Vor Reisen geht es stets turbulent zu

Bevor ich euch in Bälde genauer erzähle, wo genau wir diese Woche auf Reisen waren (Auf Pressereise genauer gesagt) und wie wir es dort verlebt haben, möchte ich euch einen kleinen Schwank von unser immer gleichen Abreiseszenerie erzählen.

Ich weiß nicht, wie es anderen Familien geht. Aber wir haben immer Stress wenn es ums finale einpacken und beladen des Autos geht. Immer.

Es mag zum einen daran liegen, dass ich Kofferpacken hasse. Früher, als Single, pflegte ich im Kopf alles zu überlegen was mit muss und schaffte es den praktischen Teil der Übung stets auf den letzten Drücker zu legen. Sprich, wenn es morgens um 4 Uhr losgehen sollte, packte ich nach Mitternacht. 

Dann hatten der Mann und ich schon ohne Kinder immer unterschiedliche Meinungen hinsichtlich der Aufgabenverteilung. Er war der Auffassung, ich sei auch für das Einpacken seiner Sachen  zuständig und beschwerte sich am Ende, ich hätte dies und jenes vergessen. Wir konnten diese Part der Aufgabenverteilung aber klären. ;-D 

Mit Kindern packe ich nicht mehr auf den letzten Drücker. Da bereite ich alles rechtzeitig vor. Denn sonst gerät hier alles ins Schleudern. Außerdem sind viele Dinge immer noch bis zu letzt im Gebrauch. Es bleibt also genug auf den letzten Drücker zu Kramen. Und es schleudert auch trotzdem noch. 😀

Und so versuche ich den Haushalt in einem halbwegs erträglichen Zustand zurück zu lassen und für die jeweiligen Katzensitter (denn hier sind immer zwei Katzen zu versorgen) alle nötigen Informationen aufzuschreiben und Schlüssel bereit zu legen.

Bei dieser Abreise ging es auch wieder turbulent zu. Während ich versuchte alle Taschen und Körbe sortiert im Flur zu sammeln, pflückten die Kinder wieder irgendwas aus den Taschen raus oder befüllten die Taschen zusätzlich mit Dingen, die auf keinen Fall mit sollten. Continue reading…

Die Zähne wackeln und die Seele auch

Das Sirenchen geht nun seit letzten Sommer in die Schule und sie geht weiterhin nachweislich gern. Sie erledigt auch immer noch äußerst engagiert ihre Hausaufgaben. Ich muss sie manchmal bremsen, wenn ihre Konzentration nach lässt und es in Gehuddel ausbricht. 

Sie erzählt nicht viel, aber wenn, höre ich heraus, dass sie sozialen Anschluss mit anderen Mädchen aus ihrer Klasse, als auch den Parallelklassen hat. So vermeldet es auch der große Bruder, der auf dem Schulhof tatsächlich alles im Blick hat. Er ist so herzzerreißend fürsorglich.

Allerdings ist das Sirenchen seltenst verabredet mit den neuen Freundinnen. Es scheint sie nicht zu stören. Sie fordert es nicht ein. Ich frage sie immer mal und zweimal fielen Namen und ich schlug vor, ich könne mal die jeweilige Mama kontaktieren. Es verlief dann ein bisschen im Sande, weil hier zu viel Chaos herrschte und ich außerdem den Eindruck hatte, dass das Sirenchen gar nicht unglücklich über „Ruhe“ am Nachmittag war. Sie schläft aktuell, trotz Zeitumstellung, auch überraschend früh und möchte auch gerne früh ins Bett.

Sie kommt in den letzten Wochen oft sehr gereizt nach Hause. Bzw sie kommt zunächst gut gelaunt an, aber ihre Stimmung kippt in der gleichen Sekunde, in der das erste Detail des heimischen Alltags nicht zu 100% zu ihrer Vorstellung verläuft.

Da ist ein Klecks Spinat auf ihrer Pizza? Drama. Continue reading…

Ich bin müde und agro

Seit ein paar Tagen bin ich sooo agro. Woooooaaaaaaaaar!

 Es könnte u.a. damit zusammen hängen, dass die Uhren vorgestellt wurden und es mich aus meinem Biorhythmus gerissen hat. Ich bin zwar keine Nachteule, aber auch kein „früher Vogel“. Wenn man mich lässt, wache ich von alleine um 7.20 auf und fühle mich wohl. Aber das geregelte Leben der westlichen Zivilisation lässt das nicht zu.

Also quäle ich mich seit Montag gefühlt noch eine Stunde früher als mir angenehm wäre, aus dem Bett. 

Die Kinder muss ich auch wecken und deren Laune ist dann auch nicht so prickelnd. Was den morgendlichen Ablauf, sagen wir, holprig macht.

Gleichzeitig herrscht hier immer noch die Kinderzimmer-„Baustelle“. Ich kann beide Wörter schon nicht mehr hören. Was eine endlos Story. Echt mal.

Die neuen Kinderzimmer sind fast komplett fertig renoviert. Fast. Und schon ein paar Mal sah ich mich voller Vorfreude am Ziel. Aber jedes Mal kam eine Hürde dazwischen. Die Zeit, die Möglichkeiten, die Umstände. Letztes Wochenende ölte ich den Holzboden in dem Gedanken am nächsten Tag sei er, wie auf der Bedienungsanleitung versichert, betretbar. Mööööp. Leider nein. Das Öl war am nächsten Tag noch nicht richtig eingezogen und damit fielen anstehende Anschlussarbeiten aus und der „Umzug“ auch. (Und nein, ich habe nicht zu viel Öl aufgetragen. Es ist wunderbar geworden!)

Da ich nun im 6. Monat schwanger bin, mich zwar grundsätzlich fit und wohl fühle, bin ich dennoch etwas in meiner vollen Arbeitskraft, vor allem was Tempo und Gewichtheben angeht, gedrosselt. Ich fühle mich dann ein wenig wie ein verwundetes Tier, das nicht kann, wie es will. Fauch. Denn zu allem Überfluss hat der Nestbautrieb nun vollends eingesetzt. Continue reading…

Die 4. Schwangerschaft – ein WIR mehr und aufgefrischte Erinnerungen

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass eine 4. Schwangerschaft und dann mit dem 5 jährigen Abstand zum jüngsten der drei Kinder mich so glücklich machen könnte.

Mit glücklich machen meine ich jetzt nicht allein die Freude darüber bald noch eine kleine Persönlichkeit in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Auch nicht, bald nochmal ein Baby im Arm zu halten. Das ist zwar schon auch was Schönes, aber ich habe schon mal darüber geschrieben, dass ich keine Baby-Mama bin. Es war für mich nie ein erstrebenswertes Ziel einen Säugling zu umsorgen. Die größeren Kinder waren immer das, was mich wirklich interessierte. Wen meine Gedanken dazu interessieren, kann das gerne HIER: Ich bin keine Babymama nachlesen.

Diese vierte Schwangerschaft ist in vielen Punkten für mich besonders.  Continue reading…

Huiiii, also die letzte Woche…..

Die letzte Woche raste an mir vorbei. 

Sie war geprägt durch Kindergeburtstage, Kinderzimmerbaustellenarbeiten, schwangerschaftsbedingter Lahmheit und Müdeigkeit, der Projektwoche in der Schule und stürzenden Kindern.

Am letzten Samstag stürzte ja der Sohn und kam mit einer glimpflichen Prellung davon. 

Dann startete die Projektwoche in der Schule und die Kinder waren deswegen ganz schön durch den Wind. Sie waren in Gruppen von Erst- bis Viertklässlern eingeteilt und durchwanderten jeden Tag ein anderes Themenfeld und immer in einem anderen Raum mit einer anderen Lehrerin.

Ich weiß nicht, wie die anderen Erst- und Zweitklässler zurecht kamen. Meine beiden Kinder fanden die Themen zwar toll, aber dass sie nicht in ihrer gewohnten Lerngruppe, Lernumgebung UND nicht mit der Klassenlehrerin zusammen waren, stresste sie enorm.

Der Sohn zog sich nach der Schule gerne alleine ins Kinderzimmer zurück und wollte dort auch alleine sein. Das wiederum stieß den Mädchen bitter auf, die dann maulig reagierten. Ich musste sie vertrösten, dass sie ganz ganz bald wirklich eigene Zimmer haben. Wir nähern uns dem bezugsfertigen Zustand der Räume. Was auch meinen Nerven zu Gute kommt. Denn überall im Haus herrscht deswegen Chaos.

 

Montag

Das Sirenchen fiel schon Montags durch eine schwierige Laune auf, was ich zunächst nicht mit der Projektwoche in Verbindung brachte. Continue reading…