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	<title>Lustig Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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	<title>Lustig Archive - beatrice-confuss</title>
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		<title>Ferienanekdoten</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2024/08/24/ferien-anekdoten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 14:03:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schule hat wieder begonnen, aber ich habe noch drei heitere Anekdoten aus den Ferien. Leider ohne Beitragsbild. Die Zeit&#8230; 1) Wir fahren eine Mautstation in Frankreich an. Nicht die erste auf dieser Fahrt, dennoch bin ich, diesmal Fahrerin und nach bereits mehreren Stunden Autofahrt tendenziell schon leicht gar in der Birne, und steuere eine Schranke [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schule hat wieder begonnen, aber ich habe noch drei heitere Anekdoten aus den Ferien. Leider ohne Beitragsbild.<span class="Apple-converted-space"> Die Zeit&#8230;</span></p>
<p>1)</p>
<p>Wir fahren eine Mautstation in Frankreich an. Nicht die erste auf dieser Fahrt, dennoch bin ich, diesmal Fahrerin und nach bereits mehreren Stunden Autofahrt tendenziell schon leicht gar in der Birne, und steuere eine Schranke für Besitzer mit Maut-Abo an.</p>
<p>Ich bemerke es erst, als unser Ticket nicht funktioniert. Und während ich noch einen Moment brauche, baut sich hinter uns schon eine Schlange Autos und LKWs auf. Scheinbar hat der LKW-Fahrer direkt hinter uns aber schon gesehen, dass das Szenario kompliziert werden könnte und hält mit etwas Abstand. Dennoch bin ich zu diesem Zeitpunkt voller Hoffnung, es möge doch eine Bezahlmöglichkeit geben und wir könnten die Schranke passieren.</p>
<p>Noch bevor ich den rettenden Knopf zwecks Hilfe drücken kann, scheppert es bereis aus dem Lautsprecher: Bonne Jour! …(Man stelle sich Worte auf Französisch vor, die ich nicht verstehe.)<span id="more-6510"></span></p>
<p>_Äh-I´m in the wrong line? Le ticket ne marche pas.“ Das Schlimme ist, ich fange an meine rudimentären Sprachkenntnisse verschiedener Sprachen stets zu mischen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Stimme sagt etwas und ich verstehe, noch völlig in einer anderen Lösungsidee verstrickt, „Change your name!“</p>
<p>Dadurch komplett aus dem Sattel geschossen, frage ich, wie eine Grenzdebile, laut verwundert: „Hä, change my name???“ und sehe den Mann fragend an, der schon grinst, während die zunehmend genervte Blechstimme durch den Lautsprecher krächzt: „CHANGE THE LANE!“</p>
<p>Ich muss lachen, aber gleichzeitig sehe ich mit panischen Blick in den Rückspiegel. Puh, der LKW hinter uns hält uns weiter den Rücken frei. Sicherlich nicht aus Gutherzigkeit, sondern weil er weiß, dass es sonst alles noch länger dauern würde. Ich setze beherzt zurück und schaffe es, von anderen Verkehrsteilnehmern völlig unbeeindruckt bedrängelt, eine andere Schranke anzufahren.</p>
<p>2)</p>
<p>Ich mache mich mit einer Materialliste meiner Kinder für das neue Schuljahr auf den Weg zum Schreibwarendealer meines Vertrauens. Es geht vornehmlich um neue Schnellhefter in diversen Farben und das Geschäft meiner Wahl führt eine unerschöpfliche Auswahl an verschiedensten Schnellheftern in sämtlichen Farben und unterschiedlicher Preisangeboten. Ich greife zunächst einen Mixpack, der schon einige der gesuchte Farben beinhaltet. Um nun die anderen Farben heraus zu suchen, lege ich meine Materialliste auf den Mixpack, wie auf ein Klemmbrett, und suche mir aus den Regalen die anderen Farben zusammen. Zweimal greife ich versehentlich zwei Hefter gleichzeitig und beim Zurückräumen fallen einige aus dem Regal. Die sind halt auch flutschig mit dem glatten Plastik. Das passiert mit einer anderen Farbe auch nochmal so ähnlich. Als ich das Chaos wieder gerichtet habe, fällt mir auf, dass meine Materialliste verschwunden ist. „Neiiiin! Wo ist die Liste? Scheiße!“ Ich suche auf dem Boden, unter den Regalen und werde leicht hektisch. Ohne die Liste bin ich verloren. Mir wird klar, dass die Liste warscheinlich unbemerkt mit runter gefallen ist und ich sie versehentlich irgendwo mit den Heftern ins Regal zurück geräumt habe. In die Regal<i>wand </i>mit Schnellheftern!!! Wer braucht überhaupt soooo viele Schnellhefter?</p>
<p>Typisch.</p>
<p>Ich fange amüsiert an, die Schnellhefterregale zu durchsuchen. Ich finde die Liste nicht. Suche nochmals auf dem Boden unter dem Regal. Nix. Ich muss laut lachen, <span class="Apple-converted-space">  </span>fühle aber auch leichte Verzweiflung in mir aufsteigen. Ich muss systematischer vorgehen und nehme also nach und nach alle Schnellhefter mit den zuvor zu Boden gesegelten Farben aus den Regalen und blättere sie durch. Es dauert einen Moment und ich warte nur darauf, dass eine Verkäuferin kommt und fragt, ob sie mir helfen kann.<span class="Apple-converted-space">  </span>Aber siehe da: Da taucht auch tatsächlich die Materialliste wieder auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>(Ich war kürzlich nochmal in dem Laden und siehe da, die Regalwand mit Schnellheftern war tatsächlich sehr ausgedünnt.)</p>
<p>3)</p>
<p>Ich fahre mit zwei von vier Kindern zum Kinderarzt. Eine U und zwei Impfungen sind dran. Ich sollte Routine haben nach 13 jähriger Elternschaft mit 4 Kindern.</p>
<p>An der Anmeldung fragt die Arzthelferin nach dem Untersuchungsheft von der Hummel. -„Ach, Mist! Das habe ich total vergessen!“ -„Kein Problem. Das tragen wir bei der nächsten Gelegenheit nach!&#8220;</p>
<p>-„Danke!“</p>
<p>Dann fragt die Dame nach dem Impfausweisen. „Neiiiiin!, die habe ich auch vergessen! Kann doch nicht wahr sein!“ <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch kein Problem, tragen wir nach. Puh! Danke! Innerlich schüttle ich über mich selbst den Kopf. Wie so ne Anfängerin!</p>
<p>Nach der U sollen die Kinder geimpft werden. Es ist ein Impfstoff, den ich mit einem Rezept gegenüber in der Apotheke noch holen muss. Ich laufe los, gebe das Rezept ab und dann fällt mir ein, dass ich meine Karte zu Hause aus dem Schreibtisch liegen gelassen habe. Das Bargeld reicht nicht. Neiiiiiiin! Fuck!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich erkläre mein Problem und sehe diese Erledigung für den Tag scheitern oder aber mit sehr viel Aufwand und Umstand noch zu ende bringen. Ich habe aber Hoffnung und frage, ob es vielleicht möglich wäre meinen Ausweis zu hinterlegen und später mit meiner Karte zum Bezahlen wieder zu kommen. Das ging erfreulicherweise. Ich kann gar nicht sagen, wie froh mich das machte.</p>
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		<title>&#8222;Langer Samstag in der City&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 09:50:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einkaufen mit unserer Hummel ist ja eine eher schwierige Angelegenheit. Ich schrieb schon mal darüber. Und um es mit ihren Worten für alles, was sie nicht mag, zu sagen: Das liebe ich nicht!  Dennoch kommt es vor, dass ich sie zum Einkaufen mitnehmen muss. Sei es weil es an Betreuungsmöglichkeiten fehlt oder weil sie einfach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Einkaufen mit unserer Hummel ist ja eine eher schwierige Angelegenheit. Ich schrieb schon mal darüber. Und um es mit ihren Worten für alles, was sie nicht mag, zu sagen: Das liebe ich nicht!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dennoch kommt es vor, dass ich sie zum Einkaufen mitnehmen muss. Sei es weil es an Betreuungsmöglichkeiten fehlt oder weil sie einfach bei mir bleiben möchte. Letzteres ist ihr weiterhin ein sehr dringendes und häufiges Bedürfnis.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und so kam es, dass ich an diesem sehr mit Vorkommnissen, mit Regen und Wind durchwachsenen Samstag am fortgeschritteneres Nachmittag einfach mal ins hiesige Einkaufszentrum geradelt bin. Seit mehreren Wochen habe ich nämlich keine funktionierende Armbanduhr mehr. Alle Batterien sind leer. Und wieder mal wollte die Hummel lieber mit, als mit den anderen Familienmitgliedern zu Hause zu bleiben.</p>
<p>Und manchmal ist es ja so, dass man unerwartete so einiges erleben kann, selbst wenn man das Haus zu einer unspektakulären Aktivität verlässt.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6283"></span></p>
<p>Als wir uns dem Einkaufszentrum näherten, hörten wir schon laute Musik wummern. Ich muss gestehen, dass mich irgendwelche Events in Einkaufszentren eher sehr abschrecken und kurz zuckte ich schon und wollte umdrehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir trauten uns dann aber doch. Es war natürlich ziemlich voll, aber zum Glück sammelten sich die meisten Menschen rund um die Bühne, auf der tatsächlich Karnevalsbands auftraten. Das Rheinland…..der 11.11. ist noch ne Woche hin, aber was solls…..die Welt steht Kopf, dann lasst uns doch einfach schon mal mit der Session starten. Für Rheinländer muss ich nicht extra erwähnen, dass natürlich vereinzelt verkleidete Menschen zwischen den Besuchern standen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Hummel war sofort sehr interessiert an der Bühne und der Musik, aber ich manövrierte sie zunächst mal in ein Juweliergeschäft, um meine Uhren abzugeben. Leider sollte die Angelegenheit ein Stündchen dauern, was bedeutet, ich musste mit der Hummel ein bisschen bummeln. Dabei brach nicht nur mir der Schweiß aus, sondern auch den Verkäuferinnen diverser Einzelhandelsketten. Die Hummel flitzte und sauste durch die Läden, war nicht zu bändigen, selbst nicht mit der Abmachung, wenn sie brav sei, dürfe sie danach noch auf das Karussell, welches schon die Weihnachtszeit eingeläutet hat. Ich rief sehr oft nach ihr, fand sie zumeist dann in der Ecke mit glitzernden Stoffen wieder. Eine Verkäuferin schaltete sich wichtig ein und sagte, man müsse schon acht geben, die Kleinen gingen ja auch sehr schnell verloren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Gegensatz dazu war der Juwelier entspannter. Während ich meine Uhren wieder in Empfang nahm, mahnte ich die Hummel, nicht alleine aus dem Laden zu laufen. Der Juwelier, ein älterer etwas uriger Rheinländer sagte: „Och, he kann ja nit vell passiere. Ma muss dat Kind halt nur jet söke, wenn et in die Jeschäfte lööf.“</p>
<p>Soweit so gut. Danach war aber für die Hummel kein Halten mehr. Sie strebte Richtung Bühne und war Feuer und Flamme. So stand ich also mit der Hummel auf dem Arm ziemlich unerwartet auf einer Karnevalsparty. Hin und her gerissen, ob ich das jetzt <i>nicht</i> liebe oder sogar sehr liebe. Ich schunkelte ein bisschen, freute mich, dass die Hummel auf meinem Arm buchstäblich ab ging. Sie strahlte über das ganze Gesicht und warf die Ärmchen in die Luft. Endlich mal ein Kind, dass auf derartige Aktivitäten abfährt. Schlagartig überkam mich arge Karnevalssehnsucht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir schunkelten und sangen also einfach aus Spaß an dr Freud mit „Eldorado“ und ich konnte die Hummel überzeugen, wenn die Band die Bühne verlässt, führen wir auch nach Hause. Ich musste allerdings versprechen zu Hause auch laut Musik anzumachen und zwar das Lied: „Verlieb dich nie, nie nie in dat Mädchen hinger dr Thek“</p>
<p>Während ich dann das Fahrrad startklar machte, knallte es irgendwo in der Nähe sehr laut. Als explodierte irgendwo ein sehr dicker Böller. Wir zuckten beide zusammen. Ich konnte nicht genau sagen aus welcher Richtung es kam. Dafür vernahm ich sodann einen Spielmannszug, der auch Karnevalslieder spielte. „Puff Paf, der Vogel muss eraf“ Diesem Spielmannszug rollerten wir mit dem Fahrrad dann sozusagen in die Arme auf unserem Nachhauseweg. Der Spielmannszug wurde begleitet durch ein paar Fackelträger. Unweit knallte nochmal ein Böller und dann sah ich, wie der Spielmannszug fröhlich und unbeeindruckt an einer Menge Blaulicht vorbei marschierte. Da es schon dunkel war, vermochte ich nicht zu sagen, was los war und ob die „Böller“ irgendeine Rolle dabei spielten. Wir sahen dem Spielmannszug noch kurz hinterher und radelten dann am, im Dunkeln bunt beleuchteten, Erlebnisbauernhof vorbei, auf dem lauthals ein Esel ein „Liedchen sang“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es soll mal keiner sagen, man hätte an diesem trüben nasskalten 4. November nichts erleben können.</p>
<p>Zu Hause hielt ich dann mein Versprechen, schaltete der Hummel gewünschtes Liedgut an und freute mich über ihre Darbietung, die stilecht auf einem Tisch stehend seinen Höhepunkt fand. Die Hummel tanzte auf dem Wohnzimmertisch und schwor sich nie in das Mädchen hinter der Theke zu verlieben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Einkaufserinnerungen aus den frühen 80ern</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2020/09/28/einkaufserinnerungen-aus-den-fruehen-80ern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 10:17:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einkaufen mit Kindern empfinde ich die meiste Zeit eher anstrengend und vermeide es. Ich frage mich manchmal, wie meine Kinder die Einkauferei später in Erinnerung haben werden. Ich habe in diesem Zusammenhang mal meine Einkaufserinnerungen aus der Kindheit hervorgekramt. Lest selbst. Wir wohnten auf einem Dorf, nahe zweier Kleinstädte unweit von Köln. Mein Opa nannte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2020/09/28/einkaufserinnerungen-aus-den-fruehen-80ern/">Einkaufserinnerungen aus den frühen 80ern</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einkaufen mit Kindern empfinde ich die meiste Zeit eher anstrengend und vermeide es. Ich frage mich manchmal, wie meine Kinder die Einkauferei später in Erinnerung haben werden. Ich habe in diesem Zusammenhang mal meine Einkaufserinnerungen aus der Kindheit hervorgekramt. Lest selbst.</p>
<p>Wir wohnten auf einem Dorf, nahe zweier Kleinstädte unweit von Köln. Mein Opa nannte die beiden Städte „Freiiischem“ und „Hoom“, wobei bei <em>Hoom</em> das zweite O eher ein R war. Aber es klang nur ganz zart durch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Kleinere Einkäufe konnten wir ganz am Anfang noch im Dorf erledigen. Es gab eine Metzgerei, eine Art Krämerladen, eine Post, einen kleinen Supermarkt, einen Blumenladen und <a href="https://beatrice-confuss.de/2016/11/04/als-ich-mal-in-der-bank-geld-holen-wollte/">eine Bank (die gibt es immer noch und da hatte ich vor 20 Jahren ein lustiges Erlebnis, welches ich auch schon mal aufgeschrieben habe).<span class="Apple-converted-space"> </span></a></p>
<p>Der Bäcker aus dem Nachbardorf kam Samstags mit einem kleinen Lieferwagen und verkaufte seine Backwaren Straßenweise und kündigte sich durch mehrfaches Hupen an. Mir lief bei diesem Hupen sofort wie beim Pawlowschen Hund das Wasser im Mund zusammen, denn dann gab es sehr leckere Dinge. Weckmänner, Brötchen oder Prummetaaaat (Pflaumenkuchen)&#8230; mmmmmh. Meine Oma wusste immer etwas leckeres für uns Kinder auszusuchen.</p>
<p>Meistens fuhren wir zum Einkaufen <em>na Freiiischem</em>.</p>
<p>Oft fuhr meine Oma auch mit. Wir bestiegen alle den großen Ford Granada meiner Eltern. Das Auto kam mir riesig vor und ich glaube für damalige Zeit, war es auch riesig. Innendrin saß man bequem gefedert auf braunen Polstern und ich saß u n a n g e s c h n a l l t <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f631.png" alt="😱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> hinten in der Mitte und hielt mich an den Kopfstützen der Vordersitze fest um so gut es ging vorne mit aus der Windschutzscheibe zu schauen. Damals in den 70ern waren noch Dinge möglich…heute undenkbar!</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span>Der Wagen hatte ein Grün als Lackierung, welches mir immer vorkam, als sei es von der Sonne ausgeblichen.</p>
<p>Mit diesem Vehikel ritten wir in <em>Freiiiischem</em> auf einen Parkplatz. Es gab, jedenfalls in meiner Erinnerung, einen asphaltierten Parkplatz mit ordentlichen Parktaschen, der meistens voll war oder meiner Mama zu eng mit dem großen Auto, ich weiß es nicht, und einen daneben gelegene Schotterparkplatz. Diesen befuhr man über einen kleinen Anstieg. Ich mochte das Knirschen der Reifen auf dem Schotter und ich mochte auch, dass es bei schlechtem Wetter dort etwas matschig war. Das fand meine Mama garantiert weniger gut. Und ich erinnere mich an so manches Einkaufstütenbalancieren rund um die Pfützen.</p>
<p>Und dann mussten wir ein kleines Stück laufen und kamen in der Fußgängerzone an, durch die sogar die Straßenbahn fuhr. Das war damals noch kein schicker, leiser Niederflurwagen, sondern noch die alten Bahnen, mit den sehr hohen Treppenstufen, die sich ausklappten beim Öffnen der Türen. Und die Bahn bimmelte auch immer, wenn sie durch die Fußgängerzone fuhr. Passanten und Tauben hüpften gleichermaßen aufgescheucht von den Gleisen.</p>
<p>Oft musste meine Mama zur Kaufhalle. Das war so ein Laden, der wirklich in einer Art Halle untergebracht war. Es gab Kleidung, Schreibwaren, Spielwaren und was weiß ich. So wirklich hat mich das als Kind nicht interessiert und ich könnten auch nicht sagen, was genau meine Mama dort gekauft hat. Allerdings weiß ich, dass vor der Kaufhalle so ein „Fahrgeschäft“ stand. Ein Pferd mit meiner damaligen Meinung nach echtem Westernsattel und echter Trense. Das Echteste daran war wohl das Leder. Das kann man sagen. Für 50 Pfennige, oder war es gar <em>eine</em> DM?,<span class="Apple-converted-space">  </span>konnte man da „reiten“. Klar, dass ich das immer wollte und wahrscheinlich hoffte meine Mama jedesmal, das Reittier möge nicht mehr dort stehen. Ich glaube ich ritt jedesmal, wenn wir die Kaufhalle besuchten.</p>
<p>Manchmal brauchte meine Mama auch Kaffee. Den gab es damals noch bei Eduscho oder Tschibo im Laden. Bevor sich beides in den „Tschibuschotopshop“ verwandelte und auch noch allerlei andere Klamotten anbot, gab es dort ausschließlich Kaffee. Obgleich ich Kaffee erst im Erwachsenenalter begann zu mögen, liebte ich als Kind schon den Geruch von frisch gemahlenen Bohnen. Große Maschinen tronten hinter der Theke. Meine Mama bestellte so etwas kryptisches wie ein halbes Pfund Kaffee und eine weiß beschützte Dame zückte eine Verpackung mit ganzen Bohnen, kippte diese in eine der Maschinen und hielt eine neue oder die selbe Verpackung? unten drunter. Da kam dann direkt das frische Pulver rein.</p>
<p>Und dann gab es in diesem <i>Freiiiischem</i> noch einen Laden, den meine Oma immer „Stüsschen“ nannte. Wir mussten regelmäßig „nam Stüsschen“. Der Laden hieß schon längst ganz anders und war ein Drogeriegeschäft der alten Generation. Ein mit Neonleuchten und schmucklosen Regalen bestückter Laden ohne jegliches Flair.</p>
<p>Aber dieses „Stüsschen“ hatte seinen ganz besonderen Reiz für mich.</p>
<p>Der Fußboden bestand aus großen weiß-schwarz gemusterten Fließen. So ein Muster, welches keines ist. Es besteht aus kleinen und großen zufällig zusammen gewürfelten Steinstücken in weiß und schwarz. Man findet diese Art Fließen in vielen alten Treppenhäusern. Das war mal modern. Diese Fließen hatten aber noch eine Besonderheit. Sie waren nicht glänzend und sehr stumpf und irgendwie machten die Absätze der Schuhe und die Räder der Einkaufswagen da ein anderes Geräusch, als auf anderen Fließen. Diese Fliesen im Stüsschen waren für mich fast schon weich. So vom Geräusch. Ich kann es nicht richtig erklären. Aber es ist ein schönes Geräusch und noch heute freuen sich meine Ohren, wenn ich irgendwo auf ein ähnliches Fliesengeräusch stoße.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich folgte also meiner Mama durch den Laden und genoss die Geräusche unserer Schuhe. Auch das Knistern der Verpackungen klang in diesem Laden irgendwie weicher. Und dann gab es kurz vor der Kasse noch ein Highlight für mich. Dort standen die Haarcolorationen. Es gab ein oder zwei Firmen, die das damals für zu Hause anboten. Ich interessierte mich aber nicht für die Haarfarben. Ich interessierte mich für die Musterhaarsträhnen, die vor jeder Packung hingen. Die Mustersträhnen waren aus Kunsthaar und zu einer ordentlichen Schlaufe gelegt, oben mit einem Kunstoffclipp zusammengehalten. Diese Haarsträhnen musste ich immer anfassen. Wenn man in die richtige Richtung strich, fühlte sich das Haar ganz weich und glatt an und verstrubbelte auch nicht. Es war der Höhepunkt meiner  Erlebnistour beim Einkaufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bis heute zu drehe ich gerne an meinen Haaren eine Strähne zu einer ähnlichen Schlaufe und fahre mit den Fingern daran entlang.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn wir saisonal und wachstumsbedingt neue Kleidung brauchten und die abgelegten Kleider unserer Cousinen nicht ausreichten, dann fuhren wir in ein Einkaufszentrum. Ich glaube, das war für meine Mama und meine Oma, die uns zu solchen Events immer begleitete, ein tatsächlich stressiges Unterfangen. Ich hingegen mochte das Bekleidungsgeschäft. Dort gab es so runde Podeste, mit Teppich bezogen und einem Kleiderständer mit großen, glatten, bunten Kugeln drauf. Da konnten sich die Kinder drauf stellen und die Mütter hatten eine bequeme Arbeitshöhe bei den Anproben.</p>
<p>Meine Oma und meine Mama liefen also eilig hin und her und trugen hoffnungsvoll Kleidungsstücke herbei. Das war nicht einfach, denn ich hatte auch schon früh einen eigenen Geschmack und ein ähnlich kritisches Bequemlichkeitsempfinden, wie meine Kinder heute auch. Und Bewegungsdrang! Meine Oma erzählt immer, wie sie mich oft suchen mussten, weil ich zwischen und unter den Drehständern mit den Kleidern verschwunden war. Sie fanden mich immer dort, wo sich ein Drehständer wie von Geisterhand drehte oder wo aufgescheuchte Damen in Umkleidekabinen erschrocken aufkreischten, weil ich versehentlich in eine besetzte Kabine gekrabbelt war. Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl von Staub, Flusen und Flugfäden an meinen Händen. Ich schätze meine Mama und meine Oma waren gleichermaßen wenig angetan, da sie garantiert nicht einverstanden mit dem Sauberkeitszustand des Fußbodens waren.</p>
<p>Also Rückblickend fand ich die Einkaufstouren toll und mir fallen so nach und nach sogar noch mehr Erinnerungen ein. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was sind denn eure Erinnerungen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2020/09/28/einkaufserinnerungen-aus-den-fruehen-80ern/">Einkaufserinnerungen aus den frühen 80ern</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Die Wahrheit über das Christkind</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/12/20/die-wahrheit-ueber-das-christkind/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 14:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe schon mal über die Sache mit dem Christkind geschrieben: HIER, klick.https://beatrice-confuss.de/2016/12/19/ich-habe-meine-kinder-angelogen/ Und nun ergab sich just kurz vor dem Fest nochmal eine schöne Geschichte.  Die Wahrheit über das Christkind nämlich. Das Knöpfchen und ich hatten am Morgen einen ruhigen Moment, bevor es los zur KiTa ging. Wir unterhielten uns ein bisschen über Weihnachten. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/12/20/die-wahrheit-ueber-das-christkind/">Die Wahrheit über das Christkind</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon mal über die Sache mit dem Christkind geschrieben: HIER, klick.<a href="https://beatrice-confuss.de/2016/12/19/ich-habe-meine-kinder-angelogen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://beatrice-confuss.de/2016/12/19/ich-habe-meine-kinder-angelogen/</a></p>
<p>Und nun ergab sich just kurz vor dem Fest nochmal eine schöne Geschichte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Wahrheit über das Christkind nämlich.</p>
<p>Das Knöpfchen und ich hatten am Morgen einen ruhigen Moment, bevor es los zur KiTa ging. Wir unterhielten uns ein bisschen über Weihnachten.</p>
<p>Ich befragte sie nochmals investigativ zu ihren Weihnachtswünsche, um sicher zu gehen, dass ich alles richtig ans Christkind durchkommuniziert hätte. Denn das Knöpfchen wäre garantiert ziemlich enttäuscht, wenn ihr Wunsch falsch verstanden worden wäre.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Knöpfchen geriet sodann in Wut, weil sie plötzlich einen weiteren Wunsch äußerte, den ich ihr dann für ihren Geburtstag schmackhaft machte, da ich sicher war, dass das Christkind so kurzfristig nicht noch mehr Wünsche bzw Änderungen annehmen würde.</p>
<p>Das Knöpfchen motze, ich hätte ja ohnehin keinen Wunschzettel geschrieben und abgegeben und ließ mich nicht ein einziges Mal weiter zu Wort kommen. Alles war doof. Ich sowieso und überhaupt: „Das Christkind gibt es überhaupt nicht! Das machen alles die Eltern!“</p>
<p>„Ui!“ entgegnete ich, dachte kurz nach und fragte: „Aber wieso? Und wer sagt denn das?“</p>
<p>Ich war auf der Hut. Wenn sie mir jemanden Vertrauenswürdigen nennen würde, der ihr diese Wahrheit mitgeteilt hatte, so wollte ich sie nicht weiter anflunkern.</p>
<p>„Aber ich hab als Kind mal Engelchen um den Weihnachtsbaum bei Oma und Opa fliegen gesehen!“ entgegnete ich mit gespielter Entrüstung. (Das war nicht mal gelogen. Als Kind hatte ich eine ähnlich blühende Phantasie, wie das Knöpfchen selbst.)</p>
<p>Das Knöpfchen verschränkte die Arme und sprach sehr laut und auch etwas wütend:</p>
<p>„Das machen alles die Eltern! Die sitzen oben auf dem Dach und lassen das alles mit einer Schnur runter!“</p>
<p>Ich musste spontan sehr lachen.</p>
<p>Ich entgegnete: „Und ICH dachte, das wären echte Engel gewesen!“ und machte ein erschreckendes Gesicht.</p>
<p>Ich lache jetzt noch heimlich und das Knöpfchen bleibt dabei. Der Oma hat sie nun auch reinen Wein eingeschenkt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>So, jetzt wisst ihr es auch. Der ganze Geschenke- und Engel- und Christkindzauber ist in Wirklichkeit ein elterliches Marionettentheater.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Frohe Weihnachten euch allen! </em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hilfe, ich brauche Namensschilder für Eltern</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2018/10/18/hilfe-ich-brauche-namensschilder-fuer-eltern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 07:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leute, es ist soweit. Ich wünsche mir Anstecker für Eltern mit Namen und markanten Zusatzbeschreibungen. Ich komm nicht mehr klar. Als wir neu zuzogen und die Kinder in der KiTa waren, kamen schon ziemlich schnell viele neue Gesichter in unseren Dunstkreis des familiären Alltags. Als der Sohn in die Schule kam, kamen logischerweise noch mehr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, es ist soweit.</p>
<p>Ich wünsche mir Anstecker für Eltern mit Namen und markanten Zusatzbeschreibungen. Ich komm nicht mehr klar.</p>
<p>Als wir neu zuzogen und die Kinder in der KiTa waren, kamen schon ziemlich schnell viele neue Gesichter in unseren Dunstkreis des familiären Alltags.</p>
<p>Als der Sohn in die Schule kam, kamen logischerweise noch mehr dazu. Aber das ging noch.</p>
<p>Seit das Sirenchen aber nun auch zur Schule geht, bin ich quasi raus.</p>
<p>Da die Kinder dazu noch in jahrgangsübergreifenden Klassen sind, kommen ja jedes Jahr nochmal neue Eltern hinzu. Ferner lernte ich auch wieder neue Gesichter kennen.</p>
<p>Und somit stehe ich diesen Herbst vor dem Trümmer meiner ganzen sozialen Netzwerkordnung im Kopf. WER sind diese Menschen alle? Und vor allem, wie heißen sie nochmal? Und welche Kinder gehören dazu? Immerhin weiß ich, ob ich schon mal mit einer Person gesprochen habe. Meistens jedenfalls.<span id="more-4505"></span></p>
<p>Gesichter kann ich mir nämlich sehr gut merken, leider aber nicht so gut <em>woher</em>. Und so kam es in meiner Jugend schon vor, dass ich ein mir bekanntes Gesicht grüßte (sogar in der festen Annahme schon mal miteinander gesprochen zu haben) und dann feststellen musste einen Serienschauspieler versehentlich als reale Begegnung abgespeichert zu haben. Was dieser dann als billigen Versuch der Kontaktaufnahme abtat, war tatsächlich eine konfuse Verirrung meiner Personendatei.</p>
<p>Menschen, die auf der Arbeit eine Arbeitskleidung tragen, verwirren mich übrigens auch, wenn ich sie in zivil auf der Straße treffe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und Menschen in Autos sind ebenfalls ein eigenes Thema. Ich kann mir Fahrzeuge schlecht merken, weil sie einfach nicht in meinem Fokus liegen. Es sind blecherne Verkehrsteilnehmer. Es tut mir leid, wenn ich den Insassen nicht zurück winke. Ich realisiere zu spät, welches bekannte Gesicht mir da hinter der Windschutzscheibe zu winkt.</p>
<p>Neulich musste ich eine mich freundlich grüßende Mutter auf dem Spielplatz fragen: „Amselklasse oder Schwalbenklasse?“</p>
<p>Sie: „Ne, Finkenklasse!“</p>
<p>Ach so! Ja! Fahrradtraining auf dem Schulhof. Stimmt. Ach, mich macht das irre. Vor allem ist es mir unangenehm, wenn die anderen scheinbar wissen, woher sie mich kennen. Und ich wirke dann wie ein desinteressiertes Schaf. Aber ich bin nicht desinteressiert. Ich bin nur verwirrt.</p>
<p>Und da kam mir der Gedanke, dass mir Namensschilder sehr helfen würden.</p>
<p>Auf meinem Schild stünde sowas wie: „Beatrice, rothaarige Mutter von drei Kindern (Amelsklasse, Schwalbenklasse und KiTa am Ortsrand) mit Lastenfahrrad.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was würde denn bei euch so stehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Übrigens werde ich mit den Kindern am Wochenende im Münsterland unterwegs sein und nochmal rund 60 neue Gesichter treffen. )</p>
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			</item>
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		<title>Heuschnupfen, Schwips und verrückte Kinder</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2018/04/15/heuschnupfen-schwips-und-verrueckte-kinder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2018 07:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen ungefähr kam der Frühling vollends in Schwung im Rheinland. Und mit den endlich anhaltend langen warmen Temperaturen explodierte die Flora. Alles erblühte auf einen Schlag. Und mit einem Schlag traf mich derselbe. Heuschnupfen der übelsten Sorte. Ich hatte schon ganz vergessen, wie das geht. Denn seit knapp 9 Jahren war ich nahezu Beschwerde frei. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/04/15/heuschnupfen-schwips-und-verrueckte-kinder/">Heuschnupfen, Schwips und verrückte Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen ungefähr kam der Frühling vollends in Schwung im Rheinland. Und mit den endlich anhaltend langen warmen Temperaturen explodierte die Flora.<span class="Apple-converted-space"> </span>Alles erblühte auf einen Schlag. Und mit einem Schlag traf mich derselbe.</p>
<p>Heuschnupfen der übelsten Sorte. Ich hatte schon ganz vergessen, wie das geht. Denn <em>seit knapp 9 Jahren</em> war ich nahezu Beschwerde frei. Da nämlich hatte ich auch eine der heftigsten Attacken, die man so haben kann. Man ist quasi krank ohne krank zu sein, was es doppelt ärgerlich macht. Heuschnupfen Geplagte wissen was ich damit meine.</p>
<p>Ich litt also vor 9 Jahren vor mich hin und wie es der Zufall wollte, waren wir auf einer Familienfeier im Oberbergischen geladen. Ich war wenig motiviert und wäre am liebsten im Bett geblieben. Allerdings war die Flora  im Oberbergischen noch nicht so weit, wie im Rheinland und am Ende des Tages war ich wieder genesen und fühlte mich top fit. Alle Symptome waren weg. Da sagte der Mann: „Und von dieser pollenfreien Luft nimmst du dir in Gedanken jetzt eine Schutzhülle mit und wirst keinen Heuschnupfen mehr haben!“</p>
<p>Ich hielt ihn für einen Spinner, aber in der Verzweiflung versucht man ja alles und so stellte ich mir ganz feste eine große Luftblase mit Pollen freier Luft um meinen Körper herum vor.</p>
<p>Zu meiner Überraschung bekam ich keinen schlimmen Heuschnupfen mehr. Seither mache ich mir diese Technik immer zu nutze, wenn sich erste Anzeichen abzeichnen und konnte das Unheil so stets in sehr erträglichem Rahmen halten. (Sprich, rechtzeitig Schutzhüllen bilden.)</p>
<p>Dieses Frühjahr jedoch war die Wucht der Pollen zu groß, weil alles auf einmal blühte. Vor allem meine Augen waren rot, juckten, brannten, tränten und ich wachte morgens mit dick geschwollenen Liedern auf. Vor allem mein linker Augapfel schien rund herum wie aus Schmirgelpapier zu bestehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich versuchte es mit den herkömmlichen freiverkäuflichen Mitteln aus der Apotheke. Alles, außer die Augen, bekam ich in den Griff.</p>
<p>An einem Samstag Abend bekamen wir Freunde zu Besuch und ich versuchte noch mein zunehmend schmerzendes Auge nebst pochender Schläfe mit einem Schwips zu verdrängen, aber das funktionierte gar nicht. Etwas verzweifelt kam mir eine Idee.<span id="more-3994"></span></p>
<p>Ich kenne jemanden, der nicht weit weg wohnt und der manchmal Augentropfen mit Kortison da hat. Ich wusste noch von früher, dass nur solche Tropfen dann helfen, weil die Reaktion zu heftig ist. Das Auge zeigt dann Entzündungszustände, die Bindehaut ist rot und geschwollen und reibt bei jeder Augenbewegung. Da helfen die frei verkäuflichen Mittel nicht mehr. Ich schrieb also eine SMS und fragte, ob entsprechende Tropfen zufällig da wären, und ob ich sie holen könnte.</p>
<p>Die Antwort lautete auf alle Fragen JA.</p>
<p>Ich schwang mich kurzerhand auf mein Fahrrad. Bei der besagten Adresse war aber alles dunkel, das Auto auch nicht da, es öffnete auch niemand beim Klingeln und ich radelte irritiert wieder nach Hause. Mein Handy hatte ich natürlich nicht dabei.</p>
<p>Statt zu Hause wieder eine SMS zu schreiben, rief ich an und hatte eine ganz andere Person am Hörer, als erwartet.<span class="Apple-converted-space">  </span><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Tja, wenn man nen Schwips hat und man mehrere Leute mit gleichem Vornamen im Telefonbuch gespeichert hat…..</p>
<p>Es war ein lustiges Hallo und da am anderen Ende auch eine seit Jahren Heuschnupfen geplagte Person sprach, war es nicht merkwürdig gewesen, dass ich eine positive Antwort auf meine Heuschnupfen-SOS- SMS bekommen hatte. Jedoch wohnte sie zu weit entfernt für diesen Abend.</p>
<p>(Meinen Augen geht es wieder gut, dank Kortisontröpfen, die ich mir anders organisierte.)</p>
<p>Und gestern war ich sogar den ganzen Tag ohne Nasenspray, Tabletten und Tropfen unterwegs. Mein Imunsysthem hat sich schon beruhigt.)</p>
<p>Kommen wir zum gestrigen Tag. Der war an sich erstmal sehr schön. Sonnenschein, Eisessen am Rhein, Spielplatzbesuch, Fahrradtour. Alles schön.</p>
<p>Auf dem letzten Stück des Rückweges stritten sich die Kinder jedoch im Lastenfahrrad. Es war nervtötend. Und weil wir noch ein paar wenige Dinge fürs Abendbrot einkaufen mussten, bat ich die Kinder im Lastenfahrrad vor dem Supermarkt sitzen zu bleiben. Das würde schneller gehen und mir das Gezanke<em> im</em> Supermarkt ersparen.</p>
<p>Üblicherweise klappt das Warten auch immer super mit den Dreien.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich zog eine flotte Runde durch den Supermarkt (ich brauchte nicht mal einen Wagen, passte alles auf einen Arm, so schnell) und stellte mich an der etwas längeren Schlange an der Kasse an.</p>
<p>Merkwürdige Kreischlaute drangen an mein Ohr. Und während ich noch versuchte heraus zu hören woher das kam, lauschten auch die anderen Leute in der Schlange. Das Schreien und Quietschen kam von draußen und es war nicht klar heraus zu hören, ob es Ernst sei.</p>
<p>Alle lauschten, tauschten fragende Blicke und die Kassiererin sagte so etwas wie: „Ob jemand Hilfe braucht?“</p>
<p>Wieder lauschten alle, weil das Getöse manchmal abbrach und dann wieder aufflammte.</p>
<p>Ich sprach laut und trocken aus, was ich in diesem Moment realisierte: „Das sind meine Kinder. Die sitzen im Lastenfahrrad und streiten sich!“</p>
<p>Die Leute lachten erleichtert auf und man hörte erneut Gekreische.</p>
<p>Kurz überlegte ich meine Einkäufe einfach zur Seite zu werfen und raus zu stürmen um die Wahnsinnigen zur Räson zu rufen. Aber dann war es wieder still. Dann hörte man sie wieder. Vor mir drehte sich ein Mann grinsend zu mir um und fragte: „Wollen sie schnell vor gehen? Bevor die sich da draußen noch die Köpfe abreißen&#8230;“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich nahm dankend an.</p>
<p>Als ich aus dem Supermarkt heraus kam, sahen die Kinder mich lachend an.</p>
<p>-&#8222;Sagt mal, habt ihr eigentlich ne Vollmeise?&#8220;</p>
<p>-&#8222;Wieso?&#8220;</p>
<p>-&#8222;Der ganze Supermarkt hat euch gehört und alle haben gedacht, es sei was passiert!&#8220;</p>
<p>-&#8222;Wieso?&#8220;</p>
<p>-&#8222;Weil ihr so laut gekreischt habt!&#8220;</p>
<p>Als seien sie sich keiner Schuld bewusst, zuckten sie mit den Achseln um sich gleich wieder gegenseitig zu piesacken.</p>
<p>-&#8222;Jetzt ist aber Schluss hier! Nehmt mal die Sachen auf euren Schoß.&#8220;</p>
<p>Und auf der Fahrt nach Hause musste ich noch mehrmals darauf hinweisen, dass man Aufbackbrötchen nicht so essen sollte und die Tüte gefälligst zu bleiben müsse.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hunger auf Nervennahrung!</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2017/12/05/hunger-auf-nervennahrung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2017 12:52:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Also nee, Leute! Ich bin ja ein Freund von Plüsch und Frohsinn. Aber so ganz manchmal…möchte ich gepflegt ausrasten, meine Kinder fragen was in sie gefahren ist oder wahlweise in rauen Mengen viele Kohlehydrate und Fett essen. Das nennt man, glaube ich, Frustfressen. Oder? Die Inventur der letzten Tage: -die Garderobe im Flur kommt aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/12/05/hunger-auf-nervennahrung/">Hunger auf Nervennahrung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Also nee, Leute!</p>
<p>Ich bin ja ein Freund von Plüsch und Frohsinn. Aber so ganz manchmal…möchte ich gepflegt ausrasten, meine Kinder fragen was in sie gefahren ist oder wahlweise in rauen Mengen viele Kohlehydrate und Fett essen. Das nennt man, glaube ich, Frustfressen. Oder?</p>
<p>Die Inventur der letzten Tage:</p>
<p>-die Garderobe im Flur kommt aus der Wand.<br />
-Das Kinderzimmerregal auch<br />
-Kinder waren blau angelaufen, weil sie versuchten Wasserbomben wie Ballons aufzupusten (keine Ahnung woher sie die hatten!)<br />
-Meine Lichterkette am Fahrrad ist zerrissen<br />
-Der Handtuchhalter im Bad fällt fast ab<br />
-täglich kippte mindestens einmal ein riiiiiesiges Glas Wasser um und ergoss sich großflächig über ALLES<br />
-ein Waschbecken ist verstopft<br />
-Farbspuren auf Wänden, weil die Mädchen sich mit Filzstiften Fingernägel und Handinnenflächen anmalten und alles antatschten<br />
-ein weiteres kaputtes Spannbettlaken<br />
-eine abgerissene Kapuze an einer Winterjacke<br />
-eine Steckdose im Kinderzimmer kommt halb aus der Wand</p>
<p>-Die LEDs der Lichterketten in den Nasenlöchern der Kinder fand ich noch witzig.<span id="more-3477"></span></p>
<p>UND DAS ALLES, OBWOHL ICH SEIT JAHR UND TAG IMMER DIE GLEICHEN ERKLÄRUNGEN MACHE!<br />
<em>Jahaaaa, auf Augenhöhe und mit Blickkontakt!</em></p>
<p>Die Kinder wissen, dass Regale und Garderobe nur für den angedachten Gebrauch gemacht sind. Das Gleiche gilt für den Handtuchhalter.</p>
<p>Sie wissen auch, dass die Filzstifte NUR fürs Papier benutzt werden sollen.</p>
<p>Und dass sich Wasserbomben schlecht aufpusten lassen.</p>
<p>Sie wissen auch, dass sie mit der Seife sparsam umgehen sollen, damit nicht das ganze Becken unter Schaum steht. Und weil das mit dem Seifenspender schwer fällt, haben wir Seife am Stück. Sie wurde aber vom Köpfchen zerbröselt, zermanscht und runter gespült. Und die schmierigen Brösel verstopfen nun den Abfluss.</p>
<p>Sie wissen außerdem, dass sie kleine Gläser benutzen und sie in einer normalen Füllhöhe füllen sollen. UND NICHT DIE GRÖSSTEN GLÄSER UND DANN BIS ZUM RAND VOLL MACHEN!!!!!<br />
Und wenn das Glas dann umgekippt ist, holt man flux ein Handtuch und macht alles trocken, bevor es in die Ritzen der Stuhlpolster läuft oder oder oder.</p>
<p>Sie wissen auch, dass die Lichterketten zerreißen können und sie deshalb vor allem am Lastenfahrrad (das ist nämlich mit einer Lichterkette für Nachtfahrten aufgehübscht) ein bisschen umsichtig ein und aussteigen müssen, damit sie sich nicht darin verheddern.<br />
Und dass man die Lichterkette keinesfalls als Kletterhilfe benutzen kann.</p>
<p>Und Kleidungsstücke haben auch nur eine begrenzte Reißfestigkeit und geben bei Gewalteinwirkung nach. Ebenso wie Spannbettlaken. Da krabbeln sie immer drunter und testen die Reißfestigkeit bis es nicht mehr geht.</p>
<p>Generell ist manchmal ein bisschen Umsicht ganz nützlich.</p>
<p>Aber das alles hatte die letzten Tage irgendwie keine Gültgkeit. Vor allem gestern nicht.</p>
<p>Und so blicke ich auf die Verwüstung und Zerstörung dieses Hauses, bevor es überhaupt jemals in einen komplett fertigen Zustand geraten könnte. Vielleicht lassen wir alles so, reißen alles ab, wenn die Kinder irgendwann aus dem Haus sind und bauen es dann einfach neu.</p>
<p>Ach, und was mich auch nervt….aktuell komme ich mit allen drei Kindern nicht aus dem Haus, ohne eine Stunde vorher zum Aufbruch zu trommeln und 30 Minuten vor dem Verlassen des Hauses den Oberfeldwebel raus hängen zu lassen. Dann ist man halbwegs pünktlich. Aber denen ist es auch egal, ob ich schon fertig angezogen auf der Straße stehe. Die werden dadurch nicht schneller und wir hatten schon Samstage, da waren wir nicht mal einkaufen, weil die Herrschaften nicht wollten und lieber im Schlafanzug blieben. Alles ok soweit. Aber manchmal MUSS man ja auch mal los. Und manchmal wollen sie selbst auch eigentlich los. Machen dann aber trotzdem nicht weiter. Die dicken Winterklamotten machen es nicht leichter.</p>
<p>Und dann sind das Kinder, die die letzten paar Tage nicht hörten. So gar nicht. Null. Nada. Durchzug.<br />
Einen Dreiwortsatz kann ich manchmal nicht zu ende sprechen, ohne dass sie „glauben“ ich sei schon fertig mit dem was ich sagen wollte und abdrehen. Vielleicht klebe ich sie mit Gaffetape einfach nebeneinander an die Wand, damit ich mit ihnen sprechen kann. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Auf der Weihnachtsfeier der Schule war es ziemlich trubelig. Die unteren Klassen führten gemeinsam ein Stück auf. Sehr schön! Es war gelungen und ich weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt! Richtig genießen konnte ich es aber nicht. Die Aula war übervoll und sehr heiß. Man sah nicht gut und ich sah den Sohn nur kurz einmal in seiner Gruppe stehen und singen. Ich fieberte dem Ende der Veranstaltung entgegen. Voll gemein. Aber mich überkam nicht mal meine sonst übergroße Rührung, wenn Kinder singen.</p>
<p>Später in der Klasse klebten vor allem meine Mädchen an mir, so dass ich mich auch einfach auf einen freien Platz setzte, um nicht mit meinen Anhängseln im Weg zu stehen.<br />
Meine Beine verkeilten sich dabei unter den kleinen Tischen. Ich hatte die Wahl zwischen schräg verdreht sitzen, jemandem unhöflich den Rücken zu drehen oder mit verknoteten Beinen unterm Tisch zu verweilen und fest zu rosten.<br />
Als sich meine Kinder lösten, löste auch ich mich vom Zwergensitzplatz und musste mich sodann vom Knöpfchen <em>anfauchen</em> lassen, weil ein Junge aus ihrem Kindergarten, deren Schwester in der Klasse vom Sohn ist, schon nach Hause ging. Sie wollte nicht verstehen, dass <em>ich</em> die Eltern als auch die Kinder nicht aufhalten konnte, bzw ich nicht auch nach Hause gehen wollte. Ich wollte wenigsten mal für 15 Minuten ein bisschen Sozialkontakt- und Gesellschaftspflege betreiben.</p>
<p>Das alles wird gekrönt davon, dass große Teile meiner Garderobe einschließlich diverser Schuhe derbe Verschleißerscheinungen zeigen. Bisher sind es zum Glück nur Nähte, die kann ich flicken. Aber muss das denn jetzt alles sein? Mein letztes Paar Winterstiefel „ für Joot“ (wie der Kölner sagt (Für gut) sind nach nun mehr 10 Jahren auch durch, musste ich gestern beim Aufbruch feststellen. Ein plakatives Beispiel dafür, dass ich ziemlich lange nichts mehr für mich gekauft habe. <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/09/27/warum-ich-ploetzlich-etwas-lieber-schwimmen-gehe/" target="_blank" rel="noopener">Abgesehen vom neuen Badeanzug, den ich mir zu meinem 40gsten Geburtstag  selbst geschenkt habe.</a><br />
Wa<a href="https://beatrice-confuss.de/2017/07/20/waschmaschine-spuelmaschine-und-co-womit-haushaltet-ihr-denn-so/" target="_blank" rel="noopener">s die Waschmaschine da außerdem gerade wieder„testet“ will i</a>ch auch nicht so genau wissen. Sie hat ein Kopfkissen auf dem Gewissen.</p>
<p>Was ich mir wünsche ist, dass nun die letzten Tage des Jahres entspannt verlaufen und <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/10/02/mutter-kind-kur-der-antrag/" target="_blank" rel="noopener">wir die Mutter-Kind-Kur gut nutzen können</a>, ohne dass irgendwelche weiteren Zwischenfälle passieren. Und vielleicht bringen ein paar Heinzelmännchen ja die ganzen Baustellen im Haus in Ordnung???? <a href="https://beatrice-confuss.de/2016/01/05/kollateralschaeden/" target="_blank" rel="noopener">Auch wenn ich den ein oder anderen Kollateralschaden ganz witzig finde.</a></p>
<p>Bis dahin habe ich mich mit Kohlehydraten und Fett…und zugegebenermaßen auch ein wenig hochprozentigem in Form von Schnappstalinen eingedeckt. Das ist zwar keine Lösung, aber…ach ein bisschen Spaß muss sein. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/12/05/hunger-auf-nervennahrung/">Hunger auf Nervennahrung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<item>
		<title>Tagebucheintrag mit Bildern</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2017/11/04/tagebucheintrag-mit-bildern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2017 11:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Höchst unerquicklich, aber auch ein Grund, warum ich eine Kur an der See beantragte, ist aktuell wieder eine Nasennebenhöhlenentzündung. Die Nase ist frei, aber der Rest dicht. Abgesehen von Kopfschmerzen, die ich mit Paracetamol in Schach halte, hämmert es in meinem Kopf. Super nervig. Vor allem, wenn es sich in der kalten Jahreszeit als regelmäßiger [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/11/04/tagebucheintrag-mit-bildern/">Tagebucheintrag mit Bildern</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Höchst unerquicklich, aber auch ein Grund, warum ich eine Kur an der See beantragte, ist aktuell wieder eine Nasennebenhöhlenentzündung. Die Nase ist frei, aber der Rest dicht. Abgesehen von Kopfschmerzen, die ich mit Paracetamol in Schach halte, hämmert es in meinem Kopf. Super nervig. Vor allem, wenn es sich in der kalten Jahreszeit als regelmäßiger Besuch einnistet. Zum Glück mag ich die Eukalyptusdragees, die Linderung verschaffen. Ich rieche jetzt immer wie ein Koalabär.</p>
<p>Dennoch waren hier ja Ferien, die ich ein wenig mit Abwechslung für den Sohn bestücken wollte. Darunter fielen auch Mama-Sohn-Ausflüge. Am Donnerstag noch waren wir zusammen im Römisch-Germanischen-Museum. Wir finde die Geschichte beide sehr spannend und wir verbrachten tatsächlich 1, 5 Stunden im Museum. Als Kritikpunkt möchte ich allerdings anführen, dass die Ausstellung ziemlich trocken dargeboten wird (<em>wie</em> vor 30 Jahren noch), so dass man sich für Kinder verbal schon ganz schön ins Zeug legen muss, um dem Ganzen etwas Lebendigkeit einzuhauchen. Da hätte ich ein paar Ideen zum Auffrischen. Liebes Museum, wenn ihr Hilfe braucht&#8230;.gegen Honorar, mach ich euch nen Plan. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ernsthaft.</p>
<p>Was mir sehr gut gefallen hat, war die Vitrine mit den Muttergottheiten. <span id="more-3361"></span><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Muttergottheiten-e1509792909732.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3365 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Muttergottheiten-1024x768.jpg" alt="" width="740" height="555" /></a></p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/rheinische-Gottheiten-e1509792928892.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-3366 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/rheinische-Gottheiten-1024x768.jpg" alt="" width="740" height="555" /></a></p>
<p>Das Rheinland war mir einfach schon immer sympathisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Museumsbesuch mussten wir aber nochmal zum Bahnhof, der in unmittelbarere Nachbarschaft weilt. Der Sohn ging seiner Leidenschaft dem ICE-Watching nach.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/ICE-e1509792855914.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3364 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/ICE-e1509792855914-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/ICE-e1509792855914-225x300.jpg 225w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/ICE-e1509792855914.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>Der Rückweg war dann für den Sohn irgendwie aufregend. Zuerst verzweifelte er in der U-Bahnstation, weil wir wegen des Ticketkaufes eine für uns passenden Bahn fahren lassen mussten<em> ohne</em> einzusteigen. Die nachfolgende Bahn fuhr in eine falsche Richtung, was ich ihm mehrfach versichern musste. Und als wir dann in der richtigen Bahn saßen fragte er an JEDER Haltestelle, ob wir nicht aussteigen müssten. Ein junger Mann, der uns gegenüber saß, musste breit grinsen.</p>
<p>Der Dialog ging so:</p>
<p>&#8222;Müssen wir hier aussteigen?&#8220;</p>
<p>&#8222;Nein.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wirklich nicht?&#8220;</p>
<p>&#8222;Nein, wirklich nicht!&#8220;</p>
<p>&#8222;Die Nächste auch nicht?&#8220;</p>
<p>&#8222;Nein!&#8220;</p>
<p>&#8222;Warum hält die hier schon? Ist die Bahn entgleist?&#8220;</p>
<p>&#8222;Nein, sie hat ein rotes Signal.&#8220;</p>
<p>Er war ganz aufgeregt, der Sohn, und sprach danach: &#8220; Das nächste mal fahren wir wieder Bus!&#8220;</p>
<p>Dabei war es mit Nichten seine erste Bahnfahrt. Keine Ahnung was los war. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam mit den Schwestern waren wir auch noch draußen im herbstlichen Umfeld unterwegs.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Blätterhaufen-e1509792875765.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3362 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Blätterhaufen-e1509792795637-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Also, ICH hätte als Kind da drin gehangen. Hab ich auch. Bis ich mal Hundekacke an mir dran hatte. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Zeitumstellung und der Vollmond wirbeln hier außerdem alles ein wenig durcheinander. Die Kinder sind abends viel zu früh müde und dann drüber, wenn ich sie ins Bett stecke. Die Katzen miauen mir auch eine Stunde zu früh die Ohren voll und wollen fressen. Die Kinder allerdings auch. Die essen, essen, essen und essen, den <em>ganzen</em> Tag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann habe ich hier noch ein Foto von meinem Geldbaum. <a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Geldbaum-e1509792893274.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3363 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Geldbaum-e1509792818452-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Es war einst ein schöner Baum. Er hatte immer mal bessere und schlechtere Tage. Und ich musste immer an meine Großtante denken, die da sagte: &#8222;Wenn es dem Geldbaum gut geht, hat man auch genug Geld.&#8220; (Was <em>genug</em> heißt, ist sicherlich Auslegungssache. Für mich bedeutet es, man kommt aus.)</p>
<p>Wenn ich mir den aktuellen Zustand dieses Bäumchens nun ansehe&#8230;.er bricht jeden Tag mehr in sich zusammen, dann kann ich leider aktuell eine Parallele zu meinem Kontostand ziehen.</p>
<p>Ich ließ mich gar neulich dazu hinreißen zu sagen: Weihnachten fallen die Geschenke von Mama wohl etwas knapper aus. Da sprach der Sohn: &#8222;Wieso, die bringt doch das Christkind!&#8220;</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ach ja, zum Glück. Hatte ich ganz vergessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und sonst?</strong></p>
<p>Schönes Herbstwetter hin oder her. Heute würde ich am liebsten den ganzen Tag auf der Couch liegen und meinen armen Kopf auskurieren. Aber das klappt ja mit Kindern nicht so gut. Aber zu Hause bleiben und literweise Tee trinken klappt. Die Kinder sind etwas wahnsinnig, aber das sind sie ja meistens, und spielen sehr viel Pferd.</p>
<p>Hier sieht man den Stall unterm Tisch.<a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Pferdestall-e1509792975519.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3367 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2017/11/Pferdestall-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Dazu schneiden sie sich Obst klein und verfüttern es dem &#8222;Pferd&#8220;. Dieses Spiel kommt vor allem immer gegen Abend in Schwung. Keine Ahnung wieso.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich selbst bin trotz angeschlagener Fitness im Kopf voller Tatendrang und weiß nicht so richtig wo ich anfangen soll. Die nächste Woche hat es auch in sich. Davon berichte ich aber nächste Woche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Instagram läuft außerdem, eine #ErziehungsChallenge, die unter anderem das Thema <em>Regeln</em> hatte. Dazu will ich auch noch einen Blogbeitrag schreiben. Wer auf Instagram unterwegs ist, schaue doch mal nach. Ist ganz spannend.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein bisschen Spaß muss sein&#8230;..vor allem im unrunden Alltag.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2017 10:12:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und weiterhin komme ich nicht dazu Dinge so anzugehen, wie ich es mir ausgedacht hatte. Halsschmerzengeplagte Kinder, schlechte Nächte, unvorhergesehene Vorkommnisse und die nächste Woche einsetzenden Schulferien werfen mich weiterhin hinsichtlich meiner persönlichen Wunsch-to-do Liste zurück. ABER, das muss man mal sagen, das Universum oder wer oder was auch immer, gepaart mit meinem festen Vorsatz [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und weiterhin komme ich nicht dazu Dinge so anzugehen, wie ich es mir ausgedacht hatte. Halsschmerzengeplagte Kinder, schlechte Nächte, unvorhergesehene Vorkommnisse und die nächste Woche einsetzenden Schulferien werfen mich weiterhin hinsichtlich meiner persönlichen Wunsch-to-do Liste zurück.</p>
<p>ABER, das muss man mal sagen, das Universum oder wer oder was auch immer, gepaart mit meinem festen Vorsatz wieder eine feste Arbeitsecke für mich einzurichten, haben mir in die Karten gespielt. Ich brauchte nämlich einen passenden Tisch für meine zukünftige Nische.<br />
Und dieser passende Tisch stand vor zwei Tagen auf dem Sperrmüll im Ort. Massivholz, etwas angemackt, aber egal. Es ist ja ein ARBEITS-Tisch und das meint in meinem Fall, da wird gekleckert, gemalt, geklebt, geschnitten…etc. Perfekt.</p>
<p>In kleinen Schritten fummel ich mir diese neue Ecke nun zurecht. Es wird <em>laangsam</em>. Ich trage nämlich meinen ganzen Kreativkrempel nun aus dem Haus zusammen in diese neue Ecke, nicht ohne auch nochmal auszumisten und vernüftnig zu sortieren. Sowas dauert ja, wenn man nicht in einem durch machen kann.</p>
<p>Ansonsten hält mich die Kinderschar auf Trapp. Der Sohn klagt immer mal über Kopfweh und Augenschmerzen. Ein Augenarzttermin muss her. Günstig, dass nächste Woche Schulferien sind. Vielleicht braucht er eine Brille. Und er beklagte sich heute morgen über die Lautstärke in der Pause. Wo andere Kinder ihre Energie laut und wild auslassen müssen, bräuchte er eigentlich Ruhe. Muss er sich wohl dran gewöhnen und kann in den Ferien so viel Ruhe tanken, bis es ihm an den Ohren raus kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nun aber zum lustigen Teil:</strong><span id="more-3299"></span></p>
<p>Das Knöpfchen ist aktuell auch wieder besonders.<br />
Sie hat sagenhafte Sprüche parat.<br />
Nämlich immer, wenn ich das Knöpfchen nach dem Mittagsschlaf im Kindergarten abhole, ist sie äußerst übellaunig.<br />
Neulich erwachte sie jedoch gut gelaunt. Ich war noch nicht da. (Vielleicht lag es daran. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) Eine Erzieherin hatte dann wohl zu ihr gesagt, dass das schön sei, dass sie gute Laune hätte und sie die Mama ja dann auch freundlich begrüßen könne.<br />
Da hatte das Knöpfchen geantwortet (O-Ton): „Nain, ein bisschen Theataaaaa muss sain!“</p>
<p><em>Da sag nochmal einer, die wären nicht berechnend.</em></p>
<p>Das <em>Theataaaa</em> zieht sie weiterhin durch. Erst vorgestern begrüßte sie mich tatsächlich fröhlich, bis ich darauf bestand, nach dem Toilettengang die Hände zu waschen. TILT.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber ich verliere meinen Humor ja nicht. Jedenfalls nicht immer. Und so lache ich immer noch über Montag nachmittag.<br />
Da kamen wir vom Spielplatz und fuhren noch kurz bei Freunden vorbei etwas abholen. Das Köpfchen war sodann verstimmt, dass wir nicht noch einkehrten und wollte partout nicht ins Lastenrad einsteigen. Sie wandte auch<a href="https://beatrice-confuss.de/2016/02/27/trotziges-kind-und-die-seestern-taktik/" target="_blank" rel="noopener"> ihre schon mal beschriebene Seestern-Taktik </a>an. Ich sagte, dass sie dann eben laufen müsse.<br />
Sie sagte dann: „Dann lau-fe is!“ und rannte los.<br />
Ich radelte mit dem Rad nebenher und rief in gespieltem Kommandoton besagte Worte, die da oben auf dem Titelbild zu sehen sind.</p>
<p>Das Knöpfchen fand das nicht weiter blöd und lief und lief, bis sie nicht mehr konnte und bereitwillig einstieg. Allerdings blickte uns eine ältere Dame, die uns entgegen kam, entsetzt hinterher. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Die hatte offenbar meinen schrägen Humor nicht verstanden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/10/19/ein-bisschen-spass-muss-sein-vor-allem-im-unrunden-alltag/">Ein bisschen Spaß muss sein&#8230;..vor allem im unrunden Alltag.</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<title>Am Morgen</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2017/10/11/am-morgen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2017 08:41:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist nochmal Zeit einen kurzen Schwank aus dem heiteren Alltag der Familie zu berichten. &#160; Der Wecker klingelt um 6.30. Ich stelle wiedermal fest, dass vor allem in der dunklen Jahreszeit diese halbe Stunde für mich ein Desaster ist. War schon immer so. 7.00 aufstehen. OK. 6.30 aufstehen….Horror. Mein Lebensgefühl sagt um diese Zeit: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/10/11/am-morgen/">Am Morgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nochmal Zeit einen kurzen Schwank aus dem heiteren Alltag der Familie zu berichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Wecker klingelt um 6.30.</p>
<p>Ich stelle wiedermal fest, dass vor allem in der dunklen Jahreszeit diese halbe Stunde für mich ein Desaster ist. War schon immer so. 7.00 aufstehen. OK.<br />
6.30 aufstehen….Horror. Mein Lebensgefühl sagt um diese Zeit: <em>Alles ist Scheiße, lasst mich in Ruhe.</em><br />
Kein Scherz.</p>
<p>Um 7 Uhr, oder noch besser 7.15 ist meine Laune neutral und bessert sich dann mit jeder weiteren Minute. Nennt man wohl Biorythmus.<br />
Und der Versuch viel früher, beispielsweise um 6 aufzustehen, erweist sich auch als Reinfall. Denn egal WIE leise ich aufstehe. Einer steht sofort neben mir. Das Sirenchen! Also kann ich früher aufstehen und habe dennoch keine Gelegenheit, um ihn Ruhe zu mir zu kommen.</p>
<p>Also stehen wir auf. Ich knurrig, der Sohn guter Dinge. Das Knöpfchen kreischt und wirft ihre Decke um sich. Das Sirenchen fragt, was sie anziehen soll.</p>
<p>Das frage ich mich auch.</p>
<p>Der Sohn blockiert die Toilette.<br />
Ich muss auch mal und zwar dringend und renne nach unten. Der Kater miaut mir aufdringlich um die Füße. Ich lasse ihn vorne an der Haustüre raus, gehe zur Toilette und mache zwecks Lüftung die Terassentür auf. Der Kater steht promt wieder miauend neben mir.</p>
<p>Ich laufe hoch und treibe den Sohn an, sich anzukleiden. Der Kater läuft mir miauend hinter. Die Mädchen vertröste ich. Irgendwie war da ein Zeitloch und wir müssen ein bisschen flottikarotti machen. Der Sohn und ich jedenfalls. Die Mädchen sollen einfach ein Hörspiel hören und noch was spielen, bis ich wieder da bin. Der Mann schnarcht im Schlafzimmer. Er „führt“ sozusagen Aufsicht.</p>
<p>In der Küche mache ich die Brote, kann die Brotdose vom Sirenchen aber nirgens finden und alle anderen Ersatz-Brotdosen sind auch nicht da. Der Kater miaut. Den Sohn bitte ich eine zügige Entscheidung hinsichtlich seines Frühstückes zu fassen. Und schmiere die Brote.<br />
Oben kreischt es nach mir. Ich verstehe nur Bahnhof, weil der Sohn auch auf mich einplappert. Ich brülle nach oben, ohne das Broteschmieren zu unterbrechen: „Ihr habt auch einen VAAAAATER!“<span id="more-3281"></span></p>
<p>Ich wasche noch schnell ein paar Kirschtomaten, denn heute ist Rohkosttag in der Schule. Der Sohn bemängelt, dass ich keine Möhren schnippele.<br />
Ich bemängele, dass er noch nicht aufgegessen hat.</p>
<p>Oben heult das Knöpfchen und ich höre das Sirenchen gegen die offene Schlafzimertür trommeln. Der Mann ist jetzt auf jeden Fall wach.<br />
Der Sohn möchte mit dem Fahrrad zur Schule fahren, was ich heute begrüße, wegen der knappen Zeit. Sein Fahrrad steht auch noch vom gestrigen Fahrradtraining in der Schule neben meinem angeschlossen vorm Haus. Wir haben sozusagen schnellen Zugriff auf das Gefährt.<br />
Ich mache mein Fahrrad startklar und bitte es den Sohn auch zu tun. Der steht derweil immer noch ohne Schuhe und Jacke im Flur und träumt vor sich hin.</p>
<p>Ich bemerke, dass er seine Strümpfe über der Jeans trägt und sie so hoch gezogen hat, als seien es Kniestrümpfe. Ich merke an, dass sähe merkwürdig aus. Nur so als Hinweis. Er fragt wieso und ich lasse es dabei. Stattdessen soll er sich die Schuhe und die Jacke anziehen.</p>
<p>Ich werfe seine Schultasche in mein Lastenfahhrad und bin startklar. Von oben ruft das Sirenchen nach mir. Ich verstehe kein Wort, weil der Kater wieder miauend neben mir steht. <em>Mann, was will der denn die ganze Zeit von mir???????</em> „KATER, ZUPP (Zupp ist ein Internes wunderbar funktionierendes Kommando, dass die Katzen sehr gut verstehen.) KATER LASS MICH!“ Er trollt sich kurz.<br />
Der Sohn hat nun Schuhe an und friemelt seine Socken unter die Jeans. Ich atme.<br />
Das Sirenchen ruft weiter. Ich antworte einfach nicht.<br />
Schließlich hat der Sohn ENDLICH seine Jacke an und ich denke, es geht los. Aber nein, er zieht auch noch umständlich seine Warnweste an. Und der Helm fehlt auch noch. UND sein Fahradschlüssel.</p>
<p>Unter dem Miauen des Katers und dem Rufen des Sirenchens und dem mittlerweile wieder ertönenden Heulen des Knöpfchen beobachte ich, wie der Sohn an der Garderobe rum kramt. Und kramt. Und kramt.<br />
Ich sehe nach. Er hat seinen, an einer Kette hängenden Fahrradschlüssel mit Karabiner so merkwürdig um zwei Garderobenhaken gedreht und geknüddelt, dass er nicht mehr abgeht.<br />
Ich weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen oder meckern soll. Ich meckere. Ja, so eine bin ich. Und meckere und friemel umständlich den Schlüssel wieder ab.</p>
<p>Als dann endlich der Schlüssel frei ist, schließe ich die Türe und lasse Heulen, Rufen und Miauen zurück.</p>
<p>Wir radeln los. Der Sohn fährt trotz bekannter Strecke zweimal zu weit geradeaus und etwas ungelenk über die Straßen. Es schallen scharfe Kommandos durch den trüben Morgen. Der Feldwebel heute auf dem Rad, das war ich.<br />
Ich konnte den Sohn dann aber wohlbehalten auf dem Schulhof anliefern, sogar noch pünktlich und ich weiß eines ganz sicher: Zu Fuß darf er von mir aus ab sofort alleine den Schulweg bestreiten. Aber mit dem Fahrrad auf keinen FALL!<br />
Das dauert noch.</p>
<p>An Thrill war der Weg nicht zu überbieten.</p>
<p>Zurück zu Hause schlug ich dem Sirenchen drei Outfits vor, die sie alle nicht wollte und dem Knöpfchen drohte ich, sie im Schlafanzug in den Kindergarten zu bringen. Sie meinte, sie wolle zu Haus bleiben und noch mit ihren Puppen spielen. Ich sagte, das könne sie heute Nachmittag noch stundenlang.</p>
<p>Das Sirenchen zog dann schließlich eine Kombination aus zwei Outfits an, die allerdings gelungen war. Und dem Knöpfchen half ich energisch in ihre Klamotten.</p>
<p>&#8230;.dass das Leben mit Kindern immer so umständlich sein muss. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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