Neuer Wohnraum, Kernsanierung eines Hauses und ein Umzug

Es begann eigentlich schon mit der dritten Schwangerschaft. Es war klar, dass wir uns neuen Wohnraum organisieren müssten. Es würde mit 3 Kindern, 2 Erwachsenen und 2 Katzen nicht mehr gemütlich auf den 80qm. Jedenfalls nicht für uns und vor allem nicht im Winter. Im Winter musste die Wäsche in der Wohnung getrocknet werden, oft lief auch der Trockner, aber es stand doch immer ein Wäscheständer rum. Der Trockenboden war nicht zu benutzen und draußen wurde nichts trocken. Es war ein Wäschedesaster. Mit Kleinkindern wäscht man ja immer und ständig. Und wer mit 2 Kleinkindern und schwanger und einem übervollen Wäschekorb schon mal drei Stockwerke runter und durch einen engen, dunklen, schmutzigen Keller wieder rauf in den Hof und zurück wandern musste, der weiß, dass das eigentlich auch im Sommer nicht soooo schön war.

Wie wir unser Haus gefunden haben

und wie der Zufall uns half

Der Mann suchte schon länger emsig nach einem neuen und vor allem bezahlbaren Heim. Irgendwann im Januar 2014 sah er sich ein Haus an, das zur Zwangsversteigerung stand. Es lag in Stadtnähe und nur 10 Autominuten von unserer Stadtwohnung entfernt. Man konnte nicht rein, aber er versuchte wenigstens von außen eine Ahnung zu bekommen. Gegenüber stand vor einem Haus ein rauchender Nachbar. Den befragte er ein wenig über das zu versteigernde Haus. Nach einem kurzen Gespräch fragte der rauchende Nachbar, ob er nicht sein Haus kaufen wolle, er könne es nicht mehr in Stand halten. Man einigte sich darauf, ein anderes Mal wieder zu kommen, um sich alles anzusehen. An diesem Tag passte es nicht. Wir lachten über die Geschichte, waren sicher, das hätte der rauchende Mann nur so dahin gesagt und vergaßen alles erstmal.

Ich quälte mich in den letzten Zügen der Schwangerschaft und schließlich waren wir zu fünft. Das Haus des rauchenden Mannes war erstmal vergessen. Am Kiosk um die Ecke hing fast zeitgleich ein Zettel. Haus zu verkaufen in unmittelbarer Nähe zu unserem alten zu Hause. Da gab es eine nette Ecke, auf die wir schon länger scharf waren. Wir riefen die angegebene private Nummer an und hatten sofort die Eigentümerin des Hauses dran. Ich sagte, wir würden es für den angegebene Preis sofort, ohne anzusehen kaufen. Wir waren wild entschlossen. Die Dame aber zierte sich, sagte nicht etwa, dass sie gerne noch andere Interessenten abwarten würde und an den meist Bietenden verkaufen wolle. Das hätten wir verstanden. Nein, die Dame machte eine Art Psychospiel. Sie veranstaltet ein wahres Casting und überlegte selbst laut, wer in diesem Haus optimale Bedingungen finden würde und wer nicht. Wir verbrachten 1 Stunde am Telefon damit sie zu bearbeiten und über 2 Stunden bei der Besichtigung, um ihr klar zu machen, dass wir es sofort nehmen würden. Sie selbst verwickelte uns in immer neue Gespräche und lobte unsere süßen Kinder. Aber sie ließ uns dann zappeln und verkaufte nach einigen Tagen doch an jemand anderen, der darin besser Platz fand, weil er nur zwei, statt drei Kinder hatte. Gleichzeitig schrieb sie mir dann aber ständig e-mails und hatte offenbar ein schlechtes Gewissen. Wir waren echt genervt. Ich musste dann mal sehr direkt werden. Danach war´s gut.

Wir saßen leicht demotiviert da, doch dann sagte ich zum Mann, er solle doch nochmal bei dem rauchenden Mann vorbei fahren und fragen, ob er sein Haus wirklich noch verkaufen wolle. Mehr als nein sagen, konnte er nicht. Und so fuhr der Mann mit gemischten Gefühlen und wurde von den Leuten mit folgen Worten begrüßt: „Gott sei Dank! Da sind sie ja! Wir dachten schon sie kommen nie wieder!“ Unglaublich, eigentlich.
Er besah sich das Haus, befand, ich müsse da mal dringend mit gucken und wir reisten nochmal gemeinsam an. Der Sohn und das Sirenchen waren in Kindergarten und Spielgruppe. Ich hatte das noch winzig kleine Knöpfchen im Tragetuch.
Wir brauchten sehr viel Phantasie, um uns unser zukünftiges Heim in einer für uns passenden Form vorzustellen. Phantasie und keine Angst vor einer Kernsanierung. Es war ein Raucherhaus, das bis auf die Grundmauern Nikotingetränkt war! Und ohnehin an einem großen Pflegestau litt.
Für mich ist es so, zeig mir ein Schloss mit allem Luxus in der besten Lage…wenn die Schwingung nicht stimmt, kann ich es nicht bewohnen. Umgekehrt geht´s auch. Zeig mir eine Bruchbude….wenn die Schwingung stimmt, zieh ich da ein. So ungefähr jedenfalls. Klingt ein bisschen esoterisch. Egal.
Also, wir wurden uns mit den wirklich sehr netten Leuten recht schnell einig und der Kaufvertrag wurde bald unter Dach und Fach gebracht. Im späten Frühling begonnen die Arbeiten.  Der Mann und Helfer entkernten das Gebäude und machte alles von Grund auf neu. Neue Wasserleitungen, die Elektrik wurde erweitert, Räume getauscht, Wände versetzt etc. pp. Es halfen Freunde und Familie. Ohne die, wäre es auch alles nicht machbar gewesen. An dieser Stelle ein riiiiesen Dankeschön nochmal an alle Helfer!
Es war eigentlich alles wahnsinnig. Und ich bin froh, dass wir handwerklich echt gut aufgestellt sind im engeren Umfeld und in der Familie.

Hier ein paar wenige Eindrücke:

Treppenhaus neu

Das fast fertig renovierte Treppenhaus.

Das Treppenhaus vor der Renovierung

Der Beginn der Arbeiten im Treppenhaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles neu

Und im Neuaufbau.

Alles raus 2

Da flog mal alles raus.

 

Ich begann recht zeitig mit den ersten Ausmistaktionen zu Hause. Ich wollte gut vorbereitet und strukturiert sein, wenn der Umzug käme.
hahahahahahahahahaaaaaa!

Also, es wurde geschuftet. So richtig. Nebenbei musste der Mann ja auch noch Geld verdienen. Und in Anbetracht der Arbeit, die zu meistern war, waren wir schnell fertig. Wir zogen knapp 10 Monate später um. 2 Monate später als angestrebt. Und rein theoretisch hätten wir nochmal 2 Monate später umziehen können. Immer wieder gab es vor allem am Ende Dinge und Ereignisse, die den Betrieb ins Stocken brachten. Ständig war jemand krank. Was an Krankheiten im Winter kursiert, kursierte bei uns und den Helfern. Zu allem Überfluss starb auch noch mein Schwiegerpapa. Das war besonders traurig, denn wir hätten ihm zu gerne das fertige Haus gezeigt. Immerhin haben wir es noch geschafft, es ihm in halbwegs fertigem Zustand vorzuführen. Da konnte man sich schon vorstellen, wie es am Ende aussehen würde. Wir hätten ihn jedoch gerne ins bereits möblierte und bewohnte Haus eingeladen. Ach ja.

So, da zogen wir dann im Februar um. Ins unfertige, aber bewohnbare neue Heim. Die wichtigsten Räume waren funktionstüchtig. Das war entscheidend und gelang tatsächlich einen Tag vor dem Umzug gerade so. Die Wohnung war nunmal gekündigt.

Übrigens riecht man nichts mehr davon, dass dies ein Raucherhaus war. Wer wissen möchte, was wir dazu getan haben darf mich gerne fragen. 

 

Der Umzug

Der Umzug…da muss ich heute primär lachen. Damals hätte ich heulen können. Ich versuchte also so gut vorbereitet und strukturiert in den Umzug hinein zu gehen, wie irgendwie möglich. Ich hatte eine Menge Windelkartons mit Büchern gepackt. Die waren handlich und ich dachte, die könne man bei jeder Fahrt zum Haus vorher schonmal mitnehmen und dort in einen Kellerraum stellen. Hätte in der Theorie klappen können. Praktisch leider nicht.
Dann hatte ich schon unglaublich viele Umzugskartons gepackt und das Gefühl, dass nicht mehr viel übrig bliebe, was noch einzupacken sei. Ich bestellte ein Umzugsunternehmen und gab die Möbel und eine von mir hochgerechnete Menge Umzugskartons an. Die stapelten sich vornehmlich im Wohnzimmer und an den Wänden aller Zimmer entlang. Saugen und Wischen ging nicht mehr sooo gut.
Am Abend vor dem Umzug brachten wir die Kinder zu Oma und Opa und packten den Rest bis in die Nacht. Und es kamen noch so viele Kartons dazu, dass mir ganz schwindelig wurde. Die ganzen Küchenutensilien und das Geschirr… Das war ja auch schwer und konnte gar nicht so kompakt gepackt werden….es war zum Verzweifeln. Und die Stimmung war ziemlich gereizt.

Am nächsten Morgen stand pünktlich um 8 Uhr das Umzugsteam, bestehend aus 3 starken Männern und einem großen Sprinter vor der Tür. Der Chef von et Janze ging einmal flott durch die Wohnung und sah mich ungläubig und entsetzt zugleich an. ehähä…
Eigentlich war ich nicht in der Lage zu dem Zeitpunkt noch rational zu denken und das schien er schnell zu erkennen. Ich bin so unendlich froh, dass die drei Männer sich nicht umdrehten und uns stehen ließen, oder gar den Rechnungsbetrag im Vorfeld verdoppelten. Es waren deutlich mehr Kartons als angegeben und die Küchendemontage gestaltete sich auch aufwendiger, als ich gedacht hatte. Wir gingen zusammen so flott und frisch ans Werk, wie es nur irgendwie ging. Der Mann und ich rannten mit die Treppen hoch und runter. Der Mann war im Grunde der 4. Umzugshelfer und gab alles. Ich denke, das wurde von den Männern als Bonus registriert. Die drei Männer waren sensationell effektiv! Wahnsinn! Gerade, als sie mit der ersten Fuhre los wollten, ereilte mich ein SOS Anruf von meiner Mutter. Das Knöpfchen schrie unentwegt. Ich musste sie holen, sonst konnte sich die Oma nicht um die anderen beiden kümmern. Ich fiel also als Hilfe beim weiteren Kistenschleppen aus. 🙁
Während die Männer schleppten und demontierten und wieder wegfuhren und entluden, betüdelte ich das Knöpfchen und staubsaugte ein bisschen und zog Nägel und Dübel aus der Wand, soweit ich konnte. Ich fühlte mich ziemlich nutzlos. Der Tag zog sich in die Länge für mich. Die Männer kamen, räumten und kramten mit großem Tempo die Wohnung stückchenweise leerer, entschwanden wieder und kamen nach einer gefühlten Ewigkeit wieder. Irgendwann war es dunkel und irgendwann war die Wohnung leer. Ich fuhr bei der letzten Tour mit dem Knöpfchen mit und sah zu, wie die letzten Sachen in einem Affenzahn ausgeladen wurden. Die ganze Ordnung der akribisch beschrifteten Kartons war dahin. Es stand alles durcheinander, aber immerhin so, dass man sich im Haus noch gut bewegen konnte. Das Schlafzimmer und das Kinderzimmer waren auch schon bewohnbar. Es war gegen 21Uhr, als die Umzugsmänner  ihre letzte Zigarette vor der Tür rauchten. Sie bekamen natürlich ein üppiges Trinkgeld!
Ich saß mit dem Knöpfchen auf dem Schoß ermattet auf der Treppe. Wir verabschiedeten uns und die Männer waren trotz der Buckelei und Überstunden echt immer noch freundlich und zu Späßen aufgelegt. Wir erfuhren auch, dass ich nicht die Erste war, die sich mit dem Volumen verschätzt hatte. Das gibt es öfter und manchmal sogar vorsätzlich.

Wir machten es uns so gut es geht kuschelig und bauten das Kinderbett vom Knöpfchen noch auf. Allerdings wollte es darin so gar nicht bleiben. Und weil wir alle ziemlich müde waren…der Mann hatte ja auch so richtig reingeklotzt an diesem Tag, legten wir uns mit dem Knöpfchen zusammen ins Elternbett im neuen Schlafzimmer. Das Knöpfchen schlief sofort und die ganze Nacht. Der Mann und ich lagen schweigend, ermattet, zufrieden und aufgeregt im neuen Heim und waren fast die ganze Nacht wach. Es war zuuuu aufregend gewesen. Und obwohl wir kaum schliefen, fühlten wir uns sofort zu Hause. Es war eine schlaflose, aber gute Nacht.

Lustigerweise kann ich mich an die aller ersten Tage nur noch in Bruchstücken erinnern. Sie waren durchzogen von Aufregung, ner Menge Möbelaufbauarbeiten…..ach jaaaaa, und die erste schlaflose Nacht endete, als morgens um 7 die Küchenmonteure an die Türe klopften. Die Klingel war noch kaputt. Aber ja, wir mussten dann so unerwartet plötzlich aus dem Bett springen.

Einen Tag später kamen dann auch der Sohn, das Sirenchen und die Katzen dazu.

Es dauerte auch nicht allzu lange bis die vorhandenen Möbel am angedachten Platz standen und die meisten Kartons ausgepackt waren. Dann fiel aber immer der Strom aus, sobald man eine Säge oder einen Bohrer betätigte. Bei der Küchenelektrik war irgendwas komisch. Das brauchte auch ein paar Tage, bis das ausgemerzt war. Und dies und das musste noch in einschlägigen Möbelhäusern eingekauft werden.
Mit drei Kleinkindern, die ich ab dem Umzug 5 Monate komplett zu Hause hatte, kommt man allerdings nicht besonders schnell voran. Es lichtete sich nur Stück für Stück und es ist immer noch nicht fertig. Es fehlen noch immer Fußleisten, diverse Schönheitsarbeiten, die finale Wohnzimmerregallösung und für´s Schlafzimmer habe ich auch noch Wünsche. Ein weiterer großer Raum, der später mal drei Kinderzimmer ergeben soll, da fehlt die Heizung, der Fußbodenbelag, die Wände, der Wandanstrich und Steckdosen und eben der Schönheitskram. Aber das stand erstmal hinten an.

 

Der Garten

Wir lebten uns ein und genossen den eigenen Garten, der auch eine Menge Aufgaben bereit stellte. Es gab einen Teich, den wir zuschütten mussten. Das war mir mit drei Kleinkindern nix. Ich wollte das nicht immer beaufsichtigen müssen. Dann standen ziemlich viele Koniferen rum, die ich wirklich in der Masse ganz furchtbar hässlich fand. Es gab jede Menge Quecke und Giersch. Wem das nichts sagt: Das gefürchtetste Unkraut der Ziergartenliebhaber. Nun, so sehr hasste ich es nicht, aber es war stellenweise doch, sagen wir, omnipräsent. Obwohl ich einen eher wilden Garten sehr schön finde. Aber es blühte nichts. Ich widmete mich diesen Mitbewohnern mit Handarbeit. Ich wollte kein Gift spritzen. Ich grub also in jeder erdenklichen freien Minute auf den Knien in der Erde und zog Tonnenweise Queckenwurzeln aus der Erde. Das Knöpfchen hatte seinen Spaß und saß immer mitten im Erdloch in dem ich grub.
Ansonsten las ich mich in die Welt der Wildkräuter und wie ein Biogarten so funktioniert ein und pflanzte Stauden und säte aus was das Zeug hielt. Ein bisschen Chaosgärtnern mit vielen Überraschungen. Am Ende des Sommers sah der Garten schon richtig schön aus. Endlich blühte er. Mittlerweile gibt es sogar Trauben, Johannisbeeren, ein Wildpflaumenbaum, ein Zwergapfelbäumchen und den alten pilzbefallenen Mirabellenbaum und dessen Nachkömmling habe ich zurecht geschnitten (nach Anleitung versteht sich) und bin gespannt wie sie nächstes Jahr gedeihen. 3 Koniferen haben wir umgehauen und auf der Stelle des ehemaligen Teiches haben wir Gartenhäuschen gebaut. Außerdem hat der Herr Papa eine Terrasse aus Holz gebaut. Da wo die Terrasse jetzt ist, war nämlich lange Zeit ein trostloses aufgeplatztes Betonfundament.

 

Einleben im neuen Heim und der neuen Umgebung

Neben diesen Dingen versuchte ich die 3 Kinder bei Laune zu halten. Der neue Kindergarten ging im August erst los. Das ging eine ganze Weile ganz gut, weil ja alles neu war, das Frühjahr kam und es genug zu entdecken gab. Wir machten viele Erkundungsgänge im Ort. Dann kam der Sommer und wir konnten ein Plantschbecken aufbauen. Aber da fing es dennoch schon an kniffelig zu werden. Das Chaos breitete sich zusehends aus. Während der Mann ernsthaft glaubte, ich könne hier und da  nebenbei noch ein paar Leisten streichen oder ähnliches, versuchte ich den Haushalt irgendwie auf einem annehmbaren Stand zu halten, während die Kinder jede aufgeräumte Ecke sofort wieder in ein Schlachtfeld verwandelten. Unter den Bedingungen hütete ich mich davor einen Topf Farbe zu öffnen.

Eine Situation war exemplarisch für meine hilflosen Versuche Ordnung mit drei Kleinkindern zu halten: Es war heiß, wir waren viel im Garten. Der Sohn musste mal zur Toilette und benötigte Assistenz. Das Sirenchen und das Knöpfchen tippelten noch im Garten rum, aber wollten dann auch zu uns rein kommen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch eine provisorische Stufe ins Haus aus einer alten Küchenarbeitsplatte. Die war von der Sonne super heiß geworden. Das Sirenchen turnte schnell über die Stufe ins Esszimmer und hampelte nackig im Esszimmer vor der Terrassentür rum. Ich konnte vom WC aus in direkter Linie sie, die Terrassentür und das nahende Knöpfchen sehen. Als das Knöpfchen gerade barfuß die heiße Stufe betrat und bemerkte, dass das nun sehr unangenehm war, aber sich auch nicht vom Fleck weg rührte, pullerte das Sirenchen, noch Windelfrei-Anfängerin, ins Esszimmer. Das Knöpfchen schrie wegen der heißen Füße, ich schrie auf, wegen der Pipi, das Sirenchen schrie ebenfalls wegen der Pipi, weil sie sich erschreckte und der Sohn schrie, weil ich ihn auf der Toilette allein zurück ließ. Ich rutschte noch fast in der Pipipfütze aus, rettete das Knöpfchen, pustete die heißen Füßchen, holte alle Tücher und Handtücher, die ich greifen konnte und legte das schlimmste der wirklich riesigen Pipipfütze schon mal trocken. Dann half ich dem Sohn noch bei der Toilette und schickte alle drei wieder in den Garten. Da gab es nen Gartenschlauch zum Füße kühlen und säubern. Ich säuberte den Boden und machte direkt eine Ladung Handtücher in die Waschmaschine. Sowas in der Art passiert ständig. Immer alles gleichzeitig.

Und so gehen zwei wilde Jahre vorüber. Und ich freue mich über alles was wir geschafft haben.

  6Comments

  1. Rina   •  

    Jaaaa! Genau so! Wie wunderbar, Deinen Blog entdeckt zu haben. Hier sind es 4 Kinder in 5 Jahren, davon 3 muntere Knaben, das sagt doch alles.
    Liebe Grüsse
    Rina

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Wow! Respekt! 4 Kinder in 5 Jahren! Ich verneige mich! Man weiß was man leistet bei dem Pensum! 😀 Aber toll, dass es noch mehr Familien mit vielen und vor allem kleinen Kindern gibt! Willkommen hier! Lg Beatrice

    • Rina   •  

      Danke! Aber dasselbe gilt auch für Dich!

      • Beatrice Beatrice   •     Author

        ❤️

  2. Steffy   •  

    Es sind Szenen wie aus unserem Leben, die Du in Deinem Blog beschreibst. Bei uns sind es aber zwei Jungs und dazu die Kleine und noch der Garten, doch sonst hört sich das an wie bei uns zuhause! Schön dass wir dran teilhaben dürfen, das öffnet mir so manches Mal die Augen bei den Abenteuern mit meine Rasselbande und dann kann ich das eine oder andre mit einem Schmunzeln bestätigen. Alles schon erlebt. Und der tägliche Wahnsinn ist also nicht nur hier so, da werd ich gleich viel entspannter im Umgang mit manchem Chaos… 😊 liebe Grüße 😊

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Vielen Dank für deine Worte. ☺️ Ich freue mich auch immer, wenn ich sehe, höre, erlebe, dass es bei anderen Familien ähnlich chaotisch zu geht. Und mir hilft das Aufschreiben auch oft, die ein oder andere Situation mit Humor zu sehen. Oder auch mich selbst zu reflektieren. Ich freu mich sehr, wenn du dich wieder findest und amüsierst! 🙂

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