Mama Error

Die Kinder spielen mit Stöcken im Garten. Plötzliches Geschrei.

Atto hat Dita einen von zwei Stöcken entwendet. Dita schreit.
Ich maßregele, während ich dem Knöpfchen Essen herrichte und das Geschrei versuche zu überhören. Ich bin nicht gut im Multitasken.
Ich: „ Sohn! Du gibst jetzt sofort den Stock….! Es sind Stöcke..…es ist nicht nötig Löffel wegzunehmen. Man kann mit allen Stöcken…, also, du musst keine wegnehmen….Gib einen Stock….ach Mist…. von deinen…Die Soße….. Hör mal auf zu schreien, man versteht ja nix! Dann habt ihr gleich viele…äh…ne, nicht das!!!…aber dann hat jeder wieder…den Löffel bitte, oder? Also gib DEN wieder zurück. Oder halt einen anderen. …. Jedenfalls braucht man nicht um Löffel…äh Stöcke…Gib mir den Stock! Da gibt es so viele….Es sind ja genug…!“

Der Sohn: „Mamaa?“
Ich: „Ja?“
Er: „Ich habe irgendwie nicht richtig verstanden was du gesagt hast.“
Ich: „Ich auch nicht!“

Besondere Momente im Alltag

Geschwisterliebe

Unglaublich süß ist, wenn die „großen“ Geschwister der Jüngsten morgens helfen sich anzuziehen.
Da bleibt man ganz ruhig und unauffällig und beobachtet die Szenerie mit schmelzendem Herz.

Brüllen hilft manchmal doch

Die Sache mit dem Drachen

Original so geschehen:
Es ist Abend. Die Kinder sind sehr müde. Die Sirene tut, was sie am besten kann. Sie kreischt! Irgendwas Falsches hab ich mit der Schlafanzughose gemacht. Es war nicht zu klären, das Kreischen ist ohrenbetäubend. Das Kind wird ohne weiteren Kommentar ins Bett verfrachtet. Der Sohn liegt schon. Das Knöpfchen verlangt nach einer Flasche und heult auch. Doch das Knöpfchen hört auf zu trinken, weil die Sirene immer hysterischer wird. Der Sohn heult mittlerweile auch. Ich stürme genervt ins Zimmer. Zwei komplett durchgeknallte Kinder sitzen in ihren Betten und schreien immer: „ES KOMMT KEIN DRACHE, ODER?“

Ich versuche in normaler und extra ruhiger Tonlage zu versichern, dass keine Drachen und auch sonst nix kommt. Ängste muss man Ernst nehmen. Ich versuche meine Kinder in den Arm zu nehmen. Sie sollen mich ansehen. Sie schubsen mich weg. Man will mich par tout nicht anhören und die beiden überkreischen meine Bemühungen einfach.

Weil mir der Kopf mal wieder scheppert von dem ganzen Lärm, brülle ich aus Notwehr so laut es geht:
„ES KOMMT KEIN DRACHE! DER EINZIGE DRACHE DER HIER WOHNT IST EURE MUTTER!!!!UND DIE DULDET KEINE ANDEREN DRAAAACHEEEEEN!“

Danach war sofort Ruhe und keine Minute später herrschte friedliches Schnarchen!

Das Knöpfchen kullerte sich derweil lachend in der Küche.

Kinder, Karren, Nervenglühen

Abtransport der Widerspenstigen oder Wie halte ich die Meute beisammen

Die Situation in der Stadt ist die: Die Wohnungen sind in der Regel gefühlt oder oft real zu klein. Die Ansammlung an Kram ist groß. Die Stadtmutter zieht es zudem regelmäßig hinaus in die Parks und auf die Spielplätze, weil die Innenhöfe, sofern vorhanden, meist explizit nicht als Spielfläche für Kinder deklariert sind. Traurig aber wahr. Man kommt also um einen Kinderwagen definitiv nicht drum herum, womit man die kleinen Kinder und auch Einkäufe, Sandspielzeug, Wechselkleidung, Snacks und Getränke etc pp transportieren kann.
Hat man mehr als ein Kind, vor allem mehr als ein Kleinkind (in meinem Fall damals einen 3 Jährigen, eine 1,5 Jährige und einen wenige Monate alten Säugling), braucht man eine größere Karre. Die aber muss in das meist knapp bemessene Treppenhaus passen, ohne alles zu blockieren. In unserem damaligen Mietshaus war es sehr knapp, es gab keine Hofdurchfahrt in der man hätte parken können und es gab auch keine Garage oder einen bequem zugänglichen Keller. Es war einfach alles eng. Continue reading…

Blogparade: So schläft unser Kind

Und jetzt Familie lädt zur Blogparade. Den Beitrag So schläft unser Kind lest ihr hier.

Merkt ihr was? Ich mag Paraden. Muss der Kölner in mir sein. 😀

Die Sache mit dem Schlaf und kleinen Kindern.

Machen wir uns nichts vor. Hat man Kinder, schläft man meist weniger und vor allem nicht aus. Bzw, man wird Nachts zusätzlich ungerne unterbrochen, durch diverse Dinge.

Ein Kind möchte kuscheln.
Ein Kind hat schlecht geträumt.
Ein Kind hat Durst.
Ein Kind muss auf Toilette.
Ich muss auf Toilette.
Ein Kind hat sich übergeben.
Ein Kind hat ins Bett gemacht.
Ein Kind hat Nasenbluten.
Ein Kind schreit und schlägt um sich, wird aber nicht richtig wach. Ein Nachtschreck.
Der Schnuller ist weg.
Ein Kind hat plötzlich Schmerzen.
Ein Kind hat Fieber.
Ein Kind hat Langeweile….Langeweile? Ja, auch das gibt es.
Morgens sind alle Kinder hungrig und gelangweilt und wecken die Eltern gnadenlos.

Wer hat noch mehr Punkte für die Liste? Continue reading…