Blogparade: Schmerzfreier Stillstart

Tabea vom Blog mama-baby-vision hat eine Blogparade gestartet zum Thema: Schmerzfreier Stillstart.
Bei dieser Parade bin ich gern mal wieder dabei, zumal ich über´s Stillen noch gar nichts geschrieben habe.

Ich hatte vor allem beim ersten Kind einen furchtbaren Stillstart.
Ich war vom Geburtsvorbereitungskurs und auch von Erzählungen andere Mütter darauf vorbereitet, dass es unangenehm werden könnte. Das schreckte mich nicht. Ich war gewappnet.

ABER: Continue reading…

Homeschooling, warum nicht?

Sprach der Sohn (gerade 5 Jahre) am Morgen:

„Mama, ich mag nicht immer in den Kindergarten gehen. Das ist mir zu lang. Und das ist ja jeden Tag! Das Wochenende ist auch viel zu kurz! Ich kann garnicht genug spielen!“

Dazu muss man sagen, dass wir einen super Kindergarten haben. Kleine Gruppen, eine klare Struktur, nicht überladen und doch viele schöne Möglichkeiten. Vor allem auch mit tollem Außengelände. Sobald der Sohn den Kindergarten betritt ist es in 99% der Fälle auch sofort vergessen und er freut sich mit seinen Freunden zu spielen. Er fühlt sich wohl dort.

Ein Faktor warum er morgens nicht gerne in den Kindergarten will ist die Tatsache, dass man sich ja anziehen muss.  😀 Am Wochenende oder an freien Tagen kann man den Sohn den ganzen Tag im Schlafanzug bewundern. Am liebsten sind im Wintertage an denen man nicht draußen war, dann kann er den Schlafanzug abends auch weiter anbehalten und hat gleich zweimal Umziehen gespart.

Einerseits spricht das für eine gewisse Faulheit.
Andererseits beobachte ich schon länger, dass er dafür in gewissen Dingen wiederum einiges drauf hat. Und ich gehöre schon zu der Fraktion: Gewisse Dinge müssen sein. Da muss man durch.

Aber ich lerne auch immer wieder, dass es manchmal auch anders geht. Warum auch nicht? Continue reading…

Philosophische Runde beim Abendbrot

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade #kindlicheLogik von grosseköpfe teil.

 

Da sitzt mir der Sohn beim Abendbrot gegenüber, blickt bedeutungsschwanger in den Garten hinaus und eröffnet dann mit ernster Miene: „Also, Mama, das Leben….das Leben müsste anders sein! Das gefällt mir so nicht!“
Was versteht Muttern? Der Sohn ist unzufrieden mit seinem Leben. Oh nein!
Ich frage vorsichtig: „ Was stört dich denn?“
Sagt er irgendwie für einen gerade 5 Jährigen so unpassend weltschmerzbeladen: „Die Menschen sollen nicht sterben! Wir sollen alle immer weiter leben!“
Puh. Da nahm ich mir erstmal n guten Schluck Bier. Das hatte ich mir mal zum Abendbrot aufgemacht und schon vor dem Sohn rechtfertigen müssen. Denn Bier trinken ist Männer-Sache, sagt er. Ach so.
Genauso ist es Männer-Sache ins Büro zu fahren. Frauen machen sowas auch nicht. Ach so, mein Sohn. Aus welchen Jahrhundert genau kommst du zu uns? Continue reading…

Ein Zirkusbesuch und eine Heulsuse

Wir waren im Zirkus.

Und das war schön!

Ganz in der Nähe gastiert ein kleiner Familienzirkus. Zirkus kennen die Kinder bisher nur aus Geschichten und von Bildern. Also war das eine passende Gelegenheit für einen Familienausflug.

Das Schöne an den kleinen Zirkussen ist, wie ich finde, dass sie gerade für die kleinen Kinder vollkommen ausreichen.

Das Zelt war klein, nur mit Stuhlreihen, keine ansteigenden Ränge, aber wirklich hübsch. Ein nachtblauer Zirkushimmel mit gelben Sternen und eine bunte Manege. Der Duft nach Sägespänen, die typische Zirkusmusik…. Continue reading…

Blogstau

Und da haben wir den Salat. JETZT HABE ICH EINEN STAU!

Manch einer hat ne Schreibblockade. Die krieg ich bestimmt auch mal. Jetzt hab ich gerade einen Stau. Ist auch nicht besser als ne Blockade.

Da purzelten mir in der letzten Woche zu viele Ideen auf einmal in den Schoß und hektisch schrieb ich alles schon mal an, damit ich es JAAAA nicht vergesse. Jetzt liegt das Zeug da. Zwei fertige Bilder ohne Text gibt es auch.
Ein Klumpatsch unfertiges Zeug und ich schaffe es nicht alles durch das kleine Zeitfenster zu zerren.
Zumal: Können die anderen Blogger mal aufhören ständig so spannendes Zeug zu schreiben? 😀

Dieses Wirrwarr bringt mich dazu mal zu überlegen, wieso ich das alles überhaupt mache. Und ich komme zu dem Schluss, wenn ich weiter mache, muss ich das alles mal auf eine andere Stufe stellen.

Da hab ich auch Ideen, aber da ich ja so unglaublich analog bin, brauche ich für den virtuellen Raum einfach etwas mehr Zeit zur Umgestaltung. Ich kann das alles ja nicht mit Stift und Papier zurecht basteln und mit Tesafilm an den Bildschirm kleben. Ach, wär das schön.

Und bevor ich mich weiter in den ganzen unfertigen Texten und Ideen verfussel, schreib ich meinen Zustand mal schnell auf, lass euch daran teilhaben und spitze danach nochmal eine Runde Stifte an.

Und vielleicht schmeiße ich die ganzen unfertigen Texte danach einfach aus dem virtuellen Fenster und starte nochmal neu. Mit EINEM weißen BLATT Papier.

Juhu!