Endspurt und Geburtsvorbereitung

Endspurt. Es sind noch circa 8 Wochen bis zur Geburt.

Für die Kinder wird es auch immer greifbarer. Das Sirenchen hat uns schon gemalt. Mit Baby. 🙂

Neulich erwachte ich halb von einer Übungswehe. Ich war furchtbar müde und träge. Es war mitten in der Nacht. Neben mir schnarchten friedlich die Kinder.  Kurz flitze der Gedanke durch meinen bleischweren Kopf, wie es wohl wäre, wenn mitten in der Nacht die Fruchtblase platz und ich dann alle wecken müsste und wenn ich dann aber so müde wäre und so schlapp…..kurzer Stressgedanke. Hatte ich noch gar nicht drüber nachgedacht und Zeichen dafür, mich nun ganz bewusst mit der Geburt auseinander zu setzen und alle denkbaren Szenarien im Groben mehrmals gedanklich durch zu spielen. Wenn denn die Umstände in diesem Haus es zulassen.

Das aller Wichtigste für mich ist nämlich entspannt in eine Geburt hinein zu gehen. Dazu gehört ein gewisser Plan für die jeweiligen Eventualitäten.

 

Theoretische Vorbereitung auf alles rund um die Geburt

Viele Fragen in meinem Kopf

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Von Ruhebedürfnissen und Wechselwirkungen, oder: Die Kinder brauchen ihre Eltern

Es gibt immer so Abschnitte, da fordern die Kinder mich/uns mehr als sonst. 

Es ist auch ein Wechselspiel, das ist mir bewusst. Zum Beispiel bin ich gerade in einer Phase der Schwangerschaft (und so ging es mir in den anderen drei Schwangerschaften auch), da habe ich ein größeres Ruhebedürfnis. Ich brauche Zeit für mich. Zeit, zum In-mich-hineinhorchen. Zeit, mich mental auf die Geburt vorzubereiten. Muße, Langsamkeit. Entspannung. Kraft sammeln. Durchatmen.

Dem Mann geht es da ähnlich, nur anders. Also eben so aus männlicher Sicht.

Wie das so ist, haben Kinder feine Antennen. Und obgleich sie mittlerweile so groß sind, dass sie meinen Zustand eher begreifen und mir durchaus auch Ruhephasen eingestehen und insgesamt ganz lieb mit mir sind, beginnen sie auch an mir zu zerren.

Sie merken meinen kleinen Rückzug zu mir selbst sehr genau. Vor allem das Sirenchen. Continue reading…

Schwangerschaftstagebuch- das zweite Trimester

Von Zipperlein und unangenehmen Wahrheiten

Das zweite Schwangerschaftstrimester neigt sich dem Ende. Zeit, um zu Berichten, wie es mir nach dem ersten Trimester erging.

13. SSW

Die Übelkeit kommt weiterhin am Tag. Aber ich bekam den Tipp Akkupressurarmbänder zu tragen, was mir tatsächlich hilft. Vielen, vielen Dank überhaupt für alle Tipps, die ich auf Instagram so bekam! 

Ich habe das Akkupressurarmband getestet. Ich habe es mit und ohne versucht. Mit den Bändern geht es mir sehr gut und die Übelkeit „schimmert“ ab und an nur ein bisschen durch. Aber das stört nicht weiter. Ich habe wieder richtig Appetit und esse mit Freude.

Die Müdigkeit hat sich tatsächlich etwas gelegt. Ich komme ohne Mittagsschläfchen und Kaffee gut durch den Tag. Kaffee mag ich gerade auch nicht wirklich. Die ein oder andere Tasse, die ich versucht habe, bekam mir nicht.

Was mich weiterhin nervt sind die Hautunreinheiten im Gesicht.  Als sei ich in der Pubertät.

 

14. SSW

Zu Beginn der 14.Woche bekomme ich heftige Kreislaufprobleme. So heftig, dass ich mich mehrfach schnell auf den Boden lege, damit ich nicht umkippe. Ich rufe meine Eltern zur Hilfe, um den Alltag am Laufen zu halten. Ich bin nicht sicher, ob ich dezent an dem Magen-Darm-Virus knabbere, der nun den Sohn doch richtig erwischt hat. Vielleicht ist alles ein bisschen viel gewesen in den letzten Wochen mit den sich übergebenden Kindern und dem Durchfall. Ich renne nur durchs Haus und putze und wasche, in der Hoffnung es so eindämmen zu können. 

Allerdings bin ich ab Ende der 14. Woche von meiner Schwangerschaftsübelkeit befreit. Ganz plötzlich brauche ich keine Akkupressurarmbänder mehr und fühle mich recht fit.

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Die 4. Schwangerschaft – ein WIR mehr und aufgefrischte Erinnerungen

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass eine 4. Schwangerschaft und dann mit dem 5 jährigen Abstand zum jüngsten der drei Kinder mich so glücklich machen könnte.

Mit glücklich machen meine ich jetzt nicht allein die Freude darüber bald noch eine kleine Persönlichkeit in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Auch nicht, bald nochmal ein Baby im Arm zu halten. Das ist zwar schon auch was Schönes, aber ich habe schon mal darüber geschrieben, dass ich keine Baby-Mama bin. Es war für mich nie ein erstrebenswertes Ziel einen Säugling zu umsorgen. Die größeren Kinder waren immer das, was mich wirklich interessierte. Wen meine Gedanken dazu interessieren, kann das gerne HIER: Ich bin keine Babymama nachlesen.

Diese vierte Schwangerschaft ist in vielen Punkten für mich besonders.  Continue reading…

Ein neues Baby- Wie bereite ich mich und die Geschwister vor

Jede Schwangerschaft ist aufregend. Egal ob es die erste oder die vierte Schwangerschaft ist.

Mit einem Kind ändern sich die Bedingungen und der Alltag. Mit jedem weiteren auch. 

Abgesehen davon, dass ich mich schon in der ersten Schwangerschaft selbst sehr frühzeitig und gründlich mit der Geburt auseinander setze und mich mental darauf vorbereitete (dazu schreibe ich auch noch etwas in den nächsten Tagen), spielte ab der zweiten Geburt für mich die Vorbereitung meiner Kinder auf das was kommt eine zentrale Rolle. 

Wenn ich sie gewappnet weiß, blicke ich selbst auch automatisch entspannter auf die anstehenden Aufgaben und neuen Umstände. 

Somit begann ich immer sehr frühzeitig mit meinen Kindern über meine Schwangerschaft zu sprechen und sah mit Ihnen immer wieder über viele Wochen Bilderbücher zum Thema Geburt und neues Geschwisterkind an.

Nun waren meine beiden „Großen“ bei der Geburt des dritten Kindes gerade 3 Jahre und 18 Monate alt.

 

Wenn das Baby da ist

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