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	<title>Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Familienalltag Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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	<title>Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Familienalltag Archive - beatrice-confuss</title>
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	<item>
		<title>Hin und wieder stelle ich mein Babboe-Lastenrad auf den Kopf- Werbung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2019 07:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Familienalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein geliebtes Babboe Lastenfahrrad muss leider bei Wind und Wetter draußen stehen, weil wir keine Garage haben und es auch nicht ins Gartenhäuschen passt. Zum Glück gab es von Anbeginn vor dem Haus einen einbetonierten Metallbügel, an dem ich es buchstäblich festketten kann. Damit es den Witterungen nicht komplett schutzlos ausgeliefert ist, ziehe ich immer eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/02/15/hin-und-wieder-stelle-ich-mein-babboe-lastenrad-auf-den-kopf-werbung/">Hin und wieder stelle ich mein Babboe-Lastenrad auf den Kopf- Werbung</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein geliebtes<a href="https://www.babboe.de/lastenraeder" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Babboe Lastenfahrrad</a><span class="Apple-converted-space"> </span>muss leider bei Wind und Wetter draußen stehen, weil wir keine Garage haben und es auch nicht ins Gartenhäuschen passt. Zum Glück gab es von Anbeginn vor dem Haus einen einbetonierten Metallbügel, an dem ich es buchstäblich festketten kann. Damit es den Witterungen nicht komplett schutzlos ausgeliefert ist, ziehe ich immer eine Wetterplane drüber (die gibt&#8217;s extra passend bei Babboe ;-)). Das funktioniert gut. Keinen Unterstand zu haben, ist also keine Ausrede kein Lastenfahrrad anzuschaffen.</p>
<p>Meines steht nun seit 4 Jahren so draußen und hat keinen Schaden genommen.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Babboe-Latenfahrrad-Wetterplan-e1549902165871.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4844 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Babboe-Latenfahrrad-Wetterplan-1024x642.jpeg" alt="" width="740" height="464" /></a></p>
<p><span id="more-4841"></span>Lackschaden nahm es hier und da dadurch, dass ich mit dem Seitengestänge an Straßenlaternen geschrammt bin, weil die Passage etwas knapp bemessen war.<span class="Apple-converted-space">  </span>Allerdings muss ich mal erwähnen, dass ich bisher durch jeden Engpass durchgekommen bin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was bei täglichem gebrauch bei Wind und Wetter und unter meist gefahrener Volllast auch schwer ackert, sind die Bremsen. Bisher halten sie. Aber sie haben gelitten. Die Feststellbremse mag auch nicht mehr richtig. Ich muss zugeben, dass ich gelegentlich nicht besonders sanft mit den Bremsen umgegangen bin. Bei Frost kann es passieren, dass sie über Nacht draußen festfrieren, was sie in meinem Fall gerne dann tun, wenn ich es <em>eilig</em> habe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Babboe-Lastenfahrrad-im-Schnee-e1549902152229.jpeg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4843 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Babboe-Lastenfahrrad-im-Schnee-1024x773.jpeg" alt="" width="740" height="559" /></a></p>
<p>Das Babboe ist auch bei Schnee und Eis ein super Begleiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach diesem Winter wird es also höchste Zeit mal wieder eine Generalüberhohlung zu initiieren. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dazu gehört: Lackschäden ausbessern, alle beweglichen Teile schmieren, die Bremsen nicht nur warten, sondern diesmal wirklich erneuern und alle Schrauben nochmal kontrollieren.</p>
<p>Zum einen, weil ich auf das Fahrrad angewiesen bin und ab Sommer ein 4. Kind damit transportieren werde und zum anderen, damit es wieder fit ist für das Frühjahr ist und wir damit auch wieder längere Touren machen können.</p>
<p>Das Lastenfahrrad stelle ich mindesten einmal im Jahr gründlich auf den Kopf (oder lasse es auf den Kopf stellen) und kontrolliere auch zwischendurch immer wieder wichtige Schrauben.</p>
<p>Ich bin schon oft gefragt worden, ob ich die große Inspektion selbst mache oder ob ich das Lastenfahrrad dann in eine spezielle Werkstatt bringe. Und Fahrradläden, die auf Lastenräder spezialisiert sind, findet man bei Babboe auf der Internetseite. Allerdings liegen sie nicht immer um die nächste Ecke. Also manchmal richtig weit weg, so dass es vielleicht nicht realisierbar ist diese anzusteuern. Für mich liegt der nächste gelistete Lastenfahrradspezialist nicht unerreichbar, aber umständlich weit weg.</p>
<p>Allerdings habe ich gute Erfahrung mit dem einfachen Fahrradladen „um die nächste Ecke“ gemacht, obwohl es dort keine Lastenfahrräder gibt. Auch ein Lastenfahrrad ist kein Hexenwerk und ein guter Fahrradmechaniker, kommt auch mit besonderen Fahrrädern klar.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich war jedenfalls bisher immer sehr zufrieden.</p>
<p>Ansonsten, wenn man sich ein bisschen für die Technik interessiert, kann man auch vieles wirklich alleine schaffen.</p>
<p><a href="https://www.babboe.de/lastenfahrrad-wartung" target="_blank" rel="nofollow noopener">Alle möglichen Ersatzteile bekommt man bei Babboe, ebenso wie einige hilfreiche Bilder und Videos zur Wartung.</a> <span class="Apple-converted-space">  </span></p>
<p>Ich wäre sonst auch nicht auf die Idee gekommen, das Babboe <i>wirklich</i> auf den Kopf zustellen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Paket-e1549980876242.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4847" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Paket-273x300.jpeg" alt="" width="273" height="300" /></a>  <a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Reifen-und-Bremsen-Babboe-e1549980898292.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4848" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/02/Reifen-und-Bremsen-Babboe-300x244.jpeg" alt="" width="300" height="244" /></a></p>
<p>Wenn man dann Ersatzteile braucht, kommen sie so ins Haus mit dem benötigten Inhalt. Ein bisschen wie Weihnachten. #prsample</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und so freue ich mich schon wieder auf den Frühling und auf weitere Jahre mit dem Babboe &#8211; Lastenfahrrad. Ich bin wirklich ein großer Fan. Und meine Kinder lieben es auch nach wie vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was sagen denn die anderen Lastenfahhradfahrer? Was sind eure Erfahrungen mit der Wartung? Macht ihr das selbst oder bringt ihr das Rad zu einem Fachmann?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/02/15/hin-und-wieder-stelle-ich-mein-babboe-lastenrad-auf-den-kopf-werbung/">Hin und wieder stelle ich mein Babboe-Lastenrad auf den Kopf- Werbung</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hambacher Forst- Auf dem Weg zur Demo am 6. Oktober 2018 / Blogparade #lautwerden</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2018/10/07/hambacher-forst-auf-dem-weg-zur-demo-am-6-oktober-2018/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2018 10:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Familienalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren da.  Und ich nehme mit diesem Beitrag Teil an der Blogparade der Blogfamilia  &#8222;Stimme erheben&#8220; #lautwerden &#160; Und ich kann nur sagen, es wären definitiv NOCH mehr Menschen am Hambacher Forst gewesen, wenn man alle mitzählte, die arbeiten mussten, bei denen das Leben andere Pläne vorsah oder all die, die auf halbem Weg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/10/07/hambacher-forst-auf-dem-weg-zur-demo-am-6-oktober-2018/">Hambacher Forst- Auf dem Weg zur Demo am 6. Oktober 2018 / Blogparade #lautwerden</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren da.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und ich nehme mit diesem Beitrag Teil an der <a href="https://blogfamilia.de/stimme-erheben-laut-werden-die-grosse-blogparade" target="_blank" rel="nofollow noopener">Blogparade der Blogfamilia  &#8222;Stimme erheben&#8220;</a> #lautwerden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ich kann nur sagen, es wären definitiv NOCH mehr Menschen am Hambacher Forst gewesen, wenn man alle mitzählte, die arbeiten mussten, bei denen das Leben andere Pläne vorsah oder all die, die auf halbem Weg zur Demo doch aufgegeben haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich erzähle mal:</p>
<p>Im Vorfeld gab es ein paar Dinge zu organisieren&#8230;</p>
<figure id="attachment_4477" aria-describedby="caption-attachment-4477" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Plakat-in-Fertigung-e1538906387908.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4477 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Plakat-in-Fertigung-1024x768.jpg" alt="" width="740" height="555" /></a><figcaption id="caption-attachment-4477" class="wp-caption-text">Das Knöpfchen malt auf eigene Wunsch ein Plakat.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8230;und so kam es, dass um kurz vor 11 vor unserem Haus einiges los war.</p>
<p>Meine Eltern kamen vor gefahren und brachten einen kleinen Kindersitz (den es noch in ihrer Garage gab) für ein mitreisendes Kind einer Freundin, packten den großen Kindersitz vom Sohn in ihr Auto, denn sie nahmen den Sohn mit nach Essen zum Geburtstag seines besten Freundes und Cousins.</p>
<p>Ein Arbeitskollege vom Mann fuhr vor, um den Mann freundlicherweise mit zur Arbeit zu nehmen, damit ich das Auto zur Verfügung hatte. (Der Kollege kam lustigerweise aus Kerpen, unserem späteren Ziel.</p>
<p>Dann kamen noch eine Frau aus Köln und eine Mama mit Kind aus dem Ort, die alle mit mir und meinen Mädchen im Auto mit fuhren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und eine Mama mit 2 Kindern im eigenen Auto.</p>
<p>Von uns aus braucht man eigentlich nur 20 Minuten mit dem Auto zum Hambacher Forst.<span class="Apple-converted-space">  </span>Meine Hoffnung war, dass wir nicht in den Hauptstrom aller Anreisenden gelangen würden. Da die Versanstaltung schon um 10.30 beginnen sollte&#8230; Mit Kindern plant man ja etwas anders, als wenn man nur mit Erwachsenen unterwegs ist. (Die Mitfahrenden Kinder waren zwischen 3 und 6 Jahren alt)</p>
<p>Kurz vor der Stadt Kerpen begann jedoch ein Stau. Ein wunderbarere Stau! Noch nie habe ich so gerne im Stau gestanden. Um uns herum standen vollbesetzte Autos, Hambi-Fahnen hingen in den Fenstern. Es ließ vermuten, dass mehr als 20000 Leute anreisten. Die Kennzeichen kamen aus dem ganzen Land.</p>
<p>Die Brücke über der Autobahn bei Kerpen-Buir war voller Menschen, alle auf dem Weg zum Hambacher Forst mit Fahnen und Schildern. Sie winkten. Autofahrer hupten fröhlich und winkten zurück. Je näher wir der Ausfahrt Merzenich kamen, je mehr Leute stiegen aus den Autos aus und versuchten über den Wall Richtung Hambacher Forst zu gelangen.<span id="more-4467"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4478" aria-describedby="caption-attachment-4478" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Stau-am-Demo-Tag-Hambach-e1538906478294.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4478 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Stau-am-Demo-Tag-Hambach-1024x576.jpg" alt="" width="740" height="416" /></a><figcaption id="caption-attachment-4478" class="wp-caption-text">Einer der schönsten Staus der Welt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Wir standen mittlerweile 1, 5 Stunden im Stau, als uns eine Freundin am Telefon sagte, die Ausfahrt sei komplett gesperrt.</p>
<p>Wir brauchten Plan B und waren dankbar, dass die Kinder bisher so gut aushielten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir fuhren also weiter zur nächsten Ausfahrt und versuchten über Land irgendwie in die Nähe des Veranstalungsgeländes zu gelangen.</p>
<p>In <em>Huchel-Stammeln</em> oder so ähnlich, hielten wir in einer Einbuchtung neben einer Grundschule. Dort war offenbar irgend eine Veranstaltung gewesen, was uns zu Gute kam. Wir Frauen mussten alle einmal zur Toilette. Wir nutzten die dortigen und müssen sagen: Nie, noch nie haben wir eine so saubere und schöne Schultoilette gesehen! Alles neu, alles sauber mit Seife und Handtüchern! Alles da! Bravo. <em>Können andere Schulen das bitte auch????</em></p>
<p>Die Kinder liefen alle einmal über den Schulhof, es wurde etwas gegessen und getrunken und der weitere Weg besprochen.</p>
<p>Wir kamen schließlich bis zum Ort <em>Ellen</em>. Hier parkten schon hunderte Autos am Rand der Landstraße. Es war klar, näher kämen wir mit den Autos nicht an die Veranstaltung. Wir parkten, packten die Bollerwagen und Kinder und liefen los. Mittlerweile war es fast 14 Uhr. Und uns kamen immer wieder Leute entgegen, die meinten, es sei noch <em>sehr</em> weit zum Demogelände. Von 7 bis 8 km war die Rede. Die Leute waren schon müde, der Proviant war ausgegangen oder sie hatten noch irgendwelche Termine am späteren Nachmittag.</p>
<p>Wir wollten sehen, wie weit wir mit den Kindern kämen und liefen los. Wie viele andere übrigens auch.</p>
<figure id="attachment_4482" aria-describedby="caption-attachment-4482" style="width: 225px" class="wp-caption aligncenter"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/20181006_134837-e1538906649767.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4482 size-medium" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/20181006_134837-e1538906649767-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/20181006_134837-e1538906649767-225x300.jpg 225w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/20181006_134837-e1538906649767.jpg 750w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4482" class="wp-caption-text">Bis in die Felder hinein parkten Autos.</figcaption></figure>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Auf-dem-Weg-zum-Hambi-e1538906811556.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4472 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Auf-dem-Weg-zum-Hambi-768x1024.jpg" alt="" width="740" height="987" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Wetter war ein Traum. Nicht zu heiß, aber sommerlich. Es ging über die Felder zur alten Autobahn A4. In der Ferne sah man die Spitzen des Schaufelradbaggers immer wieder zwischen den Bäumen aufblitzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4476" aria-describedby="caption-attachment-4476" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Alte-A4-e1538906863980.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4476 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Alte-A4-768x1024.jpg" alt="" width="740" height="987" /></a><figcaption id="caption-attachment-4476" class="wp-caption-text">Die alte A4.</figcaption></figure>
<p>So eine alte Autobahn hat etwas merkwürdiges. Aber die Bollerwagen zogen sich gut auf dem Asphalt und um uns herum wuchs Wald. Die alte A4 hatte ihren Reiz an diesem sommerlichen Oktobernachmittag und ich erinnere mich, wie wir vor wenigen Jahren noch darüber gefahren sind.</p>
<p>Die Kinder zwangen uns immer wieder zu kurzen Pausen. Man kennt das. Hunger, Durst, in den Bollerwagen rein, dann doch raus. Laufen ja, schieben nein etc pp.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Immer wieder kamen uns auch Leute entgegen, die wieder sagten, es sei noch sehr weit. Sie hatten schon umgedreht.</p>
<p>Hin und wieder kam ein Polizeibus gefahren oder ein RWE Fahrzeug.</p>
<p>Schließlich endete die Autobahn an der Kante des Hambacher Tagebaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4479" aria-describedby="caption-attachment-4479" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Tagebau-Hambach-e1538906977392.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4479 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Tagebau-Hambach-1024x576.jpg" alt="" width="740" height="416" /></a><figcaption id="caption-attachment-4479" class="wp-caption-text">Hambacher Tagebau</figcaption></figure>
<p>Eine beeindruckende Kulisse und erschreckend zugleich. Raubbau. Zerstörung. Ein trostloses Nichts. Am Rande Felder von bereits geschreddertem Wald.</p>
<p>Hinter uns <em>noch</em> intakter Wald und Autobahn.</p>
<p>Nach kurzer Rast ging es mit anderen Leuten, die das gleiche Ziele hatten, weiter über Schotterwege. Wir befanden uns auf RWE Gelände. Hier kamen auch hin und wieder mal RWE oder Polizeifahrzeuge vorbei. Ein RWE Mitarbeiter wies uns darauf hin, dass der Weg gefährlich sei, weil so viele Autos dort lang kämen. Wir konnten uns ein Lachen nicht verkneifen. Die Kinder sahen uns fragend an.</p>
<p>Der Hambacher Wald lag in Sichtweite vor uns, das Demonstrationsgelände war auch zu sehen. Eine Staubwolke umgab eine riesige Menge Menschen. Ein Hubschrauber stand am Himmel über dem Hambacher Forst, dicht an der Tagebaukante. Ich vermutete, dass viele Menschen auch im Wald seien und wahrscheinlich auch viele an der Tagebaukante herum kletterten.</p>
<p>Das Polizeiaufgebot war an diesem Tag aber deutlich geringer, als an allen anderen Tagen davor. Insgesamt kam so etwas wie Festivalstimmung auf.</p>
<p>Mittlerweile kamen uns Leute entgegen, die schon da gewesen waren und wieder nach Haus aufbrachen. Alle staubig und glücklich.</p>
<p>Wir bahnten uns einen Weg über die Feldwege, dicht am fast komplett verlassenen Dorf Morschenich vorbei und schafften es tatsächlich mit den mittlerweile etwas müden Kindern bis an die Demo ran.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4480" aria-describedby="caption-attachment-4480" style="width: 740px" class="wp-caption alignnone"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Toilettenhäuschen-e1538907105198.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4480 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Toilettenhäuschen-1024x576.jpg" alt="" width="740" height="416" /></a><figcaption id="caption-attachment-4480" class="wp-caption-text">Handycameras können einiges, aber nicht alles. Ganz klein erahnt man im Hintergrund die vielen Menschen. Es war in Wirklichkeit viel näher dran. Die Kinder springen auf dem Feld herum und Menschen stehen Schlange an den Toilettenhäuschen.</figcaption></figure>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Am-Rande-der-Demo-e1538907080660.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-4471 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Am-Rande-der-Demo-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p>Um 16 Uhr saßen wir mit vielen anderen am Rande eines Feldes zwischen Wiesenkamp und großer Bühne und ließen die Stimmung aus der Ferne auf uns wirken. Wir aßen und tranken etwas, die Kinder sprangen auf dem Feld herum. Hinter uns lief neben dem kleinen Flugzeughanger eine Blaskapelle umher. Auf der Bühne vor uns gab es Kundgebungen und Musik. Überall liefen Menschen mit Fahnen und Plakaten. Es war so friedlich und schön. Das war keine Demo, sondern ein Fest. Schade war, dass wir nicht früher da gewesen waren. Andererseits war es bei diesem Wetter ein ambitionierter aber toller Wanderausflug auf dem wir sehr viel gesehen haben und im Endeffekt definitiv zur Masse an Menschen beigetragen haben. Und wir waren ja auch <em>nur</em> so spät, WEIL so unfassbar viele Menschen gekommen waren. Also alles in allem ein Grund zur Freude.</p>
<p>Da wir tatsächlich 7 km gelaufen waren und diese Strecke mit den Kindern auch wieder zurück mussten, brachen wir bald wieder auf Richtung Auto.  Eltern haben eine Vorstellung, wie sich so ein Rückweg mit Kindern manchmal gestalten  kann. Tatsächlich brach auch schon bald der sogenannte Abendwahnsinn bei den jüngeren Kindern aus. Das Knöpfchen bekam auch einen Aussetzer und weinte und motzte und war mit der Gesamtsituation unzufrieden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mit Limonade, gutem Zureden und Ablenkung gelang es schließlich, dass die Kinder die meiste Strecke alle in den Bollerwägen saßen und wir Frauen sie problemlos ziehen konnten. Aber vollbesetzte Bollerwagen 7 km ziehen ist auch nicht ganz ohne.</p>
<p>Unser Weg führte uns mit vielen anderen Menschen durch das „Geisterdorf“ Morschenich.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Morschenich-e1538907343677.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-4475 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/Morschenich-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Dieses Dorf wurde bereits umgesiedelt. bzw seit 2015 können die Morschenicher ins neue Morschenich an anderer Stelle umsiedeln. 2024 soll (<em>sollte</em> muss man wohl sagen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />) das alte Morschenich weggebaggert werden.  Ich weiß nicht, wie der Stand der Dinge ist, aber wunderschöne Häuschen stehen dort verlassen und mit vernagelten Fenstern. Ein gewachsenes altes Dorf ist buchstäblich tot. Wenn nicht so viele Menschen dort unterwegs gewesen wären, wäre es gruselig gewesen. Und ich frage mich, kann man dieses Dorf nicht auch retten und wieder beleben? Und wie muss sich das alles für die Morschenicher anfühlen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/20181006_165952-e1538907417452.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4483 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/10/20181006_165952-1024x576.jpg" alt="" width="740" height="416" /></a></p>
<p>Hinter uns Morschenich. Vor uns der Tagebau neben dem Hambacher Wald.</p>
<p>Dann gingen wir wieder auf den Weg zu, den wir gekommen waren. Wieder über Felder, wieder am Tagebau vorbei. Das späte goldene Oktoberlicht tauchte alles in eine zauberhafte Stimmung. Die alte Autobahn  war mittlerweile auch voller Menschen auf dem Weg zurück zum Auto.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alte, Junge, Kinder, Freunde, Familien, Fremde. Eine große fröhliche und friedliche Gruppe. Der Rückweg kam uns schneller vor. Aber das ist ja ein bekanntes Phänomen. Wenn man sich auskennt, geht es schneller.</p>
<p>Erschöpft, aber positiv aufgekratzt waren wir in der Dämmerung wieder zu Hause.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unseren ersten Demotag kann man <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/17/erneuerbare-energie-und-protest-am-hambacher-forst-unbezahlte-werbung-wegen-verlinkung/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> nachlesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/10/07/hambacher-forst-auf-dem-weg-zur-demo-am-6-oktober-2018/">Hambacher Forst- Auf dem Weg zur Demo am 6. Oktober 2018 / Blogparade #lautwerden</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Nachhaltigkeit im Familienalltag-(unbezahlte Werbung)</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2018/09/30/nachhaltigkeit-im-familienalltag-unbezahlte-werbung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2018 12:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Familienalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zero Waste- Für die einen sind wir Anfänger, für die anderen schon totale Ökos Ich hab&#8217;s ja schon ein paar Mal erwähnt, statt ohnmächtig vor dem Problemen dieses Planeten zu stehen, möchte ich etwas tun. In meinem/unseren Rahmen hier machen wir sogar schon lange hier und da etwas. Und weil es durchaus noch viel Potential [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/30/nachhaltigkeit-im-familienalltag-unbezahlte-werbung/">Nachhaltigkeit im Familienalltag-(unbezahlte Werbung)</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zero Waste- Für die einen sind wir Anfänger, für die anderen schon totale Ökos</h3>
<p>Ich hab&#8217;s ja schon ein paar Mal erwähnt, statt ohnmächtig vor dem Problemen dieses Planeten zu stehen, möchte ich etwas tun. In meinem/unseren Rahmen hier machen wir sogar schon lange hier und da etwas. Und weil es durchaus noch viel Potential gibt, war ich vor wenigen Tagen auf einem Vortrag zum Thema <em>Zero Waste</em>.</p>
<p>Für alle, die diesen Begriff nicht kennen: Bei <em>Zero Waste</em> geht es darum Müll zu vermeiden und weniger Ressourcen zu verschwenden.</p>
<p>Wer <em>Zero Waste</em> wirklich konsequent betreibt, produziert kaum noch Müll.</p>
<p>Ich finde das sehr bewundernswert und lauschte gespannt der Referentin. Leute die im Thema sind, werden ihren Namen kennen. <em>Olga Witt</em> schreibt einen Blog zum Thema<span class="Apple-converted-space">  </span><em>Zero Waste Lifestyle</em> <span class="Apple-converted-space">  </span> <span class="Apple-converted-space">      </span>, betreibt<em> den</em> Unverpacktladen in Köln, <em>Tante Olga,</em><span class="Apple-converted-space"> </span><span class="Apple-converted-space"> </span>zu dem auch ein <em>Online Shop</em> gehört. Nebenher schreibt sie auch noch Bücher. <em>(Links am Ende des Beitrags)</em></p>
<p>Ich muss sagen, es beeindruckt mich, wenn Menschen aus Überzeugung und mit Herzblut für eine Sache stehen und sich einsetzen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>Olga Witt</em> sagte selbst, es sei ein Weg in kleinen Schritten gewesen, in dem sie sich immer weiter ihrem jetzigen Zero Waste Lifestyle angenähert hat.</p>
<p>Komplette Müllvermeidung bedeutet eine große Umstellung. Man muss anders einkaufen, anders planen und verzichtet „freiwillig“ auf ein paar Dinge. Man setzt neue Prioritäten und gewöhnt sich um.</p>
<p>Ich muss gestehen, ich möchte auf manche Dinge nicht verzichten, wie vielleicht viele andere auch. Dennoch kann man etwas tun. Wenn die meisten Menschen wenigstens ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit entwickeln und dann überlegter konsumieren, ist auch etwas gewonnen.</p>
<p>Ich möchte nach und nach  Ideen von Olga aufgreifen und versuchen umzusetzen. Einiges kann ich allerdings nur für mich selbst entscheiden. Denn weder meinem Mann, noch meinen Kindern kann ich in allem Vorschriften machen.<span class="Apple-converted-space"> Das ginge nach hinten </span>los.</p>
<p>Möglicherweise kann ich sie und andere Menschen aber noch inspirieren und sogar anstecken. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zero Waste in der Umsetzung</h3>
<p><span id="more-4440"></span></p>
<p><em>Olga Witt</em> sprach von 6 Pfeilern, um sich einem müllfreien Leben zu nähern.</p>
<p>reduce, (reduzieren)</p>
<p>reuse (wieder verwenden)</p>
<p>recycle<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>refuse (ablehnen)</p>
<p>rethink (überdenken)</p>
<p>relax<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>(Ein Großteil des Mülls in unserer Gesellschaft entsteht übrigens durch Konsumgüter wie Kleidung, Möbel, Technik etc. Ich dachte tatsächlich immer, es sei der Haushaltsmüll des Alltags, der den größten Teil ausmacht. Aber nein.)</strong></p>
<p>Was die „großen“ Konsumgüter<span class="Apple-converted-space">  </span>angeht, stehen wir als Familie ganz gut da.</p>
<p>Wir fühlen uns ziemlich bedürfnislos und mögen es sehr individuell. Somit konsumieren wir tatsächlich selten und wenige große Güter neu.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Unsere <strong>Möbel</strong> sind überwiegend <strong>gebraucht</strong> übernommen, vom <strong>Sperrmüll</strong>, aus dem <strong>Gebrauchtwarenhaus</strong> und <strong>selbst gebaut</strong>. Neue Möbel sind neutral und robust gewählt und können durch farbige Wände und Dekoration in ein neues Bild gebracht werden. Ausrangierte Möbel, die aber noch völlig in Ordnung sind, werden weiter gegeben oder verkauft.</p>
<p>Auch in der<strong> Innenraumgestaltung</strong> sind wir ganz gut. Die meisten Wände bestehen aus <strong>Kalkputz und Kalkfarbe</strong>. <strong>Das Dach ist mit Hanf gedämmt</strong> und der Boden aus geöltem Holz aus dem Naturbaustoffladen mit FSC-Zertifikat.</p>
<p><strong>Kleidung</strong> kaufen wir oft<strong> Second Hand</strong> und neu,  bewusst ausgesucht  und zum dauerhaften Einsatz angelegt. Ich persönlich profitiere noch von einem einst in kinderlosen Tagen gut gefüllten Kleiderschrank. Ich sammele Kleidung und viele Teile sind über 20 Jahre alt. Ich bringe auch Kleider zum Schneider, zum wieder Herstellen oder Neuanpassen und flicke Kleidung auch selbst.</p>
<p>Ausrangierte Kleidung kommt in Sammelkontainer oder ich gebe sie beim Sekondhand laden ab. Was fleckig und löchrig ist, schaue ich durch und hebe diese als Putzlappen oder Bastelmateriel auf.<span class="Apple-converted-space">  Beispiele <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/02/23/steckenpferde-diy/" target="_blank" rel="noopener">sind die Steckenpferde</a>   und <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/03/24/diy-pueppchen-aus-alten-babybodys-und-shirts/" target="_blank" rel="noopener">die Puppe</a> . </span>Was gar nicht mehr geht, landet natürlich auch im Müll.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Elektrogeräte</strong> werden<strong> pfleglich behandelt</strong> und so <strong>lange genutzt</strong>, bis sie nicht mehr können. Viele Dinge halten länger, als mir lieb ist.<span class="Apple-converted-space"> </span><em>Mein erstes und bis jetzt einziges Smartphone gibt sich gerade Mühe mir die Anschaffung eines neuen Gerätes zu erleichern. Es kommt einfach in der Geschwindigkeit nicht mehr mit und hängt sich mittlerweile ständig auf.<span class="Apple-converted-space">  </span></em>Ich lernte kürzlich, dass es ein <em>fair phone</em> gibt. Wen das interessiert: <em>https://www.fairphone.com</em></p>
<p>Deko rund ums Haus mache ich überwiegend selbst aus dem was so da ist. <em>Was nicht bedeutet, dass ich dem ein oder anderen Nichtsnützelchen nicht doch mal erliege. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ich kaufe sehr gerne Dinge aus Naturmaterialien. Also Handbürsten, Haarbürsten, Wäscheklammern und Co.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Haushaltsmüll- was wir schon tun und noch tun können</b></p>
<p><strong>Speisen</strong>, die ich irgendwo mit bringe, packe ich immer in <strong>Frischhaltedosen</strong>. <em>(Nein, ich schmeiße meine intakten Kunststoffdosen nicht weg und ersetze sie durch Edelstahl. Das mache ich dann, wenn die Kunsttsoffdosen irgendwann kaputt sind.)</em></p>
<p><strong>Alufolie</strong> zum Abdecken<strong> ist ein absolutes NO-GO.</strong> Benutze ich schon lange gar nicht mehr. Der Mann nutzt es gelegentlich zum Kochen bestimmter Dinge.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong> Speisen in Schüsseln</strong> <strong>decke ich mit Tellern ab</strong> und kann so auch noch etwas auf die Schüssel stapeln. Und wenn es gar nicht anders geht, nutze ich Frischhaltefolie. Die ist weniger schlimm als Alufolie.</p>
<p>Aber da wünsche ich mir zu Weihnachten einfach mal einen<strong> Vorrat an Bienenwachstüchern</strong> vor allem in großen Formaten. Die kann man immer wieder verwenden und ich finde die dazu auch noch sehr hübsch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das <strong>Einkaufstüten</strong>debakel braucht hier wohl noch viel Geduld und Spucke von mir. Der Mann kauft ziemlich oft neue, allerdings von den recycelten Mehrwegtaschen. Aber davon haben wir mehr als genug und ich kann nichts anderes tun, als sie ihm immer wieder ins Auto werfen, in der Hoffnung, dass er sie auch mit zum Einkaufen nimmt, anstatt eine neue zu kaufen. <em>Ich selbst,  fahre ja aus Überzeugung mit dem Lastenfahrrad zum Einkaufen und habe Tüten dabei. </em></p>
<p>Bei Putzmitteln stehen wir im Durchschnitt ganz ok da.</p>
<p>Für den <strong>geölten Holzboden</strong> nehme ich Omas alte <strong>rückfettende Kernseife</strong> und Hobel mir ein paar Splitter vom Seifenstück ins Putzwasser.</p>
<p>Für ein bisschen Duft streue ich manchmal frisch geernteten oder getrockneten Lavendel auf den Fußboden. Man läuft darüber und der Duft verteilt sich. Dem Holzboden macht das nichts. Angeblich wirkt das sogar desinfizierend. Und wenn man die trockenen Reste aufsaugt, duftet der Staubsauger bei jedem Saugen wunderbar. Ganz ohne künstliche Duftstoffe, die ich eh nicht mag. (Es hält angeblich auch Spinnen fern. ;-))</p>
<figure id="attachment_4453" aria-describedby="caption-attachment-4453" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_105032-e1538308802382.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4453 size-medium" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_105032-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-4453" class="wp-caption-text">Die Tabs funktionieren super!</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es einen Bio-Allzweckreiniger, einen Bio- WC-Reiniger, Bio-Spülmittel, Bio-Spülmaschinentabs (die übrigens besser funktionieren, als die üblen Chemiekeulen). Alles aus dem <strong>D</strong>rogerie <strong>M</strong>arkt. Aber mehr ist nicht im Einsatz.<span class="Apple-converted-space">  </span></p>
<p>Ich werde aber, sobald neues Putzmittel gebraucht wird, bei Tante Olga vorfahren und einen Versuch mit Selbsthergestellten Putzmitteln versuchen.</p>
<p>Was Waschmittel angeht….ich weiß nicht. Wir benutzen ökologisch vertretbares Waschpulver und das auch nicht in rauen Mengen. Waschnüsse habe ich mal ausprobiert, aber die haben mich nicht überzeugt. Ich versuche nochmal von Olga inspirierte Alternativen.</p>
<p>Für die Körperhygiene werde ich  <strong>Haarwaschseife</strong> ausprobieren.</p>
<p>Für den Körper haben wir auch <strong>Seifenstücke</strong> da. Aber die Kinder zermatschen und zerbröseln die Seifenstücke immer so und am Ende bleibt eine unappetitliche Matsche übrig. Deshalb haben wir auch Seifenspender mit mildem Waschzeug und ohne Duftstoffe und ph neutral. Wir haben alle empfindliche Haut. Ich glaube da ist auch kein Mikroplastik drin.</p>
<p><strong>Wattestäbchen</strong> gibt es Platikfrei <strong>aus recyceltem Papier</strong> in der gängigen Drogerie und die funktionieren tadelos.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zahnputztabletten oder Zahnputzpulver wären Alternativen für Zahnpasta. Das teste ich mal. Gibt&#8217;s garantiert auch bei Olga (auch online!)</p>
<p>Ich selbst putze mir nun schon seit einiger Zeit die Zähne mit einer<strong> kompostierbaren Bambuszahnbürste</strong>. Die gibts übrigens auch im <strong>D</strong>rogerie<strong> M</strong>arkt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und ich bin sehr zufrieden damit. <em>Die Kinder fahren leider weiterhin auf die bunten Plastikzahnbürsten ab. Naja.</em></p>
<p>Was Kosmetik angeht, da will ich auf bestimmte Dinge nicht verzichten. Das Bisschen, was ich nutze ist überwiegend auch aus der Naturkosmetikserie und hält<span class="Apple-converted-space">  </span>bei mir sehr lange. Das kann ich für mich vertreten.</p>
<p>Die nächste Anschaffung statt Einwegrasierer wird ein <strong>Rasierhobel</strong> sein.</p>
<p>Was ich übrigens sehr lieb gewonnen habe, und das nicht mal um Müll zu vermeiden, ist eine <strong>Menstruationstasse</strong>! Ich habe ein bisschen ausprobiert und nun ein für mich passendes Exemplar gefunden. <em>Latessa</em>, heißt das gute Stück und ich möchte nichts anderes mehr nutzen. Mega angenehm. Ihr dürft mich dazu gerne befragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Biomüll</strong> landet auf dem <strong>Kompost</strong>.</p>
<p><strong>Plastik</strong> in der gelben Tonne. Wobei dieser Part wirklich frustrierend ist, weil nur 10% bis 15% des Plastikmülls wirklich recycelt wird. Der Rest wird mit dem Restmüll verbrannt. Da gehen also sehr viele überflüssig eingesetzte Rohstoffe verloren und führen zu einem großen CO2 Ausstoß. Da hilft nur möglichst unverpackt einzukaufen. Aber mach das mal im normalen Supermarkt.</p>
<p>Ich versuche in meinem bisherigen Gewohnheiten möglichst unverpacktes Obst und Gemüse einzukaufen. Da muss ich mich mal umgewöhnen und andere Einkaufswege in den Alltag einbauen. Nudeln, Müsli und Co….da ist es ist hier wie es ist. Ich kaufe es verpackt. Noch. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Allerdings möchte ich mir<strong> Stoffbeutel oder Säckchen</strong> besorgen oder nähen <strong>für Brot und Gemüse.</strong> Ich habe gesehen, die gibt es auch für kleines Geld in Olgas onlineshop. Ich hörte nämlich von einigen Leuten, dass Brotkaufen problemlos mit mitgebrachten Behältnissen geht. Je kleiner ein Laden, je problemloser. Auf dem Markt kann man z.B. auch Wurst und Käse in die eigene Frischhaltedose füllen lassen. Das geht im Supermarkt meist nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Andere kleine Dinge im Alltag die wir nutzen um etwas nachhaltiger zu leben:</strong></h3>
<p><strong>Toilettenpapier, Küchenrolle und Taschentücher sparsam verwenden</strong> und immer aus recycelten Material einkaufen. Der <strong>Umweltengel für 100% recycleltes Papier</strong> muss drauf sein.</p>
<p><strong>Taschentücher</strong> kaufe ich zudem immer in einer <strong>großen Spenderschachtel</strong>, das spart die ganzen einzelnen Plastikverpackungen und kann auch noch ganz ansehnlich kaschiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_135142-e1538309145393.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4454" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_135142-e1538309145393-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_135142-e1538309145393-225x300.jpg 225w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_135142-e1538309145393.jpg 750w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a> <a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_135128.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4455" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/20180930_135128-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein „Keine Werbung“- Aufkleber am Briefkasten. So landet nur noch personalisierte Werbung bei uns. Die muss man dann leider schriftlich abbestellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kaffee</strong> kaufen wir <strong>als ganze Bohnen fair trade und Bio in einer großen Packung</strong>. Die Bohnen malen wir selbst. Kein Filterpapier, keine Alutabs, weniger Verpackungsmüll und weniger Ressourcenverschwendung.</p>
<p><strong>Coffee to go</strong> <strong>oder andere Getränke</strong> mache ich mir selbst zu Hause in ein <strong>wiederverwendbares Gefäß</strong>. Ich hörte der ein oder andere Laden füllt auch offene Getränke in mitgebrachte Gefäße.</p>
<p><strong>Proviant</strong> für unterwegs kommt in <strong>Frischhaltedosen</strong> oder ich verwende bisher übrig gebliebene Brottüten dafür. So werden sie wenigstens mehrmals genutzt.</p>
<p><strong>Eis</strong> hole ich zunehmend gerne <strong>an der Eisdiele</strong> und dann<strong> in der Waffel</strong>. Die kleine Papierserviette dazu finde ich ok, weil die Kinder eh meist kleckern und ich dann ohnehin ein Taschentuch bemühen würde. Eis kann man ansonsten auch in wiederverwendbaren Formen selbst machen. <em>(Natürlich haben wir dennoch immer auch mal verpacktes Eis aus dem Supermarkt. Aber immer seltener und dann auch gerne eine Großpackung zum Selbstportionieren.)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Einkaufen versuche ich Produkte mit Palmöl und Produkte von der Firma die mit <em>N</em> anfängt und mit s<em>tle</em> aufhört zu meiden. <em>Aus Gründen. </em> Nicht immer gelingt es, diese Firma zu umgehen.</p>
<p><strong>Obst und Gemüse</strong> kaufe ich bevorzugt <strong>Bio oder wenigstens regional</strong>. Aber zu 90% saisonal. Erdbeeren außerhalb der Saison gibt es z.B. bei uns nicht.</p>
<p><strong>Eier</strong> kaufe ich ausschließlich Bio und mit <strong>Stempeln</strong> die mit <strong>0-DE</strong> beginnen.</p>
<p><strong>Fleisch und Milchprodukte</strong> kaufe ich auch <strong>ausschließlich Bio</strong>.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der nächste Schritt wäre<strong> Demeter Produkte</strong> zu kaufen.</p>
<hr />
<p>Die Liste an Dingen, die man sonst noch tun kann ist sehr lang. Mir fallen jetzt auch noch einige Sachen ein. z.B. Tee nicht als einzelverpackte Teebeutel und Schokolade nur als Ganzes und nicht als einzelverpackte Schokoriegel kaufen. etc. Nagelt mich bitte nicht fest, wenn ihr mich auf Abwegen erwischt.</p>
<p>Und was für mich passt, muss für andere nicht passen. Allerdings bieten die Internetseiten rund um <em>Zero Waste</em> genug Anregungen und da findet sicherlich jeder irgendetwas womit er etwas nachhaltiger leben kann.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Schaut mal auf den Seiten vorbei. Es gibt wirklich erschlagend viele Möglichkeiten! Auch was Recycling angeht. Vom Zigarettenstummel, über Kronenkorken bis hin zu Korken wird alles zum Recyceln gesammelt.</p>
<p><a href="https://zerowasteladen.de" target="_blank" rel="nofollow noopener">https://zerowasteladen.de</a></p>
<p><a href="http://www.zerowastelifestyle.de" target="_blank" rel="nofollow noopener">http://www.zerowastelifestyle.de</a></p>
<p><a href="http://www.tante-olga.de" target="_blank" rel="nofollow noopener">http://www.tante-olga.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/30/nachhaltigkeit-im-familienalltag-unbezahlte-werbung/">Nachhaltigkeit im Familienalltag-(unbezahlte Werbung)</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erneuerbare Energie und Protest am Hambacher Forst (unbezahlte Werbung wegen Verlinkung)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 18:55:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Familienalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe es ja schon im letzten Beitrag geschrieben, dass ich an diesem ganzen Wahnsinn auf dieser Welt  ersticke und in meinem möglichen Rahmen aktiv bin. Was wir schon seit vielen Jahren ganz ohne Aufwand und Anstrengung machen ist Ökostrom und Ökogas beziehen. Wir sind bei Lichtblick, da gibt es beides. Wir sind mit den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/17/erneuerbare-energie-und-protest-am-hambacher-forst-unbezahlte-werbung-wegen-verlinkung/">Erneuerbare Energie und Protest am Hambacher Forst (unbezahlte Werbung wegen Verlinkung)</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es ja schon im letzten Beitrag geschrieben, dass ich an diesem ganzen Wahnsinn auf dieser Welt  ersticke und in meinem möglichen Rahmen aktiv bin.</p>
<p>Was wir schon seit vielen Jahren ganz ohne Aufwand und Anstrengung machen ist Ökostrom und Ökogas beziehen.</p>
<p>Wir sind bei <a href="https://www.lichtblick.de" target="_blank" rel="nofollow noopener"><em>Lichtblick</em></a>, da gibt es beides. Wir sind mit den Preisen und dem Service rundum zufrieden. Als wir umzogen und wegen längerer Renovierungsarbeiten für zwei Haushalte zahlen mussten, wurden wir gut und fair beraten. Wir konnten nicht einschätzen, wie die Kosten auf der Baustelle ausfallen würden  und vor allem wie lange wir tatsächlich zwei Haushalte haben würden. <em>Lichtblick</em> half uns weiter und es warteten keine bösen Überraschungen auf uns.</p>
<p>Ich denke allerdings, andere Ökostrom/Gas-Anbieter hätten das genauso super hinbekommen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Hier eine Seite, die Infos zu unabhängigen Ökostromanbietern liefert:</p>
<p><a href="https://www.oekostrom-anbieter.info" target="_blank" rel="nofollow noopener">https://www.oekostrom-anbieter.info</a></p>
<p>Denn die Unabhängigkeit ist wichtig, sonst landet man bei Tochterunternehmen der großen Konzerne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dort und auf den Seiten der jeweiligen Anbieter könnt ihr euch auch genauer darüber informieren, wie das alles funktioniert. Denn ja, der Strom kommt immer aus der gleichen Steckdose. Ihr fördert allerdings mit dem Bezug von Ökostrom die erneuerbaren Energien und deren Weiterentwicklung und Verbreitung.</p>
<p><span id="more-4415"></span></p>
<h3>Energiesparen im Alltag</h3>
<p>Technische Geräte lassen wir nicht unnötig laufen. Bei den Kindern üben wir noch. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wenn das Wetter schön und trocken ist, trockne ich die Wäsche draußen. Ich liebe den Duft. Wir haben seit Jahren keinen Trockner mehr, auch wenn das im Winter oder wenn eine Seuche ausgebrochen ist manchmal tatsächlich ein bisschen blöd ist.  Aber klappt trotzdem.</p>
<p>Wir haben Energiesparlampen oder LED Beleuchtung in allen Lampen, die immer lange brennen. Ansonsten herrscht die Regel, in ungenutzten Räumen bzw Etagen brennt kein Licht. (Gelingt auch nicht immer mit Kindern, da braucht es im Winter hier und da mal eine Beleuchtung zum Einschlafen ;-)) Funktionierende normale Glühbirnen benutzen wir aber weiter.</p>
<p>Die Heizung muss nicht in allen Räumen volle Pulle laufen. Wir überheizen nicht und tragen im Winter einen Pullover zu Hause. Einzig das Bad muss für mich warm sein. Das ist meine Komfortzone, in der ich keine Kälte ertrage.</p>
<p>Ich koche immer mit dem Deckel auf den Töpfen. Dann kocht das Nudelwasser auch schneller. Es gibt natürlich auch Gerichte, da geht es nicht.</p>
<p>Eine schnelle Induktionsplatte ist auch toll.</p>
<p>Spülmaschine und Waschmaschine laufen zu 90% immer voll ausgefüllt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die meisten Kleidungsstücke müssen nicht nach jedem einzelnen Tragen gewaschen werden. Manchmal reicht sogar Lüften völlig aus. Das schont auch die Fasern und die Haltbarkeit der Kleidungsstücke.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was kann ich sonst tun?</strong></p>
<p><em>Zu Demonstrationen gehen</em></p>
<p>Vielleicht geht es euch wie mir. Ich habe immer gesagt: Ui, mit kleinen Kindern zu Demos…..mmh ich weiß nicht. Könnte ja auch mal ungemütlich werden oder gefährlich. Ich habe ohne Kinder ein paar mal erlebt, wie unberechenbar auch eine friedliche Menge plötzlich in anstrengendes oder gar beängstigendes Chaos ausbrechen kann. Das war allerdings immer innerstädtisch in den Häuserschluchten. Da kann man auch nicht mal eben einfach so weg. Das mag ich schon kinderlos nicht. Außerdem <em>kann</em> es vorkommen, dass man mal schnell rennen muss.</p>
<p>Aber wo viel Platz ist, kann man sich ja aus dem größten Gemenge heraus halten.</p>
<p>Also fuhren wir ziemlich kurz entschlossen mit den Kindern zur Mahnwache am Hambacher Forst und wollten uns RWE „in den Weg stellen&#8220;. Wir waren nicht besonders gut vorbereitet. Sprich, wir hatten keine Plakate und waren auch mit den Örtlichkeiten nicht wirklich vertraut. Einzig einen Rucksack mit Wasser, Brötchen und Kuchen hatte ich gepackt.</p>
<p>Ich erzähle euch hier nun, wie unser subjektives Erleben der Demo am 16. September am Hambacher Wald war und verlinke weiter unten noch auf auf die nächste Demo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Wie wir das erste Mal mit Kindern demonstrieren waren</b></h3>
<p>Am 16. September fuhren wir zum Hambacher Forst, um dort gegen die Abholzung des Waldes und den weiteren Kohlabbau der RWE zu demonstrieren.</p>
<p>Im Vorfeld erklärte ich den Kindern so einfach wie möglich, warum wir und viele andere Menschen diesen Wahnsinn gerne stoppen wollen. Der Sohn hatte viele Fragen. Darunter: „Haben wir denn nicht genug Wald hier?“</p>
<p>Ich erklärte, dass es erstens ein sehr sehr alter Wald ist und dort seltene Tiere leben.</p>
<p>Und selbst wenn die ein neues zu Hause finden <i>könnten</i>, dann ist da immer noch die Tatsache, dass wir einfach nicht noch mehr Kohle <em>brauchen</em>. Die verheizte Kohle schädigt unser Klima und es gibt mittlerweile genug andere Technologien, um Strom zu erzeugen. Zumal produziert die RWE mehr Strom als wir verbrauchen können und verkauft diese ins Ausland.</p>
<p>Das leuchtete dem Sohn ein.</p>
<p>Damit die Kinder aber noch besser begreifen, wogegen wir protestieren wollen, fuhren wir zunächst den Aussichtspunkt vom Tagebau Hambach an. Es ist einerseits beeindruckend, wie riesig dieses Loch ist. Da wo früher Dörfer, Ortschaften und Wald standen, ist einfach eine Art Kraterlandschaft mit unfassbar großen Baggern, neben denen normale Autos aussehen wie winzige Ameisen.</p>
<p>Mir ist dieses Bild vertraut, denn ich wuchs am Rande eines solchen Kraters auf. Die stillgelegte Straße auf der ich Fahrradfahren lernte und oft spazieren ging, endete abrupt und gab den Blick auf den Tagebau Frechen frei. Meine Großeltern und Eltern erinnern sich gerne an ihre alten Dörfer bevor diese irgendwann den Baggern zum Opfer fielen. Sie wurden an den Rand des Tagebaus umgesiedelt. Teilweise ergab sich daraus ein neuer Wohlstand. Moderner Häuser, neue Möglichkeiten. Aber Wehmut klingt immer mit bei den alten Geschichten von den alten Dörfern.</p>
<p>Die ehemalige Grube wurde renaturiert. Dort wächst nun ein neuer noch sehr junger Wald heran. Nicht zu vergleichen mit einer tausend Jahre alten und mit der Zeit gewachsenen Landschaft. Manche Bäume in dem letzten kleinen Teil des Hambacher Forsts sind 350 Jahre alt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der nächste Stopp sollte der Hambacher Forst sein.</p>
<p>Da alle Zufahrtsstraßen schon zugeparkt und teilweise von der Polizei für Fahrzeuge gesperrt waren, entschieden wir in Kerpen Buir einen Parkplatz zu suchen und unter den angrenzenden Autobahn und Bahntrassen zum Wald zu gelangen. Uns war klar, es würde für die Kinder ein ordentlicher Marsch. Auf dem Weg durch die Buirer-Sträßchen leitete uns ein auf der Stelle fliegender Polizeihubschrauber unfreiwillig den Weg zum Ziel.</p>
<p>Ich verteilte an alle eine Runde Brötchen als Wegzehrung.</p>
<p>Es war ziemlich heiß in der Sonne und die ersten Polizeitrüppchen am Wegesrand taten uns etwas leid in ihren dicken schwarzen Uniformen. Die Stimmung auf dem Weg war friedlich.<span class="Apple-converted-space">  </span>Je näher wir dem Wald kamen, je mehr Leute strömten herbei. Einige mit jungen Bäumen zum „Aufbäumen“ am Rande der Abbaukante vor dem letzten Stück Hambacher Forst. Familien mit Kindern, Alte, Junge, Leute mit Musik. Infostände der Initiatoren und vom NABU, Greenpeace und den Grünen säumten den Weg. Immer wieder gab es Treffpunkte an denen Musik gespielt wurde. Am Waldrand selbst durfte man keine Musik machen.</p>
<p>Da sich rund um den Wald Felder befinden, sah man überall auf den Feldwegen Menschenströme. Uns war nicht ganz klar, ob es einen großen Sammelpunkt für alle gab, viele Leute um uns herum wussten es auch nicht. Und ich hörte, wie jemand sagte, es seien ursprüngliche andere Treffpunkte ausgemacht gewesen. Ich denke auch, dass alle dachten, man könne am Waldrand ein Fest machen. Aber die Polizei sperrte den Wald komplett ab. Die Räumungsarbeiten der Baumhäuser sollte nicht gestört werden. Aber keiner um uns herum wusste so richtig wohin. Es wirkte etwas unorganisiert. Gleichzeitig schien die Polizei mit den verschiedenen Strömen an Menschen etwas durcheinander zu geraten. Einzelne Trupps Polizisten zogen scheinbar ziellos hin und her. Der Hubschrauber am Himmel<span class="Apple-converted-space">  </span>versuchte offenbar den Überblick zu behalten. Das ständige Rotorengeräusch war sehr unangenehm. Ich mag das nicht.</p>
<p>Tatsächlich musste ich zwischendurch mehrfach schlucken, um nicht in Tränen auszubrechen. Wenn so viele Menschen friedlich für einen guten Zweck zusammen kommen, dann rührt mich das sehr. Es überrollt mich emotional.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir folgten einem Trupp Leuten auf einen Feldweg und steuerten auf einen Wall zu. Die Kinder fragten, ob es auch einen Spielplatz gäbe <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> und riefen, als sie den Erdwall sahen: Au Jaaaa, da möchten wir klettern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Gelände war jedoch Privatgelände, dass nach einem kurzen Stück an den Wald grenzte. Dort hatten sich schon einige Aktivisten versammelt und standen einer Reihe Polizisten gegenüber. Man hörte Rufe und Pfiffe. Gesang: #<em>HambiBleibt</em> und brüllende Polizisten. Eine Frau kam uns entgegen, die meinte, die Polizei sei etwas aufgeregt und das Gelände dürften wir nicht betreten. Eine andere Frau meinte auch, sie würde mit den Kindern lieber nicht weiter vor dringen.</p>
<p>Das sahen wir ähnlich.</p>
<p>Unsere Kinder wären ziemlich erschrocken, wenn sie unvermittelt ein Handgemenge mit Polizei und Zivilisten mitbekämen oder gar andere Sachen. Und so gerne ich in den Wald gegangen wäre, besagte Gründe und die Tatsache, dass meine Kinder auch nicht für einen schnellen Start gemacht sind. Denn wenn man bei solchen Veranstaltungen in der vordersten Reihe mitmacht, muss man vielleicht auch mal etwas flotter rennen. Also begnügten wir uns damit Präsenz im Hintergrund zu zeigen. Und der Sohn hatte viele Fragen. z.B, warum denn so viel Polizei da sei, weil es seien doch alles nette Menschen da. Was antwortet man seinem Kind dann?  Da kommen tausende friedliche Menschen, um ein Zeichen zu setzen und dem gegenüber steht ein Polizeiaufgebot, das seines Gleichen sucht. Alles nur, weil die RWE ihren Willen durchsetzen will.</p>
<p>Wir steuerten den nächsten Treffpunkt an, an dem es auch Getränke und Kinderschminken gab. Am Rande des Feldes standen Stoßstange an Stoßstange Polizeibusse und Wasserwerfer. Der Polizeihubschrauber stand weiter lärmend am Himmel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aus der Ferne konnte man am Waldrand eine Linie ausmachen, an der verstärkt Polizisten und Aktivisten zusammen fanden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Wald blieb gesperrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem wir eine Flasche Wasser und eine Flasche Limonade gekauft hatten, wanderten wir wieder zurück Richtung erster Treffpunkt. Wenn man so über die Felder blickte, liefen weiterhin überall Menschen umher. Ganze Ströme wanderten über die Wege, viele Versprengte (darunter wir) liefen Kreuz und quer auch über Stoppelfelder. Wieder irrte ein Polizeitrupp umher. Zunächst kamen sie auf uns zu, dann blieben sie stehen, beratschlagten sich offenbar und schließlich marschierten sie im Laufschritt in eine ganz andere Richtung. Einer der Demonstrantenströme war offensichtlich anders gelaufen oder verhielt sie an der Waldlinie anders, als gedacht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es muss der Zeitpunkt gewesen sein, an dem es einigen Aktivisten gelungen war die Polizeilinie zu durchbrechen und in den Wald zu gelangen.</p>
<p>Wir beobachteten und schwitzten.</p>
<p>Es war wirklich heiß. Der Essenvorrat war aufgefuttert und wir brachten die Kinder mit Hilfe der Limonade zum Weiterlaufen. Zucker, sag ich nur.</p>
<p>Die Zeit ein wenig im Blick machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zum Auto. Die Kinder wurden schon ein bisschen irre und hatten schon wieder furchtbaren Hunger. Ein ziemlich Stück Weg zum Auto lag noch vor uns. Weiterhin kamen uns Menschen entgegen und strömten zum Wald, aber einige andere waren auch auf dem Rückweg.</p>
<p>Die Kinder haben sensationell gut durchgehalten. Insgesamt sind wir 10 km gelaufen und ohne Gemaule. Die Mädchen haben nicht so wirklich verstanden um was es dort ging. Aber sie fanden den Nachmittag nicht doof. Im Gegenteil, das Knöpfchen meinte, sie wolle nochmal zu diesem Fest. Und der Sohn hat schon Ideen für ein Plakat, welches wir ihm das nächste Mal an seinen Rucksack binden können.</p>
<p>Insgesamt gibt es für Kinder ja auch genug zu sehen. Viele Menschen, Polizisten, Plakate, Musik und dann gibt es auch noch Limonade zu trinken….;-)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich fände es großartig, wenn <del><strong>am 14. Oktober</strong></del>  <span style="color: #ff0000;">wegen</span> <span style="color: #ff0000;">Dringlichkeit ist der Termin auf <strong>Samstag den 6. Oktober</strong> vorgezogen!!!</span>  noch mehr Menschen und noch mehr Familien den Weg zum Forst finden und RWE noch einmal klar entgegen treten. Traut euch auch mit Kindern.  Unsere Jüngste ist 4 Jahre alt und ist die ganze Zeit gelaufen und gesprungen.</p>
<p>Die nächste Demo findet am<strong> </strong><b>Samstag 6. Oktober</b> statt. Hier weitere Infos des Veranstalters: <span class="Apple-converted-space">  </span><a href="https://www.bund.net/nc/mitmachen/demo-wald-retten-kohle-stoppen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">https://www.bund.net/nc/mitmachen/demo-wald-retten-kohle-stoppen/</a></p>
<p>Je mehr Leute kommen, je besser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Tipp:</p>
<p>Man muss sich schon auf weite Fußwege einrichten und genug Proviant (vor allem Getränke) mitnehmen. Ich empfehle eine große Flasche Limo als Energiespender für müde Kinder auf dem Rückweg. Einen Kinderwagen kann man problemlos über die meisten Wege schieben. Einige Feldwege sind asphaltiert. Mit Tragen für kleinere Kinder ist man allerdings flexibler.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/17/erneuerbare-energie-und-protest-am-hambacher-forst-unbezahlte-werbung-wegen-verlinkung/">Erneuerbare Energie und Protest am Hambacher Forst (unbezahlte Werbung wegen Verlinkung)</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Umweltschutz und Nachhaltigkeit- Teil 1 Insektengarten (unbezahlte Werbung wegen Verlinkung)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2018 20:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Familienalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oft ist meine Timeline geflutet von negativen Nachrichten jeder Art. Dann überkommen mich  Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Resignation und ich weiß nicht, was ich tun kann. Zumal ich alleine auch nichts bewirke. Denke ich dann. Und wenn ich dann so in der Hoffnungslosigkeit zu versinken drohe, rappel ich mich auf und schaue, was ich persönlich beitragen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/15/umweltschutz-und-nachhaltigkeit-teil-1-insektengarten-unbezahlte-werbung-wegen-verlinkung/">Umweltschutz und Nachhaltigkeit- Teil 1 Insektengarten (unbezahlte Werbung wegen Verlinkung)</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Oft ist meine Timeline geflutet von negativen Nachrichten jeder Art. Dann überkommen mich  Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Resignation und ich weiß nicht, was ich tun kann. Zumal ich alleine auch nichts bewirke. Denke ich dann.</p>
<p>Und wenn ich dann so in der Hoffnungslosigkeit zu versinken drohe, rappel ich mich auf und schaue, was ich persönlich beitragen kann. Denn aufgeben ist keine Option. Mir ist ganz klar, dass diese vielen Baustellen nicht alle gleichzeitig angegangen werden können. Manche Dinge sind zu groß, die KANN ich alleine auch nicht bearbeiten. Und in manchen Bereichen hingegen tue ich schon länger etwas.</p>
<p>Vielleicht geht es euch ähnlich und wir machen mal eine Sammlung an Dingen, die wir bereits bewusst in unserem Leben <em>für</em> diesen Planeten und sämtlicher seiner Bewohner tun. Möglicherweise können wir von einander noch etwas abschauen und lernen und uns gegenseitig mit Ideen bereichern.</p>
<p>Da das Themenfeld <i>sehr</i> groß ist, fange ich heute einfach mal mit dem heimischen Garten, den Insekten  (vornehmlich Bienen) an. Denn jetzt ist die Zeit in der Gärten bearbeitet werden und man gezielt etwas für die Bienen im nächsten Jahr tun kann.</p>
<p><span id="more-4405"></span></p>
<h3>Insekten-Garten</h3>
<p>Die Insektenbestände sind in den letzten Jahren vermehrt zurück gegangen. Das merkt man schon allein daran, dass einem nach einer Autobahnfahrt im Sommer nicht mehr die komplette Windschutzscheibe mit Insektenkadavern vermanscht ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich durch unseren Ort gehe und auch durchs Kölner Stadtgebiet, habe ich den Eindruck, dass schon einiges getan wird, um die Artenvielfalt wieder zu fördern. Es wird viel „Unkraut“ am Wegesrand stehen gelassen. Hier und da blüht es wunderschön und dort kann man auch selten gewordene Schmetterlinge wieder bewundern. Erst diesen Sommer sah ich einen Admiral flattern. Es dürften jedoch ruhig mehr werden.</p>
<p>Traurig finde ich hingegen, auch optisch, dass es immer noch genug Anlagen der Gemeinden gibt, die gerade im Sommer durch verdorrte und kurz geschorene Rasenflächen traurig ins Auge stechen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da frage ich mich, ob es nicht billiger wäre, statt alle paar Wochen einen Rasenmäher dort hin zu schicken, ein paar pflegeleichte Stauden anzupflanzen. Oder Wildblumenwiesen zu säen. Es sähe viel schöner aus, macht weniger Arbeit und bietet den Insekten einen Lebensraum. Mal ganz vom wunderbaren Ambiente abgesehen.</p>
<p>Das Gleiche gilt für viele Gärten. Man muss seinen Vorgarten nicht mit Steinen pflastern oder aufschütten und einen einsamen Kübel mit irgendwas dort aufstellen, um es pflegeleicht zu haben!</p>
<p>Gerade auch das Grün überall sorgt doch für ein angenehmes Klima, vor allem im heißen Sommer.</p>
<p>Viele Bienen verhungern im Sommer, weil zu wenig Futterpflanzen in den Gärten stehen oder weil ausschließlich Hybriden gepflanzt werden. Die bringen nämlich nichts. z.B Geranien, Stiefmütterchen und Co.</p>
<p>Wenn jeder seinen Garten naturnah oder wenigstens mit Insektenweiden bepflanzt ist einiges getan. Man hat Nützlinge und Schädlinge in gesundem Gleichgewicht im Garten und muss keine Gifte und Fallen einsetzen und weniger düngen und gießen.</p>
<p>Man gewinnt sozusagen Qualitytime im Garten  für Mensch und Tier und macht immer wieder tolle Entdeckungen. Von Igeln über Sperbern und allerlei kleiner Singvögel, Libellen, Windenschwärmern, Holzwespen, allerlei Bienchen, Mäusen, nützliche Bänderschnecken etc pp. (Für Insekten kann man auch auf dem Balkon und der Dachterasse etwas tun.)</p>
<p>Vielerorts wird emsig vermeintlich pflegeleichtes Grün als Sichtschutzhecke gesetzt. Vor allem in Neubaugebieten finde ich immer wieder Kirschlorberhecken. Die haben es schon mal zur Giftpflanze des Jahres geschafft. Ich glaube es war 2013. Und sie und wuchern unkontrolliert. <a href="https://bremen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/21750.html" target="_blank" rel="noopener">https://bremen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/21750.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herbst ist Pflanzeit!</strong></p>
<p>Lieber Liguster pflanzen, der auch (fast immer) immergrün ist, dann hat man eine robuste Grundstücksbegrünung, die man schneiden kann wie man möchte und dessen Blüten sogar prima Bienenfutter sind. Übrigens verdurstet Liguster auch nicht so schnell in trockenen Perioden.</p>
<p>Es gibt auch eine reihe heimischer Gehölze, die man abwechslungsreich als Sichtschutz pflanzen kann. Teilweise mit wunderbaren Blüten. Einmal im Herbst schneidet man beherzt zurück und hat dann wieder ein Jahr lang ruhe.</p>
<p>Ansonsten bin ich ein großer Staudenfreund. Einmal an die passende Stelle gepflanzt,  guckt man einfach beim Wuchern zu. Ich mag ja alle Pflanzen, die man nicht zu sehr päppeln, die man im Gegenteil aber hin und wieder großzügig und ohne Tamtam zurückschneiden muss.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Pflegeleicht sind alle heimischen Pflanzen ohnehin und wenn man von Einjährigen die Samen von Pflanzen aus der Umgebung nimmt, dann sind die auch robuster, als Samen aus dem Supermarkt.</p>
<p>Teuer muss ein Garten auch nicht sein. Man kann zum Beispiel bei Nachbarn fragen, die gerade ihre Stauden teilen, ob man einen Ableger bekommen kann. Ich habe auch mit Stauden aus dem Garten meiner Eltern angefangen.</p>
<p>Und mit einjährigen Samen funktioniert das auch. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Hier ein Link zu einem Imker der eine schöne Liste mit Bildern zu Bienenfutter Pflanzen auch passend zu den Jahreszeiten angelegt hat. <a href="https://www.imkerei-zocher.de/bienenweide/">https://www.imkerei-zocher.de/bienenweide/</a></p>
<p>Was ich persönlich gerne als robustes Bienenfutter und Wanderer durch den Garten säe (auch und vor allem in Lücken):<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Akelei</p>
<p>Ringelblume</p>
<p>Malven aller Art</p>
<p>heimische Rauke</p>
<p>Kapuzinerkresse</p>
<p>Sonnenblumen</p>
<p>Wildblumenwiesen</p>
<p>(Die Samen kann man spätestens jetzt ernten und nächstes Frühjahr ausbringen. Ich streue sie allerdings zumeist einfach direkt irgendwo hin. In der freien Natur sammelt auch keiner Samen und sät erst im Frühjahr.)</p>
<p>Was ich auch mache, Samen sammeln und dann im Vorbeigehen auf brachliegende Baumscheiben oder Grünstreifen am Wegesrand im Ort streuen.</p>
<p>Tatsächlich werden Malven und andere größere Pflanzen nicht umgemäht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wohnraum für Insekten</h3>
<p>Außerdem versuche ich Wohnraum für Insekten zu schaffen.</p>
<p>Man kann entweder ein Insektenhotel aufstellen oder lässt altes Holz in einer Ecke liegen. Schnittholz aus dem Garten ist auch toll.</p>
<p>Beliebt für solitärlebende Wildbienen, wie z.B. die kleinen Schmalbienen sind abgeschnittene Obstbaum- und Bromberzweige.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese senkrecht ins Beet oder den Blumenkasten gesteckt oder wie hier um eine Regenrohr als Kletterhilfe gebunden, bieten sie Wohnraum für die kleinen Nützlinge. Sie quartieren sich in die Schnittkanten der Zweige ein.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/Regenrohrverkleidung-e1537017911451.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4409 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/Regenrohrverkleidung-768x1024.jpg" alt="" width="740" height="987" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sonnig und ein bisschen geschützt muss der Platz sein.</p>
<p>An unserer Haustür hängt ein Kranz aus Mirabellzweigen, darin wohnen auch Schmalbienen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>(Bio) Honig vom heimischen Imker</h3>
<p>Ansonsten könnt ihr einfach auch Honig beim Imker und die Ecke kaufen.</p>
<p>Ich habe in Köln um die Ecke von uns einen Bio-Imker gefunden, bei dem wir jetzt einfach unseren Honig kaufen.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/Bio-Honig-aus-Köln-e1537017895552.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-4408 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2018/09/Bio-Honig-aus-Köln-e1537017880650-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Ja, der Honig ist teurer als im Supermarkt, stammt aber aus der Region, ist nicht aus verschiedenen Ländern zusammen gemischt und die Bienenvölker werden schonend betreut.</p>
<p>Schaut gerne hier:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><a href="http://imkerei-sauer.de">http://imkerei-sauer.de</a></p>
<p>Und ich kann nur alle ermutigen in ihrer eigenen Stadt mal nach Imkern zu suchen. Es gibt mehr als man denkt. Und hier lest ihr, was der NABU dazu sagt: <a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/bienen/13980.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/bienen/13980.html</a></p>
<p>Für Allergiker ist das übrigens auch interessant. Man sagt, wer im Winter den Frühjahrshonig aus der eigenen Region isst, ist im Frühling weniger Anfällig für die allergische Reaktionen gegen die Pollen. Ob es stimmt? Ich werde es testen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich will übrigens kein Dogma aus dem Thema machen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich will ein Bewusstsein schaffen. Bei mir. Bei meinen Kindern. Bei anderen. Wenn jeder da wo er kann etwas tut, dann ist schon viel gewonnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p>Saatgut und Tipps für Garten, Balkon und Umgebung</p>
<p><a href="https://www.bienenretter.de">https://www.bienenretter.de</a></p>
<p><a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/bienen/13704.html">https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/bienen/13704.html</a></p>
<p>geeignete Nisthilfen für Wildbienen in unterschiedlicher Ausführung</p>
<p><a href="https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/bezugsquellen/" target="_blank" rel="noopener">https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/bezugsquellen/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/15/umweltschutz-und-nachhaltigkeit-teil-1-insektengarten-unbezahlte-werbung-wegen-verlinkung/">Umweltschutz und Nachhaltigkeit- Teil 1 Insektengarten (unbezahlte Werbung wegen Verlinkung)</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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