Weihnachten mit Kind-So feiern wir (Blogparade)

Weihnachten

Weihnachten. Weihnachten. Weihnachten. WEIIIIHNAAAAACHTEEEEEEN!

Es läuft eine Blogparade zum Thema Weihnachten mit Kind-So feirn wir bei momsfavoritesandmore .

Ja, bald schon ist es soweit. Die Vorbereitungen laufen dezent an. Um mich herum sehe und höre ich schon, dass adventlich geschmückt wird. Das mache ich wirklich erst ganz kurz vor knapp. Am 1. Advent ist es aber parat.

Tatsächlich mag ich nämlich den Advent sehr. Man kann schließlich nicht den ganzen Winter Karneval feiern und damit die winterliche Tristesse im Rheinland vertreiben.
Der Advent gehört für mich als wichtiges Ritual, um den dunklen kalten Winter zu überstehen, dazu. Also zelebriere ich unter dem wirklich zauberhaften und ehrlichen Ausspruch der Freude seitens der Kinder: „Ooooh, wie schöööön!“, diese paar Wochen. An Weihnachten entlädt sich dann die ganze verzauberte Stimmung mit einem fulminanten Knall familiärer Zusammenkünfte und dem großen Fressen Festessen. 😀

In den letzten Jahren hat sich bei uns deshalb auch etabliert den Weihnachtsbaum schon zu Beginn der Adventszeit aufzustellen. Es ist nämlich so: Wenn Weihnachten vorbei ist, also aller aller allerspätestens vor Silvester, habe ich keinen Bock mehr auf Weihnachten, weil ich mein ganzes Pulver an dekorativer Stimmungsbegleitung verschossen haben. Insbesondere kann ich Weihnachtsbäume dann nicht mehr ertragen. Wenn ich den also erst an Heiligabend aufstelle, dann lohnt sich das Schmücken ja gar nicht. Also erhellt das Bäumchen unser Heim einfach schon ab dem ersten Advent mit stolzem Glanz und fliegt dann sofort nach Weihnachten wieder raus. Ich mag das.

An Weihnachten ist klar, dass wir alle drei Tage immer mit der Familie zusammenkommen. Irgendwo, irgendwie. Bei den Großeltern, in einem Restaurant oder bei sonst wem zu Hause. Das ist gerade im Wandel. Für dieses Jahr ist noch gar nichts abgesprochen. Der Mann würde ja gerne mal alle in unserem Heim bekochen. Ich sehe das aus diversen Gründen erst im nächsten Jahr. Aber im Endeffekt ist es mir egal. Es kann auch immer mal sein, dass nicht alle anwesend sind. Manch einer fährt nochmal ein paar Tage weg oder ist noch bei den anderen Omas und Opas oder sonst wo. So ein Familienkonglomerat ist ja auch dem Fluss des Lebens unterworfen. Und wir sind da nicht so hektisch mit dem Planen. Weil einfach klar ist, dass wir uns sehen werden. Egal wo.

Tatsächlich habe ich mir schon länger Gedanken, um die Geschenke für die Kinder gemacht. Nach wie vor halten wir es so, dass es lieber weniger und dafür gute Sachen gibt. Und selbst dieses in der Familie verbreitete Kredo bringt immer noch genug Geschenke zusammen. Man sieht ja manchmal auf den letzten Metern doch noch was Kleines im Vorbeigehen. Abgesprochen und gut geplant hin oder her.

Aber sich rechtzeitig Gedanken zu machen erspart Stress mit Lieferengpässen, verspäteter Post und dem Suchen in überfüllten Innenstädten. Somit liegt für die Kinder schon etwas im Versteck bereit. Der Sohn bekommt das heiß begehrte Piratenschiff von Playmobil, welches ich reduziert ergattern konnte und eine Armbanduhr. Das Sirenchen wünscht sich eine bestimmte Puppe mit langen Haaren. Wohlgemerkt keine Barbie, dafür leider auch etwas teurer als eine Barbie. Aber es ist ihr Herzenswunsch.  Ein Eisköniginnen Bilderbuch zum Vorlesen gibt es auch noch. Von der gewünschten pinken Gitarre nehme ich mal nicht ganz uneigennützig Abstand 😬. Und das Knöpfchen bekommt eine Murmelbahn, die man variabel zusammenbauen kann und einen Playmobilzirkus noch aus dem Fundus meines Bruders. Ich finde das reicht. Mehr brauchen die eh nicht.
Was wir in den letzten Jahren dann noch grandios geschafft haben, ist die übergroße Menge an Süßigkeitentellern zu reduzieren. Ich esse sehr gerne Lebkuchen, Stollen und Co. Die Kinder natürlich auch. Und im Advent isst man das schon sehr oft, also fast täglich. An Weihnachten stehen dann auch nochmal üppig gefüllte Teller bereit. Aber dann kann man das Zeug ja nun ehrlich erstmal nicht mehr sehen.
Die Uroma hatte früher aber noch, ohne Scherz, Tüüüütenweise Nachfüll-Süßkram für jedes Enkel- und Urenkelkind. Da hätten wir bis zum nächsten Weihnachten dran essen müssen.
Seit 3 Jahren ist es jetzt so: Wenn die Teller leer sind, sind sie leer. Fertig. Nachfüllen is nicht.
Das unbegrenzte Angebot hat ja in unserer Überflussgesellschaft ohnehin ein Ausmaß angenommen, das man getrost pervers nennen könnte.

Tja, und um einen Geschenke-Overkill, der sich auch mit ein paar wenigen Paketen bei kleinen Kindern einstellt, wenn man sie alle am gleichen Tag überreicht zu umgehen, gibt es die Geschenke gestaffelt an den verschiedenen Weihnachtstagen.
Damit sind wir die letzten Jahre gut gefahren.

Ich würde mir noch wünschen, dass sich die Leute nicht alle so stressen, wegen der Feiertage und da auch ein bisschen Mut zur Lücke beweisen. Denn die stressige Stimmung vorweg beim Einkaufen finde ich echt unpassend.  Hab ich HIER schon mal was zu geschrieben. (Nicht wundern, ist das gleiche Beitragsbild aber ein andere Text.)

Und wer wissen will, wie letztes Jahr Weihnachten tatsächlich war, kann das HIER nachlesen. Manches lässt sich einfach nicht planen.

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