Ein kleines Update

Zaghaft wird alles leichter. Der Mann und ich sind dank Warteliste kurzfristig das erste Mal gegen Corona geimpft worden. Die engsten Verwandten sind bald schon mit ihrer zweiten Impfung dran. Das entspannt unsere persönliche Situation auf jeden Fall. 

Der wieder gestartete Präsenzunterrichts ist eine Wohltat für alle Familienmitglieder. Die Kinder genießen es und wir Eltern auch. Ich schaffe vormittags dann meist richtig viel, schon allein weil ich mit der Hummel (noch) nicht viel diskutieren muss und sie die meisten Dinge mit Freude einfach mit macht. 

Ich freue mich über alles was ich jetzt schaffe und kann mich auch in kürze wieder kreativen Aufgaben etwas ausdauernder widmen. 

Der Schwimmkurs der Erstklässlerin startete letzte Woche auch wieder und auch für die heiß geliebten und jetzt lange vermissten Reitstunden ist in kürze ein Start in Sicht. 

Ein paar schöne Unternehmungen für den Sommer stehen auch an. 

Was gibt es Neues von der Hummel? Continue reading…

Seit ich Kinder habe, bin ich manchmal panisch.

Mir macht gerade wieder vermehrt etwas zu schaffen, was mit dem ersten Kind begonnen hat.

Seit der Geburt des ersten Kindes überfällt mich in bestimmten Situationen eine übergroße Sorge um meine Unversehrtheit. Das ist dann ein bisschen auch an das Alter der Kinder gekoppelt. Je kleiner bzw jünger das neue Menschenkind an meiner Seite ist, je mehr habe ich das Gefühl, ich sei unersetzlich.

Als ich das erste Mal nach dem Mutterwerden (und da hatte ich schon 3 Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren) alleine übers Wochenende verreiste, fuhr ich im Zug einen furchtbaren Film. Was, wenn der Zug entgleist? Was ist dann mit den Kindern? Ich musste mich wirklich selbst einmal schütteln. Soweit käme es noch, dass ich mich nirgendwo mehr ohne Kinder hinbewege. Ich verreiste immer mal wieder ohne Kinder ein Wochenende, hatte immer kurz wieder dieses Gefühl von: Oh nein! Was wäre wenn…? Genoss es dann aber stets sehr mal mit mir alleine unterwegs zu sein. Das ist wichtig!

Richtig heftige Anflüge von Panik überkommen mich seit her aber vor allem, wenn mein Körper irgendetwas Akutes hat. Continue reading…

Über mütterlich Bedürfnisse

Als ich mich neulich  auf der Toilette sitzend und dem Kleinkind ein Buch vorlesend wieder fand, ereilte mich urplötzlich der Gedanke: Ich dreh durch!

Dieser Alltagstrott seit der Pandemie, völlig ohne jede Möglichkeit einer Privatsphäre…… Wenn ich nicht auf der Toilette vorlese, kommt irgend ein Familienmitglied zur Tür herein. Und wenn es kein Mensch ist, dann kommt eine Katze und kackt einen Haufen ins Katzenklo, dessen Ausdünstungen mir die Tränen in die Augen treiben. Selbst zu später Stunde bin ich nicht sicher. Continue reading…

Ich fühle mich wie diese Zimmerpflanze

Noch vor 2 Wochen lief hier alles relativ stabil, wenn auch auf der letzten Rille. Aber naturgegeben bleibt ein solcher Zustand in einer sechsköpfigen Familie nie dauerhaft erhalten und so traten ein paar Ereignisse ein, die mich ermattet erschlaffen lassen.

Es began wie folgt:

Zwei externe Themen, die mich/uns beschäftigen ploppten als Wiedervorlage und unignorierbar auf. Ein Problem korreliert ungünstig mit der Erstklässlerin. Ich würde es einen Kommunikationeswirrwarr nennen, der mich völlig irre macht.

Gleichzeitig und vielleicht unter anderem auch daraus resultierend, schreit die Erstklässlerin neuerdings immer öfter und lauter um „Hilfe“. Sie braucht elterliche Unterstützung und Zuwendung. Die Wackelzahnpubertät und die besondere Art der Erstklässlerin (ein tolles Kind!) machen es für beide Seiten nicht ganz einfach. Continue reading…

Nach Ostern 2021

Ostern vorbei. Ferien zu ende. Distanzunterricht. 

Ich stöhnte auf. Die Kinder auch. Dann aber war die Woche gar nicht so schlimm wie befürchtet, denn unsere Schule hat den Plan des Wechselunterrichts für den Onlineunterricht übernommen und das sorgte tatsächlich für Ordnung, Ruhe und Überblick hier mit den drei GrundschülerInnen und mir.

Die Technik zickte zwar hier und da. Aber immer schon bevor es los ging, so dass ich das Problem rechtzeitig lösen konnte.

Dennoch gibt es Hürden. Gerade die Erstklässlerin ist wackelzahnpupertär und unzufrieden damit, dass sie nicht in die Schule gehen kann. Sie zerknüllt auch gerne mal Arbeitsblätter, die sie nicht mag und sagt frank und frei im Videocall zur Lehrerin, dass sie keinen Bock auf die Aufgaben hatte. upsi….

Das Kind ist ein bunter Strauß an Selbstständigkeit, gefestigtem Willen, unbändiger Kreativität und Schusseligkeit auf Grund der ausufernden Fantasie. Oft streitet sie mit ihrer Schwester und täglich tobt sie einmal laut vor Unbill kreischend durch das Haus. 

Schön ist aber, dass sie mit ihrer Klassenkameradin aus der Nachbarschaft viel Zeit draußen verbringt. Die beiden spielen mit den Hühnern im Garten. Diese Zeit ist wertvoll. Und erst vorgestern hat sie zusehen können, wie „ein Huhn ein Ei bekommt“. Sie durfte das Ei sogar mit nach Hause nehmen.  Continue reading…