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	<title>Mama Error Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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	<title>Mama Error Archive - beatrice-confuss</title>
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		<title>Von &#8222;perimenopausalen&#8220; Macken und familiären Terminen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können. Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir.  4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich zu einem nervösen und ängstlichen Gemüt mutiert. Ich weiß am liebsten was mich erwartet. Ich mag es, wenn ich die Örtlichkeiten wenigstens auf Bildern schon mal gesehen habe. Während ich mich mit 19 Jahren mit dem Schlachtschiff von einem Familienauto meiner Eltern beherzt in jede Lücke in der Kölner Innenstadt quetschte, bricht mir mittlerweile der Schweiß aus, wenn ich nur dran denke ein Auto in der Innenstadt zu parken. Möglicherweise bin ich auch einfach aus der Übung gekommen und allein durch die 4 Kinder wurde ich gezwungen etwas mehr im Voraus zu planen und zu bedenken und habe so manche Situation auch gemieden.<span id="more-6689"></span></p>
<p>Nun sind die großen Kinder soweit, dass sie zwar viele Wege selbstständig unternehmen können, aber gerade die sportlichen Ambitionen erfordern ein Elterntaxi, welches über die üblichen Pfade hinaus benötigt wird. Ich fuhr also in den letzten zwei Wochen gleich zweimal nach Duisburg. Dort fanden die &#8222;Tanztage&#8220; statt und K2 hatte sich bei der ersten Veranstaltung mit ihrer Truppe für das Finale qualifiziert. Beim ersten Mal war<span class="Apple-converted-space">  </span>es eine Veranstaltungshalle mit viel Parkraum drum herum. Und zum Finale war es das Theater in der Innenstadt. Das war für mich ein stressiges Gefühl. Aber vielleicht war es auch nur doppelt stressig, weil an dem Samstag einfach sehr viele Gefühle stressig waren.</p>
<p>Es fing damit an, dass es hier zu Hause Diskussionen bezüglich der neusten prominenten Veröffentlichungen über unangebrachte Tathergänge seitens der Männerwelt gab (ich nenne bewusst keine Schlagworte in diesem Text). Ich regte mich wirklich auf, denn die Geschehnisse der letzten Jahre in Kombination mit einer Fortbildung und dem ausarbeiten eines Schutzkonzeptes an der Schule wird mir doch zunehmend schwummerig und ich fühle mich gerade im Zusammenhang mit den neuen Medien und drei Mädchen, die wir großziehen, wirklich fast schon hilflos. Die Dunkelziffer an wirklich schlimmen Situationen für weibliche Personen und Kindern ist hoch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Kaum wieder sortiert, war ein Kind sehr aufgeregt, wegen eines aufregenden Comebackkonzertes, einer beliebten Band, welches live übertragen wurde und die Stimmung im Haus wurde fiebrig, gepart mit der Aufregung vor dem abendlichen Auftritt beim Finale. K4 würde zudem zum ersten Mal ohne Geschwister bei Oma und Opa übernachten, war aber noch dezent wankelmütig ob des Gelingens. Da brauchten wir auch ein bisschen Fingerspitzengefühl. Dazu gesellten sich ein paar unbekannte Parameter für mich.</p>
<p>Zwar hat unser aktuelles Auto einigen Komfort, der mir persönlich sehr angenehm ist, es „denk“ wunderbar mit und entlastet mein konfuses Gehirn. Gleichzeitig ist es aber auch recht groß, was die Parkplatzsuche in Innenstädten nicht gerade erleichtert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es gab folgende Punkte, die in meinem Kopf Karussell fuhren:</p>
<ol>
<li>Das Auto war aus diversen Gründen nicht voll geladen und ich war nicht ganz sicher, ob ich für die Rückfahrt nochmal eine Ladestation anfahren müsste. (Ich hab es noch nie selbst an eine Ladesäule angeschlossen, was wäre, wenn ich was falsch  machte?)</li>
<li>Würde ich einen Parkplatz finden, der kein Vermögen kostet und in den ich reinpasse <em>und</em> aus dem ich auch wieder raus komme?<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Vielleicht ist eine Ladestation in Zielnähe frei und ich könnte dort parken und laden?</li>
<li>Ich hatte aus einer unerfreulichen Mangelwirtschaft mit dem Kartenverkauf über eine mir (noch) unbekannte Person eine Eintrittskarte ergattert, die mir dann vor dem Theater übergeben würde. Würde ich die Person finden?<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ol>
<p>Wenn ich es so aufschreibe, völlig alberne Sorgen.</p>
<p>Wir kamen sodann pünktlich am Theater an. Ich ließ die Mädels schon raus und suchte einen Parkplatz, entschied schließlich ein Parkhaus zu nehmen. Das erste war zu niedrig für mich, also ein anderes ansteuern, nochmal wenden, das „passende“ Parkhaus war…verwirrend. Und eng.</p>
<p>Ich stellte fest, dass ein SUV vor mir nur sehr schwer um eine Kurve zwischen Betonpfeiler und Wand passte. Der Pfeiler hatte außerdem schon einige sehr verdächtige Abschürfungen. Ich bekam sofort schwitzige Hände. Dann fuhr glücklicherweise aus der Lücke direkt an der Kurve ein Auto raus, so dann ich da rückwärts einparken konnte, um später ohne die schlimme Kurve nehmen zu müssen, vorwärts rausfahren könnte. Ob es weitere solcher unangenehmer Kurven in der Tiefgarage gäbe, fand ich durch Abschreiten des Terrains raus. Ich fragte mich, was wohl der Wachmann denken würde, der die Kameraaufzeichnungen überwacht. Denn überall hingen Kameras. Und ich lief kreuz und quer herum, auch um einen Ausgang zu finden. Ich fand ein Treppenhaus, das nicht nach offiziellem Treppenhaus aussah. Es hatte keine Türen. Es war kein Mensch zu sehen und zu hören und ich stellte mir vor, wie ich in diesem leeren Treppenhaus nun eingeschlossen wäre, weil ich übersehen hätte, dass es von innen keine Klinken gäbe. Kopfkino. Nach drei Etagen gab es endlich eine Tür und ich kam auf der obersten, aber unbelebten Etage eines Einkaufszentrums heraus und ich blickte durch gläserne Geländer in die Tiefe. Blöderweise habe ich Höhenangst. Mir wurde sofort schwindelig und ich hätte mich am liebsten sitzend an die Wand gedrückt. Wieder Kopfkino, wie ich einen Schritt zu weit gehe<span class="Apple-converted-space">  </span>und da gar kein Glas ist und ich unten auf die Leute stürze. Ich riss mich zusammen und konzentrierte mich darauf nicht nach unten zu blicken, während ich die mit Glasgeländer gesäumte Treppe herunter ging. Lacht nicht! Ich habe sogar Geräusche des Unbehagens gemacht. Echt jetzt. Ich bin ein Freak.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich fragte mich dann, wie lange die Tiefgarage wohl geöffnet haben würde, denn die Mädels und ich würden erst spät wieder aus dem Theater raus kommen. Ich fragte einen Sicherheitsmann, der mich dann auch fragte, ob ich mir meinen Stellplatz gemerkt hätte. Offenbar verirren sich dort öfter Leute. (Ich hatte mir ein Foto vom Stellplatz gemacht!)</p>
<p>Am Theater selbst versuchte ich bekannte Gesichter zu orten, ich kannte aber niemanden und ich wurde dann aber schon von anderen Eltern der Tanztruppe gefunden und wir wickelten den „Kartendeal“ ab. Nun blieb noch eine knappe Stunde Zeit. Ich musste mal Pipi und ich wollte schauen, ob ich den Kassenautomat für die Tiefgarage fand, um mal die Preise zu checken und das Auto ggf noch umzuparken. Zunächst schaute ich, ob eine der Ladestationen in der Nähe frei wäre. Leider nein, es sei denn ich hätte das Auto vorher halbiert. Da hatten zwei eine Lücke sehr raumgreifend mitbeparkt.</p>
<p>Ich irrte zunächst wieder durch das Einkaufszentrum, suchte dort die Waschräume auf, suchte dann den Eingang zur Tiefgarage ohne wieder meine Höhenangst zu bedienen, fand zunächst zwar mein Auto, aber keinen Automaten, suchte dann den Automaten und fand ihn in einem offiziell aussehenden Aufgang, den ich vorher noch nicht gesehen hatte. Daneben stand eine junge Frau und wollte Kleingeld und redete die ganze Zeit auf mich ein, obwohl ich doch einfach erstmal nur da stehen und mich orientieren wollte. Die Preisliste sagte dann sehr deutlich für meinen Fall: UMPARKEN. 20 Euro würde mich der Spaß sonst kosten.</p>
<p>Anschließend beglückwünschte ich mich zu der Entscheidung, denn meine Parkkarte war defekt und wurde immer wieder ausgespuckt. Die junge Frau kommentierte alles. Ich war genervt. Ich drückte den Notknopf, bei dem ich um diese Uhrzeit zum Glück noch jemanden erwischte. Ich musste nicht die ergänzend angegebene Telefonnummer anrufen, um mein Problem zu lösen. Der Mann fragte, wann ich in das Parkhaus hinein gefahren wäre. Ich sagte, ich glaube um 17 Uhr. Und er sagte, das steht auf ihrer Karte. Ach ja, dachte ich. So war das. Hast dich mal wieder als Ungeübt geoutet. Tatsächlich stand auf der Parkkarte auch auf die Minute genau 17 Uhr. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich bekam nach dem Zahlen eine neue Parkkarte, mit der ich die Tiefgarage verlassen konnte. Das Ausfahren aus der Tiefgarage war dann für mich auch nochmal aufregend, denn die Wegführung erschloss sich mir nicht und in Anbetracht der vielen Kurven und Betonpfeiler war das keine entspannte Angelegenheit. Ich war sehr sehr sehr froh, als ich wieder raus war und einen kostenfreien und bequem anzusteuernden Parkplatz unweit des Theaters fand.</p>
<p>Ab da entspannte ich mich und aß erstmal eine Banane, während ich den frühlingshaften Duisburger Abend genoss. Im Theater nahm ich dann Platz und wurde hier und da Dinge zur Veranstaltung gefragt, die ich alle nicht beantworten konnte. Trotz meines verwirrten Inneren, wirkte ich nach außen offenbar, als wüsste ich Bescheid.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Darbietungen gefielen mir überwiegend sehr gut! Vor allem die Beiträge der Bühnentanzgruppen waren ganz zauberhaft und ich musste heimlich ein bisschen weinen vor Rührung. Drei Darbietungen (ich glaube es waren alles drei Showdance-Gruppen) fand ich schwierig bis gruselig. Da wurde für meinen Geschmack zu viel Requisite auf die Bühne geschleppt, was sehr vom Wesentlichen ablenkte, aber möglicherweise kenn ich mich im Showdance auch einfach zu wenig aus. Worin hingegen ich mich schon auskenne, ist orientalischer Tanz und wenn man orientalische Elemente in Tänze einbauen möchte, dann sollte man sich Hilfe von professionellen orientalischen Tänzer:innen holen und die gewünschten Bewegungen akkurat einstudieren und nicht irgendwas ähnliches dahinhuddeln. Das konnte ich nicht gut aushalten.<span class="Apple-converted-space"> </span>K2 und ihre Truppe waren dann im Streetdance dran und hatten mit sehr sehr starken Konkurrent:innen zu tun. Das war schon alles auf sehr hohem Niveau.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Den Rückweg bestritt ich dann mit energiesparendem Fahren, auch wenn ich gern schneller zu Hause gewesen wäre. Ich hatte keine Lust mehr noch irgendwo zum Laden zu halten. Und wenn man die Rakete wirklich als Rakete fährt, verbraucht sie schon ordentlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insgesamt ein kurzweiliger und toller Abend, der aber echt spät wurde.<span class="Apple-converted-space"> Ein insgesamt wirklich aufregender Tag!</span><!--more--></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Impulskontrollschwäche</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2025/11/18/impulskontrollschwaeche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 20:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein voller Tag. Ich hatte alles durchgetaktet. Es war eisig kalt und ich würde viel Fahrrad hin und her fahren müssen. Ich zog mich warm an. Denn Frieren hasse ich. Und deshalb hasse ich den Winter, wenngleich er landschaftlich oft seinen Reiz hat.  Ich betrat das graue, nasskalte Draußen, stellte fest, dass mein „Körbchenfahrrad“, das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2025/11/18/impulskontrollschwaeche/">Impulskontrollschwäche</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein voller Tag. Ich hatte alles durchgetaktet. Es war eisig kalt und ich würde viel Fahrrad hin und her fahren müssen. Ich zog mich warm an. Denn Frieren hasse ich. Und deshalb hasse ich den Winter, wenngleich er landschaftlich oft seinen Reiz hat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich betrat das graue, nasskalte Draußen, stellte fest, dass mein „Körbchenfahrrad“, das ganz normale mit zwei Rädern, welches ich immer öfter statt meinem mittlerweile doch sehr ramponierten Lastenfahrrad nutze, einen etwas schlappen Hinterreifen hatte. Ich kramte die Standluftpumpe aus dem Lastenfahrrad, nicht ohne Umstand, denn das Regenverdeck hat an der Seite mittlerweile ein Loch und ein Klebstreifen zum Fixieren des Seitenverdecks ist abgerissen, so dass sich die Luftpumpe, am nun immer im Weg flatternden Seitenverdeck verheddert. „Wenn ich später wieder zu Hause bin, schneide ich die Fetzen einfach ab!“ fauchte ich genervt und nicht zum ersten Mal in den letzten Wochen.<span id="more-6652"></span></p>
<p>Ich steckte die Pumpe auf das Ventil meines<span class="Apple-converted-space">  </span>Körbchenrades, begann zu pumpen, war aber genervt vom Rucksack auf meinem Rücken und dem Schal, der vor meinem Sichtfeld baumelte. Ich stellte den Rucksack ärgerlich knurrend ab, stopfte den Schal in die Jacke und pumpte weiter. Da fiel das Rad um. In Zeitlupe.</p>
<p>Ich versuchte ganz ruhig zum bleiben, atmete und verharrte erstmal kurz. Ich wollte das Rad wieder aufrichten, mein Schal hatte sich jedoch wieder freigekämpft und hing wieder im Sichtfeld. Meine Mütze rutschte mir auch halb über die Augen und mir wurde <em>heiß</em>! Ich zog mir erst die Mütze vom Kopf und schließlich schleuderte ich auch noch den Schal von mir weg. Dann richtet ich mein Körbchenrad auf und sah, dass sich beim Sturz das Ventil verbogen hatte. Mir wurde schlagartig noch heißer. Was bedeutete das nun für den Tag, wenn das Ventil kaputt wäre?<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich müsste mit dem Lastenrad fahren, aber das Akku war nicht geladen. Ich stampfte unwirsch mit den Füßen auf und äußerte unflätigen Unmut. Alles geriete durcheinander.<span class="Apple-converted-space"> </span>Erst nochmal tief atmen und schauen, ob das Ventil dennoch funktionierte und zur Sicherheit das Akku vom Lastenrad an den Strom hängen.</p>
<p>Ich warf nun auch fluchend meine Jacke ab, weil die Hitze in mir drin unerträglich wurde und pumpte nochmal. Dabei schimpfte ich weiter auf den Winter und die vielen Klamotten, die man dann anziehen muss. Das Ventil schien die Luft zu halten. Das war gut. Als ich die Pumpe zurück ins Lastenrad legen wollte, verhedderte sie sich wieder im Seitenverdeck und laut zeternd riss ich so daran, dass die Seitenklappe halb ab riss. Es sieht jetzt noch schlimmer aus. Am liebsten hätte ich mich nun schreiend auf den Boden geworfen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Aber ich musste los. Ich zog Jacke, Schal, Mütze und Rucksack wieder an und fuhr schwitzend Richtung Termin 1. Nicht ohne weiter zu knurren und zu fauchen.</p>
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		<title>Von Panikattacken, Launen und &#8230;Wortfindungsstörungen</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2025/11/07/von-panikattacken-launen-und-wortfindungsstoerungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 16:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag schrieb ich: Eigentlich könnte ich entspannt sein. Stand heute, läuft erstmal alles. Ich hüte mich davor Gefühle von Aber was ist wenn? aufkommen zu lassen. Dieses Jahr zeigte, dass es mit oder ohne Sorgen „kütt wie et kütt“. Also nicht im Vorfeld verrückt machen und schön geschmeidig bleiben. Und doch brach ich eben kurz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag schrieb ich:</p>
<p>Eigentlich könnte ich entspannt sein. Stand heute, läuft erstmal alles. Ich hüte mich davor Gefühle von <i>Aber was ist wenn?</i> aufkommen zu lassen. Dieses Jahr zeigte, dass es mit oder ohne Sorgen „kütt wie et kütt“. Also nicht im Vorfeld verrückt machen und schön geschmeidig bleiben. Und doch brach ich eben kurz verzweifelt in Tränen aus.<span class="Apple-converted-space"> </span>Da ist definitiv PMS mit im Spiel. Aber da ist seit einiger Zeit noch mehr und das scheint sich gerade zu <em>….fck….Wortfindungsstörungen</em>…</p>
<p>Neulich brüllte ich mitten in einem organisatorischen Gespräch mit einer Kollegin „Rübe“, als hätte ich Tourette, weil das zwei Stunden zuvor vergeblich gesuchte Wort endlich seinen Weg aus meinen hintersten Gehirnwindungen fand und hervor platzte.</p>
<p>(Ich suche aber eigentlich gerade nach einem eleganteren Wort für <i>vermehren</i>.)<span id="more-6644"></span></p>
<p>Was ich erzählen wollte. Also, ich brach mit K4 und den Fahrrädern auf Richtung einkaufen. Kurz zuvor hatte ich K3 noch erklärt, dass ich derzeit irgendwie nicht gut beisammen bin. K4 und ich kamen recht einträchtig auf dem Supermarktplatz angeradelt, als ich hektisch in mein Lastenrad blickte und nur eine Einkaufstüte, aber kein Portmonee verortete. Typisch! Kackscheiße! fck!<span class="Apple-converted-space"> </span>Wieder zurück. Zu Hause angekommen suchte ich verzweifelt die Tasche mit dem Portmonee. Ich krakelte unleidig durchs Haus: „Wo ist die verdammte Tasche? Die mit meinem Portmonee! Die Bunte!“ K4 fragte: „Welche Tasche suchst du denn? Die mit den Ecken?“ (damit meinte sie das Muster der Tasche.) Ich sage: „Ja, genau!“ K4 antwortete: „Mama, die hast du auf dem Rücken!“ AAAAAAAAAH! Und da brach ich in Tränen aus.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Meine Hormone spinnen. Oder vielleicht ist es auch eine Kombination aus Stress<i>, </i>Hormonen <i>und </i>meinem ohnehin konfusen Gemüt. Nicht um sonst nennt man mich seit der Oberstufe Frau Confuss (konfus). AAAAAAH…<i>.MULTIPLIZIERT…ist das oben gesuchte Wort.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p>Also, ja, mein konfuses Gemüt ist gerade noch konfuser. Und öfter mal ist mir schwindelig. Wäre ich nicht gerade erst beim großen Checkup gewesen mit (bis auf die Galle) top Ergebnissen, würde ich denken, ich sei schwer krank. Aber es ist in großen Teilen auch die fortschreitenden Perimenopause, die gerade voll reinhaut. Das mache ich an diversen anderen Dingen fest.</p>
<p>Vor über einem Jahr fand ich mich ja schon mal mit aggressiver Grundstimmung und depressivem Einschlag gewürzt mit vielen kleinen Wehwehchen bei meiner Gyn ein und bekam eine bioidentische Hormonersatztherapie verschrieben. Progesteron führte fortan zu einer deutlichen Verbesserung meiner Symptome. Das Progesteron scheint nun aber nicht mehr zu helfen oder braucht einen zusätzlichen Gegenspieler. Ich beobachte noch mal ein bisschen, aber ich denke, ich werde zeitnah nochmal bei meiner Gyn vorsprechen.</p>
<p>Ich mache vermehrt wirres Zeug. Ich zweifle an meinem Verstand. Ich „schicke“ z.B. Mails, die ich final dann doch nicht geschickt habe. Ich verlege Dinge. Gut, <em>das</em> konnte ich auch schon immer. Ich erkläre den Kindern in der Schule etwas und bemerke, wie ich mitten im Satz gedanklich abdrifte und den Faden verliere.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Brainfog, Vergesslichkeit. UNKONZENTRIERT. <i>Ständig</i> suche ich etwas. Ich werde schnell ungeduldig. Fühle mich hier und da hilflos. Passwörter…..uaahhh geh weg. Neulich war ich mit dem Mann zusammen einkaufen. Zum Glück. Denn mir fiel meine Pin für die Bankkarte nicht mehr ein. Der Mann kennt sie und konnte mich retten.</p>
<p>Zu den ganzen sich aktuell ereignenden Patzern, gesellen sich dann Selbstzweifel. Imposter lässt grüßen. Eine ungünstige Gemengelage. Ich denke manchmal ich werde gefeuert, ausgelacht oder bald wegen Inkompetenz gehasst. Schön sind dann auch meine unkontrollierten Schwitzattakken im Gesicht und wie dann meine Brille von unten nach oben beschlägt. Krise! Dann denke ich, mein Gegenüber denkt, ich sei gestresst. Was ich dann irgendwie auch bin, aber in der Regel nicht wegen der Sache, wegen der wir gerade kommunizieren.<span class="Apple-converted-space">  </span>Wenn ihr versteht, was ich meine. Wie unsouverän muss es wirken, wenn ich mir fahrig die sich beschlagene Brille aus meinem schwitzenden Gesicht pflücke?</p>
<p>In einem Moment kann ich mich sehr über Ungerechtigkeit aufregen und hätte früher mit Elan und sogar erfolgreich etwas dagegen unternommen. Aktuell ist es so, dass ich ganz oft einfach keine Lust auf einen Konflikt habe oder daran zweifle, die Situation richtig eingeschätzt zu haben. Meine Rage fällt dann in sich zusammen wie ein missglücktes Soufflé. Tut sie das hingegen nicht, ist meine Reaktion unverhältnismäßig heftig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und ich kann nicht mehr Achterbahn fahren. Das kann ich so sagen ohne in letzter Zeit in einer Achterbahn gesessen zu haben. Stattdessen saß ich nun ein paarmal mit in einer „Rakete“ als Beifahrerin. Die schnelle Beschleunigung eines PS starken E-Mobils sorgt bei mir zu so heftigem Schwindel, dass ich buchstäblich nicht mehr geradeaus gucken kann und mir dezent übel wird. Es fühlt sich an, als kreiselte mein Gehirn in meinem Kopf. Dazu kralle ich mich mit Armen und Beinen im Fahrzeug fest. Das hätte es früher nicht gegeben! Früher konnte ich im Kopfstand, zeitunglesend Achterbahn fahren. Es war das reinste Vergnügen! <em>War! </em>Ähnliche Gleichgewichtsaussetzer habe ich neuerdings auch beim Fahrradfahren beobachtet. Wenn ich abrupt bremsen muss, stolpere ich mit meinem Rad hampelig rum. Dazu wieder vermehrt Pickelchen im Gesicht. Trockene Haare. Und seit ein paar Tagen bin ich nachts wieder zur typischen Zeit wach.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch noch schön sind irrationale Panikattacken. Plötzlich blitzen so Horrorszenarien in meinem Kopf auf. Zum Glück bin ich dann doch rational genug und kann mich daran erinnern, wie unerschrocken ich früher war und ich weiß, dass Angst kein guter Berater ist. Somit schaffe ich es, bisher, diese Panikmomente schnell im Keim zu ersticken.<span class="Apple-converted-space"> </span>Herzstolpern habe ich außerdem immer mal wieder.</p>
<p>Alles in allem ist das ein sehr unerquicklicher Zustand. Ich las nun, dass das sehr typische Symptome der etwas fortgeschritteneren Perimenopause sind und sich das wieder legt, wenn sich das Gehirn an die neue hormonelle Lage gewöhnt hat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gesund essen und Bewegung..pattatipattata. Mach ich ja.</p>
<p>Ich warte nun auf die Gewöhnung und fiebere den Weihnachtsferien entgegen, vor denen noch diverse sportliche Events der Kinder anstehen, Elternsprechtage von meinen Kindern und von meiner Klasse, St. Martin, Vorlesetag in der Schule organisieren, Advent, Geschenke besorgen…</p>
<p>In meinem Kopf kreiselt es schon wieder, wenn ich dran denke.</p>
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		<title>Jahreswechsel 24/25</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2025/01/02/jahreswechsel-24-25/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 15:42:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mann sagte noch im Kreise der Familie an Weihnachten so etwas wie: „Hoffen wir mal, dass die Anfangsbuchstaben der ersten Wochentage des neuen Jahres kein Hinweis auf das kommende Jahr werden.“ (Wendsday, Thursday, Friday &#8211; WTF ) Ich atmete daszu tief ein und aus. Silvester nahte. Obligatorisch entferne ich vorher schon alles Weihnachtliche. Fast [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2025/01/02/jahreswechsel-24-25/">Jahreswechsel 24/25</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann sagte noch im Kreise der Familie an Weihnachten so etwas wie: „Hoffen wir mal, dass die Anfangsbuchstaben der ersten Wochentage des neuen Jahres kein Hinweis auf das kommende Jahr werden.“</p>
<p>(Wendsday, Thursday, Friday &#8211; WTF )</p>
<p>Ich atmete daszu tief ein und aus.</p>
<p>Silvester nahte. Obligatorisch entferne ich vorher schon alles Weihnachtliche. Fast hätte ich es auch geschafft, aber irgendwie verließ mich gegen Ende der Elan und zurück blieben Lichterketten u.a. im abgeschmückten Baum. Der Baum steht immer noch.<span class="Apple-converted-space"> </span>Unsere Silvesterdeko überm Esstisch fiel auch recht spartanisch aus. So richtig konnte ich mich nicht aufraffen mehr zu machen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Abergläubige Menschen mögen nun glauben, dass das kein gutes Omen ist. Stellt euch vor, ich habe sogar ganz unerschrocken gewaschene Wäsche auf der Wäscheleine gelassen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f631.png" alt="😱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span id="more-6582"></span></p>
<p>Die Hummel war aufgeregt und gleichzeitig wenig erfreut, denn Silvester ist ihr zu laut. Sie erwähnt bis heute zu, dass sie vor 2 Jahren ja von dem Geböller wach geworden war. Sie hatte außerdem viele Fragen, wie denn so Silvesterraketen überhaupt funktionieren. Langweilig war ihr außerdem. Somit nahm ich sie mir als Assistentin zur Seite und backte mit ihr aus Ölteig Glücksschweinchen. Die waren eigentlich für später oder sogar für das Frühstück am nächsten Morgen gedacht.</p>
<p>Aber es kam anders. Just als die zweite Ladung Schweinchen im Ofen war, ereilte uns eine visuelle Irritation. Lautlos war zum Teil das Licht und auch andere Geräte ausgefallen. Der Mann eilte zum Sicherungskasten, aber da waren alle Sicherungen drin. Demnach gingen wir auf Spurensuche. Manche Räume waren komplett ohne Strom, andere nur zu Hälfte. Wir hatten kurz Sorge, dass irgendwo etwas vor sich hinkokelte. Doch da ereilte mich der Anruf einer Nachbarin, ob wir auch halb ohne Strom seien. Und so tauschten wir uns aus und siehe da, es ging dem ganzen Block so. Bald schon rückten Techniker an, um zu schauen, was sie ausrichten konnten.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wir warteten zunächst ab, bevor wir uns mit Verlängerungskabeln das Raclette auf den Tisch stellten. Zum Glück hing unsere Heizung an der funktionierenden Phase. Das Wlan jedoch nicht, was die Kinder zur Verzweiflung brachte. Der Sohn war gar zum Zocken mit dem Cousin verabredet.<span class="Apple-converted-space"> </span>Es wurden so dann alle hungrig und fielen über die Ölteigschweinchen her. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Nach geraumer Zeit konnte der Techniker die Phase provisorisch ans Laufen bekommen. Die Leitung war jedoch nicht sonderlich stabil. Das Licht flackerte und wir kamen uns ein bisschen vor, wie in einem Spukhaus.<span class="Apple-converted-space"> </span>Zum Raclette kamen wir demnach deutlich später als sonst und ein Kind hatte sehr unerwartete plötzlich Probleme mit den Bratgerüchen und verschanzte sich verzweifeln im Wohnzimmer. Nach dem Essen lüfteten wir also gründlich und konnten das Kind wieder aus dem Wohnzimmer locken. Wir spielten ein paar Spiele und hörten Musik und schon war es ziemlich schnell 23:50. Die Hummel hatte wacker durchgehalten und verlangte nach Gehörschutz, um raus gehen zu können. Warm eingepackt fanden wir uns vor dem Haus ein. Den Katzen hatten wir das Radio angelassen, so dass sie im Haus nicht viel vom Geböllert mitbekamen. Glücklicherweise wohnen wir auf einem Straßenabschnitt, auf dem niemand großartig Feuerwerk startet. Wir können immer aus sehr angenehmer Entfernung reichlich Feuerwerk rund um uns herum beobachten. Abgesehen davon, dass ich ein zentral gesteuertes Drohnen-„Feuerwerk“ viel besser fände, als das stinkende und laute Zeug. Ich kenne so viele Kinder, die das überhaupt nicht mögen und sehr gestresst sind. Die Hummel wollte auch nur draußen sein auf meinem Arm. Sie hatte Angst, die Raketen könnten ihr auf den Kopf fallen. Wirklich genossen hat sie es nicht.</p>
<p>Wir begrüßten zusammen mit ein paar Nachbarn das neue Jahr und dann wollte die Hummel wieder rein. Während draußen noch eine ziemlich lange Zeit weiter Raketen in die Luft flogen, gab es noch einen Mitternachtsimbiss und dann gingen wir alle ins Bett.</p>
<p>Am nächtsen Morgen wollten wir gemütlich frühstücken und vielleicht zusammen einen Film schauen.</p>
<p>Ich kam jedoch nicht dazu die Brötchen aufzubacken. Denn draußen war der Netzbetreiber vorgefahren und wollte das Provisorium in Ordnung bringen. Dazu wurde die defekte Phase umgeklemmt und die am Vorabend intakte Phase war ausgeschaltet. Damit lief leider der Backofen nicht. Jedoch hing diesmal die Kaffeemaschine an der richtigen Phase. Ich freute mich schon, aber Kaffee bekam ich doch nicht. Offenbar hatte die Pumpe der Maschine ein Problem, es kamen nur Rinnsale aus der Maschine. Das war kein Kaffee. Da der Herd auch nicht funktionierte, konnte ich auch keinen Kaffee in der Espressomaschine für den Herd machen. Dann fiel mir zudem ein, dass die Heizung nun an der ausgeschalteten Phase hing. Zum Glück hatten wir noch Toastbrot, somit schafften wir es noch zu frühstücken bevor es schließlich klingelte und ein Techniker in unseren Keller stapfte, um uns (und die Nachbarn auch) für weitere Arbeiten komplett vom Netz zu nehmen.</p>
<p>Tja. Da saßen wir dann. Kein Strom, kein WLan, nicht so ganz gute Akkuladestände bei den Kleingeräten (was zum Stromsparen anregte) und Kaffee gab es halt auch nicht. Mittagessen auch nicht. Die Teenager stromerten ziellos durchs Haus. Ein Kind kam auf die Idee, Klavier zu spielen. Aber E-Pianos funktionieren ja auch nur mit Strom. Immerhin war die Hummel beschäftigt und hatte Spielbesuch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als gegen 15 Uhr ein Saugbagger vorfuhr, war mir klar, das würde dauern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Kinder arrangierten sich zunehmend. Es wurde etwas kühl im Haus, aber immerhin konnten wir es auf 17 Grad halten. Als es dunkel wurde kramte ich Kerzen zusammen und stelle auf der unteren Etagen in allen Räumen ein bisschen Licht auf. Die Kinder begannen Verstecken zu spielen und sangen sich selbst Lieder für das Spiel „Stopptanz“. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Schließlich setzen wir uns im Kerzenschein zusammen und spielten Karten und lauschten darauf, dass es endlich an der Haustür klopfte. Mittlerweile wurde der Stromausfall doch sehr lang. Es spielten sich lustige Szenen am Tisch an, in denen sich alle gegenseitig ermahnten leise zu sein. Und dann kam der Moment, als es klopfte und der Mann den Techniker eintreten ließ. Unter Jubel schloss er unser Haus wieder an und alle freuten sich. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich glaube von 5 Kindern laut bejubelt wird so ein Techniker selten.</p>
<p>Das war auf jeden Fall ein sehr merkwürdiger Jahreswechsel. Lässt dies Rückschlüsse für das Jahr 2025 zu?</p>
<p>Ich weiß nicht was das Jahr bringt. Ich weiß aber eins, et kütt wie et kütt und das ist immer so. Egal wie der Jahreswechsel war. Vielleicht sagte dieser Jahreswechsel aber: Nicht über Dinge aufregen, die man nicht ändern kann. Stattdessen annehmen und schauen, wie man gut mit der ungeplanten Situation umgehen kann.</p>
<p>Zum Beispiel hier: Der Schutzlack verträgt sich nicht mit dem Schwarz. (Ich hatte einen nicht Acylstift genutzt, weil der Acrymaler zu dick war.) Ärgerlich. Aber kann ich retten.</p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_9631-rotated.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6584" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_9631-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_9631-225x300.jpg 225w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_9631-rotated.jpg 480w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>(Auf dem Beitragsbild sieht man noch die unlackierten Figuren. Da die Figuren sehr klemmen und sich nicht leicht öffnen lassen, habe ich sie nicht richtig zusammen gesteckt. Ich habe sie nach dem Foto auch noch ein bisschen am Verschluss geschliffen und diesen mit Wachs eingerieben.)</p>
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		<title>Herbstferien 2024</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2024/10/17/herbstferien-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als neulich eines der großen Kinder fiebernd auf dem Sofa lag, sprach es: „Mama, das ist komisch, du steckst dich nie bei uns an, wenn wir krank sind.“ Toitoitoi, dachte ich bei mir und begann prompt ein paar Tage später an zu schwächeln. Da ich in der Regel mit einer Erkältung hier für die Kinder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als neulich eines der großen Kinder fiebernd auf dem Sofa lag, sprach es: „Mama, das ist komisch, du steckst dich nie bei uns an, wenn wir krank sind.“ Toitoitoi, dachte ich bei mir und begann prompt ein paar Tage später an zu schwächeln.</p>
<p>Da ich in der Regel mit einer Erkältung hier für die Kinder immer noch gut „funktioniere“, kommt ihnen das immer ganz ungeheuerlich vor, wenn ich dann tatsächlich mal richtig und länger als einen Tag krank bin und wirklich pausenlos im Bett liege. So war es dann diesmal. Ich war sogar <em>so</em> krank, dass es mir beim Gang zu meiner Hausarztpraxis komplett egal war, dass ich im Schlafanzug und einer unerträglichen Farbkombination meiner Accessoires (Schal, Mütze, Mundschutz) unterwegs war.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich verpasste in der Woche nicht nur einen heiteren Kollegiumsausflug, sondern auch eine Geburtstagsparty. Auf beides hatte ich mich sehr gefreut und ich hätte auch zu gern das schöne Gefühl des letzten Schultages vor den Herbstferien genossen. Aber es ging nicht und das ärgerte mich an der Sache am meisten.<span id="more-6526"></span></p>
<p>Während ich also vor mich hinsiechte und mir sehr leid tat, entwickelte sich in unserer Straße eine Baustellenverkehrssituation. Wir wohnen jetzt zwischen einem Neubaugebiet und einer Kanalsanierungsangelegenheit. Während auf der einen Seite mehrer Kräne, die noch vor kurzem als absurdes Bild die kleinen Einfamilienhäuser überragten, um moderne Mehrfamilienhäuser auf eine letzte freie Fläche zu quetschen, mittlerweile abgebaut wurden, wurde auf der anderen Seite eine Ampelschaltung installiert, damit der Verkehr durch die von Kanalarbeiten verengte Straße nicht kollidiert. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich nun mehrfach mit dem Fahrrad über Rot gefahren bin, da die meiste Zeit einfach kein Verkehr ist und zudem jede Einbahnstraße enger ist, als der derzeit verjüngte Straßenabschnitt. Ich bin gespannt ob die Kanalarbeiten auch noch bis vor unser Haus vorrücken und dazu haben sich auch Arbeiten des hiesigen Telefonnetzanbieters angekündigt, der sämtliche Grundstücke an die aktuelle Technik anschließen will. Ich weiß deshalb derzeit nicht so genau was und wie viel auf unserem Grundstück noch gebuddelt werden wird, was mich etwas in meinem Engagement bremst, den Bereich vor dem Haus mal gestalterisch neu in Angriff zu nehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nun sind Herbstferien. Immerhin bin ich so weit genesen, dass ich einige meiner für diese beiden Wochen angedachten Vorhaben schon beginnen konnte. Denn in diesen Ferien möchte ich so viele liegengebliebenen Dinge wie möglich erledigen. Darunter sind ein paar Arbeiten im Garten und viele im Haus. Es hat sich <i>eiiiiniges </i>angestaut.</p>
<p>Zum Beispiel muss ich nun Jeans in einem Shop für Überlängen bestellen, weil der Sohn einfach für den gängigen Handel viel zu lange Beine hat. Wäscheberge sind zu bezwingen und dekorative Verschönerungen hier und da vorzunehmen. Ganz abgesehen von Papierkram, den ich bisher erfolgreich auf meinem Schreibtisch staple. Dass in der Schule wegen meines Ausfalls ganz viel liegen geblieben ist in der letzten Woche, da denke ich diese Woche einfach nicht dran. Darum kümmere ich mich in der zweiten Ferienwoche.</p>
<p>Zwei unvollendete Handwerksarbeiten haben der Mann und ich die letzten Tage schon geschafft. Gerade die vermeintlich kleinen Arbeiten sind ja oft mit enormen Umstand verbunden. Werkzeug und Material zusammen kramen, die zu bearbeitenden Stelle frei räumen, danach wieder alles sauber machen und das Werkzeug weg räumen. Und ich habe in diesem Zuge  an einigen Stellen nochmal so richtig aufgeräumt und ausgemistet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dazu habe ich mir tägliche Spaziergänge verordnet und während die Hummel morgens in der KiTa ist, frönen die großen Kinder und ich einer gemeinsamen Leidenschaft. Wir schauen uns eine Serie an, die für die Hummel nicht geeignet ist und deren Genuss sie zudem durch Gehampel und Geplapper stören würde. Von außen betrachtet könnte man etwas übertrieben sagen: „Der Faule wird am Abend tätig.“ Wobei ich dieses Sprichwort nie verstanden haben. Es ist doch völlig egal wann man seine Aufgaben erledigt und ob man mit der „Pause“ anfängt. Muss halt jeder selbst wissen. Hauptsache die wichtigen Dinge sind pünktlich erledigt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Darüber hinaus, stehen noch Arzttermine an. Grippe- und Covid-Impfung, Vorsorge etc.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was den Mann und mich dann auch mal einen kompletten Nachmittag ablenkte, war ein anderes Haus. Das wilde Mädchen möchte gerne ein Zimmer ohne Dachschrägen. Das ließe sich in unserem Haus auch durch wildes Zimmertauschen realisieren, wird aktuell aber noch durch eine nasse Wand  blockiert. Die Ursache wurde jüngst ja hoffentlich komplett beseitigt, aber wir beobachten das erstmal. Sobald wir sicher sind, dass wieder alles trocken ist, können wir über Umräumen konkret nachdenken. Der Aufwand, der damit zusammen hängt, ist auch ein erhebliches Lähmnis. Und da kam das andere Haus ins Spiel, welches in unserem Städtchen in der passenden Größe für uns und fürs erste ohne größere Renovierungsarbeiten angeboten wird. Wir könnten umziehen und hätten das Raumproblem und diverse andere Kleinigkeiten gelöst. So der Nachmittagstraum. Aber natürlich wissen wir, dass die meisten komplexeren Dinge nicht so einfach zu lösen sind und sich das alles nur in unserem Kopf einfach so fügen würde. Wir bleiben also wo wir sind und das ist auch gut so.</p>
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		<title>Ferienanekdoten</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2024/08/24/ferien-anekdoten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 14:03:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schule hat wieder begonnen, aber ich habe noch drei heitere Anekdoten aus den Ferien. Leider ohne Beitragsbild. Die Zeit&#8230; 1) Wir fahren eine Mautstation in Frankreich an. Nicht die erste auf dieser Fahrt, dennoch bin ich, diesmal Fahrerin und nach bereits mehreren Stunden Autofahrt tendenziell schon leicht gar in der Birne, und steuere eine Schranke [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2024/08/24/ferien-anekdoten/">Ferienanekdoten</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schule hat wieder begonnen, aber ich habe noch drei heitere Anekdoten aus den Ferien. Leider ohne Beitragsbild.<span class="Apple-converted-space"> Die Zeit&#8230;</span></p>
<p>1)</p>
<p>Wir fahren eine Mautstation in Frankreich an. Nicht die erste auf dieser Fahrt, dennoch bin ich, diesmal Fahrerin und nach bereits mehreren Stunden Autofahrt tendenziell schon leicht gar in der Birne, und steuere eine Schranke für Besitzer mit Maut-Abo an.</p>
<p>Ich bemerke es erst, als unser Ticket nicht funktioniert. Und während ich noch einen Moment brauche, baut sich hinter uns schon eine Schlange Autos und LKWs auf. Scheinbar hat der LKW-Fahrer direkt hinter uns aber schon gesehen, dass das Szenario kompliziert werden könnte und hält mit etwas Abstand. Dennoch bin ich zu diesem Zeitpunkt voller Hoffnung, es möge doch eine Bezahlmöglichkeit geben und wir könnten die Schranke passieren.</p>
<p>Noch bevor ich den rettenden Knopf zwecks Hilfe drücken kann, scheppert es bereis aus dem Lautsprecher: Bonne Jour! …(Man stelle sich Worte auf Französisch vor, die ich nicht verstehe.)<span id="more-6510"></span></p>
<p>_Äh-I´m in the wrong line? Le ticket ne marche pas.“ Das Schlimme ist, ich fange an meine rudimentären Sprachkenntnisse verschiedener Sprachen stets zu mischen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Stimme sagt etwas und ich verstehe, noch völlig in einer anderen Lösungsidee verstrickt, „Change your name!“</p>
<p>Dadurch komplett aus dem Sattel geschossen, frage ich, wie eine Grenzdebile, laut verwundert: „Hä, change my name???“ und sehe den Mann fragend an, der schon grinst, während die zunehmend genervte Blechstimme durch den Lautsprecher krächzt: „CHANGE THE LANE!“</p>
<p>Ich muss lachen, aber gleichzeitig sehe ich mit panischen Blick in den Rückspiegel. Puh, der LKW hinter uns hält uns weiter den Rücken frei. Sicherlich nicht aus Gutherzigkeit, sondern weil er weiß, dass es sonst alles noch länger dauern würde. Ich setze beherzt zurück und schaffe es, von anderen Verkehrsteilnehmern völlig unbeeindruckt bedrängelt, eine andere Schranke anzufahren.</p>
<p>2)</p>
<p>Ich mache mich mit einer Materialliste meiner Kinder für das neue Schuljahr auf den Weg zum Schreibwarendealer meines Vertrauens. Es geht vornehmlich um neue Schnellhefter in diversen Farben und das Geschäft meiner Wahl führt eine unerschöpfliche Auswahl an verschiedensten Schnellheftern in sämtlichen Farben und unterschiedlicher Preisangeboten. Ich greife zunächst einen Mixpack, der schon einige der gesuchte Farben beinhaltet. Um nun die anderen Farben heraus zu suchen, lege ich meine Materialliste auf den Mixpack, wie auf ein Klemmbrett, und suche mir aus den Regalen die anderen Farben zusammen. Zweimal greife ich versehentlich zwei Hefter gleichzeitig und beim Zurückräumen fallen einige aus dem Regal. Die sind halt auch flutschig mit dem glatten Plastik. Das passiert mit einer anderen Farbe auch nochmal so ähnlich. Als ich das Chaos wieder gerichtet habe, fällt mir auf, dass meine Materialliste verschwunden ist. „Neiiiin! Wo ist die Liste? Scheiße!“ Ich suche auf dem Boden, unter den Regalen und werde leicht hektisch. Ohne die Liste bin ich verloren. Mir wird klar, dass die Liste warscheinlich unbemerkt mit runter gefallen ist und ich sie versehentlich irgendwo mit den Heftern ins Regal zurück geräumt habe. In die Regal<i>wand </i>mit Schnellheftern!!! Wer braucht überhaupt soooo viele Schnellhefter?</p>
<p>Typisch.</p>
<p>Ich fange amüsiert an, die Schnellhefterregale zu durchsuchen. Ich finde die Liste nicht. Suche nochmals auf dem Boden unter dem Regal. Nix. Ich muss laut lachen, <span class="Apple-converted-space">  </span>fühle aber auch leichte Verzweiflung in mir aufsteigen. Ich muss systematischer vorgehen und nehme also nach und nach alle Schnellhefter mit den zuvor zu Boden gesegelten Farben aus den Regalen und blättere sie durch. Es dauert einen Moment und ich warte nur darauf, dass eine Verkäuferin kommt und fragt, ob sie mir helfen kann.<span class="Apple-converted-space">  </span>Aber siehe da: Da taucht auch tatsächlich die Materialliste wieder auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>(Ich war kürzlich nochmal in dem Laden und siehe da, die Regalwand mit Schnellheftern war tatsächlich sehr ausgedünnt.)</p>
<p>3)</p>
<p>Ich fahre mit zwei von vier Kindern zum Kinderarzt. Eine U und zwei Impfungen sind dran. Ich sollte Routine haben nach 13 jähriger Elternschaft mit 4 Kindern.</p>
<p>An der Anmeldung fragt die Arzthelferin nach dem Untersuchungsheft von der Hummel. -„Ach, Mist! Das habe ich total vergessen!“ -„Kein Problem. Das tragen wir bei der nächsten Gelegenheit nach!&#8220;</p>
<p>-„Danke!“</p>
<p>Dann fragt die Dame nach dem Impfausweisen. „Neiiiiin!, die habe ich auch vergessen! Kann doch nicht wahr sein!“ <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch kein Problem, tragen wir nach. Puh! Danke! Innerlich schüttle ich über mich selbst den Kopf. Wie so ne Anfängerin!</p>
<p>Nach der U sollen die Kinder geimpft werden. Es ist ein Impfstoff, den ich mit einem Rezept gegenüber in der Apotheke noch holen muss. Ich laufe los, gebe das Rezept ab und dann fällt mir ein, dass ich meine Karte zu Hause aus dem Schreibtisch liegen gelassen habe. Das Bargeld reicht nicht. Neiiiiiiin! Fuck!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich erkläre mein Problem und sehe diese Erledigung für den Tag scheitern oder aber mit sehr viel Aufwand und Umstand noch zu ende bringen. Ich habe aber Hoffnung und frage, ob es vielleicht möglich wäre meinen Ausweis zu hinterlegen und später mit meiner Karte zum Bezahlen wieder zu kommen. Das ging erfreulicherweise. Ich kann gar nicht sagen, wie froh mich das machte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2024/08/24/ferien-anekdoten/">Ferienanekdoten</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Mama, du siehst aus wie ein Horrorclown!</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2024/05/29/mama-du-siehst-aus-wie-ein-horrorclown/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 15:23:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgefallene Wackelzähne an Beautyprodukten. Symbolbild. Besonders prägend sind wohl die Ambivalenzen zweier Personen in diesem Haus derzeit.  Ein Kind ist fest im verwirrenden Alltag der Pubertät angekommen und ich selbst durchlebe ähnliches. Nur rückwärts. Perimenopause. Während die eine noch in einen festen Rhythmus finden muss und hier und da arg geschüttelt wird von Lachanfällen, Heulattacken und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgefallene Wackelzähne an Beautyprodukten. Symbolbild.</p>
<p>Besonders prägend sind wohl die Ambivalenzen zweier Personen in diesem Haus derzeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein Kind ist fest im verwirrenden Alltag der Pubertät angekommen und ich selbst durchlebe ähnliches. Nur rückwärts. Perimenopause.<span class="Apple-converted-space"> </span>Während die eine noch in einen festen Rhythmus finden muss und hier und da arg geschüttelt wird von Lachanfällen, Heulattacken und Wutausbrüchen und Weiblichkeit ganz neu für sich entdeckt und gleichzeitig aber auch noch ein Mädchen ist, das selbst überrumpelt davon wird, wie „alt“ sie optisch schon wirkt,<span class="Apple-converted-space">  </span>bemerkt die andere, in dem nun lästigerweise seit 35 Jahren nach wie vor furchtbar stabilen Zyklus, erste Auffälligkeiten. <i>Und auch wie alt</i> <i>sie mittlerweile wirkt!</i> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f648.png" alt="🙈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f631.png" alt="😱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62d.png" alt="😭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <span id="more-6445"></span>Meine Launen haben sich geändert und tauchen zweimal, statt einmal im Zyklus auf. Der Mann behauptet was anderes… ach, ich weiß es doch auch nicht. Das lästige Übel einmal im Monat wird auch immer lästiger, kann aber nicht gezähmt werden (mehrfach auf verschiedene Weise schon versucht) und ich würde mich freuen, wenn diese mittlerweile entwürdigende Kackscheiße einfach weg bleibt. Nachts liege ich phasenweise wach herum und finde keinen Schlaf und immer gegen Zyklusende bekomme ich Kopfschmerzen. Zum anderen treten auch Hautunreinheiten auf. Etwas, was sich dann auch schon länger anbahnt sind trockene Augen, die jüngst anzeigen, dass sie ab sofort ausgiebige Pflege wünschen. Ich hab’s ja nicht so mit stundenlangem im Bad Rumgesalbe und so. Mir reichte es bisher, dass ich mir eine Zahnpflege mit Zahnseide und Spülung angewöhnen musste. Aber die Augenärztin riet mir, nachdem sie ein sogenanntes Hagelkorn mit einer Nadel aufgestochen hatte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f616.png" alt="😖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />,<span class="Apple-converted-space">  </span>eine tägliche Pflegeroutine am Lidrand einzuführen, weil die Dings…sach mal schnell, ich komm nicht drauf…(Wortfindungsstörungen gehören auch zu einer Erscheinung) sowieso-Drüsen nicht mehr astrein arbeiten. Das kommt ab 40 und mit einsetzenden Wechseljahren gern einmal. So. Jetzt renn ich mit tendenziell müde aussehenden, leicht geröteten Augen rum. Toll.</p>
<p>Während das pubertierende Kind langsam erblüht, schaue ich dieser Tage in den Spiegel und sehe mich welken. Und so denken Tochter und Mutter über Kosmetik nach. Die Tochter bisher über Nagellackfarben, duftende Haarpflege und über epilierte Beine. Ich hingegen ertappte mich neulich dabei, wie ich mir die Haut rum ums Kinn leicht nach hinten straffte und einen nicht unerheblichen Unterschied ausmachte. (Sowas macht man beim Fernsehen mit Tape und Make-up.)</p>
<p>Und als ich dann, ungünstiger Weise mit PMS, shoppen war und mit einer Jeans in einer Umkleide stand, bekam ich eine totale Krise. Leute, echt. Die Jeans ging nicht zu und weiche Haut quoll über dem Bund hervor, wie über den Schüsselrand tretender Hefeteig. Und dann sah ich mich da so voll im Spiegel und wollte am liebsten im Strahl kotzen. Meine Kiste und Oberschenkel waren schon immer der üppigste Part an mir. Sie waren aber ganz gut in Form. Aber jetzt sie sind einfach nicht mehr in Form. Sie verwandeln sich in eine amorphe Masse, von weicher Haut ummantelt. Mein Bauch sieht an guten Tagen tadellos aus (wenn ich keine enge Hose anziehe), aber die guten Tage sind selten und beim Bücken zeigt sich die Schwerkraft und zerrt eine Art luftleeren, faltigen Ballon nach unten. Oder ich bin aufgebläht und sehe aus, wie im 4. Monate schwanger. Natürlich, ich bin 46 und habe 4 Kinder geboren, in den letzten 13 Jahren deutlich weniger Sport gemacht, als jemals und dann darf das so aussehen und es könnte auch schlimmer sein, ABER: Was zum Teufel sind das für schäbige Adern und Äderchen, die rot und blau-lila durch die weiße Haut an den Beinen schimmern? Und wieso legt sich die Haut über meinen Knien in Fältchen??? Jaja, bodypositivity und so. Am Arsch. Ich finde es nicht schön. Bei anderen stört es mich nicht, aber bei mir!</p>
<p>Während das Teenagegirl jedes Härchen an ihrem perfekten Körper kritisch beäugt, wünschte ich, das wäre mein einziges Problem. Und da meine Augen nun etwas empfindlicher geworden sind, auch gegen Sonnenlicht, trage ich zum ersten Mal in meinem Leben freiwillig und ganz gerne Sonnenbrillen! Und da meine Augen vor allem ab Zyklusmitte empfindlich werden, dachte ich, ich verzichte auf Augenmake-up und verlagere die Farbe auf die Lippen. An Lippenstift störte mich bisher immer, dass er so schnell abgeht und ständig nachgemalt werden muss. Ich habe mir also eine kräftige Farbe gekauft, die anpreist sehr lange zu halten, was ich dann soeben mal ausprobieren wollte. Mir gefällt die Farbe, es ist natürlich total ungewohnt, aber gut.<span class="Apple-converted-space"> </span>Da kam das Teenagegirl schaute mich an und sagte in vernichtendem Ton: „Mama, wie siehst du denn aus? Was soll das sein?“ Ich erkläre ihr meine Gründe. Sagt sie: „Mama, du siehst aus, wie ein Horrorclown!“                          Danke reicht. Ich geh jetzt weinen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Tatsächlich bin ich erleichtert, dass mittlerweile doch einige Gynäkologe:innen über die Wechseljahre aufklären und es auch zunehmend Informationen im Netz dazu gibt. Ich bin auch stets erfreut und erleichtert, wenn ich Erfahrungsberichte lesen kann.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Darüber hinaus habe ich natürlich auch schon die einschlägigen Werke „Woman on fire“, „Die gereizte Frau“ und „Die Weisheit der Wechseljahre“ gelesen und kann sie nur jedem empfehlen. Vor allem ersteres. Wenn man dann noch ein bisschen Lachen möchte, dann empfehle ich die Serie „Klimawechsel“ von Doris Dörrie. Diese sah ich damals, noch weit entfernt von diesem Zustand an und lachte mich schlapp, sehe mich jetzt aber ebenso verzweifelt nach meiner Lesebrille kramen, um die Speisekarte im Restaurant lesen zu können, wie die Protagonist:innen in der Serie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Falls Frauen in diesem Lebensabschnitt mitlesen, erzählt doch mal in den Kommentaren, wie es euch so geht. Lasst uns doch einfach mal offen austauschen und auch über uns selbst lachen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Update- Kiefergelenkbruch beim Kind, unkomplizierter als befürchtet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2024 08:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Hummel fröhlich und unbeschwert und voller Tatendrang ist, als sei nichts gewesen, flattert(e) mein Nervenkostüm noch nach. Ich weinte ziemlich oft einfach los. Anspannung löste sich weiter auf und Erleichterung setzte ein. Mir wurde auch zum ersten Mal richtig bewusst, wie unfassbar viel Glück wir hatten. Die Hummel hatte drei Hämatome am Kopf. Der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Hummel fröhlich und unbeschwert und voller Tatendrang ist, als sei nichts gewesen, flattert(e) mein Nervenkostüm noch nach. Ich weinte ziemlich oft einfach los. Anspannung löste sich weiter auf und Erleichterung setzte ein. Mir wurde auch zum ersten Mal richtig bewusst, wie unfassbar viel Glück wir hatten. Die Hummel hatte drei Hämatome am Kopf. Der Hauptaufprall war mit dem Kinn auf die Ecke eines Betonkübels gewesen. Eine Schramme zog sich davon ausgehend Richtung Ohr und hinter dem Ohr, etwas unterhalb, da wo man den Schädelknochen fühlt, war sie scheinbar nochmal auf die Ecke getitscht. Wenn sie mit der Stelle zuerst aufgeschlagen wäre, wäre es ziemlich sicher ganz anders ausgegangen. Somit hat der Aufprall auf dem Kiefer das Schlimmste verhindert. Das dritte Hämatom ist tatsächlich unterm Auge. Es ist aber nur sehr klein. Wahrscheinlich ist sie da mit der Hand oder dem Lenker ihres Rädchens dran gehauen. Ich habe mir also im Krankenwagen nicht eingebildet, dass sich ein blauer Fleck unterm Auge bildet. Es hätte auf Schlimmeres hindeuten können. Somit war es gut, dass von Halswirbelsäule und Kopf ein CT gemacht worden war.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6439"></span></p>
<p>Klar war dann, dass wir innerhalb der Woche noch zweimal zur Zahnklinik mussten und wir uns erstmal organisieren mussten bezüglich der nächsten Wochen. In Anbetracht meiner ständigen Tränenausbrüche wurde ich beim Hausarzt vorstellig und ließ mich für die Woche krankschreiben. Das war gut so.</p>
<p>Wir haben geschaut, was die Hummel essen kann und mag. Sie darf alles essen, was man mit einer Gabel zermatschen kann. Es funktionieren etwas weicher gekochter Reis und Nudeln, Kartoffelpüree, zarte Haferflocken, Joghurts, Fischstäbchen, Mus, geriebener Apfel, Milchreis, Grießbrei und weich gekochtes Gemüse. Für Unterwegs werde ich ein paar Babybreigläschen besorgen. Denn mal eben schnell ein Brötchen auf die Hand geht nicht. Auch kein Milchbrötchen. Das muss auch aufgeweicht werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie sich aber zeigt, kann und darf und soll sie sogar den Mund bewegen und auch üben den Kiefer zu bewegen. Das bedeutet, die Zahnpflege ist auch kein Problem.<span class="Apple-converted-space">  </span>Schmerzen hat sie schon seit Mittwochabend nicht mehr wirklich, so dass wir komplett auf Schmerzmittel verzichten können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie wir nun wissen, kann die Hummel 5 Wochen nicht in die Kita. Ich habe mal durchgezählt, wie viele Tage wir eine alternative Betreuung organisieren müssen. Bis Ende Mai sind wir Safe. Da ist der Mann da. Im Juni sind es dann 12 Tage, an denen wir Hilfe brauchen. Das bekommen wir irgendwie hin. Das Netzwerk ist schon aktiviert und wir haben von verschiedenen Stellen Unterstützungsangebote.<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Abdruck für die „Zahnspange“, den sogenannten „Aktivator“, wurde Mittwochs gemacht. Da hatte ich der Hummel sicherheitshalber nochmal Ibuprofen vorher gegeben, damit sie auf jeden Fall den Mund gut öffnen konnte. So ein Abdruck ist ja schon unangenehm genug. Das hat dann auch prima geklappt. Das Team der Kieferorthopädie in der Zahnklinik war sehr vorsichtig, geduldig und zugewandt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nun haben wir am Freitag die Zahnspange abgeholt. Ich hatte keine Idee, wie groß oder klein das Ding aussehen würde. Es ist ein niedliches Ding, dass überraschend freundlich anmutet und für mich sofort den Schrecken verlor. <a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_6996.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6441" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_6996-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Die Hummel war nicht ganz überzeugt. Als ich sie wieder ins Lastenrad geladen hatte, wollte sie die Zahnspange sofort wieder ausziehen und weinte dicke Krokodilstränen, weil sie das Gefühl im Mund nicht mochte.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich erklärte ihr dann ganz geduldig, warum sie die Spange unbedingt tragen muss und zeigte extra etwas übertrieben, wie schief sonst ihr Mund aussehen würde, wenn wir den Knochen beim Heilen nicht in die richtige Position verhelfen. Das fand sie einleuchtend, aber final überzeugte sie das Versprechen, wenn sie die Spange trägt, darf sie sich ein Spielzeug aussuchen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Sie hatte da prompt eine konkrete Vorstellung (ein geflügeltes Barbiepferd mit Geräusch) und setzte die Zahnspange wieder ein. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Und weil ich zwar nicht mehr weinen muss, aber immer noch ziemlich erleichtert bin über den deutlich unkomplizierteren Ausgang, als befürchtet, ließ ich mir im Einkaufszentrum noch mehr „aus den Rippen leiern“.<span class="Apple-converted-space">  </span>Einen Haarreifen, ein paar Haarklammern, ein Glitzert-Shirt und ein Kuscheltier gab es außerdem. Das neue T-Shirt ist mein heimliches Ersetzen des Unfall-T-Shirts. Das hatte ich zwar gewaschen, aber die Blutflecken waren nicht komplett raus gegangen und es hatte Löcher. Ich habe es heimlich weggeschmissen. Ich wollte es nicht mehr sehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dann habe ich noch für niederschwellige Zahnspangenpflege gesorgt. Die Hummel durfte sich einen Zahnputzbecher und Zahnbürsten aussuchen. Nun steht auch eine Zahnbürste im Gästebad unten, damit wir nicht immer nach oben laufen müssen nach den Mahlzeiten. Und für Unterwegs ein buntes Täschlein, in dem die Klammerdose und auch Zahnbürste und Zahnpasta drin sind. Damit es keine Ausreden gibt, um die Klammer nicht wieder einsetzen zu müssen oder gar nicht mitnehmen zu wollen.</p>
<p>Die erste Nacht mit Zahnspange bin ich dann mit der Hummel schlafen gegangen. Die Zahnspange liegt sozusagen lose im Mund und als die Hummel auf dem Rücken liegend gähnte, rutschte die Klammer etwas nach hinten. In meiner nun frisch erworbenen (hoffentlich vorübergehenden) Neurose bezüglich Gefahren im Alltag, lief mein Kopfkino heiß. Die Hummel schläft auf dem Rücken, atmet durch den Mund, die Klammer rutscht nach hinten und sie erstickt dran, weil ich nicht neben ihr liege und es bemerke. Völlig drüber. Ist mir klar. Ich habe noch nie gehört, dass jemand an einer Zahnspange erstickt ist. Aber für diesen Abend musste ich das <em>für mich</em> eruieren. Was soll ich sagen? Das Kind ist wohl auf am Morgen erwacht, hat die Spange weder verschluckt noch ausgespuckt und hat wunderbar geschlafen. Außerdem hat sie bemerkt, dass der Kieferbruch nun nicht weh tat, nachdem sie die Nacht darauf gelegen hat, weil die Spange den Kiefer in Position gehalten hat.</p>
<p>Gut, dass noch ein paar Tage frei sind. Nach Pfingsten hab ich mich dann vollständig mit der Situation arrangiert und kann wieder frisch und mit einigermaßen freiem Kopf ans Werk in die Schule.</p>
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		<title>Am Rande des Wahnsinns</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 13:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Adventswoche war nicht das, was ich mir unter besinnlich vorstelle.  Ich möchte sogar soweit gehen und behaupten: An Nikolaus explodierte die Woche und mein persönliches Kontrollzentrum geriet mehr und mehr an seine Grenzen bis es nahezu out of order war. Am Donnerstag war ich nahe einem nervous breakdown. Zunächst überstand ich einen überaus herausfordernder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Adventswoche war nicht das, was ich mir unter besinnlich vorstelle.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich möchte sogar soweit gehen und behaupten: An Nikolaus explodierte die Woche und mein persönliches Kontrollzentrum geriet mehr und mehr an seine Grenzen bis es nahezu <em>out of order</em> war. Am Donnerstag war ich nahe einem <em>nervous breakdown</em>. Zunächst überstand ich einen überaus herausfordernder Morgen mit den Kindern. Nach diesem beglückwünschte ich mich selbst zu meiner unreflektierten Reaktion und tat mir selbst leid. Das Kind mit dem ich hauptsächlich aneinander geraten war, tat mir aber auch leid. Ich war dünnhäutig, müde und weinerlich<i> und </i>ungerecht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In diese Stimmungslage kam eine Mail geflattert, die mich sehr plötzlich arg aufscheuchte und meine letzte Ratio komplett lahm legte. Wäre ich in aufgeräumter Verfassung gewesen, hätte mich das auch gestresst, aber bei weitem nicht so sehr. Ich saß laut weinend am Küchentisch. Just in dieses Szenario kam eine Frühstücksgästin, auf die ich mich schon sehr gefreut hatte. Nun saß ich da, musste eine Angelegenheit schnell klären und war sozusagen nicht wirklich in der Lage dazu. Das gemütliche Frühstück war auch eher dahin.</p>
<p>Aber wie das manchmal so ist, die Freundin war die Ruhe selbst und lotste mich besonnen durch die Angelegenheit. Ich glaube ohne Unterstützung hätte ich es vermasselt. Echt jetzt. DANKE, S.!</p>
<p>Aber damit war die Woche noch nicht ausgestanden. Es blieb trubelig. Und eine der neuen Katzen pinkelte auf meine Schultasche! Ich bin sehr froh, dass die wichtigen Dinge in der Tasche nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Tasche habe ich gewaschen, bin aber nicht sicher, ob der Geruch ganz raus geht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich musste dann auch <i>noch</i> zwei weitere Sachen sehr dringend erledigen, die sich normalerweise auch mit wenigen Klicks hätten erledigen lassen. Haha! Aber leider hat mein mittlerweile alter Rechner nach dem letzten Update offenbar ein paar Eigenheiten entwickelt, die er mir just in dieser Situation mal präsentieren wollte. Dateien waren verschwunden, Formatierungen durcheinander….Als ich das realisierte, geriet ich schon wieder in Stress. Die Inhalte waren zwar da, als pdf, aber bedurften einer Ergänzung und ich versuchte alles in eine bearbeitbare Datei zu verwandeln, zu ergänzen und neu zu formatieren, was dazu führte, dass Zeilen durcheinander rutschten und einiges plötzlich doppelt vorhanden oder ganz verschwunden war. Ich habe getobt. Ich fand den Fehler nicht. Eile und so vertracktes Technikzeug geht gar nicht. Notdürftig zusammen geklöppelt habe ich dann alles verschickt.<span class="Apple-converted-space">  </span>Frist vor Schönheit. Augen zu und durch. Mehr ging nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>In meinem Kopfkino war ich der Typ im Büro, der mit der Tastatur seinen Computerbildschirm vom Schreibtisch des Großraumbüros prügelt und dann noch dagegen tritt.<span class="Apple-converted-space"> </span></em></p>
<p>Einen weiteren Tag später wollte ich etwas ausdrucken. Neuerdings druckt unser Drucker gerne mal ein paar weiße Blätter, die lediglich eine Zeile Hieroglyphen zeigt. Wenn man den Vorgang dann abbricht und es erneut versucht, klappt es. Diesmal jedoch bedurfte es mehrere Durchgänge, die ich unterbrechen musste. Dann war das Papier alle, ich lud nach. Dann gab es einen „paper jam“ im Drucker. Obwohl ich alles verknüddeltes Papier entfernen konnte, zeigte der Drucker weiter den Papierstau an.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>Diesmal hatte ich im Kopfkino den Typen im Großraumbüro, der seinen Computerbildschirm entnervt vom Schreibtisch pflückt und auf einen Kopierer wirft.</em></p>
<p>Ich atmete, schaltete alles aus und nochmal an und dann ließ sich alles korrekt drucken. Fast. Das Dokument war in einer Schriftgröße gedruckt, so dass man es getrost als barrierefreies Dokument für Sehbehinderte hätte austeilen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ne, Leute. Ich ließ das erstmal so und verordnete mir einen Tag Pause. Dann ging ich nochmal ran und passte die Schriftgröße an. Das Layout ist eine Katastrophe. Ist mir nicht egal, aber egaler als meine psychische Gesundheit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich habe mich wirklich angestrengt und frage mich, warum die Umstände so widrig sein mussten.</p>
<p>Dafür mag ich diesen Sonntag jetzt<span class="Apple-converted-space"> sehr </span>gerne. Ich habe das Gefühl wieder Kontrolle über die Dinge zurück gelangt zu haben. Ich bin für morgen vorbereitet, habe alle noch anstehenden To Dos durchdacht und alles<span class="Apple-converted-space"> </span>zurecht gelegt und in zwei Kalender eingetragen.<span class="Apple-converted-space"> Etwas für Weihnachten habe ich auch weiter bearbeitet, diesen Text geschrieben&#8230;und es ist erst drei Uhr. </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Im Wandel</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/11/26/im-wandel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 11:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein eigener Boss wäre ich derzeit gerne hinsichtlich des Auslebens meiner Bedürfnisse. Solange es nicht um Hungergefühl und damit oft einhergehendem Unterzucker zu tun hat, bin ich üblicherweise recht „elastisch“ in meinen Anpassunsgmöglichkeiten und auch meistens gut gelaunt. Hin und wieder aber, wenn ich mich zu lange angepasst habe, dann wird das Gummi porös. Oft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/11/26/im-wandel/">Im Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein eigener Boss wäre ich derzeit gerne hinsichtlich des Auslebens meiner Bedürfnisse.</p>
<p>Solange es nicht um Hungergefühl und damit oft einhergehendem Unterzucker zu tun hat, bin ich üblicherweise recht „elastisch“ in meinen Anpassunsgmöglichkeiten und auch meistens gut gelaunt. Hin und wieder aber, wenn ich mich zu lange angepasst habe, dann wird das Gummi porös. Oft erreicht mich so ein Zustand im Herbst/ Winter. Vielleicht möchten Körper und Geist dann ebenso etwas Ruhe wie die Natur?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da ich zudem die Mitte 40 Schwelle überschritten habe, klopft anscheinend auch ein neuer Abschnitt des Lebens an.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich hab da keinen mir bewussten Stress mit. Eher habe ich gerade keine Gelegenheit mal die Entwicklungen im Backoffice des Unterbewusstseins durch mein Bewusstsein laufen zu lassen und vernünftig einzusortieren. <span id="more-6330"></span>Ich höre meistens meine eigenen Gedanken nicht, weil unsere 4 Jährige weiterhin ein ziemlich forderndes Wesen hat und trotz toller Fortschritte immer noch extrem an mir hängt. Je nach Tagesform ist es mal besser, mal schlechter. Die letzte Woche war wieder enorm zehrend, so dass ich an einem Abend auch überaus unfreundlich reagierte. Ich konnte einfach nicht mehr elastisch reagieren. Ich war durch.<span class="Apple-converted-space"> Ich fürchte, ich bin derzeit keine wirklich gute Kleinkindmutter. </span></p>
<p>Nicht hilfreich ist da auch, dass die Kita wegen Personalnotstandes oft Kurzbetreuung oder sogar Notbetreuung hat. Am Montag nahm ich die Hummel sogar mal mit in die Schule, was sie ganz spannend fand, aber dennoch hing sie mir die ersten beiden Stunden buchstäblich am Rockzipfel. Schlängel dich mal zwischen den Tischlein und Stühlen in der Grundschule durch und an dir dran hängt ein Kleinkind.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und immer, wenn ich mich hier zu Hause hinsetzte und kurz Luft holen will, kommt das Kind mit einem „Auftrag“, den ihrer Meinung nach nur ich ausführen kann. Da brüllt manchmal in mir alles ganz laut.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich bemerke zudem seit einer Weile ein zunehmendes Stimmungstief, welches nicht nur zum Zyklusende hart zuschlägt. Der Mann fragte mehrfach: „Wie guckst du denn?“ Weil man von mir eine mürrische Miene so anhaltend gar nicht gewohnt ist. Ich bin das übrigens auch nicht von mir gewohnt. Ich habe mir jetzt selbst die Einnahme von Johanniskraut und das Ausleben meines Wohlfühlsettings verordnet. Der Haushalt bleibt liegen und ich sitze an meinem Arbeitsplätzchen, höre mein Lieblingsjazzradio und betätige mich kreativ. Absoluter Entspannungszustand für mich. Eine Sache, die mich seit je her ausmacht. Farbe, Papier oder Stoff und Wolle und was Leises auf die Ohren. Funktionierte schon als Kind. Funktioniert bis heute zu. Ist mein Ding. Könnte ich den ganzen Winter durch machen. Stundenlang. Mache ich heute auch einfach so.</p>
<p>Dann fällt gewiss auf, dass mein Blog eine neue Optik hat. Das liegt daran, dass in dessen „Backoffice“ auch einiges erneuert werden musste und dabei das Theme, also die Oberfläche, auf der alles zu lesen war, kaputt gegangen war. Es war wahrscheinlich zu alt.</p>
<p>Ich habe dann ganz waghalsig einfach auf „Theme wechseln“ gedrückt und nun ist alles wieder auf dem neusten Stand, sieht aber anders aus. Ich weiß noch nicht genau mit dem Design. Da könnte sich nochmal etwas verändern. Muss ich mal drüber nachdenken und bei Gelegenheit ein bisschen mit spielen. Viel Auswahl habe ich jedoch nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>So, jetzt mache ich erstmal weiter mit Papier und Farbe. Der Advent steht ja vor der Tür. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie geht es <em>euch</em>?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/11/26/im-wandel/">Im Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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