<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rund um die Schule Archive - beatrice-confuss</title>
	<atom:link href="https://beatrice-confuss.de/category/schule/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://beatrice-confuss.de/category/schule/</link>
	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
	<lastBuildDate>Thu, 30 Jan 2025 18:11:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2023/11/cropped-IMG_5424-scaled-1-32x32.jpg</url>
	<title>Rund um die Schule Archive - beatrice-confuss</title>
	<link>https://beatrice-confuss.de/category/schule/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Einschulung oder nicht?</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2025/01/28/einschulung-oder-nicht/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2025/01/28/einschulung-oder-nicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 16:14:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=6589</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Jüngste käme eigentlich in diesem Sommer in die Schule. Das bereitete mir einige Bauchschmerzen. Bei keinem anderen meiner Kinder habe ich mir da Sorgen gemacht. Das passte schon. Aber bei der Hummel gibt es diverse Punkte, die einen unkomplizierten Schulstart ziemlich wahrscheinlich zu einem großen Drama machen würden. Da die Hummel insgesamt groß gewachsen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2025/01/28/einschulung-oder-nicht/">Einschulung oder nicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Jüngste käme eigentlich in diesem Sommer in die Schule. Das bereitete mir einige Bauchschmerzen. Bei keinem anderen meiner Kinder habe ich mir da Sorgen gemacht. Das passte schon. Aber bei der Hummel gibt es diverse Punkte, die einen unkomplizierten Schulstart ziemlich wahrscheinlich zu einem großen Drama machen würden. Da die Hummel insgesamt groß gewachsen und insgesamt sehr fit wirkt, war ich sehr hin und her gerissen. So ging es den Erzieherinnen in der KiTa auch. Und obwohl wir alle wissen, wie viel sich in einem halben Jahr bei Kindern noch ändern kann, sahen wir mit Unbehagen dem Schulstart entgegen.<span id="more-6589"></span><span class="Apple-converted-space"> </span>Zwar können wir hoch erfreut beobachten, wie sich bei zwei großen Themen mittlerweile ganz viel getan hat und auch was die Kommunikation mit fremden Menschen angeht, macht die Hummel neuerdings überraschende und große Fortschritte.<span class="Apple-converted-space"> </span>Als ich zwischen den Jahren mit der Hummel unterwegs zum Zirkus einen Bekannten traf, den die Hummel noch nie gesehen hatte, sprach sie selbst denn Mann an, um sich über den Zirkus zu unterhalten. Ich beobachtete es, thematisierte es aber nicht. Als wir jedoch im Zirkus Platz genommen hatten, sagte die Hummel scheinbar von sich selbst überrascht: „Mama, habe ich etwa eben mit einem fremden Mann geredet?“ „Ja“, sagte ich. Und? war das schlimm?“ „Nein, das ging eigentlich gut! Aber das lag am Zirkus!“ antwortete die Hummel.<span class="Apple-converted-space"> </span>Das ließ ich einfach mal so stehen.</p>
<p>Auch ein Thema ist das sich von mir Trennen. Es ist nach wie vor schwer. Gut ist, dass ich nun schon fast zwei Jahre wieder arbeiten gehe und zwangsläufig das Haus morgens vor allen anderen verlasse. Die Hummel tat sich anfangs sehr schwer damit, kommt aber mittlerweile klar damit. Eine gute Übung. Aber am Tag lässt sich mich dann nicht gerne losziehen. Spontan einkaufen fahren oder einen Spaziergang machen…..Fehlanzeige. Diskussionenen, umständliche Kompromisse und manchmal Kapitulation. Neulich stürmte ich entnervt aus dem Haus, weil ich mich dringend mal an der frischen Luft bewegen musste. Und zwar wirklich bewegen und nicht auf einem Spielplatz rumstehen. Die Hummel hatte ob meines Alleingangs einen kleinen Nervenzusammenbruch und der Mann musste ganz viel Trösten. Und nein, sie wollte mich nicht begleiten. Dabei hatte ich schon Snacks und Wasser für sie eingepackt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Nach wie vor schläft die Hummel auch nicht ohne mich und in 80% der Zeit wacht sie zwischen 22 Uhr und 23 Uhr auf und sucht mich. Manchmal auch obwohl ich schon neben ihr liege. Meistens weiß davon morgens nichts mehr. Ich vermute eine Form von Nachtschreck.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hier und da fallen dann noch Besonderheiten bei der Wahrnehmung auf. Ein Thema ist dabei die sehr selektive Essensauswahl und die merkwürdige Art Fern zu sehen. Eine Zeit lang dachte ich, weil sie bei Erkältungen oft schlecht hört, säße sie so dicht am Bildschirm, aber das macht sie auch, wenn sie gut hört. Sie schaut bevorzugt immer wieder die selben Serien und puzzelt oder malt nebenbei.<span class="Apple-converted-space"> Wenn sie mal, malt sie sehr oft immer ein ähnliches Muster. (Siehe </span>Beitragsbild)</p>
<p>Was die Schule an sich angeht, so findet die Hummel es cool Vorschulkind zu sein, sagt aber selbst, das mit der Schule wisse sie nicht so genau. Sie wolle nicht in die Schule. In einem Nebensatz deutete sie an, dass sie nicht in die Schule will, weil sie ja noch nicht lesen und schreiben kann. Ich sagte, das würde sie dann schon lernen. Das wäre kein Problem. Dazu ist die Schule ja da. Aber das überzeugte sie nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich denke, das ist ihr großes Thema. Sie muss sich immer ganz sicher fühlen bevor sie sich etwas Neues traut. Beim Entwicklungsgespräch in der KiTa sagte eine Erzieherin ganz treffend: „Das Zaubermittel heißt bei <i>der Hummel<span class="Apple-converted-space"> </span></i> einfach Zeit.“ Und das beweist sich immer wieder. Diese Zeit wollen wir ihr geben, damit sie selbstsicher in die Schule starten kann.<span class="Apple-converted-space"> Wir gingen es also an.</span></p>
<p>Da sich die Hummel beim Schulanmeldetermin in ihren kompletten Verweigerungsmodus begab, hatte die Schulleitung sofort eine Idee davon, warum eine Rückstellung von uns angestrebt wird. Bei der schulärztlichen Untersuchung lief es im Vergleich deutlich besser, aber da hatten wir eine lange Wartezeit bevor es mit den Aufgaben los ging, somit konnte sich die Hummel akklimatisieren und war zugänglicher. Aber auch da merkte man deutlich ihre Anstrengung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir waren sehr erleichtert, als die Bestätigung für die Rückstellung im Briefkasten war. Die Hummel geht dann offiziell erst im Jahr 2026 in die Schule.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2025/01/28/einschulung-oder-nicht/">Einschulung oder nicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2025/01/28/einschulung-oder-nicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frau Lehrerin</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2024/02/24/frau-lehrerin/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2024/02/24/frau-lehrerin/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 17:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=6386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit heute legt mich eine Erkältung lahm. Ich hätte spätestens gestern schon ahnen können, dass meine Niesanfälle der letzten Tage nicht nur erste Heuschnupfenanflüge waren. Als ich gestern nach dem Einkauf eine eingekaufte Zutat suchte und deshalb den Ablauf meines Einkaufes nochmal durchging, weil ich Sorge hatte, ich hätte die Zutat vielleicht im Einkaufswagen vergessen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2024/02/24/frau-lehrerin/">Frau Lehrerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute legt mich eine Erkältung lahm. Ich hätte spätestens gestern schon ahnen können, dass meine Niesanfälle der letzten Tage nicht nur erste Heuschnupfenanflüge waren. Als ich gestern nach dem Einkauf eine eingekaufte Zutat suchte und deshalb den Ablauf meines Einkaufes nochmal durchging, weil ich Sorge hatte, ich hätte die Zutat vielleicht im Einkaufswagen vergessen, fiel mir auf, dass ich absolut keine Erinnerung daran hatte, ob ich den Einkaufswagen wieder weg geräumt hatte oder ob er noch alleine mitten auf dem Parkplatz steht. Genauso kann ich mich nicht erinnern, die gesuchte Zutat schon aus der Tasche an den passenden Platz verräumt zu haben. Aber da fand ich sie kurz darauf.<span class="Apple-converted-space">  </span>Immer wenn ich so dermaßen konfus bin, dann ist was im Busch. Und weil das „Was“ (die Erkältung) aus dem Busch jetzt raus ist, lasse ich meine Millionen guten Unterrichtsideen für die nächsten Wochen heute Ideen sein und bereite nichts vor, sondern schreibe mal das aktuelle Geschehen etwas konkreter auf.<span id="more-6386"></span></p>
<p>Einige haben es schon mitbekommen, andere noch nicht:<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich habe Ende Januar einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben. Mit Mitte 40 werde ich dann doch noch vernünftig. Allerdings auch nur, weil ich die Stelle nun an einer Schule habe, an der ich auch wirklich sehr gerne sein möchte.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich hätte nicht an jeder Schule fest angefangen. Das ist auch <i>einer</i> der Gründe, warum ich damals eine Verbeamtung ausschlug bzw im Vertretungsdienst geblieben bin. Ich wollte mich noch umsehen können. Jedoch wurde meine erste Vertretungsstelle im gegenseitigen Einvernehmen mehrere Jahre lang immer wieder verlängert und ich war glückliche Klassenleitung einer sehr lustigen Truppe. Bis dann meine eigenen Kinder kamen und mich tatsächlich zu einem guten Zeitpunkt zu einer „Pause zwangen“.</p>
<p>Nun bin ich nach der Pandemie richtig gerne wieder eingestiegen und fand durch glückliche Fügung eine für mich passende Schule, an der ich nun wieder eine Klassenleitung übernommen habe. Der Weg war jedoch etwas abenteuerlich. Unkompliziert und kompliziert zugleich. Zunächst musste ganz schnell furchtbar viel Papierkram erledigt und viel telefoniert und organisiert werden. Ein wildes Durcheinander und Hektik und wer mich kennt weiß, dass mich Bürokratie echt fertig macht. Ich schaffte es dann alle erforderlichen Dokumente beglaubigt und kopiert zu versenden, per mail, per Post, alle Formulare auszufüllen und nötige Belege einzuholen. Ich musste tatsächlich meine Lehramtsbefähigung bestätigen lassen, weil ich mein Referendariat in Berlin und nicht in NRW absolviert hatte. Ich beantragte zum dritten Mal in einem Jahr ein erweitertes Führungszeugnis und zum Amtsarzt musste ich außerdem. Meinen bestehenden Vertretungsvertrag musste ich auch kündigen. Ich beeilte mich mit allem, um dann gefühlt ewig auf den Termin zur Vertragsunterzeichnung zu warten. Die Einladung zum Termin war dann so knapp kurzfristig, dass ich echt Sorge hatte, dass ich wirklich pünktlich anfangen könnte. Parallel arbeitete ich noch bis zum letzten Tag an der anderen Schule und hatte mehrere Treffen mit der ehemaligen Klassenleitung meiner neuen Klasse zwecks Übergabe.</p>
<p>Tja, und wenn man dann mitten im Schuljahr eine Klasse übernimmt, dann ist das die ersten Tage/Wochen etwas wild. Zumal hier bei uns auch direkt Karneval war, was ja im Rheinland bekanntlich alles sehr durcheinander wirbelt. Ich musste erstmal ankommen. Die Kinder und ich mussten uns kennenlernen, ich habe mir die Klassendynamik angeschaut, mit meinen Teamkolleg:innen gesprochen, den Sitzplan verändert, hier und da Kleinigkeiten angepasst und das Ordnungssystem am Lehrertisch für meine Bedürfnisse zurecht gemacht. Es gab dann noch kleine Überschneidungen und digitale Stolpersteinchen bis alles lief. Zum Glück bin ich nicht mehr so ungeduldig wie einst und weiß, dass niemand alles auf einmal schaffen kann. Somit arbeite ich jeden Tag Stück für Stück die mir wichtigen Punkte ab. Abgesehen von den obligatorischen langen Schultagen mit Teamsitzungen und Konferenzen, bleibe ich nach dem Unterricht immer so lange in der Schule, bis ich die Hummel aus der KiTa abholen muss. In den Stunden arbeite ich möglichst viel weg und bereite vor und nach. Somit habe ich dann nachmittags weitestgehend „Feierabend“ und kann mich um die Kinder hier kümmern. Allerdings habe ich manchmal so Ideen, vornehmlich für den Kunstunterricht, und dann setze ich mich am Wochenende auch an den Schreibtisch.</p>
<p>In Summe muss ich sagen, bin ich sehr glücklich mit dieser neuen Situation. Ich habe eine 4 Tage-Woche und bin wirklich begeistert und mit Power am Start. Ich bleibe auch richtig gerne länger in der Schule. Die 4 Tage Woche ist perfekt.<span class="Apple-converted-space">  </span>Freitags bin ich immer noch ein bisschen aufgedreht, kann dann mein System runter fahren, morgens Kram erledigen, der sich mit Kindern nicht gut machen lässt, habe dann Samstags und Sonntags Energie für alles, was in einem Sechspersonenhaushalt so gebraucht wird und freue mich wieder auf den Wochenstart. Nur das frühe Aufstehen, <i>das</i> ist etwas doof. Daran gewöhne ich mich in diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Jetzt hoffe ich sehr, dass ich Montag fit genug bin, um zur Schule zu gehen. Ich gehe nämlich wirklich sehr gerne!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2024/02/24/frau-lehrerin/">Frau Lehrerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2024/02/24/frau-lehrerin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Tag vor Nikolaus</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/12/06/der-tag-vor-nikolaus/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2023/12/06/der-tag-vor-nikolaus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 11:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=6342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieser Tag war speziell und sehr durchmischt, was das Gelingen einzelner Abschnitte anging. Nachdem ich am Montag noch 6,5 Stunden die Hummel mit in der Schule hatte, wegen Notbetreuung in der KiTa, hoffte ich gestern auf einen geordneteren Tag. Zum Auftakt stritten sodann die Mädels rund um die Aufbruchssituation und ein Kind vergaß vor lauter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/12/06/der-tag-vor-nikolaus/">Der Tag vor Nikolaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tag war speziell und sehr durchmischt, was das Gelingen einzelner Abschnitte anging. Nachdem ich am Montag noch 6,5 Stunden die Hummel mit in der Schule hatte, wegen Notbetreuung in der KiTa, hoffte ich gestern auf einen geordneteren Tag.</p>
<p>Zum Auftakt stritten sodann die Mädels rund um die Aufbruchssituation und ein Kind vergaß vor lauter Grollen seine Frühstücksdose. (Diese nahm ich mir dann später als mein Frühstück mit in die Schule.)</p>
<p>Als alle aus dem Haus waren, brachte ich die Hummel zur Kita. Es war zwar Kurzbetreuung, aber keine Notbetreuung an diesem Tag anberaumt. Ein entscheidender Punkt des Tages war damit, ohne Plan C einsetzen zu müssen, erfolgreich absolviert. Plan B läuft hier gerade eher nicht so (Oma und/oder Opa müssen leider oft entfallen aus gewichtigen und unerbaulichen Gründen.)</p>
<p>Ich konnte dann annähernd in Ruhe Frühstücken, bevor ich zur dritten Stunde zur Schule fuhr.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6342"></span></p>
<p>Ich schaffe es sogar auf dem Weg noch zu Tanken und war dann 20 Minuten vor meinem Unterrichtsbeginn in der Schule und konnte noch kopieren. Im Kopierraum fiel ich in ein Zeitloch. Die 20 Minuten verflogen viel zu schnell und zu allem Übel schredderte ich meinen Packen Kopien, die ich mit der Schneidemaschine halbieren wollte. Leider war der Packen zu dick gewesen und die Schneidemaschine schwach. Kurzerhand entschied ich das zerfetzte Papier später mit in meine Kunstklasse zu nehmen, denn da würden wir ohnehin zunächst einige Probearbeiten anfertigen und bräuchten Schmierpapier.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ohne die passenden Kopien für meinen späteren Sachkundeunterricht, eilte ich noch schnell ins Lehrerzimmer, um auf den Vertretungsplan zu schauen. Ich konnte keine Vertretung für mich ausmachen und marschierte über den Hof ins andere Gebäude<span class="Apple-converted-space">  </span>in eine Stunde, in der ich planmäßig doppelt besetzt bin. Die sonst anwesende Kollegin war aber gar nicht zugegen, sondern eine Vertretung. Ich warf meine Siebensachen erstmal in einer Ecke ab. Ich finde es ziemlich lästig immer mein Arbeitszeug hin und ehr zu schleppen, aber wenn man ständig Räume und Gebäude wechseln muss, dann geht es nicht anders. Und schon stand eine andere Kollegin in der Tür und meinte, ich müsste in einer 2. Klasse vertreten. Ich war irritiert, denn ich hatte ja nichts auf dem Plan ablesen können. Ich packte also mein Geraffel wieder zusammen und eilte zurück in den anderen Gebäudekomplex, allerdings hatte die Kollegin eine falsche zweite Klasse genannt und ich irrte kurz umher, bis ich das „Steuerfraulose Boot“ fand. Die Kinder saßen zum Glück noch brav beim Frühstück. Danach nahm ich den Faden auf und setzte eine angedachten Mathestunde um.</p>
<p>Bevor ich dann in eine andere Klasse wechselte, eilte ich noch kurz ins Lehrerzimmer, um nochmal auf den Vertretungsplan zu schauen und tatsächlich, da stand meine Vertretungsstunde. Seltsam.<span class="Apple-converted-space"> Ich verbrachte eine recht angenehme Stunde in einer vierten Klasse und dann</span> hätte ich normalerweise Pausenaufsicht gehabt, draußen auf dem Spielplatz, aber es regnete. Das bedeutete Regenpause und man muss die Kinder in den Klassen beaufsichtigen. Ich erinnerte mich jedoch nicht mehr, ob man als Aufsicht in der Klasse bleibt, in der man gerade war oder in die Klasse geht, in die man danach geht. Außerdem fiel damit meine vorgezogene kleine Mittagspause buchstäblich ins Wasser. Da ich Dienstags keine Zeit habe eine Pause zu machen, drücke ich mir meist während der Pausenaufsicht was Schnelles zwischen die Zähne. Auf dem Spielplatz ist das Geschehen so übersichtlich, dass das gut geht.<span class="Apple-converted-space">  </span>So nicht heute. Eine Kollegin kam, um die Regenpausenaufsicht in der Klasse zu übernehmen und damit konnte ich in meine nächste Klasse laufen. Die Wege sind weit an dieser Schule.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dort wurde ich schon erwartet. Ich aß dann noch schnell mein Brot und einen Apfel, obwohl es schon geläutet hatte und startete meine Sachunterrichtsstunde ohne Arbeitsblätter. Ich musste improvisieren, was am Ende ganz passend ausging. Denn ich musste noch die Hausaufgaben aufschreiben lassen. Das hatte die Kollegin vorher nicht geschafft. Und Zeit ist immer knapp. Ich entschwand wieder eilig nach der Stunde, schleppte mein Zeug über den Schulhof wieder ins andere Gebäude und kam in meiner Kunstklasse an, die Dienstags nur in halber Besetzung anwesend ist, da einige Kinder AGs haben. Das ist weniger entspannt, als man denkt, denn mit der halben Klasse kann ich nicht wirklich am Thema weiterarbeiten und muss mir immer Alternativen überlegen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nach dieser Stunde fand ich mich in meiner Lernzeitgruppe ein und begleitete danach noch eine weitere Lernzeit in einer anderen Klasse. 15 Uhr ist dann für mich Schulschluss.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gestern bedeutete das, zu Hause eine kleine Pause machen, etwas essen und dann mit allen 4 Kindern zum Impfen zum Kinderarzt. Wir haben einen neuen Kinderarzt hier in 10 minütiger Fahrradentfernung. Alle Kinder brauchten Impfungen. Leider fand ich die Impfpässe nicht und war froh, dass die neue Praxis sich diese neulich erst alle mal kopiert hatte, um zu prüfen, welche Impfungen aufgefrischt oder ergänzt werden müssen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Aber die Impfpässe hatte ich danach offenbar nicht in die dafür vorgesehene Kiste gelegt. Wahrscheinlich, weil ich wusste, wir bräuchten sie bald schon wieder. Tja.</p>
<p>Wir fuhren also ohne Impfpässe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Impfen gelang, jedoch waren die Kinder sehr lebendig in der Praxis. Ich musste ein bisschen Lachen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Großen schickte ich dann schon vor nach Hause. Ich selbst hatte noch eine kleine Überraschungsmission, die einen kurzen Schlenker auf der Route bedurfte. Während dieser Tour schlief die Hummel im Lastenrad ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als ich zu Hause vorfuhr, standen die großen Kinder zeternd vorm Haus und beklagten, der Mann sei nicht, wie erwartet, zu Hause. Demnach hatte sie niemand herein gelassen.</p>
<p>Alle wieder drin, bekam ich eine mail aus der Schule von der Drittklässlerin, es würde noch der Masernimpfnachweise fehlen. Was mich wundert, denn den haben wir definitiv abgegeben. Nun denn. War offenbar verloren gegangen, ich muss einen Impfnachweis nachreichen. Bisschen blöd, wenn man die Impfpässe verlegt hat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich sah mich schon beim Kinderarzt vorbeifahren, um eine Kopie von der Kopie des Impfausweises zu machen. Ich wollte nochmal suchen, doch bevor ich das tun konnte, kam ein Anruf rein. Meine Eltern hatten eine ziemlich unerhörte Krankenhausgeschichte zu berichten.</p>
<p>Der Mann tauchte dann ziemlich spät mit Einkäufen wieder auf, war aber sehr genervt, weil er innerorts in eine Art Stau geraten war. Als ich ihn dann noch befragte, ob er an dies und jenes für den „Nikolaus“ gedacht hätte, wurde er etwas ungehalten. Ich war es allerdings auch, da ich mich gezwungen sah, selbst nochmal kurz einkaufen zu fahren. Es war mittlerweile 19.30. Vorher überkam mich aber ein Geistesblitz bezüglich der Impfausweise. Und siehe da. Gut überlegt, nur wieder vergessen. Aber die Impfausweise waren aufgetaucht. Ich konnte der Schule den Impfnachweise sofort zusenden.</p>
<p>Der Mann bereitete schließlich das Abendbrot zu und ich entschwand zum Supermarkt, um final noch völlig übertrieben Nikolauszeug zu kaufen. Keine Ahnung was mich geritten hat.</p>
<p>Ich schmuggelte das Zeug unter meiner Jacke ins Haus und gesellte mich zum Abendbrot.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nachdem die Kinder in ihre Schlafgemächer geleitet waren, richtete ich den Nikolausteller, schrieb diesen Text….und mir fiel ein: Ich hatte die Milchbrötchen vergessen, die die Hummel heute mit zur Kita bringen sollte. (Die KiTa hat einmal die Woche gemeinsames Frühstück und jeder bringt etwas mit.)<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Schließlich war ich zu müde um diesen Text noch zu veröffentlichen und der heutige Morgen beschäftigte mich auch ordentlich aus unterschiedlichsten Gründen.</p>
<p>Wenn das bis Weihnachten so rasant weiter geht&#8230;..uiuiui.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/12/06/der-tag-vor-nikolaus/">Der Tag vor Nikolaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2023/12/06/der-tag-vor-nikolaus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich bin wieder da.</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/09/01/ich-bin-wieder-da-2/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2023/09/01/ich-bin-wieder-da-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 07:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=6209</guid>

					<description><![CDATA[<p>Letzter Eintrag 1. Mai. Verdammt lang her. Lang nix geschrieben, ein Zertifikat lief ab, mein Blog lag uneinsehbar brach und die Erneuerung des Zertifikates erschien mir eine furchtbare Hürde. Hin und wieder begann ich Texte, brach ab, löschte, fing neu an und legte wieder alles zur Seite. Das Spannende erschien mir nichtig, Unwichtiges erzählenswert und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/09/01/ich-bin-wieder-da-2/">Ich bin wieder da.</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzter Eintrag 1. Mai. Verdammt lang her. Lang nix geschrieben, ein Zertifikat lief ab, mein Blog lag uneinsehbar brach und die Erneuerung des Zertifikates erschien mir eine furchtbare Hürde.</p>
<p>Hin und wieder begann ich Texte, brach ab, löschte, fing neu an und legte wieder alles zur Seite. Das Spannende erschien mir nichtig, Unwichtiges erzählenswert und so manche Geschichte kann ich nicht erzählen, weil es die Privatsphäre der großen Kinder nicht mehr erlaubt. Und was sind die groß geworden! Alles neu, alles anders, alles im Fluss.</p>
<p>Dann noch der neue Alltag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/03/06/update-willkommen-im-neuen-lebensabschnitt/" target="_blank" rel="noopener">(hier zur Erinnerung nachzulesen)</a> und die andauernde Baustelle zu Hause. Und um ehrlich zu sein, wenn etwas zu lange pausiert, habe ich Startschwierigkeiten. Ich muss dann erstmal irgendwie wieder anfangen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bevor ich also, jedenfalls habe ich mir das fest vorgenommen, wieder regelmäßiger schreibe, nochmal eine Zusammenfassung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was bisher geschah:<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6209"></span></p>
<p>Mein Lehrerinnendasein gefiel mir außerordentlich gut und ich gewann sowohl die Schüler:innen und die Kolleg:innen sehr lieb. Somit genoss ich tatsächlich jeden Moment.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wehmütig sah ich dem auslaufenden Vertrag zum Sommer entgegen und hatte fast ein bisschen Liebeskummer als klar war, dass der Vertrag nicht verlängert werden kann, auch wenn das beiderseits begrüßt worden wäre. Trotz Traurigkeit freue ich mich aber über den wertvollen Input dieser paar Monate. Ich habe viel mitgenommen und bin dankbar um diesen wunderbaren Wiedereinstieg. Besser hätte es nicht laufen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Parallel arbeiteten wir weiter an unserem Anbau. Der Estrich im Anbau war endlich getrocknet, aber leider sandete die oberste Schicht, so dass wir eine unfassbar frustrierende und schmutzige Arbeit vor uns hatten. Wir schabten die obere Schicht wieder ab. Da eine sehr unebene Oberfläche zurückblieb, musste nochmal eine Ausgleichmasse gegossen werden. Die musste <em>wieder</em> trocken und hatte an zwei Stellen unschöne Spritzflecken an den frisch gestrichenen Wänden hinterlassen.</p>
<p>Als der Boden dann <i>endlich</i> lag, wartete wir auf die Sommerferien. In der ersten Ferienwoche wollten wir mit unserer Küche in den Anbau ziehen. Wir brauchten 3 Wochen aus diversen zermürbenden Gründen. Wasser ist leider mit diesem Anbauprojekt ein immer wiederkehrendes Thema, aber jedesmal an anderen Stellen. Nervig und zermürbend. Die Details würden den Rahmen sprengen. Draußen verlegte ich zudem Natursteinfliesen rund um den neuen Wohnraum. Wir haben echt ordentlich was weg gearbeitet, das Chaos war enorm. Unfertige Räume, unerwartete Komplikationen, 4 Kinder und alle zu Hause…</p>
<p>Die Kinder harrten geduldig aus. Mehr oder weniger jedenfalls. Hier und da streuten wir Ausflüge ein und in den letzten drei Wochen machten wir trotz furchtbaren Wetters mehrere schöne Unternehmungen. Aber, das Fazit der Ferien: Sie waren irgendwie ebenso verkorkst, wie die Osterferien <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/05/01/lebenszeichen-zum-1-mai/" target="_blank" rel="noopener">(hier nachzulesen)</a>. Der Mann und ich hatten mit Frust zu kämpfen.</p>
<p>Am Ende der Ferien bemühte ich mich dann um eine Anschluss-Tätigkeit im Schuldienst. Der Vertretungsmarkt spuckt täglich neue Stellen aus, aber nicht immer unbedingt in guter Erreichbarkeit oder oft auch nicht passend für meine Ansprüche. Ich hatte zwei Vorstellungsgespräche die mich irritierten. Ein Gespräch war gefühlt gut und klang nach abgemachter Sache, aber ich bekam eine Absage, was ich persönlich fast schon beleidigend fand, final war ich aber froh, dass es nicht klappte.</p>
<p>Das andere Gespräch schien so darauf aus mich „rauszuprüfen“ und ich hatte den Eindruck meine Bewerbung und mein Lebenslauf seien gar nicht gelesen worden. Ich war so irritiert, dass ich die gestellten Fragen gar nicht verstand.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich hatte aber noch mehr „Eisen im Feuer“ und theoretisch könnte ich nächste Woche an einer Schule starten.</p>
<p>Mein Start hängt aber nun vom Schulamt ab. bzw von der Bürokratie. Ich musste ein neues erweitertes Führungszeugnis anfordern und das muss erst im Schulamt eintreffen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Warum ist das so? fragt ihr euch. Na, weil mein Führungszeugnis vom Februar 23 älter als 6 Monate ist und ich im August eine Beschäftigungslücke hatte. Hätte ich keine Beschäftigungslücke, hätte das Führungszeugnis vom Februar noch gegolten. Oder wenn das Führungszeugnis noch keine 6 Monate alt<i> wäre</i>, hätte ich kein neues beantragen müssen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich das aber doch weiß, wieso habe ich nicht im Vorfeld schon ein erweitertes Führungszeugnis beantragt, damit ich vorbereitet bin?</p>
<p>Ganz einfach. Um ein erweitertes Führungszeugnis beantragen zu können, braucht man einen Vordruck vom Schulamt, was man ausgehändigt bekommt, wenn man sich mit einer Schule einig wurde und der Arbeitsvertrag vom Schulamt vorbereitet wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Bearbeitung der Führungszeugnisse geht i.d.R relativ zügig. Aktuell kann es aber bis zu 4 Wochen dauern. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Könnte es sein, dass der Lehrkräftemangel mit unter auch durch zu aufwendige Bürokratie entsteht? Ich frage für einen Freund.<span class="Apple-converted-space">  (Kurz nachdem ich dies schrieb trudelte der Arbeitsvertrag ein.)</span></p>
<p>Wie dem auch sei. Ich bin aktuell ganz froh, dass ich nicht zeitgleich mit den Kindern ins neue Schuljahr gestartet bin. So konnte ich die chaotischen Anfangswochen gut begleiten. Und tatenlos waren wir ohnehin nicht. Der Mann und ich haben es immerhin geschafft unsere alte Küche in ein Wohnzimmer zu verwandeln. Die große ausrangierte Couch meiner Eltern ist bei uns eingezogen und wir haben ein großes Bücherregal gebaut. Es wird. Wir finden es alle schön mit den neuen Räumlichkeiten. Die Anstrengungen der letzten zwei Jahre lohnen sich schon jetzt, obwohl immer noch genug zu machen ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Garten kehrt auch peu a peu Ordnung ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich habe vor demnächst mal ein paar Impressionen der neuen Wohnsituation hier zu zeigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/09/01/ich-bin-wieder-da-2/">Ich bin wieder da.</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2023/09/01/ich-bin-wieder-da-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Update- Willkommen im neuen Lebensabschnitt</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/03/06/update-willkommen-im-neuen-lebensabschnitt/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2023/03/06/update-willkommen-im-neuen-lebensabschnitt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 10:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=6191</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über einen Monat ist nun seit dem letzten Eintrag vergangen.  Und dieser letzte Monat war nicht langweilig. Dank Bürokratie, deren nur selten bis gar nicht flexiblen Statuten, gepaart mit dem Poststreik, startete ich  etwas verzögert in der Schule. Denn bevor nicht alles 100% seinen korrekten Lauf genommen hat, darf ein/e Lehrer:in nicht starten, selbst wenn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/03/06/update-willkommen-im-neuen-lebensabschnitt/">Update- Willkommen im neuen Lebensabschnitt</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über einen Monat ist nun seit dem letzten Eintrag vergangen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und dieser letzte Monat war nicht langweilig.</p>
<p>Dank Bürokratie, deren nur selten bis gar nicht flexiblen Statuten, gepaart mit dem Poststreik, startete ich  etwas verzögert in der Schule. Denn bevor nicht alles 100% seinen korrekten Lauf genommen hat, darf ein/e Lehrer:in nicht starten, selbst wenn die Schule ächzend SOS funkt. Ich fuhr sogar einmal zum Schulamt, in der Hoffnung den Vorgang einfach ganz praktisch abkürzen zu können. (Lest an dieser Stelle einfach „Das Schloss“ von Kafka, dann seid ihr im Bilde und ich verdränge den Gedanken an zwei Wochen Bürokratie“logik“.)</p>
<p>Ich nutzte die Zeit, um hier die Theorie für den neuen Ablauf allen Familienmitgliedern vorzukauen. Und für unsere Drittklässlerin konnte ich erfreulicherweise einen OGS Platz mitten im Schuljahr ergattern. Das ist sehr gut so, denn einerseits freut das Kind sich tatsächlich darüber und ich habe nach der Schule keinen übersteigerten Zeitdruck, weil ein Kind alleine zu Hause sitzt. Die beiden „ganz Großen“ kommen zumeist eh erst spät aus der Schule und den beiden ist es sogar ganz recht, wenn  mal keiner da ist. Die Drittklässlerin hätte ein blödes Gefühl dabei und ich auch. Ein paar Tage gilt es aber noch zu überbrücken, bis alles geordnet seinen Lauf nimmt. Etwas beschleunigend musste ich auch hier nachjustieren.<span id="more-6191"></span></p>
<p>Bevor ich richtig startete, fand ich mich zwecks eines Schnuppertages schon mal in der Schule ein und hospitierte in ein paar Klassen. So hatte ich alle mehr oder weniger schon mal gesehen und mich räumlich orientiert.</p>
<p>Ich wurde sehr nett empfangen und das Team arbeitet auch  als Team, der Austausch über diverse Wege funktioniert super und ich bin im Stundenplan entgegenkommend eingeteilt worden. Ich bin drei Tage in der Woche in der Schule und eigentlich in festen Lerngruppen. Wobei das wegen der weiterhin anhaltenden Krankenwelle und des chronischen Personalmangels im Bildungssektor dann überwiegend doch anders kommt. Ich lerne also sukzessive die komplette Schülerschaft kennen, in dem ich spontan in verschiedenen Klassen vertreten muss. Manchmal weiß ich erst morgens in welcher Klasse ich sein werde. Nicht ganz einfach einen sortierten Schulvormittag zu bestreiten, wenn man die Namen der Kinder nicht kennt und zudem mit verschiedenen Smartboards Freundschaft schließen muss. Die eine Tafel funktioniert mit Beamer über einen Computer verbunden, eine andere funktioniert als eigenständiges Smartboard. Und manche Klassen haben noch Kreidetafeln kombiniert mit Beamer.<span class="Apple-converted-space">  </span>(An dieser Stelle könnte ich jetzt ausufernd einfügen, welch „interessante“ Finanzverteilungen in diesem unseren Städtchen zu sehr uneinheitlicher digitalen Ausstattung und anderen unerfreulichen Sparmaßnahmen für den Themenbereich Schule im speziellen und weitesten Sinne führen. (Aber isch krisch sofocht Puls. Schnell Thema wechseln.)<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Meine Stunden sind ein Mix aus einfachem Übernehmen, was von Kolleginnen schon vorbereitet oder angedacht wurde und Improvisation. Ein paar Kunsttsundenideen führe ich mich auch stets mit mir mit und lasse sie einfließen.</p>
<p>Die Kinder und ich müssen uns natürlich auch erstmal beschnuppern. Da wird gegenseitig abgecheckt was geht und was nicht geht. In jeder Lerngruppe gibt es ja auch eine andere Dynamik und obgleich eine gute und verlässliche Struktur für alle Klassen gilt, so hat doch auch jede Klassenlehrerin ihre eigene Persönlichkeit und so finde ich immer wieder neue Situationen vor.</p>
<p>Es wäre gelogen, sagte ich, ich würde die Stunden alle mit Perfektion strukturiert absolvieren. Eines kann ich allerdings mit Gewissheit sagen: Es macht mir Spaß und ich mag die Kinder und das Lehren fühlt sich genauso an, wie damals, als ich noch keine eigenen Kinder hatte. Auch chaotische Situationen bringen mich nicht aus der Ruhe. Ich bin gefordert, aber nicht gestresst. Ich bin auch nicht gestresst von meinen eigenen Kindern nach der Schule. Insgesamt ein sehr gutes Gefühl.</p>
<p>Bereichernd in der Schule für meine persönliche Arbeit empfinde ich zudem meine eigene Mutterschaft. Ich habe ein paar wichtige Dinge dazu gelernt und verstehe nun so manche Situation der Eltern überhaupt erst wirklich. Ganz weg von Bildungsthemen war ich die letzen Jahre ja außerdem nicht und bin durch so einige herausfordernde Abschnitte in unserem persönlichen Familienleben an Themen heran geführt worden und mittlerweile tüchtig belesen und sogar geübt, was mir nun auch nützlich ist.</p>
<p>Kurzum: Es geht mir sehr gut und ich fühle mich wie wiederbelebt. Lustigerweise fühle ich mich auch wieder kreativer.</p>
<p>Und, wie klappt es zu Hause? fragt ihr euch.</p>
<p>Erstaunlich geschmeidig, obgleich hier Karneval, diverse Krankheiten und KiTaNotgruppen eher einen Ausnahmeablauf bereit halten. Der Mann hatte in den letzen Wochen schon einen Kinderarzttermin zu absolvieren, Katzenpipiunglücke und aufgeregte, sowie kranke und daheimgebliebene Kinder zu managen. Außerdem bringt er an meinen Schultagen die Hummel zur KiTa, was ja auch eine neue Situation ist. Aber es klappt super. Für mich waren ein paar unruhige und sehr kurze Nächte leider immer genau vor einem Schultag dabei, die mir zeigten: Ich schaffe es einen Schulvormittag mit 3 Stunden Schlaf zu bewältigen, falle dann zu Hause aber um und muss erstmal einen Mittagsschlaf machen.</p>
<p>Unsere Hummel ließ sich nur auch schon zweimal erfolgreich von Oma oder Opa abholen, was bei der ersten „Generalprobe“ nämlich gründlich schief ging. Das Kind wollte keinesfalls mit der Oma die KiTa verlassen, so dass ich zu Hilfe eilen musste. Klingt verrückt, aber zwei engagierte Erzieherinnen und die Oma schafften es nicht, das extrem willensstarke Kind zum Gehen zu bewegen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Mein Fazit nach den ersten Wochen: 14 Lehrerstunden sind unter unseren aktuellen Bedingungen gut zu machen. Das hatte ich richtig eingeschätzt. Was nicht bedeutet, dass die Gesamtorganisation nicht auch hier und da deutlich aufwendiger geworden ist. Denn: 14 Lehrerstunden sind ja nicht nach 14 Lehrerstunden vorbei. Hinzu kommen Konferenzen, Teamsitzungen, Veranstaltungen im Schulkontext (Feste, Ausflüge etc) Diese Woche wird zum Beispiel auch nur mit gesteigertem Einsatz der Oma funktionieren und musste schon zweimal korrigierend verändert werden. Einen Ablauf, wie er theoretisch laufen sollte, gab es noch nicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2023/03/06/update-willkommen-im-neuen-lebensabschnitt/">Update- Willkommen im neuen Lebensabschnitt</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2023/03/06/update-willkommen-im-neuen-lebensabschnitt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Distanzlernen-Januar 2021</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2021/01/18/distanzlernen-januar-2021/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2021/01/18/distanzlernen-januar-2021/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 09:02:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#coronaeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=5660</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie läuft es hier? Unsere Schule ist digital gut aufgestellt. Die Lehrerinnen haben großartige Vorarbeit geleistet und waren für diesen zweiten Lockdown vorbereitet. Alles ist top organisiert, finde ich. Wenn es hier und da mal stolpert im Zusammenspiel, dann nur weil wir halt alle noch nie in einer solchen Situation waren und die Technik eben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2021/01/18/distanzlernen-januar-2021/">Distanzlernen-Januar 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie läuft es hier?</p>
<p>Unsere Schule ist digital gut aufgestellt. Die Lehrerinnen haben großartige Vorarbeit geleistet und waren für diesen zweiten Lockdown vorbereitet.</p>
<p>Alles ist top organisiert, finde ich. Wenn es hier und da mal stolpert im Zusammenspiel, dann nur weil wir halt alle noch nie in einer solchen Situation waren und die Technik eben auch manchmal seine Tücken hat. Manche Angebote müssen auch erstmal ausprobiert und dann gegebenenfalls nachgebessert werden. Die Schule fragte nach der ersten Woche auch bei Schüler:innen und Eltern ab, wie es gelaufen ist.</p>
<p>Die Kinder holen sich <i>einmal</i> in der Woche persönlich Arbeitsmaterialien bei ihren Lehrerinnen und geben bearbeitete Aufgaben wieder ab.</p>
<p>Die Kinder haben jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten zu unterschiedlichen Fächern Onlineunterricht. Bei drei Kinder überschneidet es sich öfter.</p>
<p>Per mail kommen jede Woche Zugänge zu Onlinepinnwänden (Padlet), auf denen für die jeweiligen Klassen Stundenpläne gepinnt sind. Alle Fächer werden abgedeckt. Deutsch, Mathe, Sachkunde, Englisch, Sport, Musik, Kunst. Es gibt Audios, selbst erstellte Videos, Links zu ergänzenden YouTube Videos, Bilder, Arbeitsblätter und Arbeitsaufträge, Knobelaufgaben, und Links zu Lernplattformen. Dazwischen immer die Uhrzeiten und die passenden Links zum Einloggen in die Onlinestunden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Solange die Server verlässliche arbeiten, funktioniert es wunderbar. Ich freue mich sehr zu sehen, was alles und dann auch ansprechend angeboten werden kann.</p>
<p>Dennoch gibt es auch noch genügend Arbeitsphasen ganz analog. Bei Fragen können die Kinder in die virtuellen Konferenzräume und die Lehrerinnen fragen.</p>
<p>Soweit so gut.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was ist jetzt meine Aufgabe?<span id="more-5660"></span></p>
<p>Ich koordiniere.</p>
<p>Ich sortiere mehrmals die Woche Mails aus der Schule mit sämtlichen Informationen in relevant und für uns persönlich <i>nicht </i>relevant. Doppelte Mails (was bei drei Kindern auf der selben Schule ziemlich oft vorkommt) lösche ich. Sämtliche Links zu den Onlinepinnwänden und „Konferenzräumen“ übertrage ich mit Namen des jeweiligen Kindes auf alle unsere Geräte zu Hause oder aktualisiere Änderungen, z.B. weil ein Server gewechselt werden musste. So kann bei Bedarf jedes Kind von jedem Gerät aus zugreifen. (Seit Samstag haben wir auch drei Geräte, die für die Onlinesitzungen funktionieren. Das klappte nämlich letzte Woche nur bei zwei Geräten zuverlässig.)</p>
<p>Dann habe ich eine Art Wochenplan aufgestellt und für jedes Kind die Onlinetermine und Abholtermine in der Schule eingetragen. Dazu nutze ich ein großes Blatt und habe entsprechen Spalten angelegt. Ähnlich wie ein Stundenplan.</p>
<p>Jede Lehrerin handhabt das ein oder andere Organisatorische in Nuancen nochmal anders. Da kommen immer mal wieder Mails mit Infos oder Ergänzungen, die ich dann in meinem Plan ändere.</p>
<p>Morgens geht der Wecker wie sonst auch zur Schulzeit. Um 7 wecke ich die Kinder und mache Frühstück. Wenn soweit alle fertig sind, mache ich die Padlets auf und kontrolliere, ob alles wie gehabt geblieben ist oder es Änderungen gibt. Dann verteile ich die Aufgaben und gebe die entsprechenden Geräte mit Ladekabel an die Kinder weiter.</p>
<p>Wenn es rund läuft, klappt alles konzentriert und entspannt. (Ein Tag letzte Woche <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f648.png" alt="🙈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />)</p>
<p>Der Sohn regelt das schon sehr versiert alleine mit seinen Onlinesitzungen. Sofern die passenden Links „griffbereit“ sind und nur angeklickt werden müssen, das wilde Mädchen auch.</p>
<p>Die beiden Großen sitzen in den Onlinestunden dann in ihren Zimmern mit geschlossenen Türen und kommen nur raus, wenn irgendetwas nicht klappt oder sie fertig sind. Beim Sohn muss ich allerdings immer mal nachsehen, denn da kommt es schon mal vor, dass ein paar Jungs auf die „plötzlich“ verschwundenen Lehrerin „warten“ und in einer lustigen virtuellen Hofpause verharren, die dann irgendwie auch etwas länger als normal dauert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Den Sohn muss ich dann ein bisschen anfeuern, damit die analogen Aufgaben auch erledigt werden. Das ist definitiv der anstrengende Part dabei. Natürlich stehe ich für Fragen auch zur Verfügung.</p>
<p>Die Erstklässlerin muss auch zum konzentrierten Arbeiten angehalten werden. Am besten ist es, wenn ich daneben sitze. Oft genug sitzte ich auch mit drei Kindern am Tisch und helfe oder bewache die Arbeitsphase.</p>
<p>Zwischendurch schaue ich immer auf die Uhr und erinnere an die nächsten Onlinestunden bzw kontrolliere, ob sich dort alle pünktlich einloggen.</p>
<p>Parallel habe ich dann ja auch noch unser Kleinkind, unser Hummelchen. Sie macht das alles geduldig mit, aber mischt natürlich hier und da dazwischen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hunger haben sie auch alle ständig. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich muss aber wohl nicht sagen, dass ziemlich schnell Mittag ist. Und weil ich ja nicht kontinuierlich neben jedem sitzen kann, passiert es hier und da, dass analoge Aufgaben bis in den Nachmittag hinein gezogen werden oder auch liegen bleiben. Nicht weil es zu viele Aufgaben wären, sondern weil zwei von drei Herrschaften gerne prokrastinieren.</p>
<p>Wenn es hingegen schlecht läuft, würden mir, hätte ich sie nicht bereits, ordentlich graue Haare wachsen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Worstcase letzte Woche war: Drei Kinder hatten zwar zu unterschiedlichen Startzeiten, aber sich überschneidend, Onlinestunden und ich musste in der Primetime zum Arzt. Nur mal flott zur Blutabnahme. Das Problem war eines der drei zur Verfügung stehenden Geräte wollte nicht funktionieren und eine Verkettung kleiner aber ungünstiger Hürden sorgten für maximale emotionale Schieflage. Das Kleinkind war außerdem auch von ausgesucht schlechter Laune.</p>
<p>Das emotionale Desaster auf Grund von unterbrochenen und ausgefallenen Onlinestunden, als ich nach Hause kam, war unüberhörbar. Einzig der Sohn saß gelassen in seinem „Tumzimmerchen“ und hatte sein Programm ungestört absolviert.</p>
<p>Ich „räumte“ das emotionale Schlachtfeld auf und überlebte den Tag lediglich. Ich fühlte mich ziemlich alt am Abend.</p>
<p>Wenn es nicht so gut läuft, muss ich ständig die Kinder zum Weitermachen anhalten, Streitereien schlichten, das Kleinkind dabei aufhalten Unsinn und Krach zu machen und irgendwie beschäftigen.</p>
<p>Manchmal bin ich übermütig und gehe Wäsche aufhängen oder räume was in der Küche. Das geht aber nie lange gut.</p>
<p>Am ehesten geht es noch (sofern keiner meinen Computer für den Unterricht braucht, wenn ich daneben sitze und etwas tippe), wobei das die Hummel meist nicht lange mitmacht.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob das jetzt so bleibt, bis die Schule wieder irgendwie normal starten kann. Oder ob wir auch da rein wachsen und Routinen entwickeln und es leichter wird.</p>
<p>Zusätzlich versuche ich die Kinder in Bewegung zu halten. Die Möglichkeiten sind ja begrenzt und spazieren gehen ist nicht ihr liebstes Ding. Die Schule hat aber immer tolle Links zu Bewegungsstunden. Es ist aber dennoch etwas anderes, ob man mit anderen Kindern und in einer Turnhalle oder draußen rumflitzen kann.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Für den Sohn gibt es nachmittags zweimal die Woche noch Judo. Online. Da baue ich dann auch wieder ein Setting auf und suche die entsprechenden Logins aus der Flut der Mails raus.</p>
<p>Es ist für mich anrührend und verrückt zugleich, dass sich alle so große Mühe geben die gewohnten Kurse irgendwie anzubieten und gleichzeitig kommt man nicht aus dem Haus.</p>
<p>Ich werde nicht müde zu betonen, wie dankbar ich dafür bin, dass ich mich „nur“ um dieses Distanzlernen kümmern muss und wir räumlich und technisch gut zurecht kommen. Ich will mir das alles nicht vorstellen in einer kleinen Stadtwohnung ohne Garten UND dann auch noch Homeoffice nebenbei. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f648.png" alt="🙈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich bekomme Beklemmungen, wenn ich nur dran denke und wünsche allen viel Kraft, die das so durchstehen müssen!</p>
<p>Denn um ehrlich zu sein, geht mir auch ein bisschen die Puste aus gerade, trotz unserer guten Bedingungen.</p>
<p>Wie läuft es bei euch?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2021/01/18/distanzlernen-januar-2021/">Distanzlernen-Januar 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2021/01/18/distanzlernen-januar-2021/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie wir als Familie die Zwangspause gestalten- Coronavirus</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2020/03/14/wie-wir-als-familie-die-zwangspause-gestalten-coronavirus/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2020/03/14/wie-wir-als-familie-die-zwangspause-gestalten-coronavirus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2020 12:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[#coronaeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=5336</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da ist es also amtlich. Ab Montag dreht sich der Alltag langsamer. Die Kitas und Schulen bleiben geschlossen. Der Coronavirus legt den Alltag lahm. Irgendwie ist das ja auch mal nicht schlecht und verändert im günstigsten Fall auch unsere aller Sichtweise. Entschleunigung könnte dauerhaft zu einem schönen Konzept werden. Wir persönlich haben keinen Betreuungsstress, da [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2020/03/14/wie-wir-als-familie-die-zwangspause-gestalten-coronavirus/">Wie wir als Familie die Zwangspause gestalten- Coronavirus</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist es also amtlich.</p>
<p>Ab Montag dreht sich der Alltag langsamer. Die Kitas und Schulen bleiben geschlossen. Der Coronavirus legt den Alltag lahm. Irgendwie ist das ja auch mal nicht schlecht und verändert im günstigsten Fall auch unsere aller Sichtweise. Entschleunigung könnte dauerhaft zu einem schönen Konzept werden.</p>
<p>Wir persönlich haben keinen Betreuungsstress, da ich zu Hause bin. Wenn gleich das für mich bedeutet, dass ich noch weniger Zeit zum Durchatmen haben werde, als aktuell ohnehin schon. Zwei Schulkinder, ein Vorschulkind und ein Baby Rund um die Uhr zu Hause ohne irgendeine Form der Entlastung wird nicht immer einfach.</p>
<p>Die Kinder finde ich seitens der Schule sehr gut und unaufgeregt aufgeklärt über das Szenario. Angst haben sie nicht. Und bei allen noch aufkommenden Fragen beantworte ich diese wahrheitsgemäß, aber Kind gerecht.</p>
<p>Die ersten Mails bezüglich ausfallender Sportkurse trudeln auch ein.</p>
<p>Hamsterkäufe haben wir bisher immer noch keine getätigt und werden es auch nicht tun. Mal davon abgesehen schleppt man als Großfamilie eh schon genug Zeug aus dem Supermarkt raus. Supermärkte bleiben ja geöffnet. Geht ja auch nicht, dass es weit und breit nichts mehr zu Essen zu kaufen gibt. Und ich scheue mich nicht, im Notfall zu improvisieren. Mangel macht ja bekanntlich kreativ.</p>
<p>Wir sind, wie bisher alle in unserem direkten Umfeld, eher entspannt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber natürlich schränken wir uns auch ein. <i>Müssen</i> uns einschränken. In unserem nahen familiärem Umfeld (Großeltern) und Freundeskreis gibt es ein paar echte „Risikopatienten“, da halten wir konsequent Abstand, auch wenn es schwer fällt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>(Sämtlichem medizinischen Personal muss man an dieser Stelle unbedingt schon mal danken! Und ich hoffe sehr, dass sich im Zuge der Coronavirus-Krise mal die Bedeutung der pflegenden Berufe verbessert und eine angemessene Bezahlung umgesetzt wird.)</em></p>
<p>Ansonsten spreche ich mich hinsichtlich sozialer Kontakte  individuell mit Freunden ab, um außer Haus, im Wald, auf Spielplätzen und was uns so einfällt, immer mal in kleinerer Runde zusammen zu finden, um ein wenig Abwechslung für die Kinder bieten zu können.<span class="Apple-converted-space"> Und für uns Mamas auch. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p>
<p>Da die kommenden Wochen keine normalen Ferien sein werden, habe ich beschlossen einen Stundenplan für die Kinder und mich zu entwerfen, damit wir keinen Budenkoller bekommen und ich am Ende nicht reif für die Insel bin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Parameter sind gesetzt?</h3>
<p><span id="more-5336"></span></p>
<p>Die Kinder haben ihre Wünsche für diesen Stundenplan notieren und ich habe die Wünsche und unumgänglichen Punkte dann zu einem Plan zusammen gefasst. (weiter unten mit Bildern beschrieben). Die Schule hat alle Arbeitsmaterialen schon vorsorglich mit nach Hause gegeben und Aufgaben werden von den Lehrern per mail zugeschickt.</p>
<p>Die Wünsche der Kinder sind stark kreativ ausgerichtet und das wilde Mädchen orientiert sich stark an ihrem Schulvormittag. Ich werde ihrem Wunsch nach Pausen zwischen den einzelnen Einheiten nachkommen, ebenso wie den Wunsch nach 2 Minuten Meditation. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Wünsche.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5342 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Wünsche-790x1024.jpeg" alt="" width="740" height="959" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Wünsche-790x1024.jpeg 790w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Wünsche-232x300.jpeg 232w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Wünsche-768x995.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Wünsche-1186x1536.jpeg 1186w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Wünsche.jpeg 1512w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /></a></p>
<p>Außerdem habe ich mit den Kindern besprochen, dass wir morgens nicht endlos rumbummeln und uns alle auch schon richtig anziehen. Ich möchte kein Schlafanzuglager. Außerdem gilt weiterhin die aktuelle Regel: <em>In der Woche keine Medien</em>. Denn an freien Tagen fragen die Kinder vermehrt danach und auf 5 Wochen tägliche Diskussionen habe ich keine Lust.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich könnte mir vorstellen hier und da mal eine Wissensendung einzustreuen.</p>
<p>Am Wochenende dürfen sie auch einen Film schauen oder ihren beliebten Spieleapps nutzen. Schon alleine, damit ich mal verschnaufen kann.</p>
<p>Für alle Lücken die sich auftun, weil das Wetter mies ist oder alle Bastel-und Spieleideen aufgebraucht sind, habe ich eine Menge kleinere Aufräum-und Sortierarbeiten rund um die Spielzeuge der Kinder, denen wir uns dann auch gemeinsam widmen können.</p>
<p>Und dann machen wir einfach das Beste daraus und hoffen, dass alle gut gelaunt und gesund durch diese ungewöhnliche Ausnahmesituation kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Stundenplan konkret:</h3>
<p>Ich habe diesen Rohling vorbereitet. Die einzelnen Kärtchen können je nach Wetter auch in den Nachmittag verlegt werden. Mal als Beispiel angeordnet.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5341 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1-1024x768.jpeg" alt="" width="740" height="555" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1-1024x768.jpeg 1024w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1-300x225.jpeg 300w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1-768x576.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1-1536x1152.jpeg 1536w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1.jpeg 2016w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kinder durften und wollten den Plan gern bunt gestalten. Die Kärtchen in der letzten Spalte sind flexibel einsetzbare zusätzliche &#8222;Fächer&#8220;.  So sieht der Plan erstmal für die nächste Woche aus. Ein bisschen mit dem Wetter und meiner Fitness abgestimmt. <em>Mein Husten wird weniger, aber meine Nebenhöhlen gehen seit heute morgen zu. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </em></p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5340 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1024x659.jpeg" alt="" width="740" height="476" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1024x659.jpeg 1024w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-300x193.jpeg 300w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-768x494.jpeg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan-1536x988.jpeg 1536w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Stundenplan.jpeg 1952w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /></a></p>
<p>In der <em>Lernzeit</em> müssen die Schulkinder ihre Aufgaben aus der Schule bearbeiten.</p>
<p><em>Wald und Wiese</em> bedeutet, wir gehen zusammen raus, bewegen uns und erkunden die Natur. Da muss ich mir noch kleine Aufgaben ausdenken.</p>
<p>Ich denke das Wichtigste ist ohnehin, dass man feste Zeitfenster und Beschäftigungen im Petto hat.</p>
<p>Unten ein paar erste Ideen für die &#8222;Kunst-Stunden&#8220; bzw auch &#8222;Sachkunde&#8220;-Stunden. Ich habe ja auch noch ein Vorschulkind hier. Das muss ich auch irgendwie beschäftigen und einbinden. (Achtet mal auf die erste Aufgabe. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Das Telefon kann<em> schnurren</em>. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f644.png" alt="🙄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich meine natürlich Schnurtelefon.)</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Ideen-rotated-e1584185944823.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5338 size-large" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Ideen-rotated-e1584185944823-768x1024.jpg" alt="" width="740" height="987" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Ideen-rotated-e1584185944823-768x1024.jpg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Ideen-rotated-e1584185944823-225x300.jpg 225w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Ideen-rotated-e1584185944823-1152x1536.jpg 1152w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2020/03/Ideen-rotated-e1584185944823.jpg 1512w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Liste kann ich noch verlängern durch  Mikroskopieren und Schnitzen, Malen mit Wasserfarben, Osterpost für Großeltern gestalten.</p>
<p>Ideen habe ich genug. Ich bin selbst gespannt wie es gelingt und was wir in den kommenden Wochen noch alles erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2020/03/14/wie-wir-als-familie-die-zwangspause-gestalten-coronavirus/">Wie wir als Familie die Zwangspause gestalten- Coronavirus</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2020/03/14/wie-wir-als-familie-die-zwangspause-gestalten-coronavirus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Weg zum selbstständigen Schulweg</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2018/11/16/der-weg-zum-selbststaendigen-schulweg/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2018/11/16/der-weg-zum-selbststaendigen-schulweg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 10:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=4603</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dieser Woche habe ich zwei Schulkinder, die alleine den Schulweg hin und zurück bestreiten. Das ist schon ein ziemlich gutes Gefühl für die Kinder und für mich auch. Der Sohn geht in die zweite Klasse und läuft schon seit letztem Herbst alleine hin und zurück. Und das Sirenchen hat nach den ersten Wochen in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/11/16/der-weg-zum-selbststaendigen-schulweg/">Der Weg zum selbstständigen Schulweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dieser Woche habe ich zwei Schulkinder, die alleine den Schulweg hin und zurück bestreiten. Das ist schon ein ziemlich gutes Gefühl für die Kinder und für mich auch.</p>
<p>Der Sohn geht in die zweite Klasse und läuft schon seit letztem Herbst alleine hin und zurück. Und das Sirenchen hat nach den ersten Wochen in der ersten Klasse auch den „Absprung“ von der mütterlichen Eskorte geschafft.</p>
<p>Ich finde das überaus wichtig, denn ich möchte meine Kinder fit für das Leben machen, abseits von meinem Rockzipfel. Meine heimlichen Ängste müssen nicht die der Kinder werden.</p>
<p>Und der Weg zur Schule hier bei uns im Ort ist für Kinder problemlos alleine zu bewältigen.</p>
<p>Für die Kinder bedeutet das:</p>
<p>-vor und nach der Schule Bewegung an der frischen Luft. Bei jedem Wetter. (Es gibt übrigens reflektierende Kinderregenschirme.)</p>
<p>&#8211; eigenständige Wege gehen, ein Gefühl von Freiheit und „Ich bin schon groß.“</p>
<p>-neue Kontakte knüpfen (gemeinsam mit anderen Kindern den Schulweg gehen)</p>
<p>-Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen „Ich schaffe das. Ich kann das.“</p>
<p>-Selbstständigkeit weiter ausbauen</p>
<p>-sich selbst behaupten, stark sein, Lösungen finden (bei <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/02/16/wenn-der-schulweg-ploetzlich-huerden-hat/" target="_blank" rel="noopener">möglichen Streitereien mit anderen Kindern auf </a>dem Schulweg oder merkwürdigen Begegnungen mit Erwachsenen, bei kniffligen Verkehrssituationen wie Baustellen oder Hindernissen)</p>
<p>Ich gebe ganz offen zu, dass es mich Überwindung kostetet meine Kinder alleine los zu schicken oder mittags auf sie zu warten, anstatt sie abzuholen.</p>
<p>Gleichzeitig war mir klar, dass es albern ist, mich an sie zu klammern.</p>
<p><strong>Deshalb habe ich ein paar Absprachen mit den Kindern gründlich durchgekaut.</strong></p>
<p>-Bevor man sich mit anderen Kindern verabredet oder sich gar die lockende Modelleisnebahnkammer des Unbekannten ansieht, müssen die Kinder zuerst nach Hause kommen und fragen bzw Bescheid geben wohin sie gehen.</p>
<p>-Sie dürfen nicht in fremde Autos steigen (Ausnahmen sind uns allen gut bekannte Eltern)</p>
<p>-Augen auf im Straßenverkehr!</p>
<p>Dann habe ich den Schulweg mit den Kindern geübt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir sind diversen mögliche Wege zusammen abgelaufen.</p>
<p>Dabei haben wir die Varianten „ausgearbeitet“, die am sichersten sind. Sprich Straßen mit möglichst wenig Autoverkehr, möglichst hell, möglichst belebt (von anderen Schulkindern genutzt), großzügigen Gehwege und mit sicheren Straßenübergängen bestückt.</p>
<p>Ich habe die Zeit gemessen, wie lange der Schulweg dauert, wenn man richtig trödelt. Das ist das Zeitfenster, in dem die Kinder ankommen können. Wird dieses Zeitfenster überschritten, werde ich unruhig. (Mittlerweile kenne ich die typischen Tage, an denen der Sohn etwas später in der Schule los kommt und bin dann mit dem Zeitfenster auch etwas gelassener bei Zeitüberschreitungen.)</p>
<p>Wir haben den Schulweg morgens und mittags eine Weile gemeinsam gemacht, bis ich mir sicher war, die Kinder machen das souverän.</p>
<p>Der nächste Übungsschritt war, die Kinder nur den halben Weg zu bringen oder auf dem Heimweg auf halber Strecke zu treffen.</p>
<p>Zu Beginn, als der Sohn ganz alleine los ging, wollte ich dann auch, dass er immer den gleichen Weg läuft, damit ich wusste, wo ich ihn suchen muss, falls er sich grob verspätet.</p>
<p>Mittlerweile dürfen die Kinder alle Wege gehen.</p>
<p>Was auch mehr und mehr wächst: Das Netzwerk an Kindern, die gemeinsam den Schulweg laufen und sich trauen. Mittlerweile laufen der Sohn und das Sirenchen oft im 5er Pulk. Lauter Erst- und Zweitklässler, die das ganz prima machen, sich schon immer aufeinander freuen und schnatternd ihre Wege gehen.</p>
<p>Was ich bisher allerdings nicht möchte ist, dass meine Kinder mit einem Roller oder dem Fahrrad zur Schule fahren. Das wäre mir zu unsicher.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sowohl dem Sohn als auch dem Sirenchen musste ich zum finalen Absprung noch einen kleinen „Schubs“ geben und überzeugt sagen: „Und heute kommst du ganz alleine nach Hause!“ Man merkt ja, ob das Kind wirklich ängstlich und unsicher ist (dann begleitet man es natürlich weiter) oder ob es sich eigentlich traut, aber ein bisschen Angst vor der eigenen Courage hat. In letztem Fall hängt das Gelingen von der eigenen Einstellung ab. Ich muss als Mama selbst bereit sein los zu lassen.</p>
<p>Und mein Gefühl war Anfang dieser Woche: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt bevor es sich zur Bequemlichkeit entwickelt. Und ich sagte zum Sirenchen: „Heute kommst du alleine nach Hause! Du schaffst das!“</p>
<p>Ich weiß nicht, wer von uns beiden stolzer ist, wenn sie nach der Schule wieder vor der Türe steht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Sohn ist da ja schon nahezu ein alter Hase. Aber das schmälert auch bei ihm nicht meinen Stolz.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/11/16/der-weg-zum-selbststaendigen-schulweg/">Der Weg zum selbstständigen Schulweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2018/11/16/der-weg-zum-selbststaendigen-schulweg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>(Cyber)Mobbing &#8211; Was können Eltern tun?</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2018/11/07/cybermobbing-was-koennen-eltern-tun/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2018/11/07/cybermobbing-was-koennen-eltern-tun/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2018 08:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=4577</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es passiert. Überall. Ungeachtet der sozialen Herkunft. Gemobbt wurde wohl schon immer und in irgend einer Form hat es jeder schon mal erlebt. Als Gemobbter, als Mobber, als Mitläufer, Beobachter. Es ist immer demütigend und gibt letzten Endes niemandem ein gutes Gefühl. Wichtig ist es Mobbing zu erkennen und zu unterbrechen. Seit der Nutzung der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/11/07/cybermobbing-was-koennen-eltern-tun/">(Cyber)Mobbing &#8211; Was können Eltern tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es passiert. Überall. Ungeachtet der sozialen Herkunft.</p>
<p>Gemobbt wurde wohl schon immer und in irgend einer Form hat es jeder schon mal erlebt. Als Gemobbter, als Mobber, als Mitläufer, Beobachter.</p>
<p>Es ist immer demütigend und gibt letzten Endes niemandem ein gutes Gefühl.</p>
<p>Wichtig ist es Mobbing zu erkennen und zu unterbrechen.</p>
<p>Seit der Nutzung der neuen Medien hat Mobbing zudem eine neue Qualität erlangt. Was sich früher nur auf dem Schulhof, der Arbeit oder unterwegs ereignen konnte, findet nun auf digitalem Wege immer und überall statt. Cybermobbing</p>
<p>Auf unserem Wochenende (#djhmachtstark) in der super schönen Jugendherberge in Nottuln haben wir die Arbeit von <em>Helden e.V.</em> kennen gelernt, die uns einige Informationen rund um das Thema (Cyber) Mobbing mitbrachten und darüber hinaus aktiv mit Schulklassen arbeiten. Sie bieten neben präventiven Maßnahmen auch Akuthilfe an. Ihre Arbeit finde ich absolut unterstützenswert und sehr wichtig!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier nun eine Sammlung aus Informationen des Wochenendes, eigenen Recherchen und Erfahrungen.</p>
<h3>Einige Fakten zu Mobbing</h3>
<p><span id="more-4577"></span></p>
<p><strong>Eine sehr gute Definition findet man hier: <a href="http://www.mobbing-in-schulen.de/pages/mobbing.php" target="_blank" rel="noopener">http://www.mobbing-in-schulen.de/pages/mobbing.php</a></strong></p>
<p>Mobbing verläuft immer sehr individuell und hängt von den einzelnen Personen und der Situation ab.</p>
<p><strong>Allerdings gibt es 3 erkennbare Phasen:</strong></p>
<p>Die Testphase (Lässt sich das auserkorene „Opfer“ überhaupt mobben?)</p>
<p>Die Konsolidierungsphase (Worauf reagiert „das Opfer“ besonders „gut?)</p>
<p>Die Manifestierungsphase<span class="Apple-converted-space">  </span>(Ein oder mehrere bewährte Mittel sind gefunden worden, um das „Opfer“ klein zu machen. Die Rollen sind klar verteilt.)</p>
<p>Je weiter eine Mobbingsituation fortgeschritten ist, je schwerer ist sie zu lösen.</p>
<p>Mädchen mobben meist nur Mädchen.</p>
<p>Jungs wählen deutlich freier zwischen den Geschlechtern.</p>
<p><strong>Gemobbt werden Personen, die aus dem Norm-und Werterahmen der jeweiligen Gruppe herausfallen, sei es durch Aussehen, Verhalten, Herkunft, Religion etc pp.</strong></p>
<p>Theoretisch kann JEDER Mobbing-Opfer werden.</p>
<p>Die Gründe, warum jemand zum Mobber wird, sind unterschiedlich und können teilweise komplex oder sogar sehr simpel sein.</p>
<p>Letzten Endes mangelt es dem Mobber an einem guten Selbstwertgefühl, es geht um Machtausübung um sich selbst in eine bessere/überlegene Position zu bringen bzw um eine fragwürdige Art der Anerkennung zu erlangen.</p>
<p>Es wäre blind und falsch per se das Elternhaus verantwortlich zu machen. Jeder weiß, wie sehr auch über Jahre gesammelte Erfahrungen mit unterschiedlichsten Bezugspersonen (Freunde, Lehrer, etc) prägen können.</p>
<p>Viele Mobber wurden auch selbst schon einmal gemobbt.</p>
<p><strong>Meine persönliche Beobachtung ist, dass sich Mobbingsituationen überall dort besonders einfach und gut entwickeln, in denen generell eine geringschätzige Stimmung und eine gestörte Kommunikation herrscht</strong>.</p>
<p>Am Beispiel Schule verdeutlicht: Ein Klassenlehrer, der seine Schüler nicht ernst nimmt und sie nicht wertschätzt, sich womöglich noch über sie lustig macht, verbreitet ein ungünstiges Klassenklima. Er wird auch nicht schnell erkennen, wenn sich Mobbingsituationen entwickeln, sie runterspielen und schlimmsten Falls mitmachen.</p>
<p><em>Überall dort, in denen der Klassenlehrer jeden einzelnen Schüler nimmt und schätzt, wie er ist, Wertschätzung, Vielfalt und Toleranz vorlebt, überträgt sich diese aufgeschlossene Art automatisch auf die Klasse. Es herrscht ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Lehrer. Probleme treten auch dort auf, werden aber viel schneller erkannt, benannt und besprochen.</em></p>
<p>Wichtig dabei ist, dass der Lehrer die Position der führenden Person beibehält und sich nicht mit den Schülern gleich macht. Ich nenne es gerne so: „Als Lehrer/rin ist man &#8222;der Papa“, die Mama“ der Klassengemeinschaft (nicht der beste Kumpel) und hat für jedes Kind ein offenes Ohr und verwaltet die gemeinsam erarbeiteten und besprochenen Klassenregeln, die für ein maximal angenehmes Zusammensein nötig sind und geht mit gutem Beispiel voran.</p>
<p>Auch für die Schulleitung gilt das. Wichtig ist, dass alle Kollegen sensibilisiert sind und entsprechend geschlossen bei Mobbingfällen vorgehen. Ein Leitfaden, wie das aussehen kann, findet man zum Beispiel hier: <a href="https://www.ostalbkreis.de/sixcms/media.php/26/Leitfaden-Mobbingintervention20151029.pdf">https://www.ostalbkreis.de/sixcms/media.php/26/Leitfaden-Mobbingintervention20151029.pdf</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Wie erkenne ich, ob mein Kind gemobbt wird?</b></h3>
<p>Es wird nichts mehr erzählt. Das Kind wird über eine längere Zeit immer stiller.</p>
<p>Bei eventuell genannten Problemen werden keine Namen genannt.</p>
<p>Das Kind bringt keine Freunde mit nach Hause.</p>
<p>Das Kind wird nicht von anderen eingeladen.</p>
<p>Schulsachen und/oder Kleidung sind oft beschädigt.</p>
<p>Das Kind kommt mit Verletzungen nach Hause.</p>
<p>Erzählte Geschichten sind unglaubwürdig.</p>
<p>Kind hat oft keine Lust auf Schule, ist oft krank oder ängstlich bevor es in die Schule geht.</p>
<p>Häufige psychosomatische Beschwerden.</p>
<p>Das Kind kommt oft zu spät, weil es Umwege auf dem Schulweg macht.</p>
<p>Das Kind schläft schlecht.</p>
<p>Die Schulleistungen werden schlechter.</p>
<p>Das Kind zieht sich zurück.</p>
<p>Das Kind reagiert aggressiv auf Nachfragen.</p>
<p>Das Kind zeigt depressive Symptomatik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Die Folgen von Mobbing<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h3>
<p>Ein Gefühl von Hilflosigkeit manifestiert sich.</p>
<p>Mobbing führt langfristig zu Problemen im Aufbau von Beziehungen</p>
<p>(unsicherer Bindungsstil und emotionale Einsamkeit)<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Substantielle Entwicklungsschritte bleiben aus oder stagnieren.</p>
<p>Betroffene haben eine höhere Wahrscheinlichkeit psychische Krankheiten zu entwickeln</p>
<p>Und 20% der Betroffenen haben Selbstmordgedanken!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Was können Eltern tun?</b></h3>
<p><em>An oberster Stelle generell gilt:</em> <strong>Dem Kind zuhören, es ernst nehmen und aufmerksam sein.</strong></p>
<p><em>Wenn das eigene Kind gemobbt wird:</em></p>
<p>Das Wohl des Kindes hat oberste Handlungsprämisse. Nicht blindwütig handeln, aber schnell und überlegt vorgehen. (Hilfreiche Informationen zum Thema findet man auch im Netz. Links dazu am Ende des Beitrags)</p>
<p>Ein ruhiges, sachliches aber klares Gespräch mit den Lehrern suchen.</p>
<p>Die Schule muss in die Pflicht genommen werden und handeln. Jedoch muss vermieden werden, eine blinde Reaktanz bei Lehrern und Schulleitung auszulösen. (Blinder Angriff führt oft zu Abwehrhaltungen und führt nicht weiter. Wenn die Schulleitung sich allerdings nicht kümmert und abwiegelt, sucht man die nächste Instanz auf).</p>
<p><b>Das Kind sollte über alle Schritte informiert, aber aus den Gesprächen mit Lehrern herausgehalten werden.</b></p>
<p>Zu Hause darf Mobbing kein Dauerthema werden. Es muss klar sein, dass das Thema ernst genommen und gehandelt wird, aber das betroffene Kind braucht auch Abstand.</p>
<p>Mobbing darf allerdings auch keine Entschuldigung für inadäquates Verhalten des Betroffenen sein. „Weil ich gemobbt werde, darf ich mich jetzt auch daneben benehmen.“ ist falsch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Was man keines Falls tun sollte:</b></p>
<p>Als Eltern des „Opfers“ sollte man keinesfalls mit den Eltern des „Täters“ oder mit dem „Täter“ selbst sprechen. Die Situation kann emotional nur aus dem Ruder laufen und bringt niemanden weiter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Angelegenheit darf nicht vor der gesamten Klasse verhandelt werden. Gegenseitige Schuldzuweisungen würden die Fronten nur verhärten. Ein allgemeines Gespräch (ohne Namen zu nennen) über Mobbing ist jedoch möglich und sogar wichtig.</p>
<p>Eine kurzfristige Besserung ist noch keine Entwarnung und muss dringend weiter im Auge behalten werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Victim Blaming darf nicht stattfinden. Das „Opfer“ ist nicht Schuld an seiner eigenen Situation!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Opfer sollte nicht aus der Klasse genommen werden. (Unter bestimmten Bedingungen kann ich diesen Schritt jedoch nachvollziehen. Zum Beispiel, wenn man seitens der Schule keine Unterstützung erfährt bzw das Vertrauen auf beiden Seiten komplett zerstört ist.)</p>
<p>Wenn das &#8222;Opfer&#8220; geht, bekommt der „Täter“ gefühlt Recht, er hat mit seinem<span class="Apple-converted-space"> </span>Verhalten ein Erfolgserlebnis provoziert. Das „Opfer“ wiederum erlebt eine weitere Niederlage und fühlt sich indirekt als Schuldiger.</p>
<p><em>(Wenn sich der Fall nicht lösen lässt, muss der Täter aus der Klasse bzw von der Schule verwiesen werden.)</em></p>
<p>Was man allen Schulen empfehlen kann ist präventiv zu arbeiten und sich im Akutfall auch externe Hilfe zu holen. <strong>Externe Hilfe und tolle Präventivprogramme bietet</strong> zum Beispiel <a href="https://www.helden-ev.de" target="_blank" rel="noopener">Helden e.V.</a> an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch ein paar informative Links:</p>
<p><a href="http://www.schueler-gegen-mobbing.de/mobbing-in-der-schule/" target="_blank" rel="noopener">http://www.schueler-gegen-mobbing.de/mobbing-in-der-schule/</a></p>
<p><a href="http://www.mobbingberatung.info/media/Mobbingirrtuemer.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.mobbingberatung.info/media/Mobbingirrtuemer.pdf</a></p>
<p><strong>Speziell das Thema Cybermobbing wird hier thematisiert:</strong> <a href="https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/" target="_blank" rel="noopener">https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/</a></p>
<p><a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing/" target="_blank" rel="noopener">https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://berlinmittemom.com/tellonym-plattform-fuer-mobbing-was-eltern-ueber-die-app-wissen-sollten/?fbclid=IwAR3kGt-pGFG0fetixHhOQHIdikTyWv_8e0078eYub0_YHJltg3at_0B_-Es" target="_blank" rel="noopener">Bei Berlin Mitte Mom gibt es einen Beitrag über eine App, die Teenager gerne nutzen, die aber viel Raum für Cybermobbing schaffen. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens hat Viola von <em>Mama und Co</em> auch aktuell über Mobbing geschrieben. Schaut mal:<span class="Apple-converted-space">  </span><a href="https://mama-und-co.de/mobbing-in-der-schule">https://mama-und-co.de/mobbing-in-der-schule</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/11/07/cybermobbing-was-koennen-eltern-tun/">(Cyber)Mobbing &#8211; Was können Eltern tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2018/11/07/cybermobbing-was-koennen-eltern-tun/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn die Kinder nach der Schule ausflippen</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2018/09/20/wenn-die-kinder-nach-der-schule-ausflippen/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2018/09/20/wenn-die-kinder-nach-der-schule-ausflippen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 17:25:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues vom wilden Mädchen (Sirenchen)]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=4427</guid>

					<description><![CDATA[<p>oder: Das Sirenchen dreht durch Ich weiß aus meiner Zeit als Lehrerin, dass die frisch eingeschulten Erstklässler eine ganze Weile lang ziemlich erschöpft sind nach einem Schulvormittag. Und sei er noch so kurz. Das äußert sich bei jedem Kind anders. Das eine wird still und zieht sich zurück, das andere explodiert förmlich vor Energie. Positiv [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/20/wenn-die-kinder-nach-der-schule-ausflippen/">Wenn die Kinder nach der Schule ausflippen</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>oder: Das Sirenchen dreht durch</h3>
<p>Ich weiß aus meiner Zeit als Lehrerin, dass die frisch eingeschulten Erstklässler eine ganze Weile lang ziemlich erschöpft sind nach einem Schulvormittag. Und sei er noch so kurz. Das äußert sich bei jedem Kind anders. Das eine wird still und zieht sich zurück, das andere explodiert förmlich vor Energie. Positiv oder negativ oder beides. Und es kann auch schwanken.<span class="Apple-converted-space"> Das eine Kind kommt besser mit dem Umstellung zurecht, als ein anders.</span></p>
<p>Gerade wegen dieser Erfahrung und einer guten Einschätzung <em>meiner</em> Kinder, meldeten wir sie nicht in der Ganztagsbetreuung der Schule an.</p>
<p>Der Schultag ist also durchaus moderat von der Zeit und dennoch ist die Stimmung explosiv bei den Kindern.</p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/2017/10/06/der-erstklaessler-hat-launen-ein-paar-worte-an-den-sohn/" target="_blank" rel="noopener">Beim Sohn gab es letztes Jahr nach der Einschulung auch wochenlang ganz schöne Aussetzer. </a>Er ist allerdings ein <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/11/19/konsequenzblasen-gedanken-und-gefuehle-eines-6-jaehrigen/" target="_blank" rel="noopener">sehr reflektierte Typ und wusste sich und seine widersprüchlichen Gefühle schon früh und gut zu formulieren.</a> Das nahm der Sache ein wenig die Dramatik.</p>
<p>Das Sirenchen ist ein Vulkan mit wilden Ausbrüchen. Sie spricht nicht viel, sie fühlt, schreit und tobt dazu. Die Energie, für die sie keine Worte hat, muss raus.</p>
<p>Ich kenne das von ihr.<a href="https://beatrice-confuss.de/2016/12/13/habe-ich-ein-high-need-kind/" target="_blank" rel="noopener"> Als Baby schon war sie laut und expressiv.</a> In der typischen „Trotzphase“ hatte ich wahnsinnige Szenarien mit ihr. Immer laut, immer ausdauernd. Immer erschöpfend.</p>
<p>Es verwuchs sich etwas. Sie wurde ruhiger und weniger impulsiv in ihren Ausbrüchen. Weil sie lernte, weil <em>wir</em> lernten.<a href="https://beatrice-confuss.de/2017/11/12/neues-vom-sirenchen-2-0-die-emotionalen-ausbrueche-sind-zurueck/" target="_blank" rel="noopener"> Letztes Jahr, als frisches Vorschulkind brachen auch nochmal einzelne Wutausbrüche aus ihr </a>heraus. Da verteidigte sie sehr ihre neue Selbstständigkeit. Im letzten halben Jahr beruhigte sich dies wieder. Sie fand ihre Mitte in der neuen Rolle. Und ich gab ihr Raum.</p>
<p>Aber seit sie in der Schule ist, kommt dieser aufgewühlte Wesensteil wieder hoch. Nochmal richtig heftig und man spürt, wie sie hilflos von ihren Gefühlen überrollt wird.</p>
<p>Gestern kam es wieder zu einem sehr extremen Ausbruch.<span id="more-4427"></span></p>
<p>Ich holte sie an der Schule ab, wie abgesprochen. Ich war auf die Minute pünktlich, aber das Sirenchen stand schon auf dem Schulhof. Wütend blitzte sie mich an. Ich rief ihr zu, dass ich extra mit dem Lastenrad gekommen sei, damit ich es pünktlich schaffe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sie stand dann trotzig vor mir und hatte Tränen in den Augen. Vor Wut, vor Erleichterung, dass ich endlich da war. Keine Ahnung. Vielleicht passte ihr auch nicht, dass das Knöpfchen auch dabei war. Sie spricht dann leider nicht. Sie schubste das Knöpfchen ins Lastenrad zurück, ignorierte mich und kletterte  sehr ungehalten hinein.</p>
<p>Ich versuchte zu vermitteln und fragte zur Ablenkung, was sie zu Mittag essen wolle. Das würden wir dann noch schnell einkaufen. Keine Reaktion.</p>
<p>Warten.</p>
<p>Stille.</p>
<p>Ich radelte los.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>„Du sollte anhalten, dann sage ich dir was ich essen will!“</em> motzte es laut aus dem Fahrrad.</p>
<p><em>„Ich fahre noch aus dieser schmalen Straße raus, hinter uns ist ein Auto und dann halte ich.“</em></p>
<p>Gemotze.</p>
<p>Ich hielt an.</p>
<p>Stille.</p>
<p>Ich fragte, was sie essen wolle.</p>
<p>Stille</p>
<p>Ich wartete.</p>
<p>Fragte nochmal.</p>
<p>Schweigen.</p>
<p>Warten.</p>
<p>Ich sagte, dann gäbe es Nudeln mit Tomatensoße und fuhr weiter.</p>
<p>Da randalierte sie los.</p>
<p>„DU SOLLST ZURÜCK FAHREN UND DA NOCHMAL AN-HAL-TEN!“</p>
<p>Das tat ich natürlich nicht und wusste, ich muss das Kind schnell nach Hause schaffen.</p>
<p>Den 8 Minütigen Weg randalierte sie und kreischte immer wieder den Satz:</p>
<p>„DU SOLLST ZURÜCK FAHREN UND AN-HAL-TEN!!!!“</p>
<p>Mega laut. Ich dachte, gleich pfeffert sie noch ihre Schultasche auf die Straße. Die Leute guckten ALLE.</p>
<p>Ich eilte mich das arme Kind nach Hause zu schaffen. Ich schwitze. Es stresst mich, das Sirenchen so zu erleben. Ich kenne es ja und weiß, dass ich sie aus der Situation raus holen muss.</p>
<p>Zu Hause schrie und kreischte sie weiter immer den gleichen Satz, wie eine hängen gebliebene Schallplatte. DU SOLLST ZURÜCk FAHREN UND AN-HAL-TEN!!! und dazu weinte sie, wie sie als Dreijährige immer geweint und getobt hatte.</p>
<p>Der Blick starr und leer. TILT im Kopf. Die emotionale Platte war hängen geblieben.</p>
<p>Ich nahm sie auf meinen Schoß, was sie gespielt widerwillig geschehen ließ und hielt sie fest. Sie wehrte sich nicht, aber schrie weiter: DU SOLLST ZURÜCK FAHREN UND ANHALTEN!</p>
<p>Es klang allerdings immer weniger wie eine Forderung sondern wie leere Worte der Verzweiflung. Sie stand vom Schoß auf und weinte und schrie laut weiter.</p>
<p>Der Blick war immer noch leer. Ich brüllte ihr ihren Namen entgegen. So, wie ich sie als Dreijährige manchmal aus dieser Schleife heraus bekam. So klappte es auch jetzt. Der Blick wurde wieder klar und sie sah mich an. Sie kletterte nun freiwillig auf meinen Schoß.</p>
<p>Etwas schwierig war, dass das Knöpfchen in dieser Situation plötzlich auch irgendwas von mir wollte. Ich verstand sie über den Lärm aber nicht und ich wollte auch das Sirenchen so gerade nicht los lassen. Ich fuhr das Knöpfchen an, sie müsse nun mal warten, was sie dann im Kinderzimmer auch beleidigt tat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich schuckelte leicht mit meinen Beinen hin und her. Das gab eine kleine Wiegebewegung und die Stoffe von meiner Hose und ihrem Rock ergaben ein leises Sch-sch, sch-sch Geräusch.<span class="Apple-converted-space">  </span>Das Sirenchen wurde zunehmen schwerer auf meinem Schoß und entspannte sich. Sie sagte mittlerweile nur noch motzig <i>Du sollst anhalten</i>. Aber auch das verstummte, bis nur noch das sch-sch-sch-sch zu hören war.</p>
<p>Ich saß gute 30 Minuten so mit ihr da, bis sie alleine begann zu sprechen und mich wieder mit wachen Augen ansah.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Wutsturm war verflogen. Ich kitzelte sie dann und „spielte auf ihren Rippen Klavier“, was sie sehr liebt und auch weiter einforderte, wenn ich aufhörte.<span class="Apple-converted-space">  </span>Und sie lachte laut und ausgelassen, die letzte Anspannung verflog.</p>
<p>Mir ist klar, was los ist. Der ungewohnte Vormittag. Ungewohnte Menschen. Sich anpassen, eingliedern. Ungewohnte Aufgaben, die auch anstrengen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Alles neu.</p>
<p>Als schließlich der Sohn nach Hause kam und alle Mittag gegessen hatten, brach  Streit unter den Geschwistern los. Zuerst das Sirenchen mit dem Knöpfchen. Lauthals wurde um Wasserfarbe und Pinsel gestritten. Ich konnte verhindern, dass Wände und Möbel bunt wurden. Die Mädchen bemalten sich aber unter lautem Wutgeschrei gegenseitig die Arme und ich fischte die tropfenden Pinsel aus dem Handgemenge.</p>
<p>Dann stritten der Sohn und das Sirenchen und dabei kreischte das Sirenchen den entscheidend Satz:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„DAS IST MIR ALLES VIEL ZU VIEL!“</p>
<p>Ich merke es auch nachmittags. Sie sagt zwar, dass sie sich verabreden will, aber ist unterm Strich nicht undankbar, wenn wir einfach nur zum Spielplatz um die Ecke gehen und noch ein Eis essen. Viel früher als gewöhnlich sagt sie dann auch, sie wolle wieder nach Hause.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich weiß, sie wird in den neuen Lebensabschnitt hineinwachsen.</p>
<p>Aber ich bin sehr dankbar, dass ich sie in Ruhe und ohne Zeitdruck da durch begleiten kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/09/20/wenn-die-kinder-nach-der-schule-ausflippen/">Wenn die Kinder nach der Schule ausflippen</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beatrice-confuss.de/2018/09/20/wenn-die-kinder-nach-der-schule-ausflippen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
