Der Abendwahnsinn

Neulich im Bad

Da stehe ich mit drei sehr sehr müden und mauligen Kindern im Badezimmer. Eines sitzt maulend auf Toilette, eines wälzt sich in einem Berg Dreckwäsche, der sich vor der Waschmaschine türmt und eines hat plötzlich heftiges Nasenbluten und weint, was nicht gerade hilfreich ist. Beim Versuch den Nacken zu kühlen und die Blutlache auf dem Boden weg zu wischen, schreit und weint das Kind noch mehr. Ihm ist kalt. Das Kind auf Toilette beginnt rum zu hampeln und fällt fast ins WC. Dabei wird noch Zahnpasta aus der Tube gegessen. Das sich wälzende Kind beginnt jetzt auch noch, die frisch gewaschene Wäsche aus der Maschine zu zerren und mit der dreckigen Wäsche zu vermengen. Ich rufe den soeben nach Hause gekommenen Herrn Papa zur Hilfe. Der erscheint in dem ganzen Chaos und sagt: „Hier geht keiner ins Bett, bevor die Fernbedienung vom Fernseher nicht gefunden ist! Die ist nämlich verschwunden!“

Wie habe ich darauf wohl reagiert? 😬

Wenn Mütter frieren, schwitzen die Kinder…also bei mir jedenfalls

Ich weiß, dass mein Temperaturempfinden ohnehin gestört ist. Mir ist fast immer zu kühl, als zu warm. Und dennoch ziehe ich meine Kinder super oft zu warm an. Kennt das jemand? Gibt es erwachsene Opfer, dieses Mütterspleens? Wer musste immer schwitzen? 🙂

Kindermund

…im politischen Zeitgeschehen

Das Sirenchen stieg dröhnend die Treppe herab. Eine große dunkle Sonnenbrille bedeckte ihre tränengefüllten Augen. Den Kindergartenrucksack schwenkte sie divengleich in einer Hand und monierte geräuschvoll, dass ich die Butterbrotdose dort noch nicht hineingeräumt hätte. Ich versuchte zu erklären, dass mir das nicht möglich gewesen sei, da die Dame den Rucksack ständig mit sich führe und er mir in der Küche zwecks Beladung nicht zur Verfügung gestanden hätte. Es wurde theatralisch überhört. Die Brille wurde abgenommen und dann drehte sich die Diva weiter heulend vor dem Spiegel im Flur und besah sich dabei genau. Continue reading…

Meine Katzen, mein plötzlicher Spleen und wie sich alles fügte.

Meine Katzen und ich, wir waren immer eine Einheit. Ich liebte es abends eine schnurrende Katzen auf dem Schoß zu haben. Ich habe meine Mittagsschläfchen mit Katzen gemacht. In Winternächten wärmten sie mir die Füße. In der ersten Schwangerschaft schmiegte sich meine Kater schnurrend an den dicken Bauch. Herrrrrrlich!

Und dann kamen die Hormone.
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Familienalltag am Morgen

Neulich…

Wir betraten im Familienverband das Bad. Es wurde sich angekleidet. Dita wollte eine Strumpfhose anziehen. Das kann sie schon gut allein und sie war quasi fertig, bekam sodann aber Wut. Die Naht der Strumpfhose saß schief oder zwickte oder was auch immer. Ich versuchte ihr zu helfen, den Sitz der Strumpfhose zu korrigieren….es half leider nicht. Ich schlug vor, die Strumpfhose auszuziehen und eine Leggings zu nehmen. „Nein!“ raunzte es mit heiserer und lauter Stimme. „Ok, dann zieh doch einfach eine Jeans an! Versuch mal die hier!“ Ich reichte im Kinderzimmer eine Jeans, die sie einst gerne trug, aber länger nicht mehr anhatte. Sie passte am Bauch, jedoch hatten die Beine ein solches Hochwasser, dass die Hose leider so garnicht ging. Da hätte dann auch eine Strumpfhose drunter gemusst. Ich versuchte Dita aufzuheitern und sagte: „Mensch guck mal, du bis richtig doll gewachsen! Die Hosenbeine sind ja viel zu kurz geworden! Mann, bist du groß!“ „Neeeein!“ raunzte es wieder heiser und laut. Continue reading…