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...und was es sonst noch gibt

April 2026

Der April verflog, vollgepackt mit Vielem. Wir waren buchstäblich „feelbeschäftigt“, um es mit Elisa Klinkenbergs (von mir geschätzte Künstlerin aus Berlin), Worten zusammen zu fassen. Zunächst enthusiastisch erdacht, fuhren wir doch nicht spontan in den Urlaub, was am Ende auch gut war, denn u.a. hatte K1 eine kurzfristige Einladung zu einem mehrtägigen Trainingscamp in Bielefeld bekommen, außerdem ergaben sich drei wichtige Termine mit einem anderen Kind, eine Katze musste auch zum Tierarzt und im Grunde hätten wir uns eine Reise auch nicht  leisten können. 

Somit absolvierten wir die Termine und steuerten das ein oder andere Ausflugsziel an. Immer in wechselnder Besetzung, da die 4 Kinder mittlerweile sehr unterschiedliche Ideen und Wünsche für ihre Freizeitgestaltung haben und sich altersmäßig auch nicht mehr alles miteinander vereinbaren lässt. Somit blicken wir auf verschiedene Aktivitäten zurück. Es gab Verabredungen mit Freund:innen bei uns oder auswärts, der Mann und ich hatten auch einen Abend (lange nicht gesehene und sehr geliebte) Gäste, einen halben Tag Bielefeld (nur der Mann und ich nach dem wir K1 abgeliefert hatten), einen Museumsbesuch (Yayoi Kusama Ausstellung mit 3 Kindern), Ostern bei Oma und Opa und einen verkorksten Ausflug nach Maastricht und einen etwas seltsamen Geburtstag zurück. Die Hälfte der mir selbst auferlegten To Dos blieb liegen. Einmal mussten K2 und ich auch sehr sehr früh aufstehen, da ein Auftritt bei King of Stage in Kevelaer schon recht früh stattfand. Wir wurden mit toller Morgenstimmung und schönstem Vogelgezwitscher entschädigt.

Die Ferien endeten zu schnell, die Schule und damit weitere Termine stapelten sich sofort, ein emotionales Thema begleitet uns außerdem. Der restliche April verflog und endete in der letzten Woche nochmal mit vielen verschiedenen Anforderungen. K4 und ich waren bei einer Klimademo in Köln, Elternsprechtage, Elterngespräche in der KiTa, Geburtstage, Fortbildung, Termine außer der Reihe seitens der Schule der Kinder, Dies und Das. Emotional war auch einiges los. Zwei Fahrräder gingen zudem kaputt und waren in der letzten Woche nicht nutzbar, was die Wege zu diversen Terminen erschwerte. Ein Fahrrad fährt wieder, eines muss definitiv mal in die Werkstatt. Zusätzlich Absprachen und Kompromisse mussten gefunden werden. 

Am Tag meiner Fortbildung kam ich zu Hause an. Kein Auto da, im Haus alles still. Nur der Fernseher lief leise. Da lag K4 schlafend. Meine Vermutung dass sich im oberen Stockwerk noch ein älteres Geschwisterkind befand und der Mann einkaufen war, bestätigte sich. Also setzte ich mich erstmal mit einem Kaffee hin. 

Ach ja, K2 und ich waren außerdem im Kino. Wir wollten uns „Michael“ ansehen. Der einzig annähernd günstige Termin für die nächsten Wochen war der Dienstag nachmittag. Also machten wir das. Denn diesen Film wollte ich als altes Fangirl unbedingt im Kino sehen mit vollem Sound und nicht später irgendwo auf einem Bildschirm zu Hause. Der Film katapultierte mich zurück ins MJ-Universum. Meine Timeline besteht nur noch aus MJ und ich hätte in meiner Jugend alles darum gegeben so viele Video und Interviewausschnitte zur Verfügung zu haben, wie heute.

Statt „Tanz in den Mai“, machte ich dann „Schlaf in den Mai“. 10 Stunden non stopp. Ich war ziemlich platt. Das reichte um halbwegs erstmal wieder klar zu kommen und das schon vollgeplante Wochenende zu starten. Darunter: Wäscheberge, eine Einladung zu einer 1. Mai Party, Fahrradreparaturen, eine geplante aber aus Gründen ausgefallene Gartenhausrenovierung, Übernachtungsbesuch und ein Geburtstag.

Für die nächsten Wochen im Mai steht dann auch wieder einiges an.

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