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	<title>Familie Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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	<title>Familie Archive - beatrice-confuss</title>
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		<title>Silvester</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2016 12:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreswechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten Jahre waren wir klug und haben immer bei uns zu Hause gefeiert mit einem befreundeten Paar und dessen Sohn, der nur ein Jahr älter ist als unser Sohn. Das waren immer sehr entspannte Abende. Die Kinder spielten bis sie müde wurden und wurden dann problemlos schlafen gelegt. Wirklich Selbstläufer. Letztes Jahr hielten die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Jahre waren wir klug und haben immer bei uns zu Hause gefeiert mit einem befreundeten Paar und dessen Sohn, der nur ein Jahr älter ist als unser Sohn. Das waren immer sehr entspannte Abende. Die Kinder spielten bis sie müde wurden und wurden dann problemlos schlafen gelegt. Wirklich Selbstläufer. Letztes Jahr hielten die Großen sogar bis 12 Uhr durch. Und das friedlich.</p>
<p>Dieses Jahr Silvester waren wir zu eben diesen Freunden eingeladen. <span id="more-446"></span>Wir nahmen die Einladung an, wenn gleich ich von Anfang an gesagt habe: &#8222;Wir müssen den Tag nehmen, wie er kommt. Wenn es nicht klappt, reisen wir eben vor 12 wieder ab.&#8220; Das ist die größte Garantie sich nicht zu ärgern. Denn unsere Kinder haben bisher noch nie wo anders in den Schlaf gefunden, wenn klar war, dass wir noch am selben Abend wieder nach Hause fahren. Als hätten sie Angst, zurück gelassen zu werden. Meist endete der Abend immer dann, wenn die Kinder zänkisch, nölig und übellaunig wurden.</p>
<p>Jetzt ist es so, dass ich mich auch gefreut habe, Silvester mal wieder auswärts zu sein und auch in größerer Runde. Ich klärte also die beiden Großen auf, dass sie am besten, wie sie es auch aus dem Kindergarten gewohnt sind, eine Mittagspause machen sollten, damit sie abends länger gute Laune hätten. Es wurde brav genickt und sich auf der Couch nieder gelegt. Ich legte eine einschläfernde Märchen- CD ein. Das Knöpfchen legte ich zum Mittagsschlaf ins Bett und baute darauf, dass das verrotzte Kind wieder knapp 3 Stunden schliefe, wie am Tag davor auch.</p>
<p>Wie naiv. Ich hätte es wissen müssen und schon im Vorfeld alles nehmen sollen, wie es kommt. Wenn man versucht etwas „vorzubereiten“ oder „gut“ überlegt hat, geht die Sache immer nach hinten los. Jedenfalls bei uns.</p>
<p>Als Exkurs: Wir fuhren einst mit Atto (damals 21 Monate alt) und Dita (damals gute 3 Monate alt) nach Südfrankreich, Verwandte besuchen. Es würde eine längere Fahrt werden, wir überlegten diese zur Zeit des Nachtschlafes der Kinder anzutreten. So machten es andere Eltern auch und das klappte angeblich immer super. Quasi bettfertig wurden unsere Kinder ins Auto gekuschelt und es ging los. Die erste Stunde der Fahrt ging der Plan auch auf. Sie schlummerten selig. Dann allerdings brach ein Fiasko los. In unserem damaligen Auto passte ich hinten nicht zwischen Babyschale und Kindersitz. Ich musste vorne sitzen. Die Kinder fingen an zu schreien. Erst Dita und die hatte schon als Säugling ein Organ, dass einem die Ohren platzen. Dann machte Atto auch mit. Ich hing also rückwärts blickend über den Sitz gebeugt und versuchte die Kinder mit Schnuller anreichen, Fingerspielen etc wieder zu beruhigen und bei Laune zu halten. Das ging 3 Stunden so. Ohne Witz. Der Herr Papa bekam Schweißausbrüche und ich Rückenschmerzen. Als wir gerade beschlossen ungeplant eine Zwischenübernachtung einzulegen, hörte der Spuk auf und die beiden fielen in einen komatösen Schlaf. Waaaahnsinn!<br />
Die Rückfahrt traten wir übrigens komplett desillusioniert Mittags an. Denn Geschrien wurde ja offenbar so oder so. Da fährt es sich im Hellen besser. Und was war los? Die Kinder schliefen die komplette Fahrt! Dita stillte zwischendurch mal, schlief aber weiter. Die Rückfahrt dauerte 10 Stunden. Denn statt Kindergeschrei begleitete uns eine Regenfront. Die Scheibenwischer glühten.<br />
Und zu Hause schliefen die Kinder die ganze Nacht auch noch durch! „Hä?“ fragt man sich da: „Wie geht das? Und was soll das?“</p>
<p>Also soviel zum „Vorbereitet-Sein“.</p>
<p>Dita blieb nicht auf der Couch liegen. Sie drehte am Lautsprecherregler. Laut-leise-laut-leise. Atto nölte. Dann wurde es wieder ruhiger. Ich hegte Hoffnung. Dann wurden die Rolladen hoch und runter gezogen. Dann wurde wieder geruht. Und dann hörte ich plötzlich oben Geräusche. Dita war nach oben geschlichen und hatte Kali geweckt. buäääääh! (ihr hört mich weinen) Verzweiflung, Durchatmen, Resignation. Et kütt, wie et kütt, sagt der Kölner. Un su is et!<br />
Dann galt es die aufgedrehten Kinder zu vertrösten, dass wir erst am späten Nachmittag fahren…..buhääääää! Mir schwante, wer vor 12 Uhr abknicken würde. Mama! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Aber es kam anders.</p>
<p>Wir trafen gegen 17 Uhr bei den Gastgebern ein. Sie haben sehr viel Platz, was angenehm ist, wenn man mit mehrere Leuten und vor allem mehreren Kindern feiern möchte. Es tobten, flitzten und quitschten 6 Kinder zwischen 6 Jahren und knapp 2 Jahren durch das Haus. Sie hatten echt einen riesen Spaß und vertrugen sich auf Anhieb sehr gut. Das fand ich sehr angenehm, denn dann kann man sich seine Kinder mal ganz entspannt ansehen und sich freuen. Man wird ja nicht ständig mit irgendwas belatschert. Ich war schließlich weder müde noch genervt, freute mich über gutes Essen und genoss es auch mal nicht reden zu müssen. Es lief nebenher Musik, die mich hier und da in die Vergangenheit katapultierte. Ich hab´s genossen.<br />
Unsere Kinder wurden zwar müde, aber hielten augenreibend eisern durch bis Mitternacht. Aber es war klar, dass viel mehr nicht ginge. Wir packten sie in ihre Jacken und sahen uns draußen das Feuerwerk zusammen an. Man hatte unter anderem einen guten Blick auf Köln, was sehr schön war. Dita fielen auf Papas Arm die Augen schon zu, trotz Geböller, Atto stand fasziniert neben uns und staunte und Kali hing wie ein nasser Sack auf meinem Arm. Als das Spektakel vorbei war, packten wir die Kinder sofort ins Auto und reisten Heim.<br />
Dort entluden wir die schlafenden Kinder nach und nach. Der Herr Papa reichte von draußen die Kinder an und ich trug sie jeweils weiter nach oben ins Bett. So wie sie waren. Dita schlief weiter, ohne etwas zu merken. Atto wurde wach, war aber komplett durch den Wind, fragte nach Abendbrot und Sandmännchen. Ich sagte, das gäbe es morgens um 1 Uhr nicht. Dann wollte er noch Händewaschen und Zähneputzen, machte das auch und streunte danach heulend, wie Hui Buh das Nachtgespenst, durch das Haus. Ich verfrachtete Kali ins Bett. Die wurde aber auch so halb wach und heulte dann auch. Ich hoffte, dass Dita nicht auch wieder wach würde. Ich beruhigte Atto und versicherte, dass ich auch keine Geschichte mehr vorlesen würde und brachte ihn ins Bett, dann nahm ich Kali mit zu mir ins Bett.<br />
Mitten in der Nacht erwachte ich aber vom furchtbaren Geschnarsche des Herrn Papas und wanderte mit Kali ins Kinderzimmer. Immerhin schliefen aber alle bis halb 10 Uhr. Ich war damit sogar richtig ausgeschlafen.</p>
<p>So kann es gehen. Die Kinder waren natürlich nicht wirklich ausgeschlafen und hatten tendenziell eine leicht gereizte Stimmung.<br />
So endete ein kleiner Spaziergang bei Sonnenschein so:</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2016/01/Spielplatzbesuch-beatrice-confuss-e1451737658505.jpg" rel="attachment wp-att-451"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-451 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2016/01/Spielplatzbesuch-beatrice-confuss-1024x648.jpg" alt="Spielplatzbesuch -beatrice confuss" width="740" height="468" /></a></p>
<p>Und am Abend zur Schlafenszeit hatte ich zunächst das Knöpfchen auf meinem Schoß und danach das Sirenchen. Alles ein bisschen aus dem Tritt. Aber egal. Ich war ausgeschlafen und ausgeglichen.</p>
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		<title>So war Weihnachten 2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2015 11:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[seufz]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligabend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mama-Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weihnachten war wie immer, nur anders. Es war unser erstes Weihnachten im neuen zu Hause. Und es war das erste Weihnachten ohne den Opa (Papa vom Herrn Papa). Wenn ein zentrales Bindeglied der Familie geht, sortieren sich oft die großen Feste neu. So habe ich es erlebt, als meine Oma (väterlicherseits) starb. Wir hatten uns [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten war wie immer, nur anders.</p>
<p>Es war unser erstes Weihnachten im neuen zu Hause. Und es war das erste Weihnachten ohne den Opa (Papa vom Herrn Papa).<br />
Wenn ein zentrales Bindeglied der Familie geht, sortieren sich oft die großen Feste neu. So habe ich es erlebt, als meine Oma (väterlicherseits) starb. Wir hatten uns immer alle Heiligabend bei ihr getroffen. Nach ihrem Tod zerfiel diese Tradition. Die Familie „zersplitterte“. Es war einerseits seltsam ungewohnt, jedoch, wenn man bedenkt dass mittlerweile schon Urenkel existierten und die Familie immer größer wurde, so war es nur zu natürlich, dass sich neue Runden bildeten und der „alte“ Clan so nicht mehr funktionierte. Es bilden sich also immer wieder neue große Familienrunden.<span id="more-393"></span></p>
<p>Bei diesem Opa gab es noch keine Urenkel. Die Runde ist durchaus vereinbar. Jedoch hatte dieser Opa am 2. Weihnachtsfeiertag Geburtstag und war der Magnet für alle, am 2. Weihnachtsfeiertag zusammen zu kommen.<br />
Dieses Jahr teilten wir uns neu auf. Jeder hatte gute Gründe. Wir trafen alle mit der Oma zusammen, aber an unterschiedlichen Tagen.<br />
Wir besuchten sie, wie gewohnt, am 2. Weihnachtsfeiertag. Wir blieben unter uns und ich empfand es als sehr gemütlich und kuschelig. Die Kinder und die Oma hatten richtig Zeit miteinander. Dafür sahen wir die Cousinen, Tanten und Onkel nicht. Die hatten Heiligabend und den 1. Weihnachtsfeiertag bei der Oma verbracht.</p>
<p>Heiligabend und den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir bei meinen Eltern. Dort ist der gleichaltrige Cousin vom Sohn auch zugegen und die Kinder spielen immer super miteinander. Leider sehen wir uns auch viel zu selten. Aber so ist das, wenn man in unterschiedlichen Städten lebt.<br />
Heiligabend startete alles andere als besinnlich. Die Kinder waren schon die Tage im Vorfeld furchtbar aufgedreht gewesen. Ich weiß nicht in wie fern der nahende Vollmond da mitmischte. Wahnsinn. Heiligabend war die erste Frage, wann denn das Christkind, der Weihnachtsmann und das Christuskind kämen. (Willkommen in der globalisierten Welt und Kinderphantasie. Das Christkind ist der Engel mit den goldenen Flügeln. Und das Christuskind ist der „Typ“ aus der Krippe. So definiert es der Sohn!)<br />
Ich erklärte, dass es ja nunmal „Heilig<em>abend</em>“ und nicht „Heilig<em>morgen</em>“ heißt und konnte damit die Geschenkefrage schon mal puffern. Dann ging das Gequengel los, wann wir zu Oma und Opa führen und ob der Cousin auch schon da sei. Die Frage beantwortete ich gefühlte 100mal gleich mit: „ Wir fahren, wenn wir mit dem Frühstück fertig sind und die Waschmaschine fertig ist.“ Die hatte ich nämlich noch schnell beladen, damit die „Bedde“ (Schnuffeltuch vom Knöpfchen) noch gewaschen würde. Endlich. Denn die war schon grau, statt blau. Aber leider schläft sie ohne sie garnicht und so war das die Gelegenheit die zu waschen und über der Heizung bis zum Abend zu trocknen. Tagsüber würde das Knöpfchen ihre Bedde diesmal nicht vermissen. Also, die Waschmaschine war eine gute Marke. Allerdings waren die Kinder dennoch so unerträglich laut und aufgedreht, dass ich schon beim Frühstück ankündigte, sie könnten gleich einen Film ansehen. Den machte ich schon an, als wir noch garnicht fertig waren. Es war einfach kein geordnete Frühstück möglich und ich war entnervt. Sie sahen „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ (wie gerade auch). Den kannten sie noch nicht und ich würde sagen, dieses Jahr verstehen sie ihn auch erst wirklich. Jedenfalls der Sohn. Das Sirenchen denkt immer, der Prinz wolle Aschenbrödel erschießen und im Jägerkostüm erkennt sie Aschenbrödel auch nicht und glaubt „er“ hätte Aschenbrödels Pferchen einfach geklaut. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Aber egal. Die Kinder waren auf nette Weise ruhig gestellt. Ich hatte sogar einen sentimentalen Moment und hätte weinen können. Wegen allem und überhaupt. Dann besann ich mich aber und nutzte die Zeit, um die Sachen zusammen zu packen und die Wäsche aufzuhängen. Als der Film zu Ende war, erwachten sie zu neuem Leben und ich delegierte sie schnurr stracks ins Auto. Dort konnten sie angeschnallt auch nichts mehr anstellen. Ein bisschen kam ich mir vor, wie auf der Flucht. Zack, zack. Bloß schnell weg.<br />
Bei meinen Eltern war es dann recht entspannt. So wie es eben entspannt sein kann, wenn viele Leute zusammen kommen und Kinder toben.<br />
Abends schlief das Knöpfchen im Auto ein und ich legte sie, wie sie war ins Bett. Dort schlief sie weiter bis zum morgen. Sie hat nichtmal gemerkt, dass ich sie umgeladen hatte.<br />
Die beiden Großen spielten noch ein bisschen mit den neuen Sachen. Lustigerweise hatten sich das Christkind, das Christuskind und der Weihnachtsmann nicht richtig abgesprochen und der Sohn hatte den ein oder anderen Hubschrauber zu viel gemalt.</p>
<figure id="attachment_465" aria-describedby="caption-attachment-465" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2015/12/Atto´s-Hubschrauber-beatrice-confuss-e1451822708154.jpg" rel="attachment wp-att-465"><img decoding="async" class="wp-image-465 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2015/12/Atto´s-Hubschrauber-beatrice-confuss-1024x658.jpg" alt="Atto´s Hubschrauber- beatrice confuss" width="740" height="476" /></a><figcaption id="caption-attachment-465" class="wp-caption-text">Eines von unzähligen Hubschrauberbildern vor Weihnachten..</figcaption></figure>
<p>Es hatte gleich drei Playmobilhubschrauber gegeben. Das machte jedoch nichts. Denn es gibt Dinge, die kann man auch einfach in der passenden Anzahl wie Kinder haben. Die Fluggeräte erfreuen sich großer Beliebtheit und fliegen zu dritt durch das Haus. Wir Eltern gingen auch recht früh schlafen. Wir waren total müde. Draußen regnete und windete es. Wir kuschelten uns ins Bett und ich fand es so richtig, richtig gemütlich und genoss unsere erste Heiligabend-Nacht im neuen Zu Hause. Die Kinder schliefen tief und fest, draußen hörte man nur den Regen. Die Katzen schnurrten.</p>
<p>Am nächsten Tag fuhren wir mittags auch wieder zu meinen Eltern. Obwohl es nur 4 Kinder waren, empfand ich es es als sehr unruhig. Ich hatte ein wenig Kopfschmerzen und freute mich auf Feierabend. Wir fuhren pünktlich. Das Knöpfchen schlief wieder ein. Ich machte es wie am Abend zuvor. Als schließlich alle im Bett lagen, machte ich mir noch eine Kanne Tee und einen Plätzchenteller und kuschelte mich auf die Couch. Ich hatte Lust auf ein Fantasiespektakel im Fernsehn. Wir hätte den Film genauso gut aus dem Keller kramen können, aber irgendwie habe ich manchmal Lust auf einen ganz herkömmlichen Fernsehabend mit Werbung.<br />
Der Film begann. Das Knöpfchen erwachte und schrie. Murphys-Law. Sie ließ sich leider nicht beruhigen. Der Herr Papa versuchte sein Bestes, kam aber schließlich mit ihr ins Wohnzimmer. Sie wollte zu mir. Nun hatte ich mir ja keine seichte Weihnachtskommödie ausgesucht. Der Hobbit ist nicht gerade das ideale Programm, um übermüdete 2 jährige neben sich sitzen zu haben. Ich schaltete das Fernsehen also aus, fütterte noch eine Banane, reichte nochmal etwas zu trinken. Dann zogen wir auch gleich mal den Schlafanzug an und putzen noch die Zähne. Leider weinte das Kind wieder, als ich es in Bett zurück brachte. Ich ging dennoch zu meinem Fernsehabend zurück. Es funktionierte jedoch nicht. Das Kind wollte auch nicht den Papa. Also trabte ich wieder nach oben und kuschelte nochmals ausgiebig mit dem Kind. Es hing schwer auf meinem Arm und gähnte. Ich kuschelte sie länger als mir lieb war und legte sie wieder hin, als ich sicher war, dass sie wirklich wirklich erledigt ist. Sie blieb auch ruhig liegen. Ich setzte mich wieder vor´s Fernsehen. Das Kind schrie wieder. grrrrrrrr.</p>
<p>Wir schafften es aber irgendwann und ich fand wieder in die Geschichte, als der Drache auftauchte. Ich habe eine kleine Schwäche für Drachen. Und als ich gerade wieder richtig drin war und der Drache losflog um Chaos zu verbreiten, endete der Film ohne Nachspann, einfach als wäre es eine Werbepause und ein neuer Film begann.<br />
Ich war verärgert! Erst wurde ich ständig unterbrochen beim Gucken und dann endet der Film an einer ganz spannenden Stelle und das noch ohne erkennbare Merkmale und man wird SOFORT in eine neue Geschichte gezerrt. Ich ging ein bisschen frustriert zu Bett. Ehrlich. Sch&#8230;Fernsehen.</p>
<p>Am 2. Weihnachtstag waren wir wie gesagt bei der Oma väterlicherseits und es war gemütlich. Die Kinder gingen beinahe anstandslos zu Bett am Abend. Ich kuschelte mich zu einem neuen Versuch einen ruhigen Fernsehabend zu machen auf die Couch. Wir sahen <em>Fluch der Karibik</em>, aber leider überrollten mich hämmernde Kopfschmerzen. Sowas Übles. Ich schleppte mich ins Bett. Allerdings musste ich mich noch zweimal auf quälen, weil das Knöpfchen wieder weinte. Ich nahm sie beim zweiten Mal mit zu mir ins Bett, weil ich Angst hatte, bei weiteren Aufstehmanövern einen Kreislaufkollaps zu bekommen und irgendwo gegen zu donnern. Ich habe die Nase voll von Wehwehchen.</p>
<p>Das war unser Weihnachten.</p>
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		<title>Weihnachten 2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2015 11:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[seufz]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligabend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da schlenderte ich eben durch den frischen Frühling. Die Vögel zwitscherten munter….ich dachte, wir könnten vielleicht auch einfach Ostern feiern und das mit Weihnachten nochmal verschieben. Ich betrat einen großen Lebensmittelmarkt. Ich war amüsiert. Ehrlich. Tulpen und Krokusse gab es zum Fest angeboten. Gleich im Eingangsbereich. Ein zankendes Rentnerehepaar kam mir entgegen. Es ging darum, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da schlenderte ich eben durch den frischen Frühling. Die Vögel zwitscherten munter….ich dachte, wir könnten vielleicht auch einfach Ostern feiern und das mit Weihnachten nochmal verschieben.</p>
<p>Ich betrat einen großen Lebensmittelmarkt. Ich war amüsiert. Ehrlich. Tulpen und Krokusse gab es zum Fest angeboten. Gleich im Eingangsbereich. Ein zankendes Rentnerehepaar kam mir entgegen. Es ging darum, dass die Frau an der Kasse nicht schnell genug die kürzere Schlange angesteuert hatte und man deshalb 10 Minuten länger hatte warten müssen. Die waren echt gnatzig miteinander. Ich hätte fast gesagt: „Nicht zanken! Das Christkind bringt sonst nix!“<span id="more-383"></span></p>
<p>An den Kassen waren endlos lange Schlangen. Während ich durch die Gänge schlenderte, nicht ohne dabei immer schön am Rand zu bleiben mit dem Kinderwagen, um niemandem im Weg zu stehen, beobachtete ich die Leute. Mann, da war KEINER, der auch nur im Ansatz ein freundliches Gesicht machte. Die waren ALLE mega gestresst! Als Kontrast trällerte aus dem Radio „eine spanische Weihnachts-Hit“. Feliz Navidad . Der Refrain war schmissig fröhlich. Ich hatte die spontane Idee mitten im Gang stehen zu bleiben und im Takt hin und her zu tänzeln und den Refrain laut mit zu singen. Die Leute hätten vor Stress nen Ausraster bekommen. Ich beließ es bei der Vorstellung und musste laut lachen. Das war allerdings auch nicht beliebt. Ich reihte mich schließlich in eine endlose Schlange an der Kasse ein und hörte die Rentnerinnen um mich herum stöhnen und schimpfen. Die haben alle keine Zeit! Der Frisör wartet und überhaupt.</p>
<p>Da denke ich mir: Was soll das eigentlich alles? Dann ist halt die Dauerwelle nicht richtig frisch gelegt. Dann fehlt an der Suppe der Koriander. Man hat keine Ersatzkerzen mehr in der richtigen Farbe für den Adventskranz. Oder das Geschenkpapier reicht nicht mehr für das XXL Geschenk vom Peter. Ist doch alles komplett egal! Wieso kann man an Weihnachten nicht einfach entspannt zusammen kommen und Spaß haben? Nein, da muss die Festtafel perfekt sein. Das Dinner gelungen und vorher das ganze Haus auf Hochglanz poliert sein. Oh Mann!</p>
<p>Ich finde in Zeiten wie diesen sollte der Perfektionismus ganz hinten anstehen. Es geht uns gut! Wir haben ein Dach über dem Kopf, mehr zu Essen als uns lieb ist und es ist FRIEDLICH bei uns!!!! Die armen Menschen, die nichts mehr haben und den langen Weg zu uns gefunden haben, die verzweifeln doch, wenn sie sehen, dass sich die Wohlstandsgesellschaft Stress macht, wegen einem Fest, bei dem man sich eigentlich auf das Wesentliche besinnen sollte.<br />
Ich finde schon im Advent muss man nicht wie angestochen herum rennen und dem Konsum die Diktatur überlassen. Ich konsumiere auch gerne. Ich lasse es mir auch gerne gut gehen. Aber manchmal ist es entspannter, einfach mal was weg zu lassen.</p>
<p>Der Sohn sagte noch gestern, dass die „Früchtlinge“ (immerhin ist aus <em>Frischlinge</em> mittlerweile <em>Fr</em>üchtlinge geworden) aber ganz bestimmt was vom Christkind bekommen! Ich finde auch die sollten was vom Christkind bekommen. Und zwar Frieden und eine freundliche und möglichst praktische Begrüßung. Dass da eine große Aufgabe vor uns allen liegt ist klar. Aber die Gesellschaft ist ohnehin im Wandel. Man sollte mal überlegen, ob alte Traditionen und der derzeitige &#8222;Schneller-Weiter-Besser&#8220;-Modus noch wirklich Gültigkeit haben, oder ob man sich mal locker macht und was Neues überlegt, was für alle passt. Egal ob alteingesessene Mitbürger oder neue.</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p>&#8222;Feliz Navidad&#8220;, tolle Feiertage und vor allem nicht stressen lassen!</p>
<p>(Ich fand das Lied irgendwie bescheuert, ich hab aber nen Ohrwurm und bin nachhaltig amüsiert.)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2015/12/23/383/">Weihnachten 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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