Oh Schreck, oh Schreck, ein Kind ist weg!

Am Sonntag war der Mann mit den Kindern unterwegs. Er zu Fuß, die Kinder mit den Fahrrädern. Das machen wir öfter so. So kann man stramm gehen ohne nölende Kinder. Ich konnte die Ruhe zu Hause genießen und im Garten hantieren. Das liebe ich ja. 

Irgendwann klingelte das Telefon und ein besorgter und verärgerter Mann berichtet, sie hätten das Knöpfchen verloren. Sie wären im Beethovenpark unterwegs gewesen und dort sei sie auf dem Rückweg einfach außer Sichtweite vorausgefahren und sei nun unauffindbar. Ich solle doch den üblichen Weg mal entgegen gefahren kommen und schauen, ob ich das Knöpfchen fände. Die Geschwister waren schon am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Vor allem der Sohn mag es überhaupt nicht, wenn jemand verloren geht.

Dazu muss man sagen, wenn man vom Beethovenpark zu uns nach Hause zurück möchte, muss man zwei größere nicht ganz unkomplizierte Straßen überqueren. Für eine 4 Jährige auf jeden Fall keine wirklich altersgerechte Aufgabe. Und noch dazu ist das für eine 4 Jährige auch eine erstaunliche weite Entfernung. Wirklich weit. Noch dazu, wenn man in diesem Terrain nicht oft unterwegs ist.  Continue reading…

Auch Mütter sind mal übellaunig und bockig.

Am Mittwoch war der erste Tag, an dem (für einen Tag jedenfalls, der Sohn ist schon wieder krank zu Hause) ein normaler Alltag stattfinden konnte. Eigentlich hätte ich mich freuen können. Stattdessen bekam ich recht schnell schlechte Laune. Der Mann hatte frei und hatte was zu motzen. Wegen unserer immer währenden Kinderzimmer-Baustelle gab es ein paar Dinge…..Und ich sah nur einen Berg Haushalt vor mir, der in den letzten 1,5 Wochen wegen der kranken Kinder zu einigen Teilen liegen geblieben war.

Dann ließ ich mich überreden eine Besorgung erst am Nachmittag und mit allen zusammen zu machen. Im Endeffekt zerschoss es mir meinen eigentlich gedachten Tagesablauf. 

Außerdem hatte ich dezente Kreislaufprobleme. Der Wechsel kühle frische Luft und warme geheizte Räume bekommt mir schwanger noch weniger, als sonst schon.

Alle zusammen fuhren wir schließlich vor der KiTa vor. Ich ging schnell rein, um das Knöpfchen einzusammeln. Dieses sprang mir zuerst fröhlich entgegen und plapperte sofort etwas von Rodeln gehen. Sie war so entusiastisch. Davon hatte sie schon am Morgen gesprochen, während sie singend zur Kita durch den Schnee gesprungen war.

Jetzt wusste ich wieder, warum ich meine Erledigung vormittags machen wollte. Continue reading…

Die Sache mit dem Leihen und Ausleihen von Spielzeugen

Wer kennst das nicht? Die Sachen anderer sind immer spannend und ich zitiere in diesem Zusammenhang gerne einen guten Freund des Hauses:

„Andere haben auch schöne Dinge!“

Bei Kindern ist das ja viel ausgeprägter, als bei Erwachsenen.  Da wird dann gegenseitig das Kinderzimmerinventar bestaunt und mit Begeisterung bespielt, während das eigene Zeug zu Hause nahezu langweilig erscheint.

Nun ist es irgendwie so Sitte, dass die Kinder im Kindergartenalter bereits beginnen begierig die Dinge der anderen Kinder „haben“ zu wollen und sich gegenseitig Leihgaben aus den Rippen leiern.

Ich finde das einerseits ja ganz schön, wenn da hin und her verhandelt und auch abgewogen wird, ob man sich von einer bestimmten Sache, und sei es nur für einen Tag, trennen mag oder eben nicht. Letzteres finde ich unbedingt  zu respektieren. Niemand möchte doch gerdrängt werden sein Lieblingsspielzeug abzugeben. Also, ich möchte auch nicht mein neues Lieblingskleid sofort verleihen. Echt nicht. Will ich nicht. Und jedem auch nicht. Und manchmal auch überhaupt nie! Vielleicht ist in meiner Erziehung was falsch gelaufen?! Keine Ahnung. Aber ich kann das nachvollziehen, wenn Kinder das ein oder andere Teil auch nicht so gerne verleihen. Dabei geht es in meinem Verständnis weniger um materiellen Wert, sondern um den persönlichen Wert. 

Ich sehe diese Ausleiherei deshalb ein bisschen zwiegespalten.

Ich finde schon, dass Kinder lernen sollten zu teilen. Ja.

Ich finde allerdings, dass die Leihgabe dem entsprechenden Alter und Verantwortungsgefühl der Kinder angepasst sein sollte.

Ansonsten artet es nämlich in Stress für die Mütter aus. Also bisher für mich immer.

Egal ob meine Kinder etwas verliehen haben oder sich etwas geliehen haben, ich habe immer den Zirkus. Ich werde entweder angemault, man wolle sein Spielzeug wieder haben. Oder aber ich bewache das ausgeliehene Teil wie ein goldenes Drachenei, damit es weder kaputt noch verloren geht.

Ja, ich möchte sogar zugeben, dass 90% der geliehenen Gegenstände sofort von mir in Gewahrsam genommen werden und am nächst möglichen Tag wieder dem Eigentümer zugeschoben werden.

Schwer im Magen liegt mir, dass hier noch ein geliehenes Spielzeug in meinem Verwahrsam liegt, dessen Eigentümer wir ziemlich lange nicht getroffen haben. Das Teil lässt sich aber auch nicht einfach mit einem Paket los schicken. Und schon als die Leihgabe verteilt wurde, war mir das eher nicht so angenehm. Und weil ich meistens versuche niemanden vor den Kopf zu stoßen, schlucke ich mein Unbehagen runter und denke: „Komm, stell dich nicht so an. Die freuen sich doch alle.“ Denn die Eigentümer sagten: „Ist doch kein Problem. Nimm es gerne mit!“ und mein Sohn freute sich wie wahnsinnig und wollte so gerne.

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(Cyber)Mobbing – Was können Eltern tun?

Es passiert. Überall. Ungeachtet der sozialen Herkunft.

Gemobbt wurde wohl schon immer und in irgend einer Form hat es jeder schon mal erlebt. Als Gemobbter, als Mobber, als Mitläufer, Beobachter.

Es ist immer demütigend und gibt letzten Endes niemandem ein gutes Gefühl.

Wichtig ist es Mobbing zu erkennen und zu unterbrechen.

Seit der Nutzung der neuen Medien hat Mobbing zudem eine neue Qualität erlangt. Was sich früher nur auf dem Schulhof, der Arbeit oder unterwegs ereignen konnte, findet nun auf digitalem Wege immer und überall statt. Cybermobbing

Auf unserem Wochenende (#djhmachtstark) in der super schönen Jugendherberge in Nottuln haben wir die Arbeit von Helden e.V. kennen gelernt, die uns einige Informationen rund um das Thema (Cyber) Mobbing mitbrachten und darüber hinaus aktiv mit Schulklassen arbeiten. Sie bieten neben präventiven Maßnahmen auch Akuthilfe an. Ihre Arbeit finde ich absolut unterstützenswert und sehr wichtig!

 

Hier nun eine Sammlung aus Informationen des Wochenendes, eigenen Recherchen und Erfahrungen.

Einige Fakten zu Mobbing

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