Blogparade: Wenn Mama durchdreht- PMS

Aus der Rubrik: Dinge, die man nicht braucht.

Viele Frauen kennen sicherlich dieses Problem und die liebe Priska vom übrigens wunderbaren Blog mamalismus merkte an, dass man daraus auch eine Blogparade machen könnte. Warum nicht? Man verschweigt die unangenehmen Dinge des Lebens immer so. Aber vielleicht kann man gemeinsam darüber auch lachen.

Wer sich also ermuntert fühlt dazu auch mal etwas zu schreiben (ich würde mich freuen), der kann mitmachen bis zum 28. Februar 2018.

Verlinkt meinen Beitrag in eurem Beitrag und setzt euren Beitrag einfach als Kommentar unter meinen. Ich liste dann alle auch noch mal gesammelt auf.

 

Und nun zu meiner PMS-Geschichte:

Also, ich muss es zugeben, ich bin manchmal ganz schön PMS gebeutelt.
Dann habe ich Kopfweh, fühle mich schlapp, müde und antriebslos, ja ich möchte sagen verkatert, habe schmerzende Brüste, extrem schwere Beine (unerträglich!) und eine Lauuuuune! Unteridisch. Ganz schlimm. Zum Glück sind diese Tage vor den Tagen  seit einer Weile zeitliche nicht mehr ganz so ausgedehnt.

Ich möchte auch dringend anmerken, dass die Probleme, Sorgen oder Anliegen, die Frau hat, immer Gültigkeit haben, auch unter PMS-Einfluss. Mann sollte sie dringend ernst nehmen. Nicht ernst bzw persönlich nehmen sollte man hingegen die Laune und den damit einhergehenden aufgebrachten oder mauligen Tonfall. Aber den Inhalt!

Wunderbar aufbrechen konnte das einst ein Freund aus Studentenzeiten. Wenn ich nämlich mal wieder heiß lief und laut vor mich hin zeterte, begann er neben mir auf der Stelle zu joggen und zu schnaufen, als wäre er bei einem Marathon unterwegs.

Ich musste jedesmal SEHR lachen und wusste sofort, was er mir damit sagen wollte. Ich war danach wieder in der Lage halbwegs normal meinen Unmut Kund zu tun. Ich möchte sagen, ich war danach nahezu entspannt.

Ansonsten muss ich leider einräumen, dass ich mich ganz schön zügeln muss, wenn es mal wieder soweit ist. Und oft genug gelingt mir das nicht richtig. Es tut mir sehr leid.
Aber wenn ich mich so furchtbar verkatert fühle und meine Glieder alle samt der Schwerkraft verfallen, mein Kopf brummt, dann möchte ich nichts anderes tun, als irgendwie einfach rumzuliegen und zu warten, bis es vorbei ist.

Ich bin dann doppelt übellaunig. Weil ich nicht kann, wie ich will und weil die Hormone da irgendwie was mit mir machen. Großen Einfluss habe ich darauf nicht und nicht immer fällt mir der auf der Stelle joggende Freund von einst ein.

Ich sollte es den Kindern beibringen.

Und so kommt es vor, dass es so Tage gibt, an denen ich  den Kindern nicht einen Schritt voraus bin, sondern grundsätzlich drei Schritte hinterher und komme mir vor wie Momo, als sie versucht die Zeitdiebe einzuholen.
Je mehr ich versuche schnell wieder die Oberhand zu gewinnen, je schneller verbreiten die Kinder Chaos.

Hilfe, möchte ich dann schreien, mir eine Dauerwelle machen lassen, einen Hund anschaffen und ein neues Leben anfangen.

Das würde die Launen allerdings auch nicht ändern. Ich muss also damit Leben. Und zwar in diesem. Und das habe ich ohnehin ziemlich gern.

Sport, gesunde Ernährung, Bewegung an der frische Luft und so soll da ja angeblich helfen gegen dieses PMS.
Aber, egal wie viel Sport oder frische Luft oder gesund Ernährung ich auch versucht habe. PMS blieb stets eine Konstante in meinem Leben. Vielleicht sollte ich mich damit endlich mal richtig versöhnen. Tatsächlich ist es immer erträglicher, wenn man sich bewusst man, woher das plötzliche Unwohlsein und die WUUUUUT kommt. Dann versuche ich mein Ruhebedürfnis irgendwie einen Tag lang zu bedienen.

Tut mir leid Kinder. Mutti hat PMS. Nehmt es nicht persönlich, ABER LASST MICH IN RUHE!

AAAAAARRRRRH!

Übrigens ist die gute Laune danach, wenn der Spuk vorbei ist, das Beste daran! 😀
Kann ich tatsächlich doppelt genießen und singe komisches Zeug laut vor mich hin. Neulich war es:

bicycle, bicycle….ich want to ride my bicycle….ihr wisst schon…..

Kennt das jemand, dieses PMS? Oder seid ihr immer alle ausgeglichen?

 

Diese Frage wird hiermit beantwortet von:

  1. Alexandra von mamastehtkopfblog: 12 Dinge die zeigen, dass Mutter prämenstruiert.
  2. SamyBee von familiendinge kann dazu auch etwas sagen!: PMS
  3. Juli von Puddingsklecks fühlt sich dann auch nicht wohl: Mama hat PMS
  4. Katja von homeiswheretheboysare schreibt über PMS: Last, Chancen und Auswege
  5. Nina von heuteistmusik lernte PMS auch kennen. Lest selbst: Das Monster in mir
  6. Und schaut mal auf dem Blog Mamalismus vorbei! Priska beschreibt nochmal ganz wunderbar, wie PMS überhaupt zustande kommt.
  7. Und Paula von wasmansonichtsagendarf schreibt: Prepare to meet Satan! 

 

  25Comments

  1. Berdien   •  

    Ich kenne diese blöde PMS SO gut! Genau wie bei Duty Und du hast recht, vielleicht sollte man sich damit versöhnen (irgendwie) und nicht jedes Mal wieder (bestimmt 10 Tage vor den Tagen) total überrascht sein…
    Liebe Grüße
    Berdien

    • Beatrice   •  

      Ja, es ist verrückt, ich bin auch jedes Mal überrascht….:-D

  2. Berdien   •  

    Ich meinte natürlich: genau wie bei dir 😉

  3. Kathrin   •  

    Ich bräuchte eine PMS Wohnung, in der ich mich jedesmal regelrecht einschließen müsste, um meine Umwelt vor mir zu beschützen…😡

  4. Pingback: 12 Dinge die zeigen, dass Mutter prämenstruiert – Mama steht Kopf

    • Beatrice   •  

      Vielen Dank für deinen Beitrag! 😀 Sockenränder habe ich dann auch immer! Und einen Appetit auf Schweinereien auch! 😀 LG B

        • Beatrice   •  

          Ja. 😀 Da mich heute genau diese Symptomatik überkam und ich es kurz in der frühen Sportruppe ansprach, lachten alle und stimmten sofort zu und benannten ihre PMS-Probleme. 😀

  5. Pingback: PMS | familiendinge

    • Beatrice   •  

      Vielen Dank für deinen Beitrag! Koffein hilft definitiv! Aber leider nicht ausreichend in meinem Fall. 😀

  6. Pingback: Rennt, so schnell ihr könnt! - Mama hat PMS - Puddingklecks

    • Beatrice   •  

      Oh toll, danke! Also toll ist nicht, dass wir dieses doofe PMS haben, aber dass es doch mal einige sagen und mitmachen!
      Den Blähbauch, den habe ich auch manchmal, bzw ich fühle mich (aktuell gerade wieder) mega aufgequollen. Furchtbar.
      LG B 🙂

      • Julie   •  

        Wir sitzen alle im gleichen Boot. 😀 Es kann nur besser werden. Und spätestens mit den Wechseljahren kommen dann ganz andere Problemchen, glaube ich… 🙂 Lieber gar nicht erst dran denken.
        Liebe Grüße

        • Beatrice   •  

          Das stimmt allerdings. 😀

    • Beatrice   •  

      Liebe Katja, danke für deinen tollen Beitrag dazu!
      Ich denke auch, dass die Schnelllebigkeit die Symptome verstärkt. Aus eigener Erfahrung kann ich übrigens sagen, dass die Pille keinen Einfluss auf meine Launen hatte. bzw, sie hat sie nicht gelindert.

      • Katja   •  

        Ok, dann fällt das als alternatives Mittel wohl schon mal weg. Manchmal denke ich auch nur: Augen zu und durch – es geht vorbei, es geht vorbei.. om…
        Schönen Sonntag für dich!

  7. Pingback: Mutti hat PMS - rette sich wer kann! - Geliebt und Durchgeknallt

  8. Pingback: PMS: Last, Chancen und Auswege - Home is where the boys are

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