5 Jahre und der erste Kindergeburtstag

Ein Tag mit vielen Bildern

Da war er. Unser erster Kindergeburtstag in unserer Familie. Endlich. 5 Gäste waren geladen. Eigentlich sechs, aber Susanna ist ja ein eigenes Thema und fast schon ein Phantom. Die Geschichte gibt es hier zu lesen. Im Vorfeld wurde immer wieder vom Sohn über Susanna gesprochen. An diesem Tag dachte er aber zum Glück nicht an sie.

Die Gäste kamen fast alle zeitgleich um 15 Uhr und fanden sich mehr oder weniger schüchtern beisammen. Die Geschenke wurden ausgepackt und dann trollte sich die Herrentruppe tatsächlich erstmal nach oben ins Kinderzimmer. Da wurden die Spielsachen begutachtet und sogleich ins Spiel gefunden. Das Sirenchen und zwei Jungs sprangen munter vom Hochbett aus runter auf eine dicke Matratze. Das hatte ich auch schon so vorbereitet für den Fall des dringenden Tobebedarfs. Nach einer viertel Stunde lotste ich die Truppe nach unten zu Apfelschorle und Kuchen.

Wikingerschiffkuchen

Der Kuchen war so fluffig, dass er schnell auseinander brach. Dafür schmeckte er sehr gut.

(Der Kuchen soll das Schiff vom Schrecklichen Sven sein. Ich war nicht so zufrieden, aber den Kindern war das komplett egal. DAS war das Schiff vom schrecklichen Sven.) Continue reading…

Eine Busfahrt die ist lustig

Wenn man denn mitten in den Vorbereitungen für einen anstehenden Kindergeburtstag ist, dann ist man auch schon mal im Bus unterwegs Richtung Konsumhölle und zurück.
Da erlebt man Sachen…

Im Bus hockt was mit starrem Blick. Ich nicke und lächle. Keine Reaktion. Sonst ist der Bus leer. Ich parke den Kinderwagen in der Rollstuhlecke und setze mich kurz neben….die Person? Irgendwie kann ich sie nicht einordnen. Mann oder Frau? Man weiß es nicht. Ich krame in meinem Portmonee nach Kleingeld. Aus dem Radio im Bus dröhnt ein einfältiger Discostampf. Ich frage laut: „Seit wann gibt es eigentlich Radio im Bus?“ Keine Reaktion. Ich wundere mich mal wieder, wer eigentlich den Rentnern diese beige-, braun-, schlammfarbenen unisex Kleidungsstücke verkauft. Ein neuer Busfahrer steigt ein. Schichtwechsel. Er macht das Radio aus. Danke! Ich warte bis er seine Sachen verstaut und die Kasse zurecht gemacht hat. Dann gehe ich hin und bestelle mein Ticket.
Er blickt mich an. Mit Schalk im Blick. Ein gepflegter Herr in akkurat zurecht gemachter Busfahreruniform. Er nickt bedeutungsschwanger und ich muss erwartungsvoll grinsen. Continue reading…

Blogparade #Einzelstücke- Zwei Geschwister im Vergleich

Ich wage mich mal an eine Blogparade. Zur Parade mit dem Titel #Einzelstücke -Zwei Geschwister im Vergleich rief mutterundsoehnchen auf.

Es sind bei mir allerdings drei Kinder. Ich hoffe ich werde nicht disqualifiziert wegen eines Vorteiles. 😉

Der Sohn:
Er kam zur Welt und war ein ernstes Kind. Nahezu mürrisch blickte er aus weisen Augen im Greisenantlitz. Ja, man konnte genau sehen, wie er mit 80 Jahren mal aussehen würde.
Es dauerte einige Monate, bis sich das Altherrengesicht zu einem pausbäckigen Krabbelkindgesicht mauserte. Es huschte dann auch immer mal ein Lächeln über sein Gesicht. Wir pflegten zu sagen, er könne jemanden von UNTEN von OBEN herab ansehen. Ein kritischer Erdenbürger. Continue reading…

Die Katze…nicht im Sack

Der Schrank schnurrt.

Ich betrat heute morgen unser begehbares Kleiderschränkchen. Das ist keine absichtliche Verniedlichung. Es ist ein Räumchen in dem man 3 Schritte vor und wieder zurück gehen  und wirklich alle Erwachsenenkleidung verstauen kann. Hauptsächlich hängend. Ansonsten ist das kein begehbarer Kleiderschrank, wie man sich das im Luxussegment vorstellt. Ich liebe dieses Räumchen allerdings sehr. Es ist so schön Schallgedämpft. 😀

Unsere Katzen mögen es leider auch. Das finde ich weniger prickelnd und so kommandiere ich vor allem den Kater dort regelmäßig wieder heraus.

Heute morgen betrat ich den Schrank, begann etwas zu räumen und es SCHNURRTE. Continue reading…

Meine Blumen für….

Alternative Blogrolle

Diese Rubrik habe ich bei Henrike vom Blog Nieselpriem entdeckt. Ich finde die Idee (hier nachzulesen) sehr schön und persönlicher als eine klassische Blogrolle.

Ich werde immer mal ein paar Blogs gleichzeitig mit den Blümchen beehren, sonst könnte ich einen kompletten Blog NUR mit Blumenverteilen füllen.
Allen voran zunächst die Urheberin der alternativen Blogrolle:

Henrike vom Blog Nieselpriem. Was Letzteres bedeutet, könnt ihr in ihrem Glossar für Nichtsachsen nachlesen. Ihre Texte sind meistens sehr amüsant. Aber sie kann auch ernste Themen. Das Leben ist nicht immer so einfach wie es scheint und darüber bekommt man immer wieder einen Einblick. Ich möchte eigentlich mehr auch nicht verraten. Seht und lest selbst. Es lohnt sich. Das Schmunzeln und Lachen und auch Nachdenken stellt sich von alleine ein.

 


Als zweiten Blog möchte ich den frisch entdeckten Blog Meine Traumgeburt beehren. Der Titel ließ mich zunächst ein bisschen die Augen verdrehen. Auf den zweiten Blick aber steckt hinter dem Titel viel mehr, als das von mir erwartete esoterische Geschwafel. Im Gegenteil. Susanne beschäftigt sich aus eigener Geburtstraumaerfahrung und einer zweiten Geburt unter Selbsthypnose (sagt man das so? Ich hoffe.) mit dem Thema Schmerzarme Geburt. Für alle werdenden Mütter finden sich dort tolle Denkanstöße. Und ich finde dieses Thema sehr wichtig, gerade in einer Zeit, in der auf die Medizin mehr vertraut wird, als auf das Körpergefühl. ALLE Frauen haben die Möglichkeit eine schöne und selbstbestimmt Geburt zu erleben. (Sofern es keine Komplikationen im Vorfeld gibt, versteht sich) Und darüberhinaus vielleicht auch eine schmerzarme Geburt.


Dann gibt es noch den Blog Leipzigmama. Dieser Blog ist  noch sehr jung und sehr frisch. Man bekommt liebevolle Einblicke in eine Familie mit zwei Mädchen und in die Gedanken der modeverliebten und noch studierenden Mama. Das aktuelle Projekt neben Kindern und Studium lautet 365 Tage ohne Fashion. Ich bin gespannt. 🙂


 

Die Frühlingskindermama hat es mir außerdem noch angetan. Sie schreibt über den Alltag mit zwei kleinen Kindern. Das größere Kind ist nicht nur hochsensiebel sondern hat auch die Besonderheit ein  autonomes Kind zu sein. Die Frühlingskindermama beschäftigt sich sehr ausführlich mit dem Thema und hat sogar ein Interview mit Jesper Juul dazu geführt. Das Thema Autonomes Kind ist noch recht jung und selbst Jesper Juul ist noch auf Entdeckertour. Dennoch sind einige Charakteristika aufgelistet, die u.U. die ein oder andere Mutter aufhorchen lässt. Mich zum Beispiel.

to be continued