Was so im Hintergrund läuft.

Es gibt die tolle Reihe unter den Bloggern, die da heißt #WMDEDGT (Was machst du eigentlich den ganzen Tag). Und ich verpasse diese Reihe regelmäßig mit zu machen. Da ich unsere letzte Woche überdurchschnittlich aktiv fand, schreibe ich einfach mal auf, was ich so die letzte Woche alles gemacht habe.

Abgesehen vom üblichen Mamaalltag (Kaffetrinken, rumsitzen und Süßkram essen ;-)) habe ich:
diverse Zimmerpflanzen umgetopft, nachdem ich neue Erde und auch zwei neue Pflanzen gekauft habe), draußen Stauden umgesetzt und vergangene einjährige Blumen ausgerupft und dem Kompost zugeführt.

Ein Tag lief außerhalb des üblichen Programs, weil das Sirenchen wegen eines Sturzes zu Hause geblieben war. An dem Tag brachten wir ein Paket in einen Paketshop in „Weit-Fortistan“, weil es keinen DPD Shop in unmittelbarere Nähe gab. Wir waren im Einkaufszentrum und zweimal auf einem Spielplatz. Ich habe Wäscheberge weggewaschen und noch in den letzten warmen Sonnenstrahlen getrocknet.
Auf einer Hochzeit waren wir auch. So eine, bei der man sich auf jeden Fall nach der Kirche nochmal umzieht. Ganz schick war das. Das nahm den kompletten Samstag in Beschlag. Also die Feierlichkeiten. Nicht das Umziehen. 😁
Den Sonntag verbrachten wir mit Müdigkeit und Kater und einer herbstlichen Bastelei mit nöligen Kindern. Nach einem späten Mittagsschlaf meinerseits hatte ich einen Geistesblitz. Unser Stauraumproblem im Erdgeschoss könnte recht flott verbessert werden.
Am Montag war ja Feiertag, da wurde dann am Vormittag das große Räumen gestartet. Zwei Schränke standen an provisorischen Stellen und ein großes Sideboard mit 4 Schubladen war noch unaufgebaut in Warteschleife seit dem Umzug. Das Sideboard musste ins Wohnzimmer an eine Wand, für die wir eigentlich andere Pläne hatten, aber deren Realisierung wohl noch so lange dauernd wird, dass das Sideboard viele Probleme auf einmal lösen würde.

Ich räumte also am Montag zwei Schränke komplett aus. Den einen zerlegten wir und brachten ihn vom Erdgeschoss hoch ins Schlafzimmer. Es war ein bisschen wie Tetris spielen. Da hinein räumte ich aus einem Schrank im Kinderzimmer das Bettzeug, damit ich im Kinderzimmerschrank Platz für Spiele aus dem Erdgeschoss….und so weiter und so fort.
Dann war im Erdgeschoss wieder etwas weniger Zeug und mehr Platz und wir räumten das alte Küchenbuffet vom Wohnzimmer ins Esszimmer. Als hätte es nie wo anders gestanden. Ich sortierte beim Einräumen gleich noch den Krempel, den wir so haben (ja der Mann wird behaupten, es sei alles meins) damit mal wieder Struktur in den Laden kommt. Es blieb dann dennoch vieles liegen und wir machten am Nachmittag noch einen Spielplatzausflug mit den Rädern und Freunden.
Am Dienstag räumte ich noch drei Regale aus (Bücher), schob sie an ihren neuen Platz und das Sideboard wurde ins Wohnzimmer geschleppt und aufgebaut. Ich räumte alles wieder auf soweit ich kam. Mittwochs habe ich weiter geräumt. Ganz fertig wurde ich auch da nicht. Ich musste die Kinder eine Stunde früher abholen im Kindergarten, weil unweit auf einem Feld eine alte Bombe gefunden worden war. Evakuierung und so.
Ich bastelte eine weitere Runde mit den Mädchen.
Einen Kindergarten-Mütter-Termin hatte ich auch noch an einem Abend. Ach ja und einen Info-Abend in der Schule. Und Donnerstag fuhr ich über den Tag verteilt 20 Kilometer Rad. So zwischen Kindergarten, Zuhause, Kinderarzt und Spielplatz hin und her. Ich war so platt, dass ich mir meinen Sporttermin klemmte. Denn es war ja auch plötzlich ungewohnt kalt. Ich war ganz durchgefroren.
Freitag dann saß ich zwangsläufig den Vormittag fest, weil das Knöpfchen Ohrenschmerzen hatte. Es gab Zwiebelsäckchen, Nasenöl, Levistikum Globuli und sogar Ibuprophen und natürlich eine dicke Kucheleinheit. Das Knöpfchen sank erschöpft auf meinem Schoß zusammen und schlief und wurde immer wieder wach, wenn ich sie vorsichtig hinlegen wollte. Also saß ich und saß und konnte u.a. darüber nachdenken, wie ich die Wand über dem Sofa neu mit Bildern bestücken könnte.
Und überhaupt, es gibt noch so andere Stellen, die mal fertig gemacht werden können.
Schließlich gab es Suppe von Vortag zu Mittag, ich räumte die Spülmaschine zweimal aus und ein. Wusch noch zwei Maschinen Wäsche, sortierte Wäsche weg, holte die Kinder vom Kindergarten, fuhr noch bei der Apotheke vorbei und aß heimlich eine halbe Packung Mon Cherie. Bäh! War das eklig lecker. 😀 Die Kinder glänzten alle drei durch eine grenzwertige Stimmung. Ich pflege dann zu singen: „Heia-Bett-ich komme-schon!“

Und nun ist schon wieder Samstag. Wir haben lange geschlafen, lange gefrühstückt, die Kinder spielten ganz nett. In der Zeit habe ich die Küche aufgeräumt und das Bad geputzt. Und später waren wir noch zusammen einkaufen.
Da eine weitere Woche mit vielen Terminen auf uns wartet, manchmal ballt es sich ja, habe ich die nun nöligen Kinder seit langem mal wieder vor einer DVD geparkt. Und ich?

kaffe-blog-beatrice-confuss

 

Und für eine Sache war die ganze Umräumaktion ganz besonders gut. Eine meiner zwei verlegten Gartenscheren (HIER erzählt) ist wieder aufgetaucht! In der Werkzeugtasche vom Mann! Jippi yeah yeah!  yeah, yeah!

(Ich sollte weniger mon cherie essen. :-D)

  1 Kommentar

  1. Miriam   •  

    Herrlich Beatrice 🙂

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