Manchmal…

….manchmal wird man morgens wach, weil:

  • die Kinder sich im Kinderzimmer streiten
  • eines der Kinder Assistenz beim Toilettengang benötigt
  • die Kinder auf einem herum hüpfen
  • die Kinder einen wach küssen und kuscheln
  • eines der Kinder heulend am Bett steht, weil das andere Kind geärgert hat
  • die Kinder nölen und verlangen, man möge schleunigst aufstehen
  • man die Augenlieder von kleinen Kinderfingern angehoben bekommt
  • man angestarrt wird
  • man die Kinder friedlich im Kinderzimmer spielen hört
  • man gebraucht wird und noch im Halbschlaf aufstehen muss, ohne dass die beiden Gehirnhälften sich schon verbunden haben und man irgendwie nicht richtig weiß, was man jetzt genau wollte

 

Und manchmal, da wird man wach, alles ist friedlich. Um einen herum liegen alle Familienmitglieder. Von dreien weiß man nicht, wann und wie sie ins Elternbett gefunden haben, weil man geschlafen hat wie ein Stein. Jetzt schlafen die anderen auch wie Steine. Man hört es atmen, schnarchen, schnurren….es ist so friedlich und schön! Da wird einem bewusst, wie glücklich man sich schätzen kann und bleibt ganz still liegen und genießt.

 

Medienkonsum und Kinder- Was ist los mit der FSK?

….ein paar Gedanken…

Wir waren seit langem mal wieder im Kino. Der Herr Papa und ich. Wir sahen den neuen James Bond. Mal ganz davon abgesehen, wie man die neue Generation James Bond nun bewerten möchte…..ich stelle mir da ein paar ganz andere Fragen.

Was ist mit der FSK (freiwilligen Selbstkontrolle) los? Continue reading…

Entspannt wirken- angespannt sein

Unsere Außenwirkung ist auf viele Leute, die uns nicht näher kennen, meist eine entspannte.
Es sieht offenbar so aus, als würde ich den Laden mit 3 kleinen Kindern mit Links schmeißen. Das schmeichelt. Aber so ist es nicht!

Als das Knöpfchen noch recht frisch auf der Welt war, und ich mit 3 Kindern zwischen Kindergarten, Spielplatz und Zuhause hin und her tingelte, fragten mich wirklich Viele wie ich das überhaupt schaffen würde. Ich sähe immer so entspannt aus.
Meine Antwort war immer die gleiche: „Ich weine sehr viel!“
Immer mussten alle mit mir zusammen lachen. Wahrscheinlich war das der Grund, warum ich immer entspannt wirkte. Wenn ich nicht weinte (weinen baut ja auch Druck ab), dann lachte ich (was ja auch entspannt). Tatsächlich war ich es ganz oft überhaupt nicht. Continue reading…

Körperpflege- Das Drama mit dem Baden und Haarewaschen

Kennt ihr das? Kleinkinder, die Baden nicht mögen oder das komplette Haus zusammen brüllen, weil man ihnen die Haare waschen muss?

Der Sohn war Wasser von Anfang an skeptisch zugetan. Es wurde ernst erforscht. Er war lange kein vergnüglich quitschendes Baby in der Badewanne. Als er dann Spaß daran fand, durfte man ihm aber die Haare nicht mehr waschen. Und davon hatte er früh schon viele auf dem Kopf. Haarewaschen war ein Reizthema. Dabei hatte ich mir immer Mühe gegeben und es ohne Shampoo gemacht und möglichst kein Wasser ins Gesicht laufen gelassen. Es gab kein negatives Erlebnis mit brennenden Augen oder so etwas. Er schrie und kreischte von heute auf morgen fürchterlich dabei. Da seine Haare nicht schnell muffelten oder fettig wurden, verschonte ich ihn in dieser Phase, so lange es ging.
Als das Sirenchen dann mit in der Wanne saß und komplett in ihrem Element war, wurde der Sohn unzufrieden beim Baden. Ihm spritze Wasser ins Gesicht, weil das wilde Sirenchen tauchte und prustete was das Zeug hielt. Er lernte jedoch mit der Zeit, dass Wasser auch Spaß machen kann und tauchte irgendwann mit. Endlich konnte ich dem Kind dann auch die Haare wieder vernünftig waschen, ohne dabei eine Geräuschkulisse zu provozieren, die nach Abschlachten klang.
Seither klappt das super in der Wanne.
Das Knöpfchen, unsere Jüngste, hat nun neuerdings Anwandlungen… Continue reading…

An einem Morgen im Advent

Überflüssige Redezeit

Nachdem alle 3 Kinder fertig im Lastenfahrrad sitzen, fahren wir los Richtung Kindergarten.
Ich bin knurrig und müde, es wird langsam hell. Überall ist Weihnachtsbeleuchtung. Ich möchte still vor mich hin radeln und höre mich stattdessen sprechen:
– Wie bitte, ich habe dich nicht verstanden!
Ich verstehe dich ganz schlecht, weil auf diesem Stück Strecke so viele Autos fahren.“
Hier fahren Z U V I E L E  A U T O S!
Warte.
Warte.
Du sollst W A R T E N!
Hier ist zu viel Verkehr! Warte bitte!
Mmmmmmmh!
So.., was hast du gesagt?
Nein, hab ich nicht gesehen!
Ich musste mich auf den Straßenverkehr konzentrieren!
Nein, hab ich nicht gesehen!
Ich gucke mir den Nikolaus auf dem Rückweg an!
Ich S A G T E: Ich sehe mir den NIKOLAUS auf dem RÜCKWEG an!
Ist doch auch egal. Ich würde jetzt gerne fahren ohne zu sprechen!
Ich möchte nicht sprechen!
Ich möchte beim Fahrradfahren JETZT NICHT SPRECHEN!
Nein, auch NICHT SINGEN!!
Ich sag jetzt nichts mehr!
Mmmmmmh!
Achtung, Kopf rein!
Ja, da musste ich was sagen, sonst hättest du dich unter Umständen gestoßen!
Du H Ä T T E S T dich sonst G E S T O S S E N!
Na, dann bitte schön!
Nicht zanken!
Lass das bitte!
Lass es! Sie hält das doch schon die ganze Zeit fest!
Sag, ENTSCHULDIGUNG!
Aufhören zu zanken und zu schreien!
S T O P P !
Nicht Z A N K E N!
Wir sind da!
Wir sind da!
Aussteigen!
Aussteigen, wir sind da!
Aussteigen.
Aussteigen! Soll ich helfen?
Na dann steigt alleine aus!
IST DOCH EGAL!

Ich brauche einen Kaffe! Dringend!