Ein neues Baby- Wie bereite ich mich und die Geschwister vor

Jede Schwangerschaft ist aufregend. Egal ob es die erste oder die vierte Schwangerschaft ist.

Mit einem Kind ändern sich die Bedingungen und der Alltag. Mit jedem weiteren auch. 

Abgesehen davon, dass ich mich schon in der ersten Schwangerschaft selbst sehr frühzeitig und gründlich mit der Geburt auseinander setze und mich mental darauf vorbereitete (dazu schreibe ich auch noch etwas in den nächsten Tagen), spielte ab der zweiten Geburt für mich die Vorbereitung meiner Kinder auf das was kommt eine zentrale Rolle. 

Wenn ich sie gewappnet weiß, blicke ich selbst auch automatisch entspannter auf die anstehenden Aufgaben und neuen Umstände. 

Somit begann ich immer sehr frühzeitig mit meinen Kindern über meine Schwangerschaft zu sprechen und sah mit Ihnen immer wieder über viele Wochen Bilderbücher zum Thema Geburt und neues Geschwisterkind an.

Nun waren meine beiden „Großen“ bei der Geburt des dritten Kindes gerade 3 Jahre und 18 Monate alt.

 

Wenn das Baby da ist

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Schwangerschaftstagebuch- Das erste Trimester

So, da bin nun also „in anderen „Umständen“, wie meine Oma zu sagen pflegte. Oder „guter Hoffnung“. Oder um es mit dem Karnevalshit der Bläckföös zu sagen: „Schalalalalalalaaa, de Mama kritt alt widder e Kind!…“

Karneval steht vor der Tür. Da geht’s immer mit mir durch. 😉

Was ich bei dieser Schwangerschaft ganz klar sagen kann: Es gibt Dinge, die sind bei mir bei allen 4 Schwangerschaften gleich:

Gewichtsreduktion am Anfang

spannende Brüste

Empfindlichkeit gegen alles, was am Bauch zu eng ist

viel Luft im Oberbauch (ich rülpse sehr viel)

Geruchsempfindlichkeit

sehr spezifischer und fast ausschließlicher Appetit auf Obst und Gemüse 

Müdigkeit

Kurzatmigkeit

Stimmungsschwankungen, die recht bald in überwiegend sehr ausgeglichene Stimmung über geht (was sehr angenehm ist)

Und es zeichnet sich schon jetzt ab, dass ich auch in dieser 4. Schwangerschaft sehr früh anfangen werde zu hinken und mir den unteren Rücken zu halten, als sei ich schon im 9. Monat)

Ansonsten ist diesmal anders, dass sich heftige Übelkeit einstellte. Ich muss mich zwar nicht übergeben, aber manchmal wäre das fast eine Erleichterung. Andererseits bin ich froh, dass das mühsam zu mir genommene Essen bei mir bleibt. 

Hautunreinheiten haben sich leider auch dazu gesellt. Das hatte ich in den anderen Schwangerschaften nicht.

 

Was die weiteren“Details“ angehen, fasse ich das erste Trimester mal zusammen: Continue reading…

Eine Überraschung zum neuen Jahr

Wie schon oft im Leben (hier 39 Fakten nachzulesen) geschehen mir gerne Dinge, die ich eigentlich ausschließe.

Und so schrieb ich einst…..Zurück zum ICH!

Und doch: 

Darf ich vorstellen …Tadaaaaa: Nr 4 in der wahrscheinlich 11.Schwangerschaftswoche. 

 

 

Rein rechnerich wäre es die 10. Woche, aber das Ultraschallbild lässt andere Schlüsse zu. Es würde einiges erklären. ;-D

Und ich muss wohl niemandem sagen, dass ich heute doch etwas ergriffen auf das Ultraschallbildschirm blickte und staunte, wie dieser winzige Mensch dort strampelt und winkt und putzmunter vor sich hin wächst. Ein Wunder. Immer wieder. Und diesmal irgendwie einmal mehr.

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Schwangerschaft-hurra oder uuups? (Blogparade)

Auf dem Blog, Nicht noch ein Frauenblog läuft gerade die Blogparade:

Blogparade: Schwanger – hurra oder uuups?

Ich habe zwar schon über meine Schwangerschaften geschrieben, aber tatsächlich nicht darüber, wie alles began. Ich arbeite einfach mal die Fragen ab und springe zurück auf die alte „Zeitrechnung“:


War die Schwangerschaft geplant?

Ja, kann man so sagen. Wir waren uns auf jeden Fall einig, es mal zu versuchen. Manchmal klappt es ja eine Weile nicht oder sogar gar nicht. Ich kenne genug solcher Geschichten und weiß, wie schlimm das für Betroffene sein kann.

Also kaufte ich nach dem letzten Blisterstreifen keine neue Pillenpackung. Wir warteten dann mal was geschehen würde. Im ersten Zyklus passierte nichts. Hätte ich auch nicht erwartet. Ich stellte mich auf ein paar Monate Umstellung ein.
Im zweiten Zyklus spürte ich ein Ziehen und Stechen in der Zyklusmitte. Ich weiß noch genau, dass ich mich darüber wunderte und dachte: Das muss der Eisprung sein. Eine Freundin hatte mir erzählt, wie sich dies bei ihr immer anfühlt. In meiner Naivität teilte ich meine Beobachtung dem Mann mit, der daraufhin erstmal ausflippte und glaubte nun nach Stoppuhr ran zu müssen. 😀 Das hätte ich allerdings selbst sehr unerquicklich gefunden. Wir stritten ein bisschen vor uns hin, wer jetzt was wie gemeint und verstanden hätte. Der Klassiker. 😀 Zum Glück waren wir noch auf einer Veranstaltung verabredet und das Thema war erstmal vergessen.
Fast jedenfalls 😉 Continue reading…

Warum ich meine Hebamme nicht missen möchte. #OhneHebamme

Ein älterer Beitrag, den ich gerne zur Blogparade von Nina auf dem Blog Perlenmama beitrage.

Thema: Meine Geburt ohne Hebamme. Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie das gewesen wäre?

 

Immer wieder (und aktuell verschärft mit der geplanten Abschaffung der Beleghebammen in den Krankenhäusern) hört man, dass wieder Geburtsstationen in Krankenhäusern oder Geburtshäuser geschlossen werden. Immer mehr Hebammen geben schweren Herzens ihren Beruf auf. Auch kenne ich negative Geschichten über Hebammen von Frauen, die sich schlecht betreut fühlten, oder auch schlecht betreut wurden. Was sicherlich mit den immer schlimmer werdenden Bedingungen zusammen hängt.

Ein Grund mehr nochmal aus meiner persönlichen Sicht aufzuschreiben, wie wichtig eine gute Hebamme ist.

Meine Hebamme hat mich durch drei Schwangerschaften, drei Geburten und 3 mal durch das Wochenbett begleitet. Ich möchte sie nicht missen. Man kann von einem guten Vertrauensverhältnis sprechen.

Sie hat uns zu Beginn der ersten Schwangerschaft geduldig und kompetent beraten. Da ich eine Hausgeburt wollte, hat sie uns auch über sämtliche Vorteile und auch Risiken selbiger aufgeklärt. Wir haben bestimmt gute 2 Stunden zu Beginn der Schwangerschaft zusammen gesessen.
Wir der Mann und vor allem ich fühlten uns wohl in ihrer Gegenwart.
Sie machte, bis auf die Ultraschalluntersuchungen, alle gängigen Vorsorgeuntersuchungen. Wir hatten Monate lang Zeit uns kennen zu lernen.
Meist fuhr ich in die nahegelegen Praxis. Zum Schwangerschaftsende, kam sie zur Vorsorge auch zu mir nach Hause. Das fand ich sehr angenehm. Denn ich war nicht gut zu Fuß. Zweimal war es Winter, so richtig mit Schnee und Eis und einmal Hochsommer und sehr heiß. Da ist man hochschwanger dankbar um jeden Weg, den man nicht vor´s Haus muss.

Ich konnte sie immer anrufen. Wenn sie im Urlaub war, bekam ich immer eine Vertretungs-Hebamme genannt und deren Telefonnummer. Ich lernte sie sogar vorher immer kennen.

Ich wusste, wenn sie ein Risiko in einer Hausgeburt sähe, würde sie das signalisieren und mit uns ins Krankenhaus fahren. Continue reading…