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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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		<title>Typische 24 Stunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 14:48:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich schlafe gegen 22 Uhr wie erschossen ein, um dann um 2:55 plötzlich aufzuschrecken. In meinem Kopf rattert es. Den Termin beim Bürgeramt mit den Kindern für die neuen Reisepässe……aaaaaargh, eines der Kinder ist kurzfristig an dem Tag nicht pünktlich wieder da, fällt mir ein. Es steht ein sportlicher Ausflug seitens der Schule an. Ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schlafe gegen 22 Uhr wie erschossen ein, um dann um 2:55 plötzlich aufzuschrecken. In meinem Kopf rattert es. Den Termin beim Bürgeramt mit den Kindern für die neuen Reisepässe……aaaaaargh, eines der Kinder ist kurzfristig an dem Tag nicht pünktlich wieder da, fällt mir ein. Es steht ein sportlicher Ausflug seitens der Schule an. Ich muss den Termin mit den Ausweisen verschieben. Apropo, die Katzen müssen auch noch geimpft werden. Seit Ostern will ich den Termin dazu vereinbaren. Heute mache ich das. Ganz bestimmt. Habe ich den Kindergeburtstag eigentlich in den Kalender getragen? Habe ich bei der Terminabfrage für ein Treffen mit Freunden nicht übersehen, dass an einem Tag meine Mutter Geburtstag feiert? Ich habe außerdem am letzten Sonntag eine Freundin vergessen. Fck. Wo habe ich in der Schule eigentlich die wichtigen Zettel hingelegt? Um kleine Abschiedsgeschenke für die Kinder, die im nächsten Schuljahr eine neue Lehrerin bekommen, muss ich mir auch noch überlegen! Wo ist eigentlich meine Jeansjacke? Sind meine Eltern schon aus dem Urlaub zurück?<span id="more-6704"></span></p>
<p>Entspannte Gedanke wollen sich nicht einstellen und so versuche ich die To Do Liste im Geiste zu sortieren und hoffe auf erneutes Einschlafen. Draußen beginnen irgendwann schon die Vögel zu zwitschern und ich überlege, ob ich dann einfach gleich wach bleiben soll, döse dann aber doch nochmal ein, um wirres Zeug zu träumen und wie gerädert vom Wecker wieder geweckt zu werden. Erstmal noch eine Mail an die Lehrkräfte von einem der Kinder schreiben. Da stehen gleich zwei Termine an, die in die Schulzeit fallen. Und K1 muss an einen Zettel erinnern! Und K2 auch! Zum wiederholten Male.</p>
<p>Aufstehen. Im Bad finde ich weder eine meiner 3 Haarklammern, noch meine Bürste. Ich habe K2 in Verdacht und würde am liebsten sofort in ihr Zimmer stürmen und nach den Sachen suchen. Mache ich dann aber doch nicht Das würde so früh am Morgen eine unnötige Explosion der Emotionen hervorrufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Küche ist eine Schlachtfeld, weil abends alle einfach zu platt sind, um noch irgendwo Hand anzulegen. Ohnehin sind wir abends alle am Limit. Die Kinder kommen nach langen Schultagen und ihren diversen Sporttrainigs abwechselnd erst etwas spät nach Hause, so dass das Abendbrot für K4 definitiv viel zu spät stattfindet. Gleichzeitig möchte K4 aber partout mit allen zusammen Abendessen und ist vorher nicht ins Bett zu bewegen. Am Abendbrottisch sitzt sie dann und singt und plappert pausenlos (wie den gazen Tag übrigens!), so dass die großen Kinder und wir Eltern kaum drei Sätze geradeaus sprechen können. Dabei gibt es derzeit so viel abzusprechen und und zu planen, damit alle immer pünktlich da sein können, wo sie hin müssen. Die Termine nehmen kein Ende. Zusätzlich ist hier und da Gefühlsarbeit und mentale Unterstützung nötig. Es ist nicht einfach und nicht selten endet der Abend in etwas gereizter Stimmung.</p>
<p>Ich krame also am Morgen das Nötigste zusammen und räume die, im Idealfall am Vorbend schon gelaufene, Spülmaschine aus und ein, so dass alle Platz genug haben, um sich ihre Frühstücke zu richten.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich lege dann außerdem noch alle wichtigen Dinge (unterschriebene Ausflugszettel, Geld für eine Lektüre und Erinnerungen auf den Tisch. (Oft genug fallen Dinge aber auch vom Tisch. Im wahrsten und im buchstäblichen Sinne.)</p>
<p>In der Schule gibt es dann für mich auch immer genug zu tun. Ich mag das durchaus, denn die Zeit geht schnell rum und die Arbeit macht mir grundsätzlich Spaß. Allerdings befinden wir uns im obligatorischen Endspurt auf die Sommerferien. Die Zeugnisse sitzen schon latent im Nacken, ein paar Lernzielkontrollen wollen noch geschrieben und ein paar Themen müssen/sollen/ wollen noch behandelt werden. Die Planungen für den Infoabend der Schulneulinge, Materialbestellungen, Absprachen mit externen Unterstützer:innen….alles gespickt mit den Herausforderungen des ganz normalen Schulalltags. Kinder mit Sorgen. Kinder mit Streit. Kinder über die man sich Sorgen <em>macht</em>. Elterngespräche….</p>
<p>Nach meinem Schultag, der an diesem Tag erst um 15:20 endet, radle ich zur KiTa und sammle K4 ein. Zu Hause angekommen sacke ich zunächst zusammen, wie eine gegen eine Scheibe geflogene Taube. Ein Kaffee, 60 Minuten sitzen. ich <em>kann</em> vorher einfach nicht. Eine der beiden Katzen springt sofort auf meinen Schoß. Auf meinem Handy sammeln sich Nachrichten der diversen Kommunikationskanäle. Freund:innen mit Grüßen oder Terminvorschlägen, Elternchats der Kinder von Schule und Sport. Terminerinnerungen aus der KiTa. Mails aus der Schule der Kinder. Oh nein, ich habe eine wichtige Sache vergessen. Schnell noch erledigen! Ein Projekt im Garten wartet. Und der Haushalt. Der blöde Haushalt. Die Küche. Horror. Wäsche. Auch Horror. Aber die Sportsachen der Kinder müssen am nächsten Tag wieder parat sein. Also wasche ich noch eine Maschine, häufe saubere Wäsche vom Wäschereck auf einen bereits existierenden sauberen (hoffe ich) Wäscheberg und bemitleide mich selbst. Ein Kind kommt mit sehr schlechter Laune nach Hause und blökt genervt durchs Haus. Ein anderes muss los zum Sport. K4 plappert die ganze Zeit und versteht nix. Ein Schnupfen verstopft mal wieder die Ohren. Ein Nachbarskind kommt zum Spielen. Der Mann sagt ganz richtig, wir müssten noch einkaufen. Was soll es zum Abendbrot geben? Im Baumarkt müsste auch noch etwas besorgt werden.<span class="Apple-converted-space"> Der Tag ist zu kurz! </span>Können wir ein Eis fragen die „Kleinen“ (K4 nebst Freundin). Ja.</p>
<p>Als wir schließlich wieder viel zu spät am Abendbrottisch sitzen, sind wieder alle völlig gerädert. Was steht morgen an? K2 muss auch wirklich immer noch was für die Post fertig machen. Und der Impftermin für die Katzen! <em>Morgen.</em> <em>Morgen</em> mach ich den, ganz bestimmt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als ich mit K4 ins Bad gehe, ist sie schon sehr müde und nur noch schwer zu motivieren sich umzuziehen. Ich versuche freundlich zu überzeugen die kritischen Zonen einmal zu waschen, nochmal Läusekontrolle zu machen und die Nägel zu schneiden. Die Ohren hätten es auch nochmal nötig. Es bleibt bei Läusekontrolle, kritische Zonen waschen und Zähneputzen. Mehr geht nicht. Nägel und Ohren müssen warten.</p>
<p>Ich selbst merke, wie alles in und an mir danach schreit sich auch einfach hinzulegen und da K4 nach wie vor nicht ohne mich einschläft, sinke ich dankbar in die Federn. Damit ich noch irgendeine Idee von Me-time an diesem Tag habe, mache ich mir auf dem Laptop mit Kopfhörern noch eine Serie an. K4 schnarcht schon. Eines der großen Kinder möchte das Handy nochmal entsperrt bekommen. Ein anderes sucht ein bestimmtes T-Shirt, wieder ein anderes kramt noch etwas umständlich frische Bettwäsche aus dem Schrank. Es ist doch schon so spät! Alles sollten längst in ihren Zimmern sein.</p>
<p>Von der Serie bekomme ich gerade mal 15 Minuten mit. Meine Beine zucken müde und meine Augen werden schwer. Ich klappe den Laptop zu und habe das Gefühl, dass ich diese Nacht durchschlafen werde. Dem wäre ziemlich sicher auch so gewesen, wenn mich nicht um 2:24 K4 aus dem Schlaf reißt: <em>Mama? Maaamaaa? Ich habe Durst!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schau mir in die Augen, Kleines!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 15:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oder: Ich werde alt. Unlängst ereignete es sich, dass ich von meiner Augenärztin eine Notfall-Überweisung zur Augenklinik ausgestellt bekam. „Na, bravo. Wahrscheinlich noch so eine perimenopausale „Ausfallerscheinung!“, sagte ich. „Haha“, lachte die Ärztin: „Warten Sie mal ab, das wird noch schlimmer!“ „Was jetzt? Das mit den Augen oder die anderen Zipperlein?“, wollte ich fragen, ließ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Oder: Ich werde alt.</h4>
<p>Unlängst ereignete es sich, dass ich von meiner Augenärztin eine Notfall-Überweisung zur Augenklinik ausgestellt bekam. „Na, bravo. Wahrscheinlich noch so eine perimenopausale „Ausfallerscheinung!“, sagte ich. „Haha“, lachte die Ärztin: „Warten Sie mal ab, das wird noch schlimmer!“ „Was jetzt? Das mit den Augen oder die anderen Zipperlein?“, wollte ich fragen, ließ es aber dann. So oder so nicht sehr ermutigend. Reichte ja schon, dass ich <em>jetzt</em> schon als Notfall galt. Ausgerechnet an einem Tag, der logistisch ohnehin einiges zu bieten hatte. Ich habe keine Zeit für sowas! Noch dazu, da sich ohnehin schon am Vortag Dinge ereigneten, die diesen Tag überflüssigerweise verkomplizierten.<span id="more-6700"></span></p>
<p>Bei der Augenärztin war ich wegen einer akuten Sehstörung vorstellig geworden. Nicht nur, dass ich seit einer Weile schon die typische Kopfhaltung älterer Menschen einnehme, die angestrengt durch den unteren Teil der Gleitsichtbrille versuchen Schrift zu entschlüsseln, nein neuerdings kann ich mit einem Auge nicht mehr so gut scharf stellen, bzw es erscheint mir, als hätte ich ständig einen Blendfleck im Sichtfeld. Letztes Wochenende sehr bewusst wahrgenommen, fragte ich also Dr. Google (ich weiß, das sollte man nie tun, aber ich tat es) und ich bekam spontan Herzstolpern und Bluthochdruck. Hello, neue Gefühlswelt. Ich beschrieb es ja schon mal, ich kenne seit einiger Zeit irrationale Ängste und kenne mich speziell in diesem Bereich kaum wieder. Ich musste meine Sorge vor kompletter Erblindung und dem finalen Ableben abschütteln und befand dann, es sei klug einen Augenarzttermin zu vereinbaren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da saß ich dann also. Mit Notfall-Überweisung. Mit Textmarker extra markiert. Ich sollte gleich am selben Tag versuchen oder am nächsten, spätestens aber nach Pfingsten in der Augenklinik untersucht zu werden.</p>
<p>Wissend, dass die Uniklinik Köln üblicherweise sehr lange Wartezeiten in sämtlichen Disziplinen aufweist, radelte ich, diesmal voller Selbstmitleid den Tränen nah, zur Augenklinik. Als ich dort eintraf, schwante mir bereits nichts Gutes. Der Wartesaal der Augenklinik war voll. Umständlich entleerte ich zunächst meinen halben Tascheninhalt auf dem Anmeldetresen, da ich bei der Augenärztin etwas wirr einfach alles in meinen Rucksack gestopft hatte, und kramte die Überweisung und die Versichertenkarte hervor. Vorsichtig hoffte ich, das extra markierte Notfallfeld würde meine Wartezeit vielleicht verkürzen, da ich aber weder einen Gegenstand im Auge stecken oder andere akute Verletzungen hatte, beteuerte die Dame am Tresen ich müsste 5-6 Stunden warten! Meinem Gesichtsausdruck entnahm sie sodann, was die Logistik des Tages mir im Kopf entgegen brüllte: <i>Das haut im Leben nicht hin! Das wäre ein enormer Orgaaufwand mit ungewissem Erfolg!</i> Außerdem hatte ich Kopfschmerzen und Hunger und Durst und überhaupt. Mir war wieder zum Weinen zumute. Ich fragte, wann am nächsten Tag die Klinik wieder öffnen würde und sagte, ich käme dann wieder. Das leise aufkommende schlechte Gewissen, dann nicht in der Schule erscheinen zu können, schob ich beiseite. Gesundheit first! Und den kurzen Gedanken: Was wenn jetzt doch was ganz Schlimmes mit dem Auge wäre und ich plötzlich nichts mehr sehen könne, schmetterte ich mich einem: <em>Dann ruft man nen Krankenwagen und kommt sofort dran- </em>Gedanken nieder.</p>
<p>Am nächsten Morgen um 6:40 sammelte mich dann, tausend Dank nochmal! eine Freundin mit dem Auto ein und brachte mich zur Augenklinik. Ich war ausgerüstet mit Geduld, Essen, Getränken, einer Powerbank fürs Handy und der Tag war so geplant, dass ich bis zum Abend nicht vermisst würde.</p>
<p>Ich war 10 vor 7 in der Klinik, aber andere waren schon vor mir dort und bildeten bereits eine Schlange. Alle schienen erfahrene Augenklinikbesucher:innen zu sein. Ein Mann erklärte mir, dass die Reihenfolge beim Anmelden nebensächlich sei. Man würde nach Thema und Dringlichkeit sortiert. Die Dame an der Anmeldung erinnerte sich sogar an mich und freute sich, dass ich es so früh geschafft hatte.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich kam dann auch wirklich sehr schnell dran und fand mich zwecks „Weiterverarbeitung“ in einem noch leeren Flur wieder, der sich jedoch schnell füllte. Alle wurden immer wieder aufgerufen und mussten die unterschiedlich nummerierten Untersuchungsräume aufsuchen. Herr Papenburg, Frau Schmitz, Frau Wiesner, Herr Mannfeld….wir kannten nachher alle unseren Namen. In einem Raum gab es Tröpfchen, Augendruckmessung und Sehtest, in einem anderen wird das Auge gescannt und dann gibt es noch die Zimmer mit den Augenarzt:innen drin.<span class="Apple-converted-space">  </span>Nach zwei Runden Augentropfen, nahm ich auf dem Untersuchungsstuhl bei einem  Augenarzt platz. Er wollte mir noch eine dritte Tropfrunde in die Augen verpassen. Als er mit den Tropfen näher kam, sagte er: „Äh, nein. Zweimal reicht bei Ihnen!“ Ich hatte Pupillen, groß wie Pfannkuchen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Fazit:</p>
<p>Im Moment besteht lediglich Beobachtungsbedarf. Die Sehstörung sollte sich mit der Zeit von selbst auflösen. Bei Verschlimmerung müsste ich direkt zum Augenarzt. Dann müsste man  ggf sogar operieren. In 4 Wochen soll ich zur Kontrolle. Na gut.</p>
<p>Ich war aus zwei Gründen erleichtert. Zum einen, dass ich nicht um mein Augenlicht bangen musste, sterben würde ich also auch nicht und zum anderen, dass ich recht zügig fertig war in der Augenklinik und nicht etwa ein unerbauliches Pfingswochenende irgendwo auf Station hocken musste. Ich war nahezu beflügelt.</p>
<p>Da ich, auch altersbedingt, schon an sich sehr blendempfindlich bin in letzter Zeit, war ich mit den riesen Pupillen und dem zusätzlichen Blendpfleck noch empfindlicher und insgesamt fühlte ich mich sehr blind. Mit Sonnenbrille konnte ich im Schatten halbwegs sehen ohne ständig die Augen zukneifen zu müssen. Ich steuerte recht zielstrebig das Kölner Grün an und arbeitete mich auf schattigen Wegen Richtung zu Hause. Dummerweise hatte ich meine Gleitsichtbrille, um die Sonnenbrille bequemer tragen zu können, an mein T-Shirt geklemmt und finde sie jetzt nicht mehr. Ich befürchte ein bisschen, dass ich sie auf meinem sehr geblendeten Weg nach Hause irgendwo verloren habe.<span class="Apple-converted-space"> </span>Gut, dass ich noch meine alte Gleitsichtbrille habe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>April 2026</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2026/05/02/april-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 20:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der April verflog, vollgepackt mit Vielem. Wir waren buchstäblich „feelbeschäftigt“, um es mit Elisa Klinkenbergs (von mir geschätzte Künstlerin aus Berlin), Worten zusammen zu fassen. Zunächst enthusiastisch erdacht, fuhren wir doch nicht spontan in den Urlaub, was am Ende auch gut war, denn u.a. hatte K1 eine kurzfristige Einladung zu einem mehrtägigen Trainingscamp in Bielefeld [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/05/02/april-2026/">April 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der April verflog, vollgepackt mit Vielem. Wir waren buchstäblich „feelbeschäftigt“, um es mit <i>Elisa Klinkenbergs (von mir geschätzte Künstlerin aus Berlin), </i>Worten zusammen zu fassen. Zunächst enthusiastisch erdacht, fuhren wir doch nicht spontan in den Urlaub, was am Ende auch gut war, denn u.a. hatte K1 eine kurzfristige Einladung zu einem mehrtägigen Trainingscamp in Bielefeld bekommen, außerdem ergaben sich drei wichtige Termine mit einem anderen Kind, eine Katze musste auch zum Tierarzt und im Grunde hätten wir uns eine Reise auch nicht  leisten können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Somit absolvierten wir die Termine und steuerten das ein oder andere Ausflugsziel an. Immer in wechselnder Besetzung, da die 4 Kinder mittlerweile sehr unterschiedliche Ideen und Wünsche für ihre Freizeitgestaltung haben und sich altersmäßig auch nicht mehr alles miteinander vereinbaren lässt. Somit blicken wir auf verschiedene Aktivitäten zurück. Es gab Verabredungen mit Freund:innen bei uns oder auswärts, der Mann und ich hatten auch einen Abend (lange nicht gesehene und sehr geliebte) Gäste, einen halben Tag Bielefeld (nur der Mann und ich nach dem wir K1 abgeliefert hatten), einen Museumsbesuch (<i>Yayoi Kusama </i>Ausstellung mit 3 Kindern), Ostern bei Oma und Opa und einen verkorksten Ausflug nach Maastricht und einen etwas seltsamen Geburtstag zurück. Die Hälfte der mir selbst auferlegten To Dos blieb liegen. Einmal mussten K2 und ich auch sehr sehr früh aufstehen, da ein Auftritt bei <em>King of Stage</em> in Kevelaer schon recht früh stattfand. Wir wurden mit toller Morgenstimmung und schönstem Vogelgezwitscher entschädigt.<span id="more-6694"></span></p>
<p>Die Ferien endeten zu schnell, die Schule und damit weitere Termine stapelten sich sofort, ein emotionales Thema begleitet uns außerdem. Der restliche April verflog und endete in der letzten Woche nochmal mit vielen verschiedenen Anforderungen. K4 und ich waren bei einer Klimademo in Köln, Elternsprechtage, Elterngespräche in der KiTa, Geburtstage, Fortbildung, Termine außer der Reihe seitens der Schule der Kinder, Dies und Das. Emotional war auch einiges los. Zwei Fahrräder gingen zudem kaputt und waren in der letzten Woche nicht nutzbar, was die Wege zu diversen Terminen erschwerte. Ein Fahrrad fährt wieder, eines muss definitiv mal in die Werkstatt. Zusätzlich Absprachen und Kompromisse mussten gefunden werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Am Tag meiner Fortbildung kam ich zu Hause an. Kein Auto da, im Haus alles still. Nur der Fernseher lief leise. Da lag K4 schlafend. Meine Vermutung dass sich im oberen Stockwerk noch ein älteres Geschwisterkind befand und der Mann einkaufen war, bestätigte sich. Also setzte ich mich erstmal mit einem Kaffee hin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ach ja, K2 und ich waren außerdem im Kino. Wir wollten uns „Michael“ ansehen. Der einzig annähernd günstige Termin für die nächsten Wochen war der Dienstag nachmittag. Also machten wir das. Denn diesen Film wollte ich als altes Fangirl unbedingt im Kino sehen mit vollem Sound und nicht später irgendwo auf einem Bildschirm zu Hause.<span class="Apple-converted-space"> Der Film katapultierte mich zurück ins MJ-Universum. Meine Timeline besteht nur noch aus MJ und ich hätte in meiner Jugend alles darum gegeben so viele Video und Interviewausschnitte zur Verfügung zu haben, wie heute.</span></p>
<p>Statt „Tanz in den Mai“, machte ich dann „Schlaf in den Mai“. 10 Stunden non stopp. Ich war ziemlich platt. Das reichte um halbwegs erstmal wieder klar zu kommen und das schon vollgeplante Wochenende zu starten. Darunter: Wäscheberge, eine Einladung zu einer 1. Mai Party, Fahrradreparaturen, eine geplante aber aus Gründen ausgefallene Gartenhausrenovierung, Übernachtungsbesuch und ein Geburtstag.</p>
<p>Für die nächsten Wochen im Mai steht dann auch wieder einiges an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/05/02/april-2026/">April 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von &#8222;perimenopausalen&#8220; Macken und familiären Terminen</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2026/03/24/von-perimenopausalen-macken-und-familiaeren-terminen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können. Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir.  4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/03/24/von-perimenopausalen-macken-und-familiaeren-terminen/">Von &#8222;perimenopausalen&#8220; Macken und familiären Terminen</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich zu einem nervösen und ängstlichen Gemüt mutiert. Ich weiß am liebsten was mich erwartet. Ich mag es, wenn ich die Örtlichkeiten wenigstens auf Bildern schon mal gesehen habe. Während ich mich mit 19 Jahren mit dem Schlachtschiff von einem Familienauto meiner Eltern beherzt in jede Lücke in der Kölner Innenstadt quetschte, bricht mir mittlerweile der Schweiß aus, wenn ich nur dran denke ein Auto in der Innenstadt zu parken. Möglicherweise bin ich auch einfach aus der Übung gekommen und allein durch die 4 Kinder wurde ich gezwungen etwas mehr im Voraus zu planen und zu bedenken und habe so manche Situation auch gemieden.<span id="more-6689"></span></p>
<p>Nun sind die großen Kinder soweit, dass sie zwar viele Wege selbstständig unternehmen können, aber gerade die sportlichen Ambitionen erfordern ein Elterntaxi, welches über die üblichen Pfade hinaus benötigt wird. Ich fuhr also in den letzten zwei Wochen gleich zweimal nach Duisburg. Dort fanden die &#8222;Tanztage&#8220; statt und K2 hatte sich bei der ersten Veranstaltung mit ihrer Truppe für das Finale qualifiziert. Beim ersten Mal war<span class="Apple-converted-space">  </span>es eine Veranstaltungshalle mit viel Parkraum drum herum. Und zum Finale war es das Theater in der Innenstadt. Das war für mich ein stressiges Gefühl. Aber vielleicht war es auch nur doppelt stressig, weil an dem Samstag einfach sehr viele Gefühle stressig waren.</p>
<p>Es fing damit an, dass es hier zu Hause Diskussionen bezüglich der neusten prominenten Veröffentlichungen über unangebrachte Tathergänge seitens der Männerwelt gab (ich nenne bewusst keine Schlagworte in diesem Text). Ich regte mich wirklich auf, denn die Geschehnisse der letzten Jahre in Kombination mit einer Fortbildung und dem ausarbeiten eines Schutzkonzeptes an der Schule wird mir doch zunehmend schwummerig und ich fühle mich gerade im Zusammenhang mit den neuen Medien und drei Mädchen, die wir großziehen, wirklich fast schon hilflos. Die Dunkelziffer an wirklich schlimmen Situationen für weibliche Personen und Kindern ist hoch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Kaum wieder sortiert, war ein Kind sehr aufgeregt, wegen eines aufregenden Comebackkonzertes, einer beliebten Band, welches live übertragen wurde und die Stimmung im Haus wurde fiebrig, gepart mit der Aufregung vor dem abendlichen Auftritt beim Finale. K4 würde zudem zum ersten Mal ohne Geschwister bei Oma und Opa übernachten, war aber noch dezent wankelmütig ob des Gelingens. Da brauchten wir auch ein bisschen Fingerspitzengefühl. Dazu gesellten sich ein paar unbekannte Parameter für mich.</p>
<p>Zwar hat unser aktuelles Auto einigen Komfort, der mir persönlich sehr angenehm ist, es „denk“ wunderbar mit und entlastet mein konfuses Gehirn. Gleichzeitig ist es aber auch recht groß, was die Parkplatzsuche in Innenstädten nicht gerade erleichtert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es gab folgende Punkte, die in meinem Kopf Karussell fuhren:</p>
<ol>
<li>Das Auto war aus diversen Gründen nicht voll geladen und ich war nicht ganz sicher, ob ich für die Rückfahrt nochmal eine Ladestation anfahren müsste. (Ich hab es noch nie selbst an eine Ladesäule angeschlossen, was wäre, wenn ich was falsch  machte?)</li>
<li>Würde ich einen Parkplatz finden, der kein Vermögen kostet und in den ich reinpasse <em>und</em> aus dem ich auch wieder raus komme?<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Vielleicht ist eine Ladestation in Zielnähe frei und ich könnte dort parken und laden?</li>
<li>Ich hatte aus einer unerfreulichen Mangelwirtschaft mit dem Kartenverkauf über eine mir (noch) unbekannte Person eine Eintrittskarte ergattert, die mir dann vor dem Theater übergeben würde. Würde ich die Person finden?<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ol>
<p>Wenn ich es so aufschreibe, völlig alberne Sorgen.</p>
<p>Wir kamen sodann pünktlich am Theater an. Ich ließ die Mädels schon raus und suchte einen Parkplatz, entschied schließlich ein Parkhaus zu nehmen. Das erste war zu niedrig für mich, also ein anderes ansteuern, nochmal wenden, das „passende“ Parkhaus war…verwirrend. Und eng.</p>
<p>Ich stellte fest, dass ein SUV vor mir nur sehr schwer um eine Kurve zwischen Betonpfeiler und Wand passte. Der Pfeiler hatte außerdem schon einige sehr verdächtige Abschürfungen. Ich bekam sofort schwitzige Hände. Dann fuhr glücklicherweise aus der Lücke direkt an der Kurve ein Auto raus, so dann ich da rückwärts einparken konnte, um später ohne die schlimme Kurve nehmen zu müssen, vorwärts rausfahren könnte. Ob es weitere solcher unangenehmer Kurven in der Tiefgarage gäbe, fand ich durch Abschreiten des Terrains raus. Ich fragte mich, was wohl der Wachmann denken würde, der die Kameraaufzeichnungen überwacht. Denn überall hingen Kameras. Und ich lief kreuz und quer herum, auch um einen Ausgang zu finden. Ich fand ein Treppenhaus, das nicht nach offiziellem Treppenhaus aussah. Es hatte keine Türen. Es war kein Mensch zu sehen und zu hören und ich stellte mir vor, wie ich in diesem leeren Treppenhaus nun eingeschlossen wäre, weil ich übersehen hätte, dass es von innen keine Klinken gäbe. Kopfkino. Nach drei Etagen gab es endlich eine Tür und ich kam auf der obersten, aber unbelebten Etage eines Einkaufszentrums heraus und ich blickte durch gläserne Geländer in die Tiefe. Blöderweise habe ich Höhenangst. Mir wurde sofort schwindelig und ich hätte mich am liebsten sitzend an die Wand gedrückt. Wieder Kopfkino, wie ich einen Schritt zu weit gehe<span class="Apple-converted-space">  </span>und da gar kein Glas ist und ich unten auf die Leute stürze. Ich riss mich zusammen und konzentrierte mich darauf nicht nach unten zu blicken, während ich die mit Glasgeländer gesäumte Treppe herunter ging. Lacht nicht! Ich habe sogar Geräusche des Unbehagens gemacht. Echt jetzt. Ich bin ein Freak.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich fragte mich dann, wie lange die Tiefgarage wohl geöffnet haben würde, denn die Mädels und ich würden erst spät wieder aus dem Theater raus kommen. Ich fragte einen Sicherheitsmann, der mich dann auch fragte, ob ich mir meinen Stellplatz gemerkt hätte. Offenbar verirren sich dort öfter Leute. (Ich hatte mir ein Foto vom Stellplatz gemacht!)</p>
<p>Am Theater selbst versuchte ich bekannte Gesichter zu orten, ich kannte aber niemanden und ich wurde dann aber schon von anderen Eltern der Tanztruppe gefunden und wir wickelten den „Kartendeal“ ab. Nun blieb noch eine knappe Stunde Zeit. Ich musste mal Pipi und ich wollte schauen, ob ich den Kassenautomat für die Tiefgarage fand, um mal die Preise zu checken und das Auto ggf noch umzuparken. Zunächst schaute ich, ob eine der Ladestationen in der Nähe frei wäre. Leider nein, es sei denn ich hätte das Auto vorher halbiert. Da hatten zwei eine Lücke sehr raumgreifend mitbeparkt.</p>
<p>Ich irrte zunächst wieder durch das Einkaufszentrum, suchte dort die Waschräume auf, suchte dann den Eingang zur Tiefgarage ohne wieder meine Höhenangst zu bedienen, fand zunächst zwar mein Auto, aber keinen Automaten, suchte dann den Automaten und fand ihn in einem offiziell aussehenden Aufgang, den ich vorher noch nicht gesehen hatte. Daneben stand eine junge Frau und wollte Kleingeld und redete die ganze Zeit auf mich ein, obwohl ich doch einfach erstmal nur da stehen und mich orientieren wollte. Die Preisliste sagte dann sehr deutlich für meinen Fall: UMPARKEN. 20 Euro würde mich der Spaß sonst kosten.</p>
<p>Anschließend beglückwünschte ich mich zu der Entscheidung, denn meine Parkkarte war defekt und wurde immer wieder ausgespuckt. Die junge Frau kommentierte alles. Ich war genervt. Ich drückte den Notknopf, bei dem ich um diese Uhrzeit zum Glück noch jemanden erwischte. Ich musste nicht die ergänzend angegebene Telefonnummer anrufen, um mein Problem zu lösen. Der Mann fragte, wann ich in das Parkhaus hinein gefahren wäre. Ich sagte, ich glaube um 17 Uhr. Und er sagte, das steht auf ihrer Karte. Ach ja, dachte ich. So war das. Hast dich mal wieder als Ungeübt geoutet. Tatsächlich stand auf der Parkkarte auch auf die Minute genau 17 Uhr. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich bekam nach dem Zahlen eine neue Parkkarte, mit der ich die Tiefgarage verlassen konnte. Das Ausfahren aus der Tiefgarage war dann für mich auch nochmal aufregend, denn die Wegführung erschloss sich mir nicht und in Anbetracht der vielen Kurven und Betonpfeiler war das keine entspannte Angelegenheit. Ich war sehr sehr sehr froh, als ich wieder raus war und einen kostenfreien und bequem anzusteuernden Parkplatz unweit des Theaters fand.</p>
<p>Ab da entspannte ich mich und aß erstmal eine Banane, während ich den frühlingshaften Duisburger Abend genoss. Im Theater nahm ich dann Platz und wurde hier und da Dinge zur Veranstaltung gefragt, die ich alle nicht beantworten konnte. Trotz meines verwirrten Inneren, wirkte ich nach außen offenbar, als wüsste ich Bescheid.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Darbietungen gefielen mir überwiegend sehr gut! Vor allem die Beiträge der Bühnentanzgruppen waren ganz zauberhaft und ich musste heimlich ein bisschen weinen vor Rührung. Drei Darbietungen (ich glaube es waren alles drei Showdance-Gruppen) fand ich schwierig bis gruselig. Da wurde für meinen Geschmack zu viel Requisite auf die Bühne geschleppt, was sehr vom Wesentlichen ablenkte, aber möglicherweise kenn ich mich im Showdance auch einfach zu wenig aus. Worin hingegen ich mich schon auskenne, ist orientalischer Tanz und wenn man orientalische Elemente in Tänze einbauen möchte, dann sollte man sich Hilfe von professionellen orientalischen Tänzer:innen holen und die gewünschten Bewegungen akkurat einstudieren und nicht irgendwas ähnliches dahinhuddeln. Das konnte ich nicht gut aushalten.<span class="Apple-converted-space"> </span>K2 und ihre Truppe waren dann im Streetdance dran und hatten mit sehr sehr starken Konkurrent:innen zu tun. Das war schon alles auf sehr hohem Niveau.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Den Rückweg bestritt ich dann mit energiesparendem Fahren, auch wenn ich gern schneller zu Hause gewesen wäre. Ich hatte keine Lust mehr noch irgendwo zum Laden zu halten. Und wenn man die Rakete wirklich als Rakete fährt, verbraucht sie schon ordentlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insgesamt ein kurzweiliger und toller Abend, der aber echt spät wurde.<span class="Apple-converted-space"> Ein insgesamt wirklich aufregender Tag!</span><!--more--></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/03/24/von-perimenopausalen-macken-und-familiaeren-terminen/">Von &#8222;perimenopausalen&#8220; Macken und familiären Terminen</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>März 2026</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2026/03/17/maerz-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 17:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was seit den Karnevalstagen geschah. Insgesamt läuft es weiter positiv in diesem Jahr. Dennoch ist viel zu tun und ich schwanke munter zwischen Tatendrang und Ideen und Erschöpfung und dem dringenden Bedürfnis nach Pausen. Denn zu tun gibt es immer etwas. Und phasenweise zu viel auf einmal. In der Schule ist nach wie vor immer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/03/17/maerz-2026/">März 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was seit den Karnevalstagen geschah.</p>
<p>Insgesamt läuft es weiter positiv in diesem Jahr. Dennoch ist viel zu tun und ich schwanke munter zwischen Tatendrang und Ideen und Erschöpfung und dem dringenden Bedürfnis nach Pausen. Denn zu tun gibt es immer etwas. Und phasenweise zu viel auf einmal.</p>
<p>In der Schule ist nach wie vor immer was los. Fortbildungen, pädagogischer Ganztag, Elternsprechtage, Vorbereitungen für ein nahendes Schulfest und natürlich der übliche Alltag: „Ooooh, da ist eine Hummel in die Klasse geflogen!“, „Ich habe gerade meinen Milchzahn verschluckt!“ „Ich blute hier am Finger!“ …</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span>bevor wir in knapp zwei Wochen in wohlverdiente Osterferien gehen. Hier zu Hause gibt es auch neue Entwicklungen.<span id="more-6682"></span></p>
<p>Ein Kind musste und muss zu Wettbewerben gefahren werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein anderes Kind ist als Talent zu einem Trainingscamp und weiteren zusätzlichen Trainings an anderen Standorten geladen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein Kind hatte und hat zukünftig ein paar Termine zur Abklärung einer Sache, braucht ein bisschen emotionalen Support und hat auch Sporttermine. Und ein Kind ist äußerst erlebnisorientiert und nicht immer unbedingt kompatibel mit dem Terminen rund um die Sportkinder.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir versuchen alle drei Sportkinder ausgewogen zu begleiten bzw das Vereinsleben zu unterstützen, was bei 4 Kindern gar nicht so einfach ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich selbst habe mich entschieden auch endlich mal für mich wieder etwas zu tun und gehe ab sofort einmal die Woche zum Zumba.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Klavier habe ich auch nochmal für mich entdeckt. Verbrauche aber die meiste Zeit dafür, die einst gekonnten Stücke wieder zu können. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Außerdem habe ich Ideen für den Garten, habe bereits ein Beet erweitert, den Kompost umgesetzt, ein paar neue Pflanzen gepflanzt und ich beschäftige mich mit der Optimierung unserer Regenwassernutzung im Garten sowie Versickerungsmöglichkeiten.</p>
<p>Insgesamt freue ich mich über den Frühling und die Sonne. K4 und ich spazieren beinahe täglich nach der KiTa nach Hause und genießen die Wärme und trainieren das sichere Überqueren von Straßen. Die Einschulung naht. Die letzten Monate in der KiTa sind angezählt. K4 geht mit einer Mischung aus Freude und manchmal genervt sein. Wobei dies in zwei Richtungen funktioniert. Entweder sie freut sich, wenn Wochenende ist oder ich sie etwas früher abhole. Oder sie freut sich auf die KiTa und wenn ich sie erst spät abhole. Manchmal ist ihr das Spät noch zu früh.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span class="Apple-converted-space">  </span>Da sie mittlerweile nicht nur sehr erlebnisorientiert ist, sondern auch kontaktfreudig, freue mich sehr darüber, dass sie genau diese Zeit hatte, um das zu entwickeln. Jetzt wird es wirklich Zeit für die Schule.</p>
<p>Auf dem Beitragsbild sieht man übrigens, wie K4 sich nicht freut, wenn ich sie früher abhole. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Unsere Baustelle (Dachterasse abdichten und verfugen) wird, so der Plan in den nächsten Wochen fertig gestellt. Dann wäre noch das Dach unseres Gartenhauses dran (muss erneuert werden) und danach würde ich gerne einen kleinen Naturteich/Tümpel im Garten anlegen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich halte euch auf die Laufenden!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/03/17/maerz-2026/">März 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Karneval 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 15:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Startschuss war für mich der Karnevalsprojekttag in der Schule an einem Samstagmorgen knapp zwei Wochen vor Weiberfastnacht. Da ich es nicht sonderlich erbaulich fand Samstag morgens um 7:35 in der Schule aufzulaufen, entschied ich mich im Schlafanzug mit Bademantel, ungeschminkt und mit Messibun hin zu schlurfen. Ankleiden und Haus verlassen ging nie schneller. Ich fühlte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2026/02/17/karneval-2026/">Karneval 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Startschuss war für mich der Karnevalsprojekttag in der Schule an einem Samstagmorgen knapp zwei Wochen vor Weiberfastnacht. Da ich es nicht sonderlich erbaulich fand Samstag morgens um 7:35 in der Schule aufzulaufen, entschied ich mich im Schlafanzug mit Bademantel, ungeschminkt und mit Messibun hin zu schlurfen. Ankleiden und Haus verlassen ging nie schneller. Ich fühlte mich ein bisschen wie früher als Kind nach dem Baden. Und als ich los fuhr, schreckte ich kurz auf, weil ich „vergessen hatte“ eine Knirschschiene anzuziehen. Unter dem Arm trug ich noch meinen Stoffaffen aus meinen Kindertagen. Er trägt eine, mit einer aus Omas Nadeln gestrickte, Latzhose mit dem aufgestickten Namen „Volker“. Affe und Beinkleid gehören ursprünglich nicht zusammen, passen aber erstaunlich gut zueinander und die ganze Geschichte dahinter würde den Rahmen sprengen. Es sei aber so viel gesagt: Das Kostüm hatte schnell einen für Erwachsene lustigen Namen. „Sonntag mit Volker“<span class="Apple-converted-space"> </span>Leider habe ich kein Foto, aber <i>noch</i> eine Anekdote dazu. Einige Kinder meiner Projektgruppe fragten: „Als was bist du denn verkleidet?“ „Naja, als ICH im Schlafanzug natürlich!“ „Mmmmmh“, sagte dann ein Kind: „Alten Leuten ist auch nichts peinlich!“ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span id="more-6669"></span></p>
<p>K4 und ich besuchten am Tag darauf eine Kindersitzung, welche wir mit einigen lieben Menschen aus der KiTa besuchten. Für mich war es sehr schön zu sehen, wie K4 sich mittlerweile frei bewegt und mich nicht mehr an der Hand hinter sich her zerrt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Sie stand diesmal sogar mit ihrer besten Freundin bei jeder Gelegenheit auf der Bühne und hat fröhlich alle Spiele mitgespielt. Ich konnte entspannt hinten in der Mehrzweckhalle sitzen und vor mich hin schunkeln und plaudern. Mein Kostüm war Prinzessin Susi, (die aus dem Lied vom Bummelkasten) jedoch noch nicht in Vollendung.</p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-6675 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-634x1024.jpeg" alt="" width="580" height="937" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-634x1024.jpeg 634w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-186x300.jpeg 186w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-768x1241.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098-950x1536.jpeg 950w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5098.jpeg 1133w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<p>Keine zwei Wochen später startete dann schon der Straßenkarneval. Weiberfastnacht gab es obligatorisch jeckes Programm in den Bildungseinrichtungen des Rheinlandes. Ich hatte mir ein Kostüm überlegt, an dessen Frisur ich ein bisschen basteln musste, somit klingelte der Wecker um 5.30. Ich verwandelte mich von einem Zombie in „Galadriel auf Zeitreise in die 80er“ und fand sogar in Ruhe Zeit K4 für die KiTa zu präparieren. Die großen Kinder schaffen das zum Glück mittlerweile alleine.<a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6676 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-581x1024.jpeg" alt="" width="580" height="1022" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-581x1024.jpeg 581w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-170x300.jpeg 170w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-768x1355.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-871x1536.jpeg 871w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-1161x2048.jpeg 1161w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194-1200x2117.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5194.jpeg 1305w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<p>In der Schule ist man dann schon immer auch ein bisschen Zeremonienmeisterin und Animateurin und versucht allen Kindern einen lustigen Vormittag zu bescheren. Das Wetter war grantig. Kalt und nass und die Hofpause musste sehr kurz ausfallen. Definitiv kein gutes Straßenkarnevalswetter. Die Sitzung in der Schule war bis auf kleine technische Maleurchen gelungen und nach Schulschluss verbrachte das Kollegium noch ein lustiges Weilchen im Teamzimmer zusammen. Spontan hätte sich für mich noch die Gelegenheit ergeben mit in eine Kneipe zu gehen. Es war eine Karte übrig. Für viele Kneipen muss man seit einigen Jahren Eintrittskarten kaufen, damit man Einlass findet. Ich finde das nach wie vor befremdlich und mir ist das, um ehrlich zu sein, auch zu teuer. Gar nicht unglücklich, war ich nach 6 Stunden Karneval in der Schule sehr zufrieden zu Hause, habe Karnevalslieder gehört und mich in den Jogginganzug gepackt. Ich war ohnehin so unfassbar müde. Ich hätte in der Kneipe nicht lange ausgehalten.</p>
<p>Karnevalsfreitag hatte ich lose Pläne. Morgens war ich auf Grund des Wetters zunächst nicht motiviert, aber meine liebe Freundin M war zu allen Schandtaten bereit, also raffte ich mich auf, um sie um 25 Uhr zu treffen.<span class="Apple-converted-space">  </span>(25 Uhr wurde zum Running Gag an dem Abend, denn ich hatte mich vertippt und bekam darüber einen Lachanfall. M war zum Glück auch mit 25 Uhr einverstanden. ) Wir hatten zwei Ziele, die eigentlich prädestiniert waren, um mit der Bahn anzureisen. Aber Bus, Bahn und Taxi an Karneval sind eine heikle Angelegenheit. Da der Regen nachmittags nachgelassen hatte, trauten wir uns mit den Rädern los zu fahren. Wir umfuhren aber die, erfahrungsgemäß, mit Scherben und Besoffenen gespickte Innenstadt. Im Belgischen Viertel kehrten wir zunächst auf eine Party in einer Wohnung ein. Als Warm-Up quasi und am frühen Abend ging es weiter nach Ehrenfeld. Wir schoben unsere Räder, denn der Weg war erfrischend und schön. Überall standen die Jecken Schlange vor den Kneipen und Büdchen. Überall hallte Karnevalsmusik durch die Straßen. Ausgelassene Fröhlichkeit und Gesang. Die frische Luft tat gut und wir genossen die Stimmung, die an den Karnevalstagen immer durch die Stadt wabert. Vorbei am Colonius. In Ehrenfeld kamen wir wieder an diversen Kneipen vorbei und an einer riesen langen Warteschlange für ein größeres Event. Kaum an der fiebrigen Stimmung vorbei, bogen wir in eine stille Seitengasse ein und erreichten unser nächstes Ziel. Eine Party in einem Innenhof. Von außen nicht hör- und erkennbar. Kaum betraten wir den verwunschenen Innenhof, gingen wir auf eine alte Werkstatt mit verglaster Front zu. Darin war ein schön geschmückter großer Raum mit vielen alten Sammlerstücken bestückt. Man erkannte auch das Spezialinteresse des Hausherren. Auf jeden Fall ein sehr besonderer Ort, der bisher nur von einem Ganzjahresweihnachtszimmer in einem kleinen Speicher am Eigelstein getoppt wird. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls eines dieser Wunder, die man in Städten hinter den großen Toren zu den Innenhöfen finden kann. Das Gastgeberpaar war bekannt mit einem Kollegen einer Freundin meiner Freundin. Um es mit einer einschlägig bekannten Liedzeile von Queerbeat zu sagen<span class="Apple-converted-space">  </span><i>ich kenn ene, der ene kennt, der sät, da jejt noch jet. </i>Es war eine sehr angenehme Gesellschaft mit richtig guter Karnevalsmusik und ausgefallenen Kostümen. Wenn Krokodil und Champagnerflasche Ringelrein tanzen mit Räuber Hotzenplotz und einer Stehlampe aus den 70ern…Wir hatten einen richtig tollen Abend und haben gesungen und geschunkelt. Auch boten M und ich eine „ausgefeilte Choreografie“ auf einem alten gut gefederten Sofa dar. Da konnte man „Sitzhüpfen“ im Takt der Musik. Der Abend wurde noch gekrönt von einer spontan eingelassenen kleinen Karnevalskapelle. Wer diese auf der Straße aufgelesen hatte, weiß ich nicht. Lustig war außerdem noch, dass eine Frau neben mir verwundert sagte: „Hä? Das sind unsere Nachbarn aus Zollstock (ein Stadtteil von Köln quasi am anderen Ende der Stadt)“. Wir sangen dann alle im Chor noch diverse Karnevalslieder zum Spiel der Kapelle. Die Abmachung, dass wir spätestens um 25 Uhr wieder zu Hause sein wollten, ließ uns aufbrechen. Unsere 30 minütige Radtour führte uns ein bisschen Slalom um Angetrunkene und größere Mengen Glasscherben parallel zu einer Straßenbahnlinie. Wir sahen weder eine Straßenbahn an uns vorbei ziehen, noch ein Taxi. Das Fahrrad war definitiv die beste Wahl gewesen. Dem Wetter und dem Rad geschuldet hatte ich mich für ein Kostüm entschieden, dass funktional für die Unternehmung war. Ich war Piratin und nannte das Kostüm: „Jacky Arrow“. Checkt ihr?<a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-scaled.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6672 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-625x1024.jpeg" alt="" width="580" height="950" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-625x1024.jpeg 625w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-183x300.jpeg 183w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-768x1258.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-937x1536.jpeg 937w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-1250x2048.jpeg 1250w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-1200x1966.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5220-scaled.jpeg 1562w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karnevalssamstag fuhr ich mit 3 von 4 Kindern zu meinen Eltern, um dort meine Schwester und deren Kinder zu sehen und dem Zug beizuwohnen. Es war wieder furchtbar kalt und ich wollte mich nicht aufwendig verkleiden. Also zog ich nochmal mein Schlafanzug/Bademantel Kostüm an, aber mit Bommelmütze und Ohrenschützern. Mit den Ohrenschützern musste ich an Kopfhörer denken und tat so, als sei ich ein DJ am Mischpult und nannte das Kostüm dann „<b>D</b>IE <b>J</b>ane“. (Ich habe Spaß an doppelten Bedeutungen.) Ich habe auch Spaß daran im Auto zu Lieblingskarnevalslliedern zu eskalieren und Teenager ein bisschen „zu ärgern“. Ich machte mit meiner Schwester noch ne kleine Choreo mit lautem Gesang im Wohnzimmer und konnte es mir nicht verkneifen noch ein bisschen „Breakdance“ auf dem Wohnzimmerboden zu machen. Ich hatte jedenfalls Spaß und war dann auch ordentlich heiser.</p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-scaled.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6673" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-182x300.jpeg" alt="" width="182" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-182x300.jpeg 182w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-621x1024.jpeg 621w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-768x1266.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-932x1536.jpeg 932w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-1242x2048.jpeg 1242w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-1200x1978.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5236-scaled.jpeg 1553w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karnevallssonntag hatten wir unfassbares Glück mit dem Wetter. Der Zoch unseres Ortsteils ging an unserem Haus vorbei und dazu laden wir immer Freunde ein. Manchmal sind es richtig viele. Diesmal waren es „nur“ 18 Leute. Plus ein paar Teens, die mal da waren und mal nicht. In den letzten Jahren hat es sich dann etabliert, dass es eine Art „Outdoorkneipe“ in der Nachbarschaft gibt, die vor allem auch davon lebt, dass wir quasi auf der Straße stehen und alle Passanten anquatschen und mit denen auch noch ein Bierchen am Feuer trinken. Das sind meist richtig witzige Abende.<span class="Apple-converted-space"> </span>Dieses Jahr verschneite es uns aber das Event mit unerfreulich nassem Schnee. Kurzerhand trugen wir alle notwenigen Zutaten zu uns rüber ins Haus und informierten noch fehlende Gäste, damit sie wüssten, wo sie klingeln müssten. Bis zum nächsten Anstrich ist dann auch unser Hauseingang mit Haselnusschnapps getauft. Der war mir im Überschwang ein bisschen übergeschwappt und ziert jetzt die Wand.</p>
<figure id="attachment_6678" aria-describedby="caption-attachment-6678" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-6678 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-759x1024.jpeg" alt="" width="580" height="783" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-759x1024.jpeg 759w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-222x300.jpeg 222w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-768x1036.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-1139x1536.jpeg 1139w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239-1200x1619.jpeg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5239.jpeg 1329w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6678" class="wp-caption-text">Prinzessin Susi, wie sie mir gefällt.</figcaption></figure>
<p>Nach diesem langen bunten Tag brauchten wir alle ein bisschen Ruhe. Das erste Mal seit ich denken kann, lief nicht der Rosenmontagszug bei uns im Fernsehen. Stattdessen kramte und faulenzte jeder vor sich hin. Ich hab’s genossen.</p>
<p>Karnevalsdienstag begann nochmal zeitig. Ein Kind hatte ein Bracket von der Zahnspange verloren und musste früh zum Kieferorthopäden zur Reparatur. Für ein anderen Kind hatte ich einen Kinderarzttermin, den der Mann dann übernehmen sollte. Noch bevor ich mit K4 in voller Löwenmontur das Haus zum Kinderzug verlassen konnte, standen Mann und Kind wieder in der Tür. Der Termin ist erst morgen. Da hatte ich wohl irgendwie was durcheinander gebracht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>K4 und ich zogen dann zum letzten Mal mit der KiTa durch unseren Ortsteil. Schade, dass dieser historische Moment von fiesestem Wetter begleitet wurde, denn wir blicken dank der 4 Kinder auf 10 Jahre (immer die selbe) KiTa zurück. Das nun alles im Rahmen der KiTa zum letzten Mal stattfindet ist erleichternd, schön und traurig zugleich.<span class="Apple-converted-space"> </span><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6674" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-170x300.jpeg" alt="" width="170" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-170x300.jpeg 170w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-581x1024.jpeg 581w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-768x1354.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267-871x1536.jpeg 871w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5267.jpeg 876w" sizes="(max-width: 170px) 100vw, 170px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor uns nun der Aschermittwoch heimsucht und der 19jährige Jahrestag vom Mann und mir zu Ende geht: Ein letztes <em>Kölle Alaaf! (bis zum 11.11.)</em></p>
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		<title></title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 11:46:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr 2025… Das erste Mal in meinen 48 Jahren sagte ich mehrfach schon ab der Jahresmitte: Was n Scheiß- Jahr! 2025 kann weg! Ich traute mich die letzten Wochen noch nicht einen Rückblick zu verfassen aus Angst davor noch einen Kübel Mist vor die Füße gekippt zu bekommen. Aber heute, einen Tag vor Silvester, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr 2025…</p>
<p>Das erste Mal in meinen 48 Jahren sagte ich mehrfach schon ab der Jahresmitte: Was n Scheiß- Jahr! 2025 kann weg! Ich traute mich die letzten Wochen noch nicht einen Rückblick zu verfassen aus Angst davor noch einen Kübel Mist vor die Füße gekippt zu bekommen. Aber heute, einen Tag vor Silvester, traue ich mich. Und das hat einen Grund.</p>
<p>Ich kam in den letzten Wochen mehr und mehr zur Ruhe und die letzten Tage fuhr ich auch ganz bewusst sämtliche Anforderungen (ob selbst oder von außen gestellt) zurück. Und das war sehr heilsam. Ein bisschen vorsichtig beäuge ich zwar immer noch die letzten Stunden des Jahres 2025, aber ich habe insgesamt meinen Frieden mit diesem furchtbar turbulenten Jahr gemacht. Ich habe viel reflektiert.<span id="more-6662"></span></p>
<p>Beginnen wir aber mit den ganzen unerfreulichen, anstrengenden und herausfordernden Momenten.</p>
<p>Dieses Jahr begann mit einem Stromausfall an Silvester und startete mit einem Neujahrstag komplett ohne Strom und Heizung, da die Leitung aufwendig repariert werden musste. Wir machten das Beste daraus. Weil ich da noch überzeugt war, dass dieses vermurkste Silvester kein Omen für das folgende Jahr war, kam als bald der Hinweis von der Kaffeemaschine, gefolgt von der Spülmaschine. Beide quittierten ihren Dienst, just, als wir mit ein paar üppigen Nachzahlungen „beschenkt“ wurden. Strom, Gas, Wasser (Der „Dauerbaustelle zu Hause sei Dank“) und eine Nachberechnung der KiTagebüren flatterten ins Haus und rissen ein Loch in die ohnehin schrumpfende Haushaltskasse. Weder eine neue Kaffeemaschine noch eine Reparatur der Spülmaschine, geschweige denn eine neue waren möglich. Da unser Budget unerwartet schnell knapper wurde, stornierten wir unsere Osterreise in die Jugendherberge. Da wir unseren Campingurlaub für den Sommer schon im Vorjahr gebucht und angezahlt hatten, wagten wir diesen Reiseplan aufrecht zu halten. Nach dem Motto „wird schon klappen“.</p>
<p>Anstatt dann die ersten warmen Tage in den Osterferien auf der Bank vorm Haus genießen zu können, stellte uns die Firma für die Fernwärme ihren Materialcontainer vors Haus und baggerte, staubte und lärmte monatelang. Hinten im Garten hatte ich eigentlich vor gehabt mal alles wieder mehr zum Blühen zu bringen und ein bisschen neu zu arrangieren. Jedoch wurde klar, dass auch unsere Dachterrasse nochmal komplett erneuert werden müsste. Leider hatten wir rund herum Wasser in den Wänden. Das bedeutete weiter Materiallagerung im Garten und auch, dass neue Pflanzungen vorerst keinen Sinn ergaben. Baustellen vorm Haus. Baustellen hinterm Haus. Überall trampeln Handwerker hin und her. Termine absprechen mit dem Bauunternehmer und das dringende Bedürfnis, dass endlich mal alles fertig ist. Eine unschöne Nachricht aus der Familie trudelte zudem auch noch ins Haus. Dann war die Arbeit in der Schule nicht immer einfach. Es war hier und da herausfordernd und ich stolperte so erschöpft wie nie den Sommerferien entgegen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Parallel dazu starb unsere Katzenomi, die Klütte. Sie war sehr alt und es war schon abzusehen, dass dies ihr letzter Sommer sein würde. Dennoch war es sehr sehr traurig. Ich trauerte richtig.</p>
<p>Die sehnsüchtig erwarteten Ferien begannen und ich nahm all meine Energie und Vorfreude zusammen und bereitete unsere Campingreise vor, nichtsahnend, dass diese ausfallen würde. Unser Auto machte uns nach der Hälfte der Strecke einen Strich durch die Rechnung. 5 Wochen Ferien ohne Auto und enorme Kosten. Die Gesamtsituation ließ auch keinerlei Ersatzreise zu. Tja. Kein Sommerurlaub also. Auch aus dieser Situation machten wird das Beste. Aber enttäuscht und traurig waren wir schon und neben meiner eigenen Enttäuschung musste ich die Emotionen der Kinder auffangen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und weil auch das scheinbar noch nicht Genug war für das „Universum des Unheils“, wurden zwar die Arbeiten an unserer undichten Dachterasse aufgenommen und fanden einen Höhepunkt im Sommer, als es auf die frisch abgetragene und noch völlig unisolierte Betonfläche ein starker Regenguss niederging. Zum einen tropfte es dann in der Küche an zwei Stellen aus der Decke und im Kinderzimmer hatte sich durch ein etwas durchlässiges Mauerwerk Bitumengeruch eingenistet. Die Handwerker hatten mit flüssig Bitumen ein paar Stellen noch versucht abzudichten, aber der Regen hatte dies so verflüssigt und etwas war scheinbar ins Kinderzimmer gesickert. Der Geruch war so stark, dass K4 und ich vorerst auf keinen Fall dort schlafen konnten. Ich baute uns ein improvisiertes Schlaflager in einem kleinen Durchgangszimmer bei den Geschwistern auf der Etage.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wieder hatte ich mit einem Plan B eine Situation entschärft, so ärgerlich sie auch war, aber meine Taktiken blöden Situationen irgendwie zu retten wurden weiter torpediert. Die Handwerker schafften es einen weiteren Bock zu schießen und wollten einen Arbeitsschritt ausführen, der selbst für absolute Laien ganz klar als absoluter Fehler erkennbar waren. Das war der Moment, an dem ich derart krass ausgeflippt bin. Ich habe geschrien und gezetert und den Boxsack bearbeitet und den offenbar fachlich schlecht ausgebildeten und selbsternannten „Bauleiter“ am Telefon angeschrien. Mir war ein Tag danach noch schwindelig und als bald machte sich meine ohnehin seit längerem unzufriedene Galle nachdrücklich bemerkbar. Da entschied ich mich dann auch einer schon seit ein paar Jahren mal angeratenen Entfernung derselben in Angriff zu nehmen.</p>
<p>Das Schuljahr begann mit Vollkaracho. Auch in der Schule hatten wir Baustellen, die lärmend den Schulstart begleiteten und die Abläufe störten. Dazu Elternabende, Elternsprechtage, Termine, Pipapo…Nicht zu vergessen, dass es auch parallel diverse Angelegenheiten zu Hause gab, die aus Privatsphäregründen hier nicht erwähnt werden. Und weil es ja für das Jahr 2025 zu einfach gewesen wäre, wenn dann einfach mal alles einfach liefe, flatterte eine Mahnung ins Haus, deren Herkunft uns ein absolutes Rätsel war. Denn die Rechnung zur Mahnung hatten wir bereits beglichen und konnten das auch belegen. Telefonieren und Mailen mit den entsprechenden Sachbearbeiterinnen, die sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschoben. Niemand wollte so richtig zuständig sein. Zusätzliche überflüssige Aufgabe. Und als wir mittlerweile dreimal mit Kontoauszügen belegt hatten, dass wir die Forderungen vollständig beglichen hatten, lag plötzlich ein Schreiben mit der Ankündigung der Pfändung im Briefkasten. Wegen eben dieser Rechnung, die wir schon gezahlt hatten. Ich habe mich erneut ziemlich aufgeregt. Und nach weiteren unbefriedigend Mails und Telefonaten, sprach ich schließlich persönlich vor, um diese nervige Angelegenheit final vom Tisch zu räumen. Wir haben dann sogar eine Schufaauskunft angefordert, um sicher zu gehen, dass uns dieses Debakel nicht unverschuldet noch einen Schufaeintrag gebracht hätte. Reicht dann jetzt auch, dachte ich und ließ mir vor den Herbstferien die Galle entfernen.</p>
<p>Als ich soweit wieder fit war, überlegte ich endlich wieder in K4s Zimmer zum Schlafen zu ziehen. Der Bitumengeruch war endlich komplett rausgelüftet.<span class="Apple-converted-space">  </span>Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Handwerker auf unserer Dachterasse gemacht. Diese verlegten die letzte Schicht des neuen Bodenbelages und dann kam wieder ein Regenguss. Und weil es im Sommer schon so schön war, tropfte es nun ein weiteres mal aus der Decke in der Küche. Diesmal noch schlimmer als im Sommer. Ich hatte keine Energie mehr mich aufzuregen. Als ich am nächsten Morgen in K4s Zimmer zur Terrassentür ging, um zu lüften, stand ich auf einem patschnassen Teppichboden. Kissen, Kuscheltiere und Co, alles was auf dem Boden gelegen hatte, war auch triefnass. Ich fuhr zur Schule und hatte einen von mir organisierten Vorlesetag vor mir. Einige Fragen kamen noch auf, bevor es los ging und ich brach in Tränen aus. Over and out. Der Mann hatte sodann dafür gesorgt, dass die Handwerker noch am selben Tag antanzten, um diese Undichtigkeit sofort zu beheben, was fürs Erstes als gelungen betrachtet werden kann. Aber fertig ist da halt immer noch nichts. Mittlerweile friert es und man muss wieder bis zum Frühling warten. Und wir mussten K4s Zimmer umräumen. Zunächst musste der Kleiderschrank ausgeräumt und verschoben werden, damit es darunter und dahinter trocknen konnte. Ein paar Wochen stand alles kreuz und quer.</p>
<p>Ab Dezember wurde es dann insgesamt etwas ruhiger. Aber auch da nicht ohne nervige kleine Probleme. Mein Lastenfahrrad hat nach 11 Jahren zum ersten Mal nen Platten. Und davon direkt zwei. Meine Visakarte verschwand, so dass ich sie sperren und eine neue bestellen musste und ich zog mir eine Verbrennung am Finger zu.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Danke, reicht, 2025!</p>
<p>Warum ich am Ende dann doch meinen Frieden mit 2025 machte lag an den guten Dingen, die leise zwischen all dem Gepolter passierten.</p>
<p>Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten nochmal politischer engagiert, als in den Vorjahren.<span class="Apple-converted-space">  </span>K4s Kiefergelenkbruch ist verheilt und sie konnte sich im Frühling nach einem Jahr von der Zahnspange verabschieden. Die Rückstellung ihrer Einschulung wurde genehmigt. Und K3 hat an unserer Wunschschule den Schulplatz bekommen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wir hatten ein lustiges Karneval mit Freunden und in der Nachbarschaft. Unerwartet gab es eine Lösung für unseren finanziellen Engpass und wir schafften es unsere Kaffeemaschine und unsere Spülmaschine selbst zu reparieren. Wir hatten ein sehr schönes Sommerwochenende mit Freunden im Waldjugendheim und haben eine Glühwürmchenwanderung gemacht.<span class="Apple-converted-space"> </span>Den Großteil des Geldes unserer angezahlten, aber ausgefallenen Campingreise bekamen wir zurück.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die großen Kinder haben alle eine Sportart gefunden, die sie glücklich macht. K2 ist nun sogar Teil einer sehr erfolgreichen DanceCrew und tritt nun regelmäßig auf. Alle aufkommenden Probleme konnten wir komplett oder zumindest in Teilen lösen. Nach meiner Gallen-OP kann ich wieder alles essen und habe keine Beschwerden mehr. Der Mann fand eine neue passende Arbeit, die sich mit unserem Großfamilienalltag gut vereinbaren lässt und unsere finanzielle Situation stabilisiert. In dem Zusammenhang bekamen wir einen Firmenwagen zur privaten Nutzung und können unseren nun umfassend reparierten Bus verkaufen und davon die noch in Teilen offenen Reparaturkosten begleichen.Wir sind gesund und haben ein Dach über dem Kopf.<span class="Apple-converted-space"> </span>Das Wasserproblem in unseren Wänden ist lästig, aber zum Glück nach fachmännischer Prüfung nicht so dramatisch, wie befürchtet. Wir müssen nach aktuellem Stand keine Sorge vor schlimmen Folgeschäden haben. Ich habe Lust im Haus nach und nach Dinge zu renovieren und zu verschönern und habe damit in K4s Zimmer angefangen und zum ersten Mal in meinem Leben erfolgreich eine Tapete an eine Wand geklebt. <em>Wir haben in diesem Jahr auf unterschiedliche Weise Hilfe von Freunden, Bekannten und Familie erhalten. Wir fühlen uns nicht allein. </em>Ich hatte in diesem Jahr immer wieder sehr schöne Momente mit lieben Menschen, die ich sehr genossen habe.<span class="Apple-converted-space"> </span>Und bei all der Anstrengung, die meine Arbeit in der Schule mit sich bringt, ich hatte in diesem Jahr immer wieder Momente großer Dankbarkeit, dass ich an dieser Schule sein darf. Ich fühle mich dort sehr wohl.</p>
<p>Nachdem wir schließlich die Weihnachtstage und alle Tage rund herum bewusst sehr entschleunigt verlebten und ganz stark nach den Bedürfnissen aller Familienmitgliedern verbracht haben, kehrt eine wohltuende Entspannung ein.<span class="Apple-converted-space"> Vor allem habe ich sehr gezielt auf meine Bedürfnisse geachtet. Das war wichtig.</span></p>
<p>Und so sage ich am Ende auch Danke 2025 im positiven Sinn. 2025 hat uns auf mühsame Art und Weise auch viele Impulse und Anschubser in neue Richtungen gegeben. Es fühlt sich ein bisschen an, wie eine sehr mühsam vollzogene Metamorphose.</p>
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		<title>Weihnachtsferienstart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 13:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Jahresrückblick veröffentlichen. Allerdings hat mich das Jahr 2025 gelehrt….den Tag nicht vor dem Abend loben und das Jahr nicht „besingen“ bevor es nicht auch wirklich vergangen ist. So oder so ähnlich. Ich veröffentlichen den Jahresrückblick also erst ganz am Ende. Oder vielleicht sogar erst am 1. Januar? Dann habe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Jahresrückblick veröffentlichen. Allerdings hat mich das Jahr 2025 gelehrt….<i>den Tag nicht vor dem Abend loben</i> und <i>das Jahr nicht „besingen“ bevor es nicht auch wirklich vergangen ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></i>So oder so ähnlich. Ich veröffentlichen den Jahresrückblick also erst ganz am Ende. Oder vielleicht sogar erst am 1. Januar? Dann habe ich Gewissheit, dass diese verflixte 25 mir nicht doch noch was vor die Füße spukt.<span id="more-6657"></span></p>
<p>Kommen wir zu den Adventswochen: Den Advent richteten wir uns so gemütlich, wir nur irgendwie möglich ein. Die meisten Termine lagen im November, somit versuchte ich alles weg zu lassen im Dezember, was nicht dringend sein musste. Denn den Ferien strebte ich auch diesmal sehr müde entgegen.</p>
<p>Besonders war diesmal die Weihnachtsfeier in der KiTa. Denn nach 4 Kindern und 10 Jahren KiTa, war das unsere letzte Weihnachtsfeier in der KiTa. Da wurde mir bewusst, wie vertraut doch das Team in den letzten 10 Jahren wurde und das nun die letzten Monate anbrechen, in denen wir uns beinahe täglich begegnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nachdem dann am Freitag der letzte Schultag in diesem Jahr entspannt vorübergegangen war, das Kollegium noch gemeinsam in die Ferien startete, holte ich auch K4 zum letzten Mal in diesem Jahr von der KiTa ab. In den letzten Wochen wurde es zur Gewohnheit, dass wir zu Fuß nach Hause spazieren. Nicht ganz freiwillig, denn mein Lastenfahrrad erfreut aktuell durch gleich zwei platte Reifen und der morgendliche „Bringsservice“ vergisst regelmäßig den Roller mit ins Auto zu nehmen. Egal. Ich habe die kleinen Spaziergänge zurück lieb gewonnen und K4 tun sie auch gut, denn auf dem Weg kochen sämtliche Emotionen auf ein angenehmes Flämmchen runter. Wir kommen also entspannt zu Hause an. Am letzten Freitag war dann mein Fahrrad nur etwas überladener als sonst. Dinge zum Waschen aus meinem Klassenraum und aus der Kita sowie Dies und Das.</p>
<p>Am Samstag erwachte ich zunächst aufatmend, dass kein Wecker klingelte, schlief wieder ein und träumte, der letzte Schultag sei noch gar nicht gewesen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass ich ferienreif bin.</p>
<p>Heute ist der erste offizielle Ferientag. Ich befinde mich in einer Mischung aus Aufatmen, Durchatmen und Tatendrang. Die vielen Wasserprobleme im Haus dieses Jahr und die anhaltenden Baustellen hier und da machen mich unzufrieden und ich möchte es endlich wieder schön haben. Abgesehen davon, dass ich Farbe brauche. Dieses ganze Weiß….das hatte seine Berechtigung, als wir hier vor 11 Jahren das gelb und beige gerauchte Haus kernsanierten und einfach nur frisches jungfräuliches Weiß haben wollten. Aber ich kann es nicht mehr sehen. Meine bevorzugte Wohnfarbe war immer schon bunt. Kurz gesagt: Ich habe Gestaltungsdrang. Im Haus.</p>
<p>Somit habe ich in K4s Zimmer, welches jetzt hoffentlich final trocken bleibt, etwas umgeräumt und die einzige Wand, die nicht mit Kalkputz versehen ist mit einer gemusterten Tapete tapeziert. Ist mein absolutes Erstlingswerk und nicht 100% fehlerfrei, aber doch so gelungen, dass ich persönlich zufrieden bin.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ein bisschen Heimpflege ist also angesagt. Eben Dinge, zu denen wir im laufenden Alltag nicht kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Kinder sind ihrerseits ebenfalls etwas ermattet in die Ferien gestolpert. Es gab sogar den ein oder anderen „Nervenzusammenbruch“ weil alles zu viel ist. Da heißt es also auch…in den Ferien gibt es viele innenfamiliäre „Neigungsgruppen“. Alle dürfen und müssen dringend einmal entspannen, damit das nächste Jahr im besten Fall besser startet als das letzte, aber vor allem alle Luft geholt haben, um gewappnet zu sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und so ende ich hier und hake auch diesen Punkt von meiner Wunsch-To-Do-Liste ab.</p>
<p>Ich wünsche allen ganz schöne Feiertage und sollte ich vorher nichts mehr von mir verlauten lassen, dann wünsche ich außerdem einen guten Rutsch!</p>
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		<title>Impulskontrollschwäche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 20:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein voller Tag. Ich hatte alles durchgetaktet. Es war eisig kalt und ich würde viel Fahrrad hin und her fahren müssen. Ich zog mich warm an. Denn Frieren hasse ich. Und deshalb hasse ich den Winter, wenngleich er landschaftlich oft seinen Reiz hat.  Ich betrat das graue, nasskalte Draußen, stellte fest, dass mein „Körbchenfahrrad“, das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein voller Tag. Ich hatte alles durchgetaktet. Es war eisig kalt und ich würde viel Fahrrad hin und her fahren müssen. Ich zog mich warm an. Denn Frieren hasse ich. Und deshalb hasse ich den Winter, wenngleich er landschaftlich oft seinen Reiz hat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich betrat das graue, nasskalte Draußen, stellte fest, dass mein „Körbchenfahrrad“, das ganz normale mit zwei Rädern, welches ich immer öfter statt meinem mittlerweile doch sehr ramponierten Lastenfahrrad nutze, einen etwas schlappen Hinterreifen hatte. Ich kramte die Standluftpumpe aus dem Lastenfahrrad, nicht ohne Umstand, denn das Regenverdeck hat an der Seite mittlerweile ein Loch und ein Klebstreifen zum Fixieren des Seitenverdecks ist abgerissen, so dass sich die Luftpumpe, am nun immer im Weg flatternden Seitenverdeck verheddert. „Wenn ich später wieder zu Hause bin, schneide ich die Fetzen einfach ab!“ fauchte ich genervt und nicht zum ersten Mal in den letzten Wochen.<span id="more-6652"></span></p>
<p>Ich steckte die Pumpe auf das Ventil meines<span class="Apple-converted-space">  </span>Körbchenrades, begann zu pumpen, war aber genervt vom Rucksack auf meinem Rücken und dem Schal, der vor meinem Sichtfeld baumelte. Ich stellte den Rucksack ärgerlich knurrend ab, stopfte den Schal in die Jacke und pumpte weiter. Da fiel das Rad um. In Zeitlupe.</p>
<p>Ich versuchte ganz ruhig zum bleiben, atmete und verharrte erstmal kurz. Ich wollte das Rad wieder aufrichten, mein Schal hatte sich jedoch wieder freigekämpft und hing wieder im Sichtfeld. Meine Mütze rutschte mir auch halb über die Augen und mir wurde <em>heiß</em>! Ich zog mir erst die Mütze vom Kopf und schließlich schleuderte ich auch noch den Schal von mir weg. Dann richtet ich mein Körbchenrad auf und sah, dass sich beim Sturz das Ventil verbogen hatte. Mir wurde schlagartig noch heißer. Was bedeutete das nun für den Tag, wenn das Ventil kaputt wäre?<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich müsste mit dem Lastenrad fahren, aber das Akku war nicht geladen. Ich stampfte unwirsch mit den Füßen auf und äußerte unflätigen Unmut. Alles geriete durcheinander.<span class="Apple-converted-space"> </span>Erst nochmal tief atmen und schauen, ob das Ventil dennoch funktionierte und zur Sicherheit das Akku vom Lastenrad an den Strom hängen.</p>
<p>Ich warf nun auch fluchend meine Jacke ab, weil die Hitze in mir drin unerträglich wurde und pumpte nochmal. Dabei schimpfte ich weiter auf den Winter und die vielen Klamotten, die man dann anziehen muss. Das Ventil schien die Luft zu halten. Das war gut. Als ich die Pumpe zurück ins Lastenrad legen wollte, verhedderte sie sich wieder im Seitenverdeck und laut zeternd riss ich so daran, dass die Seitenklappe halb ab riss. Es sieht jetzt noch schlimmer aus. Am liebsten hätte ich mich nun schreiend auf den Boden geworfen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Aber ich musste los. Ich zog Jacke, Schal, Mütze und Rucksack wieder an und fuhr schwitzend Richtung Termin 1. Nicht ohne weiter zu knurren und zu fauchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2025/11/18/impulskontrollschwaeche/">Impulskontrollschwäche</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Der Schneekompass-eine Buchvorstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 17:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21.11. ist Vorlesetag. Und da passt es, dass ich ein ganz neu erschienenes Buch vorstellen darf. Es heißt Der Schneekompass und eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Mehrfach erprobt. Ich sitze ja sozusagen an der Quelle für geneigte Zuhörer:innen. 😉 Das Buch kommt ohne Bilder aus, aber die Geschichte ist schön und lebendig erzählt, so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21.11. ist Vorlesetag. Und da passt es, dass ich ein ganz neu erschienenes Buch vorstellen darf.</p>
<p>Es heißt <i>Der Schneekompass</i> und eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Mehrfach erprobt. Ich sitze ja sozusagen an der Quelle für geneigte Zuhörer:innen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Das Buch kommt ohne Bilder aus, aber die Geschichte ist schön und lebendig erzählt, so dass bisher keinem Kind etwas fehlte. Nein, die Geschichte ist sogar so kurzweilig, dass die Kinder verzweifeln, wenn man nach einem Kapitel unterbrechen muss, um das Weiterlesen auf den nächsten Tag zu verlegen.</p>
<p>Eine Besonderheit sei noch zu erwähnen. Die Geschichte spielt nämlich in meinem Heimatdorf und mir sind der oder die ein oder andere Protagonist:in durchaus bekannt. Denn geschrieben hat diese zauberhafte Geschichte tatsächlich einer meiner Mitschüler aus lange vergangenen Schulzeiten.<span id="more-6648"></span></p>
<p>Aber nun zur Geschichte. <em>Der Schneekompass</em> erzählt die Geschichte von drei Kindern, die auf dem Dachboden der Großeltern einen geheimnisvollen Kompass finden. Dieser, so erzählt der Opa, sei ein Schneekompass. Da die Kinder verzweifelt auf weiße Weihnachten hoffen, ziehen sie heimlich mit dem Kompass los, um dessen Funktion zu erproben. Oder träumen sie es am Ende nur? Ob sie den Schnee finden? Ob es weiße Weihnachten geben wird? Auf jeden Fall erleben sie ein verzaubertes kleines Abenteuer.</p>
<p>Die Geschichte eignet sich für Kinder zwischen 4 und 9 Jahren. Die Lesedauer für die gesamte Geschichte liegt bei 30 bis 45 Minuten, kann aber sehr gut durch die Unterteilung in Kapitel auf mehrer Tage verteilt, gelesen werden. Die Geschichte vom Schneekompass passt wunderbar in die Vorweihnachtszeit.</p>
<p>Von Herzen empfehle ich hier also dieses Buch, welches von Daniel Schaaf im Eigenverlag bei Amazon erschienen ist. Dort könnt ihr es auch bestellen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und wer eine Leseprobe und dann sogar Bilder zur Geschichte sehen möchte, kann dem Instagram Profil von <em>Daniel Schaaf<span class="Apple-converted-space">  </span>@daniel_schaaf_</em> folgen.</p>
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