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...und was es sonst noch gibt

Tagebucheintrag September 2026

Liebes Tagebuch…

Wie läuft es so?

Turbulent. Auf allen Kanälen, die mit Schule zu tun haben. Das wären dann 5 an der Zahl in diesem Haushalt.

Es gab Elternabende, 6 Stück, 4 für die Kinder in der Schule, einer beim Sportverein und mein eigener. Haben wir alle wahrnehmen können? Nein, denn viele dieser Termine spielen sich bevorzugt nicht nur in der selben Woche sondern ausgerechnet auch am selben Abend ab. Immerhin hatten wir eine Trefferquote von 3 zu 5 in einer Woche. Den Abend des Sportvereins verpasste ich, weil am selben Tag noch ein Erstehilfekurs in der Schule stattfand, der unerfreulicherweise bis 19:30 ging und damit hatte niemand gerechnet. Und selbst wenn ich noch Zeit gehabt hätte…..ich wollte und konnte mich nur noch völlig ermattet nach Hause schleppen.  In der gleichen Woche gab es noch eine Konferenz und bald darauf folgte noch ein pädagogischer Ganztag. Alle die behaupten Lehrer:innen hätten viel Zeit und frei und überhaupt, Lehrer:in werden, wenn man eigene Kinder haben will, ist doch ideal, da hat man viel Zeit…..Haltet einfach die Schn..ze! 

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...und was es sonst noch gibt

London 2026

Neben unserer Heimatstadt Köln, meiner einstigen Wahlheimat Berlin, sind Marrakech, Cork und London die von mir meist bereisten Städte. Und somit fühlte es sich nicht fremd an, diesen Sommer nochmal nach London zu reisen. 

Auf dem Beitragsbild sitze ich übrigens in dem Speedboat!

Unsere Reiseplanung entstand, wie für uns üblich, recht kurzfristig, aber noch in der Schulzeit. Wir sprachen mit unserer Verwandtschaft vor Ort den Zeitraum ab und buchten die Fähren und wir brauchten für die Kinder neue Reisepässe. Und dann hatten wir eine klitzekleine neue Kleinigkeit vergessen, verdrängt, gar nicht wahrgenommen…was auch immer. Dies sollten wir dann schmerzlich bemerken, als wir ohnehin etwas knapp an der Fährstation in Calais eintrafen. Keine Einreise ohne ETA Nummer! Wir hatten keine! FCK!

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...und was es sonst noch gibt Kindergeburtstage

Geburtstag und KiTa-Abschied

Die Ferien begannen dieses Jahr nur so „halb“.

Üblicherweise blieben hier immer alle KiTa-Kinder in den Sommerferien komplett zu Hause, einfach auch, damit hier morgens keinerlei Termindruck wegen Bringszeiten entstand. Außerdem taten die 6 Wochen Ferien immer allen gut, so dass man am Ende der Zeit froh war, wenn endlich der Alltag wieder startete. 

Dieses Jahr aber ist besonders, denn der KiTa-Abschied und K4s Geburtstag fielen dicht aufeinander ans Ende der zweiten Ferienwoche. Somit brachte ich K4 die zwei Wochen noch täglich zur KiTa und nutzte die Zeit, um eine Reihe Erledigungen,Termine und liegengebliebene Aufräumarbeiten abzuarbeiten. Eigentlich sogar gut so, denn ich brauche ja eh immer ne gute Woche, um im Feriengefühl anzukommen und mal einen Gang runter zu fahren.

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...und was es sonst noch gibt Es könnte so einfach sein

Typische 24 Stunden

Ich schlafe gegen 22 Uhr wie erschossen ein, um dann um 2:55 plötzlich aufzuschrecken. In meinem Kopf rattert es. Den Termin beim Bürgeramt mit den Kindern für die neuen Reisepässe……aaaaaargh, eines der Kinder ist kurzfristig an dem Tag nicht pünktlich wieder da, fällt mir ein. Es steht ein sportlicher Ausflug seitens der Schule an. Ich muss den Termin mit den Ausweisen verschieben. Apropo, die Katzen müssen auch noch geimpft werden. Seit Ostern will ich den Termin dazu vereinbaren. Heute mache ich das. Ganz bestimmt. Habe ich den Kindergeburtstag eigentlich in den Kalender getragen? Habe ich bei der Terminabfrage für ein Treffen mit Freunden nicht übersehen, dass an einem Tag meine Mutter Geburtstag feiert? Ich habe außerdem am letzten Sonntag eine Freundin vergessen. Fck. Wo habe ich in der Schule eigentlich die wichtigen Zettel hingelegt? Um kleine Abschiedsgeschenke für die Kinder, die im nächsten Schuljahr eine neue Lehrerin bekommen, muss ich mir auch noch überlegen! Wo ist eigentlich meine Jeansjacke? Sind meine Eltern schon aus dem Urlaub zurück?

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...und was es sonst noch gibt Mama Error

Schau mir in die Augen, Kleines!

Oder: Ich werde alt.

Unlängst ereignete es sich, dass ich von meiner Augenärztin eine Notfall-Überweisung zur Augenklinik ausgestellt bekam. „Na, bravo. Wahrscheinlich noch so eine perimenopausale „Ausfallerscheinung!“, sagte ich. „Haha“, lachte die Ärztin: „Warten Sie mal ab, das wird noch schlimmer!“ „Was jetzt? Das mit den Augen oder die anderen Zipperlein?“, wollte ich fragen, ließ es aber dann. So oder so nicht sehr ermutigend. Reichte ja schon, dass ich jetzt schon als Notfall galt. Ausgerechnet an einem Tag, der logistisch ohnehin einiges zu bieten hatte. Ich habe keine Zeit für sowas! Noch dazu, da sich ohnehin schon am Vortag Dinge ereigneten, die diesen Tag überflüssigerweise verkomplizierten.