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Samhain 2026 Ende-Pause-Neustart?

Halloween ganz traditionell betrachtet geht auf den keltischen Brauch Samhain zurück und bedeutet knapp zusammengefasst den Abschied von den fruchtbaren Monaten und der Beginn der Ruhezeit in der Natur, bevor wieder alles neu startet. Ein passendes Bild für mein Gemüt derzeit.

Seit Monaten schon habe ich das Gefühl, ich müsste mich von einer Zeit, wie ich sie kenne, verabschieden. Solche Momente hat natürlich jeder ein paar Mal im Leben. Immer wenn sich etwas verändert. Sei es ein Umzug, ein Jobwechsel, eine Familie gründen, sich von Menschen verabschieden, Kinder einschulen….die Pubertät und die Menopause fallen da gewiss auch hinein. Aktuell habe ich nur das Gefühl, die Veränderung ist größer (was im Zuge der Klimakrise nicht nur ein Gefühl ist) und ich denke darüber nach, warum sich das Leben so unfassbar viel schneller anfühlt, als je zu vor und wann das angefangen hat. 

Zuerst dachte ich, es läge einfach am Älterwerden. Aber die größeren Kinder empfinden die Schnelligkeit der Zeit auch schon seit ein paar Jahren und verkünden fast schon überrumpelt, dass ja bald schon wieder Silvester und wo das letzte Jahr geblieben ist.

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Tagebucheintrag September 2026

Liebes Tagebuch…

Wie läuft es so?

Turbulent. Auf allen Kanälen, die mit Schule zu tun haben. Das wären dann 5 an der Zahl in diesem Haushalt.

Es gab Elternabende, 6 Stück, 4 für die Kinder in der Schule, einer beim Sportverein und mein eigener. Haben wir alle wahrnehmen können? Nein, denn viele dieser Termine spielen sich bevorzugt nicht nur in der selben Woche sondern ausgerechnet auch am selben Abend ab. Immerhin hatten wir eine Trefferquote von 3 zu 5 in einer Woche. Den Abend des Sportvereins verpasste ich, weil am selben Tag noch ein Erstehilfekurs in der Schule stattfand, der unerfreulicherweise bis 19:30 ging und damit hatte niemand gerechnet. Und selbst wenn ich noch Zeit gehabt hätte…..ich wollte und konnte mich nur noch völlig ermattet nach Hause schleppen.  In der gleichen Woche gab es noch eine Konferenz und bald darauf folgte noch ein pädagogischer Ganztag. Alle die behaupten Lehrer:innen hätten viel Zeit und frei und überhaupt, Lehrer:in werden, wenn man eigene Kinder haben will, ist doch ideal, da hat man viel Zeit…..Haltet einfach die Schn..ze! 

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Rund um die Schule

Einschulung 2026

Ich habe meine Gelassenheit in vielen Dingen bei der Geburt von K4 irgendwo versehentlich abgegeben. Vielleicht hat die Perimenopause auch gesagt: So ab jetzt! Und hat mir das Zepter im Sprint aus der Hand gerissen. Ich weiß es nicht. Ich spüre nur eins: Ich bin viel öfter, als je zu vor, immer mal wieder besorgt und ängstlich bei K4. Dabei blicke ich mit dreimalige Erfahrung auf verschiedene Herausforderungen (Beispiel 1) , (Beispiel 2) zurück und sollte doch jetzt eigentlich noch gelassener sein als vorher. Aber spätestens seit K4s Kieferbruch bin ich in dieser blöden Sorgenschleife hängen geblieben. Eine Folge davon ist, dass ich es nicht gern sehe, wenn K4 Inliner fahren lernen möchte. In meinem Kopf kreiselt das Wort: Sturzgefahr als neonrotes Warnschild. Klettert K4 auf hohen Klettergerüsten, was ich durchaus gestatte, vermeide ich zu genau hinzusehen und blende alle unschöneren Ängste best möglich dazu aus. Ich winke ihr fröhlich und lobe sie ob ihrer Geschicklichkeit, innerlich hoffe ich, sie möge bald und heil wieder auf festem Boden stehen.

Nun brachte K4 einige Eigenheiten mit, die vielleicht durch die Pandemieerfahrungen, vielleicht durch meine innerliche Unsicherheit verstärkt wurden oder die drei Faktoren spielen miteinander Pingpong. K4 sprach in der KiTa zunächst über ein halbes Jahr nicht. Generell sprach sie nicht mit „Fremden“ (was in ihrem Fall alle waren, die nicht zur Kernfamilie gehörten.) Und auch jetzt ist sie immer noch sehr zurückhaltend in unbekannten sozialen Situationen. 

Wir haben alle gelernt, dass K4 Zeit braucht, Dinge in ihrem Tempo zu lernen und selbst wenn sie Dinge schon kann, braucht sie für sich die Gewissheit, dass sie es kann.

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London 2026

Neben unserer Heimatstadt Köln, meiner einstigen Wahlheimat Berlin, sind Marrakech, Cork und London die von mir meist bereisten Städte. Und somit fühlte es sich nicht fremd an, diesen Sommer nochmal nach London zu reisen. 

Auf dem Beitragsbild sitze ich übrigens in dem Speedboat!

Unsere Reiseplanung entstand, wie für uns üblich, recht kurzfristig, aber noch in der Schulzeit. Wir sprachen mit unserer Verwandtschaft vor Ort den Zeitraum ab und buchten die Fähren und wir brauchten für die Kinder neue Reisepässe. Und dann hatten wir eine klitzekleine neue Kleinigkeit vergessen, verdrängt, gar nicht wahrgenommen…was auch immer. Dies sollten wir dann schmerzlich bemerken, als wir ohnehin etwas knapp an der Fährstation in Calais eintrafen. Keine Einreise ohne ETA Nummer! Wir hatten keine! FCK!

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Geburtstag und KiTa-Abschied

Die Ferien begannen dieses Jahr nur so „halb“.

Üblicherweise blieben hier immer alle KiTa-Kinder in den Sommerferien komplett zu Hause, einfach auch, damit hier morgens keinerlei Termindruck wegen Bringszeiten entstand. Außerdem taten die 6 Wochen Ferien immer allen gut, so dass man am Ende der Zeit froh war, wenn endlich der Alltag wieder startete. 

Dieses Jahr aber ist besonders, denn der KiTa-Abschied und K4s Geburtstag fielen dicht aufeinander ans Ende der zweiten Ferienwoche. Somit brachte ich K4 die zwei Wochen noch täglich zur KiTa und nutzte die Zeit, um eine Reihe Erledigungen,Termine und liegengebliebene Aufräumarbeiten abzuarbeiten. Eigentlich sogar gut so, denn ich brauche ja eh immer ne gute Woche, um im Feriengefühl anzukommen und mal einen Gang runter zu fahren.