Aktuelle Situation-Der Erstklässler ist nicht in seiner Mitte und Mama ist ne Angeberin

Der Sohn hat eine äußerst hartnäckige Erkältung und der Schnupfen verstopft die Ohren. Es ist, als hätten wir es mit einem extrem schwerhörigen Opi zu tun. In Anbetracht der Tatsache, dass ich derzeit ohnehin ALLES ständig wiederholen muss (ohne Erfolg, übrigens), muss ich es jetzt auch noch lauter sprechen, als ohnehin schon. Und ich spreche von natur aus schon laut.

Am vorgestrigen Elternsprechtag bekam ich bestätigt: Das Kind ist gerade ohnehin etwas durch den Wind, verstärkt weil es akustisch schwer versteht. (Ich bin sehr froh, dass sich viele Dinge in der Schule und zu Hause sehr ähneln und die Lehrerin und ich ihn gleich sehen und erkennen.)

Hinzu kommen diverse kleine Verunsicherungen, die einfach in seiner Persönlichkeit liegen. Der Sohn ist sehr kreativ und feinfühlig, arbeitet deutlich erkennbar interessenabhängig mit und ist nur schwer zu motivieren Dinge zu tun, deren Sinn sich für ihn persönlich nicht erschließen. Da erklärt man sich Fusseln an den Mund, wenn ER es nicht einsieht. Die Theorie beherrscht er immer schnell (wenn sie denn von Interesse ist), nur die Praxis, diese lästige „Handarbeit“, das können doch andere für ihn übernehmen. Neulich zum Beispiel ertappte ich den Sohn und das Sirenchen bei den Hausaufgaben. Das Sirenchen schrieb bereitwillig die Schreibaufgabe für den Sohn, der sie anleitete. Weißt te Bescheid. Continue reading…

Ein Wochenende in Berlin rund um die Blogfamilia 2018

Eigentlich weiß ich nicht wo ich anfangen soll. In meinem Kopf dreht sich noch alles im Kreis und ein warmes Gefühl, fast ein bisschen wie verliebt, kribbelt in meinem Bauch. Es ist eine Mischung aus Glück, Euphorie und Aufgekratzheit. Ein Kopf voller Eindrücken, Gedanken, Ideen, unbedingt-machen-wollen und dringend-sagen-müssen. Ein wilder Mix aus Erlebtem der letzten Tage prallt auf den Alltag hier, der schonungslos beginnt, mit einer Nacht mit Ohrenschmerzen beim Sohn, mit einem Haushalt, der letzte Woche wegen meines Krankseins liegen geblieben ist und den ganzen Aufgaben, die da noch so warten. Außerdem gibt es ein sehr müdes Knöpfchen, welches pausenlos ganz dramatische Dinge feststellt und das laut neben mir beheult. Zum Beispiel, dass ihr Osternest leer ist (was es schon seit vielen Tagen so ist. Hat sie aber vergessen.)

Gleichzeitig sehe ich überall schon die Beiträge zur Blogfamilia der anderen Blogger. Bilder, Texte, liebe Worte…es sind so viele und ich komme nicht hinterher sie zu lesen.

Ich denke, was die meisten Blogfamilia Besucher eint, ist das unglaublich positive Gefühl was bleibt. Vielleicht lässt es sich auf die Leser, die selbst nicht bloggen übertragen. 

Ich versuche mal das Besondere dieser Veranstaltung mit wenigen Worten zusammen zu fassen: Es kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen, die ein paar entscheidende Gemeinsamkeiten haben:

Alle haben Kinder, beschäftigen sich mit dem großen Thema Familie und allem was damit zusammen hängt, alle teilen sich gerne mit (sonst würden sie nicht bloggen), das Bloggen selbst und seine schönen und nervigen Seiten und auch eine große Lust etwas zu geben. Und die, die in der Öffentlichkeit zurückhaltend und schüchtern sind, werden von den Forschen und Unerschrockenen an die Hand genommen. Und schon entstehen neue Netzwerke.

Ich möchte euch aber generell mit zu diesem Berlin-Wochenende mit nehmen, weil es insgesamt einfach zusammen gehört.

Ich starte mal mit meiner Anreise. (Ich bin übrigens ohne die Kinder gereist, was sich einfach auch für 3 Tage mal sehr gut anfühlt.) Continue reading…

Von einem kranken Wochenende und der Polizei

Das letzte Wochenende kann man getrost mit den Worten zusammenfassen:

Die Kinder haben SEHR viel Fern gesehen. 

Wenn Mütter krank sind…. Ich habe entweder wie erschossen im Kreise der Kinder und von ihnen rührend umkuschelt geschlafen, genesungsfördernde Gebräue für mich angefertigt und auch getrunken (literweise Kräutertee und Ingwer) oder rumgesessen, gelitten und extrem umkreatives administratives Zeug am Blog gemacht. Ich war einfach mal 4 Tage außer Gefecht, was mir grundsätzlich eine Laune beschert, wie ein angeschossenes Tier.

Kurz war ich sogar in Sorge den Kindergartenausflug gestern zur Polizeiwache nicht begleiten zu können. Aber ich konnte. Rechtzeitig war ich meinem Krankenlager entstiegen.  Continue reading…