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	<title>Erziehung und Realität Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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		<title>Hummel-Update Juni 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 13:01:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kieferbruch liegt nun 6 Wochen zurück. Die Zahnspange wird erstaunlich fleißig getragen, obgleich wir Eltern schon auch immer wieder daran erinnern müssen. Bei den Kontrollen in der Zahnklink waren immer alle zufrieden mit dem Verlauf. Gegessen wird fast normal. Vor allem Nudeln, aber auch Reis, Kartoffeln, Kartoffelpüree, Grießbrei, umgetoastetes Toastbrot, Joghurt (Fällt euch was [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kieferbruch liegt nun 6 Wochen zurück. Die Zahnspange wird erstaunlich fleißig getragen, obgleich wir Eltern schon auch immer wieder daran erinnern müssen. Bei den Kontrollen in der Zahnklink waren immer alle zufrieden mit dem Verlauf.</p>
<p>Gegessen wird fast normal. Vor allem Nudeln, aber auch Reis, Kartoffeln, Kartoffelpüree, Grießbrei, umgetoastetes Toastbrot, Joghurt (Fällt euch was auf? Hat alles eine Farbe.) Brei aus Banane, Haferflocken, Orangensaft und Mandelmus. Zufällig alles Dinge, die die Hummel ohnehin bevorzugt isst.<span id="more-6452"></span></p>
<p>Mein Nervenkostüm hat sich insgesamt etwas beruhigt, aber ist tendenziell schneller alarmiert, als vor dem Unfall. Die Hummel macht es mir dahingehend aber auch nicht so leicht. Sie ist so aktiv und unbedarft und trotz großem Geschick passieren ihr oft genug Dinge. So klemmte sie sich in den letzten 4 Wochen die Finger an der Scharnierseite der Haustür und wurde an einem anderen Tag von einer fast zahmen Krähe, die sich von der Hummel bedrängt fühlte, in die Wange gekniffen. Beides ging glimpflich aus. Finger und Wange blieben heil. Aber der Schreck…! Zumal ich den „Krähenangriff“ sah, aber die Hummel mit dem Rücken zu mir stand. Ich wusste ein paar Sekunden nicht, was mich erwartet, wenn ich die Hummel von vorne sehe. Kopfkino vom Feinsten. Zur Entschuldigung für die Krähe sei gesagt: Sie war zwar weitestgehend zahm, hatte sich aber den Lieblingssnack ganz frisch versteckt und die Hummel war ziemlich unvorsichtig und sehr nah an die Krähe heran getreten und ich hatte nicht rechtzeitig sagen können, dass sie auch zahme Tieren nicht zu sehr bedrängen darf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Gelände rennt die Hummel, springt von Treppen, klettert auf Gerüste und hier zu Hause stand sie neulich auf einem Beistelltisch und sprang darauf Springseil.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die KiTa-freien Wochen haben wir ganz gut gemeistert. Wobei ich sagen muss, dass zum Glück der Mann diese Zeit überbrücken konnte, was die Organisation deutlich vereinfachte. Um der einkehrenden Langeweile Herr zu werden, wurde sehr viel Memory oder Kuh und Co gespielt, kleine Ausflüge in den Tierpark, ein Wochenende im Wald, hier und da eine Verabredung auf dem Spielplatz und jüngst ein Zirkusbesuch unternommen. Der Mann stellte nun selbst fest, dass man selbst mit „nur“ einem Kleinkind zu Hause nicht viel schafft und ja auch ständig bei allem unterbrochen wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich berichtete ja, dass die Hummel sehr gerne und ausdauernd Peppa Wutz schaut. Mittlerweile hat sie noch eine Sendung für sich entdeckt, aus der sie tatsächlich einige alltagspraktische Informationen zieht und nebenbei wird gepuzzelt. Ja, sie macht beides gleichzeitig. Wenn sie nicht puzzelt, sortiert sie Autos und andere Gegenstände oder spielt mit Barbie-und Schleicheinhörnern oder baut sich die Holzeisenbahn auf. Damit ist sie eine Weile mal allein beschäftigt.<a href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-rotated.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6456" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-225x300.jpg 225w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-768x1024.jpg 768w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-1152x1536.jpg 1152w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-1200x1600.jpg 1200w, https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7408-rotated.jpg 1512w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>Das fordernde Wesen bleibt weiterhin erhalten. Sie besteht weiterhin sehr oft darauf, dass ich ihr zum Beispiel ein Getränk reiche, obwohl alle anderen Familienmitglieder viel näher am Gewünschten stehen. Etagen und Räume darf ich nicht wechseln ohne mich abzumelden und ohne mich einschlafen geht auch weiterhin nicht. Das ist oft sehr zermürbend, vor allem, wenn sich der Einschlafprozess in die Länge zieht.</p>
<p>Eine wahre Herausforderung ist nach wie vor das Haarewaschen. Am ehesten geht es, wenn sie rückwärts am Waschbecken steht, ein Handtuch über die Schultern gelegt und ich mit einem Waschlappen die Haare über dem Waschbecken einseife.<span class="Apple-converted-space"> </span>Augen und Ohren dürfen auf keinen Fall mit Wasser in Berührung kommen, sonst ist Stress und Geschrei angesagt. Die anhaltende Abneigung gegen Wasser am Kopf war nun jüngst sehr ungünstig, da wir Läuse hatten. Das ölige Zeug gegen Läuse lässt sich ja auch nicht einfach so mal schnell auswaschen. Das Ergebnis war zweimal Haare gründlich waschen unter lautem Getöse. Beim zweiten Mal versuchten wir es in der Badewanne, die sie im übrigen auch nur im Badeanzug genießt. Trotz Taucherbrille und mit Waschlappen zugehaltenen Ohren war Panik und Geschrei angesagt.</p>
<p>Es wird nicht langweilig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Hummel- Update am Sonntag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2024 14:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich stelle zunehmend fest: Entweder ich gestalte ein Beitragsbild oder ich schreibe. Beides gleichzeitig schaffe ich nicht mehr oft. Also gibt es ein Symbolbild für die Lebensrealität in diesem Haus als Foto. Angeleinte &#8222;Zugtiere&#8220; an dringend zu reinigender Küchenfront. (Möchte das jemand mal übernehmen für uns?) Noch dazu erschweren sich die Schreibbedingungen. Abends bin ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle zunehmend fest: Entweder ich gestalte ein Beitragsbild oder ich schreibe. Beides gleichzeitig schaffe ich nicht mehr oft. Also gibt es ein Symbolbild für die Lebensrealität in diesem Haus als Foto. Angeleinte &#8222;Zugtiere&#8220; an dringend zu reinigender Küchenfront. (Möchte das jemand mal übernehmen für uns?)</p>
<p>Noch dazu erschweren sich die Schreibbedingungen. Abends bin ich komplett fertig und zu müde und am Tag gibt es kaum ruhige Minuten, was meiner derzeitigen Konzentration sehr abträglich ist. Aber das ist ein anderes Thema. Hinzu kommt dieses furchtbare Wetter. Vor allem die jüngeren Kinder müssen endlich mal wieder regelmäßig ganze Nachmittag draußen verbringen können.</p>
<p>Unsere Hummel ist weiterhin und zunehmend ein wunderliches Kind. Weiterhin spielt sie bevorzugt mit Murmeln und reiht diese auf. Selbst wenn sie zunächst mit Autos auf dem Autoteppich spielt, sind es am Ende doch die Murmeln, welche dann als Protagonisten zum Einsatz kommen. Auch auf dem Playmobilpiratenschiff übernehmen die Murmeln das Kommando.<span class="Apple-converted-space"> </span>Genauso wie über unserer Fußknöchel. Ständig tritt man auf Murmeln in diesem Haus. Kürzlich habe ich noch sämtliche Murmeln zusammengeklaubt, unterm Sofa hervor gefegt, aus Ecken gefriemelt und wieder in das dafür vorgesehen Täschlein befördert. Was soll ich sagen? Sie kullern schon wieder überall herum. Zuletzt von den Katzen durch die Räume gekegelt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die beiden verschiedenen Kugelbahnsysteme werden auch gerne genutzt. Jedoch dürfen die Murmeln nicht alleine kullern, sondern werden von klebrigen Fingern gestoppt, aufgereiht und sozusagen angeleitet durch die Bahn geführt. Wenn jemand versuchen möchte dem Kind beizubringen die Murmeln wieder aufzuräumen nach deren Nutzung, so kann er gerne vorbei kommen und sein Glück versuchen.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6424"></span></p>
<p>Aufgereiht wird viel. Auch diverse Pferdchen oder Stifte. Alles weiterhin laut untermalt durch Dialoge (Peppa Wutz wird gern rezitiert) oder Singen oder wiederkehrende Lautmalerei. Selbst die Spielkameraden beklagen manchmal die Lautstärke. Basteln und Malen ist auch beliebt, aber wenig ausdauernd. Am bemerkenswertesten ist, dass die Hummel beim Malen kein Oben und Unten zu kennen scheint. Sie malt Menschen auf ein und das selbe Blatt mal „stehend mal kopfüber mal liegend“ ohne das Blatt zu drehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was mir zudem auffällt ist, wenn ich ihr beim Umziehen helfen soll (was ich leider sehr oft „soll“) und ich beispielsweise ihr linkes Bein greife um es anzuheben, um dann die Socke und das Hosenbein auszuziehen, hebt sie grundsätzlich das andere Bein. Ich habe schon gefragt, warum sie immer das andere Bein hebt, wenn ich doch das linke Bein greife, um es anzuheben. Da sagte sie: „Wenn du das Bein anfasst, kann ich ja nur das andere heben.“ Egal wie oft wir drüber sprechen, immer wieder die selbe Szene. Greife ich das eine Bein, hebt sie das andere. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Die Lautstärke ist derzeit wieder gesteigert, denn die Hummel hört bei Erkältungen immer schlecht, was mich in letzter Zeit richtig in den Wahnsinn treibt. Alles muss ich sehr laut sagen und wiederholen. Ständig frage ich: „Hörst du mich?“ Das Gemeine ist, das Kind hört mich manchmal sehr genau und will nicht antworten, ein andermal hört sie mich wirklich nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In einer Angelegenheit in der ich mir Fortschritt wünschte, in der es dann neulich auch plötzlich vorwärts ging, machten wir wieder einen Rückschritt. Da gab es dummerweise eine Situation, in der etwas nicht so klappte, wie die Hummel wollte und dann ist sie verunsichert. Die Hummel ist einfach sehr auf Sicherheit bedacht. Wenn sie selbst sich 100% sicher ist, dann, und <i>nur</i> dann, geht es vorwärts. Vorher kann man es vergessen, haben wir gelernt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein Beispiel ist das Fahrradfahren. Sie war schon länger in der Lage Fahrrad zu fahren, war sich selbst aber noch nicht 100% sicher und es passierten kleine Unfälle. Lappalien. Deshalb weigerte sie sich Bremsen und Anfahren noch ein bisschen zu üben. Sie nahm lieber ihr Laufrad. Letztes Wochenende dann schnappte sie sich das Fahrrad, übte völlig alleine Anfahren und Bremsen und fährt seitdem tadellos. Sie war bereit und nur dann geht’s. Also sitze ich den anderen noch offene Entwicklungsschritt einfach weiter aus.</p>
<p>Abgesehen davon, dass es die Hummel weiterhin „nicht liebt“, dass ich das Haus am Abend verlasse (am Tag ist es mittlerweile deutlich besser geworden), so geht sie ohne mich mittlerweile munter und sorglos mit zu den verschiedenen Nachbarskindern. Die wiederum kommen mittlerweile auch munter und sorglos mit zu uns, so dass hier immer öfter ein lustiger „Chaostrupp&#8220; durch die Häuser und Gärten der Nachbarschaft zieht. Das finde ich sehr schön. Überhaupt ist die Hummel das geselligste Kind von unseren vieren. Für sie darf es immer strubbelig sein. Sie liebt auch die KiTa sehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Je nach Tagesform soll ich aber auch am Tag nicht aus dem Haus gehen. Nichtmal, wenn sie gerade mit etwas beschäftigt ist. Ich soll dann mit ihr daheim bleiben und jemanden anderen los schicken zum Einkaufen. Das gilt dann auch, wenn ich sage, sie könne mich begleiten. Oft möchte sie einfach mit mir zu Hause bleiben. Manchmal lässt sich dieser Wunsch erfüllen, manchmal aber lasse ich dann ein schreiendes Kind zurück, welches sich, wie mir die anderen Familienmitglieder versichern, sehr schnell wieder beruhigt. Komme ich dann nach Hause, freut sich die Hummel unbändig und ist nicht weiter beleidigt. Abends hingegen schläft das Kind nicht, wenn ich nicht da bin. Da können sich alle Anwesenden noch so viel Mühe geben. Die Hummel bleibt wach, bis ich wieder da bin.<span class="Apple-converted-space"> </span>Auch steht sie derzeit wieder öfter auf, wenn sie spät abends wach wird und merkt, dass ich nicht neben ihr liege.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insgesamt lässt sich die Verwandtschaft vor allem zwischen unserer Drittklässlerin und der Hummel nicht leugnen. Die Angewohnheit Dinge mit Schnüren aneinander oder an Möbel zu knoten hat die Hummel übernommen. Ich laufe dauernd mit Schere bewaffnet herum und schneide Gegenstände auseinander.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Hummel ist ein sehr kluges Kind und stellt viele Fragen. Besonders niedlich finde ich ihre Schlussfolgerungen. Neulich hatte die Hummel zweimal am Tag ein Eis essen dürfen. Ein drittes hatte ich untersagt, weil sie ja schon zweimal ein Eis gegessen hatte. Am nächsten Tag fragte die Hummel wieder nach einem Eis, was ich erlaubte. Wenige Stunden später wollte sie noch eins. Ich sagte, sie hätte aber schon ein Eis gegessen. Daraufhin antwortete sie: „Ja, aber ich hatte heute erst eins. Gestern hatte ich zwei, dann darf ich heute auch zwei. Drei aber nicht.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich wollte eigentlich noch mehr schreiben, aber ich verliere zunehmend den Faden. Die Geräuschkulisse ist enorm an diesem Sonntag. Neben mir sitzt eine Teenagerin und lernt eine Fremdsprache mit Hilfe einer App. Es macht ständig <i>pling.<span class="Apple-converted-space"> </span></i> Aus der Küche kommt leise Musik von einer Doku, die sich der Mann versucht anzuschauen. Und im Wohnzimmer kreischen 4 wilde Weiber. Zwei Kinder haben Spielgäste. Warum sie allerdings nicht auf den oberen Etagen spielen, erschließt sich mir nicht.</p>
<p>Gleich fängt mein Augenlied nervös an zu zucken und ich muss mal „eine Empfehlung aussprechen“. WARUM ZUM KUCKUCK, MÜSST IHR DEN LÄRM HIER UNTEN MACHEN????</p>
<p>In diesem Sinne…<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Unsere Hummel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 14:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon länger fühle ich mich ziemlich an &#8222;die Leine gelegt&#8220; durch die Hummel. Und ich frage mich, wie das kommt, dass dieses Kind so anhaltend anhänglich ist. Es gab in ihrem Leben keine einzige Situation in der sie alleine gewesen ist. Ich bin auch noch nie unangekündigt irgendwo ohne sie hin gegangen. Ich habe immer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2024/01/14/unsere-hummel/">Unsere Hummel</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon länger fühle ich mich ziemlich an &#8222;die Leine gelegt&#8220; durch die Hummel. Und ich frage mich, wie das kommt, dass dieses Kind so anhaltend anhänglich ist. Es gab in ihrem Leben keine einzige Situation in der sie alleine gewesen ist. Ich bin auch noch nie unangekündigt irgendwo ohne sie hin gegangen. Ich habe immer alles was ansteht rechtzeitig kommuniziert und erklärt. Sie hat noch nie alleine geschlafen. Sie wurde nirgends vergessen und ging auch noch nie verloren. Und dennoch hat sie ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis. Vornehmlich nach sicherer Begleitung von mir. Dabei machen alle anderen Familienmitglieder einen ebenso zuverlässigen „Job“.</p>
<p>Obwohl sie mittlerweile unfassbar gerne in die KiTa geht, gibt es immer wieder Tage, an denen sie meinen morgendlichen Aufbruch zur Schule beweint und bei mir bleiben will.</p>
<p>Für die Hummel ist es extrem wichtig, zu wissen wann und ob <i>ich</i> sie zur KiTa bringe und dort auch wieder abhole. Zum Glück toleriert sie mittlerweile gut auch Unregelmäßigkeiten, so dass auch Papa, Opa oder Oma sie ohne größeres Theater abholen können. Sie muss sich nur auf das Abgesprochene verlassen können.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-6364"></span></p>
<p>Die aktuelle KiTa-Krise macht den Alltag allerdings schwierig und unberechenbar. Ist zum Beispiel Notgruppe und ich behalte sie zu Hause, ist sie sehr unzufrieden mit der Situation und fragt nach Aktivitäten. Ich muss das Gemaule, warum sie nicht zur Kita geht auffangen und in annehmbare Bahnen lenken, vertrösten und irgendwie anders beschäftigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wichtige Dinge lassen sich mit der Hummel nicht gut erledigen. Die Fahrten zum Pferdestall sind, was die Hummel angeht, zum Glück auch gezählt. (Das wilde Mädchen hat plötzlich ganz andere Interessen.) Denn die Hummel wollte IMMER mit zum Pferdestall, ist aber immer gelangweilt, maulig, hungrig, durstig oder ihr ist kalt, laufen will sie auch nicht. Es ist immer anstrengend. Nicht zu vergessen, dass allzeit ausgerufene Kommando: Nicht hinter den Pferden stehen! Und Papierkram hier zu Hause erledigen mit der Hummel geht aus ganz schlecht. Da werden die Kippschalter vom Drucker ausgeschaltet, während man einen Druckvorgang vorbereitet oder Spielzeuge auf meinen Schreibtisch mit Unterlagen gepfeffert oder oder oder.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ganz davon abgesehen, dass die Hummel ALLES immer mit maximaler Geräuschproduktion begleitet. Selbst die Geschwister rufen immer öfter: „Sei doch bitte mal leise!“ Das tut mir einerseits leid, aber dieses Kind sendet ununterbrochen! Wirklich! Versuche diese Geräuschkulisse umzulenken gelingen nicht. Weder geht sie in andere Räume, noch hält sie länger als 5 Minuten Ruhe aus.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ruhig ist sie nur, wenn sie ihr Lieblingsprogramm schauen darf. Die Zirkus-DVD, die in der Projektwoche der Geschwister vor 2 Jahren aufgezeichnet wurde. Die CD hat sie schon zig mal geschaut. Wir kennen alle <i>alles</i> davon auswendig. Die Hummel-Zirkus-Liebe ist ungebrochen und ich würde fast behaupten, die DVD ist eine sichere Insel für sie. Wenn nichts mehr geht, dann geht der Zirkus.<span class="Apple-converted-space"> </span>Sie hat, wenn es um Zirkus geht, Sitzfleisch. Vor dem Gerät oder auch im Zirkuszelt. Kein Gehampel, kein Maulen…pure Faszination und Konzentration.</p>
<p>Wenn ich kreativ arbeite, dann möchte sie auch mitmachen und beweist erstaunliches Geschick. Das macht uns beiden dann Freude.</p>
<p>Zurück zur Anhänglichkeit. Ich bin nun wirklich selten allein unterwegs. Sehr selten. Es gab eine Phase, da klappte es <i>etwas</i> leichter, wenn ich mal das Haus verließ. In den letzten Monaten klammert die Hummel aber wieder verstärkt. Möglicherweise liegt es daran, (und da beantworte ich meine Frage vom Anfang teilweise selbst) dass ich regelmäßig zur Erwerbsarbeit das Haus verlasse und das bei der Hummel zu Verunsicherung führt. Jedenfalls ist es für Abendtermine so, dass ich es lange vorher ankündigen muss und sich dann am Abend selbst ein großes Drama abspielt. Das ist für alle Beteiligten nicht schön und ich überlege bei allem, ob ich unter den Umständen wirklich alleine losziehen möchte. Das ist schon krass.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im November war ich dann immerhin doch mal auf einem Konzert. Nicht ohne besagtes Heulen und Jammern und großem Geschwister-und-Papa-Einsatz. Und für diese Karnevalssession habe ich eine Karte für eine Karnevalsparty gekauft. Habe ich aber lange drüber nachgedacht. Denn: An Karnevalssamstag werde ich bei einem „Zoch“ mitgehen. Und der ist zu lang, um eine lauffaule Hummel entspannt mitzunehmen. Ich muss die Hummel also zweimal in kurzer Zeit „zurück lassen“.<span class="Apple-converted-space"> </span>Den Karnrevalssamstag konnte ich ihr aber schon im Ansatz schmackhaft machen. Sie hat verstanden, dass das Mitlaufen für sie keine Option ist und sie besser im Kreise der Familie (Geschwister, Oma, Opa und Cousine) ohne Mama verbringt. Aber, man muss überlegen, dass ich schon seit 2 Wochen mit ihr darüber spreche und Karneval noch 4 Wochen hin ist. Die Vorbereitung für eine geplante Trennung braucht also immer einen sehr langen Vorlauf.</p>
<p>Die Hummel ist ein sehr eigenes Kind. Noch eigenwilliger als die Geschwister. Kleidung wählt sie grundsätzlich alleine aus. Sobald ich ihr einen Vorschlag unterbreite, ist die Kombination aus dem Rennen. Gleichzeitig möchte sie immer von mir Vorschläge hören, was je nach Tagesform zu Verstimmungen bei uns beiden führt.<span class="Apple-converted-space"> </span>Socken gehen nur bestimmte. Auf keinen Fall darf eine Naht zu fühlen sein. Pulloverärmel dürfen nicht zu lang sein. Umkrempeln findet sie auch doof.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Haare waschen ist nach wie vor ein <i>no go</i> und trotze aller erdenklichen Tricks und Kniffe nur unter ohrenbetäubendem Gebrüll durchzuführen. Ich mache es dementsprechend selten. Beharrlich haben wir hier außerdem mit einem Toiletten/Thema zu tun.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Hummel hat da ganz eigene und sehr klare Ideen zu dem Thema. Auch hier ziehen keine Tricks, Kniffe oder Hilfsmittel. Ich habe ALLES versucht! Dabei dachte ich mit drei großen Geschwistern Erfahrung zu haben. hahahaha</p>
<p>Die Hummel unterteilt ihre Welt übrigens in „das liebe ich“ und in „das liebe ich nicht“.<span class="Apple-converted-space"> </span>Das ist sehr niedlich. Sie nutzt diese Form auch in der Vergangenheit. Wenn das Essen in der KiTa schmeckte, sagt die Hummel: „Das war soooo lecker. Das liebte ich!“</p>
<p>Essen ist auch ein Thema. Die Vorlieben sind sehr selektiv. Zum Glück ist eine kleine Auswahl an Obst und Gemüse dabei, damit ist die Vitaminzufuhr gesichert. Ansonsten geht nur Toastbrot, trockene Nudeln, Reis, Kartoffelpüree, eine bestimmte Müslisorte und Milchspeisen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wurst und Käse als „Rollwurst“ oder „Rollkäse“ (auf eine bestimmte Weise eingerollt) gereicht geht auch. Was manchmal auch geht, sind „saure Würstchen“, womit sie saure Gurken meint.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insgesamt hat die Hummel oft sehr lustige eigene Beschreibungen für Dinge.</p>
<p>Bevorzugtes Spiel hier zu Hause ist seit Monaten ein „Murmelspiel“. Die Murmeln werden auf dem Sofa ausgekippt und in der Sofaritze hin und her geschobene (da bleiben sie in einer Reihe) oder auf einer Gymnastikmatte aufgereiht. Die Murmeln sprechen dann auch lautstark miteinander. Oft ist es ein Zirkusgeschehen. Einmarsch in einer Reihe oder so etwas. Das ist stets das Erste, was sie nach der Kita macht. Zur Entspannung sozusagen.</p>
<p>Dann gibt es noch eine Szene aus der Adventszeit: Die Hummel befand, dass man mit unseren 2 anwesenden Wichteln richtig gut reden könne, jedoch bemängelte sie deren Zurückhaltung bezüglich der Antworten.<span class="Apple-converted-space"> </span>„Mama, warum reden die nicht mit mir?“Auf diese Frage musste ich mir gar keine Antwort ausdenken, da hatte ich ich prompt etwas auf Lager. „Die kennen dich nicht.“ sagte ich also.<span class="Apple-converted-space"> </span><em>Das</em> verstand die Hummel. Denn <em>das</em> ist ihr Argument bis heute zu, warum sie mit Menschen nicht spricht. Es gibt Menschen, die sie schneller „kennt“ und Menschen, bei denen es einfach länger dauert. Insgesamt hat sie aber große Fortschritte gemacht und interagiert in vertrautem Setting sehr frei, offen und sehr laut. Nur eben bei Leuten die sie nicht kennt, da schweigt sie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es hat sich auch zunehmend heraus kristallisiert, dass sie „Partys“ aller Art sehr liebt. Bühnen, bunte Lichter, laute Musik, künstlerische Darbietungen…das ist voll ihr Ding. Auch ist sie erstaunlich &#8222;flügge“ wenn wir in Menschenmengen unterwegs sind. Da fühlt sie sich von anderen Menschen unbeobachtet und streunert unbeirrt herum, so dass mir schon die Schweißperlen auf der Stirn stehen, weil ich den Überblick über ihren Verbleib verliere. Sie selbst kommt dann aber zu meiner Überraschung immer wieder freudig lachend irgendwo hervor gesprungen. „Ich weiß immer wo du bist“, ruft sie. Tja, da scheint sie ein Urvertrauen zu haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hätte sie das doch auch, wenn ich das Haus alleine verlasse…</p>
<p>Oder IM Haus.</p>
<p>Hier zu Hause ist es so, dass ich nichtmal zur Mülltonne gehen kann, ohne dass die Hummel neben mir steht oder nach mir ruft. Wenn ich die Etage wechsle, ruft sie nach mir und sucht mich überall. Wie oft ich rufen muss: „Ich bin nur kurz auf Toilette!“ oder „Ich hänge nur kurz die Wäsche auf!“ Würde ich der Hummel vorher Bescheid sagen, würde sie mich nicht rufen. Oft bin ich  in meinem Tun so im Gedanken, dass ich nicht noch daran denken möchte mich „abzumelden“. Was diese Eigenschaft angeht, so muss ich einräumen, war ich als Kind auch so. Meine Mama kann ein Lied davon singen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Wenn die Hummel für sich entschieden hat ohne mich etwas zu tun, dann geht sie frei und sorglos auch alleine zu den Nachbarskindern zum spielen. Zu einer Kita Freundin geht sie auch manchmal alleine. Manchmal aber nicht. Das ist dann ein bisschen Tagesform abhänging.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich die Hummel zusammenfassend beschreiben müsste, dann würde ich folgende Attribute auflisten:</p>
<p>intelligent, sprachgewandt, eigenwillig und stark, ehrgeizig, sehr klar in allen ihren Ansichten, braucht Kontrolle und Sicherheit, sportlich, fröhlich, laut, fantasievoll, lustig, Mama-Kind</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Klopperei am ersten Advent</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/12/03/klopperei-am-ersten-advent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 10:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besinnlich sollte es sein. Das Frühstück. Gestartet hatte der Sonntag gut mit Sonnenschein, knackigen minus 3 Grad und dem fröhlichen Öffnen des dritten Kalendertürchens. Der Inhalt bereitete allen Kindern Freude. Sie waren hoch zufrieden. Alle waren sich einig, dass der Advent doch einfach eine tolle Sache sei und wir alle diese Zeit sehr lieben. Harmonie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Besinnlich sollte es sein. Das Frühstück. Gestartet hatte der Sonntag gut mit Sonnenschein, knackigen minus 3 Grad und dem fröhlichen Öffnen des dritten Kalendertürchens. Der Inhalt bereitete allen Kindern Freude. Sie waren hoch zufrieden. Alle waren sich einig, dass der Advent doch einfach eine tolle Sache sei und wir alle diese Zeit sehr lieben. Harmonie und Adventszauber pur.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich zog sodann los, um frische Brötchen zu holen. Ich deckte sogar den Tisch und die am Vortag besprochene Reihenfolge, wer von den Kindern zuerst die erste Kerze anzünden darf, wurde auch eingehalten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Doch dann erlebte die Idylle einen rasanten Stimmungsknick und verwandele sich in ein mehr als unharmonisches Gezeter und Gerangel. <span id="more-6336"></span>Ja, es artete sogar so sehr aus, dass ich<span class="Apple-converted-space">  </span>mich, ob der Schnelligkeit der Entwicklung ohne den ersten Schluck Kaffee überhaupt angerührt zu haben, gezwungen fühlte, autoritär durchzugreifen und eines der Kinder des Raumes zu verweisen. Einfach, um erstmal Ordnung und „safety first“ in das Szenario zu bringen und klären zu können, was genau das Problem gewesen war.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie sich dann herausarbeiten ließ, war das Glas mit dem Schokoaufstrich die Quelle allen Übels. Weiß der Kuckuck warum, denn es gibt hier immer Schokoaufstrich und auch meistens Nachschub davon. Es muss sich also niemand aufregen, ärgern, sorgen nichts abzubekommen und verhungert ist hier auch noch nie jemand.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>So klar schnell war, was der Auslöser war, so schwer war aber zu erörtern wer denn und warum angefangen hatte mit der Streiterei. Letztens Endes war es auch egal. Denn alles was in derartigem Lärm und Gekloppe endet, dass wir Sorge um Mobiliar und brennende Kerzen haben müssen, gilt es grundsätzlich zu unterlassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Standpauke über die Regeln des geordneten Zusammenlebens bescherte dem Mann und mir schmollende Kindergesichter und final blieben wir mit der Hummel allein am Tisch zurück. Was wiederum auch dazu führte, dass wir uns auch noch kurz anraunzten, wegen was weiß ich. Einen schönen ersten Advent, wünsche ich da.</p>
<p>Jetzt haben sich alle in ihre bevorzugten Räumlichkeiten zurück gezogen und es ist friedlich im Haus. Die Katzen kegeln eine Murmel durchs Wohnzimmer und die Hummel befindet sich ausnahmsweise in einer anderen Etage, als ich und singt vor sich hin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was dieser Tag wohl noch so bringen mag? Ein paar Pläne, die hoffentlich auch alle ansatzweise zufriedenstellen könnten, haben wir. Aber ich habe eines in den beinahe 13 Jahren Elternschaft gelernt: zu sehr auf das Gelingen bestimmter Ideen sollte man sich nicht versteifen, denn das geht oft nach hinten los. Für diesen Tag gilt es ganz genau zu schauen, was alle brauchen, um entspannt zu bleiben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hier ist es nämlich aktuell nicht einfach alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Die Entwicklungen bei allen Familienmitgliedern sind in neue Phasen gelangt und wie immer muss sich dann erst alles neu einspielen. Neue Bedürfnisse müssen erkannt und der Umgang damit eingeübt werden. Die Pubertät klopft hier und da zum Beispiel an. Dann beschäftigt mich noch das Thema Schule bei zwei Kindern. Und die Hummel stellt mich auch vor Rätsel. Derzeit vermute ich, dass ich ihr zwar viel Aufmerksamkeit gebe, aber es die falsche Form von Aufmerksamkeit ist, weshalb sie echt sehr massiv versucht Kontrolle über alles und vor allem mich zu erlangen. Das wird aber ein eigenen Beitrag.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>(Das Beitragsbild zeigt übrigens Weihnachtsmänner, höchstpersönlich von der Hummel zusammengeklöppelt. )</em></p>
<p>Und, wie läuft euer erster Advent so?</p>
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		<title>Wie läuft es denn mit der Hummel derzeit?</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2023/09/07/wie-laeuft-es-denn-mit-der-hummel-derzeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 12:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun, unsere Hummel wirbelt ganz ordentlich herum.  Während sie in der KiTa und bei wenigen von ihr auserkorenen Menschen mittlerweile frei heraus agiert und spricht, sich insgesamt auch viel freier bewegt, sprich ohne buchstäblich ständig an meinem Rockzipfel zu hängen, ist sie insgesamt noch sehr Mama fixiert. Hier und da gibt es einzelne Personen, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, unsere Hummel wirbelt ganz ordentlich herum.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Während sie in der KiTa und bei wenigen von ihr auserkorenen Menschen mittlerweile frei heraus agiert und spricht, sich insgesamt auch viel freier bewegt, sprich ohne buchstäblich <i>ständig</i> an meinem Rockzipfel zu hängen, ist sie insgesamt noch sehr Mama fixiert. Hier und da gibt es einzelne Personen, die sie sehr schnell als vertrauenswürdig einstuft, bei anderen braucht sie etwas länger oder sogar lange. Ob sie irgendwo mal ohne mich bleibt, hängt stark von ihrem Sympathiefaktor und ihrer aktuellen Verfassung ab. Es war bisher zweimal erfolgreich. Einmal bei einer KiTa- Freundin, die wir schon mehrfach zusammen besucht haben. Und einmal bei einem Nachbarskind, wo wir aber auch schon mehrfach zusammen im Garten waren. Zu den direkten Nachbarskindern geht die Hummel auch hin und wieder mit. Aber da bin ich ja quasi direkt nebenan. Ansonsten wünscht die Hummel meine Anwesenheit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich kann sie aktuell also noch nicht alleine auf einen Kindergeburtstag geben, weil sie das alleine nicht will. Dabei ist sie bei erstaunlich vielen Kindergeburstagen eingeladen. Wenn man bedenkt, dass sie ein halbes Jahr lang nicht mal mit den Kindern in der KiTa gesprochen hat, hat sie ganz schön aufgeholt. Was die Kindergeburstage angeht, so musste ich zwei sogar absagen. Sie finden zeitlich ungünstig statt, so dass ich die Hummel nicht begleiten könnte. Geht halt nicht. <span id="more-6229"></span></p>
<p>Eine kurze Zitterpartie hatten wir dann auch, als klar war, dass ich im September wieder an einer Schule starte.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich war ja die Sommerferien über und den ganzen August zu Hause und da mussten wir sie gegen Ende der Zeit mental wieder darauf vorbereiten, dass zukünftig wieder ein paar Mal in der Woche, der Papa das Bringen und/oder Abholen bzw die Oma das Abholen in der KiTa übernehmen würden. So ganz war die Hummel nicht überzeugt und weinte ein bisschen rum. Ich erklärte ihr, dass ich sehr gerne arbeiten gehen wollte und mir das Spaß macht. Und andere Mamas würden ja auch arbeiten und die Kinder würden mal von Papas oder Großeltern gebracht und geholt. Noch am Vorabend meines ersten Arbeitstages waren wir auf ein Drama am nächsten Morgen eingestellt. Wider Erwarten war die Hummel aber dann ganz aufgeräumt und auf die Situation eingestellt. Ich wünschte das wäre bei allen Angelegenheiten so.</p>
<p>Die Hummel ist sehr eigen und stabil in ihren Ansichten, wenn man das bei einer Vierjährigen so sagen kann. Wenn sie zu einem neuen Entwicklungsschritt noch nicht bereit ist, dann kann man sich auf den Kopf stellen und sämtliche Tricks und Methoden versuchen, hat aber keinen Erfolg. Sie reiht sich damit eigentlich in die Tradition der unbestechlichen Kinder in diesem Haus ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Hummel erklärt sogar warum sie etwas (noch) nicht will. Die Hummel selbst will sich ihrer Sache immer ganz sicher sein und die Kontrolle über den nächsten Entwicklungsschritt haben. Und so lange sie nicht 100% sicher ist, wird sie neue Schritte nicht gehen. Im Grunde eine gute Eigenschaft. In manchen Angelegenheiten verzögert es jedoch den „altersdurchschnittlichen Fortschritt.“ Stichwort: Windeln.</p>
<p>Aber ich will mich nicht beklagen. Währen ich das tippe, liege ich neben der soeben eingeschlafenen Hummel. Sie befand sehr zeitig, dass sie müde sei und ins Bett wolle und so brachte ich sie dort hin. Selbstbestimmt von ihr entschieden. Allerdings muss ich mich weiterhin dazu legen, bis sie eingeschlafen ist. Oft möchte sie auch noch ein Buch vorgelesen bekommen, was im Wechsel mal die großen Schwestern oder ich machen. Es ist allerdings seit Wochen immer das selbe Buch. Wir können es alle schon auswendig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die großen Geschwister musste ich nicht so lange in den Schlaf begleiten. Sie hatten allerdings auch immer sich. Sie schliefen ja bis vor ein paar Jahren immer zusammen in einem Zimmer und dann war automatisch niemand allein und ich konnte nach der Gute-Nacht-Geschichte einfach gehen. Die Hummel liegt sozusagen alleine auf der Etage und allein in ihrem Zimmer bis ich auch ins Bett gehe. Ich schlafe aus ganz egoistischen Gründen auch bei der Hummel, dann muss ich nachts nicht aufstehen, wenn etwas ist und sie schläft auch besser und zumeist durch, wenn ich neben ihr liege.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/2015/11/30/schlaf-und-nachtruhe-als-familie/" target="_blank" rel="noopener">Wer sich für die Schlafbiografie der großen Geschwister interessiert, kann das hier nochmal nachlesen.<span class="Apple-converted-space"> </span></a></p>
<p>Ansonsten mag die Hummel Wasser, aber nicht auf dem Kopf. Bevorzugt wird sie mit einem Waschlappen von Kopf bis Fuß gereinigt. Die Haare darf nur unser wildes Mädchen mit einem Waschlappen waschen. Hin und wieder bedarf es jedoch einer gründlicheren Reinigung und dann muss ich ein Ruckzuckverfahren anwenden, was nie ohne großes Geschrei abläuft. Aber die Dusche behagt ihr einfach hartnäckig nicht. Da fällt mir ein, die Drittklässlerin hatte auch so eine Episode.<a href="https://beatrice-confuss.de/2015/12/07/koerperpflege/" target="_blank" rel="noopener"> Hier nachzulesen.</a></p>
<p>Wenn die Hummel ganz ungnädig ist, ihre Haut aber auch ein bisschen Pflege braucht, gebe ich ein paar Tropfen Babyöl auf einen angefeuchteten Waschlappen und wasche sie damit ab. Statt eincremen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das mache ich aktuell fast täglich, denn nach der KiTa kommt das Kind staubig zu Hause an. Als ich sie neulich Umzug, staubte sogar eine richtige Wolke aus ihren Klamotten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Kleidung ist auch bei ihr ein Thema. Ähnlich wie beim wilden Mädchen. Es gibt Phasen mit unterschiedlichen Präferenzen. Entweder will sie nur „Zappelhosen“ tragen (Jogginghosen ähnliche)oder Leggins bzw Radlerhosen. Darüber Kleider. Wir hatten viele Diskussionen über passende Kleidung bezüglich Wetter und Temperatur. Seit einiger Zeit habe ich einen Plan mit Piktogrammen gemacht. Sonne oder Wolken zeigen das Wetter an. Darunter sind einzeln aufgeführt sämtliche nötigen Kleidungsstücke. Unterhemd, Unterhose, kurzärmelige oder langärmlige Oberteile, lange oder kurze Hose, Socken, Sandalen oder geschlossene Schuhe. Seit ich den Plan abends für den nächsten Tag passend vorbereite, klappt das passende Ankleiden deutlich besser.</p>
<p>Die Hummel lässt übrigens im Bezug auf Ordnung auch keinen Zweifel an der Verwandtschaft zu uns allen. Chaos an allen Ecken und Ende. Spielzeug, Murmeln, Stifte…. Und dann die typischen 4jährigen Marotten. Angemalte Fußböden, mit Stickern beklebte Möbel, alles ist interessant und wird ausprobiert und umfunktioniert. Aktuell muss man wachsam sein, damit die vielen lustigen Ideen nicht auch mal gefährlich werden, wie z.B. am Bücherregal hochklettern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was sie gerne macht ist, mit dem „Farbkästchen“(so sagt sie) arbeiten. Und ihre große Leidenschaft seit 2 Jahren ist der Zirkus, speziell Circus Jonny Casselly. <a href="https://beatrice-confuss.de/2022/01/29/der-zirkus-ein-lichtblick-im-angespannten-pandemiefamilienalltag/" target="_blank" rel="noopener">Die DVD von den Auftritten der Geschwister </a>schaut sie nach wie vor gern und oft und ausdauernd.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Eigenlob</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2022/09/22/eigenlob/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 16:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[#coronaeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist in letzter Zeit vermehrt sehr herausfordernd aus diversen Gründen und ich merke, dass mich schon kleine Unebenheiten eher aus dem Konzept bringen, als sonst. Mein Humor und meine Kreativität mit der ich sonst recht flexible auf anstrengende Momente reagieren kann, geht mir gerade zu oft ab. Ich versuchte neulich zeiteffizient alles unter einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2022/09/22/eigenlob/">Eigenlob</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist in letzter Zeit vermehrt sehr herausfordernd aus diversen Gründen und ich merke, dass mich schon kleine Unebenheiten eher aus dem Konzept bringen, als sonst. Mein Humor und meine Kreativität mit der ich sonst recht flexible auf anstrengende Momente reagieren kann, geht mir gerade zu oft ab.</p>
<p>Ich versuchte neulich zeiteffizient alles unter einen Hut zu bringen. Wobei das mit Kindern bzw Kleinkindern ja eine ziemlich mutige Rechnung ist. Und so kam es, dass die Hummel keinen Mittagsschlaf gemacht hatte und also dem Abendwahnsinn schon ziemlich verfallen war, als ich mit ihr das Judokind an der Judohalle abgab und für die Wartezeit einen Einkauf im Einkaufszentrum vor hatte. Ich musste zwei Dinge für eine Klassenfahrt der Fünftklässlerin besorgen und wollte noch allerlei leckere Dinge fürs Abendbrot besorgen. Ersteres gelang, nicht ohne ordentlich Nerven zu lassen, weil die Hummel jeden Handlauf gründlich anfasste und schließlich die Finger in den Mund steckte. Das sich ständig auf dem Boden, bevorzugt auf Fußmatten Wälzen&#8230;ach lassen wir das.</p>
<p>Im Supermarkt gab es so dann nur noch matschigen Salat und in einem Anflug geistiger Umnachtung &nbsp;hatte ich keinen Wagen genommen, dafür aber 4 Kilo Äpfel. Mein Arm wurde lang. Die Hummel wälzte sich wieder, tatschte alles an und verschwand ständig zwischen den Regalen. Notdürftig klaubte ich noch ein bisschen Brot und zwei Tafeln Schokolade zusammen und verursachte dann durch umständliches Hantieren einen Stau an der Kasse, nicht ohne zwischendurch die Hummel immer wieder zur Räson zu rufen.</p>
<p>Frustriert über den nur halb gelungenen Einkauf und resigniert über das überaus muntere Gehampel an meiner Seite, steuert ich sehr zeitig die Judohalle wieder an, auf dass das Kleinkind dort noch gefahrlos eine viertel Stunde mit dem Rädchen hin und her sausen könne.</p>
<p>Schließlich traten wir den Heimweg an. Das Judokind war hungrig und fröstelig und wollte schnell nach Hause. Ich schickte das Judokind dann schon voraus. Denn die Hummel hatte ganz andere Ideen. Ich brauchte für die sonst 15 Minuten lange Strecke 45 Minuten und gab im Wechsel pausenlos &#8222;Los komm!&#8220;, &#8222;Fahren!&#8220; &#8222;Weiter fahren!&#8220; &#8222;Willst du ins Lastenrad? Dann fahr bitte!&#8220; &#8222;Willst du ins Lastenrad? Dann hör auf zu motzen und fahr!&#8220; von mir. &nbsp;Zwischendurch versuchte ich es gar noch mit Ablenkung und einem animierenden Spiel. Es half alles nix. &nbsp;Mein Tonfall war zunächst aufmunternd, dann monoton resigniert und schließlich zunehmend robust, um nicht zu sagen scharf. Mir war kalt. Ich war hungrig. Die Kinder zu Hause wahrscheinlich auch schon. Die Schlafenszeit für die Hummel rückte auch näher. Und ich wollte einfach nur schnell nach Hause.</p>
<p>Da radelte eine Frau an uns vorbei und lobte die Hummel, wie toll sie das alles mache. Sicherlich als &nbsp;Ansporn für die Hummel gedacht. Hoffe ich. Ganz sicher bin ich mir bis heute nicht. Es könnte auch so interpretiert werden: &#8222;Wenn die ungeduldige Mutter nicht sieht, wie sehr sich das kleine Mädchen bemüht und ja auch noch alles erst lernen muss&#8230;&#8220;</p>
<p>Ich rief der Frau reflexartig hinterher: &#8222;ICH mache das ganz toll! Seit 45 Miiiinuuuuten! ICH!&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einkaufen mit 4 Kindern und andere Unregelmäßigkeiten</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2022/07/05/einkaufen-mit-4-kindern-und-andere-unregelmaessigkeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 20:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[#coronaeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt sie, die geschmeidigen Tage. Die ganz ohne Zank und Mecker sind allerdings rar. Die, die man einzig durch elterliche Entschlossenheit mit viel Reden, Schlichten, Locken, Versprechen, Bestechen, Anfeuern zu einem guten Tag bring, sind deutlich in der Überzahl. Und die, an denen einfach Hopfen und Malz verloren ist, sind wieder seltener. (Es ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2022/07/05/einkaufen-mit-4-kindern-und-andere-unregelmaessigkeiten/">Einkaufen mit 4 Kindern und andere Unregelmäßigkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie, die geschmeidigen Tage. Die ganz ohne Zank und Mecker sind allerdings rar. Die, die man einzig durch elterliche Entschlossenheit mit viel Reden, Schlichten, Locken, Versprechen, Bestechen, Anfeuern zu einem guten Tag bring, sind deutlich in der Überzahl. Und die, an denen einfach Hopfen und Malz verloren ist, sind wieder seltener.</p>
<p>(Es ist nicht ganz einfach ein paar präpubertäre Ferienkinder und ein Kleinkind unter einen Hut zu bringen.)</p>
<p>Heute ist also ein seltener Tag. Er begann für mich schon 5 Minuten vor dem Weckerklingeln, da auf der Nachbarbaustelle mit großem Geräteinsatz Material geliefert wurde und dann mit dem Bau des Dachstuhls begonnen wurde. Hydrauliklärm, Abgasgeruch, Hämmern, Bohren, Sägen….Um 7 stand ich auf, war froh, dass die Kinder noch in ihren Zimmern blieben. Ich kramte in der Küche und buk schon einen Bisquittboden für den Geburtstag vom wilden Mädchen. Denn auch <i>unsere</i> Handwerker sollten, so meine Information, heute auch wieder kommen und mit unserem Anbau weiter machen. Im Raum stand zudem das Fräsen einer Wand, um eine Fensteröffnung zu schaffen. Wenn dem so gewesen wäre, hätte es später unfassbar viel Dreck und Lärm bedeutet.<span id="more-6075"></span></p>
<p>Gerade als der Kuchen im Ofen war und ich die Küche wieder aufräumte, erschien mein fideles Kinderquartett und hatte Hunger. Ich bat die Großen Brötchen holen zu gehen, denn wir hatten kein Brot mehr. Darüber entfachte ein Streit unter den Geschwistern, wer nun mit Brötchen holen dran wäre, wer schon wie oft war, wer sich alles ungerecht behandelt fühlt deswegen etc pp. Es war zermürbend. Eine halbe Stunden lang Gezeter, bis dann doch zwei los zogen, um am Büdchen (ganze 2 Minuten entfernt!,) ein paar Brötchen zu holen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich war schon genervt, bevor ich den ersten Kaffee getrunken hatte.</p>
<p>Dann saßen wir am Frühstückstisch und warteten mehr oder weniger auf das Erscheinen der Handwerker.</p>
<p>Denn eine Woche lang hatte ich Gedanken gewälzt und alles durchdacht, um diese Tage rund um den Geburtstags vom wilden Mädchen, egal wie nun der Stand der Bauarbeiten sein würden, auf unterschiedliche Weise gut verbringen zu könnten. Ich hatte sogar das Geburtstagskind darauf vorbereitet, dass ich verschiedene Optionen im Angebot hätte, aber nur sehr kurzfristig sagen könnte, wie der Tag genau aussehen würde. Mit einem Puff waren dann alle komplizierten Konstrukte dahin. Als ich den Mann fragte, wie das heute wohl würde, sagte er, es könne doch auch sein, dass die Handwerker erst am nächsten Tag kämen. Das sei ja final nicht ganz sicher gewesen. Wieso ich dieser nicht ganz unwichtigen Information allerdings erst heute habhaft wurde, wäre an dieser Stelle eine interessante Frage.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bevor ich mich darüber aber wirklich aufregen konnte, stritten die Kinder schon wieder, kauten mir beide Ohren bezüglich Medienkonsum ab und brachten mich ordentlich auf die Palme. Die Hummel macht neuerdings auch Selbstbedienung, schiebt Hocker an alle Schränke und kippt sich großzügig Saft oder Milch in irgendwelche Gefäße, nicht ohne alles tüchtig zu verschlabbern. Hinzu kommt der Kater, der seit ein paar Tagen nicht so gut drauf ist, seine Tabletten nicht frisst und sehr oft Galle auswürgt. Ich versuchte also auch noch einen Tierarzttermin zu bekommen, musste aber auf den Anrufbeantworter sprechen.</p>
<p>Ich dachte ja, ich hätte heute vormittag mit dem Kater mal vorsprechen können, somit traute ich mich nicht wirklich das Haus zu verlassen. Aber es kam bis jetzt kein Rückanruf und der Kater flitzte draußen rum. Ich zwang mich einen neuen Tagesplan zu entwerfen, auf dass die Kinder beschäftigt wären.</p>
<p>Wir mussten noch ein paar Kleinigkeiten im Einkaufszentrum besorgen. Also auf die Räder. Wie immer motzten die Kinder. Als Lockmittel schlug ich vor, jeder könne sich eine Kleinigkeit vom Taschengeld aussuchen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auf dem Weg bekam die Hummel dann einen ersten Aussetzer und wollte an dem, zum Glück nur sehr kurzen Stück, Hauptverkehrsstraße auf der Bordsteinkante mit ihrem Laufrad fahren. Ich ermahnte zweimal scharf. Beim dritten Mal sprang ich von meinem Lastenrad und pflückte die Hummel samt Laufrad von der Bordsteinkante. Es gibt nun mal Gefahrenzonen, da diskutiere ich nicht.<span class="Apple-converted-space">  </span>Großes Gezeter. Großes Geheule. Streik auf dem Bürgersteig. Die Geschwister genervt. Ich noch gelassen.</p>
<p>Im Park dann machten wir einen wirklich schönen Stopp auf dem Spielplatz. Das war ein freundlicher Moment. Zumal ich mich seit kurzem daran erfreue, dass die Hummel sich von mir zu lösen beginnt und nicht mehr für alle Wege mein Hand braucht.</p>
<p>Im Einkaufszentrum jedoch hätte ich mich schon nach 5 Minuten am liebsten hysterisch lachend auf den Boden geschmissen. Was n Horror! Die Hummel rannte in jeden Laden hinein und versteckte sich da sehr virtuos. Die Geschwister waren in großer Aufregung. Im Buchladen musste ich ein Geschenk für einen Kindergeburtstag besorgen und hätte gerne auch jedem ein Buch in überschaubarer Preisspanne spendiert und mir selbst auch noch eines mitgenommen. Aber da war nix zu machen. Weder die schöne XL-Frida Kahlo- Tasse noch das Buch für mich nahm ich mit. Den Kindern konnte ich auch keine Lektüre schmackhaft machen und die Hummel rannte<span class="Apple-converted-space">  </span>zur Abwechslung statt ins Geschäft, aus selbigem heraus.</p>
<p>In der Spielzeugabteilung eines anderen Geschäftes versuchten sich dann alle etwas auszusuchen. Aber das gelang nicht gut. Ich musste bestimmt 20 Minuten lang vermitteln. Sonst hätte alle eine 40 Euro Sache in der Hand gehabt. Das fand ich unangemessen und ich hätte einen nicht umbeachtlichen Betrag für billiges Chinaplastik beisteuern müssen. Das galt es zu vermeiden.</p>
<p>Wieder draußen wollte K4 dann eine Laugenstange von einem teuren Imbisstand. Ich versuchte ihr zu erklären, dass wir lieber und sofort beim Bäcker eine holen. Aber das akzeptierte sie nicht. Sie warf sich theatralisch heulend zu Boden und pulte in den Ritzen der Pflasterteine.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sie blieb so beharrlich, dass die Geschwister einknickten und mich baten doch endlich diese doofe Laugenstange zu kaufen. Ich sag euch, hast te große Kinder, kannst te konsequente Erziehung echt vergessen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich würgte meinen Ekel über die über alle maßen dreckigen Finger des Kleinkindes herunter und hoffe, dass Dreck wirklich den Magen reinigt und auch abhärtet. Wehe wenn nicht.</p>
<p>Schließlich kreuzten wir einen „Transitladen“, durch den man eine nicht umbeachtliche Strecke Fußweg abkürzen kann, um zum Bäcker zu gelangen. Die Hummel trug mit schwarzen Fingern ihre Laugenstange durch den Laden und begann ein lustiges Versteckspiel. Mir schwante schon Böses, Fettflecken und schwarze Kindertatscher an ausgesuchter Damenoberbekleidung und so mahnte ich streng, das Kind möge sich an der Hand ihres Bruders einfinden. Leider klappte das nicht so gut, somit schnappte ich das störrische Flitzerchen und trug es nach draußen. Beim Absetzen stupste sie sich jedoch die Papiertüte ihrer Laugenstange ins Auge und fiel erneut weinend auf den appetitlichen Boden, um sich zur Krönung noch mit den Fingern durch das Auge zu reiben. Ich war in diesem Moment froh, dass sie weinte, somit flossen hoffentlich alle Bakterien sofort wieder aus dem Auge heraus.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich konnte dann eine relativ unkomplizierte Bestellung beim Bäcker aufgeben, verkniff mir aber jede weitere Besorgung, die ich gern auch direkt noch getätigt hätte und verließ final sehr zornig mit einer schreienden und zappelnden Hummel unter dem Arm das Einkaufszentrum. Die Geschwister sagten, sie wollten nie wieder mit der Hummel einkaufen gehen. Um ehrlich zu sein, ich auch nicht.</p>
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		<title>Vom Mond und schwierigen Ferien</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2021/10/21/vom-mond-und-schwierige-ferien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 11:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[#coronaeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
		<category><![CDATA[seufz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Leben mit Kindern ist abwechslungsreich, sehr schön, voller Liebe, aber auch sehr sehr anstrengend und manchmal ist man als Eltern auch sehr wütend.&#160; All das wusste ich, denn ich wuchs mit Geschwistern auf und ich arbeitete viele Jahre mit Kindern in unterschiedlichen Altersstufen. Was mich dennoch überraschte war, wie unfassbar groß die Liebe zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Leben mit Kindern ist abwechslungsreich, sehr schön, voller Liebe, aber auch sehr sehr anstrengend und manchmal ist man als Eltern auch sehr wütend.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>All das wusste ich, denn ich wuchs mit Geschwistern auf und ich arbeitete viele Jahre mit Kindern in unterschiedlichen Altersstufen. Was mich dennoch überraschte war, wie unfassbar groß die Liebe zu den eigenen Kindern sein würde und noch viel mehr, wie groß die Wut manchmal sein kann.</p>
<p>Ich bin weit davon entfernt meine Mutterschaft zu bereuen. Tatschlich wollte ich ab einem gewissen Altern gerne Mutter mehrerer Kinder werden und würde das jeder Zeit wieder so machen. Sie sind mein ganzer Stolz. Und das nicht, weil sie überragende Leistungen in irgendeinem Bereich erbringen, sondern weil sie einfach 4 besondere Persönlichkeiten mit spannenden Ecken, interessanten Kannten und tollen Stärken sind. Sie dürfen sein, wer sie sind. Und ich staune. Und lerne. Und liebe. Aber manchmal möchte ich weglaufen. Denn&nbsp;manchmal, da habe ich Wut. OAAAARRRRRR, da könnte ich.… Manchmal bin ich einfach nur meeeega genervt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>So zum Beispiel in den letzten Tagen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Es sind Ferien. Der Mann hat ein paar Tage Urlaub einrichten können. Wir wollten mit den Kindern Zeit verbringen, etwas unternehmen.</p>
<p>Wir planten und machten Ausflüge. In Absprache mit den Kindern.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Ein Ausflug zu einem interessanten Spielplatz, endete mit einem wilden Kreischen, weil ein Missgeschick mit einem Sandbauwerk passiert war und wir keine weitere Stunden bleiben konnten, um das Bauwerk neu anzulegen. Das Geschrei war Ohren betäubend. Gleichzeitig waren alle hungrig, aber genau deswegen mussten wir aufbrechen. Aber irgendwie war dann alles falsch. Beim Abendessen, (es gab Braten mit Klößen!), war dann auch was nicht richtig und das köstliche Essen mussten wir unter Getöse und Gemotze verspeisen. Wie ich das hasse. Zum krönenden Abschluss maulten 3 von 4, sie wollten gefälligst noch was gucken. Dem konnten wir unter den gegebenen Umständen nicht mehr zustimmen und verbrachten die Kinder angestrengt in die Betten.</p>
<p>Ein Kind hatte für einen anderen Tag inständig nach einem Zoobesuch gebeten, was dann alle gerne wollten. Stand ohnehin auf unseren Ferienvorschlägeliste, auch damit die Hummel mal in das Vergnügen käme. Wir buchten Tickets für den nächsten Tag.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><span id="more-5897"></span></p>
<p>Im Zoo selbst motzte ein Kind, es sei langweilig und doof. Ein anderes bekundete pausenlos Appetit und Durst. Wieder ein anderes wollte ausschließlich zum Zoo-Spielplatz. Da blöderweise trotz Corona-Einlassbeschränkung der vollste Tag im Zoo war, den ich je erlebt habe, landeten wir früher am ebenso überfüllten Spielplatz. (Wir kürzten einen Weg ab, damit wir uns nicht durch ein furchtbares Nadelöhr schieben mussten. Während wir am Spielplatz ungemütlich Zeit verbrachten, wohnten wir mindestens 8 verschiedenen Durchsagen bei, in denen jeweils verlorengegangene und bitterlich weinenden Kinder ihre Eltern suchten. Ich war schon sehr oft im Kölner Zoo. Aber noch nie habe ich solche Durchsagen miterlebt. Will heißen: So voll habe ich den Zoo noch nie gesehen. Das aber nur als Randnotiz.)</p>
<p>Die Kinder wollten am Spielplatz auch Eis essen und danach Pommes und überhaupt nicht vom Spielplatz weg. Nach dem Eis hielt ich einen erbosten Vortrag, dass ich nicht 66 Euro zahlen würde, damit wir auf einem überfüllten Spielplatz rumhängen und dann noch teure Pommes essen. Ich war dezent erbost.</p>
<p>Die Kinder sahen es ein und ließen sich auf Pommes zu Hause vertrösten. (Keine Sorge, verhungern musste niemand, wir hatten Proviant mit, hatten diesen aber schon gegessen. Keine 10 Minuten, nachdem wir den Zoo betreten hatten.)</p>
<p>Wir wollten sodann die Runde fortsetzen, da maulten zwei Kinder, sie wollten lieber ins Aquarium. Trotz traumhaftem Herbstswetter, ließ ich mich zu diesem Indoorprogrammpunkt überreden. Allerdings mussten wir dann erstmal aus dem Zoo raus. Wir kamen aber wegen der Hummel nur langsam vorwärts, weil für sie ja alles super interessant war. Ein Kind kaute mir sehr unhöflich derweil ein Ohr ab, wir sollten schneller zu den Fischen gehen.</p>
<p>Endlich aus dem Zoo raus, blickten wir auf eine lange Warteschlange am Aquariumeingang. Das motzende Kind meinte sodann, es wollte eigentlich zu den anderen Fischen und meinte damit scheinbar das Tropenhaus im Zoo. Wir hätten natürlich nochmal rein gehen können, aber die anderen Kinder wollten nun sehr dringend in das Aquarium selbst. Das motzende Kind wollte sich aber nicht in einer Schlange anstellen (was ich verstehen konnte, ich hatte auch einen Fluchtreflex). Am Ende standen wir dann doch in der Schlange und versuchten eine völlig überdrehte und super müde Hummel in den Kinderwagen zu buxieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Endlich<em> im</em> Aquarium angekommen, schlief die Hummel prompt ein und es setzte insgesamt eine entspanntere Stimmung ein, denn es war im Aquarium angenehm leer. Da funktionierte die Einlassbeschränkung. Wir entspannten und staunten.</p>
<p>Auf dem Rückweg dann aber, mussten wir mit einem Kind<em> sehr</em> hartnäckig diskutieren, warum wir zu den Fischen, Schnecken, Katzen, neuerdings einem Pflegepferd und dem Garten und den diversen sportlichen Hobbys aller Familienmitglieder nicht noch eine Schildkröte als Haustier aufnehmen. Ein anderes Kind hatte keine andere Sorge, als zu Hause dringend noch „ was gucken“ zu dürfen. Und wieder ein anderes Kind motzte auch irgendetwas vor sich hin. Ich schaltete angestrengt auf Durchzug.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Zu Hause beeilte sich der Mann die versprochenen Pommes für die Kinder auf den Tisch zu bringen, während ich eine etwas schwierig gelaunte Hummel versorgte. Es gab auch bei dieser Mahlzeit wieder Gemotze und Gezanke und der Mann und ich fragten uns ernsthaft warum wir das alles eigentlich tun? Wir planen gemeinsame Auflüge, befolgen die Wünsche, es gibt Eis und Pommes und wir haben Zeit und diese undankbare Brut motzt und motzt und motzt. Dabei erwarten wir gar kein Dankeschön. Wir hatten lediglich gehofft, die Kinder glücklich zu machen und die sind stattdessen völlig neben der Spur.</p>
<p>Der nächste Tag war nicht besser. Schon morgens Gezanke und Gerangel. Lärm. Forderungen für dies und jenes. „Was gucken“ wieder ganz oben auf der Liste und auf keinen Fall wollte einer der Kinder das Haus verlassen oder gar den Schlafanzug gegen andere Kleidung tauschen. Man kann sich ausdenken, dass wir Eltern auch nicht mehr gerade in der geduldigsten Verfassung waren. Wir waren sogar richtig genervt und taten das auch kund. Nachmittags bestanden wir dann auf eine Runde Frischluft. Für alle Beteiligten war das dringend nötig.</p>
<p>Nach einer Runde Radfahren wollten wir heißen Kakao servieren und ein Gesellschaftsspiel mit den Kindern spielen. Während ich draußen noch mein Lastenfahrrad wieder wetterfest verpackte und ankettete und meinen Rucksack ins Haus lud, riefen die Kinder schon mindestens 5mal „Mama“. Sehr wohl sehend und wissend, dass ich noch mit dem Fahrrad zu tun hatte. Und außerdem gab es ja auch noch einen Vater im Haus. Es gab schließlich noch ein elterliches Fail (vor Erschöpfung) und damit lief das Vorhaben Kakao auch erstmal nicht wie gedacht.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Schließlich riefen wir Eltern die Kinder streng an den Tisch und legten mal sehr bestimmt unser Sicht der Dinge dar.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Ich dachte wirklich, es kann doch nicht sein! Ich musste an meine Uroma denken, die damals <em>vor</em> dem zweiten Weltkrieg aus dem heimischen Dorf regelmäßig einfach zu einer Freundin nach Berlin entschwand. Meine Uroma hatte auch vier Kinder. Sie war für die damalige Zeit eine sehr &#8222;ungehorsame&#8220; Frau. Und vielleicht sollte ich es ihr mal nachtun. Einfach abdampfen für ein paar Tage. Nach Berlin.</p>
<p>Das Fass zum Überlaufen brachte dann später noch, dass mein Bett völlig zerwühlt war und alles in dem Zimmer durcheinander. Obwohl ich seit je her den Kindern immer wieder sage, dass ich abends unbedingt ein aufgeräumtes Bett bevorzuge und darüber hinaus, dass MEIN Bett nur ein Bett ist und kein Spielplatz.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Ich wurde so wütend und fragte mich, warum mich das so wütend macht. Ob ich irgendwas aus meiner Kindheit da mit mir rumtrage und mich das deshalb triggert. Gibt es tatsächlich, so Kindheitstrigger, die einen unangemessen reagieren lassen.&nbsp;Ich fand allerdings nichts. Sorry.</p>
<p>Ich fand es einfach nur scheiße, um es mal im Gossenjargon auszudrücken. Ich fand es scheiße im hier und jetzt.</p>
<p>Am Abend leuchtete dann der Mond hell und kugelrund durchs Fenster und ich dachte, vielleicht waren einfach wir Eltern <em>und</em> die Kinder beiderseits etwas mondfühlig und deshalb alle zusammen schräg drauf.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Dafür staunte ich gerade eben, als ich die Kinder ins Bett brachte, wie klug und reflektiert ihre Sicht auf die letzten Tage ist. Und was für tolle Kinder das doch sind.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Trotzdem schön, dass sie nun schlafen. Ich hoffe auf ein entspannteres Morgen und wiege mich in dem Auf und Ab der Widersprüche des Familienlebens.</p>
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		<title>Die Hummel spricht und und lernt</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2021/09/16/die-hummel-spricht-und-und-lernt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 13:16:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es hat sich wieder einiges getan bei unserer Hummel. Und wieder wird sichtbar, wie unterschiedlich alle Kinder sind. Selbst die, die aus „einem Stall“ kommen. Faszinierend. Die Hummel ist wohl das anhänglichste von den 4 Kindern. Sie war ja schon ein ausgesprochenes Kängurubaby seit der Geburt. Aber mittlerweile sehen wir Oma und Opa wieder öfter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat sich wieder einiges getan bei unserer Hummel. Und wieder wird sichtbar, wie unterschiedlich alle Kinder sind. Selbst die, die aus „einem Stall“ kommen. Faszinierend.</p>
<p>Die Hummel ist wohl das anhänglichste von den 4 Kindern. Sie war ja schon ein ausgesprochenes Kängurubaby seit der Geburt. Aber mittlerweile sehen wir Oma und Opa wieder öfter und die Hummel fasste ganz schnell Vertrauen und freut sich immer sie zu sehen. Erste Babysittersituationen mit Oma gab es auch schon und es klappte gut. Wobei die Hummel 3 von 4 mal immer noch wach war, als ich nach Hause kam und mich einmal sogar arg vermisste. Das gab es bei den drei Geschwistern so nicht.</p>
<p>Weiterhin ist sie auch Abends sehr kuschelig und tagsüber holt sie sich auch viel Körperkontakt. Allerdings nicht nur von mir, sondern bevorzugt auch vom wilden Mädchen. Das ist sehr süß. Die beiden managen manchmal auch das Duschszenario im Bad unter sich. Das wilde Mädchen hockt sich dann mit der Hummel in die Badewanne und dann kommen beide blitzsauber und gut gelaunt wieder nach unten.</p>
<p>Die Sprache erweitert sich auch zusehends. Aktuell kommen täglich neue Wörter dazu. Dreiwortsätze werden oft und ein bisschen abgehackt genutzt und weiterhin ergänzt durch mmmmhmmmh-Laute. „Mmmmm Puppe kommt auuch!“, „Mmmmh Tür mmmh tu.“,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mmmmmh Buuuch guck an.“ Schön finde ich verschiedene Wörter. „Bab-babaaa“-balancieren, „Bärle baahn.“-Fahrrad fahren, „Jaujau“- Helm oder Mütze.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Dubdade“-Schublade<span id="more-5864"></span></p>
<p>Besonders amüsiert mich, wenn die Hummel etwas möchte, es aber aus guten Gründen nicht geht, ich dies auch mitteile und sie dann in enttäuschtem Ton sagt: „Ok! Daaade!“-OK! Schade.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn wir lebhaft am Esstisch plaudern, schaltet sie sich auch ein. Zumeist erzählt sie dann mit aufgerissenen Augen und großer Geste vom Pferdekarussel im Phantasialand. „Dasialand! Auto faaaahn! Peede droooß! Sitze Kind auuuuuch! Dasialand!“</p>
<p>Sie ist in Wort und Tat sehr klar. Ich würde sogar sagen, am klarsten von unseren Vieren. Es gibt selten Missverständnisse. Und umgekehrt versteht sie fast alles, was man ihr erklärt und hört dann auch bzw kann abwarten ohne Drama. „Ok! Daaade.“</p>
<p>Wenn sie einen Bewegungsablauf können möchte, dann übt sie. Still für sich, sehr beharrlich und lässt sich auch nicht von Misserfolgen aufhalten.</p>
<p>Es begann mit dem Laufen und sie erweiterte ihre Skills dahingehend stetig. Sie übte letzten Sommer z.B. eine Rampe im Garten hoch und runter zu laufen. Letzten Herbst um die Zeit nahm sie sich eine kleine Treppe vor. Recht flache Stufen umgeben von dicken Grasbücheln. Sie ging auf und ab. Still für sich. Sie stolperte und plumpste hin, viele Male. Aber sie stand ohne Murren immer wieder auf und übte weiter. Das ging bestimmt 20 Minuten so.</p>
<p>Laufrad fahren ging genau so. Und so übt sie aktuell bergab fahren. Kürzere und nicht zu steile Strecken gehen schon sehr souverän. Letzte Woche fuhr sie an einen geübten und beherrschten und absolut Autofreien Abschnitt hoch und runter und weigerte sich einen Helm zu tragen. Was ich in diesem abgesteckten und erprobten Terrain dann duldete. Dummerweise kam sie dann auf die Idee, auf einen kleinen Hang zu fahren. Leider versperrte ein Fußgänger kurz die Sicht und wir sahen zu spät, was sie vor hatte. Sie fuhr den kleinen Hang senkrecht runter. Sehr ungünstig ist, dass der Miniabhang begrenzt wird von einem Bordstein, der 30cm hoch ist. Das Kind bremste noch, aber das Vorderrad rollte über die Kante und das Rad nebst Kind vollzog einen Salto. Die Hummel bremste mit der Stirn. Ich sah es gerade noch, als der Fußgänger aus unserem Sichtfeld trat. Ich sah mich schon den Rettungswagen bestellen. Aber es war überraschenderweise gut gegangen. Bis auf ein paar leichter Kratzer war nicht passiert. Nahezu ein Wunder bei dem Stunt. Die Hummel saß auch schnell wieder auf und hat nun erfreulicherweise verstanden, warum ein Helm Pflicht ist.</p>
<p>Die Helmpflicht konnte dann vorgestern sofort nochmal bekräftigt werden.</p>
<p>Die Hummel übte eine neue Abfahrtsstrecke (mit Helm) und legte einen spektakulären Sturz hin. Ich war sicher, sie würde danach lieber in mein Lastenfahrrad steigen und hätte genug. Aber auch da weinte sie nur kurz, klopfte die Knie ab und wollte dringend weiter „Bärle baaahn.“ Ich sagte, es wäre gut gewesen, dass die den Helm an hatte, sonst wäre sie wieder mit der Stirn auf den Boden geknallt. Und sie nickte und klopfte auf den „Jaujau.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Puh.</p>
<p>Jedenfalls, beirren sie auch spektakuläre Stürze nicht und sie macht einfach weiter. Ich bin zudem sehr dankbar, dass sie sich bisher nie ernsthaft etwas getan hat. Sprich, sie scheint sich dann doch immer noch gut abzufangen. Zum Glück!</p>
<p>Ihre Geschwister begrüßt sie jeden Tag nach der Schule mit Begeisterung. Mit der Zweitklässlern schaukelt sie weiterhin unfassbar gerne zusammen. Die Hummel sitzt in der Babyschaukel und die Zweitklässlern steht hinter ihr auf der Schaukel und dann geht es wild zur Sache. Das Schaukelgerüst wackelt ordentlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und aktuell spielt sie mit dem Mann unglaublich gerne mit der Kugelbahn. Neulich setzte sie sich Sonntags morgens mit einem kleinen Stuhl vor die verschlossene Schlafzimmertür und wartete auf den Papa. Nicht ohne immer wieder zu rufen: „Papa! Kugelbahn piel! Bitte, bitte!“</p>
<p>Wenn sie alleine spielt, steht sie sehr gerne auf den Spielküche. Also auf dem Kochfeld. Klettern findet sie super. Neulich musste ich sie vom Sideboard im Wohnzimmer retten. Sie wusste nicht mehr, wie sie runter kommt.</p>
<p>Es ist schon lustig mit der Hummel.</p>
<p>Das Einzige, woran ich mir bei ihr „die Zähne ausbeiße“ ist der Schnuller. Dabei dachte ich immer, das wilde Mädchen sei am versessensten nach dem Schnuller gewesen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Hummel fordert ihn ganz klar ein. Sie sagt: „Mama, Ham (Schnuller) brauch!“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und zwar auch am Tag, wobei ich ihn da so oft es geht verschwinden lasse und auch unterwegs möglichst zu Hause lasse. Nachts suche ich oft genug nach dem verlorenen Schnuller. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ICH da derzeit nicht entschlossen genug bin, hinsichtlich des Abgewöhnens. Ich habe gerade keine Energie übrig in einen entschlossenen Abgewöhnungsprozess zu gehen. Ich weiß, dass man sich über das Abgewöhnen bestimmter Dinge streiten kann. In diesem Haus war es bisher immer so, dass sich, wenn ich nur entschlossen genug war, solche Dinge überraschend schnell und völlig unkompliziert erledigen ließen. Oft auch im Kombination mit dem passenden Augenblick. Auf den warte ich jetzt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Der UNordnungsinn im Hause Confuss</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2020/09/05/der-unordnungsinn-im-hause-confuss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 09:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung und Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Ich wollte digital was zeichnen. Aber die großen Kinder haben das Tablet unter Beschlag. Meine Chance zu bloggen. Aber dann eben nur mit Foto als Beitragsbild.) Während unser Hummelchen nun mit Begeisterung unseren Gewürzschrank ausräumt und vornehmlich m i r alle Gewürzdosen mit einem fragenden „Mmmmmh?“ der Reihe nach anreicht (mehrmals am Tag), die ich dann [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2020/09/05/der-unordnungsinn-im-hause-confuss/">Der UNordnungsinn im Hause Confuss</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>(Ich wollte digital was zeichnen. Aber die großen Kinder haben das Tablet unter Beschlag. Meine Chance zu bloggen. Aber dann eben nur mit Foto als Beitragsbild.)</h6>
<p>Während unser Hummelchen nun mit Begeisterung unseren Gewürzschrank ausräumt und vornehmlich m i r alle Gewürzdosen mit einem fragenden „Mmmmmh?“ der Reihe nach anreicht (mehrmals am Tag), die ich dann mit freundlichem Dank annehme und oben auf der Arbeitsplatte aufreihe, blicke ich auf versprengte Socken der Drittklässlerin und der Erstklässlerin. Die abgeworfenen Socken liegen überall. Draußen im Garten, auf einer Heizung zum trocken oder einfach sandig und einzeln versprengt, weil sie durch das wilde Pferdespiel mit als Schweif hinterher geschleiftem Schleier, alles inklusive Staub und Krümeln, in alle Ecken verteilt wurden.</p>
<p>Egal wir oft ich die Socken zusammen räume oder räumen lasse und sofort dem Wäscheberg zuführe….es liegen sofort wieder neue da. Es scheint, als könnten sich meine Kinder nur dann wohl fühlen.<span id="more-5508"></span></p>
<p>In jüngster Vergangenheit wurde ich allerdings von den Damen angemault, sie hätten ja keine Socken mehr und das Lieblingsshirt sei auch weg. Und überhaupt….es gäbe keine bequemen Hosen.</p>
<p>Das mit den Socken kann ich gut erklären. Das mit den Hosen auch. Da war einfach mal die Drittklässlerin aus allem raus gewachsen. Nicht so einfach war es neue Hosen zu finden, die nicht nur passen, sondern auch dem speziellen Bequemlichkeitsanspruch entsprachen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das mit den Lieblingsshirts konnte ich mir nicht erklären. Bis gestern.</p>
<p>Da dank Pandemiebestimmungen die Erstklässlerin wegen eines normalerweise nicht nennenswerten Schnupfens gestern der Schule fern blieb, sie zu Hause das Bearbeiten einiger einfacher Schulaufgaben verweigerte, bestimmte ich, dass wir gemeinsam ihr Zimmer aufräumten. Als unser Hummelchen ihren Vormittagsschlaf angetreten hatte, machten die Erstklässlerin und ich uns ans Werk.</p>
<p>Was soll ich sagen? Ich fand Lieblingsshirts beider großer Mädchen in Schubladen, die einst wohl sortiert Puppensachen, Verkleidungssachen und Hörspiele beherbergten. Neben den Lieblingsshirts gab es dort nun außerdem Spielzeugautos, Playmobilfiguren, Lego, Murmeln, Stifte aller Art, Papiere, Verpackungen, Spielküchenzubehör in Stoffresten eingewickelt und Staub etc.pp</p>
<p>Ich leerte die Schubkästen und saugte sie aus. Stellte die <b><i>allen </i></b>in diesem Haus bekannten Lego-, Playmobil- und Autokisten bereit, sowie Murmelsäckchen, eine Mülltüte und eine Schale für Spielküchenutensilien und Stiftebecher ebenso. Ich bat die Erstklässlerin mit zu sortieren. Und während sie „sortierte“ hörte ich sie sagen: „Ach, das räume ich mal schön hier rein!“ Ich konnte sie gerade noch aufhalten, wie sie eine halbe Spielküchenzitrone aus Holz in ein Stück Tüll einwickelte und mit zwei Murmeln und einem Playmobilmännchen in einen Becher stopfte. Ich sah sie fragend an. Sie sah fragend zurück. Ich bat sie, die Sachen auseinander zu friemeln und bitte an die passenden Stellen zu verräumen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zusammen schafften wir es dann ihr Zimmer wieder in ein bewohnbares Zimmer zu verwandeln. Aber es war nicht ganz einfach. Immerhin sind alle Lieblingsshirts wieder da. Und ein paar Socken auch noch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nun bat ich den Sohn auch <i>endlich</i> sein kleinteiliges Spielwerk aufzuräumen in seinem Zimmer, damit ich zum einen Treten könnte und zum anderen für ein mögliches ausgiebiges Entstauben. Seit 2 Wochen bitte ich ihn darum. Vorgestern warf ich schon mal selbst alles was auf dem Boden lag in die entsprechenden Sortierkisten und er beklagte sich darauf hin, ich hätte alles durcheinander gebracht. Mag sein. Aus Kindersicht. Aus Mamasicht, konnte ich wenigstens wieder durch das Zimmer laufen. Mit ganzem Fuß.</p>
<p>Ich bat ihn auch, die große Holzplatte auf Rollen unter seinem Bett, auf der Spielwelten aufgebaut einfach unters Bett geschoben werden können, ein wenig zu sortieren. Es muss einfach mal überall gesaugt werden. Er motzte, er hätte ja nun mal diese Platte, damit alles stehen bleiben könnte. Ja. Das stimmt natürlich, dennoch muss man alle paar Wochen auch dort einmal staubsaugen, sonst ist <em>er</em> der Erste, der die Sachen nicht mehr bespielt, weil da Staubfäden dran kleben. Ernsthaft.<span class="Apple-converted-space">  </span>Also, wie man es dreht und wendet….es ist kompliziert. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Und weil mir das ständige Räumen und Diskutieren gerade an den Ohren raus kommt, mache ich an diesem Wochenende einfach mal<strong><em> f r e i </em></strong>!</p>
<p>Mir doch egal, wie Paketboten oder Nachbarn, die ihre Pakete abholen, unseren Flur finden. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f61c.png" alt="😜" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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