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...und was es sonst noch gibt Es könnte so einfach sein

Typische 24 Stunden

Ich schlafe gegen 22 Uhr wie erschossen ein, um dann um 2:55 plötzlich aufzuschrecken. In meinem Kopf rattert es. Den Termin beim Bürgeramt mit den Kindern für die neuen Reisepässe……aaaaaargh, eines der Kinder ist kurzfristig an dem Tag nicht pünktlich wieder da, fällt mir ein. Es steht ein sportlicher Ausflug seitens der Schule an. Ich muss den Termin mit den Ausweisen verschieben. Apropo, die Katzen müssen auch noch geimpft werden. Seit Ostern will ich den Termin dazu vereinbaren. Heute mache ich das. Ganz bestimmt. Habe ich den Kindergeburtstag eigentlich in den Kalender getragen? Habe ich bei der Terminabfrage für ein Treffen mit Freunden nicht übersehen, dass an einem Tag meine Mutter Geburtstag feiert? Ich habe außerdem am letzten Sonntag eine Freundin vergessen. Fck. Wo habe ich in der Schule eigentlich die wichtigen Zettel hingelegt? Um kleine Abschiedsgeschenke für die Kinder, die im nächsten Schuljahr eine neue Lehrerin bekommen, muss ich mir auch noch überlegen! Wo ist eigentlich meine Jeansjacke? Sind meine Eltern schon aus dem Urlaub zurück?

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...und was es sonst noch gibt Mama Error

Schau mir in die Augen, Kleines!

Oder: Ich werde alt.

Unlängst ereignete es sich, dass ich von meiner Augenärztin eine Notfall-Überweisung zur Augenklinik ausgestellt bekam. „Na, bravo. Wahrscheinlich noch so eine perimenopausale „Ausfallerscheinung!“, sagte ich. „Haha“, lachte die Ärztin: „Warten Sie mal ab, das wird noch schlimmer!“ „Was jetzt? Das mit den Augen oder die anderen Zipperlein?“, wollte ich fragen, ließ es aber dann. So oder so nicht sehr ermutigend. Reichte ja schon, dass ich jetzt schon als Notfall galt. Ausgerechnet an einem Tag, der logistisch ohnehin einiges zu bieten hatte. Ich habe keine Zeit für sowas! Noch dazu, da sich ohnehin schon am Vortag Dinge ereigneten, die diesen Tag überflüssigerweise verkomplizierten.

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...und was es sonst noch gibt

April 2026

Der April verflog, vollgepackt mit Vielem. Wir waren buchstäblich „feelbeschäftigt“, um es mit Elisa Klinkenbergs (von mir geschätzte Künstlerin aus Berlin), Worten zusammen zu fassen. Zunächst enthusiastisch erdacht, fuhren wir doch nicht spontan in den Urlaub, was am Ende auch gut war, denn u.a. hatte K1 eine kurzfristige Einladung zu einem mehrtägigen Trainingscamp in Bielefeld bekommen, außerdem ergaben sich drei wichtige Termine mit einem anderen Kind, eine Katze musste auch zum Tierarzt und im Grunde hätten wir uns eine Reise auch nicht  leisten können. 

Somit absolvierten wir die Termine und steuerten das ein oder andere Ausflugsziel an. Immer in wechselnder Besetzung, da die 4 Kinder mittlerweile sehr unterschiedliche Ideen und Wünsche für ihre Freizeitgestaltung haben und sich altersmäßig auch nicht mehr alles miteinander vereinbaren lässt. Somit blicken wir auf verschiedene Aktivitäten zurück. Es gab Verabredungen mit Freund:innen bei uns oder auswärts, der Mann und ich hatten auch einen Abend (lange nicht gesehene und sehr geliebte) Gäste, einen halben Tag Bielefeld (nur der Mann und ich nach dem wir K1 abgeliefert hatten), einen Museumsbesuch (Yayoi Kusama Ausstellung mit 3 Kindern), Ostern bei Oma und Opa und einen verkorksten Ausflug nach Maastricht und einen etwas seltsamen Geburtstag zurück. Die Hälfte der mir selbst auferlegten To Dos blieb liegen. Einmal mussten K2 und ich auch sehr sehr früh aufstehen, da ein Auftritt bei King of Stage in Kevelaer schon recht früh stattfand. Wir wurden mit toller Morgenstimmung und schönstem Vogelgezwitscher entschädigt.

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...und was es sonst noch gibt Mama Error

Von „perimenopausalen“ Macken und familiären Terminen

Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können. Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir. 

4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich zu einem nervösen und ängstlichen Gemüt mutiert. Ich weiß am liebsten was mich erwartet. Ich mag es, wenn ich die Örtlichkeiten wenigstens auf Bildern schon mal gesehen habe. Während ich mich mit 19 Jahren mit dem Schlachtschiff von einem Familienauto meiner Eltern beherzt in jede Lücke in der Kölner Innenstadt quetschte, bricht mir mittlerweile der Schweiß aus, wenn ich nur dran denke ein Auto in der Innenstadt zu parken. Möglicherweise bin ich auch einfach aus der Übung gekommen und allein durch die 4 Kinder wurde ich gezwungen etwas mehr im Voraus zu planen und zu bedenken und habe so manche Situation auch gemieden.

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...und was es sonst noch gibt

März 2026

Was seit den Karnevalstagen geschah.

Insgesamt läuft es weiter positiv in diesem Jahr. Dennoch ist viel zu tun und ich schwanke munter zwischen Tatendrang und Ideen und Erschöpfung und dem dringenden Bedürfnis nach Pausen. Denn zu tun gibt es immer etwas. Und phasenweise zu viel auf einmal.

In der Schule ist nach wie vor immer was los. Fortbildungen, pädagogischer Ganztag, Elternsprechtage, Vorbereitungen für ein nahendes Schulfest und natürlich der übliche Alltag: „Ooooh, da ist eine Hummel in die Klasse geflogen!“, „Ich habe gerade meinen Milchzahn verschluckt!“ „Ich blute hier am Finger!“ …

 bevor wir in knapp zwei Wochen in wohlverdiente Osterferien gehen. Hier zu Hause gibt es auch neue Entwicklungen.