WIB 3./4. März 2018 Die Karton-Kinder

Am Samstag kam unser morgendliches Empfangskomitee.

Der Kater nimmt stets selbstbewusst Platz im Bett der Kinder. Das Klüttchen (unsere schwarze Katze) streicht schnurrend an allem entlang. Sie bleibt nie ruhig stehen, deshalb kann man sie nie wirklich gut fotografieren.

Da es ausnahmsweise nochmal geschneit hat in der Nacht und um uns herum alle schon Schnee geschippt hatten, tue ich das auch. So aus Gruppenzwang heraus.

So, das muss reichen. Es taut ja ohnehin schon wieder.

Danach gab es eine unschöne Episode an schlechter Laune. Die Kinder hatten mich wirklich vor 10 Uhr schon am Anschlag. Danach spielten sie ganz toll mit einem großen Karton Schule. (siehe Beitragsbild)

Mittags backte ich Schokomuffins mit Apfel, die wider Erwarten sooo gut geworden waren, dass ich die nochmal backen werde und das Rezept dann aufschreibe.

Außerdem  gab es eines meiner Leibgerichte, gefüllte Paprika, zum Mittagessen.


Die Kinder fanden es nicht so prickelnd und ließen die Paprika liegen. Sie aßen nur die Füllung. 🙁

 

Am Nachmittag kamen dann meine Eltern und meine Oma, um mit dem Knöpfchen noch ein bisschen den 4. Geburtstag zu feiern.

Es waren eigentlich doppelt so viele Muffins. Die passten aber weder auf diesen Teller, noch aufs Foto. Die Uroma erfreute sich an einem ungewohnt guten Appetit. 😀 Die Muffins waren wirklich gelungen!

Der Nachmittag verflog, am frühen Abend sah ich mit den Kindern noch 3 Folgen Heidi (die alte Version) und dann ging es ab ins Bett.

 

Sonntag

Das Frühstück in der schnell und einfach Version. Aufbackbrötchen (es wollte niemand frische Brötchen holen , also ich) und Honig aus der Quetschtube (ich mag Gläser eigentlich lieber, aber die sind nach 2 Tagen leer, weil die Kinder sich dann immer so maßlos viel auf einmal da raus löffeln.)

Manchmal ist es einfacher eine kleine Auswahl anzubieten. Nach dem Frühstücksdebakel am Vortag hatte ich gelernt.

Danach zog das Sirenchen sofort ihre neue Schultasche wieder an. Sie kam am Freitag mit der Post. Und das Sirenchen liebt sie und hat sie seit her fast immer auf dem Rücken. (Wie der Sohn vor einem Jahr auch.) Sie hat die Tasche ja auch selbst ausgesucht und ich bin sehr überzeugt von dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Falls es jemanden interessiert. Beckmann of Norway heißt die Firma und die zierliche Tasche ist nicht nur leicht, sondern fasst dabei sogar 22l. Der Sohn trägt seine Schultasche auch weiter begeistert von der gleichen Firma.

Dann spielten wir zusammen das Einhorn-Glitzerglück-Spiel. Es heißt wirklich so. Und hinter dem zuckrigen Glitzer-Titel verbirgt sich ein wirklich durchdachtes Spiel. Wirklich ansprechend. Selbst der Sohn lässt sich vom rosa Glitzer nicht abschrecken. Und ich langweile mich nicht sofort. (Was ich bei so Kleinkinderspielen sonst immer tue, ich Rabenmutter.)


 

Die Auswertung ist auch kinderleicht. Auf der Rückseite des Spielplans können die erbeuteten Glitzerdiamanten Mengen verglichen werden. Man muss also nicht zählen können.

 

Danach mussten wir die erste Folge Pumuckl anschauen. Der Mann hatte im Schnee kleine Fußspuren vor die Terassentür gemacht und behauptet es sei Pumuckl gewesen. Das wiederum hatte das Knöpfchen etwas verschreckt. Sie kannte Pumuckl noch nicht und hatte Angst vor den Fußspuren im Schnee. 😀 Jetzt aber nicht mehr.

 

Die Kinder spielten dann wieder Schule im Karton (siehe Beitragsbild). Die Unterrichtsstunde drehte sich um Körper. 😀 Es wurden fleißig Menschen gemalt.

Ich „goss“ derweil die Blumen, indem ich einfach ein paar Stücke Eis aus dem Garten in die Blumentöpfe legte. 😬 Schließlich nahm ich schleichende Kopfschmerzen in Empfang.

 

Nachmittags scheuchten wir die Kinder dann an die frische Luft und nötigten sie mit uns eine Runde um den noch halb gefrorene Weiher zu laufen.

 

Das Knöpfchen war in Kross-Laune, nahm ihr Laufrad mit und legte ein paar wilde Stunts hin. Ich konnte diesen Sturz in Ruhe knipsen, denn das Kind weinte nicht und stand behände wieder mit ihrem Rädchen zur Weiterfahrt parat.

 

Vom restlichen Abend gibt es keine Aufnahmen. Meine Kopfschmerzen nervten tierisch, die müden Kinder sahen nochmal Heidi und wurden zeitig ins Bett verbracht. Dort liegen sie nun und hören noch ein Hörspiel.

 

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne vom Blog Geborgen Wachsen.

 

  3Comments

  1. Ariane   •  

    Liebe Beatrice!

    Ich lese dich schon seit ich den Kinderwunsch nach einem dritten Kind hatte. Nun bin ich seit 5 Monaten selbst dreifache Mama. Und halt eine stille Leserin- sehr still!
    Es freut mich dass die Kur gut für dich war und es sind wieder viel positivere Geschichten zum Lesen da und auch öfters 🙂
    Dein Osterhuhn ist total süß!

    Ich freue mich auf weitere Geschichten!

    Liebe Grüße aus Österreich,
    Ariane

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Liebe Ariane,
      du glaubst gar nicht, wie sehr es mich freut, die stillen Leser immer mal zu „hören“. Danke für deine Worte! Und noch herzlichen Glückwunsch zum dritten Kind. 🙂 Ich hoffe, ihr habt euch zu fünft gut eingelebt. Das ist ja doch immer eine Umstellung am Anfang. Offenbar waren meine Berichte auch nicht abschreckend 😀
      Liebe Grüße nach Österreich!
      Beatrice

  2. Ariane   •  

    Hallo Beatrice,

    Nein, ganz im Gegenteil! Manchmal ist man froh wenn man liest dass nicht nur bei uns alles chaotisch ist..
    Mittlerweile läuft es zu 5.bei uns auch ganz gut.

    LG Ariane

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