(Cyber)Mobbing – Was können Eltern tun?

Es passiert. Überall. Ungeachtet der sozialen Herkunft.

Gemobbt wurde wohl schon immer und in irgend einer Form hat es jeder schon mal erlebt. Als Gemobbter, als Mobber, als Mitläufer, Beobachter.

Es ist immer demütigend und gibt letzten Endes niemandem ein gutes Gefühl.

Wichtig ist es Mobbing zu erkennen und zu unterbrechen.

Seit der Nutzung der neuen Medien hat Mobbing zudem eine neue Qualität erlangt. Was sich früher nur auf dem Schulhof, der Arbeit oder unterwegs ereignen konnte, findet nun auf digitalem Wege immer und überall statt. Cybermobbing

Auf unserem Wochenende (#djhmachtstark) in der super schönen Jugendherberge in Nottuln haben wir die Arbeit von Helden e.V. kennen gelernt, die uns einige Informationen rund um das Thema (Cyber) Mobbing mitbrachten und darüber hinaus aktiv mit Schulklassen arbeiten. Sie bieten neben präventiven Maßnahmen auch Akuthilfe an. Ihre Arbeit finde ich absolut unterstützenswert und sehr wichtig!

 

Hier nun eine Sammlung aus Informationen des Wochenendes, eigenen Recherchen und Erfahrungen.

Einige Fakten zu Mobbing

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#WIB-Wochenende in Bildern 27./28. Oktober 2018

Die Woche verflog und wir purzelten nahezu atemlos ins Wochenende.

 

Samstag

Wegen eines Planungsfehlers hatten wir kein Brot fürs Frühstück. Ich war jedoch gut drauf und frisch und flitzte morgens zum Bäcker.

 

Da ich mir noch keine Stoffbeutel für Brot genäht habe, gehe ich aktuell immer mit ein und der selben Brottüte los zum Bäcker. Jedenfalls, bis sie auseinander fällt. Diese war nun schon zum dritten Mal im Einsatz und wird auch bereitwillig immer wieder gefüllt. Nachhaltigkeit ist einfacher, als man denkt.

Der Mann entschwand nach dem Frühstück gen Arbeit und die Kinder und ich brachen bald darauf auf, den öffentlichen Nahverkehr auf die Probe zu stellen. Oma und Opa besuchen mal anders. Der erste Bus hatte dezente Verspätung.


Wir hatten jedoch nur 3 Minuten zum Umsteigen auf einen weiterführenden Bus, was dann gründlich in die Hose ging. Continue reading…

Resilienz (psyschiche Widerstandskraft) fördern bei Kindern

Als Mama machte ich mir nicht zum ersten Mal Gedanken zum Thema Resilienz. Auch als Grundschullehrerin (u.a. im Brennpunkt und in inklusiven Klassen) beschäftigte mich dieses Thema. Ich bekam so manche Einblicke und erlebte Situationen, die mir unter die Haut gingen und ich konnte sehen, wie manche Kinder erstaunlich gut mit schwierigen Situationen umgingen und andere schnell verzweifelten.

Ein Teil der Resilienz resultiert aus dem Gemüt des Kindes heraus. Die einen sind von Grund auf optimischter und aufgeschlossen, die anderen eher verhalten. Der soziale Hintergrund und das Umfeld spielen entscheidend hinein.

Bei unserem Wochenende in der Jugendherberge in Nottuln ging es in einem Workshop genau um dieses Thema.

Und auf diesem Hintergrund schreibe ich nun einen Beitrag darüber und verlinke zu Beispielsituationen aus unserem Familienalltag.

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Unser Wochenende in einer Jugendherberge auf einem Familienblogger-Event (Werbung aus Überzeugung)

Blogger-Event mit dem Thema: Aktiv gegen Mobbing: Wie Kinder stark und tolerant werden

in der Jugendherberge in Nottuln (nähe Münster)

Ich weiß nicht, welche Erinnerungen ihr an Jugendherbergen habt, aber meine sah so aus:

Schmucklose Mehrbettzimmer mit angeranzten Metallhochbetten und Klo und Dusche auf dem Gang. Bäm.  Als Schülergruppe voll ok, weil da waren andere Dinge wichtiger, als Ambiente. Das war war irgendwann 1992.

Somit war ich tatsächlich neugierig, wie sich denn die Jugendherbergen 2018 präsentieren und war zu dem sehr interessiert am genannten Thema.

Ein sehr wichtiges Thema, wie ich finde. Und es war klar, da möchte ich hin.

(Zum Thema des Events werde ich einen eigenen Beitrag schreiben.)

Hier lasse ich euch einfach mal allgemein an unserem Wochenende teilhaben.

Über die DJH Seite kann man sehr unkompliziert ein Bahnticket kaufen, welches ermöglicht ohne Zugbindung zu reisen. Für unsere Strecke Köln- Appelhülsen war ich mit 69 Euro hin und zurück versorgt und konnte stressfrei flexibel hin und her reisen. Mit Kindern ja durchaus von Vorteil. Man weiß ja nie, ob nicht beim Umsteigen eines der Kinder einen kleinen Aussetzer bekommt und sich kreischend auf dem Boden wälzt, anstatt mitzulaufen.  (Die Kinder reisen unter 14 Jahren übrigens  grundsätzlich kostenlos mit der Bahn.)

Ich muss sagen, dass ich am Abreisemorgen noch von einer großen Niedergeschlagenheit heim gesucht wurde und mich obendrein über einen kleinen Harnwegsinfekt ärgerte und mich am liebsten verkrochen hätte. Aber es ist nicht meine Art Dinge, die ich angekündigt habe ohne gravierenden Grund abzusagen. 

Wir starteten also am Freitag mit 3 Rucksäcken, einem Beutel voller Proviant und viel Tee (für mich) einem kleinem Handgepäcktrolley um 10  Uhr an der heimischen Bushaltestelle. Der Bus brachte uns zum Kölner Hauptbahnhof und spuckte uns in das Reisechaos verspäteter Züge. Gewusel, Gerenne, viele Durchsagen, ständig umspringende Anzeigetafeln. Und ich musste natürlich mal zur Toilette. Nichts ist umständlicher als mit mehreren jüngeren Kindern und Gepäck auf einem wuseligen Hauptbahnhof auf Toilette zu müssen. Naja. Hat geklappt. Die Kinder haben mit kreisrunden Kulleraugen etwas nervös mit dem Gepäck im Eingangsbereich der Toiletten auf mich gewartet.  Continue reading…

Hilfe, ich brauche Namensschilder für Eltern

Leute, es ist soweit.

Ich wünsche mir Anstecker für Eltern mit Namen und markanten Zusatzbeschreibungen. Ich komm nicht mehr klar.

Als wir neu zuzogen und die Kinder in der KiTa waren, kamen schon ziemlich schnell viele neue Gesichter in unseren Dunstkreis des familiären Alltags.

Als der Sohn in die Schule kam, kamen logischerweise noch mehr dazu. Aber das ging noch.

Seit das Sirenchen aber nun auch zur Schule geht, bin ich quasi raus.

Da die Kinder dazu noch in jahrgangsübergreifenden Klassen sind, kommen ja jedes Jahr nochmal neue Eltern hinzu. Ferner lernte ich auch wieder neue Gesichter kennen.

Und somit stehe ich diesen Herbst vor dem Trümmer meiner ganzen sozialen Netzwerkordnung im Kopf. WER sind diese Menschen alle? Und vor allem, wie heißen sie nochmal? Und welche Kinder gehören dazu? Immerhin weiß ich, ob ich schon mal mit einer Person gesprochen habe. Meistens jedenfalls. Continue reading…