Blogparade #Einzelstücke- Zwei Geschwister im Vergleich

Ich wage mich mal an eine Blogparade. Zur Parade mit dem Titel #Einzelstücke -Zwei Geschwister im Vergleich rief mutterundsoehnchen auf.

Es sind bei mir allerdings drei Kinder. Ich hoffe ich werde nicht disqualifiziert wegen eines Vorteiles. 😉

Der Sohn:
Er kam zur Welt und war ein ernstes Kind. Nahezu mürrisch blickte er aus weisen Augen im Greisenantlitz. Ja, man konnte genau sehen, wie er mit 80 Jahren mal aussehen würde.
Es dauerte einige Monate, bis sich das Altherrengesicht zu einem pausbäckigen Krabbelkindgesicht mauserte. Es huschte dann auch immer mal ein Lächeln über sein Gesicht. Wir pflegten zu sagen, er könne jemanden von UNTEN von OBEN herab ansehen. Ein kritischer Erdenbürger. Continue reading…

Die Katze…nicht im Sack

Der Schrank schnurrt.

Ich betrat heute morgen unser begehbares Kleiderschränkchen. Das ist keine absichtliche Verniedlichung. Es ist ein Räumchen in dem man 3 Schritte vor und wieder zurück gehen  und wirklich alle Erwachsenenkleidung verstauen kann. Hauptsächlich hängend. Ansonsten ist das kein begehbarer Kleiderschrank, wie man sich das im Luxussegment vorstellt. Ich liebe dieses Räumchen allerdings sehr. Es ist so schön Schallgedämpft. 😀

Unsere Katzen mögen es leider auch. Das finde ich weniger prickelnd und so kommandiere ich vor allem den Kater dort regelmäßig wieder heraus.

Heute morgen betrat ich den Schrank, begann etwas zu räumen und es SCHNURRTE. Continue reading…

Meine Blumen für….

Alternative Blogrolle

Diese Rubrik habe ich bei Henrike vom Blog Nieselpriem entdeckt. Ich finde die Idee (hier nachzulesen) sehr schön und persönlicher als eine klassische Blogrolle.

Ich werde immer mal ein paar Blogs gleichzeitig mit den Blümchen beehren, sonst könnte ich einen kompletten Blog NUR mit Blumenverteilen füllen.
Allen voran zunächst die Urheberin der alternativen Blogrolle:

Henrike vom Blog Nieselpriem. Was Letzteres bedeutet, könnt ihr in ihrem Glossar für Nichtsachsen nachlesen. Ihre Texte sind meistens sehr amüsant. Aber sie kann auch ernste Themen. Das Leben ist nicht immer so einfach wie es scheint und darüber bekommt man immer wieder einen Einblick. Ich möchte eigentlich mehr auch nicht verraten. Seht und lest selbst. Es lohnt sich. Das Schmunzeln und Lachen und auch Nachdenken stellt sich von alleine ein.

 


Als zweiten Blog möchte ich den frisch entdeckten Blog Meine Traumgeburt beehren. Der Titel ließ mich zunächst ein bisschen die Augen verdrehen. Auf den zweiten Blick aber steckt hinter dem Titel viel mehr, als das von mir erwartete esoterische Geschwafel. Im Gegenteil. Susanne beschäftigt sich aus eigener Geburtstraumaerfahrung und einer zweiten Geburt unter Selbsthypnose (sagt man das so? Ich hoffe.) mit dem Thema Schmerzarme Geburt. Für alle werdenden Mütter finden sich dort tolle Denkanstöße. Und ich finde dieses Thema sehr wichtig, gerade in einer Zeit, in der auf die Medizin mehr vertraut wird, als auf das Körpergefühl. ALLE Frauen haben die Möglichkeit eine schöne und selbstbestimmt Geburt zu erleben. (Sofern es keine Komplikationen im Vorfeld gibt, versteht sich) Und darüberhinaus vielleicht auch eine schmerzarme Geburt.


Dann gibt es noch den Blog Leipzigmama. Dieser Blog ist  noch sehr jung und sehr frisch. Man bekommt liebevolle Einblicke in eine Familie mit zwei Mädchen und in die Gedanken der modeverliebten und noch studierenden Mama. Das aktuelle Projekt neben Kindern und Studium lautet 365 Tage ohne Fashion. Ich bin gespannt. 🙂


 

Die Frühlingskindermama hat es mir außerdem noch angetan. Sie schreibt über den Alltag mit zwei kleinen Kindern. Das größere Kind ist nicht nur hochsensiebel sondern hat auch die Besonderheit ein  autonomes Kind zu sein. Die Frühlingskindermama beschäftigt sich sehr ausführlich mit dem Thema und hat sogar ein Interview mit Jesper Juul dazu geführt. Das Thema Autonomes Kind ist noch recht jung und selbst Jesper Juul ist noch auf Entdeckertour. Dennoch sind einige Charakteristika aufgelistet, die u.U. die ein oder andere Mutter aufhorchen lässt. Mich zum Beispiel.

to be continued

Kinder, Karneval und die Kamelle-Tabelle

Oder: Ein Wochenende im Rheinland.

Also da feierten wir Kinder-Karneval.
Für alle Karneval-Liebhaber ist klar was das bedeutet. Für alle, die das nicht kennen: Ein waschechter Karnevalsjeck liiiebt es normalerweise verkleidet bis zum Anschlag in einer komplett überfüllten Kneipe zu stehen und, selbst wenn er kein Kölsch mittrinkt, damit getränkt zu sein. Es wird verschüttet, versehentlich versteht sich. Dazu grölt man laut einschlägiges Liedgut und schwitzt so sehr, dass auch die Scheiben und Wände schwitzen. Die Kneipenbänke sind mit Ziegelsteinen und Bierkästen untendrunter abgefangen, damit sie nicht zusammenbrechen, wenn zwei Reihen Jecke darauf herumhüpfen und schunkeln. Man kommt dann in der Regel müde und heiser und die meisten auch ziemlich angeheitert nach Hause. Das findet der echte Jeck schön! Ich auch.
Alles in allem ist das nichts was in Begleitung von Kindern geht und irgendwie geht es auch nicht, wenn man am nächsten Tag 3 „fitte“ Kinder zu beaufsichtigen hat. Ich kann es jedenfalls nicht.
Da dieses Jahr das erste Mal alle drei Kinder aktiv am Straßenkarneval teilnehmen konnten, sammelte sich ein Süßigkeiten-Mount-Everest bei uns an.
Während sich bei kinderlosen Karnevalisten an solchen Tagen und auch gerne Wochen später immer noch Konfetti, Federchen, Glitzerkram und andere dekorative Party-Überbleibsel und Kostümüberreste wiederfinden, findet sich bei Eltern einer gewissen Altersgruppe ÜBERALL Süßkram und Süßkrampapiere und andere Dinge. Darunter: Sticker, Badeentchen, Stofftiere, Malstifte, Taschentücher, Luftballons, Spülschwämme, große und kleine Bälle, Spardosen, Schlüsselanhänger, Schokoladen- und Pralinentafeln, Schokoriegel von namenhaften Firmen, Obst und jede Menge super ekliges Zeug, was ich persönlich überhaupt nicht mag. Für mich würde die Hälfte an Zeug reichen, das bei den Karnevalsumzügen geworfen wird. Und dann wäre es noch zu viel.

Hier ein kleines Arrangement von einer Auswahl. Es ist in Wirklichkeit noch viel mehr. Continue reading…

Wann gelten denn Kinder eigentlich als schwer erziehbar?

Oder: Brauchen die mich überhaupt?

Einerseits kann man mit ihnen überall hingehen und sie benehmen sich nahezu tadellos. Jedenfalls, wenn wir irgendwo zu Gast sind. Beim Einkaufen kommt es sehr auf die Tagesform an.
Zu Hause aber lassen sie grundsätzlich die Sau raus. Der Herr Papa bemängelte erst kürzlich, es würde mal Zeit, dass die Kinder aufräumen lernen. Nun, es ist nicht so, dass ich das nicht durchaus regelmäßig versuchen würde. Seit Jahren.
Ich stelle schon die Kisten und Körbe im Zimmer bereit und sage an, was wohin kommt. Wobei ein 5 Jähriger nach 5 Jahren wissen könnte, dass ein Legostein in die Legosteinkiste gehört, die Autos in die Autokiste und so weiter. Das wissen sogar das Sirenchen und das Knöpfchen. Allerdings NUR wenn sie wollen. Ich helfe mit beim Räumen, ich versuche ein Wettrennen, ich zähle von 1 bis 10, ich feuere an, ich verspreche irgendwas Schönes, ich drohe mit Sanktionen, ich mache den Feldwebel, ich denke mir kleine Tricks aus. Manchmal klappt das. Ganz oft nicht. Und am wahnsinnigsten macht mich, dass eine Sache die gestern noch wirkte, am nächsten Tag nicht mehr funktioniert. Das ist doch nicht bei allen Kindern so, oder doch?
Ich kann ein Eis versprechen. Einmal klappt es, am nächsten Tag nicht. Hat man schon mal gehört, dass Kinder ein Eis nicht wollen? Continue reading…