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	Kommentare zu: Corona-Quarantäne Woche 2	</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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		<title>
		Von: Beatrice		</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2020/03/29/corona-quarantaene-woche-2/#comment-17473</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 06:41:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://beatrice-confuss.de/2020/03/29/corona-quarantaene-woche-2/#comment-17469&quot;&gt;Andrea&lt;/a&gt;.

Oh Mann, das ist anstrengend! Und deine Sorge völlig nachvollziehbar. Es geht gerade vielen so, die sich um Risikopatienten mit kümmern. Meine Mama ist auch in steter Sorge. 
 Mir tun die Kassierer/innen auch immer Leid, wenn ich so blöde Leute beobachte. Es ist ja nun wirklich nicht schwer, den anderen in einem passenden Abstand fern zu bleiben und nicht kreuz und quer rumzuhusten und zu niesen. Letztes finde ich ohnehin immer wichtig.Und dieses blöde Gestreite um den ja nun eigentlich vorhandenen Überfluss ist auch so überflüssig. 
Ich finde es auch gut, dass man nu mit Einkaufswagen in die Läden kann. So ist wenigstens ein minimal nötiger Abstand gewahrt. 
Halte durch! Ich wette es gibt auf jeden rücksichtslosen Kunden wenigstens zwei nette und dankbare Kunden (Hoffe ich jedenfalls!). Die vergisst man nur schneller, weil das Laute und Negative hängen bleibt. 
Ich wünsche dir gute Nerven und Gesundheit!
Liebe Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://beatrice-confuss.de/2020/03/29/corona-quarantaene-woche-2/#comment-17469">Andrea</a>.</p>
<p>Oh Mann, das ist anstrengend! Und deine Sorge völlig nachvollziehbar. Es geht gerade vielen so, die sich um Risikopatienten mit kümmern. Meine Mama ist auch in steter Sorge.<br />
 Mir tun die Kassierer/innen auch immer Leid, wenn ich so blöde Leute beobachte. Es ist ja nun wirklich nicht schwer, den anderen in einem passenden Abstand fern zu bleiben und nicht kreuz und quer rumzuhusten und zu niesen. Letztes finde ich ohnehin immer wichtig.Und dieses blöde Gestreite um den ja nun eigentlich vorhandenen Überfluss ist auch so überflüssig.<br />
Ich finde es auch gut, dass man nu mit Einkaufswagen in die Läden kann. So ist wenigstens ein minimal nötiger Abstand gewahrt.<br />
Halte durch! Ich wette es gibt auf jeden rücksichtslosen Kunden wenigstens zwei nette und dankbare Kunden (Hoffe ich jedenfalls!). Die vergisst man nur schneller, weil das Laute und Negative hängen bleibt.<br />
Ich wünsche dir gute Nerven und Gesundheit!<br />
Liebe Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Andrea		</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2020/03/29/corona-quarantaene-woche-2/#comment-17469</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2020 23:33:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir wohnen mit meinen Eltern zusammen in einem &quot;Mehrgenerationenhaus&quot; und sowohl meine Eltern als auch mein Mann gehören aufgrund Vorerkrankungen und/oder Alter zur Risikogruppe. Ich versuche,  ihnen alle Besorgungen usw abzunehmen, aber das ist nicht immer möglich, da ich nach wie vor arbeite (Drogeriemarkt).
In dieser Zeit beaufsichtigen meine Eltern die Kinder, geht ja nicht anders- meistens sind sie draußen im Garten oder gehen spazieren. Wenn die Kinder sozusagen &quot;kontaminiert&quot; wären, hätten sie Oma&#038;Opa wahrscheinlich schon längst angesteckt...ich hoffe, dass jetzt nach 2 Wochen ohne Schule die größte Gefahr in der Ansteckungshinsicht vorbei ist.
Ich bin für meine Familie wohl der weitaus größere Risikofaktor im Moment, wegen der Arbeit. Das ist nicht zu glauben, was in unserem Laden abgeht (fast schon körperliche Auseinandersetzungen wegen Klopapier; wir werden regelmäßig verbal angegriffen und von &quot;Hust- und Niesetiketten&quot; hat auch noch keiner was gehört); das stresst zusätzlich zu der Sorge um die Familie und nicht zu vergessen dem &quot;Home-schooling&quot; echt unheimlich. Wir tun schon was wir können: Haben Abstandsmarkierungen auf dem Boden und lassen nur noch 20 Kunden gleichzeitig in den Laden. Das kontrollieren wir, indem wir nur noch 20 Einkaufswagen und keine Körbchen mehr bereitstellen. Und nach JEDEM Kunden desinfizieren wir die Griffe des Wagens. Trotzdem müssen wir täglich diskutieren oder uns rechtfertigen (vorgestern hat jemand unterstellt, dass WIR jedesmal das Klopapier und Desinfektionsmitel aufkaufen...
...oder warum jeder einen Wagen braucht, auch wenn er nur 1 Teil sucht
...warum wir ungern Bargeld wollen im Moment
...usw usw usw
Bin Mal gespannt, wohin das alles noch führt. Aber bald ist bei mir die Belastungsgrenze erreicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wohnen mit meinen Eltern zusammen in einem &#8222;Mehrgenerationenhaus&#8220; und sowohl meine Eltern als auch mein Mann gehören aufgrund Vorerkrankungen und/oder Alter zur Risikogruppe. Ich versuche,  ihnen alle Besorgungen usw abzunehmen, aber das ist nicht immer möglich, da ich nach wie vor arbeite (Drogeriemarkt).<br />
In dieser Zeit beaufsichtigen meine Eltern die Kinder, geht ja nicht anders- meistens sind sie draußen im Garten oder gehen spazieren. Wenn die Kinder sozusagen &#8222;kontaminiert&#8220; wären, hätten sie Oma&amp;Opa wahrscheinlich schon längst angesteckt&#8230;ich hoffe, dass jetzt nach 2 Wochen ohne Schule die größte Gefahr in der Ansteckungshinsicht vorbei ist.<br />
Ich bin für meine Familie wohl der weitaus größere Risikofaktor im Moment, wegen der Arbeit. Das ist nicht zu glauben, was in unserem Laden abgeht (fast schon körperliche Auseinandersetzungen wegen Klopapier; wir werden regelmäßig verbal angegriffen und von &#8222;Hust- und Niesetiketten&#8220; hat auch noch keiner was gehört); das stresst zusätzlich zu der Sorge um die Familie und nicht zu vergessen dem &#8222;Home-schooling&#8220; echt unheimlich. Wir tun schon was wir können: Haben Abstandsmarkierungen auf dem Boden und lassen nur noch 20 Kunden gleichzeitig in den Laden. Das kontrollieren wir, indem wir nur noch 20 Einkaufswagen und keine Körbchen mehr bereitstellen. Und nach JEDEM Kunden desinfizieren wir die Griffe des Wagens. Trotzdem müssen wir täglich diskutieren oder uns rechtfertigen (vorgestern hat jemand unterstellt, dass WIR jedesmal das Klopapier und Desinfektionsmitel aufkaufen&#8230;<br />
&#8230;oder warum jeder einen Wagen braucht, auch wenn er nur 1 Teil sucht<br />
&#8230;warum wir ungern Bargeld wollen im Moment<br />
&#8230;usw usw usw<br />
Bin Mal gespannt, wohin das alles noch führt. Aber bald ist bei mir die Belastungsgrenze erreicht.</p>
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