandorte, unterschiedlich geführte Schulen und die sehr heterogene Schülerschaft.

Ich habe mich im Übrigen wahnsinniger Weise ganz bewusst gegen eine Verbeamtung entschieden, da ich mit dem Bildungssystem nicht glücklich bin. Zu viele Dinge sind unausgewogen und laufen nicht rund. Mein persönlicher Unmut wäre größer, als der Nutzen diesem Apparat anzugehören.

Das Aufgabenfeld eines/er Grundschullehrers/in ist nämlich ziemlich umfassend.
Man steht 6 Uhr 30 auf, damit man um 7:45 oder früher in der Schule ist. Dort erwarten einen ziemlich viele sehr unterschiedlich Persönlichkeiten mit sehr unterschiedlichen Grundvoraussetzungen. Da gibt es Kinder um die sich zu Hause überhaupt niemand kümmert. Es gibt Kinder, die überbehütet werden und „Helikopter Eltern“ haben. Es gibt die ganz „normalen“ Kinder. Es gibt verhaltensauffällige Kinder, Förderkinder, laute Kinder, leise Kinder, schlaue und weniger schlaue Kinder. Es gibt Kinder, die können sich nichtmal die Schuhe allein zubinden oder schaffen es gerade so sich nach dem Sport-Unterricht alleine wieder anzuziehen. Oftmals hat man das Gefühl man bekommt Schüler vorgesetzt, die man dann erstmal erziehen muss. Es gibt Kandidaten, die scheinen zu Hause noch keine einzige Grenze erfahren zu haben und spielen die absoluten Egozentriker.
Es ist nämlich in vielen Köpfen die Aufgabe vom Lehrer/innen zu erziehen. Fragt sich, wieso Lehrer/innen dann nicht auch einfach Erzieher/innen heißen. 😀 Continue reading…

Da stell aber mal einer ein Schild auf!

Ich wohnte lange in der Stadt. Im Studium in Münster. Das war mir zu klein. Dann kam Berlin. Das war super. Ich liebe Berlin. Aber es zog mich dennoch zurück in heimatliche Gefilde. Köln ist zu Hause. Da fand ich meinen Mann für´s Leben. Mit diesem Mann kamen die Kinder. Und mit den Kindern hatten wir die Wahl uns auf zu wenigen Quadratmetern zu stapeln, dafür aber in der Stadt zu leben oder aber aufs „Land“ zu ziehen. In unserem Fall fanden wir „auf dem Land“ in unmittelbarere Nähe zur Stadt ein Domizil, dass einigermaßen bezahlbar und platztechnisch etwas mehr Auslauf bot. Das beste an diesem Domizil war für mich, dass ich erstens nicht mehr mit Kind und Kegel zwei Stockwerke durch ein Treppenhaus hampeln musste UND dass wir einen Parkplatz direkt vor der Tür haben. Wer mit kleinen Kindern, die im Auto eingeschlafen sind nach Hause kommt und meistens noch einen Parkplatz in Weitfortisttan suchen muss, der weiß stets einen Parkplatz VOR dem Haus zu schätzen. Endlich eine eigene Einfahrt.

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Blogparade: Leitwölfe

Das Thema Erziehung beschäftigt wohl alle Eltern. Das neue Buch von Jesper Juul: Leitwölfe sein macht gerade die Runde und damit auch die Blogparade von my toys.de .

Ich glaube beobachten zu können, dass Familien in denen ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen allen Anforderungen des Lebens herrscht, alle auf ihre Weise den richtigen Weg für sich und die Kinder finden. Mit dem Gleichgewicht meine ich, dass es allen soweit gut geht, es keine größere Beziehungskrise gibt und eine passable Balance zwischen Arbeit und Familie herrscht. Wie das genau gestaltet ist, ist auch egal. Dass es immer mal bessere Phasen und schlechtere gibt ist normal und ok.
Kommt das Familiengefüge durcheinander, kann auch mit den Kindern und deren Erziehung etwas durcheinander geraten.

Fehler passieren aber allen mal. Das ist nicht weiter tragisch. Da kann man dran arbeiten. Man muss es nur merken.

Ich selbst würde mich ganz klar als Leitwolf bezeichnen. Allerdings mit Kuschelkurs. Damit meine ich, dass ich definitiv ein paar klare Vorstellungen habe und die auch durchsetze. Continue reading…

Als Mutter sieht man vieles anders.

Ich bin immer DIE.

Früher wollte ich immer dazu gehören. Ich wusste allerdings nicht so genau wozu ich gehören wollte. Denn: Ich wollte AUCH anders sein.
Ich würde behaupten, das ist mir irgendwie oft gelungen. Auf meine Weise.
In der Grundschule trug ich u.a. eine rosafarbene Latzhose und hatte dazu einen Fo-ku-hi-la- Haarschnitt. UND seit dem Kindergarten trug ich eine Brille, wegen der ich ständig gehänselt worden war. Is wahr! Ich sah merkwürdig aus. Ich fühlte mich auch merkwürdig. Obwohl ich mich aus freien Stücken für die rosa Latzhose, den beknackten Haarschnitt und das Brillenmodell entschieden hatte, wusste ich insgeheim, dass das alles nicht zusammen geht.
In der 5. Klasse sah ich aus wie ein Junge. Continue reading…