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...und was es sonst noch gibt Mama Error

Schau mir in die Augen, Kleines!

Oder: Ich werde alt.

Unlängst ereignete es sich, dass ich von meiner Augenärztin eine Notfall-Überweisung zur Augenklinik ausgestellt bekam. „Na, bravo. Wahrscheinlich noch so eine perimenopausale „Ausfallerscheinung!“, sagte ich. „Haha“, lachte die Ärztin: „Warten Sie mal ab, das wird noch schlimmer!“ „Was jetzt? Das mit den Augen oder die anderen Zipperlein?“, wollte ich fragen, ließ es aber dann. So oder so nicht sehr ermutigend. Reichte ja schon, dass ich jetzt schon als Notfall galt. Ausgerechnet an einem Tag, der logistisch ohnehin einiges zu bieten hatte. Ich habe keine Zeit für sowas! Noch dazu, da sich ohnehin schon am Vortag Dinge ereigneten, die diesen Tag überflüssigerweise verkomplizierten.

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...und was es sonst noch gibt Mama Error

Von „perimenopausalen“ Macken und familiären Terminen

Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können. Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir. 

4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich zu einem nervösen und ängstlichen Gemüt mutiert. Ich weiß am liebsten was mich erwartet. Ich mag es, wenn ich die Örtlichkeiten wenigstens auf Bildern schon mal gesehen habe. Während ich mich mit 19 Jahren mit dem Schlachtschiff von einem Familienauto meiner Eltern beherzt in jede Lücke in der Kölner Innenstadt quetschte, bricht mir mittlerweile der Schweiß aus, wenn ich nur dran denke ein Auto in der Innenstadt zu parken. Möglicherweise bin ich auch einfach aus der Übung gekommen und allein durch die 4 Kinder wurde ich gezwungen etwas mehr im Voraus zu planen und zu bedenken und habe so manche Situation auch gemieden.

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Mama Error seufz

Impulskontrollschwäche

Ein voller Tag. Ich hatte alles durchgetaktet. Es war eisig kalt und ich würde viel Fahrrad hin und her fahren müssen. Ich zog mich warm an. Denn Frieren hasse ich. Und deshalb hasse ich den Winter, wenngleich er landschaftlich oft seinen Reiz hat. 

Ich betrat das graue, nasskalte Draußen, stellte fest, dass mein „Körbchenfahrrad“, das ganz normale mit zwei Rädern, welches ich immer öfter statt meinem mittlerweile doch sehr ramponierten Lastenfahrrad nutze, einen etwas schlappen Hinterreifen hatte. Ich kramte die Standluftpumpe aus dem Lastenfahrrad, nicht ohne Umstand, denn das Regenverdeck hat an der Seite mittlerweile ein Loch und ein Klebstreifen zum Fixieren des Seitenverdecks ist abgerissen, so dass sich die Luftpumpe, am nun immer im Weg flatternden Seitenverdeck verheddert. „Wenn ich später wieder zu Hause bin, schneide ich die Fetzen einfach ab!“ fauchte ich genervt und nicht zum ersten Mal in den letzten Wochen.

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Mama Error

Von Panikattacken, Launen und …Wortfindungsstörungen

Am Dienstag schrieb ich:

Eigentlich könnte ich entspannt sein. Stand heute, läuft erstmal alles. Ich hüte mich davor Gefühle von Aber was ist wenn? aufkommen zu lassen. Dieses Jahr zeigte, dass es mit oder ohne Sorgen „kütt wie et kütt“. Also nicht im Vorfeld verrückt machen und schön geschmeidig bleiben. Und doch brach ich eben kurz verzweifelt in Tränen aus. Da ist definitiv PMS mit im Spiel. Aber da ist seit einiger Zeit noch mehr und das scheint sich gerade zu ….fck….Wortfindungsstörungen

Neulich brüllte ich mitten in einem organisatorischen Gespräch mit einer Kollegin „Rübe“, als hätte ich Tourette, weil das zwei Stunden zuvor vergeblich gesuchte Wort endlich seinen Weg aus meinen hintersten Gehirnwindungen fand und hervor platzte.

(Ich suche aber eigentlich gerade nach einem eleganteren Wort für vermehren.)

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Jahreswechsel 24/25

Der Mann sagte noch im Kreise der Familie an Weihnachten so etwas wie: „Hoffen wir mal, dass die Anfangsbuchstaben der ersten Wochentage des neuen Jahres kein Hinweis auf das kommende Jahr werden.“

(Wendsday, Thursday, Friday – WTF )

Ich atmete daszu tief ein und aus.

Silvester nahte. Obligatorisch entferne ich vorher schon alles Weihnachtliche. Fast hätte ich es auch geschafft, aber irgendwie verließ mich gegen Ende der Elan und zurück blieben Lichterketten u.a. im abgeschmückten Baum. Der Baum steht immer noch. Unsere Silvesterdeko überm Esstisch fiel auch recht spartanisch aus. So richtig konnte ich mich nicht aufraffen mehr zu machen. Abergläubige Menschen mögen nun glauben, dass das kein gutes Omen ist. Stellt euch vor, ich habe sogar ganz unerschrocken gewaschene Wäsche auf der Wäscheleine gelassen! 😱😂