Wenn die Kinder nach dem Kindergarten ausflippen…

Neulich gab es einen Beitrag bei Stadt Land Mama. Es ging darum, dass vor allem ein Kind zu Hause eine unglaublich miese Stimmung verbreitet und rum stänkert, obgleich in der Schule alles prima läuft. Die Lehrer loben das Kind und zu Hause findet man ein Ekelpaket, welches die Mama an die Grenzen der Geduld treibt. (Mal davon abgesehen, dass man manchmal dem Ursprung einer solchen Laune hartnäckig nachforschen muss, ist es in einem gewissen Rahmen wohl ziemlich normal.)

Das kommt mir nämlich bekannt vor.
Meine beiden Großen gehen sehr gerne in den Kindergarten. Und so wie mir zugetragen wird, klappt das auch prima. Im Kindergarten sind sie keine Stinkstiefel. Das glaube ich auch.

Wenn ich die beiden am Nachmittag abhole, so kommen sie zunächst freudig gesprungen. Die Freude hält für einen kurzen Moment und dann geht´s los.
Es wird gemault und genölt, sich im Lastenfahrrad gezankt, geboxt, geschubst. Ich werde angemault, weil irgendwer irgendwas unbedingt möchte oder nicht möchte. Egal was ich angekündigt habe, es ist meistens falsch und doof sowieso.
Schon oft habe ich gedacht: Ich freue mich so auf meine Kinder und die benehmen sich UNMÖGLICH! Die wollen mich fertig machen. 😀

Diesen Zustand kann man meist unterbrechen, wenn man noch eine Verabredung mit jemandem hat. Ist aber auch kein Garant. Es gibt Tage, da lässt man die Verabredung besser Verabredung sein. Da geht gar nix, außer direkt RUHE zu Hause.

Wenn ich dann nach dem Kindergarten oder der anschließenden Verabredung mit den Kindern nach Hause komme ist es IMMER die selbe Szene. Ich schließe den mauligen Kindern die Haustüre auf und sage mein Sprüchlein: „ Schuhe aus, Jacke aus und Händewaschen!“ Würden die Kinder das so machen, hätte ich Gelegenheit in Ruhe mein Fahrrad anzuschließen und eventuelle Taschen oder so aus dem Rad zu laden und mir selbst wenigstens schon mal die Schuhe auszuziehen. ABER: Die Kinder überhören meine Erinnerung an unsere Schuhe-, Jacke-, Hände-Regel und stürmen zumeist so wie sie sind in die Küche, um dort irgendetwas Essbares zu erbeuten. Das geht so fix, so schnell hab ich mein Rad nicht abgeschlossen. Dazu zanken und schubsen sie sich und heulen und schreien. Dann muss ich obendrein die Sand- und Dreckspur auch noch flott wegsaugen….bevor ich also richtig angekommen bin, komme ich den Forderungen und Aufgaben nicht hinterher. Das nervt mich. Ich fühle mich gehetzt.
Wenn ich die Haustüre zu lasse, bis ich fertig bin mit Radabschließen und Co. rennen die Kinder nölend und sich schubsend über den Bürgersteig. Das ist dann auch keine gute Kombination, denn die Kinder sind dann nicht zurechnungsfähig und der Straßenverkehr ist auch unberechenbar. Entspannt mich nicht. Dann ist Gezanke und Sand IM Haus besser.

Und obwohl ich immer sage, wir sollten erstmal alle ganz in Ruhe zu Hause ankommen und dann wird entschieden wie es weiter geht, klappt es nicht. Die Kinder entladen ihre angestaute Energie und fordern meine Geduld noch bevor ich mir meine Hände gewaschen habe. Und es ist mir sonnenklar warum.

Ihr Kanal ist voll. Den größten Teil des Tages haben sie sich in der Kindergartengruppe eingefügt. Sie haben sich angepasst, mit anderen Kinder gespielt, abgesprochen, Regeln befolgt, kleine Aufgaben erledigt und sich mit anderen Kindern auch auseinander gesetzt. Selbst im freien Spiel muss man sich mit dem Spielzeug absprechen und im Spiel mit anderen kooperieren. Und man ist auch immer im Kontakt mit Kindern, die man unter Umständen nicht alle super toll findet. Ich finde das ist keine kleine Aufgabe.

Da ist es nur zu verständlich, dass zu Hause, wo die bedingungslose Liebe gegeben ist, einfach mal die Sau rausgelassen wird.

Ich finde das trotz allem nicht einfach. Ich habe auch meine guten und schlechten Tage und diese fast manische Unruhe der Kinder und das damit in Null Komma Nix verbundene Chaos, macht mich etwas atemlos. Grundsätzlich weiß ich, ich muss die Ruhe bewahren und den Kinder Zeit geben runter zu kommen. Wenn also Muttern optimal funktioniert, dann machen wir Folgendes:

Ich flippe nicht aus: 😀 Ich bleibe ruhig und beseitige das Chaos, bzw ordne ruhig aber bestimmt an, dass erstmal die Sachen an Ort und Stelle verräumt werden. In der Zeit biete ich einen Snack an. Apfelschnitze, trockene Brötchen. Eine Banane oder sowas. Hilft oft sehr gut.
Dann lasse ich die Kinder in Ruhe und reagiere einfach nicht auf „Provokationen“ (ich nenne das jetzt mal Provokationen, ich weiß kein passendes Wort.) Ich übergehe das motzige Verhalten, antworte und reagiere ganz sachlich auf den Inhalt des Genöles und mache irgendeinen Mama-Kram, als sei alles ganz normal. Dann kehrt meistens in den nächsten 20 Minuten Frieden ein. Ich muss diese 20 Minuten dann nur aushalten. Nicht immer leicht.
Wenn die Kinder ganz wahnsinnig sind und ich merke, mir geht gleich die Hutschnur flöten, mache ich auch gerne ein 20 Minuten lange Folge einer alten Kindersendung an auf DVD. Es darf nichts Aufregendes sein. Am besten sind die alten Biene Maja, Wicky oder Heidi-Folgen. Heidi ist fast noch am Besten. Da sitzen die Kinder, vielleicht noch mit einem Obstteller. Wenn die 20 Minuten rum sind, ist der Obstler leer und die Kinder wieder normal ansprechbar.

Es gibt aber auch die schlechten Tage. Da flippe ich dann aus. Da bin ich nicht vorbildlich und motze auch rum. Jedoch muss man sagen, dass meine Kinder das gut abkönnen. Die kennen das von mir schon aus dem Bauch. Ich habe halt ein wildes Temperament. Die wissen dann: OK, mit Mama ist nicht gut Kirschen essen. Und wenn ich dann motze, unterbricht das das Gemotze der Kinder.

Es gibt aber auch so Tage, da bleibt die Stimmung gereizt. Das ist nicht schön. Aber so ist das halt. Und das muss man auch annehmen können. Das sind dann auch die Tage, da wird eine Verabredung oder Unternehmung zum Horrortrip.

Ich versuche immer genau zu schauen, wie die Stimmung der Kinder ist und takte Unternehmungen und Verabredung möglichst gleichmäßig verteilt. Und wenn man besonders viel hintereinander los war, sorge ich für ein paar ruhigere Tage. So hält sich alles einigermaßen in der Waage.
Ich habe nämlich auch schon oft bemerkt, dass man sich zu Unternehmungen hinreißen lässt, weil man denkt, die Kinder sind so unausgeglichen. Wenn man aber die Unausgeglichenheit auch mal einen halben Tag aushält (was sehr nervig sein kann), dann kippt diese Stimmung und die Kinder finden plötzlich ins Spiel. Zusammen. Allein. Es wird gemalt. Ein Hörbuch gehört. Es ist friedlich.
(Sowie man die überdrehte und gereizte Stimmung nach einem aufregenden Tag aushalten muss, so muss man auch Langeweile aushalten können. Daraus entsteht Eigeninitiative.)
Insgesamt muss ich sagen, ist es gut, dass meine beiden Großen seit sie 3 Jahre alt sind in den Kindergarten gehen. Das passt alles. Aber es ist auch gut, dass es Wochenenden und Ferien gibt. Ich finde es eine angenehme Unterbrechung für alle, mal ausschlafen (naja, sagen wir nicht zu einer bestimmten Zeit das Haus verlassen zu müssen 😀 ) zu können und ich finde die Ferien auch nicht anstrengend. Angestrengt von den Ferien bin ich nur, wenn ICH ganz speziell ein paar bestimmte Dinge schaffen will oder erledigen MUSS und ich nicht dazu komme, weil die Kinder mich fordern.
An den Wochenenden unternehmen wir auch wohl dosiert schöne Sachen. Mal ist es sogar nur ein Spaziergang oder mal nur ein ganzer Tag im Schlafanzug zu Hause. Ist auch sehr schön! Das tut den Kindern ganz gut und sie gehen wieder froh und aufgetankt in den Kindergarten.

Ein Patentrezept gegen überdrehte Kinder und für mehr mütterliche Geduld habe ich aber auch nicht. Wie bei Allem muss man da auch immer gucken, was die jeweilige Lebensphase so braucht.

Und weil die Kinder sich sicher sind, dass ich sie immer liebe und immer für sie da bin, so bin ich mir auch sicher, dass meine Kinder mir meine schlechte Laune und mein Gemotze auch verzeihen. Wir sind doch unter uns. WIR gehören doch zusammen. Mit allen Facetten. Wenn nicht zu Hause, wo sonst?

 

 

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  28Comments

  1. Nicole G   •  

    Sehr schöner Text, ich habe die Tage auch darüber geschrieben, weil mir aufgefallen ist, dass Mausi nach dem Kindergarten immer total gereizt ist. Es beruhigt mich zu wissen dass das scheinbar normal ist. Liebe Grüße, Nicole.

  2. Oma Wetterwachs   •  

    Zitat Beatrice: „Ihr Kanal ist voll (…) “

    Genau das denke ich auch. Schon beim Lesen des vorangegangenen Textes dachte ich genau das (ich kenne das Problem). Du weißt es ja selbst, sonst hätte ich genau das in einem Kommentar geschrieben.

    Ich finde es toll, wie du mit deinen Kindern umzugehen scheinst und auch, dass du Fehler (auch deinerseits) zulässt.

    Toller Blog! Es macht Spaß, hier zu lesen!

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Vielen vielen Dank!😊

  3. Danni   •  

    Schwupp, Tag gerettet…zumindest bis ich mein Kind nachher vom KiGa abhole *lach*…
    Genau diese Phase leben wir auch gerade mal schlecht und mal recht aber nie so, dass es tiefenentspannt ist. Dein Text hat mich gerade dolle aufgefangen, denkt man sich doch oft: „bestimmt nur ich komme so schlecht damit zurecht und alle anderen Mütter haben nach dem Feierabend Engel daheim sitzen“…lieben Dank für deine Zeilen also und Kompliment für den tollen Blog <3.
    LG Danni

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Das freut mich! Und ich bin im Gegenzug auch froh, wenn andere dieses Phänomen auch kennen. Ich denke auch oft: „Jetzt hattest du den halben Tag nur ein Kind zu Hause und müsstest entspannt sein und es vergehen keine 5 Minuten und die „großen“ Kinder machen mich fertig. 😀

      • Julika   •  

        Genau das denke ich auch so oft…:D
        Schöner Text.

        • Beatrice Beatrice   •     Author

          Danke. 🙂

  4. Bepunkt Lampenhügel   •  

    Beste Frau Confuß, das ist ein sehr gelungener Text, der bestimmt viele Frauen anspricht! Also die Mütter, deren Kinder nicht immer ruhig und harmonisch miteinander sind, deren Kinder sich nicht händchenhaltend fragen ob sie einmal DAS Spielzeug des anderen haben dürfen sondern es einfach an sich reißen, usw. Mir sprichst Du aus der Seele! Ich konnte die Situationen, die Du beschrieben hast, sehr gut nachempfinden. Ich habe ja „nur“ 2 Kinder zu Hause und die bringen mich im Moment fast täglich um den Verstand! Manchmal erträgt es sich leichter, öfter mal nervt es mich einfach und ich bin froh zu lesen, dass es auch Dir so ergeht. Meine „Große“ lasse ich manchmal auch aus dem Kindergarten raus, raus aus der Mühle, weil ich denke, dass ihr einfach alles zuviel ist. Sie ist immer noch so zart; was sich in den kleinen Kinderchaosköpfen wohl alles abspielt? Das können wir doch nur erahnen und ihnen zur Seite stehen. Ihre Launen aushalten und immer für sie da sein. Danke für diesen sehr ehrlichen Beitrag. Ich bin ja eh Dein Fan. 🙂

  5. Patricia   •  

    Oh wie wahr! Jeder Tag ist anders und in 10 Sekunden muss man manchmal 8 mal umdenken und umplanen… Ich habe zur Zeit drei im Kiga ein Krümel zu Hause und drei Schulkinder… Ich liebe es… und trotzdem sind da diese Tage… natürlich macht es das nicht unbedingt besser aber ich bin wirklich sehr sehr froh deinen Artikel gelesen zu haben. Ich bin sogar froh wenn ich überhaupt was lesen darf…

    • Claudia Lohmann   •  

      Oh … 3 Kinder im Kindergarten … Eines Zuhause … 3 in der Schule? Hab ich richtig gelesen? Du hast 7 Kinder?
      MEIN ABSOLUTER TRAUM … HERRLICH!!! Musste ich Dir unbedingt mal sagen 😃😍

      • Beatrice Beatrice   •     Author

        Nee…nicht 7 Kinder. 😀 3 Kinder, aber so dicht beieinander, dass man manchmal durcheinander kommt. Mehr als drei finde ich auch super, aber das schaffe ich nicht. 🙂

        • MariAnne   •  

          Ich habe 5 Kinder zuhause. Danke, du hast mir einen neuen Blickwinkel gegeben.

          • Beatrice Beatrice   •     Author

            5 Kinder! Meinen großen Respekt! Ich finde das toll!

  6. Stephie   •  

    Dein Beitrag ist schon eine Weile her aber ja nicht aus der Mode. Genauso ist es bei uns. Ich dachte schon es liegt nur an mir. Beruhigend, dass auch andere Mütter mal „platzen“ und ich takte unsere Verabredungen auch so, dass wir ruhige Tage haben. Alleine schon, damit ich auch etwas nebenbei zu Hause erledigen kann. Ein hoch auf das Sozialleben,welches jeden Tag anders zu bewältigen ist.

    Danke für deinen Einblick.
    Lieben Gruß
    Stephie

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Liebe Stephie,
      danke, für deine Worte. Ja, das Sozialleben wird mit Kindern nicht langweilig. 🙂
      LG
      B

  7. claudia   •  

    schön geschriebener Text, bekannte Szenarien. Ich denke, die Kinder haben einfach Hunger – weshalb nicht gleich im Fahrradsitz jeweils drei Kekse oder Apfelspalten in die Hand? Ich wette, dann kommen sie ausgeglichener zu Hause an. Sie brauchen einfach Zucker. Trotz Vesper in der Kita erlebe ich das immer wieder

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Danke. 🙂
      Ha, die essen meist im Fahrrad schon die Reste aus ihren Frühstücksdosen. Aber das reicht ihnen nicht. Und sie zanken sich dann auch noch darum wer die Brotdose hält oder wer die letzte Paprika bekommt und solche Sachen. Ich würde sagen: Da ist dann erstmal gründlich der Wurm drin. Da machst te nix.

  8. Lena   •  

    Danke, wir sind also nicht alleine!
    Es tut so gut, den eigenen Wahnsinn auch mal bei anderen zu entdecken. Herzlichen Dank für deinen ehrlichen Einblick!!!
    Viele Grüße
    Lena

  9. Daniela   •  

    Vielen, vielen Dank für diesen Artikel und vor allem die ehrlichen Worte! Das hilft mir gerade so sehr!
    Mein „großer“ Sohn kam im September erst in den Kindergarten und hat jetzt nach den Weihnachtsferien angefangen jeden, wirklich jeden Tag schlecht gelaunt aus dem Kindergarten zu kommen. Ich habe mir schon den Kopf zerbrochen woran es liegt, was ich falsch mache, wieso er sich so verhält, so reagiert. Habe auch schon vieles versucht um das zu ändern aber egal was ich gemacht habe, es war nie gut genug. Ich bin wirklich am verzweifeln gewesen.
    Ab sofort werde ich es genauso machen und ihm erstmal ein paar Minuten Zeit für sich geben.
    Vielen lieben Dank und liebe Grüße
    Daniela

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Das freut mich, wenn der Beitrag eine Hilfe ist!
      Zum Trost, ich habe auch ein Weilchen gebraucht um dieses tägliche Desaster zu verstehen. Mir ging nach und nach ein Lichtlein auf. Seit dem eist es leichter.
      🙂

      LG

  10. Bettina   •  

    Die Kinder rennen an den Kühlschrank und greifen sich irgendwas
    Essbares?
    Die haben Hunger nach der Kita!
    Kein Wunder, dass die schlecht drauf sind.
    Nimm doch einen kleinen Snack mit beim Abholen, kann ja auch was Gesundes sein, und drück es ihnen in die Hand, wenn Du sie ins Lastenrad setzt.
    Vielleicht löst sich damit das ganze Problem in Luft auf!
    Liebe Grüsse, Bettina

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Liebe Bettina,

      nein, am Hunger liegt es nicht. Oft hatten sie unmittelbar vor dem Abholen sogar noch eine Snackrunde in der Kita. Und ich habe auch oft noch Brötchen dabei oder auf dem Weg nach Hause geholt. Der Tag war einfach lang und anstrengend, selbst wenn sie „nur“ 5 Stunden da waren. Kann man bei Schulkindern in den unteren Klassen auch beobachten. Und als Erwachsener braucht man nach der Arbeit ja auch erstmal einen Moment um runter zu kommen.

      Liebe Grüße
      Beatrice

  11. Frauke   •  

    Diese Situation erleben wir gerade auch und seitdem mein Kind (4Jahre) eine Stunde länger in den Kiga geht ist das Problem fast verschwunden bzw. ist mein Junior ausgelastet. An den Tagen wo er trotz vollem Bespassungsprogramm des Kiga noch Energie für zwei hat, äußerst er gleich das er noch eine Runde mit seinem Laufrad möchte. Und so ein Spaziergang lässt auch bei mir den Stress des Tages abfallen und so kommt es das wir fast immer gleich im Anschluss an den Kiga einen Spaziergang machen.

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Das ist toll! Ich glaube jeder muss sehen, was es braucht um wieder zu entspannen. Wenn man das dann beherzigt, hat man viel gewonnen. 🙂

  12. Franziska   •  

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Meine zwei sind ähnlich. Im KiGa beschützt die Große den Kleinen und kaum zu Hause streiten oder kloppen sie sich. Dann bekommen sie entweder eine Kleinigkeit zu essen (Obst etc) oder sie brauchen einfach Ruhe. Dann gehen sie von alleine in ihr Zimmer und schließen die Tür, so dass ICH sie nicht störe 🙂 Nach 20 min ist dann alles wieder gut.
    Über eines hab ich übrigens herzhaft gelacht beim Thema DVD schauen: „nach 20 min ist der OBSTLER leer und sie sind wieder normal ansprechbar“. Die Methode würde ich jetzt nicht empfehlen *lol*

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      😀 😀 😀 Danke für den Hinweis! 😀 Schöner Tippfehler! Ist bisher noch keinem aufgefallen! Super! 😀 Lass ich so stehen. Das ist zu lustig! 😀

  13. Angela Houben   •  

    Mir gefällt dein Beitrag sehr gut.
    Viele Eltern unterschätzen, wie anstrengend ein Kindergarten-Tag für Kinder ist.
    Mir hat mal jemand gesagt, dass ich froh sein soll, dass meine Kinder zu Hause ‚ausflippen‘. So können sie im Kindergarten ( und später in der Schule ) fröhlich und entspannt sein.
    Ich erlebe auch jetzt noch ( als Oma ) richtige Dramen auf den Spielplätzen, weil viele Kinder nach einem Kiga-Tag einfach mal genug von Masse und Anpassung haben.
    Liebe Grüße
    Angela

  14. Änni   •  

    Ich liebe diesen Beitrag. Denn er schildert meiner Meinung nach die ungeschönte Wahrheit. Manchmal ist es eben anstrengend als Mama. Und die Situationen, die du beschrieben hast, kenne ich zu 100%.
    Einfach sehr schön geschrieben….Daumen hoch! 🙂

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