Der Tag nach der durchwachten Husten-Nacht

Den Termin beim Arzt hatten wir um 10:30. Während ich die Telefonate erledigte, hatten die Kinder eine ganz spannende kleine Schublade in einem Schränkchen entdeckt. Es kullerten hunderte kleine Glasperlchen über den Boden. Sah ganz schön aus. Und den Spaß der Kinder konnte ich auch verstehen…..aber muss denn sowas sein am Morgen, wenn man kaum geschlafen hat und überhaupt????
Da der Termin ja nicht früh war, konnten wir mit dem Bus anreisen. Der fährt hier fast direkt vor der Türe in die passende Richtung. 10 Uhr 30 bedeutet auch, dass es zu schaffen ist mit 3 Kindern pünktlich an der Haltestelle zu stehen. Ich war zuuu müde um Fahrrad zu fahren.
Den Bus haben wir verpasst. Obwohl ich eine halbe Stunde vor Abflug angefangen hatte alle Reisegäste in ihre Winterkluft zu packen…kaum ist der Letzte angezogen, ist der Erste schon wieder ausgezogen…pffff…grrrrr…Knapp verpasst. 🙁 Continue reading…

Husten-Wache

Nun husten die Kinder ja schon länger. Vor Weihnachten begann es. Es wurde mal besser. Dann kam es zurück. Naja. Alles nichts neues. Es ist Winter. Alle husten und schnupfen vor sich hin. Eine Erkältung löst die andere ab.

Nun hatte das Knöpfchen ja neulich nachts schon mal einen furchtbaren Hustenanfall. Der Arzt hatte abgehört, aber abgewunken und frischen Hustensaft aufgeschrieben.
Die merkwürdigen Anfälle tauchten immer wieder auf, aber nicht in der Heftigkeit. Vorgestern Abend hatte dann der Sohn auch einen solchen Anfall. Er hustete und würgte und rülpste. Er war ganz verunsichert. Ich legte mich zu ihm, beruhigte ihn und streichelte ihm über den Rücken. In der Nacht gab es ein Hustenkonzert im Kinderzimmer….aber im akzeptablen Bereich.
Die letzte Nacht war dann so: Continue reading…

Katzen

Ich freue mich nicht nur jeden Tag über meine Kinder, sondern auch über meine Katzen.

Und was habe ich nicht immer gewettert: „Also mir kommt keine Katze ins Bett!“

ahahahahaha

Ich habe es zwar geschafft unseren Katzen per Kommando „Zupp“ das zügige Räumen eines Raumes anzutrainieren. Aber des nächtens, wenn man schläft, dann liegen sie doch wo sie wollen. Und man gibt schnell nach und findet es kuschelig. Das war eine Zeitlang nicht so (hier zu lesen).

Der bevorzugte Ort derzeit vom Kater ist mein Kopf. Er liegt nicht auf meinem Gesicht. Immerhin. Aber er legt sich als schnurrende Mütze um ihn herum.

Den Kindern versuche ich beizubringen, dass Katzen durchaus sehr eigen sind, Dinge auch krumm nehmen und sich in irgendeiner Form durchaus rächen können. Sie sollen die Katzen kommen lassen oder anlocken und nicht einfach hoch heben. Der Sohn macht das auch so. Die Mädchen schnappen sich den Kater einfach. Egal wie blöd er dabei guckt. Er wird rum geschliffen.

Und zu guter Letzt quetscht sich der Kater auch noch überall dazwischen. So nach dem Motto: „Ich war zuerst da!“

Unsere Katzendame kommt gerne mal zum Ankuscheln ins Kinderzimmer, wenn wir dort alle spielen. Oder sie turnt auf der Treppe rum und lässt sich durchs Geländer streicheln. Dann kann auch keiner versuchen sie auf den Arm zu nehmen. Ansonsten ist sie eher zurückhaltend und führt ein Eigenleben.

Am schönsten ist es, wenn die Katzendame vor dem leeren Wassernapf sitz und hinein starrt. Das kann sie sehr lange. Katzen haben ja nahezu telepathische Eigenschaften, ….irgendwie füllt sich der Napf dann auch tatsächlich wieder auf. 😀

Nicht mein Tag

Es gibt ja so Tage da will irgendwie nix gelingen und man möchte sich einfach wieder ins Bett legen und warten, dass ein neuer Tag anfängt. Heute ist so ein Tag.
Und das war mein Weg zum Kindergarten und zurück:

 

Eiszeit 1

Eiszeit 2

Eiszeit 3

Eiszeit 4

Plötzliche Schmerzen- Hüftschnupfen

 Oder: „Seltene Krankheiten sind selten, häufige Krankheiten sind häufig!“

Im Sommer, an einem heißen Tag, da saßen wir im Garten fröhlich beim Frühstück. Der Sohn sprang plötzlich auf, um einen Schmetterling an einer Blume zu betrachten. Dann kam er zurück zum Tisch und sagte: „Irgendwie tut mir das Bein weh!“ „Aha!“ War meine Antwort. Kindern tut ja immer mal irgendwas weh. Der Sohn hat z.B. immer mal Wachstumsschmerzen. Er setzte sich hin und nölte weiter, das Bein täte richtig weh. „Hmmmm. Wo tut es denn genau weh?“ startete ich das Anamnese-Gespräch. „Und seit wann?“ „Seit gerade eben! Hier… der Oberschenkel.“ „Dann bist du bestimmt komisch aufgetreten oder es war eingeschlafen? Warte mal ab, das geht gleich weg!“ Ich war sehr zuversichtlich. Es ging aber nicht weg. Er wurde quengelig. Wir dachten an Muskelkater. Obwohl mir das auch unwahrscheinlich erschien. Wovon sollte das kommen?  Continue reading…