Hört das denn nie auf?

Jetzt doktorn wir hier seit kurz vor Weihnachten mit Magen-Darm-Infekten herum. Es ist zum verrückt werden. Angefangen hatten die Mädchen. Dann schien kurz alles wieder in geordneten Bahnen zu laufen. Dann fing das Knöpfchen wieder an. Eine ganze Woche war sie zu Hause und zu letzt sehr unleidig, wegen der von mir verordneten Schonkost. Mal davon abgesehen, dass sie ansonsten fit war und gerne in die KiTa gegangen wäre.

Kaum atmete ich auf, da es nun überstanden schien, klagte der Sohn am Samstag nachmittag über Bauchschmerzen. Ich hoffte inständig, es möge nur Luft im Bauch sein. Aber leider nein. 

Er übergab sich mehrfach und krümmte sich die halbe Nacht vor Bauchweh. Sehr unschön.

Am Sonntag erwachte das Kinderzimmer ungewohnt früh, alle fühlten sich trotz unruhiger Nacht erfreulich fit.

Nach dem Frühstück entfloh ich für eine gute Stunde den 4 Wänden. Wenn ich zu viele Wochen nicht wirklich aus dem Haus komme, dann dreh ich fast durch. Ich nutzte das schöne Wetter, überließ dem Mann das Kommando und machte eine Runde um den Weiher. Ich hatte keine Lust die gesunden Familienmitglieder langatmig und stundenlang zu überreden doch auch eine Runde mit raus zu kommen. Meine Runde machte ich ein bisschen lahm. Die Mutterbänder zwackten, ich bin weiterhin kurzatmig und Seitenstechen bekam ich auch. 😀 Ansonsten war es aber sehr wohltuend. Continue reading…

Eine Überraschung zum neuen Jahr

Wie schon oft im Leben (hier 39 Fakten nachzulesen) geschehen mir gerne Dinge, die ich eigentlich ausschließe.

Und so schrieb ich einst…..Zurück zum ICH!

Und doch: 

Darf ich vorstellen …Tadaaaaa: Nr 4 in der wahrscheinlich 11.Schwangerschaftswoche. 

 

 

Rein rechnerich wäre es die 10. Woche, aber das Ultraschallbild lässt andere Schlüsse zu. Es würde einiges erklären. ;-D

Und ich muss wohl niemandem sagen, dass ich heute doch etwas ergriffen auf das Ultraschallbildschirm blickte und staunte, wie dieser winzige Mensch dort strampelt und winkt und putzmunter vor sich hin wächst. Ein Wunder. Immer wieder. Und diesmal irgendwie einmal mehr.

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Subtiler Horror im Kinderfilm- Mein Freund Knerten- eine Filmkritik

Wir sind eine Familie, die gerne Geschichten hört, liest und anschaut. Wirklich. Wir versuchen immer gut aus zu wählen und schauen, dass es für alle passt. Die Kinder können gut einschätzen, was ihnen zu gruselig ist und was sie erheitert. Die Kinder sind fast 8 Jahre, 6 Jahre und fast 5 Jahre alt.

Wirklich gute Erfahrungen machten wir bisher mit niederländischen und skandinavischen Produktionen. Da man Fernsehfilme schlecht vorab ansehen kann, lese ich in der Regel die Handlungsbeschreibung und Kritiken und kann (konnte bisher) daran abschätzen, ob das passt oder nicht.

Freitag Abend kam dann um 19.30 Uhr im Freitagskino des Kinderfernsehens, was wir gerne als Familie zusammen ansehen, eine norwegische Produktion. „Mein Freund Knerten“. 

Der Trailer war ansprechend, das Filmplakat freundlich, die Filmbeschreibung klang gelungen und er wurde sogar als Fernsehtipp angepriesen. Das Prädikat „besonders wertvoll“ bekam er ebenfalls von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).

Das klang alles gut. Ab 0 Jahren freigeben und ab 6 Jahren empfohlen. Das passte für uns auch. Die Kinder wollten ihn unbedingt sehen und so machten wir es uns gemütlich. Wir haben uns auf die vielen positiven Kritiken verlassen. 

Was uns erwartete, war ein subtiler Horrorstreifen. Jedenfalls für unser Empfinden. Heiter war da nichts. Continue reading…

Das neue Jahr 2019

Die Feiertage liegen zurück. Das neue Jahr hat begonnen. Nachdem wir noch glimpflich mit der Magen-Darm-Geschichte kurz vor Weihnachten davon gekommen sind, sind nun alle verrotzt. Ich will mich nicht beklagen, es ist meine erste Erkältung in diesem Winter. Das passt schon.

Silvester haben wir unter uns gefeiert. Mama, Papa und die Kinder. Und es war ein sehr schönes Silvester. Das sagten sogar die Kinder.

Nachdem der Tag etwas chaotisch verlief und ich zunächst unsicher war, ob das ein gelungener Abend werden könnte, beruhigten sich die aufgekratzten Kinder, als es „los“ ging. Wir machten Raclette und saßen plaudernd bei einer gute Laune-Musik-Mischung aus dem Internet-Kinderradio beim Essen. (Kinderradio meint Kiraka und da wird sehr erwachsenenverträgliche Musik gespielt. Man braucht sich nicht vor Rolf „Zumkotzki“ oder sowas fürchten.)

Nach dem Raclette machten wir es uns vor dem Fernseher gemütlich und sahen uns einen alten Asterix-Film an. Es traf im speziellen sehr den Humor des Sohnes. Danach war niemand müde, aber wieder hungrig und wir machten eine zweite Runde Raclette. 

Der Mann hatte, weil wir auf das Zünden von Feuerwerk auf der Straße verzichten, allerdings für die Kinder ein kleines Tischfeuerwerk besorgt. Damit hatten sie einen riesen Spaß, vor allem an dem Krempel, der da raus geflogen kam. Man glaubt es kaum. Mit den Luftschlangen wurde wild getanzt und gesungen und schwups, war es schon 23:40 Uhr.

Da knickten unsere Mädchen aber langsam ein. Das Sirenchen legte sich auf die Couch und nach wenigen Minuten legte sich das Knöpfchen in eine Decke gewickelt auf die Esszimmerbank. Dort schlief sie 10 Minuten vor 12 ein. Das Sirenchen konnten wir jedoch wach halten.

Während das Köpfchen beim laufenden Radio unbeeindruckt weiter schlief gingen wir restlichen Familienmitglieder auf die Straße. Hier bei uns im Ort wird üppig Feuerwerk gemacht. Angenehmerweise aber auf unserem Straßenabschnitt nicht, so dass wir unbehelligt in der Ferne die Raketen ansehen konnten. Wir plauderten ein wenig mit unseren Nachbarn und gingen wieder ins Haus, als die Rauchschwaden bei uns ankamen. Das Sirenen war müde und es war ihr zu laut. Continue reading…

Widrige Umstände an Weihnachten

Wenige Tage vor Weihnachten

Das Sirenchen klagte wenige Tage vor Weihnachten über Bauchschmerzen. Da ein Allzeit gefürchteter Magen-Darm Virus im Umlauf war, war ich in Habacht-Stellung.

Glücklicherweise ruhte ich Donnerstag am Spätnachmittag schon auf der Couch und fiel dennoch mit den Kindern um 20 Uhr ins Bett. Ich schlief definitiv vor den Kindern. Das Bett vom Sirenchen hatte ich vorsorglich mit einem Handtuch präpariert. Für den Fall der Fälle.

Sie riss mich dann aber um 22 Uhr mit einem Nachtschreck aus dem Schlaf. Zum Glück ging er schnell vorbei und weckte auch niemanden.

Um 1 Uhr rüttelte mich dann das Knöpfchen: „Mama, ich hab da was in mein Bett ausgespuckt!“

Ich schoss aus dem Schlaf, delegierte sie sofort ins Bad, falls nochmal was auszuspucken sei und setzte sie mit einem Eimer auf den Boden. Zum Glück haben wir eine Fußbodenheizung im Bad. Dann ist es nicht so kalt. Ich huschte zurück ins Kinderzimmer um den Tatort zu inspizieren. Tatsächlich. Ihr Abendessen befand sich mitten auf ihrer Matratze.  Ich bezog das Bett neu, warf die Waschmaschine an und sah nach dem Kind, was einigermaßen gut gelaunt mit dem Eimer vor der Nase saß und plapperte.  Continue reading…