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	<title>...und was es sonst noch gibt Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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		<title>Von &#8222;perimenopausalen&#8220; Macken und familiären Terminen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können. Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir.  4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/03/24/von-perimenopausalen-macken-und-familiaeren-terminen/">Von &#8222;perimenopausalen&#8220; Macken und familiären Terminen</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich zu einem nervösen und ängstlichen Gemüt mutiert. Ich weiß am liebsten was mich erwartet. Ich mag es, wenn ich die Örtlichkeiten wenigstens auf Bildern schon mal gesehen habe. Während ich mich mit 19 Jahren mit dem Schlachtschiff von einem Familienauto meiner Eltern beherzt in jede Lücke in der Kölner Innenstadt quetschte, bricht mir mittlerweile der Schweiß aus, wenn ich nur dran denke ein Auto in der Innenstadt zu parken. Möglicherweise bin ich auch einfach aus der Übung gekommen und allein durch die 4 Kinder wurde ich gezwungen etwas mehr im Voraus zu planen und zu bedenken und habe so manche Situation auch gemieden.<span id="more-6689"></span></p>
<p>Nun sind die großen Kinder soweit, dass sie zwar viele Wege selbstständig unternehmen können, aber gerade die sportlichen Ambitionen erfordern ein Elterntaxi, welches über die üblichen Pfade hinaus benötigt wird. Ich fuhr also in den letzten zwei Wochen gleich zweimal nach Duisburg. Dort fanden die &#8222;Tanztage&#8220; statt und K2 hatte sich bei der ersten Veranstaltung mit ihrer Truppe für das Finale qualifiziert. Beim ersten Mal war<span class="Apple-converted-space">  </span>es eine Veranstaltungshalle mit viel Parkraum drum herum. Und zum Finale war es das Theater in der Innenstadt. Das war für mich ein stressiges Gefühl. Aber vielleicht war es auch nur doppelt stressig, weil an dem Samstag einfach sehr viele Gefühle stressig waren.</p>
<p>Es fing damit an, dass es hier zu Hause Diskussionen bezüglich der neusten prominenten Veröffentlichungen über unangebrachte Tathergänge seitens der Männerwelt gab (ich nenne bewusst keine Schlagworte in diesem Text). Ich regte mich wirklich auf, denn die Geschehnisse der letzten Jahre in Kombination mit einer Fortbildung und dem ausarbeiten eines Schutzkonzeptes an der Schule wird mir doch zunehmend schwummerig und ich fühle mich gerade im Zusammenhang mit den neuen Medien und drei Mädchen, die wir großziehen, wirklich fast schon hilflos. Die Dunkelziffer an wirklich schlimmen Situationen für weibliche Personen und Kindern ist hoch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Kaum wieder sortiert, war ein Kind sehr aufgeregt, wegen eines aufregenden Comebackkonzertes, einer beliebten Band, welches live übertragen wurde und die Stimmung im Haus wurde fiebrig, gepart mit der Aufregung vor dem abendlichen Auftritt beim Finale. K4 würde zudem zum ersten Mal ohne Geschwister bei Oma und Opa übernachten, war aber noch dezent wankelmütig ob des Gelingens. Da brauchten wir auch ein bisschen Fingerspitzengefühl. Dazu gesellten sich ein paar unbekannte Parameter für mich.</p>
<p>Zwar hat unser aktuelles Auto einigen Komfort, der mir persönlich sehr angenehm ist, es „denk“ wunderbar mit und entlastet mein konfuses Gehirn. Gleichzeitig ist es aber auch recht groß, was die Parkplatzsuche in Innenstädten nicht gerade erleichtert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es gab folgende Punkte, die in meinem Kopf Karussell fuhren:</p>
<ol>
<li>Das Auto war aus diversen Gründen nicht voll geladen und ich war nicht ganz sicher, ob ich für die Rückfahrt nochmal eine Ladestation anfahren müsste. (Ich hab es noch nie selbst an eine Ladesäule angeschlossen, was wäre, wenn ich was falsch  machte?)</li>
<li>Würde ich einen Parkplatz finden, der kein Vermögen kostet und in den ich reinpasse <em>und</em> aus dem ich auch wieder raus komme?<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Vielleicht ist eine Ladestation in Zielnähe frei und ich könnte dort parken und laden?</li>
<li>Ich hatte aus einer unerfreulichen Mangelwirtschaft mit dem Kartenverkauf über eine mir (noch) unbekannte Person eine Eintrittskarte ergattert, die mir dann vor dem Theater übergeben würde. Würde ich die Person finden?<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ol>
<p>Wenn ich es so aufschreibe, völlig alberne Sorgen.</p>
<p>Wir kamen sodann pünktlich am Theater an. Ich ließ die Mädels schon raus und suchte einen Parkplatz, entschied schließlich ein Parkhaus zu nehmen. Das erste war zu niedrig für mich, also ein anderes ansteuern, nochmal wenden, das „passende“ Parkhaus war…verwirrend. Und eng.</p>
<p>Ich stellte fest, dass ein SUV vor mir nur sehr schwer um eine Kurve zwischen Betonpfeiler und Wand passte. Der Pfeiler hatte außerdem schon einige sehr verdächtige Abschürfungen. Ich bekam sofort schwitzige Hände. Dann fuhr glücklicherweise aus der Lücke direkt an der Kurve ein Auto raus, so dann ich da rückwärts einparken konnte, um später ohne die schlimme Kurve nehmen zu müssen, vorwärts rausfahren könnte. Ob es weitere solcher unangenehmer Kurven in der Tiefgarage gäbe, fand ich durch Abschreiten des Terrains raus. Ich fragte mich, was wohl der Wachmann denken würde, der die Kameraaufzeichnungen überwacht. Denn überall hingen Kameras. Und ich lief kreuz und quer herum, auch um einen Ausgang zu finden. Ich fand ein Treppenhaus, das nicht nach offiziellem Treppenhaus aussah. Es hatte keine Türen. Es war kein Mensch zu sehen und zu hören und ich stellte mir vor, wie ich in diesem leeren Treppenhaus nun eingeschlossen wäre, weil ich übersehen hätte, dass es von innen keine Klinken gäbe. Kopfkino. Nach drei Etagen gab es endlich eine Tür und ich kam auf der obersten, aber unbelebten Etage eines Einkaufszentrums heraus und ich blickte durch gläserne Geländer in die Tiefe. Blöderweise habe ich Höhenangst. Mir wurde sofort schwindelig und ich hätte mich am liebsten sitzend an die Wand gedrückt. Wieder Kopfkino, wie ich einen Schritt zu weit gehe<span class="Apple-converted-space">  </span>und da gar kein Glas ist und ich unten auf die Leute stürze. Ich riss mich zusammen und konzentrierte mich darauf nicht nach unten zu blicken, während ich die mit Glasgeländer gesäumte Treppe herunter ging. Lacht nicht! Ich habe sogar Geräusche des Unbehagens gemacht. Echt jetzt. Ich bin ein Freak.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich fragte mich dann, wie lange die Tiefgarage wohl geöffnet haben würde, denn die Mädels und ich würden erst spät wieder aus dem Theater raus kommen. Ich fragte einen Sicherheitsmann, der mich dann auch fragte, ob ich mir meinen Stellplatz gemerkt hätte. Offenbar verirren sich dort öfter Leute. (Ich hatte mir ein Foto vom Stellplatz gemacht!)</p>
<p>Am Theater selbst versuchte ich bekannte Gesichter zu orten, ich kannte aber niemanden und ich wurde dann aber schon von anderen Eltern der Tanztruppe gefunden und wir wickelten den „Kartendeal“ ab. Nun blieb noch eine knappe Stunde Zeit. Ich musste mal Pipi und ich wollte schauen, ob ich den Kassenautomat für die Tiefgarage fand, um mal die Preise zu checken und das Auto ggf noch umzuparken. Zunächst schaute ich, ob eine der Ladestationen in der Nähe frei wäre. Leider nein, es sei denn ich hätte das Auto vorher halbiert. Da hatten zwei eine Lücke sehr raumgreifend mitbeparkt.</p>
<p>Ich irrte zunächst wieder durch das Einkaufszentrum, suchte dort die Waschräume auf, suchte dann den Eingang zur Tiefgarage ohne wieder meine Höhenangst zu bedienen, fand zunächst zwar mein Auto, aber keinen Automaten, suchte dann den Automaten und fand ihn in einem offiziell aussehenden Aufgang, den ich vorher noch nicht gesehen hatte. Daneben stand eine junge Frau und wollte Kleingeld und redete die ganze Zeit auf mich ein, obwohl ich doch einfach erstmal nur da stehen und mich orientieren wollte. Die Preisliste sagte dann sehr deutlich für meinen Fall: UMPARKEN. 20 Euro würde mich der Spaß sonst kosten.</p>
<p>Anschließend beglückwünschte ich mich zu der Entscheidung, denn meine Parkkarte war defekt und wurde immer wieder ausgespuckt. Die junge Frau kommentierte alles. Ich war genervt. Ich drückte den Notknopf, bei dem ich um diese Uhrzeit zum Glück noch jemanden erwischte. Ich musste nicht die ergänzend angegebene Telefonnummer anrufen, um mein Problem zu lösen. Der Mann fragte, wann ich in das Parkhaus hinein gefahren wäre. Ich sagte, ich glaube um 17 Uhr. Und er sagte, das steht auf ihrer Karte. Ach ja, dachte ich. So war das. Hast dich mal wieder als Ungeübt geoutet. Tatsächlich stand auf der Parkkarte auch auf die Minute genau 17 Uhr. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich bekam nach dem Zahlen eine neue Parkkarte, mit der ich die Tiefgarage verlassen konnte. Das Ausfahren aus der Tiefgarage war dann für mich auch nochmal aufregend, denn die Wegführung erschloss sich mir nicht und in Anbetracht der vielen Kurven und Betonpfeiler war das keine entspannte Angelegenheit. Ich war sehr sehr sehr froh, als ich wieder raus war und einen kostenfreien und bequem anzusteuernden Parkplatz unweit des Theaters fand.</p>
<p>Ab da entspannte ich mich und aß erstmal eine Banane, während ich den frühlingshaften Duisburger Abend genoss. Im Theater nahm ich dann Platz und wurde hier und da Dinge zur Veranstaltung gefragt, die ich alle nicht beantworten konnte. Trotz meines verwirrten Inneren, wirkte ich nach außen offenbar, als wüsste ich Bescheid.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Darbietungen gefielen mir überwiegend sehr gut! Vor allem die Beiträge der Bühnentanzgruppen waren ganz zauberhaft und ich musste heimlich ein bisschen weinen vor Rührung. Drei Darbietungen (ich glaube es waren alles drei Showdance-Gruppen) fand ich schwierig bis gruselig. Da wurde für meinen Geschmack zu viel Requisite auf die Bühne geschleppt, was sehr vom Wesentlichen ablenkte, aber möglicherweise kenn ich mich im Showdance auch einfach zu wenig aus. Worin hingegen ich mich schon auskenne, ist orientalischer Tanz und wenn man orientalische Elemente in Tänze einbauen möchte, dann sollte man sich Hilfe von professionellen orientalischen Tänzer:innen holen und die gewünschten Bewegungen akkurat einstudieren und nicht irgendwas ähnliches dahinhuddeln. Das konnte ich nicht gut aushalten.<span class="Apple-converted-space"> </span>K2 und ihre Truppe waren dann im Streetdance dran und hatten mit sehr sehr starken Konkurrent:innen zu tun. Das war schon alles auf sehr hohem Niveau.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Den Rückweg bestritt ich dann mit energiesparendem Fahren, auch wenn ich gern schneller zu Hause gewesen wäre. Ich hatte keine Lust mehr noch irgendwo zum Laden zu halten. Und wenn man die Rakete wirklich als Rakete fährt, verbraucht sie schon ordentlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insgesamt ein kurzweiliger und toller Abend, der aber echt spät wurde.<span class="Apple-converted-space"> Ein insgesamt wirklich aufregender Tag!</span><!--more--></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>März 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 17:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was seit den Karnevalstagen geschah. Insgesamt läuft es weiter positiv in diesem Jahr. Dennoch ist viel zu tun und ich schwanke munter zwischen Tatendrang und Ideen und Erschöpfung und dem dringenden Bedürfnis nach Pausen. Denn zu tun gibt es immer etwas. Und phasenweise zu viel auf einmal. In der Schule ist nach wie vor immer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/03/17/maerz-2026/">März 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was seit den Karnevalstagen geschah.</p>
<p>Insgesamt läuft es weiter positiv in diesem Jahr. Dennoch ist viel zu tun und ich schwanke munter zwischen Tatendrang und Ideen und Erschöpfung und dem dringenden Bedürfnis nach Pausen. Denn zu tun gibt es immer etwas. Und phasenweise zu viel auf einmal.</p>
<p>In der Schule ist nach wie vor immer was los. Fortbildungen, pädagogischer Ganztag, Elternsprechtage, Vorbereitungen für ein nahendes Schulfest und natürlich der übliche Alltag: „Ooooh, da ist eine Hummel in die Klasse geflogen!“, „Ich habe gerade meinen Milchzahn verschluckt!“ „Ich blute hier am Finger!“ …</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span>bevor wir in knapp zwei Wochen in wohlverdiente Osterferien gehen. Hier zu Hause gibt es auch neue Entwicklungen.<span id="more-6682"></span></p>
<p>Ein Kind musste und muss zu Wettbewerben gefahren werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein anderes Kind ist als Talent zu einem Trainingscamp und weiteren zusätzlichen Trainings an anderen Standorten geladen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein Kind hatte und hat zukünftig ein paar Termine zur Abklärung einer Sache, braucht ein bisschen emotionalen Support und hat auch Sporttermine. Und ein Kind ist äußerst erlebnisorientiert und nicht immer unbedingt kompatibel mit dem Terminen rund um die Sportkinder.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir versuchen alle drei Sportkinder ausgewogen zu begleiten bzw das Vereinsleben zu unterstützen, was bei 4 Kindern gar nicht so einfach ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich selbst habe mich entschieden auch endlich mal für mich wieder etwas zu tun und gehe ab sofort einmal die Woche zum Zumba.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Klavier habe ich auch nochmal für mich entdeckt. Verbrauche aber die meiste Zeit dafür, die einst gekonnten Stücke wieder zu können. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Außerdem habe ich Ideen für den Garten, habe bereits ein Beet erweitert, den Kompost umgesetzt, ein paar neue Pflanzen gepflanzt und ich beschäftige mich mit der Optimierung unserer Regenwassernutzung im Garten sowie Versickerungsmöglichkeiten.</p>
<p>Insgesamt freue ich mich über den Frühling und die Sonne. K4 und ich spazieren beinahe täglich nach der KiTa nach Hause und genießen die Wärme und trainieren das sichere Überqueren von Straßen. Die Einschulung naht. Die letzten Monate in der KiTa sind angezählt. K4 geht mit einer Mischung aus Freude und manchmal genervt sein. Wobei dies in zwei Richtungen funktioniert. Entweder sie freut sich, wenn Wochenende ist oder ich sie etwas früher abhole. Oder sie freut sich auf die KiTa und wenn ich sie erst spät abhole. Manchmal ist ihr das Spät noch zu früh.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span class="Apple-converted-space">  </span>Da sie mittlerweile nicht nur sehr erlebnisorientiert ist, sondern auch kontaktfreudig, freue mich sehr darüber, dass sie genau diese Zeit hatte, um das zu entwickeln. Jetzt wird es wirklich Zeit für die Schule.</p>
<p>Auf dem Beitragsbild sieht man übrigens, wie K4 sich nicht freut, wenn ich sie früher abhole. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Unsere Baustelle (Dachterasse abdichten und verfugen) wird, so der Plan in den nächsten Wochen fertig gestellt. Dann wäre noch das Dach unseres Gartenhauses dran (muss erneuert werden) und danach würde ich gerne einen kleinen Naturteich/Tümpel im Garten anlegen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich halte euch auf die Laufenden!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/03/17/maerz-2026/">März 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Karneval 2026</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2026/02/17/karneval-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 15:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Startschuss war für mich der Karnevalsprojekttag in der Schule an einem Samstagmorgen knapp zwei Wochen vor Weiberfastnacht. Da ich es nicht sonderlich erbaulich fand Samstag morgens um 7:35 in der Schule aufzulaufen, entschied ich mich im Schlafanzug mit Bademantel, ungeschminkt und mit Messibun hin zu schlurfen. Ankleiden und Haus verlassen ging nie schneller. Ich fühlte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/02/17/karneval-2026/">Karneval 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Startschuss war für mich der Karnevalsprojekttag in der Schule an einem Samstagmorgen knapp zwei Wochen vor Weiberfastnacht. Da ich es nicht sonderlich erbaulich fand Samstag morgens um 7:35 in der Schule aufzulaufen, entschied ich mich im Schlafanzug mit Bademantel, ungeschminkt und mit Messibun hin zu schlurfen. Ankleiden und Haus verlassen ging nie schneller. Ich fühlte mich ein bisschen wie früher als Kind nach dem Baden. Und als ich los fuhr, schreckte ich kurz auf, weil ich „vergessen hatte“ eine Knirschschiene anzuziehen. Unter dem Arm trug ich noch meinen Stoffaffen aus meinen Kindertagen. Er trägt eine, mit einer aus Omas Nadeln gestrickte, Latzhose mit dem aufgestickten Namen „Volker“. Affe und Beinkleid gehören ursprünglich nicht zusammen, passen aber erstaunlich gut zueinander und die ganze Geschichte dahinter würde den Rahmen sprengen. Es sei aber so viel gesagt: Das Kostüm hatte schnell einen für Erwachsene lustigen Namen. „Sonntag mit Volker“<span class="Apple-converted-space"> </span>Leider habe ich kein Foto, aber <i>noch</i> eine Anekdote dazu. Einige Kinder meiner Projektgruppe fragten: „Als was bist du denn verkleidet?“ „Naja, als ICH im Schlafanzug natürlich!“ „Mmmmmh“, sagte dann ein Kind: „Alten Leuten ist auch nichts peinlich!“ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span id="more-6669"></span></p>
<p>K4 und ich besuchten am Tag darauf eine Kindersitzung, welche wir mit einigen lieben Menschen aus der KiTa besuchten. Für mich war es sehr schön zu sehen, wie K4 sich mittlerweile frei bewegt und mich nicht mehr an der Hand hinter sich her zerrt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Sie stand diesmal sogar mit ihrer besten Freundin bei jeder Gelegenheit auf der Bühne und hat fröhlich alle Spiele mitgespielt. Ich konnte entspannt hinten in der Mehrzweckhalle sitzen und vor mich hin schunkeln und plaudern. Mein Kostüm war Prinzessin Susi, (die aus dem Lied vom Bummelkasten) jedoch noch nicht in Vollendung.</p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-6675 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-634x1024.jpeg" alt="" width="580" height="937" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-634x1024.jpeg 634w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-186x300.jpeg 186w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-768x1241.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-950x1536.jpeg 950w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098.jpeg 1133w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<p>Keine zwei Wochen später startete dann schon der Straßenkarneval. Weiberfastnacht gab es obligatorisch jeckes Programm in den Bildungseinrichtungen des Rheinlandes. Ich hatte mir ein Kostüm überlegt, an dessen Frisur ich ein bisschen basteln musste, somit klingelte der Wecker um 5.30. Ich verwandelte mich von einem Zombie in „Galadriel auf Zeitreise in die 80er“ und fand sogar in Ruhe Zeit K4 für die KiTa zu präparieren. Die großen Kinder schaffen das zum Glück mittlerweile alleine.<a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6676 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-581x1024.jpeg" alt="" width="580" height="1022" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-581x1024.jpeg 581w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-170x300.jpeg 170w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-768x1355.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-871x1536.jpeg 871w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-1161x2048.jpeg 1161w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-1200x2117.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194.jpeg 1305w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<p>In der Schule ist man dann schon immer auch ein bisschen Zeremonienmeisterin und Animateurin und versucht allen Kindern einen lustigen Vormittag zu bescheren. Das Wetter war grantig. Kalt und nass und die Hofpause musste sehr kurz ausfallen. Definitiv kein gutes Straßenkarnevalswetter. Die Sitzung in der Schule war bis auf kleine technische Maleurchen gelungen und nach Schulschluss verbrachte das Kollegium noch ein lustiges Weilchen im Teamzimmer zusammen. Spontan hätte sich für mich noch die Gelegenheit ergeben mit in eine Kneipe zu gehen. Es war eine Karte übrig. Für viele Kneipen muss man seit einigen Jahren Eintrittskarten kaufen, damit man Einlass findet. Ich finde das nach wie vor befremdlich und mir ist das, um ehrlich zu sein, auch zu teuer. Gar nicht unglücklich, war ich nach 6 Stunden Karneval in der Schule sehr zufrieden zu Hause, habe Karnevalslieder gehört und mich in den Jogginganzug gepackt. Ich war ohnehin so unfassbar müde. Ich hätte in der Kneipe nicht lange ausgehalten.</p>
<p>Karnevalsfreitag hatte ich lose Pläne. Morgens war ich auf Grund des Wetters zunächst nicht motiviert, aber meine liebe Freundin M war zu allen Schandtaten bereit, also raffte ich mich auf, um sie um 25 Uhr zu treffen.<span class="Apple-converted-space">  </span>(25 Uhr wurde zum Running Gag an dem Abend, denn ich hatte mich vertippt und bekam darüber einen Lachanfall. M war zum Glück auch mit 25 Uhr einverstanden. ) Wir hatten zwei Ziele, die eigentlich prädestiniert waren, um mit der Bahn anzureisen. Aber Bus, Bahn und Taxi an Karneval sind eine heikle Angelegenheit. Da der Regen nachmittags nachgelassen hatte, trauten wir uns mit den Rädern los zu fahren. Wir umfuhren aber die, erfahrungsgemäß, mit Scherben und Besoffenen gespickte Innenstadt. Im Belgischen Viertel kehrten wir zunächst auf eine Party in einer Wohnung ein. Als Warm-Up quasi und am frühen Abend ging es weiter nach Ehrenfeld. Wir schoben unsere Räder, denn der Weg war erfrischend und schön. Überall standen die Jecken Schlange vor den Kneipen und Büdchen. Überall hallte Karnevalsmusik durch die Straßen. Ausgelassene Fröhlichkeit und Gesang. Die frische Luft tat gut und wir genossen die Stimmung, die an den Karnevalstagen immer durch die Stadt wabert. Vorbei am Colonius. In Ehrenfeld kamen wir wieder an diversen Kneipen vorbei und an einer riesen langen Warteschlange für ein größeres Event. Kaum an der fiebrigen Stimmung vorbei, bogen wir in eine stille Seitengasse ein und erreichten unser nächstes Ziel. Eine Party in einem Innenhof. Von außen nicht hör- und erkennbar. Kaum betraten wir den verwunschenen Innenhof, gingen wir auf eine alte Werkstatt mit verglaster Front zu. Darin war ein schön geschmückter großer Raum mit vielen alten Sammlerstücken bestückt. Man erkannte auch das Spezialinteresse des Hausherren. Auf jeden Fall ein sehr besonderer Ort, der bisher nur von einem Ganzjahresweihnachtszimmer in einem kleinen Speicher am Eigelstein getoppt wird. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls eines dieser Wunder, die man in Städten hinter den großen Toren zu den Innenhöfen finden kann. Das Gastgeberpaar war bekannt mit einem Kollegen einer Freundin meiner Freundin. Um es mit einer einschlägig bekannten Liedzeile von Queerbeat zu sagen<span class="Apple-converted-space">  </span><i>ich kenn ene, der ene kennt, der sät, da jejt noch jet. </i>Es war eine sehr angenehme Gesellschaft mit richtig guter Karnevalsmusik und ausgefallenen Kostümen. Wenn Krokodil und Champagnerflasche Ringelrein tanzen mit Räuber Hotzenplotz und einer Stehlampe aus den 70ern…Wir hatten einen richtig tollen Abend und haben gesungen und geschunkelt. Auch boten M und ich eine „ausgefeilte Choreografie“ auf einem alten gut gefederten Sofa dar. Da konnte man „Sitzhüpfen“ im Takt der Musik. Der Abend wurde noch gekrönt von einer spontan eingelassenen kleinen Karnevalskapelle. Wer diese auf der Straße aufgelesen hatte, weiß ich nicht. Lustig war außerdem noch, dass eine Frau neben mir verwundert sagte: „Hä? Das sind unsere Nachbarn aus Zollstock (ein Stadtteil von Köln quasi am anderen Ende der Stadt)“. Wir sangen dann alle im Chor noch diverse Karnevalslieder zum Spiel der Kapelle. Die Abmachung, dass wir spätestens um 25 Uhr wieder zu Hause sein wollten, ließ uns aufbrechen. Unsere 30 minütige Radtour führte uns ein bisschen Slalom um Angetrunkene und größere Mengen Glasscherben parallel zu einer Straßenbahnlinie. Wir sahen weder eine Straßenbahn an uns vorbei ziehen, noch ein Taxi. Das Fahrrad war definitiv die beste Wahl gewesen. Dem Wetter und dem Rad geschuldet hatte ich mich für ein Kostüm entschieden, dass funktional für die Unternehmung war. Ich war Piratin und nannte das Kostüm: „Jacky Arrow“. Checkt ihr?<a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-scaled.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6672 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-625x1024.jpeg" alt="" width="580" height="950" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-625x1024.jpeg 625w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-183x300.jpeg 183w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-768x1258.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-937x1536.jpeg 937w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-1250x2048.jpeg 1250w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-1200x1966.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-scaled.jpeg 1562w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karnevalssamstag fuhr ich mit 3 von 4 Kindern zu meinen Eltern, um dort meine Schwester und deren Kinder zu sehen und dem Zug beizuwohnen. Es war wieder furchtbar kalt und ich wollte mich nicht aufwendig verkleiden. Also zog ich nochmal mein Schlafanzug/Bademantel Kostüm an, aber mit Bommelmütze und Ohrenschützern. Mit den Ohrenschützern musste ich an Kopfhörer denken und tat so, als sei ich ein DJ am Mischpult und nannte das Kostüm dann „<b>D</b>IE <b>J</b>ane“. (Ich habe Spaß an doppelten Bedeutungen.) Ich habe auch Spaß daran im Auto zu Lieblingskarnevalslliedern zu eskalieren und Teenager ein bisschen „zu ärgern“. Ich machte mit meiner Schwester noch ne kleine Choreo mit lautem Gesang im Wohnzimmer und konnte es mir nicht verkneifen noch ein bisschen „Breakdance“ auf dem Wohnzimmerboden zu machen. Ich hatte jedenfalls Spaß und war dann auch ordentlich heiser.</p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-scaled.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6673" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-182x300.jpeg" alt="" width="182" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-182x300.jpeg 182w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-621x1024.jpeg 621w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-768x1266.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-932x1536.jpeg 932w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-1242x2048.jpeg 1242w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-1200x1978.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-scaled.jpeg 1553w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karnevallssonntag hatten wir unfassbares Glück mit dem Wetter. Der Zoch unseres Ortsteils ging an unserem Haus vorbei und dazu laden wir immer Freunde ein. Manchmal sind es richtig viele. Diesmal waren es „nur“ 18 Leute. Plus ein paar Teens, die mal da waren und mal nicht. In den letzten Jahren hat es sich dann etabliert, dass es eine Art „Outdoorkneipe“ in der Nachbarschaft gibt, die vor allem auch davon lebt, dass wir quasi auf der Straße stehen und alle Passanten anquatschen und mit denen auch noch ein Bierchen am Feuer trinken. Das sind meist richtig witzige Abende.<span class="Apple-converted-space"> </span>Dieses Jahr verschneite es uns aber das Event mit unerfreulich nassem Schnee. Kurzerhand trugen wir alle notwenigen Zutaten zu uns rüber ins Haus und informierten noch fehlende Gäste, damit sie wüssten, wo sie klingeln müssten. Bis zum nächsten Anstrich ist dann auch unser Hauseingang mit Haselnusschnapps getauft. Der war mir im Überschwang ein bisschen übergeschwappt und ziert jetzt die Wand.</p>
<figure id="attachment_6678" aria-describedby="caption-attachment-6678" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-6678 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-759x1024.jpeg" alt="" width="580" height="783" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-759x1024.jpeg 759w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-222x300.jpeg 222w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-768x1036.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-1139x1536.jpeg 1139w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-1200x1619.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239.jpeg 1329w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6678" class="wp-caption-text">Prinzessin Susi, wie sie mir gefällt.</figcaption></figure>
<p>Nach diesem langen bunten Tag brauchten wir alle ein bisschen Ruhe. Das erste Mal seit ich denken kann, lief nicht der Rosenmontagszug bei uns im Fernsehen. Stattdessen kramte und faulenzte jeder vor sich hin. Ich hab’s genossen.</p>
<p>Karnevalsdienstag begann nochmal zeitig. Ein Kind hatte ein Bracket von der Zahnspange verloren und musste früh zum Kieferorthopäden zur Reparatur. Für ein anderen Kind hatte ich einen Kinderarzttermin, den der Mann dann übernehmen sollte. Noch bevor ich mit K4 in voller Löwenmontur das Haus zum Kinderzug verlassen konnte, standen Mann und Kind wieder in der Tür. Der Termin ist erst morgen. Da hatte ich wohl irgendwie was durcheinander gebracht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>K4 und ich zogen dann zum letzten Mal mit der KiTa durch unseren Ortsteil. Schade, dass dieser historische Moment von fiesestem Wetter begleitet wurde, denn wir blicken dank der 4 Kinder auf 10 Jahre (immer die selbe) KiTa zurück. Das nun alles im Rahmen der KiTa zum letzten Mal stattfindet ist erleichternd, schön und traurig zugleich.<span class="Apple-converted-space"> </span><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6674" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-170x300.jpeg" alt="" width="170" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-170x300.jpeg 170w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-581x1024.jpeg 581w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-768x1354.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-871x1536.jpeg 871w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267.jpeg 876w" sizes="(max-width: 170px) 100vw, 170px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor uns nun der Aschermittwoch heimsucht und der 19jährige Jahrestag vom Mann und mir zu Ende geht: Ein letztes <em>Kölle Alaaf! (bis zum 11.11.)</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/02/17/karneval-2026/">Karneval 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 11:46:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr 2025… Das erste Mal in meinen 48 Jahren sagte ich mehrfach schon ab der Jahresmitte: Was n Scheiß- Jahr! 2025 kann weg! Ich traute mich die letzten Wochen noch nicht einen Rückblick zu verfassen aus Angst davor noch einen Kübel Mist vor die Füße gekippt zu bekommen. Aber heute, einen Tag vor Silvester, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr 2025…</p>
<p>Das erste Mal in meinen 48 Jahren sagte ich mehrfach schon ab der Jahresmitte: Was n Scheiß- Jahr! 2025 kann weg! Ich traute mich die letzten Wochen noch nicht einen Rückblick zu verfassen aus Angst davor noch einen Kübel Mist vor die Füße gekippt zu bekommen. Aber heute, einen Tag vor Silvester, traue ich mich. Und das hat einen Grund.</p>
<p>Ich kam in den letzten Wochen mehr und mehr zur Ruhe und die letzten Tage fuhr ich auch ganz bewusst sämtliche Anforderungen (ob selbst oder von außen gestellt) zurück. Und das war sehr heilsam. Ein bisschen vorsichtig beäuge ich zwar immer noch die letzten Stunden des Jahres 2025, aber ich habe insgesamt meinen Frieden mit diesem furchtbar turbulenten Jahr gemacht. Ich habe viel reflektiert.<span id="more-6662"></span></p>
<p>Beginnen wir aber mit den ganzen unerfreulichen, anstrengenden und herausfordernden Momenten.</p>
<p>Dieses Jahr begann mit einem Stromausfall an Silvester und startete mit einem Neujahrstag komplett ohne Strom und Heizung, da die Leitung aufwendig repariert werden musste. Wir machten das Beste daraus. Weil ich da noch überzeugt war, dass dieses vermurkste Silvester kein Omen für das folgende Jahr war, kam als bald der Hinweis von der Kaffeemaschine, gefolgt von der Spülmaschine. Beide quittierten ihren Dienst, just, als wir mit ein paar üppigen Nachzahlungen „beschenkt“ wurden. Strom, Gas, Wasser (Der „Dauerbaustelle zu Hause sei Dank“) und eine Nachberechnung der KiTagebüren flatterten ins Haus und rissen ein Loch in die ohnehin schrumpfende Haushaltskasse. Weder eine neue Kaffeemaschine noch eine Reparatur der Spülmaschine, geschweige denn eine neue waren möglich. Da unser Budget unerwartet schnell knapper wurde, stornierten wir unsere Osterreise in die Jugendherberge. Da wir unseren Campingurlaub für den Sommer schon im Vorjahr gebucht und angezahlt hatten, wagten wir diesen Reiseplan aufrecht zu halten. Nach dem Motto „wird schon klappen“.</p>
<p>Anstatt dann die ersten warmen Tage in den Osterferien auf der Bank vorm Haus genießen zu können, stellte uns die Firma für die Fernwärme ihren Materialcontainer vors Haus und baggerte, staubte und lärmte monatelang. Hinten im Garten hatte ich eigentlich vor gehabt mal alles wieder mehr zum Blühen zu bringen und ein bisschen neu zu arrangieren. Jedoch wurde klar, dass auch unsere Dachterrasse nochmal komplett erneuert werden müsste. Leider hatten wir rund herum Wasser in den Wänden. Das bedeutete weiter Materiallagerung im Garten und auch, dass neue Pflanzungen vorerst keinen Sinn ergaben. Baustellen vorm Haus. Baustellen hinterm Haus. Überall trampeln Handwerker hin und her. Termine absprechen mit dem Bauunternehmer und das dringende Bedürfnis, dass endlich mal alles fertig ist. Eine unschöne Nachricht aus der Familie trudelte zudem auch noch ins Haus. Dann war die Arbeit in der Schule nicht immer einfach. Es war hier und da herausfordernd und ich stolperte so erschöpft wie nie den Sommerferien entgegen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Parallel dazu starb unsere Katzenomi, die Klütte. Sie war sehr alt und es war schon abzusehen, dass dies ihr letzter Sommer sein würde. Dennoch war es sehr sehr traurig. Ich trauerte richtig.</p>
<p>Die sehnsüchtig erwarteten Ferien begannen und ich nahm all meine Energie und Vorfreude zusammen und bereitete unsere Campingreise vor, nichtsahnend, dass diese ausfallen würde. Unser Auto machte uns nach der Hälfte der Strecke einen Strich durch die Rechnung. 5 Wochen Ferien ohne Auto und enorme Kosten. Die Gesamtsituation ließ auch keinerlei Ersatzreise zu. Tja. Kein Sommerurlaub also. Auch aus dieser Situation machten wird das Beste. Aber enttäuscht und traurig waren wir schon und neben meiner eigenen Enttäuschung musste ich die Emotionen der Kinder auffangen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und weil auch das scheinbar noch nicht Genug war für das „Universum des Unheils“, wurden zwar die Arbeiten an unserer undichten Dachterasse aufgenommen und fanden einen Höhepunkt im Sommer, als es auf die frisch abgetragene und noch völlig unisolierte Betonfläche ein starker Regenguss niederging. Zum einen tropfte es dann in der Küche an zwei Stellen aus der Decke und im Kinderzimmer hatte sich durch ein etwas durchlässiges Mauerwerk Bitumengeruch eingenistet. Die Handwerker hatten mit flüssig Bitumen ein paar Stellen noch versucht abzudichten, aber der Regen hatte dies so verflüssigt und etwas war scheinbar ins Kinderzimmer gesickert. Der Geruch war so stark, dass K4 und ich vorerst auf keinen Fall dort schlafen konnten. Ich baute uns ein improvisiertes Schlaflager in einem kleinen Durchgangszimmer bei den Geschwistern auf der Etage.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wieder hatte ich mit einem Plan B eine Situation entschärft, so ärgerlich sie auch war, aber meine Taktiken blöden Situationen irgendwie zu retten wurden weiter torpediert. Die Handwerker schafften es einen weiteren Bock zu schießen und wollten einen Arbeitsschritt ausführen, der selbst für absolute Laien ganz klar als absoluter Fehler erkennbar waren. Das war der Moment, an dem ich derart krass ausgeflippt bin. Ich habe geschrien und gezetert und den Boxsack bearbeitet und den offenbar fachlich schlecht ausgebildeten und selbsternannten „Bauleiter“ am Telefon angeschrien. Mir war ein Tag danach noch schwindelig und als bald machte sich meine ohnehin seit längerem unzufriedene Galle nachdrücklich bemerkbar. Da entschied ich mich dann auch einer schon seit ein paar Jahren mal angeratenen Entfernung derselben in Angriff zu nehmen.</p>
<p>Das Schuljahr begann mit Vollkaracho. Auch in der Schule hatten wir Baustellen, die lärmend den Schulstart begleiteten und die Abläufe störten. Dazu Elternabende, Elternsprechtage, Termine, Pipapo…Nicht zu vergessen, dass es auch parallel diverse Angelegenheiten zu Hause gab, die aus Privatsphäregründen hier nicht erwähnt werden. Und weil es ja für das Jahr 2025 zu einfach gewesen wäre, wenn dann einfach mal alles einfach liefe, flatterte eine Mahnung ins Haus, deren Herkunft uns ein absolutes Rätsel war. Denn die Rechnung zur Mahnung hatten wir bereits beglichen und konnten das auch belegen. Telefonieren und Mailen mit den entsprechenden Sachbearbeiterinnen, die sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschoben. Niemand wollte so richtig zuständig sein. Zusätzliche überflüssige Aufgabe. Und als wir mittlerweile dreimal mit Kontoauszügen belegt hatten, dass wir die Forderungen vollständig beglichen hatten, lag plötzlich ein Schreiben mit der Ankündigung der Pfändung im Briefkasten. Wegen eben dieser Rechnung, die wir schon gezahlt hatten. Ich habe mich erneut ziemlich aufgeregt. Und nach weiteren unbefriedigend Mails und Telefonaten, sprach ich schließlich persönlich vor, um diese nervige Angelegenheit final vom Tisch zu räumen. Wir haben dann sogar eine Schufaauskunft angefordert, um sicher zu gehen, dass uns dieses Debakel nicht unverschuldet noch einen Schufaeintrag gebracht hätte. Reicht dann jetzt auch, dachte ich und ließ mir vor den Herbstferien die Galle entfernen.</p>
<p>Als ich soweit wieder fit war, überlegte ich endlich wieder in K4s Zimmer zum Schlafen zu ziehen. Der Bitumengeruch war endlich komplett rausgelüftet.<span class="Apple-converted-space">  </span>Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Handwerker auf unserer Dachterasse gemacht. Diese verlegten die letzte Schicht des neuen Bodenbelages und dann kam wieder ein Regenguss. Und weil es im Sommer schon so schön war, tropfte es nun ein weiteres mal aus der Decke in der Küche. Diesmal noch schlimmer als im Sommer. Ich hatte keine Energie mehr mich aufzuregen. Als ich am nächsten Morgen in K4s Zimmer zur Terrassentür ging, um zu lüften, stand ich auf einem patschnassen Teppichboden. Kissen, Kuscheltiere und Co, alles was auf dem Boden gelegen hatte, war auch triefnass. Ich fuhr zur Schule und hatte einen von mir organisierten Vorlesetag vor mir. Einige Fragen kamen noch auf, bevor es los ging und ich brach in Tränen aus. Over and out. Der Mann hatte sodann dafür gesorgt, dass die Handwerker noch am selben Tag antanzten, um diese Undichtigkeit sofort zu beheben, was fürs Erstes als gelungen betrachtet werden kann. Aber fertig ist da halt immer noch nichts. Mittlerweile friert es und man muss wieder bis zum Frühling warten. Und wir mussten K4s Zimmer umräumen. Zunächst musste der Kleiderschrank ausgeräumt und verschoben werden, damit es darunter und dahinter trocknen konnte. Ein paar Wochen stand alles kreuz und quer.</p>
<p>Ab Dezember wurde es dann insgesamt etwas ruhiger. Aber auch da nicht ohne nervige kleine Probleme. Mein Lastenfahrrad hat nach 11 Jahren zum ersten Mal nen Platten. Und davon direkt zwei. Meine Visakarte verschwand, so dass ich sie sperren und eine neue bestellen musste und ich zog mir eine Verbrennung am Finger zu.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Danke, reicht, 2025!</p>
<p>Warum ich am Ende dann doch meinen Frieden mit 2025 machte lag an den guten Dingen, die leise zwischen all dem Gepolter passierten.</p>
<p>Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten nochmal politischer engagiert, als in den Vorjahren.<span class="Apple-converted-space">  </span>K4s Kiefergelenkbruch ist verheilt und sie konnte sich im Frühling nach einem Jahr von der Zahnspange verabschieden. Die Rückstellung ihrer Einschulung wurde genehmigt. Und K3 hat an unserer Wunschschule den Schulplatz bekommen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wir hatten ein lustiges Karneval mit Freunden und in der Nachbarschaft. Unerwartet gab es eine Lösung für unseren finanziellen Engpass und wir schafften es unsere Kaffeemaschine und unsere Spülmaschine selbst zu reparieren. Wir hatten ein sehr schönes Sommerwochenende mit Freunden im Waldjugendheim und haben eine Glühwürmchenwanderung gemacht.<span class="Apple-converted-space"> </span>Den Großteil des Geldes unserer angezahlten, aber ausgefallenen Campingreise bekamen wir zurück.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die großen Kinder haben alle eine Sportart gefunden, die sie glücklich macht. K2 ist nun sogar Teil einer sehr erfolgreichen DanceCrew und tritt nun regelmäßig auf. Alle aufkommenden Probleme konnten wir komplett oder zumindest in Teilen lösen. Nach meiner Gallen-OP kann ich wieder alles essen und habe keine Beschwerden mehr. Der Mann fand eine neue passende Arbeit, die sich mit unserem Großfamilienalltag gut vereinbaren lässt und unsere finanzielle Situation stabilisiert. In dem Zusammenhang bekamen wir einen Firmenwagen zur privaten Nutzung und können unseren nun umfassend reparierten Bus verkaufen und davon die noch in Teilen offenen Reparaturkosten begleichen.Wir sind gesund und haben ein Dach über dem Kopf.<span class="Apple-converted-space"> </span>Das Wasserproblem in unseren Wänden ist lästig, aber zum Glück nach fachmännischer Prüfung nicht so dramatisch, wie befürchtet. Wir müssen nach aktuellem Stand keine Sorge vor schlimmen Folgeschäden haben. Ich habe Lust im Haus nach und nach Dinge zu renovieren und zu verschönern und habe damit in K4s Zimmer angefangen und zum ersten Mal in meinem Leben erfolgreich eine Tapete an eine Wand geklebt. <em>Wir haben in diesem Jahr auf unterschiedliche Weise Hilfe von Freunden, Bekannten und Familie erhalten. Wir fühlen uns nicht allein. </em>Ich hatte in diesem Jahr immer wieder sehr schöne Momente mit lieben Menschen, die ich sehr genossen habe.<span class="Apple-converted-space"> </span>Und bei all der Anstrengung, die meine Arbeit in der Schule mit sich bringt, ich hatte in diesem Jahr immer wieder Momente großer Dankbarkeit, dass ich an dieser Schule sein darf. Ich fühle mich dort sehr wohl.</p>
<p>Nachdem wir schließlich die Weihnachtstage und alle Tage rund herum bewusst sehr entschleunigt verlebten und ganz stark nach den Bedürfnissen aller Familienmitgliedern verbracht haben, kehrt eine wohltuende Entspannung ein.<span class="Apple-converted-space"> Vor allem habe ich sehr gezielt auf meine Bedürfnisse geachtet. Das war wichtig.</span></p>
<p>Und so sage ich am Ende auch Danke 2025 im positiven Sinn. 2025 hat uns auf mühsame Art und Weise auch viele Impulse und Anschubser in neue Richtungen gegeben. Es fühlt sich ein bisschen an, wie eine sehr mühsam vollzogene Metamorphose.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2025/12/30/6662/"></a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Weihnachtsferienstart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 13:20:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Jahresrückblick veröffentlichen. Allerdings hat mich das Jahr 2025 gelehrt….den Tag nicht vor dem Abend loben und das Jahr nicht „besingen“ bevor es nicht auch wirklich vergangen ist. So oder so ähnlich. Ich veröffentlichen den Jahresrückblick also erst ganz am Ende. Oder vielleicht sogar erst am 1. Januar? Dann habe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Jahresrückblick veröffentlichen. Allerdings hat mich das Jahr 2025 gelehrt….<i>den Tag nicht vor dem Abend loben</i> und <i>das Jahr nicht „besingen“ bevor es nicht auch wirklich vergangen ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></i>So oder so ähnlich. Ich veröffentlichen den Jahresrückblick also erst ganz am Ende. Oder vielleicht sogar erst am 1. Januar? Dann habe ich Gewissheit, dass diese verflixte 25 mir nicht doch noch was vor die Füße spukt.<span id="more-6657"></span></p>
<p>Kommen wir zu den Adventswochen: Den Advent richteten wir uns so gemütlich, wir nur irgendwie möglich ein. Die meisten Termine lagen im November, somit versuchte ich alles weg zu lassen im Dezember, was nicht dringend sein musste. Denn den Ferien strebte ich auch diesmal sehr müde entgegen.</p>
<p>Besonders war diesmal die Weihnachtsfeier in der KiTa. Denn nach 4 Kindern und 10 Jahren KiTa, war das unsere letzte Weihnachtsfeier in der KiTa. Da wurde mir bewusst, wie vertraut doch das Team in den letzten 10 Jahren wurde und das nun die letzten Monate anbrechen, in denen wir uns beinahe täglich begegnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nachdem dann am Freitag der letzte Schultag in diesem Jahr entspannt vorübergegangen war, das Kollegium noch gemeinsam in die Ferien startete, holte ich auch K4 zum letzten Mal in diesem Jahr von der KiTa ab. In den letzten Wochen wurde es zur Gewohnheit, dass wir zu Fuß nach Hause spazieren. Nicht ganz freiwillig, denn mein Lastenfahrrad erfreut aktuell durch gleich zwei platte Reifen und der morgendliche „Bringsservice“ vergisst regelmäßig den Roller mit ins Auto zu nehmen. Egal. Ich habe die kleinen Spaziergänge zurück lieb gewonnen und K4 tun sie auch gut, denn auf dem Weg kochen sämtliche Emotionen auf ein angenehmes Flämmchen runter. Wir kommen also entspannt zu Hause an. Am letzten Freitag war dann mein Fahrrad nur etwas überladener als sonst. Dinge zum Waschen aus meinem Klassenraum und aus der Kita sowie Dies und Das.</p>
<p>Am Samstag erwachte ich zunächst aufatmend, dass kein Wecker klingelte, schlief wieder ein und träumte, der letzte Schultag sei noch gar nicht gewesen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass ich ferienreif bin.</p>
<p>Heute ist der erste offizielle Ferientag. Ich befinde mich in einer Mischung aus Aufatmen, Durchatmen und Tatendrang. Die vielen Wasserprobleme im Haus dieses Jahr und die anhaltenden Baustellen hier und da machen mich unzufrieden und ich möchte es endlich wieder schön haben. Abgesehen davon, dass ich Farbe brauche. Dieses ganze Weiß….das hatte seine Berechtigung, als wir hier vor 11 Jahren das gelb und beige gerauchte Haus kernsanierten und einfach nur frisches jungfräuliches Weiß haben wollten. Aber ich kann es nicht mehr sehen. Meine bevorzugte Wohnfarbe war immer schon bunt. Kurz gesagt: Ich habe Gestaltungsdrang. Im Haus.</p>
<p>Somit habe ich in K4s Zimmer, welches jetzt hoffentlich final trocken bleibt, etwas umgeräumt und die einzige Wand, die nicht mit Kalkputz versehen ist mit einer gemusterten Tapete tapeziert. Ist mein absolutes Erstlingswerk und nicht 100% fehlerfrei, aber doch so gelungen, dass ich persönlich zufrieden bin.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ein bisschen Heimpflege ist also angesagt. Eben Dinge, zu denen wir im laufenden Alltag nicht kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Kinder sind ihrerseits ebenfalls etwas ermattet in die Ferien gestolpert. Es gab sogar den ein oder anderen „Nervenzusammenbruch“ weil alles zu viel ist. Da heißt es also auch…in den Ferien gibt es viele innenfamiliäre „Neigungsgruppen“. Alle dürfen und müssen dringend einmal entspannen, damit das nächste Jahr im besten Fall besser startet als das letzte, aber vor allem alle Luft geholt haben, um gewappnet zu sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und so ende ich hier und hake auch diesen Punkt von meiner Wunsch-To-Do-Liste ab.</p>
<p>Ich wünsche allen ganz schöne Feiertage und sollte ich vorher nichts mehr von mir verlauten lassen, dann wünsche ich außerdem einen guten Rutsch!</p>
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		<title>Der Schneekompass-eine Buchvorstellung</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2025/11/15/der-schneekompass-eine-buchvorstellung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 17:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21.11. ist Vorlesetag. Und da passt es, dass ich ein ganz neu erschienenes Buch vorstellen darf. Es heißt Der Schneekompass und eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Mehrfach erprobt. Ich sitze ja sozusagen an der Quelle für geneigte Zuhörer:innen. 😉 Das Buch kommt ohne Bilder aus, aber die Geschichte ist schön und lebendig erzählt, so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21.11. ist Vorlesetag. Und da passt es, dass ich ein ganz neu erschienenes Buch vorstellen darf.</p>
<p>Es heißt <i>Der Schneekompass</i> und eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Mehrfach erprobt. Ich sitze ja sozusagen an der Quelle für geneigte Zuhörer:innen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Das Buch kommt ohne Bilder aus, aber die Geschichte ist schön und lebendig erzählt, so dass bisher keinem Kind etwas fehlte. Nein, die Geschichte ist sogar so kurzweilig, dass die Kinder verzweifeln, wenn man nach einem Kapitel unterbrechen muss, um das Weiterlesen auf den nächsten Tag zu verlegen.</p>
<p>Eine Besonderheit sei noch zu erwähnen. Die Geschichte spielt nämlich in meinem Heimatdorf und mir sind der oder die ein oder andere Protagonist:in durchaus bekannt. Denn geschrieben hat diese zauberhafte Geschichte tatsächlich einer meiner Mitschüler aus lange vergangenen Schulzeiten.<span id="more-6648"></span></p>
<p>Aber nun zur Geschichte. <em>Der Schneekompass</em> erzählt die Geschichte von drei Kindern, die auf dem Dachboden der Großeltern einen geheimnisvollen Kompass finden. Dieser, so erzählt der Opa, sei ein Schneekompass. Da die Kinder verzweifelt auf weiße Weihnachten hoffen, ziehen sie heimlich mit dem Kompass los, um dessen Funktion zu erproben. Oder träumen sie es am Ende nur? Ob sie den Schnee finden? Ob es weiße Weihnachten geben wird? Auf jeden Fall erleben sie ein verzaubertes kleines Abenteuer.</p>
<p>Die Geschichte eignet sich für Kinder zwischen 4 und 9 Jahren. Die Lesedauer für die gesamte Geschichte liegt bei 30 bis 45 Minuten, kann aber sehr gut durch die Unterteilung in Kapitel auf mehrer Tage verteilt, gelesen werden. Die Geschichte vom Schneekompass passt wunderbar in die Vorweihnachtszeit.</p>
<p>Von Herzen empfehle ich hier also dieses Buch, welches von Daniel Schaaf im Eigenverlag bei Amazon erschienen ist. Dort könnt ihr es auch bestellen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und wer eine Leseprobe und dann sogar Bilder zur Geschichte sehen möchte, kann dem Instagram Profil von <em>Daniel Schaaf<span class="Apple-converted-space">  </span>@daniel_schaaf_</em> folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von Herbstferien und einer OP</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2025/10/16/von-herbstferien-und-einer-op/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 12:17:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Schon wieder Ferien. Es waren doch gerade erst Sommerferien. Und doch endlich. Der Schulstart war heftig voll. Hier bleibt jetzt alles liegen. Der Haushalt und ich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und das kam so: Da meine Galle, nachdem sie sich einige Jahre schon immer wieder beschwerte, seit diesem Sommer mit Nachdruck auf sich aufmerksam [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Schon wieder Ferien. Es waren doch gerade erst Sommerferien. Und doch <em>endlich</em>. Der Schulstart war heftig voll.</p>
<p>Hier bleibt jetzt alles liegen. Der Haushalt und <em>ich</em>. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und das kam so:</p>
<p>Da meine Galle, nachdem sie sich einige Jahre schon immer wieder beschwerte, seit diesem Sommer mit Nachdruck auf sich aufmerksam machte, ging ich den vor mir schon länger vor mir hergeschobenen Schritt zum Chirurgen.<span id="more-6632"></span></p>
<p>Der Chirurg sprach zu meinem Vergnügen in schnellem Fachjargon und ausgesuchtem Vokabular und mit seinem Ultraschall bestätigte er, dass eine Entnahme der Galle anzuraten sei. Ich sah auch, was er auf dem Ultraschall sah. <em>Besser is.</em> Er wollte schon sehr bald operieren, ich erwiderte jedoch wahrheitsgemäß, dass ich erst in den Herbstferien Zeit hätte. Da er dann verreist wäre, blieb der Freitag vor den Herbsferien. Der ein oder andere fragt sich, wieso ich in Dreiteufelsnamen so eine Sache auf die Herbstferien lege. Ganz einfach: <em>Alltagspraktische Überlegungen!</em> Ich habe einfach nur an mich gedacht! Vier Kinder, ein Mann, der nun auch wieder außerhäusig einer Erwerbsarbeit nachgeht und auch schulorganisatorisch. Ich wollte einfach maximal wenig Stress drum herum. Und ich bin wirklich zufrieden mit meiner Entscheidung! In jeder Hinsicht!</p>
<p>Am Tag der OP saß ich brav mit meinem Köfferchen morgens um 7 Uhr auf der Wartebank der Chirurgie. Keine 15 Minuten später lag ich mit Beruhigungstablette und mit Sünderhemd und Netzhöschen, was lediglich das Gefühl von Bedecktsein erzeugte, in einem Bett und wurde zum OP gefahren.</p>
<p>In einem größeren Vorraum, in dem mehrere in blaue Kittel und Hauben gekleidete Menschen „Zubehör“ kramten, Beinstützen und so wurden hin und her geräumt, parkte man mich. Ich kam mir ein bisschen vor in in einer Lagerhalle. Neben mir erschien eine Ärztin und legte mir einen Zugang. Eine Schwester sagte, ich solle nun den Kittel ausziehen und ich ärgerte mich, dass die Beruhigungstablette nicht anschlug, ich verspürte wenig Motivation mich nun in diesem großen Raum mit gefühlt 20 Menschen alle Hüllen fallen zu lassen. Dazu war ich eindeutig zu nüchtern. Neben mir fuhr eine Liege vor und wurde auf die passende Höhe eingestellt und da sollte ich rauf. Schwups Kittel weg und warme Decken drauf. Das war ok. Dann merkte ich einen aufziehenden sehr unangenehmen Schwindel und…..schnarch.</p>
<p>Ich erwachte kurz in einem anderen Raum und schließlich wieder in meinem Zimmer.<span class="Apple-converted-space"> </span>Schmerzmittel-und Narkosebenebelt schwitze ich unfassbar vor mich hin und versuchte mich innerlich zu sortieren. Ich hatte das Gefühl ich explodiere. So furchtbarer Schmerz, der mich in mir drin verschloss. Ich konnte gar nicht richtig nach außen kommunizieren. Und mir wurde übel. Ein Pfleger und die Schwester standen neben mir. Wie geht es ihnen?</p>
<p>Heiß! Schlecht! Aua!</p>
<p>Man nahm dann endlich eine von zwei Decken von mir runter und ich sollte mich aufsetzen, was ich ohnehin wollte, denn ich ahnte, dass ich mich übergeben müsste. Der Pfleger zog mich hoch und gab mir eine Spucktüte, ließ mir aber keine Zeit mich zu sortieren und drängte, dass ich etwas trinke, damit alles besser raus käme. Aber da hab ich schon in die Tüte gespuckt und fühlte mich etwas besser. Ich fühlte mich allerdings dezent bevormundet von dem Mann. Ich sagte, mir ginge es wirklich scheiße! Und er meinte resolut, ich müsse mal aus dieser Schmerzschleife rauskommen, als hätte ich seit Tagen vor mich hingejammert. Mann, ich war frisch operiert! Was wollte der denn? Es war nichtmal Mittag! Aber ich konnte es nicht richtig kommunizieren. Der Schmerz hielt mich weiter gefesselt und geknebelt.</p>
<p>Mein rechter Oberbauch und unter dem Schulterblatt tat es höllisch weh und wenn ich versuchte tiefer zu atmen stach und zuckte es in mir. Ich war  total verspannt, weil ich nicht wusste, wie ich mich bewegen konnte und durfte. Ich sortierte allerdings für mich: Die OP-Wunden waren nicht das Problem, sondern ich hatte eine Art üblen Muskelkater/Verspannung und Nervenschmerzen innen drin, die mich arg quälten und beim Atmen stachen wie Messer , mit denen ich nicht umzugehen wusste. Ich wusste auch nicht, ob es klug war tief in den Schmerz einzuatmen und das Stechen zu „ignorieren“, oder ob dann etwas kaputt ginge.</p>
<p>Dann kam irgendwann der Chirurg lächelnd rein und setzte sich  auf einen Stuhl vor meinem Bett. Er wirkte nicht nur sehr zufrieden, sondern war es auch. Er sagte: „Das war eine sehr schöne Operation! Wir waren in 15 Minuten fertig!“ (Das muss Chirurgen-Humor-Genuss sein, dachte ich.) Ich blickte nur mit großen Augen. Ich konnte noch immer nicht so richtig kommunizieren. Er erklärte mir in seiner typischen Art mit geschwungenen Sätzen die Gründe für die verschiedenen Schmerzen. Das würde alles vergehen und ich dürfte mich sorglos bewegen und da schön reinatmen. Da würde nichts kaputt gehen. Letzteres sagte er so überzeugt, dass ich ihm das bereitwillig glaubte. Nur schwere Sachen heben, das solle ich die nächsten 4 Wochen nicht. Ich solle ruhig heute schon herumspazieren. Ich merkte an, dass mein Kreislauf noch nicht so überzeugt davon wäre und da sagte er: Machen Sie ganz in Ruhe, wie es ihnen gut tut. Sie können heute auch einfach nur liegen und sich erholen.</p>
<p>Irgendwie fühlte ich mich verstanden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hunger hatte ich nicht. Auch abends das Abendbrot brachte ich nicht runter. Die Schmerzen verdarben mir jegliche Lust auf alles. Selbst meine mitgebrachten Bücher rührte ich nicht an. Ich zwang mich zu trinken und auch herum zu laufen, was ich dann in der Nacht auch immer wieder tat, weil ich nicht schlafen konnte. Ich konnte einfach nicht auf dem Rücken liegen. Mein sonst eher niedriger Blutdruck war den ganzen Tag auch immer ungewöhnlich hoch. Ich vermute mal, daran waren die Schmerzen schuld.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es etwas besser. Ich nahm die Schmerztabletten, hatte aber das Gefühl, die brächten gar nichts. Da ich jedoch generell eine Verbesserung bemerkte, war ich zuversichtlich und wollte sogar wieder lesen und etwas essen.</p>
<p>Der resolute Pfleger tauchte dann am Nachmittag wieder auf und meinte überzeugt, es sei sein Werk, dass es mir nun so viel besser ginge, weil er mich aus meiner Schmerzschleife raus katapultiert hätte. Und dann kam eine Episode an Gelaber…..ich war immer noch zu schwach um ordentlich Kontra zu geben, deshalb kamen nur ein paar wenige Widerworte meinerseits, aber dieser Typ hat sie nicht mehr alle. Verbal übergriffig mit Tendenzen zu Verschwörungstheorien und einer fragwürdigen Idee von Medizin, viel hobbypsychologischem Geschwurbel und dem ungebrochenen Glauben daran, von ganz Viel sehr viel Ahnung zu haben. Kurz um, der Dunning-Kruger-Effekt in Reinform.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich lauschte irgendwann nur noch mit erschöpftem ungläubigen Grinsen und hoffte, er würde bald fertig sein mit seinem Vortrag.</p>
<p>Ich schlief in der nächsten Nacht richtig gut. Komplett durch von 20 Uhr bis morgens um 7. Das war definitiv ein Gamechanger. Ich fühlte mich fast wie neu geboren.<span class="Apple-converted-space"> </span>Abgesehen vom weiterhin zwickenden Seitenbereich.<span class="Apple-converted-space"> </span>Mittags durfte ich dann nach Hause. Leider fühlte ich mich trotz nachlassender Schmerzen weniger fit, als gehofft und beglückwünschte mich zu dieser Ferien-OP-Entscheidung. Und so arbeite ich mich in Ruhe zu meiner Fitness zurück.</p>
<p>Die Kinder und ich lungern herum. Ich für meinen Teil genieße das wirklich mit gutem Grund und damit ohne schlechtem Gewissen einfach mal nichts zu machen, außer zu lesen und zu schlafen. Lungern auf Rezept sozusagen.</p>
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		<title>Das Klüttchen ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 17:40:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was auch noch vor den Ferien passiert war: Unser Klüttchen ist gestorben.  Wie sie einst zu uns kam: Die Katze, die wir vor über 16 Jahren aus dem Tierschutz von einer Pflegestelle holten.Der Mann und ich fanden das Klüttchen damals in einer ziemlich überfüllten Pflegestelle bei einem dezent überforderten älteren Ehepaar. Es stank fürchterlich nach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2025/09/21/das-kluettchen-ist-tot/">Das Klüttchen ist tot</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was auch noch vor den Ferien passiert war:</p>
<p>Unser Klüttchen ist gestorben.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6626"></span></p>
<p><em>Wie sie einst zu uns kam:</em> Die Katze, die wir vor über 16 Jahren aus dem Tierschutz von einer Pflegestelle holten.Der Mann und ich fanden das Klüttchen damals in einer ziemlich überfüllten Pflegestelle bei einem dezent überforderten älteren Ehepaar. Es stank fürchterlich nach Katzenpipi auf allen Etagen. Wir sahen uns die zu vermittelnde Katze an, die sich jedoch in einer Höhle versteckte und gar nicht raus traute. Wir wollten es dennoch versuchen, durften sie aber nicht selbst mitnehmen, sondern der Mann von der Pflegestelle bestand darauf, dass er die Katze selbst brachte, um sich vor Ort ein Bild von unserer Wohnung zu machen. Und da war sie nun. Unser Klüttchen. Als Gefährtin für unser Katerchen. Den Namen gaben wir ihr, weil sie so schwarz war, wie ein Stück Kohle. Und im Rheinischen heißt Kohle Klütte. Unser Klüttchen verkroch sich für mehrere Tage unter meinen Schreibtisch hinter einem Korb und lugt immer wieder mit weit aufgerissenen Augen wie ein Erdmännchen hervor. Sie hatte auch Durchfall, was wir zunächst auf den Stress führten. Sie wurde zutraulicher, freundete sich sogar vorsichtig mit dem Kater an. Aber der Durchfall blieb und sogar der Kater zeigte plötzlich Symptome. Es stellte sich heraus, dass sie hochansteckende Parasiten hatte. Giardien. Ich informierte die Pflegestelle darüber, denn das Klüttchen hatte diesen Durchfall von Tag 1 bei uns und der Kater war bis dahin völlig gesund gewesen. Zudem waren der Kater als auch die Klütte reine Wohnungskatzen. Sie musste die Giardien also von der Pflegestelle eingeschleppt haben. Die Pflegestelle behauptete jedoch voller Inbrunst, das könne nicht sein, das müsste die Klütte sich bei uns eingefangen haben. Es ließ sich final nicht klären und wir bekamen diese unschöne Geschichte auch erst dann in den Griff, nachdem unsere Tierarztpraxis beide Katzen für mehrere Tage in Quarantäne nahm. Wir desinfizierten dann die komplette Wohnung und nahmen danach zwei dankbare und gesunde Katzen wieder bei uns auf.</p>
<p>Unser Klüttchen lebte sich zunehmend gut ein, blieb aber eine scheue Katze mit Vorlieben für Höhlen. Sie hatte das schönste, dichteste, weichste schwarze Fell, dass ich je streicheln durfte und auch das lauteste und satteste Schnurren. Sie gewöhnte sich an 3 Kinder und einen Umzug. Sie war immer dabei oder eben in einer ihrer Höhlen. Gut gelaunt kam sie morgens schnurrend durch die Schlafzimmer gelaufen. Ihre meiste erhobener Rute, mit der sie sich wie eine Haifischflosse schon ankündigte, bevor man sie ganz sah, lief dann um die Betten herum. Sie war insgesamt ein unfassbar freundliches und sanftes Wesen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nach draußen ging sie nie. Nachdem der Kater nach dem Umzug freudiger Freigänger wurde, eilte die Klütte ihm nur zu Hilfe, falls er mit einer anderen Katze in Streit geraten war. Sonst kam das Klüttchen nur zaghaft raus in den Garten wenn wir auch draußen waren. Insgesamt war ihr das Leben im Haus angenehmer. Da war sie sicher. Und in dieser großen Höhle bewohnte sie kleine Höhlen. Kartons unterm Bett bevorzugt. Sie gewöhnte sich dann auch noch an ein viertes Kind und immer öfter trubelige Gastkinder. Sie arrangierte sich mit den nervigen Bauarbeiten im und am Haus, als wir unseren Wohnraum erweiterten und nahm weiterhin gut gelaunt am Familienleben teil. Abends beim Füttern beschnupperte sie den heimkehrenden Kater und putzte diesen. Wenn ich auf dem Sofa saß, kam sie manchmal über die Lehne balanciert und putzte meinen Haaransatz. Auf den Schoß bei irgendjemandem kam sie jedoch nie. Das höchste der Gefühle war ein kurzes Ruhen neben uns auf dem Sofa. Besonders gern holte sie sich laut schnurrend Streicheleinheiten auf der Treppe, wenn wir durch das Treppengeländer streichelten. Da fühlte sie sich sicher. So blieb sie all die Jahr sehr eigen und durfte das auch.</p>
<p>Als schließlich beide Katzen in einem erkennbaren Rentenalter waren, ergab es sich, dass wir noch zwei 3 Jährige Katzen aufnahmen. Nachdem alle 4 Katzen erfolgreich miteinander vergesellschaftet waren, baute der Kater nach und nach ab. Diverse alterstypische Krankheiten machten ihm zu schaffen und so lag er dann eines morgens tot im Flur.<span class="Apple-converted-space">  </span>Die Klütte trauerte ab diesem Tag sichtbar ein halbes Jahr lang!<span class="Apple-converted-space">  </span>Sie fraß wenig und lag traurig in ihren verschiedenen Höhlen. Es war ein trauriger Anblick. Nach einem halben Jahr genau tauchte sie endlich wieder auf. Sie lag dann gemeinsam mit den neuen Katzen auf dem Sofa, streunerte wie gewohnt durchs Haus. Wenn der Mann kochte, saß sie schnurrend neben ihm, immer darauf bedacht, dass mal ein Stückchen Käse herunter fällt.<span class="Apple-converted-space">  </span>So ging es ein Weilchen gut, aber dann kam auch beim Klüttchen ein krasser Alterschub. Sie nahm sehr stark ab, schlief mehr, hielt sich nur noch im Erdgeschoss auf, fraß weniger, trank dafür mehr. Sie wirkte aber zufrieden. Und da sie auch bereits 17 oder sogar 18 Jahre alt war, wussten wir, es würde nicht mehr allzu viel Zeit mit ihr bleiben. Wir hätten natürlich zum Tierarzt gehen können. Aber die Klütte hasste nichts mehr, als das Haus zu verlassen und sie hasste es noch mehr irgendwelche Medikamente untergejubelt zu bekommen. Die erbrach sie stets. Egal in welcher Darreichung. Somit entschieden wir, solange sie keine erkennbaren Schmerzen hat, lassen wir der Natur ihren Gang.</p>
<p>So kam es, dass wir wussten, dieser Sommer würde ihr letzter sein. Sie zeigte immer wieder Entgiftungssymptome (Erbrechen) und hielt sich vornehmlich in der Küche neben dem Kühlschrank auf. Jeder Versuch ihr ein gemütliches Plätzchen zu schaffen oder ihr einen weichen Untergrund unterzujubeln, verweigerte sie. Sie legte sich demonstrativ<i> neben</i> die angebotenen Kissen, Decken und Nester. Zuletzt zog sie sich immer wieder unter den Spülenschrank zurück. Allerdings umschnurrte sie weiterhin alle und stibitze sich auch hier und da Käsereste vom Tisch. Dankbar ließ sie sich auch bürsten, denn die Fellpflege gelang ihr nicht mehr so richtig. Das unglaublich dicke weiche Fell tendierte an manchen Stellen zum Verfilzen.</p>
<p>Dann kam der Morgen, an dem der Mann und ich das Klüttchen in der Küche schlapp auf der Seite liegend vorfanden. Alle Viere seitlich von sich gestreckt. Sie atmete schwer. Sie versuchte aufzustehen, fiel aber sofort wieder in sich zusammen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wir wussten eigentlich sofort, was das bedeutet. Die Ohren und Pfoten waren schon ziemlich kühl. Bevor die Kinder alle unten eintrudelten, legte ich das Klüttchen auf ein Kissen. Sie wird es gehasst haben, war aber nicht in der Lage sich zu wehren. Dann legte ich sie mit dem Kissen unter den Basteltisch. Eine ihrer „Höhlen“, wo sie ihre Ruhe hatte und wo die Kinder sie erstmal nicht sahen. Wir wollten morgens vor der Schule keine Unruhe erzeugen. Ich beobachtete sie und ich hatte den Eindruck sie beobachtete mich zurück. Ab und an blinzelte sie.</p>
<p>Als dann alle aus dem Haus waren, blieb nur der Mann mit ihr zurück und beobachtete, wie das Klüttchen sich nochmal aufraffte, um das Kissen zu verlassen. Das hatte irgendwie in der Tragik eine gewisse Komik, wie diese zauberhafte Katze allen Komfort so konsequent ablehnte.<span class="Apple-converted-space"> </span>Dann sackte sie im Durchgang mitten im Weg zusammen und blieb dort liegen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Als ich nach Hause kam, lag sie weiterhin da und als ich sie ansprach bildete sich eine Urinprütze um sie herum. Es ging eindeutig dem Ende entgegen. Ich machte alles vorsichtig um sie trocken. Ihr Blick war leer. Sie atmete gleichmäßig, aber schwer. Ohren und Pfoten waren eiskalt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Kinder trudelten dann auch ein. Alle streichelten ihr nochmal vorsichtig über das Fell. Ich backte dann Pfannkuchen für alle und während alle ruhig und etwas besorgt am Tisch saßen und aßen, machte das Klüttchen ihre letzten Atemzüge. Die Pfoten zuckten ab und an, die Ohren auch. Die Energie wich erkennbar aus dem kleinen schwarzen Katzenkörper. Als hätte sie auf alle gewartet. Ganz nach ihren Vorlieben. Immer dabei, aber nicht zu sehr beachtet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir haben geweint.</p>
<p>Ich habe das Klüttchen dann zusammengerollt und in einen kleinen Karton gelegt. Darin lag sie, als schliefe sie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Nachbarskinder banden ein kleines Blumensträußchen und trauerten mit uns.</p>
<p>Noch am selben Tag hob ich eine Grube aus. Aber beerdigen wollten wir die Klütte erst am nächsten Tag. Obwohl ich rational wusste, dass sie tot ist, brauchte ich einen Tag, um es zu realisieren und die Leichenstarre zu erleben, damit auch der letzte Zweifel am tatsächlich Tod beseitigt würde. Die beiden neuen Katzen hatte somit auch noch die Möglichkeit zu verstehen, was da passiert war.</p>
<p>Ich habe tatsächlich einige Tage getrauert und auch ein paar Monate danach vermisse ich sie immer noch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Schulstart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 16:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Kapitel 2 Für mich ging die Schule schon in der letzten Ferienwoche aktiv wieder los. Ich war mehrere Tage in Folge in der Schule und räumte und kramte in meinem Klassenraum wieder alles an seinen Platz, bereitete vor und stimmte mich ein. Orgakonferenz und Absprachen im Team inklusive. Alles zum lauten Gewerkel und hallender Musikuntermalung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Kapitel 2</em></strong></p>
<p>Für mich ging die Schule schon in der letzten Ferienwoche aktiv wieder los.</p>
<p>Ich war mehrere Tage in Folge in der Schule und räumte und kramte in meinem Klassenraum wieder alles an seinen Platz, bereitete vor und stimmte mich ein. Orgakonferenz und Absprachen im Team inklusive. Alles zum lauten Gewerkel und hallender Musikuntermalung von Handwerkern, die im Schulgebäude Sanierungsarbeiten vollzogen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu Hause war auch keine Ruhe mehr zu finden, denn unsere undichte Dachterrasse musste nun, nachdem eine bereits ausgeführte partielle Ausbesserung keine Veränderung brachte, komplett abgeräumt und neu gemacht werden. Denn wir haben nasse Wände. Mit viel Lärm wurde also zu Hause auch gestemmt und gebohrt und geklopft.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es blieb nicht ohne weitere Aufregung, denn nach dem kompletten Abtragen des Belages, Isolierung, Dämmung etc bis auf den Beton, sah man das Ausmaß des fehlerhaften Aufbaus. Das Wasser stand überall zwischen und unterhalb der Isolierung und der Wärmedämmung und sammelte sich an den unpassendsten Stellen, um dann in unsere Wände zu versickern und an unterschiedlichen Stellen wieder aufzutauchen. z. B. weinte eine der Außenwände nach jedem Regenguss. Andere Rinnsale sammelten sich an unterschiedlichen Stellen in anderen Wänden im Innenbereich.<span id="more-6622"></span></p>
<p>Wer die Baustellengeschichte verfolgt hat, weiß, dass schon beim Bau ständig Probleme mit Wasser an unterschiedlichsten Stellen entstanden und wir wirklich mit großer Geduld alles irgendwie managten und aushielten. Meine Geduld und mein Verständnis fanden jedoch ein jähes Ende, als sich erneut eine Situation ergab, die nicht zielführend war. (hier lasse ich Details aus Gründen aus.)<span class="Apple-converted-space">  </span>Die beschissene Gesamtsituation ließ mich explodieren! Mich ereilte ein überbordender Unmut. Konstruktiv konnte ich nicht mehr. Ich trommelte sogar gegen die Wände und bearbeitete später noch den Boxsack. Ich war sehr <em>sehr</em> selten so in Rage! Vielleicht sogar noch nie zuvor. Am nächsten Tag war mir warscheinlich aus Folge vom Stress den ganzen Tag schwindelig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Handwerker kamen dann wieder, es gab noch einen sehr unpassenden Baustopp wegen eines Nachbarn mit der Folge, dass die Arbeiten in Verzug gerieten und eine entscheidende Arbeit zum Abdichten der Wände von einer heftigen Regenschauer getroffen wurden, so dass erstens die aufgepinselte Dichtung verflüssigt wurde und die angrenzenden Wände verschmutze und zudem roch es danach in den beiden angrenzenden Schlafräumen extrem nach Bitumen. So sehr, dass wir fürchteten, es könnte wieder etwas in die Zimmer gelaufen sein, wie damals beim Gießen der Betondecke. Ich kann bis auf Weiteres definitiv nicht mehr mit der Hummel im Kinderzimmer schlafen.</p>
<p>Da ich glücklicherweise in den Ferien auf der obersten Etage alles umorganisiert hatte, war dort ein Platz entstanden, den man zur Not auch zum Schlafen herrichten konnte und da quartierte ich uns ein. DAS hätte nicht einfach so geklappt, wenn ich in den Ferien da nicht geräumt hätte.</p>
<p>Neben der Geruchsbelästigung, sorgte der Regen außerdem dafür, dass nun Wasser zwischen die Wände des Anbaus und des bestehenden Gebäudes lief. Mein persönlicher Höhepunkt des Sommers war das rhythmische Tropfen, des durchsickernden Wasser. Es tropfte munter aus dem Türrahmen und dem Fensterrahmen, welche Wohnzimmer und Küche verbinden. Das war der Moment, in dem ich nicht mal mehr Wut fühlte, sondern nur noch betäubende Hilflosigkeit.</p>
<p>Neben diesem Geschehen versuchte ich den Überblick über Termine innenfamiliär und der Schule zu behalten, nahm meine neuen Erstklässler:innen in Empfang und arbeitete alle Termine und meine zusätzlichen Orgapunkte rund ums Schulleben und des Schuljahresanfangs ab. Jedenfalls versuchte ich es. Ich jonglierte und organisierte und plante und es reichte dennoch nicht. Ich wusste nachher nicht mehr wo welche Liste war, dabei trug ich sie alle in meinem Planer mit mir mit. Mir wurde schnell klar, dass ich hier und da improvisieren musste und fiel abends einfach immer sehr früh und sehr müde ins Bett. Ich kann getrost behaupten, dass ich mich überfordert fühlte und nicht alle Termine gut vorbereitet hatte. Es fehlte einfach die Zeit. Und die zarte Erholung, welche ich zwischendurch mal erahnte, war mit einem Puff aufgebraucht.</p>
<p>Das Ergebnis war nach zwei ohnehin sehr vollgestopften Tagen, dass ich wohl die unorganisierteste Elternabend-Performance hingelegt habe, die ich je präsentieren konnte. Mental Overload ad it finest.<span class="Apple-converted-space"> </span>Nachdem ich von einem 13 Stundentag! Unterricht, Konferenz, Elternabend nach Hause kam, konnte ich gar nicht mehr denken, war aber am Tag danach in der Lage, restliche/fehlende Punkte fürs Erste wieder zu sortieren. Ich hoffe inständig, die Eltern sehen es mir nach. Die wissen natürlich nichts von dem ganzen Hintergrundrauschen bei mir.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Dachterrasse ist nun fürs Erste soweit erstmal abgedichtete (auf dem Beitragsbild ist sie im beginnenden Abriss zu sehen), aber noch nicht fertig und es scheint auch nicht so, dass das Fertigstellen ohne weitere Aufregungen stattfinden wird. Der Geruch in den Schlafräumen wird weniger, wenn man lüftet, ist aber noch nicht weg. Die Ursache konnte noch nicht wirklich ermittelt werde und die nassen Wände sind auch ein unschöner Anblick und hier und da muffelt es feucht. Schwierig. Alles schwierig.</p>
<p>Da schlummern noch ein paar Sorgen und To dos, die ich bewusst erstmal verdränge. Ich werde sonst verrückt.</p>
<p>Ach ja, die Spülmaschine ist wieder im Einsatz. Wir haben ein Ersatzteil bestellt und sie repariert. Zum Ausgleich war unser Auto ein weiters Mal in der Werkstatt. Um ehrlich zu sein, derzeit haben wir das Gefühl, für jeden Mist, denn wir wegarbeiten, wird ein Container neuer Mist über uns ausgekippt. Wären wir nicht gerade so knapp bei Kasse, wäre es schon blöd genug, aber so herrscht hier anhaltende Schnappatmung.</p>
<p>to be continued</p>
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		<title>Reisehindernisse- die etwas anderen Ferien</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2025/09/17/reisehindernisse-die-etwas-anderen-ferien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 15:03:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eeeeendlich läuft der Blog wieder. Die leblose Datenmenge war zwar als Spiegel seiner selbst noch zu lesen, aber faktisch im Original für Wochen nicht zu erreichen. Es lag am Hoster. Fangen wir also an, die Geschehnisse der letzten Monate nachzutragen. Kapitel 1 Sommerferien Wir, bzw vor allem ich, stolperte mit letzter Kraft in die Sommerferien. Wirklich. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eeeeendlich läuft der Blog wieder. Die leblose Datenmenge war zwar als Spiegel seiner selbst noch zu lesen, aber faktisch im Original für Wochen nicht zu erreichen. Es lag am Hoster.</em></p>
<p>Fangen wir also an, die Geschehnisse<span class="Apple-converted-space"> </span>der letzten Monate nachzutragen.</p>
<p><em><strong>Kapitel 1</strong></em></p>
<p><em>Sommerferien</em></p>
<p>Wir, bzw vor allem<em> ich</em>, stolperte mit letzter Kraft in die Sommerferien. Wirklich. Es waren unfassbar anstrengende Wochen und ich arbeitete nachher nach dem Prinzip: Weiter als einen Tag im Voraus planen geht nicht. Den nächsten Tag überstehen und an alles denken und mich abends freuen, wenn alles geklappt hat. Tag für Tag hangelte ich mich so bis zu den Ferien.</p>
<p>In der ersten Ferienwoche dann bereitete ich unsere diesjährige Campingreise vor. Die war mein Lichtblick für eine wirkliche Auszeit aus dem hiesigen Alltag. Wir wollten nochmal nach Südfrankreich. Wieder mit Freunden. Wieder auf den Campingplatz vom Vorjahr.<a href="https://beatrice-confuss.de/2024/08/01/sommerreise-24-mit-dem-zelt-nach-suedfrankreich/" target="_blank" rel="noopener">Wieder auf den Campingplatz vom Vorjahr.</a><span class="Apple-converted-space">  </span>Also hieß es: Wäsche waschen, vorpacken, Checklisten abhaken, fehlendes Zubehör besorgen, Haus aufräumen, Katzensitter planen und Auto packen. Obwohl wir uns mit Zubehör zurück halten, kommt doch bei 6 Personen immer viel Gepäck zusammen. Zelt, Tisch, Stühle, Luftmatratzen, Geschirr, Kochzeug, Wasserkanister, Schlafsäcke, etc…Camper kennen das. Im Vorfeld maulte ein Teenagerkind ein wenig, das Campen nicht so ganz ihr Ding ist, aber freute sich am Ende dann doch irgendwie.</p>
<p>Was mich in der ganzen Zeit irritierte, war zwar einerseits eine große Vorfreude auf den Tapetenwechsel, gleichzeitig lauerte immer ein leises Unbehagen in meiner Magengrube. <span id="more-6617"></span>Ich schob das Gefühl immer wieder darauf zurück, dass wir mit einer sehr knappen Reisekasse unterwegs sein würden, da unser Auto kurz vorher noch in eine kostspielige Inspektion musste. Klar war auch, dass unser Auto in die Jahre gekommen war und ziemlich wahrscheinlich in nächster Zeit ein paar Sanierungsarbeiten nötig würden. Eine Versicherung für etwaige Pannen hatten wir allerdings und vertrauten auf unser Glück.</p>
<p>Montags, zu Beginn<span class="Apple-converted-space">  </span>der zweiten Ferienwoche, saßen wir dann alle pünktlich im Auto und fuhren los. Beinahe komplett ohne Streit. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span class="Apple-converted-space">  </span>Ich las vor, wir mümmelten an unserem Proviant. Vorfreude waberte durch das Gefährt. Nach 5 Stunden kündigte der Mann an, dass ihm ein Fahrerwechsel mal angenehm wäre. Doch bevor wir irgendwo eine Raststätte anfahren konnten, heulte plötzlich der Motor auf und das Getriebe schnarrte laut und der fünfte Gang ließ sich nicht mehr einlegen. Wir hatten alle einen großen Schreck. Zwischen angestrengtem Verkehr rollten wir wütend behupt von zeternden Franzosen mit klopfenden Herzen und mit eingeschalteter Warnblinkanlage erstmal die nächste kleine Ausfahrt runter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir landeten in einer <i>Tristesse in Beige</i>. Beige Einfamilienhäuser mit verschlossenen Fensterläden und verdorrtem Gras in den Gärten. Keine Bäume und nur tot wirkendes Kleingehölz hier und da. In der Ferne thronte eine absurd gewaltige Kathedrale auf einem kurz geschorenen Hügel und erinnerte mich an ein vom Himmel gestürztes Felsmassiv.</p>
<p>Wir sortierten uns kurz. Es hatte sich heraus gestellt, dass die anderen Gänge noch funktionierten, nur der 5. Gang nicht. Da wir über sehr guten Kontakt zu Autoprofis verfügen, telefonierten wir zunächst einmal mit den Fachmännern unseres Vertrauens, dann mit der Versicherung, dann wieder mit den Fachmännern in der Werkstatt und nochmal mit der Versicherung. Ernüchternde Realität: Es könnte etwas Nichtiges sein, wahrscheinlich aber ein Getriebeschaden. Die Versicherung wollte nur einspringen, wenn das Auto gar nicht mehr fährt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir gingen alle Optionen durch. Da unklar war, was genau dem Auto fehlte und bei einem Getriebeschaden nicht nur arge Kosten, sondern wahrscheinlich auch eine längere Reparaturzeit anstünden und wir die Örtlichkeiten beim ersten Eindruck alles andere als einladend fanden, konnten wir uns nicht vorstellen auf unbestimmte Zeit in dieser Einöde festzusitzen. Im 4. Gang bis zum Zielort weiterfahren hätte funktionieren <i>können</i>, aber was wenn nicht? Und wie würde dann der Rückweg oder säßen wir dann am Urlaubsziel auf unbestimmte Zeit fest? etc.pp. Mit Budget vielleicht eine Option, nicht aber ohne das.Wären der Mann und ich alleine gewesen, hätten wir wahrscheinlich versucht mit dem angeschlagenen Auto noch bis nach Südfrankreich zu kommen und vor Ort geschaut, wie wir das Problem lösen.</p>
<p>Aber mit 4 Kindern und einem riesen Berg Gepäck….</p>
<p>Mein Alptraum wäre es, am Ende der Campingreise in eine Hitzewelle oder einem anderen Unwetter festzustecken und neben einem qualmenden Auto an einer Autobahn zu stehen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Nach gründlichem Durchspielen aller Optionen und Möglichkeiten, entschieden wir traurig die Reise abzubrechen und hofften es wenigstens mit den verbleibenden 4 Gängen wieder bis nach Hause zu schaffen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Immerhin <i>das </i>gelang, nachdem noch mehrfach die Warnleuchte: Motorstörung aufleuchtete. Auf der Rückfahrt versuchte ich außerdem auf allen erdenklichen Wegen ein Ersatzauto zu organisieren. Die Schwierigkeit war vor allem, dass wir 6 Sitzplätze plus genug Stauraum für den ganzen Campingkram brauchten und alle selbst mit ihren großen Fahrzeugen auf Reisen waren. Alle Leihwagen in der passenden Größe waren so teuer, dass wir auch direkt einen Hotelurlaub mit Vollpension hätten buchen können.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die letzten Hoffnung war, dass die heimische Werkstatt am nächsten Morgen in den Motorraum guckt und den Fehler schnell und einfach lösen könnte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber dieser Strohhalm wurde gnadenlos zerknickt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der zweite Strohhalm war, dass es ein Ersatzgetriebe gäbe und dieses binnen einer Woche eingebaut werden könnte, so dass wir den Urlaub mit Verzögerung nochmal ansteuern könnten. Aber auch da war schnell klar, es geht einfach nicht. Bei unserem Bus musste der komplette Motor ausgebaut werden, um das Getriebe zu tauschen und noch dazu sind das selbst bei Freundschaftspreisen Summen, die war faktisch derzeit nicht haben. Es wäre also ein Urlaub auf Biegen und Brechen und völlig unvernünftig geworden. Somit schlugen wir auch sehr lieb gemeinte Angebote für kleinere Ersatzreisen im Inland aus.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich habe 2 Tage wirklich geweint. Ich war sehr traurig und mir taten auch die Kinder leid, die sich so gefreut hatten. Beim Auspacken der ganzen Sachen wurde mir auch klar, wie perfekt ich vorbereitet war und tat mir selbst dann wegen der ganzen Vorarbeit noch mehr leid.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Ferien mussten wir final irgendwie ohne Auto herum bekommen. Das war insgesamt weniger schlimm als zunächst befürchtet. Wir haben zu Hause einiges gekramt und verbessert, was sonst im Alltag einfach liegen bleibt. Ich habe mit zwei Kindern bei Oma und Opa im Garten gezeltet, wir waren schwimmen, wir waren in Köln im Museum und mit der Hummel war ich bei einigen Spielplatzaktionen auf diversen Spielplätzen in unserer Stadt, die großen Kinder hatten hier und da mal eine Verabredung mit geplanten und spontanen Übernachtungsgästen, wir haben uns alle zusammen oder in Splittergruppen mit Freunden getroffen und ich hatte insgesamt gemütlich Zeit für Freund:innen und Familie ohne angestrengt von zu vielen Terminen zu sein. Nebenbei habe ich auch noch diverse Termine gemacht für ein paar Familienmitglieder. Augenarzt, Zahnarzt, Vorsorge etc.</p>
<p>Bei unfreiwilligen Planänderungen frage ich mich immer, wozu die ganze Sache gut war. Vielleicht rede ich es mir auch einfach nur schön? Keine Ahnung. Ich habe tatsächlich auch ein paar Schlüsse gezogen und im weiteren Verlauf sehe ich die Ferien u.a. als nützliche Vorbereitung auf das, was auch noch folgen sollte.</p>
<p>to be continued</p>
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