Diese Woche, das Wetter, die Umstände….

Diese Woche fühle ich mich etwas gefangen. Ich glaube die Kinder auch. Wir sind gezwungener Maßen sehr häuslich derzeit.

Letzten Samstag übergab sich das Knöpfchen in der Nacht mehrfach. Wir blieben Sonntags zu Hause und starrten in den trüben Regentag. Zum Glück hatte niemand sonst Symptome und dem Knöpfchen ging es auch an sich wieder gut. Ich vermutete, sie hätte zu viel am Abend gegessen. Was sie wirklich hatte. Insgesamt vertilgte sie nach dem regulären Abendbrot noch zwei oder sogar drei ganze Brötchen. 😳

Montags waren wir verabredet. Eigentlich mit Abstecher auf den Spielplatz. Aber es war zu nass und begann schon wieder zu regnen. Wir wichen aufs Haus aus. 

Das Sirenchen zog sich im Spiel noch ein Pfeilchen zu. Sieht jetzt aus, als hätte sie ne wilde Schlägerei gehabt.

Am Dienstag wollte ich eigentlich einen größeren Einkauf machen und Altglas und Pfandflaschen weg bringen. Stattdessen hatte das Knöpfchen heftigen Durchfall.  Continue reading…

Dialog am Morgen

Der übliche Ablauf am Morgen in Kurzfassung: Ich stehe mit den Schulkindern auf, bringe sie auf den Weg und mache mir dann ein heißes Getränk und lese so circa 15 Minuten „Zeitung“. (Ich scrolle duch meine Timeline). 

Um 8 Uhr gehe ich dann nach oben und wecke das Langschläfer-Knöpfchen, um es für die KiTa fertig zu machen.

Gestern morgen geriet irgendwie etwas durcheinander.

Ich saß gerade mit meinem Heißgetränk und kam langsam zu mir. 

Da stand um 7:57 plötzlich das Knöpfchen neben mir. Continue reading…

Ein Morgen, wie jeder andere- Ich wünsch mir was.

Wie läuft es derzeit bei uns?

Der Wecker klingelt. Ich schlafe fast wieder ein und schrecke vom zweiten (backup) Weckerklingeln hoch. Die Kinder schnarchen noch alle vor sich hin. Der Sohn muss als erstes pünktlich aus dem Haus, also wecke ich ihn.

Er meint, er sei müde. Zufällig meldete man mir am Abend zuvor zurück (ich war unterwegs), der Sohn hätte um 21.30 noch im Zimmer gepoltert und mit seiner Ritterburg gespielt. Aha, denk ich.

Ich treibe ihn an aufzustehen mit dem Hinweis, abends doch einfach zu schlafen, anstatt zu spielen. 

„Mama, kann ich jetzt noch ein bisschen spielen?“

„Nein! Dann hättest du früher aufstehen müssen.“ (Dazu dient nämlich das erste Weckerklingeln, eigentlich. Mit dem zweiten ist dann klar, es muss los gehen.)

„Aber Mama, ich möchte mit meiner Burg spielen!“ mault der Sohn.

Ich komme richtig zu mir und erinnere mich an den voran gegangene Nachmittag und lasse eine mütterliche Litanei los: Continue reading…

Protokoll am Morgen- Zwischen Wahnsinn, Grab und Liebe

Vorwort:

Am Freitag Abend war ich ziemlich angestrengt, weil die Kinder sich den ganzen Tag wie Wahnsinnige aufgeführt hatten und zu allem Überfluss angaben, sie wären so aufgeregt wegen Weihnachten. Ich freue mich schon auf die nächsten 5 Wochen/6Wochen? Wie lange geht das jetzt so? Oh weia.

Zu allem Überfluss bin ich etwas angeschlagen und war dann abends komplett heiser.

Als der Mann nach Hause kam und mich mit Fragen löcherte, knurrte ich ihn an. Er meinte: „Ach, die zweite Zyklushälfte hat also angefangen.“

Darauf reduziert zu werden finde ich unter aller Kanone, wenn man die Vorgeschichte des Tages nicht kennt, aber meine eindringliche Heiserkeit unterband lauten Protest.

 

Samstag morgen

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Von dunklen Wolken umnachtet

(Fast hätte ich diesen Beitrag nicht veröffentlicht. Denn so heftig und kurz der Zustand da war, so schnell war er verflogen. Und dann denke ich: Ach, ist doch nicht der Rede wert. Aber vielleicht doch :-))

 

Es gibt diese Tage, da zieht eine dunkle Wolke auf. Eine richtig dunkle Wolke. Sie ist zusätzlich schwer und zäh und umnebelt mein komplettes Sein. Sie lähmt mich.

Wer mich nicht näher kennt, glaubt ich sei immer gut drauf. Aber das ist nicht so. Ich habe auch Launen und oft versinke ich in Melancholie. Melancholie mag ich, wenn gleich ich sie mit Kindern nicht mehr so auskosten kann, wie früher.

Hin und wieder flammt sogar etwas wie eine depressive Verstimmung auf.

Ich kann nicht umhin einen eindeutigen Zusammenhang zu meinem Zyklus zu erkennen. PMS in Kombination mit innerem Stress, zu wenig Selbstfürsorge und ungünstigen Lebensmitteln führen wenige Tage vor den Tagen zu einem Kollaps meines ganzen positiven Lebensgefühls. Ich bin nicht mehr „nur“ gereizt, sondern jeder Lebensfreude beraubt.

Diesen Monat war es extrem. Ich wusste schon, dass es unklug war derart viel Schokolade und Kaffee in der zweiten Zyklushälfte zu mir zu nehmen. Aber gleichzeitig schrie alles nach mir nach Nervennahrung und Wachmacher. 6 Tafeln Nussschokolade an 4 Tagen.

Auf mich prasselten zu viele Dinge ein. Die Kinder mit ihren aktuellen Launen, Bedürfnissen und auch kleinen Sorgen waren das eine und auf der anderen Seite war ich in einem beinahe permanenten Verteidigungsmodus. Vielleicht kennt ihr das. Ihr seid von etwas überzeugt und euer Bauch sagt euch, das ist richtig, aber das wird extern ständig angezweifelt. 

Die Quittung kam. Continue reading…