Hummelchen-Update

17 Monate

Es hüpft und lacht. Das Kind. Und läuft rückwärts. Und dreht sich im Kreis. Probiert Schuhe und Mützen an. (Zwei Dinge, die die Hummel eine ganze Weile überhaupt nicht tragen wollte. Jetzt dafür um so lieber.)

Rucksäcke findet sie auch super. Und die Jacken der großen Geschwister. Wird alles anprobiert. Dann werden Puppenwagen leer oder besetzt herumgefahren. Leichte Gefährte wurden auch schon unbemerkt Trepp auf, Trepp ab transportiert. 🙈

Neben den bereits vorhandenen vorderen 4 Schneidezähnen kommen derzeit 4 Backenzähne gleichzeitig. Die Eckzähne fehlen. Ich weiß gar nicht mehr, wie das bei den Geschwistern war. Und ob die Eckzähne später als die Backenzähne kommen. Egal. Der „Schnulli“ ist wegen dieser Zahnsache wahrscheinlich gerade so sehr beliebt. Ich mag ja das ständige Schnuller-im-Mund nicht sonderlich. Aber gerade habe ich Verständnis. 

Da das Kind mit dem weiteren Ausbau der Motorik beschäftigt ist, bleibt die Sprache etwas auf der Strecke. Jedenfalls im Vergleich zu den Geschwistern. Die plapperten in dem Alter schon die ersten, auch für Außenstehende, erkennbaren Wörter.  Continue reading…

Die Hummel „räumt auf“.

Die Hummel ist nun 16 Monate alt und überaus mobil. Trepp auf, Trepp ab geht es fortan. Allein! Das hat sie geübt. Immer und überall. Auch gern an fremden Hauseingängen. Da steh ich dann und starre Löcher in die Luft und warte und friere irgendwann. Ich konnte mich noch nicht überwinden es der Hummel gleich zu tun und irgendwas zu trainieren.

Wobei es sicherlich unterhaltsam wäre, wenn ich da so mitten im Wohngebiet auf dem Gehweg auf der Stelle joggte und dann ein paar dieser neumodischen Planks hinterher schöbe. Vor allem weil ich letztere genau nur 3 Sekunden lang kann.

Wenn das Kind dann nicht gerade Treppen steigen trainiert, freihändig, dann versucht sie mit Begeisterung mit meinem Haustürschlüssel andere Türen aufzuschließen. Ich warte auf den Tag, an dem sie einen Schlüssel ernsthaft versenkt und er stecken bleibt. Auch beeile ich mich stets die Hummel um Gullys herum zu lotsen, immer ein wachsames Auge auf den Schlüsselbund.

Im Haus selbst kommt sie nun auch an die Klinke der Haustüre. Wir können an diesem Modell nicht einfach die Klinke anders herum montieren und müssen mit Abschließen kontern.

Das lustige und zumeist sehr zufriedene Hummelchen hält mich mit ihrem Erkundungsdrang ganz schön auf Trab. Ich komm nicht hinterher. Den Herd schaltete sie mir auch ständig aus beim Kochen und ich wundere mich ein ums andere Mal, dass das Nudelwasser noch nicht kocht. Oder aber sie schaltet ihn an, was auch nicht ohne ist. Immer wachsam sein. Immer auf Zack. Alle Empfänger auf ON. Continue reading…

Viel zu sagen und zu nix gekommen.

Ich würde für euch, für m i c h gerne mehr aufschreiben. Ganz viel sogar. Es kommt mir gerade vor, als läuft ein Stau auf. Ich komme nicht dazu. 

Es geht einfach nicht.

Kaum setzte ich mich am Tag an den Rechner quakt ein Kind nach mir. Dass das Kleinkind das natürlich nicht aushalten kann, wenn ich still und stumm vor einem Bildschirm sitze, ist logisch. Vormittags kann ich also definitiv nichts schreiben.

Vor allem aber sind es die großen Kinder, die mich dann am Nachmittag pausenlos unterbrechen. Ich tippe zwei Sätze, dann tönt es: “Maaamaaa, wo sind die Haferflocken? Maaaaamaaaa!“

Ich stehe irgendwann entnervt auf, nachdem ich schon vergessen habe, woran ich gerade geschrieben habe, und hole die Haferflocken aus dem Schrank, sehe aber dabei, dass sich das fragende Kind schon ein Brot geschmiert hat. „Wieso fragst du mich nach Haferflocken, wenn du ein Brot isst?“, frage ich dann. „Weil ich wissen wollte wo die sind! Vielleicht für morgen.“🥳 Continue reading…

Jetzt geht’s rund-die Hummel stellt mich vor die Wahl

Das Kleinkind entdeckt seit knapp zwei Wochen den ganz eigenen Kopf und einen noch verschärfteren Erkundungsdrang.  Dieses Update muss unfassbar aufregend sein. Die Hummel schläft etwas mehr als sonst. Erst heute vormittag schlief sie auf meinem Schoß ein, als ich ihr eine Flasche Milch gab. Und Hunger hat sie auch ständig. Und der Schnulli wird auch kaum mehr abgelegt. Zwei Zähne drücken.

Diese Phase schlägt sich auf meinen Alltag nieder.

Morgens beginnt der Tag aktuell so:

Wenn ich die drei Schulkinder mit Frühstück versorge und mit allen nötigen Utensilien des Tages versehe und auf den Weg schicke, hat die Hummel bereits eine schnelle Banane gegessen, welche sie stets freudig hüpfend (jedenfalls ist es fast eine Art Hüpfen) in Empfang nimmt. Danach verteilt sie sämtliche Schuhe in der kompletten unteren Etage, alle Mützen pfeffert sie aus dem Mützenkorb und verschiedene Spielzeuge werden durch die Küche gezogen. Oder aber sie erklimmt die Treppe nach oben oder den Esstisch oder tippelt auf den Gehweg vor der Tür, von dem ich sie schon einige Male im Schlafanzug gefischt habe. Vieles wird zusätzlich durch lautes Plappern untermalt oder durch Motzen. Continue reading…

Corona- Woche 5- Über den „Alltag“ und zwei Buchempfehlungen

In meinem Kopf sind 4 verschiedene Texte. Aber ich werde nur einen allgemeinen schreiben, der alles anreißt. Denn meine Zeit reicht nicht.

Ich komme zu nix.

Das Baby klebt an mir.

Ach, was sage ich, die Kinder kleben alle am Mann und mir.

Gestern morgen beklagten wir noch vor dem Aufstehen, dass wir immer belagert werden und der Sohn war so schlagfertig und benannte sich und die Schwestern selbst als Helikopter-Kinder. 😀

Der Mann und ich haben darauf hin entschieden, dass wir offenbar zu nett sind. Wir müssen mal „härter durchgreifen“. 

Das eher ruhige Fahrwasser in dieser Shutdownsituation hält bei uns weiter an. 

Wobei, manchmal kommt auch ein Strudel. Continue reading…