Als Mutter sieht man vieles anders.

Ich bin immer DIE.

Früher wollte ich immer dazu gehören. Ich wusste allerdings nicht so genau wozu ich gehören wollte. Denn: Ich wollte AUCH anders sein.
Ich würde behaupten, das ist mir irgendwie oft gelungen. Auf meine Weise.
In der Grundschule trug ich u.a. eine rosafarbene Latzhose und hatte dazu einen Fo-ku-hi-la- Haarschnitt. UND seit dem Kindergarten trug ich eine Brille, wegen der ich ständig gehänselt worden war. Is wahr! Ich sah merkwürdig aus. Ich fühlte mich auch merkwürdig. Obwohl ich mich aus freien Stücken für die rosa Latzhose, den beknackten Haarschnitt und das Brillenmodell entschieden hatte, wusste ich insgeheim, dass das alles nicht zusammen geht.
In der 5. Klasse sah ich aus wie ein Junge. Continue reading…

Zu Gast bei…

Lari Lara

Isa vom Familienblog Lari Lara macht eine Reihe zum Thema:

Ganz alltäglich: Familien erzählen.

Da habe ich den ersten Gastbeitrag meiner noch jungen Bloggerkarriere schreiben dürfen. Vielen Dank!

Seht selbst und stöbert bei der Urheberin auf Lari Lara, was es sonst noch zu entdecken gibt. Jede Familie ist anders, jeder Blog auch. Es lohnt sich immer. Viel Spaß!

 

Auf dem Blog Phinabelle durfte ich auch mitwirken. Berenice veranstaltet eine Reihe zum Thema Familien on Tour. Da habe ich für die Stadt Köln einen Familien-Tag-Vorschlag.

5 Jahre und der erste Kindergeburtstag

Ein Tag mit vielen Bildern

Da war er. Unser erster Kindergeburtstag in unserer Familie. Endlich. 5 Gäste waren geladen. Eigentlich sechs, aber Susanna ist ja ein eigenes Thema und fast schon ein Phantom. Die Geschichte gibt es hier zu lesen. Im Vorfeld wurde immer wieder vom Sohn über Susanna gesprochen. An diesem Tag dachte er aber zum Glück nicht an sie.

Die Gäste kamen fast alle zeitgleich um 15 Uhr und fanden sich mehr oder weniger schüchtern beisammen. Die Geschenke wurden ausgepackt und dann trollte sich die Herrentruppe tatsächlich erstmal nach oben ins Kinderzimmer. Da wurden die Spielsachen begutachtet und sogleich ins Spiel gefunden. Das Sirenchen und zwei Jungs sprangen munter vom Hochbett aus runter auf eine dicke Matratze. Das hatte ich auch schon so vorbereitet für den Fall des dringenden Tobebedarfs. Nach einer viertel Stunde lotste ich die Truppe nach unten zu Apfelschorle und Kuchen.

Wikingerschiffkuchen

Der Kuchen war so fluffig, dass er schnell auseinander brach. Dafür schmeckte er sehr gut.

(Der Kuchen soll das Schiff vom Schrecklichen Sven sein. Ich war nicht so zufrieden, aber den Kindern war das komplett egal. DAS war das Schiff vom schrecklichen Sven.) Continue reading…

Eine Busfahrt die ist lustig

Wenn man denn mitten in den Vorbereitungen für einen anstehenden Kindergeburtstag ist, dann ist man auch schon mal im Bus unterwegs Richtung Konsumhölle und zurück.
Da erlebt man Sachen…

Im Bus hockt was mit starrem Blick. Ich nicke und lächle. Keine Reaktion. Sonst ist der Bus leer. Ich parke den Kinderwagen in der Rollstuhlecke und setze mich kurz neben….die Person? Irgendwie kann ich sie nicht einordnen. Mann oder Frau? Man weiß es nicht. Ich krame in meinem Portmonee nach Kleingeld. Aus dem Radio im Bus dröhnt ein einfältiger Discostampf. Ich frage laut: „Seit wann gibt es eigentlich Radio im Bus?“ Keine Reaktion. Ich wundere mich mal wieder, wer eigentlich den Rentnern diese beige-, braun-, schlammfarbenen unisex Kleidungsstücke verkauft. Ein neuer Busfahrer steigt ein. Schichtwechsel. Er macht das Radio aus. Danke! Ich warte bis er seine Sachen verstaut und die Kasse zurecht gemacht hat. Dann gehe ich hin und bestelle mein Ticket.
Er blickt mich an. Mit Schalk im Blick. Ein gepflegter Herr in akkurat zurecht gemachter Busfahreruniform. Er nickt bedeutungsschwanger und ich muss erwartungsvoll grinsen. Continue reading…

Blogparade #Einzelstücke- Zwei Geschwister im Vergleich

Ich wage mich mal an eine Blogparade. Zur Parade mit dem Titel #Einzelstücke -Zwei Geschwister im Vergleich rief mutterundsoehnchen auf.

Es sind bei mir allerdings drei Kinder. Ich hoffe ich werde nicht disqualifiziert wegen eines Vorteiles. 😉

Der Sohn:
Er kam zur Welt und war ein ernstes Kind. Nahezu mürrisch blickte er aus weisen Augen im Greisenantlitz. Ja, man konnte genau sehen, wie er mit 80 Jahren mal aussehen würde.
Es dauerte einige Monate, bis sich das Altherrengesicht zu einem pausbäckigen Krabbelkindgesicht mauserte. Es huschte dann auch immer mal ein Lächeln über sein Gesicht. Wir pflegten zu sagen, er könne jemanden von UNTEN von OBEN herab ansehen. Ein kritischer Erdenbürger. Continue reading…