An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Jahresrückblick veröffentlichen. Allerdings hat mich das Jahr 2025 gelehrt….den Tag nicht vor dem Abend loben und das Jahr nicht „besingen“ bevor es nicht auch wirklich vergangen ist. So oder so ähnlich. Ich veröffentlichen den Jahresrückblick also erst ganz am Ende. Oder vielleicht sogar erst am 1. Januar? Dann habe ich Gewissheit, dass diese verflixte 25 mir nicht doch noch was vor die Füße spukt.
Kommen wir zu den Adventswochen: Den Advent richteten wir uns so gemütlich, wir nur irgendwie möglich ein. Die meisten Termine lagen im November, somit versuchte ich alles weg zu lassen im Dezember, was nicht dringend sein musste. Denn den Ferien strebte ich auch diesmal sehr müde entgegen.
Besonders war diesmal die Weihnachtsfeier in der KiTa. Denn nach 4 Kindern und 10 Jahren KiTa, war das unsere letzte Weihnachtsfeier in der KiTa. Da wurde mir bewusst, wie vertraut doch das Team in den letzten 10 Jahren wurde und das nun die letzten Monate anbrechen, in denen wir uns beinahe täglich begegnen.
Nachdem dann am Freitag der letzte Schultag in diesem Jahr entspannt vorübergegangen war, das Kollegium noch gemeinsam in die Ferien startete, holte ich auch K4 zum letzten Mal in diesem Jahr von der KiTa ab. In den letzten Wochen wurde es zur Gewohnheit, dass wir zu Fuß nach Hause spazieren. Nicht ganz freiwillig, denn mein Lastenfahrrad erfreut aktuell durch gleich zwei platte Reifen und der morgendliche „Bringsservice“ vergisst regelmäßig den Roller mit ins Auto zu nehmen. Egal. Ich habe die kleinen Spaziergänge zurück lieb gewonnen und K4 tun sie auch gut, denn auf dem Weg kochen sämtliche Emotionen auf ein angenehmes Flämmchen runter. Wir kommen also entspannt zu Hause an. Am letzten Freitag war dann mein Fahrrad nur etwas überladener als sonst. Dinge zum Waschen aus meinem Klassenraum und aus der Kita sowie Dies und Das.
Am Samstag erwachte ich zunächst aufatmend, dass kein Wecker klingelte, schlief wieder ein und träumte, der letzte Schultag sei noch gar nicht gewesen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass ich ferienreif bin.
Heute ist der erste offizielle Ferientag. Ich befinde mich in einer Mischung aus Aufatmen, Durchatmen und Tatendrang. Die vielen Wasserprobleme im Haus dieses Jahr und die anhaltenden Baustellen hier und da machen mich unzufrieden und ich möchte es endlich wieder schön haben. Abgesehen davon, dass ich Farbe brauche. Dieses ganze Weiß….das hatte seine Berechtigung, als wir hier vor 11 Jahren das gelb und beige gerauchte Haus kernsanierten und einfach nur frisches jungfräuliches Weiß haben wollten. Aber ich kann es nicht mehr sehen. Meine bevorzugte Wohnfarbe war immer schon bunt. Kurz gesagt: Ich habe Gestaltungsdrang. Im Haus.
Somit habe ich in K4s Zimmer, welches jetzt hoffentlich final trocken bleibt, etwas umgeräumt und die einzige Wand, die nicht mit Kalkputz versehen ist mit einer gemusterten Tapete tapeziert. Ist mein absolutes Erstlingswerk und nicht 100% fehlerfrei, aber doch so gelungen, dass ich persönlich zufrieden bin. Ein bisschen Heimpflege ist also angesagt. Eben Dinge, zu denen wir im laufenden Alltag nicht kommen.
Die Kinder sind ihrerseits ebenfalls etwas ermattet in die Ferien gestolpert. Es gab sogar den ein oder anderen „Nervenzusammenbruch“ weil alles zu viel ist. Da heißt es also auch…in den Ferien gibt es viele innenfamiliäre „Neigungsgruppen“. Alle dürfen und müssen dringend einmal entspannen, damit das nächste Jahr im besten Fall besser startet als das letzte, aber vor allem alle Luft geholt haben, um gewappnet zu sein.
Und so ende ich hier und hake auch diesen Punkt von meiner Wunsch-To-Do-Liste ab.
Ich wünsche allen ganz schöne Feiertage und sollte ich vorher nichts mehr von mir verlauten lassen, dann wünsche ich außerdem einen guten Rutsch!
