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	<title>Es könnte so einfach sein Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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	<title>Es könnte so einfach sein Archive - beatrice-confuss</title>
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		<title>Schulstart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 16:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Kapitel 2 Für mich ging die Schule schon in der letzten Ferienwoche aktiv wieder los. Ich war mehrere Tage in Folge in der Schule und räumte und kramte in meinem Klassenraum wieder alles an seinen Platz, bereitete vor und stimmte mich ein. Orgakonferenz und Absprachen im Team inklusive. Alles zum lauten Gewerkel und hallender Musikuntermalung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Kapitel 2</em></strong></p>
<p>Für mich ging die Schule schon in der letzten Ferienwoche aktiv wieder los.</p>
<p>Ich war mehrere Tage in Folge in der Schule und räumte und kramte in meinem Klassenraum wieder alles an seinen Platz, bereitete vor und stimmte mich ein. Orgakonferenz und Absprachen im Team inklusive. Alles zum lauten Gewerkel und hallender Musikuntermalung von Handwerkern, die im Schulgebäude Sanierungsarbeiten vollzogen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu Hause war auch keine Ruhe mehr zu finden, denn unsere undichte Dachterrasse musste nun, nachdem eine bereits ausgeführte partielle Ausbesserung keine Veränderung brachte, komplett abgeräumt und neu gemacht werden. Denn wir haben nasse Wände. Mit viel Lärm wurde also zu Hause auch gestemmt und gebohrt und geklopft.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es blieb nicht ohne weitere Aufregung, denn nach dem kompletten Abtragen des Belages, Isolierung, Dämmung etc bis auf den Beton, sah man das Ausmaß des fehlerhaften Aufbaus. Das Wasser stand überall zwischen und unterhalb der Isolierung und der Wärmedämmung und sammelte sich an den unpassendsten Stellen, um dann in unsere Wände zu versickern und an unterschiedlichen Stellen wieder aufzutauchen. z. B. weinte eine der Außenwände nach jedem Regenguss. Andere Rinnsale sammelten sich an unterschiedlichen Stellen in anderen Wänden im Innenbereich.<span id="more-6622"></span></p>
<p>Wer die Baustellengeschichte verfolgt hat, weiß, dass schon beim Bau ständig Probleme mit Wasser an unterschiedlichsten Stellen entstanden und wir wirklich mit großer Geduld alles irgendwie managten und aushielten. Meine Geduld und mein Verständnis fanden jedoch ein jähes Ende, als sich erneut eine Situation ergab, die nicht zielführend war. (hier lasse ich Details aus Gründen aus.)<span class="Apple-converted-space">  </span>Die beschissene Gesamtsituation ließ mich explodieren! Mich ereilte ein überbordender Unmut. Konstruktiv konnte ich nicht mehr. Ich trommelte sogar gegen die Wände und bearbeitete später noch den Boxsack. Ich war sehr <em>sehr</em> selten so in Rage! Vielleicht sogar noch nie zuvor. Am nächsten Tag war mir warscheinlich aus Folge vom Stress den ganzen Tag schwindelig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Handwerker kamen dann wieder, es gab noch einen sehr unpassenden Baustopp wegen eines Nachbarn mit der Folge, dass die Arbeiten in Verzug gerieten und eine entscheidende Arbeit zum Abdichten der Wände von einer heftigen Regenschauer getroffen wurden, so dass erstens die aufgepinselte Dichtung verflüssigt wurde und die angrenzenden Wände verschmutze und zudem roch es danach in den beiden angrenzenden Schlafräumen extrem nach Bitumen. So sehr, dass wir fürchteten, es könnte wieder etwas in die Zimmer gelaufen sein, wie damals beim Gießen der Betondecke. Ich kann bis auf Weiteres definitiv nicht mehr mit der Hummel im Kinderzimmer schlafen.</p>
<p>Da ich glücklicherweise in den Ferien auf der obersten Etage alles umorganisiert hatte, war dort ein Platz entstanden, den man zur Not auch zum Schlafen herrichten konnte und da quartierte ich uns ein. DAS hätte nicht einfach so geklappt, wenn ich in den Ferien da nicht geräumt hätte.</p>
<p>Neben der Geruchsbelästigung, sorgte der Regen außerdem dafür, dass nun Wasser zwischen die Wände des Anbaus und des bestehenden Gebäudes lief. Mein persönlicher Höhepunkt des Sommers war das rhythmische Tropfen, des durchsickernden Wasser. Es tropfte munter aus dem Türrahmen und dem Fensterrahmen, welche Wohnzimmer und Küche verbinden. Das war der Moment, in dem ich nicht mal mehr Wut fühlte, sondern nur noch betäubende Hilflosigkeit.</p>
<p>Neben diesem Geschehen versuchte ich den Überblick über Termine innenfamiliär und der Schule zu behalten, nahm meine neuen Erstklässler:innen in Empfang und arbeitete alle Termine und meine zusätzlichen Orgapunkte rund ums Schulleben und des Schuljahresanfangs ab. Jedenfalls versuchte ich es. Ich jonglierte und organisierte und plante und es reichte dennoch nicht. Ich wusste nachher nicht mehr wo welche Liste war, dabei trug ich sie alle in meinem Planer mit mir mit. Mir wurde schnell klar, dass ich hier und da improvisieren musste und fiel abends einfach immer sehr früh und sehr müde ins Bett. Ich kann getrost behaupten, dass ich mich überfordert fühlte und nicht alle Termine gut vorbereitet hatte. Es fehlte einfach die Zeit. Und die zarte Erholung, welche ich zwischendurch mal erahnte, war mit einem Puff aufgebraucht.</p>
<p>Das Ergebnis war nach zwei ohnehin sehr vollgestopften Tagen, dass ich wohl die unorganisierteste Elternabend-Performance hingelegt habe, die ich je präsentieren konnte. Mental Overload ad it finest.<span class="Apple-converted-space"> </span>Nachdem ich von einem 13 Stundentag! Unterricht, Konferenz, Elternabend nach Hause kam, konnte ich gar nicht mehr denken, war aber am Tag danach in der Lage, restliche/fehlende Punkte fürs Erste wieder zu sortieren. Ich hoffe inständig, die Eltern sehen es mir nach. Die wissen natürlich nichts von dem ganzen Hintergrundrauschen bei mir.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Dachterrasse ist nun fürs Erste soweit erstmal abgedichtete (auf dem Beitragsbild ist sie im beginnenden Abriss zu sehen), aber noch nicht fertig und es scheint auch nicht so, dass das Fertigstellen ohne weitere Aufregungen stattfinden wird. Der Geruch in den Schlafräumen wird weniger, wenn man lüftet, ist aber noch nicht weg. Die Ursache konnte noch nicht wirklich ermittelt werde und die nassen Wände sind auch ein unschöner Anblick und hier und da muffelt es feucht. Schwierig. Alles schwierig.</p>
<p>Da schlummern noch ein paar Sorgen und To dos, die ich bewusst erstmal verdränge. Ich werde sonst verrückt.</p>
<p>Ach ja, die Spülmaschine ist wieder im Einsatz. Wir haben ein Ersatzteil bestellt und sie repariert. Zum Ausgleich war unser Auto ein weiters Mal in der Werkstatt. Um ehrlich zu sein, derzeit haben wir das Gefühl, für jeden Mist, denn wir wegarbeiten, wird ein Container neuer Mist über uns ausgekippt. Wären wir nicht gerade so knapp bei Kasse, wäre es schon blöd genug, aber so herrscht hier anhaltende Schnappatmung.</p>
<p>to be continued</p>
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		<title>März 2025-Stand der Dinge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 17:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Januar das letzte mal gebloggt….😱! Krass, wie die Zeit rast! Die Schlagzahl meiner Beiträge reduziert sich zwar dramatisch, jedoch mag ich das Bloggen nicht aufgeben. Zu oft war ich schon froh in diesem Quasi-Tagebuch nachschlagen zu können. Somit ist es an der Zeit mal zumindest wieder eine Zusammenfassung der letzten Wochen zu verfassen. Also: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar das letzte mal gebloggt….<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f631.png" alt="😱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />! Krass, wie die Zeit rast!</p>
<p>Die Schlagzahl meiner Beiträge reduziert sich zwar dramatisch, jedoch mag ich das Bloggen nicht aufgeben. Zu oft war ich schon froh in diesem Quasi-Tagebuch nachschlagen zu können. Somit ist es an der Zeit mal zumindest wieder eine Zusammenfassung der letzten Wochen zu verfassen.</p>
<p>Also:<span id="more-6598"></span></p>
<p>Ich bin weiterhin glücklich mit der bezahlten Erwerbsarbeit beschäftigt und Januar und Februar hatten es in sich, da über Wochen immer sehr viele Kinder und auch Lehrkräfte wegen Krankheit ausfielen und das dann gleich immer über mehrer Tage oder sogar Wochen. Das war echt heftig und trug nicht gerade zu einem geordneten Workflow bei. Hier zu Hause schwächelten dann auch im Wechsel ein paar Protagonist:innen, die glücklicherweise zu den Geburtstagen zweier Februar-Kinder wieder fit waren. Dafür waren aber geladene Gäste krank, so dass wir für die Zusammenkünfte auch Kompromisse finden mussten. Karneval nahte außerdem, da gab es diverse Vorbereitungen in der Schule und auch noch einen Karnevalsprojekttag an einem Samstag. Elternabend und zwei andere Abendtermine in der Schule kamen außerdem hinzu.</p>
<p>Seit einigen Monaten haben wir dann auch noch zwei Kinder in verschiedenen Ballsportarten aktiv und fahren und sitzen an den Wochenenden öfter mal in Turnhallen rum.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Ganze wurde garniert mit der politischen Situation in der Welt und in diesem unseren Lande und ich muss sagen, ich habe, was ich an Energie übrig hatte, in politische Aktivitäten gesteckt. Ich war mit und ohne Familie auf mehreren Demos und habe mich auch auf kommunaler Ebene engagiert, viel gelesen, mich viel informiert und Informationen auf diversen Kanälen geteilt. Alles mit dem Blick darauf, dass unser Familiensystem und ich selbst möglichst nicht überstrapaziert werden.</p>
<p>Dann kam Karneval. An Weiberfastnacht hatten wir ein Geburtstagskind. Nach einem bunten Schulvormittag fanden sich hier zwei Übernachtungsgästinnen ein. Ich war sehr dankbar, dass keine große Sause gewünscht worden war. So sehr ich Karneval liebe, so erschöpft ging ich diesmal in die tollen Tage. Und selbst wenn man an Karneval nicht viel macht, es ist im Rheinland doch immer eine Zeit der Ausnahmezustände. Wir hatten die ganzen Tage über immer ein bis zwei Übernachtungskinder im Haus. Samstags ging ich bei frostigem Wetter beim Schulzug mit und fror während des dreistündigen Geschehens latent. Sonntags war es zum Glück sonnig und mild und wir genossen in Gesellschaft einiger Freunde den Zug vor unserem Haus. Da die Krankheitswelle weiterhin kursierte und auch einige andere sich eher erschöpft als feierwütig fühlten und verreist waren, war unsere Runde etwas ausgedünnt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dienstags bejubelte ich dann zwei meiner Kinder im Kinderzug.</p>
<p>Und ehe ich auch nur ein einziges privates Wort in die Tastatur hauen konnte, ging endlich ein weitestgehend geordneter Alltag wieder los. Endlich waren wieder fast alle Kinder und Lehrkräfte einsatzklar. Ich musste dann in freien Minuten erstmal stumpf sitzen und vor mich hin starren und erstmal etwas Energie tanken.</p>
<p>Und wer jetzt denkt, dann läufts doch jetzt wieder. Tja.</p>
<p>Aktueller Stand: eine nasse Wand im Haus trocknet, nach der Ausbesserung im letzten Spätsommer, aber zu langsam. Eine andere Wand im Anbau ist dafür jetzt auch nass und wie viel nass ist, können wir nicht mal genau sagen, weil ein Teil davon hinter der Küchenfront und vielleicht sogar im Boden liegt. Wir wissen es nicht genau. Die Dachterrasse muss also nochmal ausgebessert werden und das geht nur, sobald das Wetter zuverlässig mild und überwiegend trocken ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Unsere Spülmaschine ist außerdem kaputt. törööö….Muss an den vielen Tassen liegen, die ich da immer reingestellt habe. Zwinker zwinker</p>
<p>Da sind wir beim nächsten Thema. Aus vielen verschiedenen Gründen haben der Mann und ich die Rollen getauscht. Das war nicht der ursprüngliche Plan, der sah ganz anders aus und das jetzige Szenario hat sich eher so angeschlichen und entwickelt. Aber das Leben ist halt nicht planbar und deshalb ist das aktuell völlig ok und richtig und wichtig. Wenn ich allein bedenke, dass der Mann und ich keine Jobs haben, die Homeoffice ermöglichen, so war es in diesem Winter Gold wert, dass der Mann zu Hause war. Wir oft er kranke Kinder in der Schule einsammeln musste, irgendwen irgendwo hin gefahren hat (Sport, Arzt etc), oder die Hummel wegen Krankheit oder Notgruppe in der KiTa zu Hause betreuen musste. Ich konnte auch stressfrei die ganzen Termine rund um die Schule etc wahrnehmen ohne für die Hummel Betreuung zu organisieren und anstrengende Absprachen zu treffen. Ist ja mit der Hummel auch nicht ganz so einfach. Wobei sie auf einem guten Weg ist und Fortschritte macht.</p>
<p>Unter anderem merken wir, ist es auch für die jungen Teenager gar nicht verkehrt, wenn die Eltern Zeit und Ressourcen für sie haben. Das ist ein nicht zu unterschätzender positiver Nebeneffekt. Denn derzeit ist viel los bei den großen Kindern und die bloße Anwesenheit und offene Ohren sind enorm wichtig.</p>
<p>Nicht so positiv ist, dass unsere finanzielle Situation etwas angespannt ist, weil ich nicht so viel verdiene, wie der Mann das tat, ein kleiner Puffer ist aufgebraucht und ein paar Rechnungen rund um den Jahreswechsel haben die Lage ungünstig verschärft. Solche Abschnitte kennen wir allerdings jeder für sich und auch wir schon als Paar mit und ohne Kinder. Wir konnten es bisher immer gut händeln und uns durchbeißen. Als sich das Szenario abzeichnete, haben wir auch alle gemeinsam entschieden unsere geplante Osterreise zu stornieren. Das klingt für den ein oder anderen vielleicht ganz furchtbar. Aber ich finde es überhaupt nicht verkehrt, wenn die Kinder miterleben, dass nicht immer alles geht und man manchmal verzichten muss. Denn trotz dieser mageren Situation….wir leben immer noch alle in einem unfassbaren Luxus.</p>
<p>Außerdem möchte ich die Hummel zitieren, die von sich selbst schon mehrfach behauptete, sie habe echt immer Glück. Ein bisschen so empfinde ich es für mein bisheriges Leben auch.</p>
<p>Jetzt heißt es also sich kümmern, abwägen, Prioritäten setzen und hoffnungsvoll weiter machen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>P.S. Und wo wir gerade eben das Stichwort Glück hatten: Die Hummel ist seit heute fürs Erste endlich wieder ohne Zahnspange unterwegs. In drei Monaten ist nochmal eine ausführliche Kontrolle, um sicher zu gehen, dass sich auch ohne Klammer alles in die richtige Richtung weiter bewegt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Einschulung oder nicht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 16:14:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Jüngste käme eigentlich in diesem Sommer in die Schule. Das bereitete mir einige Bauchschmerzen. Bei keinem anderen meiner Kinder habe ich mir da Sorgen gemacht. Das passte schon. Aber bei der Hummel gibt es diverse Punkte, die einen unkomplizierten Schulstart ziemlich wahrscheinlich zu einem großen Drama machen würden. Da die Hummel insgesamt groß gewachsen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Jüngste käme eigentlich in diesem Sommer in die Schule. Das bereitete mir einige Bauchschmerzen. Bei keinem anderen meiner Kinder habe ich mir da Sorgen gemacht. Das passte schon. Aber bei der Hummel gibt es diverse Punkte, die einen unkomplizierten Schulstart ziemlich wahrscheinlich zu einem großen Drama machen würden. Da die Hummel insgesamt groß gewachsen und insgesamt sehr fit wirkt, war ich sehr hin und her gerissen. So ging es den Erzieherinnen in der KiTa auch. Und obwohl wir alle wissen, wie viel sich in einem halben Jahr bei Kindern noch ändern kann, sahen wir mit Unbehagen dem Schulstart entgegen.<span id="more-6589"></span><span class="Apple-converted-space"> </span>Zwar können wir hoch erfreut beobachten, wie sich bei zwei großen Themen mittlerweile ganz viel getan hat und auch was die Kommunikation mit fremden Menschen angeht, macht die Hummel neuerdings überraschende und große Fortschritte.<span class="Apple-converted-space"> </span>Als ich zwischen den Jahren mit der Hummel unterwegs zum Zirkus einen Bekannten traf, den die Hummel noch nie gesehen hatte, sprach sie selbst denn Mann an, um sich über den Zirkus zu unterhalten. Ich beobachtete es, thematisierte es aber nicht. Als wir jedoch im Zirkus Platz genommen hatten, sagte die Hummel scheinbar von sich selbst überrascht: „Mama, habe ich etwa eben mit einem fremden Mann geredet?“ „Ja“, sagte ich. Und? war das schlimm?“ „Nein, das ging eigentlich gut! Aber das lag am Zirkus!“ antwortete die Hummel.<span class="Apple-converted-space"> </span>Das ließ ich einfach mal so stehen.</p>
<p>Auch ein Thema ist das sich von mir Trennen. Es ist nach wie vor schwer. Gut ist, dass ich nun schon fast zwei Jahre wieder arbeiten gehe und zwangsläufig das Haus morgens vor allen anderen verlasse. Die Hummel tat sich anfangs sehr schwer damit, kommt aber mittlerweile klar damit. Eine gute Übung. Aber am Tag lässt sich mich dann nicht gerne losziehen. Spontan einkaufen fahren oder einen Spaziergang machen…..Fehlanzeige. Diskussionenen, umständliche Kompromisse und manchmal Kapitulation. Neulich stürmte ich entnervt aus dem Haus, weil ich mich dringend mal an der frischen Luft bewegen musste. Und zwar wirklich bewegen und nicht auf einem Spielplatz rumstehen. Die Hummel hatte ob meines Alleingangs einen kleinen Nervenzusammenbruch und der Mann musste ganz viel Trösten. Und nein, sie wollte mich nicht begleiten. Dabei hatte ich schon Snacks und Wasser für sie eingepackt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Nach wie vor schläft die Hummel auch nicht ohne mich und in 80% der Zeit wacht sie zwischen 22 Uhr und 23 Uhr auf und sucht mich. Manchmal auch obwohl ich schon neben ihr liege. Meistens weiß davon morgens nichts mehr. Ich vermute eine Form von Nachtschreck.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hier und da fallen dann noch Besonderheiten bei der Wahrnehmung auf. Ein Thema ist dabei die sehr selektive Essensauswahl und die merkwürdige Art Fern zu sehen. Eine Zeit lang dachte ich, weil sie bei Erkältungen oft schlecht hört, säße sie so dicht am Bildschirm, aber das macht sie auch, wenn sie gut hört. Sie schaut bevorzugt immer wieder die selben Serien und puzzelt oder malt nebenbei.<span class="Apple-converted-space"> Wenn sie mal, malt sie sehr oft immer ein ähnliches Muster. (Siehe </span>Beitragsbild)</p>
<p>Was die Schule an sich angeht, so findet die Hummel es cool Vorschulkind zu sein, sagt aber selbst, das mit der Schule wisse sie nicht so genau. Sie wolle nicht in die Schule. In einem Nebensatz deutete sie an, dass sie nicht in die Schule will, weil sie ja noch nicht lesen und schreiben kann. Ich sagte, das würde sie dann schon lernen. Das wäre kein Problem. Dazu ist die Schule ja da. Aber das überzeugte sie nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich denke, das ist ihr großes Thema. Sie muss sich immer ganz sicher fühlen bevor sie sich etwas Neues traut. Beim Entwicklungsgespräch in der KiTa sagte eine Erzieherin ganz treffend: „Das Zaubermittel heißt bei <i>der Hummel<span class="Apple-converted-space"> </span></i> einfach Zeit.“ Und das beweist sich immer wieder. Diese Zeit wollen wir ihr geben, damit sie selbstsicher in die Schule starten kann.<span class="Apple-converted-space"> Wir gingen es also an.</span></p>
<p>Da sich die Hummel beim Schulanmeldetermin in ihren kompletten Verweigerungsmodus begab, hatte die Schulleitung sofort eine Idee davon, warum eine Rückstellung von uns angestrebt wird. Bei der schulärztlichen Untersuchung lief es im Vergleich deutlich besser, aber da hatten wir eine lange Wartezeit bevor es mit den Aufgaben los ging, somit konnte sich die Hummel akklimatisieren und war zugänglicher. Aber auch da merkte man deutlich ihre Anstrengung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir waren sehr erleichtert, als die Bestätigung für die Rückstellung im Briefkasten war. Die Hummel geht dann offiziell erst im Jahr 2026 in die Schule.</p>
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		<title>Hummel-Update Juni 2024</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2024/06/22/hummel-update-juni-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 13:01:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kieferbruch liegt nun 6 Wochen zurück. Die Zahnspange wird erstaunlich fleißig getragen, obgleich wir Eltern schon auch immer wieder daran erinnern müssen. Bei den Kontrollen in der Zahnklink waren immer alle zufrieden mit dem Verlauf. Gegessen wird fast normal. Vor allem Nudeln, aber auch Reis, Kartoffeln, Kartoffelpüree, Grießbrei, umgetoastetes Toastbrot, Joghurt (Fällt euch was [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2024/06/22/hummel-update-juni-2024/">Hummel-Update Juni 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kieferbruch liegt nun 6 Wochen zurück. Die Zahnspange wird erstaunlich fleißig getragen, obgleich wir Eltern schon auch immer wieder daran erinnern müssen. Bei den Kontrollen in der Zahnklink waren immer alle zufrieden mit dem Verlauf.</p>
<p>Gegessen wird fast normal. Vor allem Nudeln, aber auch Reis, Kartoffeln, Kartoffelpüree, Grießbrei, umgetoastetes Toastbrot, Joghurt (Fällt euch was auf? Hat alles eine Farbe.) Brei aus Banane, Haferflocken, Orangensaft und Mandelmus. Zufällig alles Dinge, die die Hummel ohnehin bevorzugt isst.<span id="more-6452"></span></p>
<p>Mein Nervenkostüm hat sich insgesamt etwas beruhigt, aber ist tendenziell schneller alarmiert, als vor dem Unfall. Die Hummel macht es mir dahingehend aber auch nicht so leicht. Sie ist so aktiv und unbedarft und trotz großem Geschick passieren ihr oft genug Dinge. So klemmte sie sich in den letzten 4 Wochen die Finger an der Scharnierseite der Haustür und wurde an einem anderen Tag von einer fast zahmen Krähe, die sich von der Hummel bedrängt fühlte, in die Wange gekniffen. Beides ging glimpflich aus. Finger und Wange blieben heil. Aber der Schreck…! Zumal ich den „Krähenangriff“ sah, aber die Hummel mit dem Rücken zu mir stand. Ich wusste ein paar Sekunden nicht, was mich erwartet, wenn ich die Hummel von vorne sehe. Kopfkino vom Feinsten. Zur Entschuldigung für die Krähe sei gesagt: Sie war zwar weitestgehend zahm, hatte sich aber den Lieblingssnack ganz frisch versteckt und die Hummel war ziemlich unvorsichtig und sehr nah an die Krähe heran getreten und ich hatte nicht rechtzeitig sagen können, dass sie auch zahme Tieren nicht zu sehr bedrängen darf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Gelände rennt die Hummel, springt von Treppen, klettert auf Gerüste und hier zu Hause stand sie neulich auf einem Beistelltisch und sprang darauf Springseil.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die KiTa-freien Wochen haben wir ganz gut gemeistert. Wobei ich sagen muss, dass zum Glück der Mann diese Zeit überbrücken konnte, was die Organisation deutlich vereinfachte. Um der einkehrenden Langeweile Herr zu werden, wurde sehr viel Memory oder Kuh und Co gespielt, kleine Ausflüge in den Tierpark, ein Wochenende im Wald, hier und da eine Verabredung auf dem Spielplatz und jüngst ein Zirkusbesuch unternommen. Der Mann stellte nun selbst fest, dass man selbst mit „nur“ einem Kleinkind zu Hause nicht viel schafft und ja auch ständig bei allem unterbrochen wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich berichtete ja, dass die Hummel sehr gerne und ausdauernd Peppa Wutz schaut. Mittlerweile hat sie noch eine Sendung für sich entdeckt, aus der sie tatsächlich einige alltagspraktische Informationen zieht und nebenbei wird gepuzzelt. Ja, sie macht beides gleichzeitig. Wenn sie nicht puzzelt, sortiert sie Autos und andere Gegenstände oder spielt mit Barbie-und Schleicheinhörnern oder baut sich die Holzeisenbahn auf. Damit ist sie eine Weile mal allein beschäftigt.<a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-rotated.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6456" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-225x300.jpg 225w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-768x1024.jpg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-1152x1536.jpg 1152w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-1200x1600.jpg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-rotated.jpg 1512w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>Das fordernde Wesen bleibt weiterhin erhalten. Sie besteht weiterhin sehr oft darauf, dass ich ihr zum Beispiel ein Getränk reiche, obwohl alle anderen Familienmitglieder viel näher am Gewünschten stehen. Etagen und Räume darf ich nicht wechseln ohne mich abzumelden und ohne mich einschlafen geht auch weiterhin nicht. Das ist oft sehr zermürbend, vor allem, wenn sich der Einschlafprozess in die Länge zieht.</p>
<p>Eine wahre Herausforderung ist nach wie vor das Haarewaschen. Am ehesten geht es, wenn sie rückwärts am Waschbecken steht, ein Handtuch über die Schultern gelegt und ich mit einem Waschlappen die Haare über dem Waschbecken einseife.<span class="Apple-converted-space"> </span>Augen und Ohren dürfen auf keinen Fall mit Wasser in Berührung kommen, sonst ist Stress und Geschrei angesagt. Die anhaltende Abneigung gegen Wasser am Kopf war nun jüngst sehr ungünstig, da wir Läuse hatten. Das ölige Zeug gegen Läuse lässt sich ja auch nicht einfach so mal schnell auswaschen. Das Ergebnis war zweimal Haare gründlich waschen unter lautem Getöse. Beim zweiten Mal versuchten wir es in der Badewanne, die sie im übrigen auch nur im Badeanzug genießt. Trotz Taucherbrille und mit Waschlappen zugehaltenen Ohren war Panik und Geschrei angesagt.</p>
<p>Es wird nicht langweilig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unsere Hummel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 14:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon länger fühle ich mich ziemlich an &#8222;die Leine gelegt&#8220; durch die Hummel. Und ich frage mich, wie das kommt, dass dieses Kind so anhaltend anhänglich ist. Es gab in ihrem Leben keine einzige Situation in der sie alleine gewesen ist. Ich bin auch noch nie unangekündigt irgendwo ohne sie hin gegangen. Ich habe immer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon länger fühle ich mich ziemlich an &#8222;die Leine gelegt&#8220; durch die Hummel. Und ich frage mich, wie das kommt, dass dieses Kind so anhaltend anhänglich ist. Es gab in ihrem Leben keine einzige Situation in der sie alleine gewesen ist. Ich bin auch noch nie unangekündigt irgendwo ohne sie hin gegangen. Ich habe immer alles was ansteht rechtzeitig kommuniziert und erklärt. Sie hat noch nie alleine geschlafen. Sie wurde nirgends vergessen und ging auch noch nie verloren. Und dennoch hat sie ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis. Vornehmlich nach sicherer Begleitung von mir. Dabei machen alle anderen Familienmitglieder einen ebenso zuverlässigen „Job“.</p>
<p>Obwohl sie mittlerweile unfassbar gerne in die KiTa geht, gibt es immer wieder Tage, an denen sie meinen morgendlichen Aufbruch zur Schule beweint und bei mir bleiben will.</p>
<p>Für die Hummel ist es extrem wichtig, zu wissen wann und ob <i>ich</i> sie zur KiTa bringe und dort auch wieder abhole. Zum Glück toleriert sie mittlerweile gut auch Unregelmäßigkeiten, so dass auch Papa, Opa oder Oma sie ohne größeres Theater abholen können. Sie muss sich nur auf das Abgesprochene verlassen können.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6364"></span></p>
<p>Die aktuelle KiTa-Krise macht den Alltag allerdings schwierig und unberechenbar. Ist zum Beispiel Notgruppe und ich behalte sie zu Hause, ist sie sehr unzufrieden mit der Situation und fragt nach Aktivitäten. Ich muss das Gemaule, warum sie nicht zur Kita geht auffangen und in annehmbare Bahnen lenken, vertrösten und irgendwie anders beschäftigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wichtige Dinge lassen sich mit der Hummel nicht gut erledigen. Die Fahrten zum Pferdestall sind, was die Hummel angeht, zum Glück auch gezählt. (Das wilde Mädchen hat plötzlich ganz andere Interessen.) Denn die Hummel wollte IMMER mit zum Pferdestall, ist aber immer gelangweilt, maulig, hungrig, durstig oder ihr ist kalt, laufen will sie auch nicht. Es ist immer anstrengend. Nicht zu vergessen, dass allzeit ausgerufene Kommando: Nicht hinter den Pferden stehen! Und Papierkram hier zu Hause erledigen mit der Hummel geht aus ganz schlecht. Da werden die Kippschalter vom Drucker ausgeschaltet, während man einen Druckvorgang vorbereitet oder Spielzeuge auf meinen Schreibtisch mit Unterlagen gepfeffert oder oder oder.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ganz davon abgesehen, dass die Hummel ALLES immer mit maximaler Geräuschproduktion begleitet. Selbst die Geschwister rufen immer öfter: „Sei doch bitte mal leise!“ Das tut mir einerseits leid, aber dieses Kind sendet ununterbrochen! Wirklich! Versuche diese Geräuschkulisse umzulenken gelingen nicht. Weder geht sie in andere Räume, noch hält sie länger als 5 Minuten Ruhe aus.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ruhig ist sie nur, wenn sie ihr Lieblingsprogramm schauen darf. Die Zirkus-DVD, die in der Projektwoche der Geschwister vor 2 Jahren aufgezeichnet wurde. Die CD hat sie schon zig mal geschaut. Wir kennen alle <i>alles</i> davon auswendig. Die Hummel-Zirkus-Liebe ist ungebrochen und ich würde fast behaupten, die DVD ist eine sichere Insel für sie. Wenn nichts mehr geht, dann geht der Zirkus.<span class="Apple-converted-space"> </span>Sie hat, wenn es um Zirkus geht, Sitzfleisch. Vor dem Gerät oder auch im Zirkuszelt. Kein Gehampel, kein Maulen…pure Faszination und Konzentration.</p>
<p>Wenn ich kreativ arbeite, dann möchte sie auch mitmachen und beweist erstaunliches Geschick. Das macht uns beiden dann Freude.</p>
<p>Zurück zur Anhänglichkeit. Ich bin nun wirklich selten allein unterwegs. Sehr selten. Es gab eine Phase, da klappte es <i>etwas</i> leichter, wenn ich mal das Haus verließ. In den letzten Monaten klammert die Hummel aber wieder verstärkt. Möglicherweise liegt es daran, (und da beantworte ich meine Frage vom Anfang teilweise selbst) dass ich regelmäßig zur Erwerbsarbeit das Haus verlasse und das bei der Hummel zu Verunsicherung führt. Jedenfalls ist es für Abendtermine so, dass ich es lange vorher ankündigen muss und sich dann am Abend selbst ein großes Drama abspielt. Das ist für alle Beteiligten nicht schön und ich überlege bei allem, ob ich unter den Umständen wirklich alleine losziehen möchte. Das ist schon krass.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im November war ich dann immerhin doch mal auf einem Konzert. Nicht ohne besagtes Heulen und Jammern und großem Geschwister-und-Papa-Einsatz. Und für diese Karnevalssession habe ich eine Karte für eine Karnevalsparty gekauft. Habe ich aber lange drüber nachgedacht. Denn: An Karnevalssamstag werde ich bei einem „Zoch“ mitgehen. Und der ist zu lang, um eine lauffaule Hummel entspannt mitzunehmen. Ich muss die Hummel also zweimal in kurzer Zeit „zurück lassen“.<span class="Apple-converted-space"> </span>Den Karnrevalssamstag konnte ich ihr aber schon im Ansatz schmackhaft machen. Sie hat verstanden, dass das Mitlaufen für sie keine Option ist und sie besser im Kreise der Familie (Geschwister, Oma, Opa und Cousine) ohne Mama verbringt. Aber, man muss überlegen, dass ich schon seit 2 Wochen mit ihr darüber spreche und Karneval noch 4 Wochen hin ist. Die Vorbereitung für eine geplante Trennung braucht also immer einen sehr langen Vorlauf.</p>
<p>Die Hummel ist ein sehr eigenes Kind. Noch eigenwilliger als die Geschwister. Kleidung wählt sie grundsätzlich alleine aus. Sobald ich ihr einen Vorschlag unterbreite, ist die Kombination aus dem Rennen. Gleichzeitig möchte sie immer von mir Vorschläge hören, was je nach Tagesform zu Verstimmungen bei uns beiden führt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Socken gehen nur bestimmte. Auf keinen Fall darf eine Naht zu fühlen sein. Pulloverärmel dürfen nicht zu lang sein. Umkrempeln findet sie auch doof.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Haare waschen ist nach wie vor ein <i>no go</i> und trotze aller erdenklichen Tricks und Kniffe nur unter ohrenbetäubendem Gebrüll durchzuführen. Ich mache es dementsprechend selten. Beharrlich haben wir hier außerdem mit einem Toiletten/Thema zu tun.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Hummel hat da ganz eigene und sehr klare Ideen zu dem Thema. Auch hier ziehen keine Tricks, Kniffe oder Hilfsmittel. Ich habe ALLES versucht! Dabei dachte ich mit drei großen Geschwistern Erfahrung zu haben. hahahaha</p>
<p>Die Hummel unterteilt ihre Welt übrigens in „das liebe ich“ und in „das liebe ich nicht“.<span class="Apple-converted-space"> </span>Das ist sehr niedlich. Sie nutzt diese Form auch in der Vergangenheit. Wenn das Essen in der KiTa schmeckte, sagt die Hummel: „Das war soooo lecker. Das liebte ich!“</p>
<p>Essen ist auch ein Thema. Die Vorlieben sind sehr selektiv. Zum Glück ist eine kleine Auswahl an Obst und Gemüse dabei, damit ist die Vitaminzufuhr gesichert. Ansonsten geht nur Toastbrot, trockene Nudeln, Reis, Kartoffelpüree, eine bestimmte Müslisorte und Milchspeisen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wurst und Käse als „Rollwurst“ oder „Rollkäse“ (auf eine bestimmte Weise eingerollt) gereicht geht auch. Was manchmal auch geht, sind „saure Würstchen“, womit sie saure Gurken meint.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insgesamt hat die Hummel oft sehr lustige eigene Beschreibungen für Dinge.</p>
<p>Bevorzugtes Spiel hier zu Hause ist seit Monaten ein „Murmelspiel“. Die Murmeln werden auf dem Sofa ausgekippt und in der Sofaritze hin und her geschobene (da bleiben sie in einer Reihe) oder auf einer Gymnastikmatte aufgereiht. Die Murmeln sprechen dann auch lautstark miteinander. Oft ist es ein Zirkusgeschehen. Einmarsch in einer Reihe oder so etwas. Das ist stets das Erste, was sie nach der Kita macht. Zur Entspannung sozusagen.</p>
<p>Dann gibt es noch eine Szene aus der Adventszeit: Die Hummel befand, dass man mit unseren 2 anwesenden Wichteln richtig gut reden könne, jedoch bemängelte sie deren Zurückhaltung bezüglich der Antworten.<span class="Apple-converted-space"> </span>„Mama, warum reden die nicht mit mir?“Auf diese Frage musste ich mir gar keine Antwort ausdenken, da hatte ich ich prompt etwas auf Lager. „Die kennen dich nicht.“ sagte ich also.<span class="Apple-converted-space"> </span><em>Das</em> verstand die Hummel. Denn <em>das</em> ist ihr Argument bis heute zu, warum sie mit Menschen nicht spricht. Es gibt Menschen, die sie schneller „kennt“ und Menschen, bei denen es einfach länger dauert. Insgesamt hat sie aber große Fortschritte gemacht und interagiert in vertrautem Setting sehr frei, offen und sehr laut. Nur eben bei Leuten die sie nicht kennt, da schweigt sie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es hat sich auch zunehmend heraus kristallisiert, dass sie „Partys“ aller Art sehr liebt. Bühnen, bunte Lichter, laute Musik, künstlerische Darbietungen…das ist voll ihr Ding. Auch ist sie erstaunlich &#8222;flügge“ wenn wir in Menschenmengen unterwegs sind. Da fühlt sie sich von anderen Menschen unbeobachtet und streunert unbeirrt herum, so dass mir schon die Schweißperlen auf der Stirn stehen, weil ich den Überblick über ihren Verbleib verliere. Sie selbst kommt dann aber zu meiner Überraschung immer wieder freudig lachend irgendwo hervor gesprungen. „Ich weiß immer wo du bist“, ruft sie. Tja, da scheint sie ein Urvertrauen zu haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hätte sie das doch auch, wenn ich das Haus alleine verlasse…</p>
<p>Oder IM Haus.</p>
<p>Hier zu Hause ist es so, dass ich nichtmal zur Mülltonne gehen kann, ohne dass die Hummel neben mir steht oder nach mir ruft. Wenn ich die Etage wechsle, ruft sie nach mir und sucht mich überall. Wie oft ich rufen muss: „Ich bin nur kurz auf Toilette!“ oder „Ich hänge nur kurz die Wäsche auf!“ Würde ich der Hummel vorher Bescheid sagen, würde sie mich nicht rufen. Oft bin ich  in meinem Tun so im Gedanken, dass ich nicht noch daran denken möchte mich „abzumelden“. Was diese Eigenschaft angeht, so muss ich einräumen, war ich als Kind auch so. Meine Mama kann ein Lied davon singen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Wenn die Hummel für sich entschieden hat ohne mich etwas zu tun, dann geht sie frei und sorglos auch alleine zu den Nachbarskindern zum spielen. Zu einer Kita Freundin geht sie auch manchmal alleine. Manchmal aber nicht. Das ist dann ein bisschen Tagesform abhänging.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich die Hummel zusammenfassend beschreiben müsste, dann würde ich folgende Attribute auflisten:</p>
<p>intelligent, sprachgewandt, eigenwillig und stark, ehrgeizig, sehr klar in allen ihren Ansichten, braucht Kontrolle und Sicherheit, sportlich, fröhlich, laut, fantasievoll, lustig, Mama-Kind</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Klopperei am ersten Advent</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/12/03/klopperei-am-ersten-advent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 10:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besinnlich sollte es sein. Das Frühstück. Gestartet hatte der Sonntag gut mit Sonnenschein, knackigen minus 3 Grad und dem fröhlichen Öffnen des dritten Kalendertürchens. Der Inhalt bereitete allen Kindern Freude. Sie waren hoch zufrieden. Alle waren sich einig, dass der Advent doch einfach eine tolle Sache sei und wir alle diese Zeit sehr lieben. Harmonie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Besinnlich sollte es sein. Das Frühstück. Gestartet hatte der Sonntag gut mit Sonnenschein, knackigen minus 3 Grad und dem fröhlichen Öffnen des dritten Kalendertürchens. Der Inhalt bereitete allen Kindern Freude. Sie waren hoch zufrieden. Alle waren sich einig, dass der Advent doch einfach eine tolle Sache sei und wir alle diese Zeit sehr lieben. Harmonie und Adventszauber pur.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich zog sodann los, um frische Brötchen zu holen. Ich deckte sogar den Tisch und die am Vortag besprochene Reihenfolge, wer von den Kindern zuerst die erste Kerze anzünden darf, wurde auch eingehalten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Doch dann erlebte die Idylle einen rasanten Stimmungsknick und verwandele sich in ein mehr als unharmonisches Gezeter und Gerangel. <span id="more-6336"></span>Ja, es artete sogar so sehr aus, dass ich<span class="Apple-converted-space">  </span>mich, ob der Schnelligkeit der Entwicklung ohne den ersten Schluck Kaffee überhaupt angerührt zu haben, gezwungen fühlte, autoritär durchzugreifen und eines der Kinder des Raumes zu verweisen. Einfach, um erstmal Ordnung und „safety first“ in das Szenario zu bringen und klären zu können, was genau das Problem gewesen war.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie sich dann herausarbeiten ließ, war das Glas mit dem Schokoaufstrich die Quelle allen Übels. Weiß der Kuckuck warum, denn es gibt hier immer Schokoaufstrich und auch meistens Nachschub davon. Es muss sich also niemand aufregen, ärgern, sorgen nichts abzubekommen und verhungert ist hier auch noch nie jemand.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>So klar schnell war, was der Auslöser war, so schwer war aber zu erörtern wer denn und warum angefangen hatte mit der Streiterei. Letztens Endes war es auch egal. Denn alles was in derartigem Lärm und Gekloppe endet, dass wir Sorge um Mobiliar und brennende Kerzen haben müssen, gilt es grundsätzlich zu unterlassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Standpauke über die Regeln des geordneten Zusammenlebens bescherte dem Mann und mir schmollende Kindergesichter und final blieben wir mit der Hummel allein am Tisch zurück. Was wiederum auch dazu führte, dass wir uns auch noch kurz anraunzten, wegen was weiß ich. Einen schönen ersten Advent, wünsche ich da.</p>
<p>Jetzt haben sich alle in ihre bevorzugten Räumlichkeiten zurück gezogen und es ist friedlich im Haus. Die Katzen kegeln eine Murmel durchs Wohnzimmer und die Hummel befindet sich ausnahmsweise in einer anderen Etage, als ich und singt vor sich hin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was dieser Tag wohl noch so bringen mag? Ein paar Pläne, die hoffentlich auch alle ansatzweise zufriedenstellen könnten, haben wir. Aber ich habe eines in den beinahe 13 Jahren Elternschaft gelernt: zu sehr auf das Gelingen bestimmter Ideen sollte man sich nicht versteifen, denn das geht oft nach hinten los. Für diesen Tag gilt es ganz genau zu schauen, was alle brauchen, um entspannt zu bleiben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hier ist es nämlich aktuell nicht einfach alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Die Entwicklungen bei allen Familienmitgliedern sind in neue Phasen gelangt und wie immer muss sich dann erst alles neu einspielen. Neue Bedürfnisse müssen erkannt und der Umgang damit eingeübt werden. Die Pubertät klopft hier und da zum Beispiel an. Dann beschäftigt mich noch das Thema Schule bei zwei Kindern. Und die Hummel stellt mich auch vor Rätsel. Derzeit vermute ich, dass ich ihr zwar viel Aufmerksamkeit gebe, aber es die falsche Form von Aufmerksamkeit ist, weshalb sie echt sehr massiv versucht Kontrolle über alles und vor allem mich zu erlangen. Das wird aber ein eigenen Beitrag.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>(Das Beitragsbild zeigt übrigens Weihnachtsmänner, höchstpersönlich von der Hummel zusammengeklöppelt. )</em></p>
<p>Und, wie läuft euer erster Advent so?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein ganz normaler Sonntag im September</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/09/17/ein-ganz-normaler-sonntag-im-september/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 13:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ermattet warf ich mich um 11.30 auf unser kleines durchgesessenes Sofa im Wohnzimmer. Ich hatte das Gefühl es sei bereits 14 Uhr. Puzzleteile, Murmeln, ein Deckenberg mit Kissen verknotet, eine Tasche mit gemischtem Inhalt, zwei Prinzessinnenkleider liegen verstreut auf Sofa und Boden. Auf einer der Sofalehnen balancieren mit einem Mehrfachstecker verbunden ein altes Tablet und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ermattet warf ich mich um 11.30 auf unser kleines durchgesessenes Sofa im Wohnzimmer. Ich hatte das Gefühl es sei bereits 14 Uhr.</p>
<p>Puzzleteile, Murmeln, ein Deckenberg mit Kissen verknotet, eine Tasche mit gemischtem Inhalt, zwei Prinzessinnenkleider liegen verstreut auf Sofa und Boden. Auf einer der Sofalehnen balancieren mit einem Mehrfachstecker verbunden ein altes Tablet und die beiden Handys der beiden großen Kinder zum Laden.</p>
<p>Unsere Hummel spielt<i> extrem </i>lautstark und phantasievoll und raumgreifend, Murmeln kullern über den Boden. Der Träger einer Tasche bildet den Rand einer Zirkusmanege mitten im Laufweg und die Murmeln sind die Protagonisten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Während ich nach dem Frühstück versucht hatte mit einem großen Kind die Tasche für die anstehende Klassenfahrt zu packen und dabei über, von der Hummel aufgereihte, Spielküchenteller auf dem Flurboden stieg, trugen andere Kinder im Wechsel Anliegen an mich heran.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mehrere Dialoge ließen mich daran zweifeln, ob wir diese Kinder vor Vollendung der Volljährigkeit lebenspraktisch fit gemacht bekommen.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6240"></span></p>
<p>Ich bekam in Häppchen mitgeteilt, dass es nur noch ein passendes langes Beinkleid gäbe, ein Gürtel nicht zu finden sei und überhaupt, die Regenjacke ist eigentlich auch zu klein und die T-Shirts alle zu lang. „Zu lang????“ denke ich.</p>
<p>Ein Dialog ließ mich dann final schlapp und laut kreischend vor Lachen zusammen brechen.</p>
<p>Kind: „Ich brauche eine Taucherbrille.“</p>
<p>Ich: „Wo ist die?“</p>
<p>Kind: „Im Bad!“</p>
<p>Ich: „Da sind viele. Welche davon, die?“ Ich halte eine blaue Taucherbrille hoch.</p>
<p>Kind:<span class="Apple-converted-space">  </span>„Nein, die Dunkelblaue.“</p>
<p>Wir gehen zusammen ins Bad.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Die da. Aber die funktioniert nicht mehr. Die ist undicht. Ich brauche eine Neue.“ sagt das Kind.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zur Klassenfahrt, die morgen startet,<span class="Apple-converted-space">  </span>muss das Kind jetzt das mitnehmen was noch da ist. Immerhin finden wir noch eine zweite lange Hose, die noch passt. Und die Regenjacke funktioniert notdürftig nochmal.</p>
<p>Ich notiere nach meinem Lachanfall auf meinen imaginären Einkaufszettel: Neue Hosen, neue Regenjacke, neue Taucherbrille etc.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich hoffe inständig, dass sich das Landesamt für Besoldung nicht zu viel Zeit mit der Auszahlung meines Gehaltes lässt, wobei das per Schreiben schon angekündigt wurde. Also, dass es Verzögerungen geben werde. Willkommen im Vertretungslehrerinnenleben. Neue Jacken müssen warten.</p>
<p>Ich zog mir die kaputte Taucherbrille über den Kopf und sah damit so irre aus, wie ich mich fühlte.</p>
<p>Als nächstes machte ich einen zweiten Anlauf mein verschollenes Portmonee zu finden. Kurz bevor ich glaubte an Demenz erkrankt zu sein, fiel mir erleichtert ein, dass die Hummel neuerdings interessante Dinge für sich beansprucht und irgendwo hinträgt. Darunter waren schon Autoschlüssel, Haustürschlüssel, Geldscheine und vielleicht auch das Portmonee. Ich fragte sie. Diesmal wusste sie nicht, wo das Gesuchte ist. Ganz sicher bin ich mir nicht. Denn ich fand das Portmemonai dann in einer Einkaufstüte, in die die Hummel gestern beim Einkaufen schon ungefragt, unerlaubt und zunächst unbemerkt Dinge geworfen hatte. Ich bemerkte es zum Glück dann doch, denn sonst wären wir am Ende noch wegen Ladendiebstahl eingefangen worden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Derweil nahm ich mir das Klassenfahrtkind zur Seite und legte ihm den Kassenbon hin, mit dessen Code die Callyacarte vom Handy mit Guthaben aufgeladen werden kann. Während wir versuchten die Bandansagen und Navigation akustisch zu verstehen und den vielstelligen Code einzutippen, wurden wir mehrfach von einem anderen Kind unterbrochen, weil dieses Kind Zutaten für eine Bastelarbeit brauchte, deren Beginn keinesfalls zwei Minuten aufgeschoben werden konnte. Ich verzweiflte, denn wir verstanden die Ansage von Vodafone ohnehin kaum, weil die Hummel lauthals Zirkusmusik sang.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Bastelkind hatte seine Bastelzutaten nach Vollendung einfach liegen gelassen. Eine Schüssel mit ungekochtem Reis, den sie in ein Stoffsäckchen gefüllt hatte, ein offenes Reispaket und ein Löffel lagen neben Fernbedienung und Teddybär auf dem Sofa. Überall flogen auch schlappgewordene Luftballons mit Schnüren rum. Obwohl ich gefühlt jeden Tag zwei davon einsammele, mit einer Schere vollends erledige und wegwerfe, tauchen dennoch immer noch welche auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Während ich auf dem Sofa ruhte, die Taucherbrille immer noch auf dem Kopf, sah ich, dass die Fenster dringend geputzt werden müssen, dachte an die Wäscheberge, die sortiert und verräumt werden müssen, an das ungeputzte Bad und an die nächste volle Woche. Latente Überforderung überkam mich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mittlerweile sitze ich entspannt im Garten im Schatten, es ist auf wundersame Art erst 14 Uhr und das schlimmste Chaos ist beseitigt. Ein Kind hat Waffeln gebacken, das Klassenfahrtkind hat selbstständig nochmal sein Gepäck überprüft, der Mann hat mit den Kindern ein Gesellschaftspeil gespielt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eigentlich müssten wir noch ein letztes Mal einen Badesee aufsuchen. Oder eine Radtour machen. Oder Eis essen gehen. Und gleichzeitig ist es so wohltuend ruhig gerade. Jeder ist mit sich und seinen Sachen beschäftigt. Vielleicht bleiben wir einfach nur zu Hause und „chillen unsere Base.“ Der Tag scheint für mich die Zeit zu verlangsamen. Man soll den Tag ja eigentlich nicht vor dem Abend loben, aber ich atme durch und genieße diesen wunderschönen Spätsommertag im Garten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rabimmel, rabammel, rabumm</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2022/11/16/rabimmel-rabammel-rabumm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 14:46:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[#coronaeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mama fällt um. Pünktlich zum St.Martins-Saisonstart, in einer Woche, in der 3 Elternsprechtagtermine und noch ein andere mir sehr wichtiger Termin bevorstand, ereilte mich Montag abends schon eine dezente Schwäche. Ein bisschen, als hätte jemand den Stecker gezogen und ich müsste mit der Restenergie weiter laufen. Mit nur noch 20% Akkuladung. Ich ging um 20 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<p><strong>Mama fällt um.</strong></p>
<p>Pünktlich zum St.Martins-Saisonstart, in einer Woche, in der 3 Elternsprechtagtermine und noch ein andere mir sehr wichtiger Termin bevorstand, ereilte mich Montag abends schon eine dezente Schwäche. Ein bisschen, als hätte jemand den Stecker gezogen und ich müsste mit der Restenergie weiter laufen. Mit nur noch 20% Akkuladung. Ich ging um 20 Uhr schlafen, schlief 10 Std durch und erwachte leider wider Erwarten nicht fit, sondern eher noch erschöpfter. Naja, vielleicht zu lang geschlafen, dachte ich. Brachte ein munteres Hummelchen in die KiTa und musste mich dann aufraffen zum Elternsprechtag zu radeln. Ich hoffte es brächte meinen Kreislauf in Schwung. Aber dem war eher nicht so.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><span id="more-6161"></span></p>
<p>Wieder zu Hause sank ich auf die Couch und spürte Kopfschmerzen aufkommen. Ich wollte eine Stunde schlafen, um dann endlich wieder fit die Hummel in der KiTa abzuholen. Doch kaum war ich ins durchgesessene Polster gesunken, klingelte das Telefon. Die KiTa. Die Hummel war im Spielkreis eingeschlafen und hoch temperiert wieder erwacht. Ich musste mich wirklich zwingen aufzustehen, um das Kind einzusammeln. Kalt war mir nun auch noch, ich wickelte mich in meinen weißen Plümo ähnlichen Daunenmantel und strauchelte Richtung KiTa. Dort nahm ich ein glühendes und weinerliches Kind entgegen, welches nicht mehr laufen konnte/wollte, aber ich war auch schon so schlapp…Und da kam der Moment, in dem ich mir vorstellte, wie ich in meinem weißen Daunenplümo vorwärts umkippe und da im Flur der KiTa einfach liegen bleibe. Weißer Mantel auf weißen Fliesen. Merkt vielleicht keiner.</p>
<p>Hab ich natürlich dann nicht gemacht und habe das Kind und mich brav nach Hause geschafft. Ich habe ein bisschen geweint auf dem Weg. Selbstmitleid und Schwäche. Wenn ihr versteht. Zu Hause wurden die Hummel und ich dann Eins mit der durchgesessenen Couch.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Meine Glieder- und Kopfschmerzen aus der Hölle, drosselte ich mit Tabeltteneinwurf und so verbrachte ich 2 komplette Tage liegend. Immer neben mir, die Hummel. Während ich am zweiten Tag auch einfach im Bett liegen blieb, tat ich mir selbst sehr leid. Ich glaubte wahrhaft, ich würde nie wieder genesen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Den dritten Tag ging es etwas besser. Da saß ich dann die meiste Zeit und erfreute mich an den abklingenden Gliederschmerzen. Die großen Kinder versorgten sich selbst und mich gleich mit mit Nahrung und Zuwendung. Es sei erwähnt, dass auch sehr viel fern gesehen wurde. Und ab Tag 4 erahnte ich, es ginge wieder Berg auf.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Was dann wohl noch war: Den Laternenumzug der Grundschule, der erste Schul-Laternenlauf für die Drittklässlerin, da die letzten zwei Jahre wegen <em>ihr wisst schon</em>, ausgefallen war, musste an Oma und Opa delegiert werden. Die beiden anderen Elternsprechtage konnten online stattfinden, was ich einigermaßen hinbekam. Und den mir super wichtigen Termin musste ich verschieben. War nix zu machen. Man muss dazu sagen, dass Oma und Opa auch nur begrenzt zur Verfügung stehen, vor allem, wenn Krankheiten im Spiel sind. Das verkompliziert einiges.</p>
<p>Freitags nachmittags lag dann der Sohn mit knapp 40 Grad auf der Couch, fieberte die Nacht durch und stand dann sozusagen auf von den Toten. Der war tatsächlich wieder fit. Die Hummel spielte ein Fieber-on-off- Spiel, hatte mittlerweile Ringe unter den Augen und auch sichtbar abgenommen, weil sie kaum etwas aß, was mich dann doch etwas beunruhigte. Kannte ich so nicht. Samstag fühlte ich mich fit genug, um mit ihr zur Kindernotfallpraxis in der Uni-Klinik zu fahren. Bitte einmal abhören. Erfreulicherweise hatte unser Kinderarzt selbst Dienst und wir fanden uns also in vertrauten Händen wieder. Ein Schwung Medikamte später, musste ich mich erstmal wieder auf der Couch erholen und schlief zwei Stunden.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Warum ist nicht der Mann mit dem Kind gefahren, fragen sich einige. Nun, zum einen musste er arbeiten, zum anderen klebt die Hummel an <i>mir </i>und war auf keinen Fall davon zu überzeugen mit dem Papa zum Arzt zu fahren. Selbst mir mir wollte sie zunächst nicht mitkommen. Mit diesem Kind führe ich zermürbende Diskussionen. Das könnt ihr euch nicht vorstellen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Und mit einem schreienden Kind zum Abhören fahren, kann man dann auch gleich sein lassen.</p>
<p>Nun habe ich die Hummel ein paar Tage gepäppelt und heute wieder in der KiTa abgeworfen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Dafür habe ich jetzt Schwindel. Liegt es am Schnupfen? An Eisenmangel? Oder am Stress?</p>
<p>Denn unstressig ist es hier nicht. Unsere Anbaubaustelle läuft nur so semioptimal. Es wird schon alles irgendwie werden, aber manches kostete, nicht zuletzt auf Grund der Weltpolitischen Lage mehr, als in einer „heilen Welt“ geplant. Abgesehen davon, dass der Zeitplan nicht aufgeht. Aus diversen Gründen, auf die wir keinen Einfluss haben.</p>
<p>Ach, und wie sollte es anders sein, ein weiteres Kind fiel dann dem Fieber anheim. Allerdings etwas ausdauernder als der Sohn.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Nächste Woche beginnt übrigens schon der Advent. Wenn der Winter so vorbei rast, wie der Herbst, habe ich Hoffnung, dass gefühlt blitzartig wieder Frühling ist. Aber vielleicht ist das auch nur mein Wunsch nach gesunden Kindern und stabilen Alltagsabläufen.</p>
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		<title>Wie läuft die KiTa-Eingewöhnung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 09:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit knapp zwei Monaten geht die Hummel nun zur KiTa. Seit Anfang Oktober bleibt sie sogar über Mittag. Es ist spannend zu beobachten, wie sie sich in der Situation so ganz anders, als die Geschwister einfindet. Das Auffälligste ist: Das Kind, welches hier zu Hause pausenlos plappert und auf uns einquasselt, ist in der KiTa [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit knapp zwei Monaten geht die Hummel nun zur KiTa.</p>
<p>Seit Anfang Oktober bleibt sie sogar über Mittag.</p>
<p>Es ist spannend zu beobachten, wie sie sich in der Situation so ganz anders, als die Geschwister einfindet. Das Auffälligste ist: Das Kind, welches hier zu Hause pausenlos plappert und auf uns einquasselt, ist in der KiTa stumm. Sie interagiert ausschließlich mit Mimik und Gestik. Sie spricht lediglich mit mir, wenn ich sie bringe und abhole.</p>
<p>Die Hummel war bei Fremden schon immer zunächst sehr zurückhaltend und wortkarg. Nach unterschiedlichen Gewöhnungszeiten, je nach Sympathiefaktor, wurde sie dann zugänglicher und gewohnt quasselig.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Obwohl die Hummel hier zu Hause fröhlich sämtliche KiTalieder hoch und runter singt und auch Verschiedenes erzählt und scheinbar gerne in die Kita geht, ist sie doch auch „gestresst“ deswegen. Die Umstellung ist halt groß. Pandemiekind, keinerlei andere Betreuungssituationen, deutlich weniger Sozialkontakte, als vor der Pandemie und warm und weich gepuffert im 6 Personenhaushalt.</p>
<p>Als die heißgeliebte Oma neulich mal abends aufpassen musste, war die Hummel nicht einverstanden mit meiner Abwesenheit und ließ sich nicht ins Bett bringen. Und als die Oma letzten Montag mal 3 Stunden am Nachmittag aufpassen musste, fand das die Hummel auch gar nicht lustig. Sie sprach 3 Stunden lang nicht und wartete sehnsüchtig auf meine Rückkehr.<span id="more-6154"></span></p>
<p>Nachts kuschelt sich die Hummel auch wieder verstärkt an mich und wenn sie mal wach wird und ich liege noch nicht neben ihr im Bett, weint sie bitterlich. Ich bin aktuell wieder extrem wichtig und absolute Bezugsperson Nummer 1. Aber so war sie ja seit der Geburt schon. Und ich bin nicht irritiert von dem „Rückschritt“. Genauso wenig irritiert mich, dass sie, obwohl sie alles alleine wunderbar an und ausziehen kann, derzeit von mir wieder Hilfe einfordert.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Erfreulich allerdings ist, dass die Hummel in der KiTa, nach wenigen Tagen Anlaufschwierigkeiten, zumeist ein Mittagsschläfchen macht. Zwar<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>a u f<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>einer Erzieherin liegend :-D, aber immerhin. Das erleichtert hier den Abend. Denn ohne Mittagsschlaf möchte die Hummel aktuell aller spätestens um 18.30 ins Bett. Meistens ist es sogar schon 17.45. Mit Mittagsschlaf kann sie auch bis 20 Uhr aushalten, was im Familienalltag mit drei größeren Kindern und Sportterminen einfach besser passt.</p>
<p>Die Mittagsruhe wollte ihr zunächst nicht gefallen, dachte sie doch, sie <i>müsse</i> schlafen. Tatsächlich muss aber niemand schlafen, sondern alle sollen nur 30 Minuten ausruhen. Also hat sich die Hummel das ein paar mal sitzend, aber still, genau angesehen und konnte sich dann offenbar gut entscheiden auch auszuruhen und das Kuschelangebot anzunehmen.</p>
<p>Ein weiteres Zeichen ihres Umstellungsstresses ist, dass sie in der KiTa nichts isst. Kein Frühstück, kein Mittagessen. Vorgestern „erwischte“ ich sie wohl dabei, wie sie den Nachtisch, einen Erdbeerjoghurt nach dem Mittagsschläfchen aß. Und eine zweite Portion auch noch, während ich neben ihr saß. Vielleicht platzt der Knoten langsam.</p>
<p>Ich lasse sie also hier zu Hause frühstücken, packe ihr weiterhin eine Frühstücksdose ein, deren Inhalt sie dann immer im Lastenfahrrad auf dem Nachhausweg vertilgt. Was das Essen in der Kita betrifft, wird kein großes Aufhebens gemacht. Zu viel Beachtung mag die Hummel auswärts nicht und sie kann sich jetzt in ihrem Tempo an die Sache heran tasten. Alles kann, nichts muss.</p>
<p>An manchen Tagen sagt die Hummel morgens, sie wolle nicht zur KiTa. Das kommt aber immer sehr halbherzig und gefühlt aus einer Spielsituation oder Müdigkeit heraus. Wenn sie dann realisiert, dass die Geschwister auch schon aus dem Haus sind, geht es leicht. Ich kann sie dann aus der zarten Verweigerung holen, in dem ich sagte, dass alle manchmal keine Lust haben auf KiTa oder Schule, ich das super gut verstehen kann. Es ist ja auch früh und man ist müde und dazu gebe ich einen Ausblick auf irgendwas Tolles. Spielzeugtag, Laternenbasteln, die neue Matschhose, das nahende Wochenende oder sowas. Muss nix Spektakuläres sein. Nur etwas, was vom Thema ablenkt.</p>
<p>Was sehr schön ist, dass die Hummel in der Kita ihre Leidenschaft für Puzzle entdeckt hat. Keines unserer anderen Kinder hat gerne gepuzzelt. Aber die Hummel liebt das. Und endlich kommen mal alle Kinderpuzzle hier zum Einsatz. Ich wollte sie einst schon weggeben.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Ich finde, sprachlich hat die Hummel in den letzten Wochen nochmal einen Sprung gemacht. Auch wenn sie<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>i n<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>der KiTa stumm ist, so nimmt sie doch sehr viel mit aus den Vormittagen.</p>
<p>Kompliziert ist aktuell die Kleidungssituation. Die Szenarien am Morgen kommen mir sehr bekannt vor, wenngleich sie nicht annähernd so laut sind, wie mit dem wilden Mädchen damals. Die Hummel hat genaue Vorstellungen davon was sie anziehen möchte und eine noch genauere Vorstellung davon, was ihr bequem ist. Was soll ich sagen: Die Auswahl ist sehr begrenzt und am Ende muss ich selbst die kleine Auswahl irgendwie an den Kinderkörper bekommen ohne, dass das Kind wieder alles auszieht oder laut heult und sich beklagt. Socken, „Legglings“, Oberteile, Kleider….alles nervt. Die Matschhose in der KiTa verweigerte sie auch. Es stellte sich heraus, dass irgendetwas beim Tragen störte. Sie ging dann ohne Matschhose mit raus. Ich habe nochmal eine neue Matschhose mit anderem Schnitt gekauft und bin gespannt, wie es heute läuft.</p>
<p>Da sie sich immer noch nicht entschließen kann eine Toilette, ein Töpfchen, eine Toilette mit Kinderaufsatz o.ä. zu nutzen, kommen die „Unterhosenwindeln“ auch noch erschwerend hinzu. Da wird ständig dran rum gezuppelt und der Sitz korrigiert. „Auf-zu-Windeln“ kann die Hummel gar nicht mehr leiden. Da ist Stress sofort vorprogrammiert. Bei Klagen rege ich jedes Mal unaufgeregt an, sie könne auch richtige Unterhosen tragen und auf Toilette gehen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Der Tag wird kommen. Ich bin sicher.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Übrigens habe ich mich immer lustig gemacht über Eltern, die ihren Kindern beim ungetoasteten Toastbrot die Rinde abschneiden. Nun habe ich ein Kind, welches nur weiches Brot und das grundsätzlich ohne Rinde isst und wenn es geht am liebsten nur Toastbrot (ungetoastet) und wenn ich nicht hinterher bin, lässt sie die „Rinde“ vom Toastbrot auch liegen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f648.png" alt="🙈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Zusammenfassend möchte ich sagen, befinden wir uns in einer Situation, in der wir aktuell eine feine Balance zwischen Anforderungen und Zugeständnissen in dieser Umstellungsphase an die Hummel gefunden haben.</p>
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			</item>
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		<title>Meine Geburtstagswoche-eine schwierige Woche, nicht wegen der 45!</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2022/08/06/meine-geburtstagswoche-eine-schwierige-woche-nicht-wegen-der-45/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2022 17:25:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[#coronaeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn es die Chronologie etwas stört, muss ich erstmal meine Geburtstagswoche aufschreiben. Wir waren gerade aus London zurück (darüber schreibe ich noch. Mit Fotos. Versprochen.) und wussten, es stünden zu Hause erstmal zwei trubelige Tage bevor. Unsere Baustelle hinterm Haus erforderte zwei Tage geballte Aufmerksamkeit. Die Betondecke unseres Anbaus sollte gegossen werden und davor [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es die Chronologie etwas stört, muss ich erstmal meine Geburtstagswoche aufschreiben.</p>
<p>Wir waren gerade aus London zurück (darüber schreibe ich noch. Mit Fotos. Versprochen.) und wussten, es stünden zu Hause erstmal zwei trubelige Tage bevor. Unsere Baustelle hinterm Haus erforderte zwei Tage geballte Aufmerksamkeit. Die Betondecke unseres Anbaus sollte gegossen werden und davor musste die Bewehrung richtig verlegt werden. Montags wurde also mit dem Stahl gekramt, ein bisschen eingekauft und das wilde Mädchen hatte noch Reitstunde. Tag rum.</p>
<p>Dienstags stand ich schon früh auf, um mich mit den Bauarbeitern von der Nachbarbaustelle etwas abzusprechen. Denn Parkflächen sind rar bei uns und wir erwarteten um 8 Uhr einen Pumpwagen nebst Betonmischer. Unsere Handwerker trafen auch pünktlich ein…es hätte nach Plan laufen können.</p>
<p>Doch kurz vor 8 kam der Anruf des Betonwerks: Lieferung aus Gründen auf 14 Uhr verschoben. Unsere Handwerker empfahlen sich bis dahin und entschwanden wieder. Stattdessen warteten wir dann auf die Oma. Der Mann, eines der Kinder und ich brachen zusammen auf zu einem Termin. Der Termin war wichtig und gut und weiterführend, aber speziell für mich auch eine emotionale Sache. So dass ich eigentlich danach gerne irgendwie verschnauft hätte.<span class="Apple-converted-space"> Die </span>Woche London war auch noch nicht in meinem Kopf geordnet.<span id="more-6095"></span></p>
<p>Aber die 14 Uhr Marke näherte sich, die Handwerker trafen wieder ein, der Pumpwagen kam, der Betonmischer kam und ich tigerte völlig rastlos zwischen Baufahrzeugen (links von uns Kanalarbeiten, rechts von uns Neubau, hinter unserem Haus Anbau) hin und her. Zum Glück hatte der Mann noch Urlaub. Das machte mich alles insgesamt doch sehr nervös.</p>
<p>Einem unserer ukrainischen Handwerker schenkten wir auch noch unseren alten Herd, somit klaffte erstmal ein Loch in unserer Küchenarbeitsplatte. Was nicht zwingend zur Ordnung beitrug. Der neue Herd käme am Tag darauf.</p>
<p>Am späten Nachmittag wässerten wir den frischen Beton (was man ein paar Tage machen muss) und es kehrte Ruhe ein. Als ich jedoch ziemlich erschöpft auch ins Bett gehen wollte und mich gerade neben der Hummel ausstreckte, entdeckte ich eine völlig durchnässte Matratze. Der Teppich an der Außenwand….ein Desaster. Pitschnass. Hektisch kramten wir die schlafende Hummel und die zweite noch trockene Matratze, sowie diverse textile Dinge aus dem Zimmer nach oben zu den anderen Kindern in die Zimmer und wir entschieden, da kein Wasser nachzulaufen schien, am nächsten Morgen einigermaßen ausgeruht auf Spurensuche zu gehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Am Mittwoch morgen entfernte der Mann eine Verkleidung unter der Heizung. Die Heizung hatte kein Leck. Dann schoben wir das Hochbett von der Wand und rollten den Teppich so weit auf, wie es ging. Dann wässerte der Mann draußen den angrenzenden Beton und wir konnten sehen, dass an einer Stelle kurz oberhalb des Fußbodens Wasser durch die Wand sickerte und sich im Raum verteilte. Ziemlich zügig sogar und ich verbrauchte eine komplette Waschladung Handtücher, um die große Pfütze aufzufangen, damit nicht noch mehr Teppich nass würde. Der Mann stellte dann unser mobiles Klimagerät auf, welches auch heizen und Luft entfeuchten kann. Es arbeitete den ganzen Tag und schaffte 10 Liter Wasser aus dem Raum. Der Mann versuchte draußen die von uns verdächtigte Stelle abzudichten, aber leider lief danach das Wasser immer noch in das Zimmer. Nur langsamer. Das Leck ist scheinbar eine etwas zu tief in die Wand gebohrte Verankerung der Bewehrung. In all dem Chaos war dann plötzlich die Hummel verschwunden. Leicht panisch suchte ich sie überall, bat dann die Kinder um Mithilfe und wir fanden die Hummel schließlich schlafend in einer kleinen Höhle im Kinderzimmer von der baldigen Drittklässlerin. Was ein Schreck. Dieses Kind…</p>
<p>Mittwoch nachmittags schlief ich mit der Hummel völlig erschossen auf der Couch ein. An frühen Abend fuhr ich mit dem wilden Mädchen noch ins Einkaufszentrum, um ein paar Dinge zu erledigen. Eigentlich musste ich auch noch ein Kindergeburtstagsgeschenk besorgen, aber ich war unschlüssig und wollte das geladene Kind lieber nochmal befragen. Ich vertagte das Geschenkkaufen auf Freitag vormittag.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Donnerstags war dann mein Geburtstag.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich habe keine großen Ansprüche an meinen Geburtstag. Ich bin mit einem schönen Ausflug glücklich. Oder in Ruhe ein Buch lesen und etwas Essen gehen. Der Tag darf auch völlig unspektakulär alltäglich verlaufen. Hauptsache entspannt. Was ich jedoch sehr schätze und was ich immer auch kommuniziere: Ich mag ein schönes Frühstück an diesem Tag. Also eigentlich mag ich das immer. Aber an meinem Geburtstag erwarte ich diesen Tagespunkt, wirklich.</p>
<p>An diesem 4. August stand ich um 6 Uhr auf, weil die Nacht über hatte ich darüber gegrübelt, wie wir unser Wasserleck vor dem angekündigten Gewitterregen schützen könnten und ich neben einer sehr unruhigen Hummel nicht gut schlafen konnte. Ich wusch meine Haare, wässerte den Beton und setzte mich mit einer Tasse Kaffee im Vorgarten auf die Bank. Das war ein schöner Moment und ich wollte der Familie die Chance geben den noch völlige verwüsteten Frühstückstisch herzurichten. Statt aber zum Frühstück gerufen zu werden purzelten der Mann und die Kinder aus dem Haus und die Kinder stritten und disktutierten wieso überhaupt und zu welchem Bäcker sie denn gehen sollten. Sie brüllten rum, waren garstig und unkooperativ. Ein Geburtstagskuscheln oder ähnliches hatte ich auch nicht bekommen. Kein Kuchen. Kein Küsschen. Nix. Und bis die zänkische Meute schließlich mit Brötchen eintraf, saß ich um halb 11 mit knurrendem Magen am Tisch.</p>
<p>Mittlerweile drückte schwüle Hitze auf unser aller Gemüter. Während die motzigen Kinder vor dem Fernseher parkten, bastelte der Mann einen passenden Ausschnitt für das neue Kochfeld (war nicht ganz einfach) und ich hantierte mit Folien und Brettern auf der neuen Betondecke, um es Regen sicher zu machen. Wir schwitzen beide ganz ordentlich.</p>
<p>Als ich halbwegs zufrieden mit meinen Abdeckarbeiten eine Pause machte, klingelte es und eine liebe Freundin stand mit einem Geschenk und einem Zitronentörtchen mit Kerze vor der Tür. Das war ein sehr schöner Moment. Ich habe mich sehr gefreut.</p>
<p>Irgendwann zwischen weiterhin unfassbar schlecht gelaunten Kindern, stopfte ich mir überhaupt nicht dem Umstand angemessen, das Zitronentörtchen krümelnd über der Spüle in den Mund. Ich war  furchtbar hungrig und etwas überfordert mit der Gesamtsituation. Alles Scheiße, dachte ich. So verlebt man doch nun wirklich nicht seinen Geburtstag!</p>
<p>Die Kinder stritten weiter und lärmten und nervten und waren auch durch wiederholtes Erinnern an meinen Jubeltag nicht zu Freundlichkeit zu bewegen. Sie stritten sogar noch, auch mit mir, obwohl ich an meinem Geburtstag mit ihnen auch noch schwimmen gehen „wollte“. (Schwimmen ist ja eher nicht so meins).<span class="Apple-converted-space">  </span>Als es darum ging die Badesachen zu packen, kreischten die Mädels sich gegenseitig an, wo denn die Badeanzüge seien. Meine Erklärungsversuche, dass diese unter einem riesen Wäscheberg, den ich im Zuge der „Flut“ im Kinderzimmer in meinem Kleiderschrank aufgehäuft hatte, zu finden seien, überhörten alle Kinder gründlich. Einzig der Umstand, dass die Laune einzig durch einen Szenenwechsel die Chance hatte, sich zu verbessern, ließ mich dann doch einem späten Schwimmausflug zustimmen. Ich sah mich entspannt am Rande des Babybeckens im Schatten sitzen, während der Mann die Großen bewachte. Wir fuhren also am Familienbad des Vertrauens vor, fand eine riesen Warteschlange am Eingang und fuhren direkt weiter zum Freibad der Nachbarstadt. Eigentlich hätte ich in diesem Moment am liebsten Stopp an einer Pizzeria gemacht und einfach nur in Ruhe etwas gegessen. Aber das hätte eine erneute Kinderrebellion bedeutet. Das ertrug ich nicht.</p>
<p>Und wenn ich nicht selbst völlige erschöpft und Hunde müde gewesen wäre, wäre das sicher der Moment gewesen, in dem ich einfach allein los gezogen wäre, um mich bei Freunden auf dem Balkon mit kühlen Getränken verwöhnen zu lassen.</p>
<p>Am Freibad angekommen, war der Himmel schon wolkig und die Schwüle wisch einem angenehmen Wind. Der Mann und ich setzten uns wortkarg nebeneinander auf eine Bank. Die Hummel tapste freudig ins Babybecken. Die Großen entschwanden ins Nichtschwimmer. Der Mann sagte: „Wir sitzen hier so, wie ein trauriges Paar, dass sich nichts mehr zu sagen hat.“<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich rückte an ihn ran, legte mich schwer an seine Schulter und gemeinsam schwiegen wir. Müde. Kaputt. Völlig erledigt. Wir erspäten sogar etwas entfernt noch Freunde von uns. Aber wir konnten einfach kein Wort mehr sprechen und blieben schwer wie Blei sitzen. Es reichte gerade noch so zur Aufsicht. So müde. Der Mann wollte mir später noch etwas kochen und ich träumte von einem wenigstens entspannten ruhigen Abend.</p>
<p>Zu Hause duschten alle Kinder. Die Hummel konnte ich schon pünktlich zur Ruhe betten. Ich genehmigte mir noch einen späten Kaffee und überließ die Großen nochmal einem Fernsehprogramm. Vor dem Haus auf der Bank fand ich einen Moment Ruhe. Als der Mann mich jedoch zum Essen rief, war die Hummel nochmal erwacht, rief nach mir und die großen Kinder stritten schon wieder und kamen auch noch hundert mal runter gerannt.</p>
<p>Da platzte mir der Kragen. Da habe ich aber geschimpft und mich lauthals über diesen beschissesten Geburtstag aller Zeit in meinem bisherigen Leben beklagt. Kleinlaut verschwanden dann alle nach oben. Der Appetit war mir vergangen. Weder Essen noch Alkohol wollte ich noch. Ich stocherte im Essen und ging dann ebenfalls schlafen. Abhaken. Einfach abhaken und schlafen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Nacht war dann leider kurz. Gegen drei Uhr morgens weckte mich der Sohn wegen Übelkeit, die uns dann bis in die frühen Morgenstunden beschäftigte. Er übergab sich immer wieder. Der arme Kerl war arg gebeutelt. Ich war echt zu müde, um mich darüber noch zu wundern. Immerhin konnte ich sofort überprüfen, ob meine Abdeckung auf dem Beton dem heftigen Gewitterregen in der Nacht stand hielt. Es hielt. Das Zimmer blieb trocken.</p>
<p>Als es schon hell war, kuschelte ich mich neben den Mann und schlief nochmal bis halb 10. Dann stellte ich fest, dass ich ja noch ein Geburtstagsgeschenk für die Geburtstagseinladung kaufen musste, aber der Geburtstag bereits um 10.30 startete. Kurzer Hand entschied ich, dass das Geschenk nachgereicht werden müsste. Das war auch kein Problem. Nachdem ich das Kind bei den Feierlichkeiten abgeladen hatte, fuhr ich <i>alleine! </i>ins Einkaufszentrum. Ab diesem Moment schienen die Dinge wieder in meinem Sinne zu funktionieren. Ich ließ mein wirklich altersschwaches Akku von meinem alten iPhone tauschen und musste nur eine Stunde warten. In der Zeit schlenderte ich mit Genuss durch den Buchladen, kaufte auch das KinderGeburtstagsgeschenk und setzte mich zu Hause sofort mit einem Buch hin und las. Abends ging ich früh schlafen, die Kinder waren insgesamt auch friedlicher und der Samstag lief bis jetzt auch recht sortiert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das ist auch wichtig, denn am Mittwoch startet die Schule. ich möchte hier halbwegs Ordnung und vor allem einen Überblick über alles haben, damit das Schuljahr nicht völlig ……..ach Mist…..ich hab noch Bettwäsche in der Waschmaschine….</p>
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