Husten-Wache

Nun husten die Kinder ja schon länger. Vor Weihnachten begann es. Es wurde mal besser. Dann kam es zurück. Naja. Alles nichts neues. Es ist Winter. Alle husten und schnupfen vor sich hin. Eine Erkältung löst die andere ab.

Nun hatte das Knöpfchen ja neulich nachts schon mal einen furchtbaren Hustenanfall. Der Arzt hatte abgehört, aber abgewunken und frischen Hustensaft aufgeschrieben.
Die merkwürdigen Anfälle tauchten immer wieder auf, aber nicht in der Heftigkeit. Vorgestern Abend hatte dann der Sohn auch einen solchen Anfall. Er hustete und würgte und rülpste. Er war ganz verunsichert. Ich legte mich zu ihm, beruhigte ihn und streichelte ihm über den Rücken. In der Nacht gab es ein Hustenkonzert im Kinderzimmer….aber im akzeptablen Bereich.
Die letzte Nacht war dann so: Continue reading…

Katzen

Ich freue mich nicht nur jeden Tag über meine Kinder, sondern auch über meine Katzen.

Und was habe ich nicht immer gewettert: „Also mir kommt keine Katze ins Bett!“

ahahahahaha

Ich habe es zwar geschafft unseren Katzen per Kommando „Zupp“ das zügige Räumen eines Raumes anzutrainieren. Aber des nächtens, wenn man schläft, dann liegen sie doch wo sie wollen. Und man gibt schnell nach und findet es kuschelig. Das war eine Zeitlang nicht so (hier zu lesen).

Der bevorzugte Ort derzeit vom Kater ist mein Kopf. Er liegt nicht auf meinem Gesicht. Immerhin. Aber er legt sich als schnurrende Mütze um ihn herum.

Den Kindern versuche ich beizubringen, dass Katzen durchaus sehr eigen sind, Dinge auch krumm nehmen und sich in irgendeiner Form durchaus rächen können. Sie sollen die Katzen kommen lassen oder anlocken und nicht einfach hoch heben. Der Sohn macht das auch so. Die Mädchen schnappen sich den Kater einfach. Egal wie blöd er dabei guckt. Er wird rum geschliffen.

Und zu guter Letzt quetscht sich der Kater auch noch überall dazwischen. So nach dem Motto: „Ich war zuerst da!“

Unsere Katzendame kommt gerne mal zum Ankuscheln ins Kinderzimmer, wenn wir dort alle spielen. Oder sie turnt auf der Treppe rum und lässt sich durchs Geländer streicheln. Dann kann auch keiner versuchen sie auf den Arm zu nehmen. Ansonsten ist sie eher zurückhaltend und führt ein Eigenleben.

Am schönsten ist es, wenn die Katzendame vor dem leeren Wassernapf sitz und hinein starrt. Das kann sie sehr lange. Katzen haben ja nahezu telepathische Eigenschaften, ….irgendwie füllt sich der Napf dann auch tatsächlich wieder auf. 😀

Plötzliche Schmerzen- Hüftschnupfen

 Oder: „Seltene Krankheiten sind selten, häufige Krankheiten sind häufig!“

Im Sommer, an einem heißen Tag, da saßen wir im Garten fröhlich beim Frühstück. Der Sohn sprang plötzlich auf, um einen Schmetterling an einer Blume zu betrachten. Dann kam er zurück zum Tisch und sagte: „Irgendwie tut mir das Bein weh!“ „Aha!“ War meine Antwort. Kindern tut ja immer mal irgendwas weh. Der Sohn hat z.B. immer mal Wachstumsschmerzen. Er setzte sich hin und nölte weiter, das Bein täte richtig weh. „Hmmmm. Wo tut es denn genau weh?“ startete ich das Anamnese-Gespräch. „Und seit wann?“ „Seit gerade eben! Hier… der Oberschenkel.“ „Dann bist du bestimmt komisch aufgetreten oder es war eingeschlafen? Warte mal ab, das geht gleich weg!“ Ich war sehr zuversichtlich. Es ging aber nicht weg. Er wurde quengelig. Wir dachten an Muskelkater. Obwohl mir das auch unwahrscheinlich erschien. Wovon sollte das kommen?  Continue reading…

Körperpflege 2.0

Das Knöpfchen badet wieder!

Das Knöpfchen war baden!!!!

Wir haben es geschafft. Die Großen saßen schon in der Wanne, das Knöpfchen hampelte aufgeregt am Wannenrand, schüttelte aber immer den Kopf und ließ ein strenges NEIN verlauten, wenn man sie fragte, ob sie auch rein wolle.
Aber ich wollte es versuchen. Das war mir zu blöd, denn das Waschen mit dem Waschlappen wurde auch immer unbeliebter. So geht´s ja dann doch nicht!

Ich stellte sie also in die Wanne und sie weinte und klammerte sich an mich. Allerdings ohne an mir hochzuklettern,( wie hier nachzulesen). Schnell schüttete ich ihr mit einem Becher warmes Wasser über den Rücken und sang ihr Lieblingslied. „Die Fröschelein, die sind ein lustig Chor“. Da sang sie glatt mit und ertrug weitere warme Wassergüsse. Und schließlich ergriff sie selbst zwei Becher und fing an zu plantschen und war ganz vergnügt. Sie setzte sich zwar nicht, aber ich konnte sie richtig waschen und es machte ihr Spaß. Endlich!